Beiträge von Hagebutte

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    Kind 1 mit 20 Monaten in die Kita, Kind 2 mit 16 Monaten, ähnliches ist für Nr 3 geplant.
    Ich würde also 2x für zwische 1 und zwei Stimmen.


    Ob sich allerdings im Rabenforum da wirklich was geändert hat- keine Ahnung. Ich nehme die Stimmen der ausschließlich zu Hause betreuenden Mütter (Väter habe ich noch nicht wahrgenommen) aber immer noch als starke Fraktion wahr. Ich weiß nich ob das tatsächlich ein Wandel stattgefunden hat. Würde aber der gesellschaftlichen Entwicklung entsprechen, denke ich. Hier wo ich wohne ist es mittlerweile die absolute Ausnahme Kinder bis Drei zu Hause zu behalten. Gibt es aber. Ich finde es ganz angenehm, dass beide Wegen akzeptiert werden und mein EIndruck ist, dass der Umgang miteinander diesbezüglich respektvoller geworden ist. Aber vielleicht irre ich mich da auch.

    Aus aktuellem Anlass :D . Kind hat quer über das Sofa gebrochen. Jetzt ist sie aber wieder fit. Spielt alleine. Ich mache in so einem Fall kein spezialprogramm. Es gibt Tee, sie darf mir helfen aber ich halte es auch ein wenig langweilig. Sie soll sich erholen.


    Richtig Kranke Kinder werden auf die Couch gelegt und intensiver verwöhnt.

    Merin hat ehrlich gesagt meine Gefühle in ihrem ersten Beitrag schon ganz gut in Worte gefasst. SChade, dass er bei einigen als so moralisierend ankam, dass habe ich gar nicht so empfunden.


    Nein. Es ist nicht mein Argument. Es ist für mich schlicht nicht wesentlich. Weil ich glaube, dass sich ein Engagement für ein Kind nicht über Verpflichtung einfordern lässt. Wie soll das denn real aussehen: Dass die Polizei den Vater auf der Arbeit abfängt und ihn in Handschellen zur eigenen Wohnung eskoriert, wo er dann 5 Stunden lang mit seinem Kind in ein Zimmer gesperrt wird, für dass er vorher zwangsweise ein Zimmer einrichten musste? Wie soll ein Vater oder eine Mutter dazu gezwungen werden, eine Bindung zu einem Kind aufzubauen?
    Ich schrieb über die Möglichkeit, dass Väter über mehr Gestaltungsraum rechtlicherseits mehr Lust dazu bekommen, sich zu engagieren. Dass wäre mein Weg: anzuregen, zu ermuntern, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass aktive Väter normal sind. Dass es dann trotzdem noch einige geben wird, die diesen normalen Weg nicht gehen, das ist ja davon unbenommen. Für die anderen gefällt mir PuDuEbs Vorschlag: Dass eben vom Normalfall gemeinsamer Sorge abgewichen werden kann, wenn jemand die Hauptlast trägt und möchte, dass der andere dann auch weniger entscheiden kann.

    Nicht zuletzt hat sie auch formuliert wofür ich bisher keine Worte gefunden habe, nämlich das ich mir vorstellen kann das Recht vielleicht auch zu mehr Begeisterung für die Übernahme von Feuden und Pflichten der täglichen Kindersorge mit sich bringen könnte und sich so auch in diesem Aspekt auch positiv auswirken könnte.


    Shakes Vorschlage gefällt mir.
    Habe aber jetzt gerade keine Zeit ihn genauer durchzugehen. Sehr gut finde ich das alle Eltern gleichgestellt werden (verheiratet oder nicht) und dass es für den ELternteil bei dem das Kind lebt reicht einen Antrag zu stellen und der jeweils andere Elternteil aktiv werden muß. Das ist ja bei dem derzeitgen Gesetz genau andersherum, oder?

    Die von Shakes ans Sorgerecht gebunden Sorgepflichten gefallen mir- denn Danes Argumentation leuchtet mir ein.


