Beiträge von HeikeNorge

    wobei die Depressionen bei hashimoto wirklich extrem oft vom vit d mangel kommen. Unbedingt danach schauen! V.a. wenn die SDWerte in einem Bereich sind, die ok sind, auch wenn sie am oberen Rand von ok sind.

    hast du dazu eine wissenschaftliche Quelle?

    Nur ältere (eine amerikanische Studie mit den unterschiedlichen Hautfarben, Vit D und Winterdepression, 2013 oder 14? Und eine frühere, die sich mit älteren Menschen beschäftigt hat. Leider hab ich einen neuen Rechner und die Favoriten nicht kopiert) Ich muss noch mal suchen. Hab eben gesehen, dass es aktueller eher widerlegt wurde, zumindesg was präventive Gabe angeht: https://jamanetwork.com/journa…/article-abstract/2768978


    Ich ziehe die absolutheit meiner Aussage zurück. Meine Recherche ist zu alt.

    ältere Quellen müssen nicht unbedingt schlecht sein, bei gut durchgeführten Studien ist es nicht wichtig, wie lange es her ist, dass sie gemacht wurden.

    Ich hab mich nur über die Aussage gewundert, dass Depressionen bei Hashimoto sich extrem häufig auf VitD Mangel zurückführen lassen. Da gibt es meiner Info nach keine Beweise für, eventuell gibt es da ein paar Korrelationen, aber ich nehme an, dass die nicht besonders stark sein werden, sonst hätte man das schon längst ins Therapieregime implementiert. Ich denke also, dass weder die Beschreibung extrem häufig noch die direkte kausale Verbindung zwischen Vitamin D und Depression in Verbindung mit Hashimoto gesichert ist.

    also ich komme immerhin zur Hälfte aus dem Saarland, und es ist natürlich das tollste Bundesland Deutschlands, wenn nicht gar der Welt :D

    Und es gibt so Tage, da könnte ich echt weinen, dass ich nicht mal so eben nen Ringel Fleischwurst oder Lyoner bekomme, ganz zu schweigen von Dibbelabbes, dass ich nicht in dem sonnigen Fleck mehr lebe, und mal so eben nach Frankreich rüberlaufen/fahren kann und leckeres Obst/Fisch kaufen kann... man merkt, dass ich gerade Hunger habe, ich bin sehr essens-zentriert #hammer

    Vukodlacri nee, mein Haus ist schwarz-weiss, klein und in der Stadt, auch wenn es in unserem Viertel sehr ländlich ist mit sehr viel grün direkt ums Haus und Berge gleich hinterm Haus. Ne Treppe (aus Stein) hab ich aber auch vor dem Haus

    so ist das bei uns auch, nur dass dazu dann bei uns doch ein ein bisschen eingeschränktes Hörvermögen kommt... und leider, nach 2 Jahren mit den FM-Hörgeräten, findet meine Tochter, dass sie doch total gut hört und merkt gar nicht, dass sie total oft gar nichts hört. Ihr eigenes Empfinden, dass sie gut hört, führt dann dazu, dass sie meint, sie bräuche die Hörgeräte nicht #rolleyes. Gott sei Dank hat sie aufmerksame Klassenkameraden, die dann ohne viel Brimbamborium ihr einfach die Dinger bringen, den Lehrern die Mikrophone, dann ist sie im Zugzwang und muss die Dinger anziehen :)


    In der Freizeit benutzt sie die Hörgeräte nicht und da wird es manchmal schon sehr anstrengend: Ich rufe, alle drehen sich um, nur sie nicht. Wir sehen aber insegsamt kleine Erfolge. Fremdsprachen und andere Dialekte, wenn Leute von der Seite her reden , usw. sind aber immer noch herausfordernd.

    wobei die slimfit Hosen bei HM dann zwar eng an den Beinen sind und dort passen, am Bund aber immer noch sehr weit sind und die schmalen Kinder da weiterhin zweimal reinpassen. Das sieht echt bescheiden aus und ist ziemlich unbequem. Deswegen fällt zumindest bei uns diese Marke für Hosen komplett weg.

    naja, wir haben beim ersten Kind Kleider gekauft und dann diese durch 4 Generationen durchgezogen, das ist wie gebraucht gekauft ;). Aber auch beim gebraucht kaufen kann man ja auf die Marken achten und selektiv kaufen, du beschreibst ja im ersten Posting auch, welche Marken dein Kind trägt.


