Beiträge von HeikeNorge

    dann hast du jetzt die Wahl Miriam, entweder Folie oder keine Folie. Ich hab allerdings auch in Deutschland die Folie dabei, würde mir nicht im Leben einfallen, in den Alpen ohne die Folie loszugehen.

    Biwak/Rettungsfolie ist so was, ich empfehle was, das ein bisschen mehr Farbe hat und im Notfall dann auch erkannt werden kann. Wenn man die umlegt, wenn man sitzt, dann isoliert das schön, gerade wenn der Wind pfeift. Die gibt es in ganz dünn und auch in ein bisschen dicker, mit und ohne Löcher für Arme und Kopf.


    Bei deiner Liste an Kleidung würde ich denken, dass du oben rum wahrscheinlich eher ein bisschen was zu viel anhast, ich würde da lieber eine Schicht weniger anziehen und im Rucksack mitnehmen, falls es doch zu kalt sein sollte.


    Gamaschen, Spikes und Folie bekommt man auch beim grossen A*, falls jemand in der Familie noch ein Weihnachtsgeschenk braucht, wäre das ja auch eine gute Idee ;):P


    Die Urinierhilfe funktioniert wirklich ziemlich gut, meine heisst Gog*rl und ist aus Plastik und wiederverwendbar.

    Ich kann die Urinelle empfehlen, damit einem nicht der Urinstrahl am Hintern festfriert :D. Das mit dem Regen kann man sich ja leider nicht unbedingt aussuchen und kommt auch manchmal überraschend, umso wichtiger mit Wollkleidung, in der man trotz Nässe warm bleibt. Ich denke, Achillea sieht das ähnlich, bei ihr geht es wie bei uns im Winter auch nicht ohne Schnee und Regen.

    solche Spikes vermeidet man am besten, die gehen nämlich gerne verloren und nutzen sich auch schnell ab. Solche Spikes sind besser. Beim Kaufen am besten die Wanderschuhe mitnehmen und ausprobieren, ob man die gut drauf bekommt. Zu leicht sollten sie nicht draufgehen, dann gehen sie auch nämlich leicht ab, gerade wenn man es nicht will. Zu schwer sollte es aber auch nicht gehen, meistens hat man ja in solchen Situationen auch Handschuhe an und ist nicht ganz so geschickt.

    Wollsocken und Wollunterwäsche ist zu empfehlen, die Sachen halten auch noch warm, selbst wenn sie nass geworden sind. Jacken (eventuell auch Hosen) mit Belüftungsreissverschlüssen sind toll, die kann man wenn man in Bewegung ist aufmachen, und im Ruhen dann schliessen. Wir haben ausserdem ausser Mütze und Handschuhe (mein Sohn muss immer noch 2 weitere Paare mitnehmen, weil seine immer nass werden) auch eine Rettungsbiwakfolie dabei, sehr praktisch, auch wenn es plötzlich anfängt zu stürmen und man friert.

    es kommt auch nicht heraus, vorauf sich der Satz der Gesundheitswissenschaftlerin bezieht... eventuell ist der Satz aus dem Zusammenhang gerissen worden und sie hat ihn eigentlich auf die einseitige Darstellung bezogen, dass die Impfung gefährlich ist?


    Es ist ein Video mit dem Interview verlinkt, ca. 0:36 sagt sie, dass sie sich diese Broschüre der BzGA angesehen hat und dann fällt dieser Satz. Er ist also nicht aus dem Zusammenhang gerissen, sondern genau auf die Broschüre bezogen so geäußert.