    Aber Shevek, die Mutter hat doch auch die Möglichkeit sich gegen das Kind zu entscheiden. Es entweder gar nicht auszutragen, es in Pflege zu geben sind doch Möglichkeiten. Emotional sicher schwieriger als einfach nach Zeugung zu verschwinden, das stimmt.


    Ich als Mutter bin doch auch nicht per se besser geeignet Entscheidungen für das Kind zu treffen nur weil ich es ausgetragen habe.

    Das gilt gleichermaßen auch für die Mutter.


    Klar Irene, hilt das auch für die Mutter. Wir reden nur gerade über das Sorgerecht für Väter, daher die vielleicht mißverständliche Formulierung.


    Shevek, deine Vorschläge Eltern zu entlasten gefallen mir, wobei die Transferzahlungen in Deutschland pro Kind ja schon recht hoch sind im Internationalen Vergleich. Wie sie eingesetzt werden ist ein tolles und interessantes Thema. Gerade bei der professionellen und qualitativ hochwertigen Verbesserung der Betreuungsmöglichkeiten bind ich mit dir total einig.


    Warum ist die anonyme Geburt so wichtig? Welche Vorteile hat dieses Verfahren? Bin wirklich interessiert, ich frage nicht um zu nerven.


    Das Sorgerecht nur dem Elternteil zu geben bei dem die Kinder leben dem kann ich weiterhin nicht zustimmen da kommen wir wohl auf keinen gemeinsamen Nenner.


    Wie sieht es denn bei gemeinsamen Sorgerecht im Streitfall beispielsweise um die Schulwahl aus? Geht das dann vor Gericht?

    Gut Generalverdacht ist blöd formuliert. Hehme ich zurück.


    Trotzdem, der Vater hat ein Recht auf sein Kind genauso wie die Mutter. Mit biologischen Gegebenheiten kann ich da wenig anfangen was soll das heissen? Weil ich schwanger bin und nicht mein Mann habe ich erstmal mehr Rechte über das Kind zu entscheiden?


    Wenn du und dein Mann die Rollenverteilung so gewählt habt und das für euch so paßt ist das Klasse. Du bekommst deine Karriere nicht wieder, dafür bekommt dein Mann nicht die Zeit mit den Kindern zurück wenn ihr euch trennt. Ich weiß nicht wer da der Verleirer und wer der Gewinner ist. Rein finanziell sicher du. persöhnlich würde ich auf beides nicht gerne verzichten wollen.
    Grundsätzlich sehe ich aber nicht wieso eure (sehr häufig anzutreffende) Rollenverteilung, die sicher auch viele Vorteile birgt dagegen spricht Männern das SOrgerecht zu geben. Einfach weil es weit überwiegend die Frauen sind bei denen die Kinder leben und die die Hauptlast und die Hauptfreude an den Kindern haben?


    Wenn sorgerechtsinhabende Männer ihre Position mißbrauchen um der Frau oder dem Kind zu schaden, gibt es bestimmt Möglichkeiten das Sorgerecht zu entziehen, oder?


    Ich würde mich sofort als Feministin bezeichnen und denke das zur Gleichberechtigung noch viel zu tun ist. Aber gerade in Bezug auf Kinder haben es Männer so ist zumindest mein EIndruck eher schwerer als die Frauen. Diese Ungleichheiten sind genauso ungerecht und abzuschaffen wie andere auch.

    Genau Shevek- wie kann es von Anfang an besser gemacht werden?


    Aber warum soll nur der Mann einen Ausgleich bekommen?
    Und warum soll es dabei um Entscheidung gehen und nicht nur um Umgang mit dem Kind?
    Ich könnte ihm ja auch nicht in seine Karriereplanung reinreden.

    In die Karriereplanung kann dir der Mann auch nicht reinreden, oder?




    Hmm...die Argumentation, dass der Elternteil der nicht mit dem Kind zusammenlebt dem anderen der bzw. die die Hauptlast der kindererziehungspflichten trägt dann auch noch reinreden kann ohne selbst Pflichten zu übernehmen leuchtet mir ein.


    Das würde ein Sorgerecht erfordern, das Unterschiede macht je nachdem wieviel sich die Eltern einbringen #gruebel stelle ich mir schwierig vor zu realisieren.


