Beiträge von Aoide

    Wenn meine Mutter den Knopf gedrückt hatte, konnte sie über das Teil mit der Caritas sprechen. Z.B war sie im Bad gestürzt und hatte Kontakt, bis der Mitarbeiter da war. Ein Schlüsselsafe beschleunigte das Reinkommen, also der nächste Mitarbeiter muss nicht erst in die Zentrale fahren, Schlüssel holen. Vor Ort guckt der dann, ob ein RTW nötig ist. Oft genug hat sich meine Mutter dennoch geweigert, mit ins KH zu fahren. Aber wenn doch, könnte der Caritasmensch die Sanis reinlassen und dann auch die Haustür wieder abschließen, was nicht ganz unwichtig erscheint...

    Gestern: Die letzten Ordner aus meinem jetzt fast leergeräumten Elternhaus durchgesehen und die Gesamtsumme der Ordner auf unter 15% reduziert.


    Heute: Die VG-Wort-Meldungen für 18 und 19 endlich eingereicht. Da ich in dien letzten Jahren nur noch zu so klein-fissels-Minibeiträgen in den Publikationen anderer komme, ist das immer ein Mordsgefriemel. (Normseiten, ächz, ich hasse dieses Wort!). Aber Kleinvieh macht auch Mist, aus den Tantiemen finanziere ich mir meine Yogalehrerausbildung :D .

    Nach dem was ich so mitbekommen habe, ist es als Privatversicherte schwierig bis unmöglich eine Mutter-Kind-Kur genehmigt zu bekommen.

    Naja, ich hatte eine und es war die Beihilfe, die ziemlich gezickt hat, aber letztlich gezahlt. Die PKV hat einen Tagessatz beigesteuert. Da Frau aber bei 2 Kindern nur 30% PKV und 70% Beihilfe nutzt, war das eine Frage um Peanuts.


    Die PKV zahlt meine nicht- verschreibungspflichtigen Medikamente (über BE-Tarif auch das, was die Beihilfe nicht übernimmt) und das leppert sich schon so...


    Mein Mann ist gesetzlich versichert mit Zusatzversicherung für Krankenhaus und Zähne, insgesamt klappt das genaus gut. Ich kriege bei Fachärzten oft schneller einen Termin und mein Orthodingens und mein Osteopath werden von meiner Versicherung bezahlt und von seiner nicht, aber sonst...


    Aber ganz grunsätzlich muss ich sagen, ich habe mich 1995 auf Lebenszeit verbeamten lassen und alle Vorteile mitgenommen (PKV, keine Sozialversicherungspflicht, niedrigere Beiträge bei vielen Versicherungen und und und...) ohne die NAchteile überhaupt zu bedenken. 1995 war das dennoch die richtige Entscheidung, denn ich gehöre zu den Letzten der geburtenstarken jahrgänge und wir waren immer überall zu viele. Da war Sicherheit extrem wichtig. Wer heute vor dieser Frage steht, kann anders entscheiden. Denn:


    Als ich mit 43 meine große Lebenskrise hatte, wurde mir klar, dass die Hürde, etwas Neues zu beginnen, für mich durch die Vollbeamtung extrem hoch ist: Ich hätte nicht nur alle Alterssicherung, die Krankenversicherung, sondern auch die KV für die Kinder verloren. Damals als Familienverdienerin mit A14 ein Betrag, den ich mit einem beruflichen Neustart niemals hätte bewältigen können. 2x bin ich gegen meinen Willen abgeordnet worden und musste einen Ortswechsel verkraften, dem ich nicht entgehen konnte ohne kompletten Existenzverlust. So manche berufliche Kröte musste und muss ich einfach schlucken, weil der Preis des Widerspruchst extrem hoch ist. Nochmal: Die Entscheidung für das Berufsbeamtentum war 95 das große Los und daher in der Annahme fast alternativlos. Heute wäre es das nicht.


    Es ist also nicht bloß die Frage, wie versichern, sondern ob man sich überhaupt freiwillig in den goldenen Käfig des Beamtentums setzt.

    Was genau soll denn "besser" werden?