    Da ich in einem Nicht-EU-Land lebe, kann ich mir das Video leider nicht ansehen. Aber man kann eine schlechte Broschüre, die nicht ausreichend informiert auch von einer Impfung trennen. Eine Impfung, die wie jede andere Medikation Nebenwirkung haben kann für den einzelnen, statistisch gesehen jedoch die Vorteile überwiegen. Das gilt im Übrigen für jede Medikation.

    ich zitier mich selbst, hier (posting #62 in diesem Strang) hatte ich schon mal die Zahlen aufgedröselt und die grossen Studien mit den Zahlen erklärt


    Nebenwirkung bei meinen beiden Töchtern: Kreislaufreaktion nach Impfung. Wie auf der Seite vom RKI erwähnt, kommt diese Reaktion häufig vor in diesem Alter, meist durch Angst/Nervosität, und kommt genauso häufig bei anderen Impfungen vor... so auch bei mir vor ein paar Wochen, als ich mich hab impfboostern lassen (gegen Polio, Tetanus, Diphterie und Keuchhusten). Und lang weh getan hat es auch, aber klar, es ist ja auch ne i.m. Spritze

    die dänischen und die japanischen Studien sind alle publiziert und können in pubmed gefunden werden, mit all den vorgekommenen Nebenwirkungen (die, wenn man sich die dort angegebenen Zahlen ansieht, nach Impfung nicht auffälliger sind als in der ungeimpften Normalbevölkerung, btw). Da ist nix verschwiegen worden. Die Studien sind auch hier im Strang weiter vorne verlinkt worden. Die Darstellung vom verlinkten Artikel ist falsch, es kommt auch nicht heraus, vorauf sich der Satz der Gesundheitswissenschaftlerin bezieht... eventuell ist der Satz aus dem Zusammenhang gerissen worden und sie hat ihn eigentlich auf die einseitige Darstellung bezogen, dass die Impfung gefährlich ist?


    Bezüglich des Verschweigens in Deutschland: hier werden auf der Seite des RKI die Nebenwirkungen genau beschrieben (auch die beiden Nebenwirkungen, weswegen die Impfungempfehlung in Japan zurückgezogen worden ist) und es wird auch genau erklärt, in welchem Zusammenhang die gefundenen Nebenwirkungen zu sehen sind.

    Ich denke bis er in das Alter kommt wo dieser Krebs auftreten kann, ist die Schutzwirkung weg.

    Die Schutzwirkung kann ja, wenn notwendig, durch Boosterimpfungen verlängert werden. So macht man das ja bei zahlreichen anderen Impfungen auch, wie zb. Tetanus, Diphterie, Keuchhusten und Polio, die alle 10 Jahre geboostert werden sollen.


    Der Krebs tritt als Folge einer Infektion mit HPV auf. Die Infektion mit HPV kann, auch wenn der Krebs erst spät im Leben auftritt, schon in jungen Jahren gewesen sein.

    Kondome schützen nicht zuverlässig vor HPV.

    Ich hoffe, dass keiner leichtsinnig wird nach der Impfung, denn da gibt es ja noch zahlreiche andere Infektionserkrankungen, die übertragen werden können, wenn keine Kondom benutzt wird.

    Die Impfung ist hier in Norwegen auch für Jungs Routine und mein Sohn wird sie bekommen.

    Lunchpakete kann man auf manchen Hütten kaufen. Ist aber auch nicht unbedingt günstig. Manchmal gibt es auch Schokolade oder Riegel zu kaufen.

    ja genau. und ob das auf den Hütten geht oder nicht steht meist auf der Website der Hütte oder des Alpenvereins.

    Gummibärchen : mein Sohn mault auch auf dem ersten Kilometer. Und vor jeder Tour, dass er keine Lust hat. Er weiss aber auch, dass das Maulen einfach nix hilft und er trotzdem laufen muss, am Anfang gibt es dann fast immer nen Bestechungstraubenzucker oder schon den ersten Riegel Schokolade. Dann ist er sehr vergnügt und das schönste ist, wenn er oben auf dem Berg steht, die Arme ausbreitet und ruft, wie wunderschön es doch in den Bergen ist, da geht mir das Herz auf und ich weiss wieder, wie richtig das alles für uns ist.

    oh man, diese ganzen Alpenferien-Threads, die tun meiner Familie echt nicht gut. Jetzt terrorisier ich schon wieder alle mit meinen Wander-Ideen und Tourenplanung. Und ich war schon 3 mal auf der website vom Hotel, wo wir die erste Woche wohnen werden. Da werden wir dann schon zum dritten Mal hinfahren. Das ist total perfekt für uns, nur die älteste leidet ein bisschen unter dem etwas mageren und langsamen Internet

