Beiträge von Aoife

    Naja, letztlich muss so ein BSV heilen. Das braucht Ruhe, ggfs. Unterstützung durch entzündungshemmende und schmerzstillende Medikamente. Und danach kann man wieder mobilisieren, aber wichtiger als alle Gymnastik ist, den Bereich zu schonen und zu lernen, welche Fehlhaltungen einen dahin gebracht haben und wie man die künftig meidet.

    Man kann das nicht wegmachen, das braucht Zeit. Ein halbes Jahr zum heilen, zwei Jahre, bis die Nerven wieder ok sind. Und das Wichtigste passiert im Kopf, das hast nur du in der Hand.

    casa Was ist denn an „Trense“ schlimm? Ist das nicht so n Dingen im Pferdemaul für die Zügel? Ich versteh die Metapher nicht.

    Was man mir bei meinen mehreren schweren Bandscheibenvorfällen wiederholt gesagt hat ist: wenn die Ausscheidungsorgane nicht mehr kontrolliert werden können, muss man binnen 6 Stunden operieren. Bei allem anderen ist keine Eile geboten.


    Alles Gute dir.

    Oh ha! Also bei uns müsste man für so eine Äußerung ausziehen.

    Ich dachte, Agnus Dei ist das Osterlamm?

    das Lamm Gottes, aber eben auch diese Gemeinschaft, die sich vermutlich danach benannt haben (????)

    Nicht verwechseln mit Opus Dei. Ich glaube, da bist du verkehrt abgebogen.


    Agnus heißt lateinisch Lamm, Deus heißt Gott, Dei ist der Genitiv.

    Agnus Dei ist der letzte Teil des Ordinariums in der katholischen Messe, die Anbetung des Brotes als Inkarnation des Leibes Christi während der Wandlung. Bestandteil jedes normalen katholischen Gottesdienstes.

    Also, solange mir keiner das Gegenteil beweist, glaube ich fest, dass diese verdammten Erkältungsviren bei mir immer irgendwo hocken und auf die passende Gelegenheit warten, mir eins auszuwischen... und ich bin zwar durchaus Team Silbermöwe und schniefe aus dem Nichts, weil mich irgendwelche Pollen zwicken, aber die fühlen sich anders an, zumindest nach ein paar Stunden weiß ich, was was ist.


    In dieser Coronazeit, diewo ich megaübervorsichtig war, hab ich mir zwei Erkältungen eingefangen. Woher? niemand weiß es.

    Ich hab noch nie in meinem Leben mehrmals am Tag das Wort Modellierer gehört. Und dies seit Wochen.

    Du hörst zu viele Nachrichten. :P

    Aber du hast natürlich auch Recht, der Begriff ist erst jetzt in aller Munde (lustigerweise um eine Scheindebatte: Wie konnten die Modellierer sich so irren - das haben sie ja nicht, es gab immer verschiedene Szenarien...)


    Ich hab mich halt vor Corona, während Corona und werde das hoffentlich auch nach Corona, viel mit dem Klimawandel befasst und daher war mir dieser Terminus immerhin ziemlich vertraut.


    Allgemeinverfügungen - da mit hatte ich in meiner Schulaufsichtszeit gelegentlich zu tun. Und Immun-Escape hatte ich auch noch nie gehört, wohl, weil ich mit medizinischen Fragen bislang nur spärlich und wenn, dann jenseits von Infektiologie befasst war. Schon klar. Aber korinthenkackerisch, wie ich grad drauf bin, sind das tatsächlich alles keine neuen Wörter, so eins hätte ich noch:


    Gulaschschnuten-Kaschierer. Meint die Maske, hinter der man sich die beschmierte Schnute nicht mehr abwischen muss, weil es eh keiner sieht. Steht bei meiner Hausarztpraxis in einer Wortwolke an der Tür, mit der Aufforderung, eine solche zu tragen, egal, wie man sie nennen mag.

    Modellierer

    Doch, natürlich gab es die schon lange und auch der Terminus ist schon lange präsent. Im Rahmen etwa der Klimawandeldebatte spielen die seit 1965 (!!! - das waren die bei Exxon und Shell) eine große Rolle und FFF stützt sich auf offizielle Szenarien verschiedener NGOs und auch von Regierungsorganisationen.

    Um diese Frage geht es nicht in Mely Kiyaks Buch „Frausein“, das ich übrigens sehr empfehlen kann, huehnchen69 , deshalb kann ich sie dir auch nicht im Sinne des angesprochenen Textes beantworten. Mir ging es um den Zwiespalt, der in der Beschämung liegt, denn die Familie Kiyak war arm, wenn auch nicht so arm, dass das eine Brötchen mehr oder weniger einen Unterschied gemacht hätte. Und ob Schweinefleisch oder nicht - die Mutter hat sich entschieden, das regelmäßige Geschenk ihres Arbeitgebers anzunehmen und nicht damit zu hadern. Kiyak beschreibt ihre kindliche Sicht darauf.

    Ich musste da an Mely Kiyak denken, die beschreibt, dass der Industrielle, bei dem ihre Mutter putzte, ihr jeden Tag das mitgebrachte Leberwurst-Brötchen mitgab „für die Kinder“, weil er ihr in seiner gutgemeinten Hilflosigkeit etwas Gutes tun wollte. Und dass Mely und ihre Geschwister dieses Brötchen immer essen mussten, trotz Leberwurst vom Schwein, weil es ja geschenkt war.