Beiträge von vanity

    Ich hab mir diverse Tragehilfen und Tragetücher gekauft, einfach weil sie so schön waren, sich gut anfühlten (ein DD Indio rose-seide, z.B.) oder ich sie einfach ausprobieren wollte. Ich habe meistens gebraucht gekauft, bin dabei aber auch nach der Optik vorgegangen. Tragekomfort war natürlich ein Muss, aber danach kam auch das Design.


    Hast du sie bei einem Online-Shop bestellt? Dann schick sie doch zurück. Guck lieber mal , ob es eine gebrauchte gibt, die dir gut gefällt. Dann sparst du vermutlich genauso viel und hast noch dazu eine hübsche Trage. Dunkelblau mit Monstern drauf klingt sehr deprimierend.


    Ich hab mir beim dritten Kind noch mal sehr viele Tragewünsche erfüllt. Mein Mann hat alle drei Kinder In der ein und selben roten Manduca getragen, die wir schon beim ersten Kind hatten.

    wenn man nachts vom schreienden Baby allmählich wach wird, und dann versucht den Ehemann zu beruhigen, bis man merkt, er ist eigentlich viel zu groß für ein Baby, und überhaupt, er weint ja gar nicht.

    Wenn dann der Ehemann zu einem sagt:

    Das Baby liegt da drüben....

    #biggrin_neu

    Ich hab in so einer Situation mal versucht, meinem Mann die Brust in den Mund schieben und hab mich gewundert, warum er sie nicht nimmt...#freu

    #lol#lol#lol

    o wei, das wär mir peinlich.

    Die Polizeigeschichten sind samt und sonders klasse. #super


    Meine Jüngste liebt Erdbeeren, sie hält sie mir immer hin und verlangt: "Salat abmachen!" - Sie meint damit das Grüne obendrauf.

    Genauso ist es Patrickstar.

    Mein Problem mit verheirateten Müttern ist, dass diese meistens viel rumjammern und klagen, obwohl ihr Leben um ein Vielfaches bequemer ist.

    Ich möchte dann schreien " Du hast es so gut!!! Geniesse es einfach!" Aber das tue ich nicht. Ich stehe schweigend daneben und fühle mich schlecht, weil mein Leben viel schwieriger ist und ich mich nicht beschweren darf, sondern immer noch stark sein muss und lächeln muss. Für die Kinder.

    Und wieso muss man sich überhaupt vergleichen? Jeder Mensch hat unterschiedliche Belastungen im Leben und braucht auch mal ein Ventil zum jammern. Da finde ich es nicht fair, dass du sagst, du hast ein "Problem mit verheirateten Müttern", weil ihr Leben bequemer ist als deins und sie trotzdem jammern. Die nächste Person könnte übe dich denken, du jammerst, aber wenigstens hast du überhaupt ein Kind und ich nicht .... oder bist gesund und ich krank ... usw. Es wird sich vermutlich immer jemand finden lassen, dem es schlechter geht. Vergleichen nutzt nichts.


    Ich hab schon Mütter getroffen, die nur ein Kind hatten und gejammert haben über den Stress. Dann haben sie mich angeguckt und gesagt, ach, sie dürften wohl nicht jammern, ich hätte es mit dreien viel anstrengender. Ich sage dann, dass ich selbst mit einem Kind sehr wohl auch mal gejammert habe und dann mit zweien und jetzt mit dreien. Jeder kommt mal an seine Belastungsgrenze und darf jammern.

    Das denke ich auch - es ist viel Charakter dabei. Für umso wichtiger halte ich es mittlerweile, den wünschen dieses charakterzugs nachzukommen und nicht darauf zu bestehen, dass Kleinkinder bitte geschlechterneutral zu fühlen haben.

    Was bitte ist denn geschlechterneutrales fühlen?

    Ich verstehe aber auch manchmal die Frauen nicht, die bei handwerklichen Arbeiten sich gezielt raushalten mit dem Hinweis, dass sie ja Frauen seien.

    Mädchen bekommen eben in der Regel nie einen Schraubenzieher oder eine Säge in die Hand gedrückt und sehen immer Papa bauen und Mama putzen. Und die erwachsenen Männer nehmen Frauen oft regelrecht das Werkzeug oder die schweren Sachen aus der Hand. Oder stell Dich mal in eine Männerrunde und versuche, über Werkzeug zu fachsimpeln oder wie was zu bauen ist. Da wird einfach ignoriert, was die Frau sagt. Da hat nicht jede Frau die Kraft und den Mut ständig gegenzuhalten. Muss man natürlich trotzdem machen, sonst ändert sich nie was, aber verstehen kann ich es schon.

