Beiträge von Miamaria

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    Ich kenne hier niemanden. Aber ich war immer, auch nach den ersten zwei Geburten, nervös.


    Hast Du die Sorge? Du planst ja wieder mit einer Doula zu gebären, oder? Das und einiges andere reduziert das Risiko.


    Es ist sicher immer eine gute Idee die Wehenarbeit lange Zuhause zu leisten.

    Nicht zu lange. Mein drittes Kind war sehr schnell und ich kenne das auch von vielen anderen Frauen. Letztendlich war es so, dass ich mit Straßenbahn und zu Fuß im Geburtshaus ankam, zwar mit Wehen, aber alles im Rahmen. Eine halbe Stunde später war sie da - in nur einer einzigen Presswehe geboren. Hätte ich nicht einen Vorsorgetermin gehabt, hätte ich vermutlich noch länger (zu lange) gewartet.

    Sehr schöner Beitrag!


    Übrigens ist das Sorgerecht inszwischen auch bei Unverheirateten erst einmal geteilt. Ich konnte es mir noch aussuchen. Wir hatten uns dafür entschieden. Fürs Krankenhaus und die Bank haben wir Vollmachten. Für alle möglichen Anträge (Wohngeld, Kindergeldzuschlag, usw.) mussten wir übrigens immer alle Haushaltsmitglieder angeben. Da zählt dann auf einmal eine Beziehung. Sogar bei der Krankenkasse wollten sie alles über meinen Partner wissen, wo ich doch kein Einkommen vorweisen konnte. Jetzt sind wir durch mein aktuelles Einkommen raus aus den Bezügen und damit nur noch zwei Single auf dem Papier, die sich gegenseitig nirgendwo angeben müssen.


    Ich finde die Grundidee des Civil Pacs aus Frankreich ganz schön, bei dem sich Menschen quasi zusammen gehörig melden können (für Krankenkasse und Steuer), der aber nicht automatisch auf "ewig" läuft. Es wird übrigens trotzdem noch geheiratet.

    Ich halte es schon für richtig, dass der Staat sich raus hält, wie eine (wie auch immer genannte) Lebens- und Wirtschaftsgemeinschaft Erwerbsarbeit Haus- und Sorgearbeit verteilt. Sprich ich finde ein Splitting für genau diese Gemeinschaft richtig, sonst bevorzugt der Staat eine gleichmäßige Aufteilung der Einkommen bei der Erwerbsarbeit.


    In der Konsequenz finde ich aber auch, dass diese Gemeinschaft sich auch Gedanken machen muss, was passiert, wenn sie sich auflöst. Wer dann welche Ansprüche noch an die anderen stellen kann, weil er/ sie mehr Aufgaben im Nicht-Erwebsbereich übernommen hat. Das schließt auch mit ein, dass man geeignete Modelle zur Absicherung im Alter (Rente) entwickeln muss.


    Das ist relativ komplex und bedarf eines "Standardmodells", was dann für die eigene Situation angepasst werden muss und zwar verpflichtend, damit schwächere Mitglieder dieser Gemeinschaft nicht ausgebootet werden können - wie es zur Zeit reihenweise mit Frauen in Ehen passiert. Da hat man ja staatlicherseits die Regelungen was passiert nach einer Auflösung der Ehe einseitig zu ungunsten der Frauen geändert.

    Da wäre ich interessiert, wie das "Gedanken machen müssen" durchgesetzt werden könnte, obwohl sich der Staat prinzipiell raushalten soll.

    janos  Mondschein :Ich bezog mich auf die vorstehenden Beiträge. Ich selber bin ja bewusst nicht verheiratet und fühle mich jetzt auch nicht über die Maßen unfair behandelt. Ich fand das Konstrukt des Ehegattensplittings und dessen Folgen nicht gut und habe daher bewusst nicht davon profitiert. Als ich vorübergehend verbeamtet war gab es zudem die Möglichkeit noch extra Zuschläge für den Ehepartner/die Ehepartnerin zu bekommen. Fand ich auch sehr merkwürdig. Unterm Strich wäre das zwar sehr viel Geld gewesen, aber deswegen heiraten fände ich noch merkwürdiger.

