Beiträge von Aoide

    Bitte auseinanderhalten:


    Luxus ist nicht verboten. Auch nicht moralisch. Ich bin kein schlechter Mensch, wenn ich mir Luxus leiste. Im Sinne von Selbstfürsorge ist das ständige Selbsgeißeln dafür, dass man sch Luxus gönnt, sogar schädlich.


    Nun gibt es Dinge und Tätigkeiten, die haben hochgradig negatvie Auswirkungen. Und die gilt es zu vermeiden.


    Wenn das nun zusammenkommt, also der Luxus hat schädliche Auswirkungen, dann muss ein Kompromiss gefunden werden. Dieser mag individuell aussehen.


    Beispiel (abseits des Fliegens): Ich trinke gerne guten Wein. Das ist Luxus, den ich mir finanziell problemlos leisten kann. Ich weiß, dass andere das nicht so können, dafür - also, dass ich das doch kann - bin ich dankbar. Andererseits gibt es keine gesundheitlich unkritische Alkoholmenge, Wein zu trinken ist also per se schädlich (in diesem Fall schadet das erstmal nur mir).


    Dadurch, dass ich anerkenne, es handelt sich dabei um einen Luxus, kann ich meinen Umgang damit anpassen: ich habe mich entschieden, nur solchen Wein zu genießen, den ich auch wirklich, wirklich trinken will. Damit reduziere ich den Konsum auf den ABSOLUTEN HIGH-END-Luxus und trinke also nur ab und zu und wenig davon. Passt.


    Vielleicht lässt sich bezüglich anderer Luxus-Konsumweisen ein ähnlicher Ansatz finden?


    Also: Wenn zum Bleistift lieselotte einmal im Jahr ihre Familie treffen will und dazu faktisch nicht anders kann als fliegen, dann soll sie das ohne schlechtes Gewissen können. Wenn meine Kollegin mit der Familie für ein Wochenende und 30 Kröten nach Malle fliegt, schrecke ich nicht davor zurück, ihr gründlich ins Gewissen zu reden. Persistent. Wiederholt. Und nochmal.


    Irgendwo dazwischen liegt meine Wahrheit. Also, für mein Verhalten.


    Und jetzt könnt ihr natürlich argumentieren, dass das Fliegen sooooo unendlich ökoschweinisch ist, dass das gar nicht...


    Das ist dann eure Wahrheit.


    Ja, aber, könntet ihr jetzt einwenden (aber so krass tut ihr das natürlich nicht): Es ist unserer gemeinsame Welt und alle (mindestens alle Raben) müssen sofort 100% perfekt agieren, sonst dukutieren wir die über den Haufen, denn der Klimawandel bringt uns sonst alle um.


    Naja, das klappt halt nicht. Denk ich mir.


    Wenn da noch reinkommt, dass die einen sich das Fliegen leisten können und die anderen nicht und das ungerecht ist, verzerrt das den Sinn der Debatte.

    Klarer Fall von "wrong hand". Andere werfen so das Handy ins Meer anstelle des Möwenfutters :D.


    Ich hab letztens auf dieselbe Weise beinahe die Herzmedikamente (Betablocker, Diuretukum UND ACE-Hemmer) meines Mannes geschluckt anstelle meiner Präventionsmedikation (ASS100). Das wäre allerdings ein Fall für den RTW geworden. Da musste ich auch die Routinen ändern (Mein Mann ist schwerer als dein Kater.)

    @Zahnbürste: Ich hab mit der Br*aun Or*al B die für mich optimale Putzleistung. Alle 3 Monate gibt es neue Bürstenköpfe, an denen fast so viel Plastik ist wie an einer normalen Handzahnbürste. Und der Sockel ist ein Elektroteil, aufwändg in der Herstellung und Entsorgung. Aber sorry, da experimentiere ich nicht mehr, da gehen meine hochproblematischen Zähne vor.