    Ich dachte jetzt eher an die Frauen, die sich selbst gleich raus nehmen, eben mit dem Verweis auf ihr Geschlecht. Oder so gemäß dem Motto: "Lasst das mal die Männer machen. Wir Mädels gehen derweil einen Prosecco trinken."

    Das ist natürlich frech. Ich würde zum streichen kommen.


    Ich verstehe aber auch manchmal die Frauen nicht, die bei handwerklichen Arbeiten sich gezielt raushalten mit dem Hinweis, dass sie ja Frauen seien.

    Meinte eine Mutter ziemlich laut und bestimmend: "So, und jetzt nur die Mädels zusammen."

    Ich finde ja schon solche Fotosituationen übergriffig. Wie dressierte Äffchen, die jetzt possierlich zusammenstehen sollen!

    Ich fand die Mutter auch sehr nervig und tonangebend.

    Die Kinder standen ja alle in Reihe vor dem Bus und haben sich fürs Foto aufgestellt. Aber der Befehl war eben: Jungs aus dem Bild, weil nur die Mädels drauf sollten. Na ja, seltsam, aber so ist mein Sohn bei der Dame nicht mit auf dem Bild und das hat ja auch was. :D

    Zudem bekommt das Kind ne komplett neue Garderobe...denn rosa Strampler...geht gar nicht.

    Ah, komm, nach 3 Kindern in Rosa kannst du es nicht mehr sehen. Gibt es schon Strampler in Camouflage?

    Definitiv. Habe schon nach dem 1. Mädchen Augenkrebs bekommen. Beim 3. Kind und Mädchen Nr. 2 in Folge (der Junge ist der Älteste) habe ich Lust gehabt auf quetschbunt aber ohne was drauf, wie Einhorn, Bagger, Glitzer, Feuerwehr oder die schreckliche Hallo Kitty.

    Nee, ich hab leider nix gesagt. Eigentlich bin ich nicht auf den Mund gefallen. Aber in manchen Situationen fällt mir a) nix passendes ein und / oder bin ich b)schlicht überfordert, weil ich mit sowas nicht rechne. Zumal ich mir eh schwer tut mit einem dominat- herrisch auftretenden Menschentyp und dann schnell emotionaler reagiere, als es nötig ist, weil mich sowas einfach nur nervt.

    Mir fällt da irgendwie beim lesen wieder eine Situation ein:


    Ausflug der Vorschulkids. Die sind mit dem Kleinbus eines Busunternehmens abgeholt worden. 8 Mädels, 2 Jungs, meiner war einer davon. Alle Kids standen vor dem Bus für Fotos. Meinte eine Mutter ziemlich laut und bestimmend: "So, und jetzt nur die Mädels zusammen."

    Warum? Ich meine, warum? Wozu brauch ich geschlechtergetrennte Fotoaufnahmen? Und dann nur die Jungs oder was? Fand ich sehr affig.



    Oder mein Kollege am Telefon: "Die Frau Rechtsanwalt möge ihn zurückrufen." - Er hat es aber gemerkt und uns in die Runde gefragt, ob das nun nicht doch falsch gewesen wäre von der Formulierung her. Ja, war es. Immerhin ist es aufgefallen.

    Transidenditäre Menschen erleben sich als Mann oder Frau, jedoch von Geburt an mit dem jeweiligen Körper des anderen Geschlechts geboren. Die Zugehörigkeit zum anderen Geschlecht wird also von Geburt an bestehend gesehen, wobei die meisten Probleme eher ab Beginn der Pubertät auftreten, wenn sich der Körper verändert. Das Einsetzen der Regel, Brustwachstum bei Mädchen bzw. Bartwachstum, Stimmbruch bei Jungs wird als Belastung erlebt, der Körper so wie er ist abgelehnt. Der Wunsch auch äußerlich mit dem inneren gefühlten Geschlecht übereinzustimmen wird größer. Zumal das Umfeld oft irritiert reagiert, Transgender häufig als homosexuell empfunden werden. Das ist aber nicht zwangsläufig der Fall, weil die Transidendität noch nichts über die sexuelle Präferenz aussagt.


    Der Wunsch nach angleichenden Operationen wird mit fortschreiten der Pubertät meist stärker, eine OP ist aber erst ab 18 möglich. Es handelt sich hierbei ja auch um eine nicht umkehrbare Veränderung am gesunden Körper.


