Beiträge von HeikeNorge

    Ich hatte Plantarfascitis als Nebenwirkung eines Medikamentes und hab es mit dem Laufen gemacht wie Vollmond , einfach weitermachen, wie bisher. Ich musste zwar die Zähne den ersten km ganz, ganz fest zusammenbeissen und manchmal ein paar Tränchen wegwischen, aber nach dem ersten km ging es dann und ich konnte dann meine normale Strecke joggen. Nach ein paar Minuten ruhen waren die Schmerzen aber sofort wieder da, und das wichtigste Element der Behandlung war die Bewegung. Die Probleme gingen bei mir von einem Tag auf den andern wieder weg, als ich die Dosierung des Medikamentes reduzieren konnte, bzw. das Medikament absetzen konnte.

    Vom Hausarzt anscheinend ja, nach welchen Werten müsste ich auf der Liste schauen?

    tTG-IgA sowie gesamt-IgA im ersten Schritt. Bei (grenz-) auffälligen Werten wird dann weitergesucht. Ich weiss, dass @dielumme immer die Biopsie noch erwähnt, die Tests sind mittlerweile aber viel besser geworden, man kann auch noch EmA-IgA und Gliadin bestimmen bei unklarer Sachlage, usw.

    Puh, bin gerade heimgekommen. Er hängt jetzt schon durch weil er keinen Bock auf KH hat und heim will. Immerhin hat er jetzt einen negativen Coronatest, einen unterirdischen Blutdruck und Kreislauf und das Eisen ist jetzt mal im Visier als er erklärte dass er Vegetarier sei. Morgen vormittag geht mein Mann hin um mit der Ärztin zu reden und ich nach der Schule.

    Zöliakie ist gecheckt?

    Kalliope hat mich verlinkt, aber weil ich ein paar Tage nicht im Forum war, hab ich es erst jetzt gesehen.

    Für alle, die an Literatur bezüglich Schilddrüsenerkrankungen bei Kinder interessiert sind, verlinke ich mal diesen Artikel. Der ist von einem Kinderendokrinologen geschrieben worden und eigentlich an Allgemeinmediziner gerichtet (jedenfalls in deren Fachzeitschrift erschienen), aber verständlich genug geschrieben, dass auch andere das verstehen können. Prinzipiell gilt, dass die dort veröffentlichenten Werte grobe Richtwerte sind und dass für die Werte des einzelnen Patienten immer die Normalwerte des Labores gelten, das die Werte auch analysiert worden sind. Die Labore wissen natürlich, wenn sie das Alter des Patienten haben, welche Normalwerte sie draufschreiben müssen.

    Hallo, bei meiner Tochter ist es jetzt (nach 1,5-2 Jahren mit Symptomen) beschwerdefrei. Ob es daran liegt, dass sie Corona-bedingt weniger Training hatte und ob bei vollem Trainingsumfang die Symptome wiederkommen, werden wir dann zum Herbst hin wissen. Wir hoffen aber, dass es sich jetzt so hält.


    Sie macht Ballett auf Leistungsniveau und hat täglich Training.


    Folgende Massnahmen haben ihr gut geholfen: Tiger Balsam auf die entsprechende Sehne direkt vor dem Traning und abends vor dem Bett gehen, Kinesiologie-Tape unterhalb des Knies während des Tranings, Trainingsanpassung (die Anteile des Tranings, die ihr besonders weh getan haben wurden leicht reduziert, vollständiges Weglassen geht nicht)


    Folgende Massnahmen waren bei ihr wirkungslos: Voltarensalbe, Ibuprofensalbe, Schmerzmittel in Tablettenform als vorbeugende Massnahme vor dem Training, Schonung (= kein Training)

    Und leider immer noch nicht mehr englisch, menno.

    ich hab ein bisschen gegooglet und (Stichwort "Selen" "Überdosierung") und bin dabei auf eine deutsche Zusammenfassung genau des von mir verlinkten Artikels zur Vergiftung gestossen, klick. In der deutschen Zusammenfassung wird auch beschrieben, dass bei einer Einnahme von 200mcg/Tag schon erhöhte Normalwerte gefunden worden sind, bei der missbräuchlichen Einnahme dann schwere Intoxikationsschäden.

    Es wird auch beschrieben, dass die Frau die Tabletten im guten Glauben genommen hat, sich da etwas gutes zu tun nach dem Motto viel hilft viel, und dabei übersehen hat, dass die Dosis das Gift macht.


    Dass die Dosis das Gift macht gilt ja jeder Substanz gegenüber, auch durch Wasser kann man sich vergiften, das sieht man in meiner Fachrichtung manchmal, aus verschiedenen Gründen hervorgerufen.

