Beiträge von Aoide

    Alle wichtigen Ratschläge hast du bekommen, alles gut.


    Ich kann dich soooo gut verstehen, habe gerade In dieser Coronazeit selber so sehr den Fokus auf meine angeschlagene Gesundheit und war am Freitag zur Blutabnahme (Routinekontrolle, muss ich seit Jaaaaaaahren alle 6 Monate wegen angeknackstem Herzen und es war echt noch NIE was). Komme heute Mittag aus der Schule nach Hause und sehe, meine ArztPraxis hat versucht mich telefonisch zu erreichen. Bis die am Nachmittag wieder aufmachten und ich nachfragen konnte, musste ich 2 Stunden warten. In der Zwischenzeit war ich schon 3 Herz-, fünf Krebstode gestorben, hatte eine Leberzirrhose diagnostiziert und war knapp vor‘m BEwusstloswerden. Dann ruf ich zitternd in Praxis an und... die wollten für meinem Mann einen Termin verschieben....


    Will sagen: Meist ist eigentlich nix.


    Alles wird gut.


    Ich halte mit die Daumen. Schlaft schön.

    Ich kann noch hinzufügen, ich habe eine Kommilitonin, die ist von Kind an extrem schwerhörig, inzwischen gehörlos. Eine tolle PErcussionistin. Das Zusammenspiel mit anderen ist natürlich ...erschwert, aber sie fühlt die Schwingungen 1a.

    Ich bin schon mein Leben lang schwerhörig

    Darf ich da mal mit einer Zwischenfrage reingrätschen? Wie geht das denn mit dem aktiv selbst Musik machen zusammen, m. W. hast du sogar Musik (auf Lehramt?) studiert? Gibt es unterschiedliche Formen von Schwerhörigkeit? Sorry, wenn ich evtl. doof frage, aber ich würde gerne den Zusammenhang (oder eben die Unabhängigkeit) verstehen.

    Ja, natürlich gibt es verschiedene Formen von Schwerhörigkeit.


    Stell dir den Bereich, den du hören kannst, mal als eine Fläche vor. Die Höhe bildet die Lautstärke ab, die Breite die Tonhöhe. Dann hat ein Normhörender in etwa ein Rechteck. (Genaugenommen ist es ein bisschen schräg und abgerundet, aber egal). Bei mir z.B. ist dieses Rechteck nur wenig flacher als bei Normhörern (also, ich brauch es immer ein klitzekleines bisschen lauter, im linken Bereich des Rechtecks, im Tieftonbereich, rechts sogar gar nicht), aber im rechten Drittel habe ich tiefe Krater und Kerben in meinem Rechteck. (Meine beiden Ohren haben die Kerben an nicht exakt denselben Stellen, sollte ich dazusagen, aber durchaus beide mit Überschneidungen). Das ist der Hochtonbereich, und bestimmte Frequenzbänder kann ich kaum oder gar nicht hören. Das ist der Bereich, in dem die Konsonanten herumliegen bei gesprochener Sprache. Was, denkst du, macht das mit Sprachverstehen? Gell? Nebbich. Ich kann großartig Lippenlesen, aber wehe, jemand hat Bart oder Mundmaske oder ich seh den nicht frontal oder er ist zu weit weg...


    Beim Musikmachen ist es in der Band oder im Orchester so laut, das funktioniert ganz gut. Beim Musikhören, weiter weg, höre ich halt bestimmte Dinge nicht. Die muss ich mir dazudenken. Drum ist es für mich sehr schön, Musik zu hören, die ich ein bisschen kenne. Und das ist bei dir auch so? Tja, der Grund ist derselbe!


    Und nun müsste ich einen längeren Exkurs in die Funktion des Hörzentrums ins Gehirn manchen, also, nur so viel: Wir kompensieren alle unglaublich viel, interpretieren Störgeräusche weg und schärfen das , was wir hören wollen raus. Das Gehirn vollbringt enorme Leistungen. Bei Schwerhörigen halt andere und ein paar mehr. Das Leben ist als Schwerhöriger deutlich anstrengender (auch mit Hörgeräten., aber das führt jetzt zu weit), aber nicht unmöglich., Und schöner, als man meinen könnte.

    Aber wie toll, dass ihr das jetzt für eure Kinder tun könnt. Ich bin schon mein Leben lang schwerhörig, da hat sich früher kein Mensch drum gekümmert. Außer Hohn und Dpott, meine ich. Und als ich als Erwachsene den 1. Versuch mit analogen Hörgeräten gemacht habe, bin ich schier verrückt geworden. Erst die digitalen Geräte können mir wirklich helfen.

    Mit Grauen erinntere ich mich, wenn mein Papa mit Unmengen von Bohnen aus dem Garten kam und meine Mama und ich die dann geschnitten haben, stundenlang, in ca. 2 cm lange Stücke, davon bekam man wunde Stellen am Finger wo man immer mit dem Messer dagegen gedrückt hat.