    Eine Stunde Fahrzeit und nur Ernstings, wo in D lebst du denn bitte? Sogar bei meinen Schwiegers mitten auf dem Dorf kommt man schneller an eine bisschen grössere Auswahl! Klar, fahren ist doof, aber man kauft ja auch nicht ständig, insofern würde man vielleicht Hosen in einer einmaligen Aktion kaufen (ich hab dann bei Hosen die gut gepasst haben immer die gleichen Modelle in den grösseren Grössen für die Zukunft gleich mitgekauft).

    ich hab in der Größe noch keine Angaben wie superslim gefunden, da achte ich jetzt mal drauf! :-)

    echt nicht? Ich kaufe für meinen Sohn (trägt Grösse 122-128) nur solche Hosen. Es geht aber auch nie ohne probieren, denn von 10-15 anprobierten Hosen passen dann maximal 2. Ich habe ihn gerade herzitiert, er hat heute eine Hose von bene*ton an :)


    edit: Kind ist ja noch kleiner, da gibt es ja vielleicht dann doch keine superslim Hosen, aber man findet tatsächlich was an Hosen auch in der Grösse, die schmaler geschnitten sind. Wie gesagt, die Marke spielt eine grosse Rolle. Meine Kinder haben im übrigen auch im Winter einfach Leggins getragen. In Norwegen :)

    bei der 13 jährigen Ballettänzerin, die noch nicht mal 40 kg auf die Waage bringt, hilft: die ganz schmalen Hosen (slim fit/slim waist/skinny fit/ super skinny fit) von bestimmten Marken kaufen. H-M geht zb. gar nicht, z*ara geht gut und name*it, manchmal auch es*prit. Sie hat da teilweise Grösse 152 oder Erwachsenengrösse 34.

    In dem Alter geht das auch irgendwie gar nicht mehr mit Lochgummi usw. das sieht einfach sehr doof aus.


    Edit: falsch gelesen, Kind ist ja noch viel kleiner: das war bei allen meinen Kindern auch so: Hosen im skinny fit usw. mit Lochgummi kaufen und das Lochgummi bis auf das letzte Loch rausziehen und festmachen. Ich verkünstel mich dann immer mit einer gewissen Falttechnik, so dass das überstehende Lochgummi dann komplett in den Hosenbund reingeschoben werden kann. Das ist geht aber auch nur, wenn die Hosen so oder so schmal geschnitten sind, denn sonst sieht es einfach total bescheiden aus.

    Auch hier gilt, Kleider bestimmter Marken zu wählen, z*ara, Name*it; mang*o, es*prit sind ganz ok, H*M ist überhaupt nicht passend.

    Ich hatte Plantarfascitis als Nebenwirkung eines Medikamentes und hab es mit dem Laufen gemacht wie Vollmond , einfach weitermachen, wie bisher. Ich musste zwar die Zähne den ersten km ganz, ganz fest zusammenbeissen und manchmal ein paar Tränchen wegwischen, aber nach dem ersten km ging es dann und ich konnte dann meine normale Strecke joggen. Nach ein paar Minuten ruhen waren die Schmerzen aber sofort wieder da, und das wichtigste Element der Behandlung war die Bewegung. Die Probleme gingen bei mir von einem Tag auf den andern wieder weg, als ich die Dosierung des Medikamentes reduzieren konnte, bzw. das Medikament absetzen konnte.

    Vom Hausarzt anscheinend ja, nach welchen Werten müsste ich auf der Liste schauen?

    tTG-IgA sowie gesamt-IgA im ersten Schritt. Bei (grenz-) auffälligen Werten wird dann weitergesucht. Ich weiss, dass @dielumme immer die Biopsie noch erwähnt, die Tests sind mittlerweile aber viel besser geworden, man kann auch noch EmA-IgA und Gliadin bestimmen bei unklarer Sachlage, usw.

    Puh, bin gerade heimgekommen. Er hängt jetzt schon durch weil er keinen Bock auf KH hat und heim will. Immerhin hat er jetzt einen negativen Coronatest, einen unterirdischen Blutdruck und Kreislauf und das Eisen ist jetzt mal im Visier als er erklärte dass er Vegetarier sei. Morgen vormittag geht mein Mann hin um mit der Ärztin zu reden und ich nach der Schule.