    Die Lösung kann aber auch nicht sein, die Väter unter Generalverdacht zu stellen und erstmal auszuschließen, oder?


    Edit: Sorry für RSF, schreibe vom Handy

    Ich verstehe an der Diskussion nicht wieso die bestehenden Ungleichheiten bei Ernäherrolle und Kinderbeteuung es rechtfertigen Väter vom Sorgerecht auszuschließen?


    Der Vater ist am Anfang wenn ein Baby auf die Welt kommt erstmal der Vater genauso wie die Mutter die Mutter ist.
    Was die Beiden dann daraus machen bestimmen die gesellschaftlichen Umstände aber auch sie selbst.


    Die bestehende Ungeichheit als Argument zu nehmen noch mehr zu erzeugen indem die Väter entrechtet werden und ihnen erstmal die Fähigkeit und den Willen abzusprechen sich um die Kinder zu Sorgen leuchtet mir nicht ein.
    Klar macht das Sorgerecht zu teieln besonders für die Mutter unter umständen vieles komplizierter. Und das in einer sowieso schon schwierigen weil alleinerzeihenden Situation. Da hätte ich wahrscheinlich auch nicht viel Lust mir noch von jemandem reinquatschen zu lassen, der sich sonst im Alltag wohlmöglich kaum blicken läßt.


    Aber andererseits so ist es nunmal wenn sich zwei entschlossen haben gemeinsam ein Kind zu zeugen. Die Väter umgekehrt erstmal unter Generalverdacht zu stellen geht auch nicht. Die Väter gehören genauso dazu.
    Ich seh das wie Arnoli: Männer im vorraus zu bestrafen, weil sie später bestimmt nicht genug in der Familie mitanpacken ist keine Option.
    Frauen die sich auf die klassische Rollenverteilung einlassen sind im Scheidungsfall die materiellen Verlierer, ganz klar. Allerdings sind Väter die kaum ihre Kinder sehen, weil sie immer arbeiten und die Last des Geld verdienens alleine tragen müssen in meinen AUgen auch blöd dran, weil ihnen ganz viel entgeht.
    Darum Mut zum teilen :) auch beim Sorgerecht .

    Da muß ich Trin zustimmen:


    Selbst wenn ich mich hauptsächlich (weil zum Beispiel dauerstillend) um das Baby kümmern würde, würde ich dann schon von meinem Mann erwarten, dass er sich dann um Haushalt, Wäsche und Kochen und die großen Kinder kümmert. Da bleibt bei uns auch mit mamabezogenem Baby noch genug für ihn zu tun. :D
    Ich würde es ihm da schon übel nehmen, wenn er sich dauernd an den PC zurückziehen würde. Da kann ich mir jetzt schlecht eine Situatiuon vorstellen in der bei uns gar nicht zu tun wäre.

    Ich wiederrum kann mit der Vorstellung einem Kind unter drei geht es generell besser zu Hause nix anfangen.
    Für mich ist die Situation ganz alleine drei Jahre mit Mama zu Hause auch nicht grundsätzlich die günstigste für das Kind.


    SChon mal sowieso nicht mit so einer frustrierten Mutter die ich wäre, wenn ich drei Jahre mit meinem Kind alleine zu Hause wäre.
    Ich glaube aber auch, dass Kinder von weiteren Bezugspersonen profitieren (sei es Oma, Freunde, Erzeiherinnen), dass sie vom Kontakt mit anderen Kindern profitieren und das auch das Angebot dass ihnen eine gute Kita bietet gut für sie ist.


    Für mich wäre es auch deshalb nicht denkbar, weil ich einfach in meinem Umfeld sehe, dass die Betreuung des Kindes zu Hause bis zum dritten Lebensjahr fast immer dazu führt, dass die Rollenverteilung zu Hause sich so quasi automatisch festlegt ist, dass also die Mütter für Kinder und Haushalt und die Väter für das Geldverdienen zuständig sind. Das will ich nicht für mich, oder für meinen Mann oder für meine Kinder.


    Trotzdem sehe ich auch Familien für die es gut und richtig ist ihre Kinder unter drei zu Hause zu Betreuen. Bei denen es gut läuft und die total grlücklich sind damit. Das finde ich auch schön und richtig, nur eben nicht per se besser.