    Bis 100ug Selen/ Tag kann ich gut verantworten, ab 200ug/Tag kann es schon kritisch werden, ab 300ug/Tag ist ärztliche Überwachung zwingend.

    auch das hier sehe ich eher kritisch, ich denke, dass man hier immer den einzelnen Patienten vor Augen haben muss, den AUsgangswert in Betracht ziehen muss und die die angestrebte Therapiedauer. 200 mcg/Tag (je nachdem von welchem Selen wir jetzt hier reden) ist auf längere Sicht hin ziemlich kritisch, eventuell sogar schon 100 mcg/Tag.


    Hier im übrigen die Beschreibung der (bleibenden) Folgen einer heftigen Intoxikation durch missbräuchliche Selen-Einnahme. (also das ist jetzt nicht nur an dich gerichtet sondern an alle, die es interessiert #ja)

    Beim Überfliegen der Studie ist mir allerdings die unklare Menge des Selens aufgefallen. Es sind 166ug/d angegeben... beziehen die sich auf das Selenmethionin oder auf Selen als Selenit? Je nach dem könnte das eine ordentliche oder eine Minimenge sein.

    Dann noch die Diskussion um organisch oder anorganisch...

    Mein Stand ist noch "Finger weg von organischen Selenverbindungen"

    Punkt 3.2

    https://mobil.bfr.bund.de/cm/3…ngsergaenzungsmitteln.pdf

    ich bin mir nicht ganz sicher, auf welchen der Artikel, die ich hier eingefügt habe, du dich beziehst; der erste verlinkte Artikel bezieht sich auf L-Selenmethionin. Die näheren Angaben dazu findet man, wenn man nicht nur den Abstract liest, sondern den ganzen Artikel, da wird das sehr schön aufgeführt im Methodeteil um welches Präparat und welche Menge es sich denn dreht (166 μg L-selenomethionine/day, orally (Syrel, IBSA Farmaceutici Italia, Milan, Italy, selenium 83,0 μg/cps).


    Der andere ist ein Übersichtsartikel, der die Funde der letzten Jahre aufsummiert.


    Der von dir gesetzte Link ist sehr nett und bestärkt mich in meiner Meinung, dass ich Selen als Nahrungsergänzung nicht nehmen möchte und auch so nicht einfach so empfehlen möchte, es sei denn, es liegt ein ganz konkreter Mangel vor, und dann auch nur Selen in relativ kleinen Dosierungen.

    Ich bezweifle einfach, dass der von dir beschriebene Leidensdruck bei den Patienten durch die Einnahme von Selenpräparaten usw. behoben wird und nehme an, dass es eher einfach daran liegt, dass in der Zeit der Einnahme von zusätzlichen Tabletten eher mehr Achtsamkeit gegenüber sich selber walten gelassen wird und dass diese grössere Achtsamkeit auch zu einem grösserem Wohlbefinden führt. Ich meine das deswegen, weil eben der cross-over Arm der Studie(n) gezeigt hat, dass es da keine Veränderung gab, weder in den Schilddrüsenhormonspiegeln, noch im Ultraschallbild, noch im subjektiv angegebenen Wohlbefinden ("quality of life"). Insofern denke ich, dass es diesen Patienten gegenüber fairer wäre, eine anständige Psychoedukation vorzunehmen anstelle von einer Nahrungsergänzungsmittelgabe, die Nebenwirkung haben kann und in mehreren Studien als "wirkungslos" beschrieben wurden.


    Selen einfach mal zu nehmen unter der Annahme, es hilft vielleicht nix, aber schaden tut es auch nicht, finde ich jedoch gänzlich falsch. Und das finde ich generell auch für andere Spurenelemente, Vitamine (auch D!) und, und und. Und ich finde, dass generell gesehen bei Nahrungsergänzungsmitteln sehr unkritisch an diese Präparate heran gegangen wird und über Risiken/Nutzenabwägung total hinüberweggehuscht wird "weil das ja keine echten Medikamente sind", während bei erwiesenen wirksamen Medikamenten und Impfungen oft übertriebene Vorsicht walten gelassen wird, gerade in Bezug auf Zusatzstoffe (und wenn man sich die Listen der Zusatzstoffe mal genauer anguckt, dann schlackert man mit den Ohren).

    Ich hatte da schon lange nichts mehr dazu geschrieben und wollte deswegen nochmal einen kleinen Reminder dalassen :)


    iyomi gerade bei Patienten, die ihre Medikamente unregelmässig nehmen, erlebt man es immer wieder, dass diese dann (über einen Kamm geschert) gerne mal für ihre Unregelmässigkeit kompensieren möchten und dann gnadenlos viele Tabletten auf einmal nehmen über einen längeren Zeitraum und sich so intoxikieren.