    Zöliakie ist gecheckt?

    Kalliope hat mich verlinkt, aber weil ich ein paar Tage nicht im Forum war, hab ich es erst jetzt gesehen.

    Für alle, die an Literatur bezüglich Schilddrüsenerkrankungen bei Kinder interessiert sind, verlinke ich mal diesen Artikel. Der ist von einem Kinderendokrinologen geschrieben worden und eigentlich an Allgemeinmediziner gerichtet (jedenfalls in deren Fachzeitschrift erschienen), aber verständlich genug geschrieben, dass auch andere das verstehen können. Prinzipiell gilt, dass die dort veröffentlichenten Werte grobe Richtwerte sind und dass für die Werte des einzelnen Patienten immer die Normalwerte des Labores gelten, das die Werte auch analysiert worden sind. Die Labore wissen natürlich, wenn sie das Alter des Patienten haben, welche Normalwerte sie draufschreiben müssen.

    Hallo, bei meiner Tochter ist es jetzt (nach 1,5-2 Jahren mit Symptomen) beschwerdefrei. Ob es daran liegt, dass sie Corona-bedingt weniger Training hatte und ob bei vollem Trainingsumfang die Symptome wiederkommen, werden wir dann zum Herbst hin wissen. Wir hoffen aber, dass es sich jetzt so hält.


    Sie macht Ballett auf Leistungsniveau und hat täglich Training.


    Folgende Massnahmen haben ihr gut geholfen: Tiger Balsam auf die entsprechende Sehne direkt vor dem Traning und abends vor dem Bett gehen, Kinesiologie-Tape unterhalb des Knies während des Tranings, Trainingsanpassung (die Anteile des Tranings, die ihr besonders weh getan haben wurden leicht reduziert, vollständiges Weglassen geht nicht)


    Folgende Massnahmen waren bei ihr wirkungslos: Voltarensalbe, Ibuprofensalbe, Schmerzmittel in Tablettenform als vorbeugende Massnahme vor dem Training, Schonung (= kein Training)

    Und leider immer noch nicht mehr englisch, menno.

    ich hab ein bisschen gegooglet und (Stichwort "Selen" "Überdosierung") und bin dabei auf eine deutsche Zusammenfassung genau des von mir verlinkten Artikels zur Vergiftung gestossen, klick. In der deutschen Zusammenfassung wird auch beschrieben, dass bei einer Einnahme von 200mcg/Tag schon erhöhte Normalwerte gefunden worden sind, bei der missbräuchlichen Einnahme dann schwere Intoxikationsschäden.

    Es wird auch beschrieben, dass die Frau die Tabletten im guten Glauben genommen hat, sich da etwas gutes zu tun nach dem Motto viel hilft viel, und dabei übersehen hat, dass die Dosis das Gift macht.


    Dass die Dosis das Gift macht gilt ja jeder Substanz gegenüber, auch durch Wasser kann man sich vergiften, das sieht man in meiner Fachrichtung manchmal, aus verschiedenen Gründen hervorgerufen.

    Bis 100ug Selen/ Tag kann ich gut verantworten, ab 200ug/Tag kann es schon kritisch werden, ab 300ug/Tag ist ärztliche Überwachung zwingend.

    auch das hier sehe ich eher kritisch, ich denke, dass man hier immer den einzelnen Patienten vor Augen haben muss, den AUsgangswert in Betracht ziehen muss und die die angestrebte Therapiedauer. 200 mcg/Tag (je nachdem von welchem Selen wir jetzt hier reden) ist auf längere Sicht hin ziemlich kritisch, eventuell sogar schon 100 mcg/Tag.


    Hier im übrigen die Beschreibung der (bleibenden) Folgen einer heftigen Intoxikation durch missbräuchliche Selen-Einnahme. (also das ist jetzt nicht nur an dich gerichtet sondern an alle, die es interessiert #ja)

    Beim Überfliegen der Studie ist mir allerdings die unklare Menge des Selens aufgefallen. Es sind 166ug/d angegeben... beziehen die sich auf das Selenmethionin oder auf Selen als Selenit? Je nach dem könnte das eine ordentliche oder eine Minimenge sein.