    Also, sorry, das lese ich schon, was du dir wünschts, aber ich lese auch ganz viel, was du total super im Griff hast und wo du viel Energie hast. Du möchtest diese Energie auch zu Hause aktivieren können, wenn ich das richtig lese. War das früher so, dass du ständig an beiden Enden zugleich gebrannt hast? Da warst du natürlich auch noch jünger. Aber meinst du wirklich, dass das das Ziel ist?


    Ich lese da eher heraus, dass dein Körper, dein Geist, deine Seele nach Erholung schreit (mit jedem Recht) und du im Job dem nicht nur nicht nachgibst (willkommen im Club), sondern sogar weit über Gebühr powerst.


    Was aus meiner Sicht, nur bezogen auf dein Ausgangspost, kann also tötal verkürzer Blick daneben sein, sinnvoll erscheint, sind zwei Dinge:


    1. zu einer realistischen Einschätzung zu gelangen, was du überhaupt leisten kannst und

    2. eine selbstbestimmte Balance herstellen zwischen Phasen mit Aktivität und Erholunge (und dafür den Rahmen schaffen).


    Zum 2. Punkt gehört dann auch, allerhand Unterstützung zu acquierieren, damit deine vielen Aufgaben überhaupt gestemmt werden können. Denn die werden ja nicht weniger, nur weil du einsihst, dass nicht alles und auch nicht auf einmal möglich ist.


    #knuddel da bleibt halt auch jetzt das eine oder andee liegen und die Welt geht nicht unter. Das wird alles wieder gut, aber nichts wird je so sein wie vorher, so funktioniert das Leben einfach nict).

    Nebenbei, ist dieses Jahr irgendwas mit den Tomatenpflanzen besonders? Unsere haben jede Menge prachtvolle Blätter ohne Braunfäule oder sonstwas, aber das ist es dann auch. Mit Blüten kommen die dieses Jahr nicht aus dem Quark, geschweige denn mit Früchten. Hmpf.

    Hihi, da hast du eine Hybride der besonderen Art erwischt. Superresistent, aber irgendwas ist da bei der Züchtung falsch priorisiert worden :D

    Zwei lose Enden zusammengeführt.


    1. Beim Ausräumen meines Elternhauses fand ich vor Wochen schon in der Tiefkühltruhe (im Keller, meine Mutter war da seit Jahren nicht mehr dran) unter einem Eispanzer einem Menge Zeugs, das nur noch entsorgt werden konnte. Und eine Schublade voll wohlverpackter, erstaunlich gut erhaltener Holunderbeeren und schwarzer Johannisbeeren, die mein Vater in seinem letzten Sommer 2011 zusammen mit dem damals 9-jährigen Schnupp geerntet hat. Waren ursprünglich für seine Schnapsbrennerei gedacht, aber dazu kam es ja dann nicht mehr.


    2. Ende August findet in unserem Dorf immer ein großes Dorffest statt und alle Vereine leisten dazu ihre Beiträge. Der Chorverband, in dem mein Mann und ich sehr aktiv sind, natürlich auch. Einen guten Teil unserer verfügbaren Chorfinanzmasse erwirtschaften wir überdies da. Und da gibt es natürlich immer so Spezies, die keinen Schlag tun. Da hab ich mich dieses Jahr weit aus dem Fenster gehängt und mich dafür stark gemacht, dass wirklich jede/r gefälligst seinen/ihren Beitrag tut, möglichst auf mehreren, wenn nicht allen Ebenen (Herstellung von... was immer verkauft wird, Stände auf- und abbauen, Fahrdienste, Standdienste, Werbung...). Jo, und was entpuppt sich dann als die diensjährige Aufgabe im Frauenchor (einem von 3en, aber der, in dem ich am lautesten war)? Marmelade kochen. Heavens, ich hab im Leben noch nie Marmelade gekocht, wir essen sowas nicht, ich mach doch schon 2 Zwiebelkuchen, hole die Zelte aus dem Lager, schraube die Bänke, mache Stand- und Spüldienst, da muss ich nicht auch noch Marmelade kochen lernen, oder?