    Was der Transgender der KK darlegt ist natürlich nicht auf Ballett und Glitzer beschränkt. Es kann auch sein, dass ein Mann-zu-Frau-Transgender sich sehr wohl fühlt beim Fussball und mit dem Motorrad (um mal beim Männer-Klischee zu bleiben), dass er aber lieber in der Frauenmanschaft spielen würde.


    Es werden eine Menge an Unterlagen benötigt, darunter zwei unabhängige Gutachten, ein biografischer Bericht, eine mindestens 1jährige psychologisch begleitete Übergangszeit, in der der Transgender in der Rolle des anderen Geschlechts lebt, also auch äußerlich und auch mit geändertem Vornamen auftritt. Die KK holt sich dann noch ein zusätzliches Gutachten beim MDK ein. Erst bei einem positiven Bescheid können die OPs durchgeführt werden. Zumindest zu Lasten der KK.


    Es geht also nicht darum, dass ein Mann sich wie ein Mann fühlt, gern ein Mann ist aber Interesse an Glitzer und Make up hat. Es ist eine Frage der kompletten Identität.

    Ja, das stimmt. Ich fand nur die Zuordnung der Aktivitäten Kampfsport = männlich, Ballett und Tanz = weiblich sehr ärgerlich. Da sind wir uns wohl einig.

    Ich hab das bei allen 3 Kindern gemacht, weil keins Brei mochte. Beim ersten Kind wusste ich nur noch nicht, dass es dafür einen Begriff gab. Meine stillverliebten Kinder haben alle erst recht spät das Essen für sich entdeckt. Wobei spät ein Zeitverständnis ist, was sicher nicht von einem Baby erfunden wurde, sondern in Ratgebern zur Babyernährung auftaucht. Ob dein Kind mit 6 Monaten isst oder mit 12 oder mit 20 Monaten, ist betrachtet auf eine Lebensspanne alles nicht so wild.


    Menscheitsgeschichtlich betrachtet wurde gestillt, ausschließlich, bis die Kinder willens und in der Lage waren Essen aufzunehmen. Dabei gab es das, was verfügbar war. Also nicht die Waldbeeren im Winter, sonder das was es saisonal gab. Da hat auch keiner gesagt Brombeeren gibt es jetzt keine, weil das Kind noch nicht das passende Alter hat. Man hätte es sich gar nicht leisten können, einem Kind das zu verweigern, was gerade reif war.


    Mit 8 Monaten kann dein Baby von deiner Milch wunderbar seinen gesamten Ernährungsbedarf decken. Bei uns sah BLW konkret so aus, dass ich meinem Kind immer dann wenn ich gegessen habe (Frühstück, Mittag, Abend, evtl. fürs Kind eine Zwischenmahlzeit) etwas angeboten habe. Und zwar das, was ich auch gegessen habe, und zwar weitestgehend unverarbeitete Lebensmittel (mal von Nudeln und Brot abgesehen). Ich habe also jedes Gemüse, jedes Obst, Nudeln, Reis, Kartoffeln, Brot ... alles was da war auch dem Kind zur Verfügung gestellt. Ich habe die Sachen so geschnitten, dass ein Kind sie gut greifen konnte und dass sie nicht so klein waren, dass sie am Stück verschluckt werden können.


    Anfangs landete kaum was im Magen, wohl aber wurde das Essen bestaunt, belutscht, bespielt, ... unterm Tisch sah es aus. Kind sah teilweise auch ziemlich dreckig aus. Joghurt habe ich direkt im Becher angeboten, wurde gern dran getrunken. Gerade jetzt geht ja die Beerenzeit los, da kannst du in die vollen gehen: Erdbeeren, Himbeeren, Johannesbeeren, Brombeeren, wird ja in den nächsten Monaten alles reif.


    Und wenn er nichts mag, dann eben nicht. Mein Großer hat immer nur mini-mini-Mengen gegessen. Andere hatten schon ganze Mahlzeiten ersetzt, wir haben noch voll gestillt mit ca. 5 % Nahrungsaufnahme und das war vermutlich nur, weil er versehentlich was geschluckt hat.


    So um den 1. Geburtstag herum war ihm wohl klar, dass man sich von dem Zeug auf dem Tisch tatsächlich ernähren kann. Ab da hat er auch mehr gegessen. Ich hab ihn immer matschen lassen. Über Sommer saßen wir oft draußen und er saß nackig am Tisch und wurde hinterher einmal komplett abgeduscht.


    Kinder wollen mit dem Essen erstmal experimentieren und entdecken; Wie fühlt es sich an im Mund? Weich? Kratzig? Klumpig? Welchen Geschmack hat es? Das mengenmäßige Essen kommt irgendwann von allein.