    Da das ja so ein bisschen frustrierend sein kann zu lesen, dass man das besser nicht machen sollte, wenn man doch so dolle Lust darauf hat, könnte man vielleicht einen Kompromiss machen und mal Probe-wandern in der gedachten Konstellation? Als Ziel eine relativ gute erschlossene Hütte wählen, von der man vielleicht zur Not auch runterfahren kann? Und dann ein verlängertes Wochenende mit 1-2 Üebrnachtungen an der gleichen Stelle ausprobieren, wie sich das für die Familie anfühlt auf so ner Hütte?

    Super erschlossen ist zb. die Kühroint-Alm am Königssee. Von der Hütte waren meine Kinder total begeistert, mit Kälbchen-Zimmer usw. da gab es jede Menge zu entdecken. Die gehört allerdings nicht zum DAV.

    Hier ist noch der Link zu den familienfreundlichen Hütten des Alpenvereins. Ich möchte hier aber dann noch erwähnen, dass die Österreicher das Thema Familienfreundlichkeit einfach nen Tick besser drauf haben. Deswegen lohnt sich auch mal der Blick auf die Angebote des österreichischen Alpenvereins. Wenn man Mitglied im DAV ist, geniesst man die auch beim ÖAV die gleichen Vorzüge. Gerade so um Ehrwald herum haben wir auch einiges gesehen. Wenn man die Ehrwalder Almbahn hochkommt, gleich der erste Gasthof oben. Der Wahnsinn, eine Rolltreppe, die zu den Toiletten runtergeht und ein eigener Klobereich für die Kleinen, echt der Hammer. Ich hab meinen Sohn da fast nicht mehr rausbekommen :D

    Ich finde Kraxe nicht so gut wie nen Ergo-Carrier. Die Gewichtsbelastung ist bei der Kraxe viel höher und das Kind kann schneller auskühlen. man kann auch Rucksäcke an den Carrier dranmachen. Oder Kind vorne, Rucksack hinten. Dann darf das Gelände aber nicht zu wild sein, weil man ja nicht so gut gucken kann.


    Edit: ich glaube cashew und ich meinen die gleiche Tour. Aber ich meine mich zu erinnern, dass da gerade eine der Hütten nicht zugänglich ist, weil sie umgebaut wird?


    zum DAV: du kannst egal bei welchem DAV Mitglied werden, es lohnt sich die Preise und Familienpreise zu vergleichen. Wenn ihr allerdings vor Ort ne Kletterhalle oder so habt, dann kann die glaube ich nur genutzt werden, wenn ihr auch vor Ort Mitglied seid. Da wir eben nirgendwo vor Ort sind, weil Wohnsitz in einem anderen Land, haben wir uns eine günstige Familienmitgliedschaft rausgesucht. Guck mal hier, die Preise sind aber nicht immer bei allen Vereinen ganz aktuell, nachkontrollieren lohnt sich.

    Gummibärchen das geht schon. Kommt aber so ein bisschen drauf an, was ihr für Ansprüche an die Tour habt, wie euer Baby denn so schläft (gerade in Mehrbettzimmern ist es ja nicht immer gerade so ruhig, meistens ohne Strom, wenn man dann nen Knirps hat, der nachts rumgetragen werden muss zum Wiedereinschlafen ist das wenig praktisch). Zum Beispiel die Tour um den Schliersee, die Nona oben verlinkt hat, stelle ich mir ziemlich gut mit Baby machbar vor. Die einzelnen Etappen sind auch nicht so lange und mit nicht so vielen Höhenmetern. Und wenn das 4-jährige Kind gerne läuft, dann geht das sicher.

    E5 Tips:


    Youtube videos "Komm wir wandern über die Alpen" Teil 1 und Teil 2, sowie zahlreiche andere Youtube Videos verschaffen einem einen Eindruck, was einen erwartet. Vorsicht: wie steil es tatsächlich ist, kommt auf den Videos meist nicht so rüber.


    Ausserdem das Buch: Alpenüberquerung mit Kindern, da sind super Tips drin.