Beiträge von Miamaria

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    Na, der Markt regelt nix. Wenn der Markt ein Politiker wäre, müsste man ihn abwählen.

    Der Markt wird ja die ganze Zeit massive manipuliert, die reellen Kosten sind im Preis praktisch nicht zu sehen. Die FDP hält "den Markt" nur so lange als Schild vor sich her, wie ihr/ihrer Klientel nützt. Ansonsten wird er gnadenlos durch Subventionen unterlaufen.

    https://www.visualcapitalist.com/wp-content/uploads/2020/08/Map-of-Global-Population-Density-Full-Map.html


    Ein großer Teil der Menschen lebt an Küsten. Dort stehen übrigens auch nucht wenige Atomkraftwerke. Wenn der Meeresspiegel steigt, geht nicht nur Strand verloren: Straßen werden unterspült, Boden weggeschwemmt, Salzwasser dringt immer weiter ins Landesinnere vor, es macht Grundwasser ungenießbar und die Böden für jeglichen Ackerbau unbrauchbar. Die Menschheit wird zurück weichen müssen. Da ist es nicht mit einem höheren Deich oder mehr Katastrophenschutz getan. Hinzu kommt: er steigt nicht gleichmäßig - an einigen Küsten ist der Anstieg jetzt schon stärker als die Mittelwerte es wiedergeben. Hinzu kommen weitere Verknüpfungen wie der Einfluss auf die globalen Meeresströmungen (angetrieben von Salz- und Temperaturunterschieden) oder auf das Zusammenspiel in den maritimen Ökosystemen.

    Ja. Wie gesagt, muss hier geschaut werden, wie die potentiellen Räuber beim Umweltfaktor Beute prinzipiell drauf sind. Von extremen Spezialisten bis zu totalen Universalisten gibt es ja alles. Berühmt sind ja die Darwinfinken, die dem entstandenen Konkurrenzdruck um die bisherige Beute ausgewichen sind - Verlagerung des Beutespektrums bis hin zur Abspaltung von der Ursprungsart. Das kann aber dauern und ist auch nicht vergleichbar mit dem, was wir Menschen unter "lernen" verstehen.

    Bei den Wanzen wäre jetzt zum Beispiel interessant, ob sie sich groß von anderen unterscheiden (härterer Chitinpanzer, giftig o.ä.), was sie als Beute eher unangenehm sein lässt.


    Ich kenne das Beispiel der Agakröte in Australien, die kein Räuber vertrug, weil sie so giftig ist. Inzwischen gibt es wohl auch einen potentiellen Räuber, aber nun hat sich die Kröte schon überall ausgebreitet,

    Meinste du, ob die Schlupfwespen nun auf einzelne Arten spezialisiert sind oder eher weniger wählerisch sind? Mit der Zeit würde sich so oder Räuber/Parasiten auf die neue Art einstellen. Die Frage ist halt wann. Manchmal kann das auch sehr schnell gehen, je nach dem wie variabel die "Gegner" in ihrem Beutesektrum sind.


    Das es evolulionäre Angepasstheiten gibt - ja das ist reichlich untersucht worden.

    Wobei das ja schon themenübergreifende Feindbilder - wer gegen Genderbeauftragte u.ä. agitiert, blockt auch bei Klimathemen. Da ergeben Umfragen ja immer wieder große Schnittmengen.

    Hier haben alle Schulen, die ich so kenne eine mehr oder weniger gut ausgestattete Cafeteria. Manchmal ein externer Anbieter nur für die Cafereria (also quasi betreiben die dann ein privates Café) oder es ist verknüpft mit dem Caterer für das Mittagessen (die Angestellten sind dann für beides zuständig). Eltern machen da nie mit. Die Qualität ist unterschiedlich, aber meist doch weniger sinnvoll als das Essensangebot zur Mittagszeit. Ich habe auch schon mal etwas gekauft, vermeide es aber. Als Lehrkraft geht das auch leichter, weil wir ja Kühlschränke haben (manche sogar Mikrowellen und sowas). Die Preise sind aber erstaunlich niedrig - als ein reich belegtes Mehrkornbrötchen für 1,65 Euro. Die Kinder kaufen sich aber zumeist dann doch Süßkram.


