Beiträge von Sahne

    liebe rattenkind, sollte es dir irgendwie möglich sein, dich dafür einzusetzen, Karin mit Karin aufzurufen, tu es bitte.

    Solche Momente können für diese Kinder ein wahres Spießrutenlaufen sein. Vorallem: Kennen die anderen Kinder sie als ehemals Karl? Nicht, dass es aus Versehen zu einem Outing kommt.


    Zu der Arzt Situation: mein Sohn wird einfach Vorname Nachname aufgerufen.

    Ich bin mir nicht sicher, was daran schlimm ist. Es ist halt ihre Leidenschaft.

    Ich würde mir nur sorgen machen, wenn sie zu Gunsten von den Kuscheltieren Freundschaften vernachlässigen würde ("Tina kann heute nicht zum spielen kommen, fiffi hat eine gebrochene Pfote und braucht Ruhe.")

    Also wenn sie sich aus dem "echten" Leben zu weit zurück ziehen würde.

    Ich habe mir "die Eleganz des Igels" als E-Book gekauft. Das lese ich auf dem Telefon, mit der Kindle App. Weisse Schrift auf schwarzem Hintergrund, So dunkel wie möglich eingestellt. 1.5 Seiten Maximum und ich bin eingeschlafen. Ich habe keine. Ahnung, worin es in dem Buch geht, aber es wirkt sehr zuverlässig :D

    Ich glaube, Ich würde aufhören mir solche Fragen zu stellen. Keines eurer Kinder ist "standard".


    Standard wäre ganz normal Schule und vielleicht ein Instrument. Weder eurem Sohn, noch eurer Tochter würde es damit gut gehen.


    Dann fällt mir noch ein: das Kind da abholen, wo es steht.

    es gibt wohl tatsächlich Kinder, die ganz ganz früh ihren Eltern zu verstehen geben, dass die da was falsch verstanden haben, dass sie eben ein Junge/Mädchen sind und nicht andersrum.


    Das war bei uns nicht so. Bei uns ist erst alles mit der Pubertät aus den Fugen geraten, und mein Sohn hat dann noch eine Weile gebraucht, benennen zu können, was eigentlich nicht stimmt. Das war eine sehr schlimme Zeit.


    Wir Eltern sind aus allen Wolken gefallen.

    Kiwi, Ich muss gestehen, dass ich mit den deutschen Begriffen überhaupt nicht fit bin.

    Ich bewege mich ausschließlich im englischsprachigen Raum mit dem Thema.

    Da wird transgender So verwendet, wie du transsexuell definiert hast, und der Begriff transsexual ist eher veraltet/verpöhnt.

    Ich habe da echt dringend Nachholbedarf und sollte mich mal auf die Suche nach guten Artikeln auf Deutsch machen.

    Viva, meinem Verständnis nach würde sich die Person im Amazonas genau so falsch fühlen. Aber das kann ich nicht beschwören.

    wieviel Behandlung eine trans Person braucht, ist auch sehr individuell. Manche nehmen Hormone und kommen dann zurecht. Manche brauchen dringend eine Abnahme der Brust, andere nicht. Das ist sehr individuell, wie weit eine Person gehen muss, um OK zu sein. Und das ist sehr wichtig, dass man eben unterstützt, rauszufinden, was er wirklich braucht, und keine Dinge macht "weil man das eben so macht"

    Xenia, Ich weiß nicht genau ob es dir im Moment bewusst ist. Mein ältestes Kind ist transgender.

    Und du kannst dir vielleicht vorstellen, wie oft ich mir die Frage gestellt habe, ob ich an "dem Kran" vielleicht das ein oder andere hätte verschieben können.


    Ich bin mittlerweile der Überzeugung, man kann niemanden transgender machen. Sonst könnte man diese Menschen sicher auch wieder cisgender machen. Leidvolle Erfahrungen zeigen aber, das solche Versuche nichts bringen. Im Gegenteil.

    wenn ein transmann Testosteron nimmt, weiss er nicht, wie sich eine Frau mit zusätzlich Testosteron fühlt, sondern er weiß, wie sich ein Mann fühlt, der endlich das Testosteron im Körper hat, dass ihm so lange gefehlt hat.

    Xenia, es stimmt einfach nicht was du schreibst (OK, Kann in Einzelfällen schon hinkommen), aber Leute lassen sich operieren, weil sie einen unglaublichen Ekel ihrem Körper gegenüber empfinden. Es ist für viele Transmenschen eine Tortur, duschen zu müssen z.b.

    Da geht es nicht um gesellschaftliche Rollen und so. Ich glaube auch kaum, dass ein Psychologe oder Psychiater (Ich weiß nicht genau, wie das in Deutschland geregelt ist) einer OP zustimmen würde, Wenn da kein echter, wirklicher leidensdruck dahinter steht, sondern nur der Wunsch, irgendwelchen Normen und Rollen zu entsprechen.

    Ich möchte kurz was einwerfen: meine Schwiegermutter hatte vor kurzem auch unglaubliche schmerzen in der Schulter, sie ist fast die Wände hoch gegangen.

    Ich habe sie ins Krankenhaus gefahren, wo sie sehr starke Schmerzmittel bekommen hat.


    Dann war eine Weile Ärzte hin und her Gerenne, und auf einmal ging es ihr allgemein sehr schlecht.


    Letztendlich stellte sich raus, eine Zyste in der Leber war geplatzt. Es gibt einen Nerv, der zwischen Leber und Schulter verläuft. Das war mir völlig neu.


    Ich will dir keine angst machen (meiner Schwiegermutter geht es inzwischen auch wieder gut), wollte es aber anmerken, falls alles muskelentspannen nichts bringt.