Beiträge von Miamaria

    Ich komme aus einer kleineren Großstadt, die zumnidest in meiner Gegend damals, ab einer gewissen Uhrzeit fast gar nicht mehr mit dem öffentlichen Nahverkehr versorgt war. Dafür konnte ich viel mit dem Rad machen und hatt es dazu noch sehr schön dabei (grün und so). Jetzt genieße ich es aber schon sehr auch noch um 3 Uhr nachts sehr belebte U-Bahnen und Straßenbahnen auf meinem nach Hause weg zu haben.


    Wir sind übrigens schon sehr oft mit unseren drei Kinder + Rädern im Urlaub gewesen. Ohne Auto wird eben auch einfach der Urlaub ohne Auto geplant. :) Im Alltag benötigen wir sowieso keines. Für sowas wie Umzüge oder so gibt es ja Leihfahrzeuge.

    Bei mir hat das überhaupt nichts mit der Mütterzeit zu tun. Ich bin von der Schulrucksackzeit direkt in die Unirucksackzeit gewechselt und nicht weiter gekommen. Verlasse ich das Haus, nehme ich ihn mit und da ist neben Portemonnaie, Schreibzeug, Essen, Trinken usw. auch immer eine Packung Taschentücher drin. Bei meinen Kindern und meinem Freund übrigens auch. Das ist einfach Standardausrüstung bei uns. Ich habe auch nie lose Geldscheine oder so. Wir fahren allerdings auch immer mit den Öffentlichen und da ist mir schon öfter ein Unterschied zu Autobesitzern aufgefallen, die das meiste Zeug im Auto lassen und nur mit Schlüssel und Handy kurz weg gehen. Das kommt bei uns einfach so nicht vor.

    Meine beiden Jungs sind im Vorschulalter völlig verschieden herangegangen: der eine hat sich nur noch mit Rechnen und Zahlen beschäftigt (unsere Gegenstände hier durch nummieriert) und hat mit 5 just for fun potenziert. Der kleine Bruder wollte von nichts was wissen und hat sich alles erst in der Schule angeeignet.


    Zum Spielen: da gibt es ein Buch das heißt "Lass uns Mathe spielen" oder so ähnlich. Aber auch bei fast allen anderen Brettspielen kann Mathe eine positive Besetzung erfahren. :)

    Tsss. Ich kenne sehr nervige männliche Exemplare, die alles und jeden be- bzw. abwerten müssen. Zu allem eine Meinung, aber keine Ahnung, ignorant und egozentrisch (meine Mutter war in dem Punkt leider betriebsblind und sehr leidensfähig).

    Ich finde gut, dass ihr das angeht. Viele nehmen Mathematikkenntnisse als naturgegeben an (oder eben die Abwesenheit). Andere Länder zeigen aber, dass wenn von einer prinzipiellen Aneignenbarkeit ausgegangen wird, wirklich eine große Mehrheit gute Mathematikkenntnisse erwerben kann. In kaum einen Bereich wird so stark "natürliche (Nicht-)Begabung" zugeschrieben. Wenn die Grundlagen falsch angekommen sind, hilft es oft, nochmal ganz zurück zu gehen und dann möglichst anschaulich zu arbeiten. Montessorimaterialien sind da zum Beispiel hilfreich. Das ist sinnvoller als "üben üben üben". Denn es soll ja mathematisches Denken und nicht Gedächtnisleistung geschult werden.

    Ddas Problem am sehr schnell fahren ist ja, dass es so uneffizient ist. Also es kostet einfach zuviel Sprit die Kisten so hochzujagen. Deshalb wurde ja die Begrenzung jetzt vorgeschlagen. Weniger Unfälle sind nur "Beiwerk". Dazu kommt ja, dass die Autos immer schwerer werden und wegen der gewünschten Leistung auch nicht sparsamer im Verbrauch.

    Kunststoffe sind ja auch nicht per se schlecht.

    Leichtere Verpackungen sparen ja auch Treibstoff beispielsweise, bessere Kleber können Produkte länger haltbar machen und langlebige Kunststoffbrotdosen sind auch nichts schlechtes. Eine Edelstahlbrotdose verbraucht ungleich viel mehr Energie in der Herstellung, auch fossile. Auch Wärmedämmung von Häusern ist aus Kunststoff.


    Es geht um das billige Wegwerfplastik.

    Ja genau. Der Artikl bezieht belegt ja auch sehr genau, warum der Weg über die Verantwortungsnahme der Hersteller und Druck auf Staatsverteter gehen muss. Wenn etwas nachweislich gefährlich ist, muss es über Reglementierung gehen. Wie beim FCKW oder den Filtern beim Schwefel (sauerer Regen). Bessere Filderanlagen beim Abwasser wären auch ein Punkt. Forschungsgelder neue Materialien. Unützen Einsatz (Kosmetika) verbieten lassen usw. Wenn ein paar, die es sich leisten können zur Glasflasche greifen, ist nicht wirklich was gewonnen.


    Die Verhältnisse (also was macht wieviel Schaden), womit lässt sich am meisten erreichen, das muss klarer für alle werden.

    Ja Lego ist schräg. Aber klar, es sollte viel mehr versucht werden Erdölprodukte durch andere zu ersetzen. Besser jetzt forcieren und nicht erst warten, bis es knapp wird. Zumal in vielen Fällen die Förderung heute schon massiv fragwürdig (Fracking, sensible Ökosysteme wie Alaska) ist, vom Transport mal ganz abgesehen. Selbst ohne Havarien gehen etliche Mengen in den Boden und ins Meer.


    Ich habe schon den Eindruck, dass viele Diskussionen Nebelkerzen sind, die von den großen Mißständen ablenken. Wenn ich hier lesen, dass das auch noch massiv forciert wurde/wird werde ich sehr wütend.

    Angesichts dessen, dass ein sehr großer Teil des Plastikverbrauchs von uns gar nicht direkt gesteuert werden kann, muss die Verantwortung schon an anderer Stelle ansetzen, gerade was den ganz großen Verauch angeht. Kunststoffe sind in fast allen Farben, Lacken, Überzugen, Schutzschichten, in Fasern... Insofern fnde ich den Artikel sehr richtig und wichtig.


    Bei IKEA habe ich neulich Aufbewahrungstüten aus Zucker gesehen, solche Materialänderungen müssen noch viel mehr voran getrieben werden.

    Das auf die Verbraucher abladen ärgert mich prinzipiell und vom System her schon sehr lange! Viele haben eben auch nicht die Ressourcen.


    Es lohnt sich übrigens (Stück für Stück?) zu Ende zu lesen! :-)