Beiträge von Susan Sto Helit

    Oh, welcher Anbieter war das denn bitte?

    Off topic dacarrot : könnte man von dir aus nicht auch gut mit den Zug nach London fahren? Google sagt 5h von Amsterdam Cetraal nach St. Pancras mit einmal Umsteigen in Bruxelles-Midi.


    Und wie war Harry Potter?


    On topic: ich habe vor Ort gekauft, weiß aber nicht, ob nicht vielleicht vorbuchen gümstiger gewesen wäre.

    Ich war vorige Woxhe im Yellowstone Park und damit auch Teil des Problems. Dort ist es im Sommer voll mit u.a. europäischen und asiatischen Touristen. Und tatsächlich meinte einer meiner Guides, wir Touristen würden die Preise in den beiden Supermärkten so hoch treiben, dass seine Frau und er regelmäßig ins 140km entfernte Bozeman zum Einkaufen führen. Und dann halt auf Vorrat und mit drei Gefriertruhen im Haus.


    West Yellowstone ist keine Stadt, sondern hat ungefähr 1000 EinwohnerInnen.


    Dafür sind die Preise da aber auch für die Touristen gesalzen. Ich habe 200 Euro pro Nacht für ein einfaches Zimmer ohne Frühstück gezahlt und bin damit noch vergleichsweise günstig weggekommen...

    Es ist schwierig. Ich habe früher auf Sylt gelebt und gearbeitet, das wäre heute nicht mehr so möglich. Die Insulaner können sich die Mieten nicht mehr leisten und es gibt auch keine Wohnungen mehr zur Miete. An Touristen vermieten ist einfach ein goldenes Geschäft. Die auf der Insel arbeiten kommen zu großen Teilen jeden Tag vom Festland rüber. Die kleinen Supermärkte machen zu, weil die Touristen zu Aldi gehen und es nicht genug Einheimische mehr gibt die in den Dorfläden einkaufen. Außerdem ist die Verlockung zu groß das Geschäft an Investoren zu verkaufen die da Ferienwohnungen hinbauen. Schuld haben da natürlich nicht "nur" die Touristen. Es war ja abzusehen und es hätte rechtzeitig politisch gebremst werden können. Was da für Wohnraum einfach überwiegend leer steht...

    Ich greife das mal raus, weil meine Familie seit 50 Jahren Urlaub auf Sylt macht.


    Ich glaube nicht, dass die Gemeinden dem hilflos ausgeliefert sind. Es gibt ganz verschiedene politische Handlungsmöglichkeiten, sie müssen nur von der Mehrheit der Wahlberechtigten der Gemeinde gewollt sein. Sylt macht ja zB viel im Inselschutz (früher durfte/kommte man überall herumlaufen, jetzt ist ganz viel eingezäunt und es gibt Holzpfade mit Geländer). Kampen hat strengere Bauvorschriften als Westerland und daher keine Bettenburgen wie das Miramar etc.


    Man könnte alle möglichen Vorschriften machen, bis hin zur Begrenzung von Besucherzahlen oder Vorgaben, an wen verkauft oder vermietet werden darf. Ist halt nicht gewollt.


    Wenn man Tourismus zahlenmäßig begrenzt, heißt das im Übrigen auch, dass schöne Orte zugunsten weniger (den Einwohnern) vor vielen (den Touristen) geschützt werden.

    Ich staune, ehrlich. Ich kenne es von mir gar nicht dass ich etwas anderes tun muss um mich besser zu konzentrieren.

    Würdet ihr das auch im Büro vertreten, dass ihr besser arbeitet wenn ihr eine bestimmte Tätigkeit nebenher macht?

    Schoko

    Ich mache das und bisher hatte niemand was dagegen, weder in Vorlesungen (wo ich gestrickt und gebastelt habe) noch im Büro (wo ich manchmal nebenher Musik höre). Ein Kollege von mir hat häufig Filme nebenher laufen, dagegen hat auch niemand etwas.


    Die Leistung muss halt stimmen, so dass nicht der Eindruck entsteht, man sei abgelenkt und unkonzentriert.

    Ich habe auch eher mit 13 , 14 mit den Schminkexperimenten begonnen.