    Dann noch die Diskussion um organisch oder anorganisch...

    Mein Stand ist noch "Finger weg von organischen Selenverbindungen"

    Punkt 3.2

    https://mobil.bfr.bund.de/cm/3…ngsergaenzungsmitteln.pdf

    ich bin mir nicht ganz sicher, auf welchen der Artikel, die ich hier eingefügt habe, du dich beziehst; der erste verlinkte Artikel bezieht sich auf L-Selenmethionin. Die näheren Angaben dazu findet man, wenn man nicht nur den Abstract liest, sondern den ganzen Artikel, da wird das sehr schön aufgeführt im Methodeteil um welches Präparat und welche Menge es sich denn dreht (166 μg L-selenomethionine/day, orally (Syrel, IBSA Farmaceutici Italia, Milan, Italy, selenium 83,0 μg/cps).


    Der andere ist ein Übersichtsartikel, der die Funde der letzten Jahre aufsummiert.


    Der von dir gesetzte Link ist sehr nett und bestärkt mich in meiner Meinung, dass ich Selen als Nahrungsergänzung nicht nehmen möchte und auch so nicht einfach so empfehlen möchte, es sei denn, es liegt ein ganz konkreter Mangel vor, und dann auch nur Selen in relativ kleinen Dosierungen.

    Ich bezweifle einfach, dass der von dir beschriebene Leidensdruck bei den Patienten durch die Einnahme von Selenpräparaten usw. behoben wird und nehme an, dass es eher einfach daran liegt, dass in der Zeit der Einnahme von zusätzlichen Tabletten eher mehr Achtsamkeit gegenüber sich selber walten gelassen wird und dass diese grössere Achtsamkeit auch zu einem grösserem Wohlbefinden führt. Ich meine das deswegen, weil eben der cross-over Arm der Studie(n) gezeigt hat, dass es da keine Veränderung gab, weder in den Schilddrüsenhormonspiegeln, noch im Ultraschallbild, noch im subjektiv angegebenen Wohlbefinden ("quality of life"). Insofern denke ich, dass es diesen Patienten gegenüber fairer wäre, eine anständige Psychoedukation vorzunehmen anstelle von einer Nahrungsergänzungsmittelgabe, die Nebenwirkung haben kann und in mehreren Studien als "wirkungslos" beschrieben wurden.


    Selen einfach mal zu nehmen unter der Annahme, es hilft vielleicht nix, aber schaden tut es auch nicht, finde ich jedoch gänzlich falsch. Und das finde ich generell auch für andere Spurenelemente, Vitamine (auch D!) und, und und. Und ich finde, dass generell gesehen bei Nahrungsergänzungsmitteln sehr unkritisch an diese Präparate heran gegangen wird und über Risiken/Nutzenabwägung total hinüberweggehuscht wird "weil das ja keine echten Medikamente sind", während bei erwiesenen wirksamen Medikamenten und Impfungen oft übertriebene Vorsicht walten gelassen wird, gerade in Bezug auf Zusatzstoffe (und wenn man sich die Listen der Zusatzstoffe mal genauer anguckt, dann schlackert man mit den Ohren).

    Ich hatte da schon lange nichts mehr dazu geschrieben und wollte deswegen nochmal einen kleinen Reminder dalassen :)


    iyomi gerade bei Patienten, die ihre Medikamente unregelmässig nehmen, erlebt man es immer wieder, dass diese dann (über einen Kamm geschert) gerne mal für ihre Unregelmässigkeit kompensieren möchten und dann gnadenlos viele Tabletten auf einmal nehmen über einen längeren Zeitraum und sich so intoxikieren.

    Und nur um das ganz deutlich gesagt zu haben: ich kann mich gut und gerne genau zu dieser Patientengruppe, die ihre Medikamente nicht immer regelmässig nimmt, dazurechnen; es ist besser geworden in den letzten Jahren, seitdem mein Mann mir eine Dosette gekauft hat und meine Kinder (!#rolleyes) jeden Sonntag dafür sorgen, dass das Ding auch aufgefüllt worden ist, aber ich könnte da echt noch dran arbeiten... ich sehe jedoch davon ab, die ausgelassenen Tage durch höhere Dosierungen an anderen Tagen zu kompensieren ;)