    Und nur um das ganz deutlich gesagt zu haben: ich kann mich gut und gerne genau zu dieser Patientengruppe, die ihre Medikamente nicht immer regelmässig nimmt, dazurechnen; es ist besser geworden in den letzten Jahren, seitdem mein Mann mir eine Dosette gekauft hat und meine Kinder (!#rolleyes) jeden Sonntag dafür sorgen, dass das Ding auch aufgefüllt worden ist, aber ich könnte da echt noch dran arbeiten... ich sehe jedoch davon ab, die ausgelassenen Tage durch höhere Dosierungen an anderen Tagen zu kompensieren ;)

    Solange es nicht schadet, kann man es ja trotzdem nehmen.

    nun ist Selen ein Spurenelement, mit dem man sich über die Nahrung aufgenommen, eigentlich nicht überdosieren kann, bei der langfristigen Einnahme von Selenpräparaten kann man allerdings sehr wohl Nebenwirkungen bis hin zur Intoxikationen durch die Einnahme eines solchen Präparates bekommen. Nicht zu vergessen, alle Zusatzstoffe, E-Stoffe usw. die in den Nahrungsergänzungsmitteln drin sind, über die oft galant hinweggesehen wird.


    Ich stelle mich ziemlich kritisch diesem "mal auffüllen" gegenüber, egal von was. Bei jedem Medikament/Impfung (obwohl dokumentierter Effekt) wird sich wesentlich mehr Gedanken gemacht als bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln (obwohl NICHT dokumentierter Effekt).

    Ich hatte es schon früher mal erwähnt, die Sache mit der Selen Gabe und der Beeinflussung der Entzündungsaktivität der Schilddrüse wird kontrovers diskutiert, ein Effekt ist nicht eindeutig; in einer der letzten Studien, die eine relativ grosse Patientengruppen inkludierte, und sowohl propektiv, placebo-controlliert und als cross-over designed worden ist, hat sich kein signifikanter Unterschied zwischen Selen und Nicht-Selen-Gabe gezeigt in Bezug auf TSH und Ultraschall-Bild, und Lebensqualität. Dies hatte sich auch schon vorher in einem systematischen Review und Meta-Analyse gezeigt. Es ist also fraglich, ob die Korrelation der Selen-Gabe mit TPO-Antikörpern klinisch relevant sind, vor allem, wenn man im Hinterkopf hat, dass die Höhe der TPO-Antikörper nicht mit dem aktuellen Entzündungsgeschehen in der Schilddrüse korreliert.

    aber das hätte der Hausarzt ja gekannt und erkannt.

    es stimmt, dass bei Gürtelrose nur das Sekret ansteckend ist und du, wenn du die Stellen gut abdeckst, einfach so unter die Leute kannst. Es stimmt auch, dass Gürtelrose bei den meisten sehr schmerzhaft ist und man wenn, dann sich gut mit Schmerzmitteln versorgen lassen sollte. Es gibt aber tatsächlich auch Leute, die nur leichtes Brennen haben, nicht besonders viel Schmerzen und die Sache auch einfach so überstehen.

    Wichtig wäre vielleicht aber zuerst, abzuklären, ob es denn eine Gürtelrose ist oder eben doch etwas anderes. Deswegen würde ich vorschlagen, dass du doch mal zum Arzt gehst.


    Vielleicht hat auch doanka noch einen Tip?

    Haldis das Gewicht alleine sagt ja nicht so viel, (ich wiege prinzipiell auch nicht so besonders viel, kratze immer am unteren Ende der BMI Skala), interessant ist mehr der Gewichtsverlauf, also wieviel hast du in letzter Zeit (unerwünscht) abgenommen? Hast du dabei anders gegessen? Gibt es Sachen, die du plötzlich nicht mehr magst oder so? Noch andere Symptome? Bei unerwünschten Gewichtsabfall muss man als behandlender Arzt immer auch noch ein bisschen an weitere, andere Sachen denken und die soweit es geht ausschliessen, damit man nichts übersieht.

    33 ist natürlich jung, aber es gibt ja auch verfrühte Wechseljahre, das darf/soll man als Differentialdiagnose nicht vergessen und zumindest im Hinterkopf behalten (als behandelnder Arzt).

    Du schreibst noch von anderen Baustellen. Die könnten ja eventuell da auch mit reinspielen, sowohl diese Symptome auslösen, aber eben auch durch eventuelle Schiddrüsensachen ausgelöst sein. Vielleicht lohnt es sich doch, da gleich mal einen Termin auszumachen und dann alle Baustellen anzusprechen.

    TSH, eventuell ft3 und ft4 und die Schilddrüsenantikörper abnehmen lassen.


    Wieviel hast du denn abgenommen?


    Ich weiss nicht, wie alt du bist, aber manchmal können die Wechseljahre auch ähnlich Beschwerden machen, insofern wäre vielleicht es auch sinnvoll, sich noch die Gyn-Hormone anzugucken (aber es gibt ja auch sowas wie frühzeitige Wechseljahre... manchmal auch ausgelöst durch Schilddrüsenproblematik).