    Für die Bohnen hatten wir eine Schneidemaschine. https://www.ebay.de/itm/Alte-A…efc1fd:g:dD0AAOSwkIleFyWZ sowas, nur in dunkelgrün. Hatte man zwar irgendwann Muskelkater im Arm, hat aber Spaß gemacht.

    Bei uns gabs da immer nach der Erne Bohnensuppe und Bohnensalat (beides leeeecker), Bohnensalat wurde auch einiges als Vorrat eingekocht. Und der Rest (nciht mehr viel, war nur ein Beet Bohnen) wurde geschnippelt wie er war eingefroren für irgendwann später nochmal Suppe.

    Ich hab seit Oma nicht mehr lebt keine Bohnensuppe mehr gegessen und auch keinen so guten Bohnensalat wie von ihr. Das vermiss ich richtig.

    Genau, an das Bunne-Fitsch-Maschinchen erinnere ich mich gut. Meine Großeltern hatten einen riesigen Garten komplett als Nutzfläche. Und ich erinnere mich sehr gerne an diese stundenlangen Entkernte-, Schnitzel-, Einkoch- AktionRM. Das lief bei uns so: meine UrGroßmutter kommandierte alle rum und erzählte dabei ganz wunderbare Geschichten. Und meine Großmutter und meine beiden GroßTanten und der Großvater und ich, wir schnippeln und kochten ein und machten sauber. Vielleicht glorifiziere ich das aus der Rückschau, wahrscheinlich war ich auch nicht ganze Tage damit beschäftigt, sondern immer nur mal hier ein Stündchen und da ein Stündchen. Aber ich habe nicht eine einzige schlechte Erinnerung daran.

    Wenn ich heute Überhaupt mal Obst einkoche, mache ich grundsätzlich Gelee. D.h. im großen Topf wird alles gekocht mit Stumpf und Stiel und danach mit einer etwas reduzierten Schweinerei vom Saft getrennt.

    Ich hielt ihn ja nicht für hochbegabt (2 ist in Klasse 6 in Musik default) und hatte nur meinen Fehler stehen gelassen. Klappt im übrigen nicht durchgängig mit Motivation durch zu gute Noten, eher weckt es unangemessene Begehrlichkeiten. Und Schulfilme meide ich. (Und Noten sind generell Mist).

    Das liegt sicher daran, dass es bei "Florian und "Tobias" die selbe Vokalabfolge gibt. :)


    (Wäre bei mir zumindest so, ich sehe die Vokale farbig, die Konsonanten nicht.)

    #idee1 DAS wird es sein!


    Ich hab mal dem 12-jährigen Florian die gute Note gegeben, die Tobias verdient gehabt hätte, in der Liste aber bei Tobias nachträglich gemerkt, dass der ne gute Note braucht und das korrigiert. Den Transfer aber nicht geschaltet. Sodass Florian mit einer Musik-2 auf dem Zeugnis heimging, die er sich nicht recht erklären konnte. Ende vom Lied: So einen motivierten Schüler Im nächsten Schuljahr wie Florian hatte ich noch nie. Er lernte dann ein Instrument und fand seine Liebe zur Musik. Zu seinem Abi - da hatte er auf der Feier einen musikalischen Auftritt - wollte ich ihm die Story stecken, hab es aber nicht übers Herz gebracht.


    Ein Beweis dafür, dass alles so ist, weil es so sein soll :)

    ich zeichne mich ja damit aus, dass ich grundsätzlich von den meisten Schülern meiner schule (um die 500) die Namen zu kennen und auch der Klasse zuordnen kann. aber ich habe immer mal wieder so Kinder, wo ich die Namen Jedesmal durcheinander haue.. ich hoffe ja inständig, dass diese Kinder nicht denken: "Also die Frau winkle konnte alle Namen der Schüler, aber mich hat sie immer mit dem blöden Paul verwechselt"

    Geht mir auch so. Ich bringe grundsätzlich Und ausschließlich die Florians mit den Tobiassen durcheinander, während ich mir die Hawwiis, Keanus, Lorenzos, Cems, Selens, Fatmanurs, Phillippe, Saasangis und Charlotten problemlos merken kann. Da muss irgendwo bei mir ne Schalte locker sein.

    Da lob ich mir so was Vorausschauendes wie Johann Sebastian Bach. Der hatte mit insgesamt 2 Gattinnen unübersichtlich viele Kinder (20!) und etliche der Jungs hießen zumindest mit einem der Vornamen Johann wie der Papa. Wenn Frau Bach was wollte, rief sie "Johann" und irgendwer würde sich schon angesprochen fühlen.

    Meine Schwiegermutter nennt auch immer schon völlig heuristisch irgendwelche Namen, die in der Familie grassieren. Ich weiß meistens, wann ich gemeint bin...

    Was Geburtszeiten betrifft, ich bin froh, wenn ich das Datum weiß. Das Jahr dazu und ich bin super.

    Wenn du das Tablet hältst und der Blitz trifft das Tablet, ist dir die Akkuladung vorher und nachher gleichermaßen egal...