    Doch. :D


    Gestern erfolgreich fabriziert: Johannisbeer-Holunder-Marmelade. Ein Glas für uns, 4 für die Chorgemeinschaft:


    Aoide Ich glaube, Beifahren ist mehr als lotsen, oder? Der Navi achtet doch auch nicht darauf, ob der Fahrerende einschläft oder vorne plötzlich ein Stauende auftaucht. Und ich sprach doch von Schlafen nach Absprache. Und klar kann man nicht aktiv Beifahren, wenn man hinten bei den Kindern sitzt oder besonders kleine Kinder betreuen muss. Davon rede ich doch explizit auch gar nicht.#confused


    Ich wunderte mich mich mehr über Aktivitäten, die auf verfügbare Freizeit hindeuteten, also so das, was sozusagen die Kinder, die hinten sitzen, tun.


    Es war im übrigen eine FRAGE, keine Kritik.

    Ich fahre viel und oft und lange. Mein Mann noch mehr. Das strengt uns nicht sonderlich mehr an. Die Kinder sind groß. Gegen die Monotonie hilft alle 2 Stundem Fahrerwechsel. Ich hab also keine Ahnung, was du dir unter aktivem Beifahren vorstellst, aber gerade bei Nachtfahrten bin ich froh, wenn meine Beifahrer dir Klappe halten. Tagsüber quasseln wir oder singen Karaoke (s.o.) Aber das meinst du auch nicht mit dem Aktiven Beifahren, das nach deiner Beschreibung eine untergegangene Kulturtechnik zu sein scheint. Hm. Meine Eltern haben sich bei sowas oft gestritten. Ich bin froh, dass das bei uns nicht so ist.

    Ich bin schon lange nicht mehr mit dem Auto so weite Strecken gefahren, aber mich wundert es ein bisschen, denn ich kenne es nur so, dass die Beifahrerin/der Beifahrer mit auf den Verkehr achtet, ggf. dafür sorgt, dass der Fahrer nicht von den anderen Mitfahrern abgelenkt wird (dazu gehört durchaus auch singen von Liedern mit Kindern, aber dennoch immer mit Blick auf den Verkehr), dem Fahrer quasi zuarbeitet, wenn es sein muss und nur nach Absprache schläft.


    Ist aktives Beifahren nicht mehr üblich?

    Lange Strecken fahren wir nachts im Wechsel. Is Nix mit aktives Beifahren: Der Navi lotst immer geradeaus über die leere Autobahn, alle 2 Stunden Fahrertausch. Der Beifahrer döst. Was soll denn da aktiv gelotst werden?

    Wir hören alle gemeinsam Hörbücher. Entsprechend eher welche, die auch uns Eltern Spaß machen. Gerne das Känguru. Oder Geschichten von C. Funke oder so. Aoide s Tipp zu Buckelbert Hansen war super als die Kinder kleiner waren.

    Den Buckelbert habe ich letztens nochmal gehört. Der ist hervorragend gealtert. Hach, ich liiiiiiebe Albert den Albernen (mit der Stimme von Wolfgang Niedecken).


    Unsere Fahrtlieblingsbeschäftigung ist übrigens Karaokesingen.

    Aoide du schriebst von “unverarbeiteter oder so wenig wie möglich verarbeiteter nahrung“, nicht von ausschließlich Getreide. Und “so wenig wie möglich“ lässt ne ganze Menge interpretationsspielraum.

    Du willst unbedingt Haare spalten? Die ganze Diskussion in den Beiträgen ging aber um Getreide. und ja, meine Äußerungen sind nicht redaktionell geprüft, aber zumeist auch ohne allzuviel guten Willen verständlich.

    Ich bin jetzt hier raus.

    Vielen Dank, liebe Trüffel , das ist hochinteressant. Danke, dass du dir die Zeit nimmst.


    Grünkohl mit Pinsel

    Mit was? "Pinkel" heißt das hier und meint Mettwurst. Gesund ist das wohl eher weniger? (wenn man das so überhaupt sagen kann).

    So einige naturvölker hätten Probleme, wenn sie den maniok unverarbeitet äßen.

    Maniok ist kein Getreide. Ich hätte auch Probleme, wenn ich rohe Kartoffeln oder Auberginen oder Bohnen äße. Es gibt einfach Dinge, die sind roh nicht bekömmlich für Menschen. Giftig, auf Deutsch. Es macht aber doch einen Unterschied, ob ich die Bohnen totkoche und dann noch mit E irgendwas aufpeppe oder ob ich sie schonend dünste. So wenig verarbeitet wie möglich hab ich geschieben.