    Meine Kinder haben immer sehr viel mit und kaufen sich daher eigentlich nichts.

    Gute, echte Montessori Schulen sind meiner Erfahrung nach sehr sehr teuer, Material, und viele Lehrkräfte kosten vor l. Damit haben sie reiches Klientel mit dementsprechend vorsortierten Eltern und Kindern. Ich sehe nicht, dass man in meinem Umfeld bereit ist, dies für Schule zu bezahlen. und man sortiert schon wieder nach elterlichen Einkommen.


    Die Frage ist doch aber, wie kann man das an staatlichen Schulen umsetzen?

    Unsere Kinder waren in einem Montessorihaus und die Schuleingangsphase hatten sie eine Montessoripädagogin und entsprechendes Material zur Verfügung. In der Tat war es immer sehr ruhig und aufgeräumt (ich war öfter mal da, auch im laufenden Betrieb). Die Regeln gehören ja fest dazu. Also draußen war dann natürlich schon auch getobt (großer Garten bzw. vielfältiges Außengelände). Beides staatliche Einrichtungen: wir mussten nur das Essensgeld bzw. einen minimalen Hortbetrag zahlen. Schulmaterial waren 20 Euro für 2 Jahre (Stifte, Hefte und so - hat alles die Lehrerin besorgt).

    Das glaube ich nicht. Das sind ja evolutive Anpassungen, die sich über einen langen Zeitraum entstanden sind. Durch den fortschreitenden Klimawandel wird es noch zu viel mehr Mismatches kommen (Jungen werden nicht geboren, wenn die Nahrung dafür da ist, Blüten und Insekten "verpassen" sich usw.). Zu erst werden es die Spezialisten nicht schaffen, in welcher Zusammensetzung die Ökosysteme danach sind ist noch völlig unklar.

    Ein Grund warum der Bildungserfolg besonders in (West-)Deutschland eng mit dem des jeweiligen Elternhauses korreliert.

    Genau. Außderdem sind Schulen doch auch ohne Gebühren, das Erststudium zumeist auch. Warum nicht die frühkindliche Bildung?

    Meine Kinder wurden ab ca. 2 Jahren (Tochter war 1,5 Jahre) von ca. 8.30 Uhr bis 16 Uhr betreut. Die beiden Jungs bis Ende 4. Klasse, meine Tochter war noch zwei Jahre länger im Hort. Und klar verbrachte ich auch Zeit mit meinen Kindern. Der Tag geht ja nicht nur bis 17 Uhr. In den Ferien durfen sie meist selbst entscheiden, ob und wann sie hingehen wollen (hier gab es Ferienpläne wo eingesehen werden konnte, welche Ausflüge geplant sind) - jedenfalls wenn wir die Betreuung auch anders Organisieren konnten (Semesterferien, zu Haus arbeiten, Oma, Freunde). Mit anderen Kindern zusammen im Freibad oder zum Kletterpark kann tatsächlich attraktiv für Kinder sein. Hinzu kommt, dass wir viele Aktionen früher auch nicht ohne weiteres hätten finanzieren können.

    Ergänzende Betreuung kann aber auch toll und ein Gewinn für alle sein - nicht nur eine Notwendigkeit. Ich finde das Konept zwingend schon den frühen Nachmittag zusammen zu verbringen recht merkwürdig. War hier auch nicht von den Kindern gewollt (wenn ich mal früher kam, musste ich in der Regel warten).

    Das scheint ein Hobby von Lateinlehrer:innen zu sein. Wir mussten mal ein Liktorenbündel mitbringen #hammer

    Was habt ihr da gemacht?

    Gebastelt #freu

    Für das Beil ein Foto ausgedruckt und auf Pappe geklebt, einen Haufen Äste zusammengebunden und das Beil reingesteckt.

    Das war gar nichts gegen den sprechenden Getränkeautomaten, den wir mal an einem Nachmittag zusammengezimmert haben, weil am nächsten Tag schon Generalprobe war und die Requisitengruppe noch kurzfristig diese glorreiche Idee hatte #hammer

    Heroisch! Hier wurde nur mal ein Prätorianer-Helm, ein Gladius und ein Scutum gebasteln. Das war aber vor dem Lateinunterricht.