    Sehr nervt mich auf jeden Fall, dass die Kitaplatzdebatte in Deutschland grundsätzlich fast nur über die Quantität geführt wird.
    Ich will verdammt noch mal nicht irgendeinen Kitaplatz, sondern einen Guten.
    Dazu gehört einfach ein besserer Betreuungsschlüssel, regelmäßige Weiterbildung von ErzieherInnen und eine klare Debatte darüber was wir eigentlich für unsere Kinder wollen, wenn sie familienergänzend betreut werden. Dazu gehört aber auch dass der ErziehInnenberuf viel zu schlecht bezahlt ist.
    Wir brauchen mehr Geld für eine bessere Bezahlung der Menschen, die sich um unsere Kinder kümmern und da jeden Tag richtig viel leisten. Statt dessen geht das Geld an ganz andere Stellen und das ärgert mich unheimlich.

    Ich bin bei Nr. 1 ins KH gegangen und habe mir erstmal beide Optionen (zu bleiben oder zu gehen nach der Geburt) offen gelassen. Einfach weil ich vorher so schlecht einchätzen konnte wie ich mich danach fühle.


    Nach der Geburt war dann für mich sofort klar, dass ich nach Hause möchte.
    Ich war schon ziemlich mitgenommen von der Geburt und war ziemlich fertig, konnte aber keinen Grund sehen warum ich mich nicht genauso in meinem eigenen Bett ausruhen könnte. Sogar besser als im fremden Krankenhaus.
    Wichtig für mich war aber auch das Vertrauen zu meiner Hebamme, die jeden Tag zu mir kam und mich bei Fragen zu Babyversorgung unterstützt hat und mir viiiiel Sicherheit vermittelt hat.
    Die Entscheidung war absolut richtig und mein Mann und ich denken immer noch unheimlich gerne daran wie wunderbar es war nach Hause zu kommen und sich erstmal zu dritt ins Bett zu kuscheln und noch ein paar Stunden gemeinsam zu schlafen. So schön!


    Bei Nr. 2 war dann absolut klar für mich, dass ich ambulant entbinde. Da war es gut, dass ich so sicher war, denn die (sehr junge) Hebamme war sehr unsicher und hat das erste Mal eine Frau nach der Geburt nach Hause gelassen.


    Ich halte es grundsätzlich nicht für nötig (medizinisch gesehen) nach einer Geburt im KH zu sein, aber ich finde es wichtig das die Frau Unterstützung hat- ob vom Mann oder anderen Freunden/Angehörigen, damit sie auch die Möglichkeit hat sich zu erholen. Wenn das nicht gegeben ist, kann das KH hilfreich sein, die Frau einfach mal ein paar Tage zu entlasten.

    Ganz klar die Zweite von zwei Geburten. In zwei Monaten hoffe ich natürlich das meine Antwort die dritte sein wird.


    Meine Geburten waren beide völlig komplikationslos, haben nicht sonderlich lange gedauert und ich bin noch nicht mal so gerissen, dass ich genäht werden mußte.


