Beiträge von Aoife

    Ähnlich hier, junger Erwachsenenmund. Passt aber so schön...


    Ich unterhalte mich mit meinem sehr, sehr jungen Referendar über Kommunalpolitik. Ein schönes Gespräch, der Junge Mann hat echt schon viel Einblick. Er erzählt von einer Bürgerversammlung, in deren Zuge er mit einem ein Vertreter der Jungen Union diskutiert und sich im Nachgang mir gegenüber darüber ziemlich aufgeregt hat. Und schließt seine Tirade mit: "Ich kann den nicht ernst nehmen, der Typ ist so jung, ich musste ständig den Impuls unterdrücken, ihm in die Wange zu kneifen."

    Da bin ich auch gespannt. Ich habe eine fast gehörlose Freundin (mit CI - Gehörverlust nach OP eines Hirntumors, also nochmal ne andere Nummer), die viel Spaß am Musik"hören" hat, aber selber machen? Ich selber bin ja "nur "mittelgradig schwerhörig und finde das Musikmachen gut umsetzbar, zumal ich meine HG als Studiokopfhörer nutzen kann und mit keinem Upgrade als in-ear-Monitoring in stage. Sehr cool. Aber Chorleitung musste ich aufgeben, das schaffe ich nicht mehr. Und anstrengend ist das alles. Vor allem immer dann, wenn Änderungen eintreten - in meinem Fall nur, wenn ich neue Geräte kriege oder mit neuem Probenraum klarkommen soll oder so. Sich veränderndes Verhältnis von Luftschall und Knochenschall, Latenz... Das Gehirn muss sich dann in Plastizität üben. Vermutlich werd ich dabei jedes Mal ein paar Jahre jünger... Trotzdem: Schön ist das alles nicht.

    Aber was bewirkt den Hörverlust? Lässt sich das stoppen oder umkehren?

    Bei mir waren es neben einem angebotenen Schaden „Ereignisse“ - aufs Innenohr durchgeschlagene MOE, Knalltraumata. Irreversibel, aber auch nicht progredient. Das ist jetzt nur die normale Altersschwerhörigkeit. Damit kann man halt umgehen.

    Mich würde die Unkenntnis der Ursache am meisten fuchsen.

    Wir hatten erwogen, solcherart Äußerungen per Ehevertrag zu unterbinden... 2 Musiker in einem Haushalt...


    Inzwischen sind es 4...


    Anderswo gibt es Duschpläne, hier nur Übepläne (im Sinne von: Bist du bald fertig, ich will endlich auch in Ruhe üben).

    Mein Sohn am Sonntag im hochpreisigen Restoro auf die Frage, wer Weisswein möchte zum Aperitif:


    'Ich möchte keinen, ich bin noch minderjährig' :D


    Nicht das man ihn als zierlichen neunjährigen jemals mit einem Erwachsenen verwechseln würde.

    Dazu fällt mir, nur minimal OT ein, dass ich heute früh beim Waren-über-das-Band-Ziehen mit der mir wohlbekannten Kassiererin im örtlichen Supermarkt über meine neue "jugendlich wirkende" neue Brille geflachst habe. Da ich auch eine Packung Schnapspralinen (Grüße ans Känguru) gekauft hatte, schloss sie den Dialog mit "Und deinen Ausweis, bitte!" Ich hab einen kleinen Moment gebraucht...

    Mir fällt da als erstes die Verkalkung des Innenohrs ein. Die Beethoven-Krankheit, heute aber mit einer mini-OP zu beheben. dann besteht sogar Hoffnung, dass ein großer Teil der Hörminderung, wenn nicht alle, verschwindet. (Das haben meist ältere Menschen, deshalb hat man da vielleicht nicht gleich nach geschaut. Aber hey, Beethoven war mit 27 gehörlos, und sicher noch kein „älterer Mensch“).

    "Hier kommen die Hartwürfte, die ich bringen follte" - Ah, ich seh schon - "Nein, er hat einen Schbrachfähler"


    Na, erkannt?


    Reschdoro.... super.

    Meine Dreijährige rennt mit ausgestreckten Armen herum und ruft "Ich bin ein Flugzeug, ich bin ein Flugzeug"

    Dann saust sie zu mir, ich heb sie hoch, sie kuschelt sich an und flüstert glücklich "Ich bin ein Babyflugzeug"

    Das kam sooo süß#love

    #bherz#herz#loveSo niedlich!

    Zum Bügelthema: Hier fragte die Tante mal an, was man denn der 4jährigen zum Geburtstag schenken könnte. Leider machte die Autokorrektur bei der Antwort per SMS aus "Bügelperlen" "Bügeleisen".


    Worauf ein frappiertes Kind am Geburtstag ein Spielzeug- Bügeleisen auspackte und die Tante sich etwas über die arg geschlechtskonforme Erziehung wunderte...

    🧐😃

    Mir hilft ja wie gesagt die Eisenhower-matrix. Alles was nicht wichtig oder dringend ist, fliegt raus. Aber was einem wichtig ist, ist eben unterschiedlich.

    Wobei wichtig nkcht gleich dringend ist und die eigentliche Kunst in meinen Augen ist, beides zu unterscheiden und sich erst um die wichtigen, nicht eiligen Sachen zu kümmern, und dann um die nicht wichtigen, eiligen.

    Mein Haken dabei ist: Auch die nicht-eiligen Sachen müssen erledigt werden. Und dann denk ich mir, mach ich das jetzt, da ist gerade ein kleines Luftloch.... Und bringe mich so um meine Pausen, antizipierend, dass irgendwann wieder viel zu viel zu tun sein wird.


    So schaffe ich halt "immer" "alles". Auf meine Knochen. Liegenlassen ist nicht, das macht mich fertig. ICh übe jetzt seit ein paar Jahren Delegieren, aber das iost oft anstrengender als selbermachen.