Beiträge von Miamaria

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    Schlimm, Einfach alles daran, die Mädels, das Hintern treten und vor allem der Mist mit der Figur. Und das bei Karate!


    Ich habe gerade den Tagesspiegel aufgerufen. In Berlin ist ja heute der internationale Frauentag ein Feiertag und das ist eine Berliner Tageszeitung.


    Auf den ersten vier! Fotos Megan und Prinz Harry. #rolleyes

    Hier ist noch ein Artikel zu dem Tod von Kasia Lenhardt: https://www.zeit.de/2021/09/je…beziehung/komplettansicht

    Mir ging es aber generell über das Konzept des Aufbauens und dann Abstrafens durch die Boulevardmedien. Und ja das trifft ebenso Männer. Mir ist aber letztens bei den Auslagen im Zeitschriftenregal aufgefallen, wie krass abwertend das vor allem gegenüber Frauenkörpern aufgezogen wird (und da sind auch Frauen betroffen, die nicht erst durch diese Medien aufgebaut wurden).

    Das Problem sehe ich darin, dass eben das ständige Zuschneiden auf die herrschenden Frauen- (und auch Männer-) Bilder sie sich ja "richtig" verhalten. Es wird ja von klein auf von der Umwelt belohnt, wenn dem Bild entsprochen wird. Die sich anders verhalten, ecken an oder werden zumindest als "anders" wahrgenommen und kommentiert. Ein außerhalb der Norm agierendes Kind ist permanent in Rechtferigungsdruck. Wer als das allgemeine Verständnis von "Weiblichkeit" nicht hinterfragt, ist in meinen Augen zwar naiv, aber ich kann es durchaus nachvollziehen. Das ständige Bewerten von Äußerlichkeiten ist hier schon der wesentliche Teil. Und klar, sie bedienen sich der Medien (die sie kennen), weil es ja auch angenehm ist, so lange "Lob" kommt. Dass sie sich auch da schon verbiegen, sehen sie nicht.


    Bei dem Fall Lewinksy war es aber anders. Und die größte Häme hat in der Tat sie abbekommen, nicht er.

    Hat vielleicht nichts damit zu tun, aber hast du deine Blutwerte überprüfen lassen? Ich war vor einiger Zeit auch sehr erschöpft. Klar gab es auch viel zu tun und die Zeit ist stressig, aber bei mir lag es tatsächlich (auch) am Eisenspiegel. Ich habe dann wieder konsequent vor dem Einschlafen eine Tablette Eisen (mit Vitamin C drin) genommen und es wurde so rasant besser, dass ich selbst erstaunt war. Mein Wert sackt aber nach einer Weile scheinbar immer wieder mal ab. Seid der ersten "Kur" nehme ich daher jetzt alle paar Tage wieder abends eine und jetzt bleibt es ganz gut.

    ich wollte ja ruhe geben, nur eines noch in dem zusammenhang, weil nochmals neue beiträge da sind: wir haben freunde, die sind ein paar jahre älter, hatten 89 ihr erstes (und einziges) kind bekommen, sie fing gerade als lehrerin an, in ost-berlin.dieses paar macht jeden 9.11. eine party, mit böller und allem drum und dran (das geht, weil in london wohnend), die feiern das einfach, dass ihr leben anders weitergehen konnte. die "errungenschaften" im bezug auf frauen und kinder in der ddr hat diese freundin nach eigenen aussagen nie vermisst (sie war auch da froh, dass gesellschaftlicher druck wegfiel), und sie sind nur sehr, sehr froh, dass sie nicht mehr in dem staat, in dem sie ihre kindheit und junges erwachsenenalter verbracht haben, leben mussten. eine andere bekannte kam als junges mädel kurz vorm mauerfall noch über ungarn raus, und auch da konnte ich nur fassungslos zuhören, was sie erzählte. das wollte erst in meinen west-kopf nicht rein...echte gleichberechtigung gabs da wohl auch nicht, leider.

    Ich bin auch sehr sehr froh, dass ich nicht weiter in der DDR groß und erwachsen werden musste! Aber gerade weil ich die Trennung meiner Eltern miterlebt habe, bin ich sehr froh, dass mein Mutter wenigstens keine Existenzsorgen haben musste. Sie war übrigens bei meinem Bruder 6 Monate und bei mir 1 Jahr zu Hause. Die Mutter meines Partners blieb sogar bis zum Schulanfang zu Hause (da er nicht "kindergartenreif" war). In der Wochenkrippe war niemand, den ich kenne.

    das verrückte ist ja, dass man in meiner herkunftswelt arbeiterkind und akademikerkind gleichzeitig sein konnte. das ideal war, dass jede/r berufstätige als arbeiter:in startet. (auch dagegen gab es natürlich widerstand.)


    so etwas nimmt viel weg an vorurteilen, daher finde ich die idee ziemlich gut.

    Bei meiner Mutter war es so: Lehre nach der POS, Wechsel des Arbeitsplatzes mit berufsbegleitendem Studium (Finanzökonomie). Durch dieses konnte sie in und nach der Wende Karriere machen da keine Parteizugehörigkeit. Ihr Vater war übrigens Akademiker und aus dem Schriftstellerverband rausgeflogen, sie hätte trotzdem zur EOS gedurft als Klassenbeste (also Abitur machen können), hat es sich selbst aber nicht zugetraut.

    mal was sehr positives - weiß nicht, obs hier reinpasst: schottland ist das erste land, das kostenlose menstruationsprodukte anbietet - gegen period poverty!!#applaus

    https://www.theguardian.com/uk…e-period-products-for-all

    Ich finde das nicht „sehr positiv“, sondern „sehr ambivalent“.


    Eigentlich war es schon auch sehr sinnvoll, Einzelhändlern vorzuschreiben, dass sie keine Plastiktüten mehr verschenken dürfen. Sie werden ja in Schottland wohl nur den Wegwerfkram verschenken, und für die ökologischeren Alternativen (waschbare Binden, Menstassen oder Schwämmchen) müssen Anwenderinnen vermutlich weiterhin selber bezahlen.

    Außerdem geht es da ja um zur Verfügung stellen in öffentlichen Gebäuden. ich bin auch sehr froh, dass das bei uns an der Schule jetzt schon gängig ist. Klar benutzt jede ihre eigenen Sachen, aber für den Notfall ist es ein sehr gutes Gefühl, dass etwas parat steht. Habe ich auch schon mal gebraucht. Und wenn du z.B. in einem Amt länger warten musst, als gedacht, ist es schön dort nicht nur eine Toilette zu haben, sondern auch Menstruationsartikel.

    Ich kann Prinzessin noch toppen. Kind 3 ist aufgrund ihres weiblichen Geschlechts gleich mal "Püppchen" genannt worden. #blink

    Das konnte ich dann zum Glück unterbinden, aber die Behandlung seitens der Verwandschaft war denoch unterschiedlich. Ein Beispiel waren die Haare. bei ihr durften sie im Gesicht rumhängen wie sie wollten - bei den Brüdern gab es Kommentare von "sieht nichts" bis zu "schwitzt ja so" (die Haare waren bei allen nicht sehr dick in den ersten Jahren).

    Hier wurde das unkompliziert im Rahmen der Elternversammlung gemacht - vorzeigen, abhaken, fertig. Freiwillig, wer es anders wollte, konnte auch einen Extratermin machen und es hatten auch nicht alle an den Ausweis gedacht.