    Trotzdem fand ich die erste Geburt furchtbar. Ich konnte mit den Schmerzen und dem Kontrollverlust überhaupt nicht umgehen, konnte auch nicht loslassen. So dass ich eine gefühlete Ewigkeit (etwa drei Stunden) völlig apatisch herumlag und die Schmerzen einfach nur furchbar fand. Meine Hebamme hat mich dann gerettet, als sie mich auf den Hocker jagte unter meinem gejammer sie solle mich in Ruhe sterben lassen. Da kam meine Tochter dann innerhalb von ääähm 15 Minuten (oder so).
    Bei Nummer zwei bin ich vorher vor Angst fast gestorben und im Geburtsvorbereitungskurs in Tänen ausgebrochen *schäm*.
    Da war ich dann aber wildentschlossen alles zu tun was mir guttut.
    Habe mich nicht mehr gefürchtet zu tönen und ohne Angst davor mich lächerlich zu machen einfach darauf zu hören ws ich brauche. Konnte mich dem ganzen besser hingeben und war fast bis zum Schluß völlig weggebeamt.
    Ich lag in der Wanne, konnte die Wehen vertönen und dazwisschen tatsächlich schlafen.
    Leider hat mich die Hebamme dann aus der Wanne gejagt und eine Riesenpanik veranstaltet, weil die Herztöne unter der Wehe schlecht wurden.
    Was rückblickend daran lag, dass das Baby einfach während der Wehen schon tief in Becken rutschte und ich quasi schon in der AUstreibungsphase war. Das war aber nicht zu merken, weil ich so entspannt war.
    Also statt dessen raus aus dem Wasser, Zugang gelegt bekommen. Von dem Moment an an dem ich gestört wurde hatte ich wieder diese fürchterlichen SChmerzen, die ich vom letzten Mal kannte. Das hat die Hebamme so ersschreckt, dass sie mir sofort eine PDA anbot. Gynäkologin dazu, die auch im Panikmodus, dazwischen ich immer rufend "dem Baby geht es gut, das sind meine Herztöne uter der Wehe".
    Bis dann die Oberärztin dazukam und sagte: das sind doch die Herztöne von der Frau, wie ist denn der Muttermund.
    Da dachten Hebamme und die Gynäkologin dann auch mal daran nachzuschauen und- oh Wunder -komplett eröffnet Baby on the Way.
    Ins Wasser durfte ich nicht mehr. Ich bin dann -weil das kannte ich schon- auf den Hocker gewankt und habe meine Tochter wieder recht schnell geboren.
    War eigentlich eine wunderbare Geburt. Der Kontrast der SChmerzen nach der Störung und davor war richtig beeindruckend.

    Ohhh, wie toll die Umfrage schleppe ich ja auch schon mit mir rum. *abonier*
    Ich versuche ja gerade meine Angst vor der dritten geburt zu bearbeiten.


    OT: Danke, danke für deine liebe Unterstützung im Monatsthread und den tollen Link zu den dritte Geburt Geburtsberichten!
    Habe ich gestern gemütlich auf dem Sofa gelesen und fühl mich gleich besser.
    Ausserdem habe ich gestern meine Ängste mal mit der Hebamme besprochen- die sagt in ihrer Statistik sind dritte Geburten absolut komplikationsarm, alle anderslautenden Berichte Käse. Sie dauern aber öfter mal etwas länger als die Zweiten, weil viele Fraune beim dritten Kind viel Angst hätten und deshalb länger brauchen um loszulassen.
    Also nur die eigene Angst muß überwunden werden....nur.


    Wie war es bei mir? Nr zwei war deutlich weniger schmerzhaft, aber nur weil ich mich ewig lange drauf vorbereitet habe und dieses Mal dann richtig Tönen und Atmen konnte, statt mich in Schockstarre hinzulegen und gar nix zu machen.

    Also ich habe mich jetzt nicht durch die viiiiielen Seiten gearbeitet, möchte aber mal einwerfen, das Der von Talpa beschriebene Betreuungsschlüssel nicht utopisch ist.


    In unserer Kita, die allerdings nicht altersgemischt ist, kommt das mit dem Betreuungsverhältniss ungefähr hin. Die Gruppen werden über drei Jahre aufgefüllt. Drei Erzieherinnen werden in den kleinen Gruppen durch Hilfskräfte unterstützt.


    Es geht also auch hier in Deutschland.


    Und toll ist er noch dazu :D .



    Ich finde es aber tatsächlich schade, dass es so unterschiedliche Qualität in den Kitas gibt und die richtig Guten sind hier fürchterlich überlaufen.

    Unsere Tochter hat schon früh Zähne verloren, darum steht hier jetzt schon Zahn Nr. 4 bevor.


    Bei uns gab es Kleinigkeiten. Das letzte Mal Playmobil, aber so eine kleine Packung mit einer Figur drin.
    Der zweite Zahn ist ihr mit Papa zusammen verloren gegangen, da wurde ein Beweisfoto für die Zahnfee unter das Kopfkissen gelegt #freu .