    Entgegen der anderen Meinungen hier, habe ich mit der Abendeinnahme die besten Erfahrungen gemacht. Abstand von ca. 3 h zur letzten Mahlzeit und ein Präparat mit Vitamin C zusammen mit Wasser einnehmen (Taxofit). Eine Kur von einigen Wochen hat schnell zum Erfolg geführt. Mit den anderen kenne ich mich weniger aus. Aber der Abstand zu den Mahlzeiten bei Eisen ist sehr sinnvoll, da hier eine Konkurrenz bei der Aufnahme besteht.

    dass solche sachen unterschiedlich bewertet werden, geht in dem fall auch nicht.


    "im unterricht stören", "wild rumtoben" außerhalb des gegebenen rahmens = klar zu missbilligen. körperliche gewalt = NO NO NO NO NO, aber für ALLE beteiligten. "sich wehren" muss auch allen beteiligten gestattet werden, man kann ja von niemandem verlangen, dass er oder sie sich körperlich angehen lässt und wie ein schaf dasteht.


    natürlich hat sowas auch nichts mit dem geschlecht zu tun. mein sohn z.b. würde sich niemals gewalttätig auseinandersetzen und wäre im leben nicht auf die idee gekommen, den unterricht zu sabotieren oder sowas. wenn er das getan hätte, wäre ich damit einverstanden gewesen, dass das massiv sanktioniert wird. insbesondere die körperliche gewalt. da sollte JEDER mensch eine absolute schranke und hemmschwelle besitzen.

    Ich schließe mich da an! Mein Großer war als er in die erste Klasse kam so zart und leicht (15 kg /105 cm), dass er gegen niemanden eine Chance gehabt hätte. In der Grundschule ums Eck haben wir gesehen, dass sich niemand für die "Raufereien" interessiert, damit war diese Schule ein No-Go für uns. Die dann ausgesuchte Schule fährt ganz klare Kante gegen jegliche Gewalt, was ein Segen für ihn war. Mein Mittlerer hat das in der 1. Klasse dann auch schnell lernen müssen - Stopp heißt Stopp, auch wenn es von einer Seite nur als wildes Spiel gesehen wird (er war damals in der Ritter, Piraten, Wikinger-Phase). Auch für ihn war es ein Segen, dass er einen angemessenen Umgang lernte. Er ist später dann noch sehr erfolgreicher Streitschlichter auf dem Schulhof geworden und wurde mir gegenüber für seine freundliche Art gelobt. Er hat übrigens weiter wild gespielt, jede Menge tolle Geschichten auf dem ganzen Schulgelände gespielt. Die Horde Kinder war übrigens aus Jungs und Mädchen zusammen gesetzt. So kamen alle zum Zug und keiner wurde dominiert. Auch meine Tochter besucht aktuell noch diese Grundschule und ich bin jeden Tag glücklich darüber!

    Und in natürlicher Farbe vom Holz. Das sind mir eigentlich die liebsten Möbel. Ivar-Schränke (ohne die Regale) sehen schlicht und schön aus, können ganz nach gusto behandelt werden und sind wahnsinnig wandelbar. Zudem kann eine gewünschte Farbe auch selbst umgesetzt werden: Unsere Küche hat Korpusse von Ikea, die Fronten sind auf Maß zugesägt worden und ich habe sie in petrol gestrichen (passt super zur Arbeitsplatte in Eiche). Also Kinderzimmer in Wunschfarbe sollte eigentlich prblemlos möglich sein. Meine Tochter hat übrigens von Ikea ein schwarzes Bror-Regal. Passte am besten und mit dem ganzen Kram im Zimmer wird es eh von alleine bunt.

    Ich frage mich auch, wie dieses unterschiedliche mmh Selbstbewusstsein (das trifft es nicht ganz, das default-Bewusstsein vielleicht?) anerzogen, geprägt wird. Hier beobachte ich da sehr gravierende Unterschiede bei meinen Kindern, die gar nichts mit männlich/weiblich konotoierten Beschäftigungen zu tun haben. Das Standing ist ein ganz anderes.

