Beiträge von Miamaria

    Eine Lehrerin, die ich kenne, hat gerade schwer zu kämpfen. Ernsthaft krank ist so schon schlimm, aber dann noch Stress und riesige Summen vorstrecken müssen, weil die Beihilfe nicht zahlt, ist richtig mies. Das würde ich mir nicht antun wollen.

    Bei einigen Bundesländern kann schon wirklich frei gewählt werden, welches System genutzt wird (Hamburg zum Beispiel). Das soll auch noch weiter ausgeweitet werden.

    Ich kenne es so, dass Leitungsfunktionen von studierten Argrarwissenschaftler:innen besetzt sind (bei den ehemaligen LPGs, die ich kennengelernt habe, das waren allerdings recht große Betriebe mit viel Fläche).

    @ Susan Sto Helit: Um des bloß nicht als geldgeil zu gelten, verzichten aber viele Frauen auf ihre Anteile am gemeinsamen Vermögen. Vielfach erkaufen sie sich damit auch eine "friedliche" Trennung. Ich habe das bei meiner Mutter, bei Freundinnen und hier im Forum immer und immer wieder gesehen/gelesen. Selbst die, die kämpfen, werden über den Tisch gezogen. Es ist unglaublich, wie ungerecht das System ist. Viele Rechte, zu wenig Pflichten und viele Möglichkeiten sich arm zu rechnen. Es ist wie beim Steuer sparen scheinbar ein Gewinnergefühl, wenn die Ex einen nicht "so abziehen" kann. Die gemeinsamen Kinder - naja, soweit wird gar nicht gedacht, wenn überhaupt ein Bewußsein dafür da ist, was diese für Kosten verursachen. Warum sind soviele Alleinerziehende arm? Irgendwo müssten doch die anderen Elternteile sein, diese leben längst nicht in so hoher Zahl in Armut.

    Ich habe letztens drüber nach gedacht, wie man "Studentenwerk" umstellen könnte. Findet ihr "Studiwerk" passend? "Studierendenwerk" erscheint mir zu sperrig.

    Also, bei uns heißt es schon lange Studierendenwerk und Studierendensekretariat.

    Ich glaube, wenn man das dreimal gesagt hat, kommt es einem nicht mehr sperrig vor...

    Hier ebenso. Das wird schnell selbstverständlich.

    Wie in vielen anderen Wissenschaften auch ist zudem der Forschungsbereich weit verzweigt, da würd soweit ich das mitbekommen habe, eh genauer differenziert. Den Masterstudiengang "Biologie" gibt es an unserer Uni jedenfalls gar nicht, sondern verschiedene Spezialisierungen. Da die dann oft sehr lang sind, gibt es lustige Abkürzungen.

    Erich Kästner liest und hört meine Tochter aktuell sehr gern!


    Lustigerweise hatten wir viele Gespräche über die Geschlechterzuschreibungen, als wir Ottokar gelesen haben. Es gab auch viele Fragen zu meiner Kinderheit in der DDR, aber die ironische Zuspitzung gerade zu diesem Thema gab viele klasse Gesprächsansätze.

    @ Bücher: Bei Kinderbüchern sind es noch einige, die einfach eine Gruppe Kinder behandeln. Sobald die Bücher sich an ältere Kinder und Jugendliche wenden sehen die aktuellen Erscheinungen aber auch oft echt zum davon laufen aus. Die Thematik "Liebe/Schwärmerei" finde ich jetzt auch nicht so den Bringer, das wollte ich schon nicht lesen. Mein Großer (17) liest gern Fantasy - aber es darf um Paarbeziehungen allerhöchstens am Rande gehen.

    @ Bücher in der Schule: Ich erinnere mich noch sehr entsetzt an die erste Pflichtlektüre, Klasse 3 bei meinem Großen. Die Lehrerin nahm extr ain Buch, in dem es um Fußbal geht und sich außerdem eine Liebesgeschichte/Schwärmerei entwickelt. Erstens war das Buch an sich furchbar und zweitens war es wiedermal so, dass Fußball als Thema gewählt wurde, um es auch interessant für Jungs zu machen. An einer Schule, die von der Mischung wirklich wunderbar divers ist. Mein Sohn hat dem Fußball so gar nichts abgewinnen können und mit der Liebesgeschichte konnte zu dem Zeitpunkt praktisch kein Kind etwas anfangen. Es war eine furchtbare Quälerei. Und mal ehrlich Fußball als Sport und Hobby ok, aber interessante Geschichten dazu??? #rolleyes


    @ Kirsten Boie: Da fanden wir Seeräuber Mooses (1 und 2) ganz wunderbar. Mooses ist ein ganz tolles Mädchen und durchsteht zusammen mit ihrem Freund so einige Schwierigkeiten. Keiner der beiden ist blöder/trotteliger/ängstlicher.


    Neben den Ella Büchern, bei denen eine ganze Gruppe Kinder quasi gemeinsam Hauptperson ist, kam hier noch "Schule der magischen Tiere" und auch "Mo und die Krümel" gut an.

    Gerade die Ella Bücher empfand ich als nicht festgelegt auf ein Geschlecht. Meine Kinder haben die geliebt bzw. tun es noch.


    Bei Filmen fallen mir die Gibli Studio Filme ein, die hier hoch im Kurs standen und Mädchen in den Hauptrollen haben. Das war für meine Jungs gar kein Grund, sie nicht zu schauen.

    Lehrperson geht auch gut.


    Schwieriger finde ich tatsächlich etablierte zusammengesetzte Substantive wie zum Beispiel Lehrerzimmer oder Schülervorstellungen. Im Fließtext oft nich zu ersetzen, aber im Tabellenkopf ist es unhandlich diese Wörter zu ersetzen.