    Für den nächsten Zahn hat sie sich eine Versuchsanordnung ausgedacht um die Existenz der Zahnfee zu überprüfen #super .


    Sonst glaubt sie an nix mehr (Nikolaus, Christkind), aber bei der Zahnfee ist sie sich nicht so sicher, weil wir sie beim letzten Zahn der abends ausfiel schon auf ein Ausbleiben der Zahnfee vorbereitet hatten ("die schafft das heute nicht mehr"). Dann habe ich in meiner Kleinigkeitenkiste aber noch was gefunden.
    Na ja, und wenn die Zahnfee trotz gegenteiliger Versicherungen der Eltern trotzdem kommt, muß es sie eigentlich geben, oder?


    Edit: Deinem Sohn alles, alles Gute, das er bald wieder gut in die Spur kommt. Ist ein aufregendes Jahr für die Kinder, oder? Wie heißt das noch Wackelzahnpubertät?

    Haben wir gemacht.
    Allerdings waren unsere Hotels/Hostels irgendwie kleiner als eure.
    Restaurant im EG, Zimmer eine Treppe hoch.
    Oder Hütte am Strand und wir haben uns an den Strand gesetzt um den Sternhimmel zu bestaunen....schööööön.
    Kommt vielleicht auch aufs Kind an. Unsere Kinder wollen am liebsten sofort wieder losfliegen, wir auch....seufz.


    Wenn du dich dabei nicht wohl fühlst, lass es.
    Ich würde das Babyphone aber mitnehmen und dann schauen wie es sich anfühlt.
    Es gab auch Situationen in denen wir die Kinder eher mitgenommen haben.

    Mein Arbeitsweg ist 15-16 km lang.
    Das dauert dann auch 1 h ungefähr (Stadtverkehr, viele Ampeln). Oft fahr ich nur eine Strecke mit dem Rad und eine mit U-Bahn und Rad.


    6 km find ich gut machbar.
    Meine Erfahrung hier in Berlin ohne Auto. 4-6 km sind immer sehr gut machbar. Dauert weniger als eine halbe Stunde. Was darüber hinaus geht ist dann schon anstrengender.


    Für den Winter und für schlechtes Wetter würde ich auch gute Funktionskleidung empfehlen.
    Kannst du denn auch im WInter fahren? Hier werden die Fahrradwege oft nicht geräumt, so dass es dann schwierig wird.


    Mir macht es richtig Spaß draußen zu sein und mich zu bewegen. Tut mir gut.

    Liebe Topaz, das tut mir sehr leid! #knuddel
    Ich kenne deine Situation selbst sehr gut. Ich habe es abklären lassen, leider wurde bei mir nichts gefunden.


    Was man Abklären kann wurde schon geschrieben.
    Sinnvoll finde ich persönlich die Dinge abzuklären gegen die relativ einfach etwas getan werden kann und die auch sehr einfach abgeklärt werden können (durch eine Blutentnahme), wie Gerinnenungsstörungen und Schildrüsenfunktionsstörungen. Was die hormonelle Situation angeht macht NFP Sinn, um Hinweise für eine Gelbkörperschwäche zu finden.


    Letztendlich würde ich dir aber raten genau auf dich zu schauen, was sich für dich richtig anfühlt.

    .......Aber ich befürchte, dass meine Hühnerei dich dann nur noch mehr nervt als ohnehin schon. Du bist ja irgendwie eher der Fels in der Brandung in Hinsicht auf Geburten.


    Von außen gut ist nicht unbedingt von innen gut. Ich weiß, dass dir das schwer fällt - das war ja schon immer so. Aber es lässt sich nur schwer erklären und vorstellen, wie sehr eine schlimme Geburt einen verletzen kann und wie tief das geht. Auch wenn du Recht hast, dass es nie Komplikationen gab. Ich bin eben ein Sensibelchen und glaube mich vermutlich fragiler als ich bin.

    Neee MMC- dein Thread zur Geburtsangst hat mir so sehr geholfen damals.
    Hat gar nicht kein bischen genervt.
    Meine erste Geburt war auch völlig komplikationslos und "einfach" und trotzdem hatte ich tierische Angst vor der zweiten Geburt.