    Also hier kommt das meiste Gemüse und Obst aus Spanien. Das finde ich angesichts des Wassermangels dort wirklich besorgniserregend. Der Strom für ein Gewächshaus kann, gerade wenn der fossil erzeugte Strom zu teuer ist, auch selbst erzeugt werden.


    PS: Und Düngemittel sparsamer einzusetzen ist eher gut als schlecht meiner Meinung nach.

    Dass Regression ein ganz normales Phänomen sein kann, ist hier ja schon erwähnt worden.

    Jetzt mag ich aber nochmal kurz darauf Bezug nehmen, wenn das Begleiten des Kindes im Alltag durchgehend einfach sehr, sehr anstrengend ist, weil das Kind fast durchgehend zugewandte Aufmerksamkeit und emotionale Co-Regulation benötigt. Das könnte darauf hinweisen, dass das Kind neurodivers ist; ganz oft findet man diese "Besonderheiten" dann auch mehr oder minder ausgeprägt bei den Eltern.

    Das kann dann auch die große Erschöpfung/Frustration bei den Eltern erklären die über normale "naja, so ist das halt, wenn man Kinder hat"-Erschöpfung hinausgeht.
    Da lohnt es sich dann, das Kind auf der einen Seite mal anschauen zu lassen; aber auch bei sich selbst gucken zu lassen.
    Nicht selten können neurodiverse Erwachsene mehr oder minder gut kompensieren. Die Kompensationsleistung kann aber nachhaltig kippen, wenn ein Kind 24/7-Bereitschaft fordert und die üblichen Pausen zum Wiederaufladen der Akkus fehlen.

    Genau in die Richtung gingen meine Überlegungen auch. Ich konnte es gestern abend nur nicht mehr so gut zum Asdruck bringen.


    Meiner Erfahrung nach kann ein Abklären auch sehr heilsam sein für die gesamte familiäre Situation. Gerade die Gespräche im Vorfeld fand ich unheimlich bereichernd zum Bilanzziehen und Einsortieren. Gerade wenn die Familie da schon so lange in den Mechanismen (Kompensation, Vermeidung, usw.) drin steckt. Ich finde auch sie klingt sehr clever - in Zusammenhang mit ihrer emotionalen und sozialen Verfassung kann es (je nach Lehrkraft) da auch richtig Stress in der Schule geben. Mein Ratschlag ist daher vor der Einschulung aktiv zu werden und nicht nur mit einem dumpfen Bauchgefühl reinzuschlittern*.


    * Wir hatten die ersten zwei Schuljahre Glück, dann wurde es schlimm. Eine Diagnose gab es erst mit 11 Jahren - das war eigentlich viel zu spät.

    Wäre es nur das jetzige Verhalten als Phase, wäre es ziemlich sicher soweit ok, einfach nur zu zuwarten. Aber als Gesamtbild (von deinen Erzählungen her), würde ich doch eine Abklärung in einer guten Kinder- und Jugendpsychiatriepraxis vornehmen lassen. Am besten eine mit mehreren Professionen, um einen breiten Erfahrungsschatz bei der Beurteilung mit einfließen zu lassen.

    Naja, es ist eine Notlösung wenn gerade noch nichts besseres geht.


    Fürs Heizen und für Warmwasser sollten wir mittelfristig auf hauptsächlich Solarthermie mit Wärmespeicher und auf Wärmepumpen umstellen. Wenn wir die Energie der Sonne direkt speichern (im Wärmetank) oder direkt den aus Wind oder Sonne gewonnenen Strom nutzen ist das sehr viel effizienter als alles andere.


    Selbst Strom aus den ineffizientesten diskutierten Speicherarten ist noch deutlich effizienter als wenn man den Umweg über den Anbau von Pflanzen nutzt.

    Wobei die Zweitverwertung von Resten/Abfällen sehr sinnvoll ist. Gerade in der Landwirtschaft fällt soviel überschüssige Biomasse an (Getreidekörner vs. ganze restliche Pflanze besonders beim Mais). Aber auch aus anderen Produktionszweigen gibt es viel biogenen Abfall. Solche Biogasanlagen gibt es auch in sehr klein: https://www.brandeins.de/magaz…energie-auf-den-schultern