    Die Denttabs hab ich ausprobiert, die gehen so. ISt vielleicht was für meine Kurztrips, bei denen ich sonst, um Gewicht zu sparen, schon von Minizahnpastatuben auf fast leere große geweschselt war (übrigens auch da, Gewicht her oder hin: Da geht das ZWeitmodell der o.g. elektischen Bürste mit. )


    Immerhin braucht man auf den Miniköpfen der Elektrischen nur einen Bruchteil der Pastamenge. Meine Lieblingszahnpasta (Dafur Herbal Neem) gibt es leider nur selten zu kaufen,


    Ausprobiert habe ich auch das feste Shampoo, danke für den Tipp! Ich hab das al*verde Mandarine, das funktioniert prima. Habe das jetzt seit 3 Wochen im Dienst (d.h. 3x die Haare gewaschen), in der Anwendung tadellos. Die Haare werden nicht ganz so schön wie mit Seife plus Rinse, ich teste demnächst mal festes Shampoo plus Rinse, ich denke, die fehlende saure Spülung ist das Problem, nicht das Shampoo.

    Nein, für Zecken braucht man eine Zeckenschlinge!

    Und eine gute Lesebrille, sag ich dir! (Ich war zuletzt mit Kontaktlinsen gegen die Kurzsichtigkeit im Schwimmbad und konnte die Zeckenpinzette nicht von meinem Kuli unterscheiden mangels Lesebrille (normalerweise hab ich Gleitsichtbrille auf...)



    Einen Tipp, nach dem keiner gefragt hat, hab ich auch noch. Mizellenwasser - ist nicht nur das allergenialste Gesichtswasser (und das einzige, was ich überhaupt ab und zu an meine Haut lasse), gibbet in Bioqualität saugünstig im dm z.B., nein, damit kriegt man so ziemlich allen KnöÖs von Möbeln (diesen schwärzlichen Schmodder in den Fake-Maserungen an weiß lackierten Billig-Zimmertüren), Schuhen (die vergrauten Gummiränder von Chucks), Taschen (die dunklen Stellen um den Verschluss, egal ob auf Textil oder Leder), unterwegs von Autositzen (alles außer Kaugummi)...

    Nope. Abwaschen und nix riecht mehr. :)

    Super! Dann probiere ich das aus! (Ich bin auch die Schraubglas oder Schüssel-mit-Tellerdrauf- Fraktion und habe nach Ausräumen der Vorräte meiner Muttervermutlich Frischhaltefolienvorräte bis 2060. Aber Käse z.B. WILL ich nicht in Plastik haben und die anderen beiden Optionen sind da auch nicht der wahre Jakob.)

    Ich hab das 1990 auf Rügen erlebt. Hatte das zurückgeführt auf Pestizidbelastug: Ich schätze, ich hab allergisch reagiert auf die Stiche, das hatte ch vorher nie und seither auch nie wieder.


    Dass ein Stich direkt in eine Lymphbahn geht und dann eine Exremität komplett anschwillt, ist ein Phänomen, das immer mal wieder vorkommt.


    Die meisten Reaktionen haben wir hier mit aufgekratzten Stichen, da kommen die Erreger quasi später in die Stichstelle.


    Insgesamt haben wir hier seit Jahren deutlich weniger Insekten - auch weniger Mücken und weniger Stiche.

    dass sie mir sagte, dass mit der Schilddrüse alles okay sei.

    Ist es ja auch. Vom rein normativen "Normal"="nicht pathologisch" ausgehend. Die Normwerte von, ich glaube, Zurzeit 0,2 bis 4,5 sind die, unter denen eine schwere körperliche Beeinträchtigung nicht vorkommen sollte. Den meisten Menschen geht es mit eher niedrigem TSH besser, aber zu niedrig belastet eben das Herz. Ist der TSH zu hoch, funktionieren viele Nervenleitungen nicht mehr richtig.


    Innerhalb dieses Spektrums treten aber gefühlt RIIIIIIESIGE Unterschiede auf.