    Inzwischen bin ich im Büro gefühlt häufig die einzige, die gar nicht geschminkt ist; die meisten nutzen doch zumindest Wimperntusche und getönte Tagescreme.


    Das kann sich also auch wieder legen :-)


    Diese Tutorials finde ich ja immer wieder beeindruckend - allein schon, was man da alles an Zeugs braucht....

    Fressalien und Glotze ja, Gusche in anderen Varianten (Goschn), aber Demse lese ich gerade zum allerersten Mal :)

    Ich habe nur Glotze wirklich im aktiven Sprachgebrauch, Fressalien eher weniger, Goschn kenne ich, aber hätte es eher als Süddeutsch eingeordnet, Gusche und Demse kannte ich nicht.

    Daroan - Dein Mann ist mein Wasserbruder?
    Woher denn genau?
    Schlabbeflicker, Grienesputsche, Kieholz, Blohmaul, Necher, Hackmesser, Hannerseider?

    8o

    Magst du das erklären?

    "dort unten" ;) ist man ja auch gestanden, statt hat. In Baden steht man etwas wohin und hebt sich fest.


    Ich finde es schade, dass im Norden so wenig Dialekt geblieben ist. Wobei der regionale Standard, den ich spreche, also das hochdeutsch meiner Region, viele spezifische ausdrücke hat, die woanders unbekannt sind. Was mir aber nicht bewusst war, bevor ich in Süddeutschland gelebt habe

    Was heißt "hebt sich fest"?


    Ich habe erst durch meinen Umzug nach Westfalen gemerkt, wie dialektgeprägt die Sprache meiner Familie noch ist, obwohl wir keinen Dialekt sprechen können.


    Richtig seltsam war der Moment, als ich zu meiner Mutter und meinem Bruder sagt, das Wetter sei so usselig. Mein Bruder, der in Bochum wohnt, kannte den Begriff. Meine Mutter schaute mich nur fragend an. Nach einer Erklärung meinte sie: aber das heißt doch fisselig! (Es nieselte zu dem Zeitpuntk). Mir war vorher nicht bewusst gewesen, dass ich da einen regionalen Begriff aus NRW in meinen aktiven Wortschatz aufgenommen habe.

    Als mein Mann in einer Schweizer Klinik arbeitete, flippte er fast aus, als ihm die Krankenschwester berichtete, dass die Patientin gut "aufgestellt" sei. Sie sollte nämlich noch auf keinen Fall aufstehen.

    Kann es sein, dass niemand den Witz daran verstanden hat?

    "Aufgestellt" heißt in der Schweiz gut gelaunt, gut drauf sein. Mein Mann aber dachte, dass die Patientin sozusagen "hingestellt" wurde obwohl sie liegen sollte. Das Team kam aus dem Lachen nicht mehr heraus, als sich das Missverständnis aufklärte.

    ich hab's halbwegs verstanden, allerdings wird "gut aufgestellt sein" in meinem beruflichen Umfeld verwendet im Sinne von "gute Voraussetzungen haben", zB für eine Marktentwicklung oder Verhandlung. Die Bedeutung "gut gelaunt" kannte ich nicht.

    Susan Sto Helit plante doch ihre USA-Tour ohne Auto. Ihr Bericht wird sicher inspirierend :)

    :D


    Ich bin schon hier. Sitze gerade im Zug (Amtrak Pacific Coastliner) von LA nach Emeryville/San Francisco. Ich finde es großartig! Bericht folgt Ende August. ;-)


    Das ganze Einreise-Klimbim war völlig problemlos. Ich habe ein paar Wochen vorher an einem gemütlichen Samstagvormittag am Handy ein Esta-Formular ausgefüllt. Nachmittags war schon die Genehmigung da. Die Kontrollen und Befragung waren auch harmlos, nur ein paar Fragen mehr als beim letzten Flug (nach Nizza). Bei mir war auch niemand unfreundlich.


    Geflogen bin ich nach Phoenix mit Condor. Gelohnt hat sich gefühlt das Upgrade von Economy auf Premium Economy, da war dann mehr Beinfreiheit, Sitzplatzauswahl und lauter Schnickschnack wie Kopfhörer und so inklusive. Geht aber sicher auch ohne, ich wollte nur unbedingt einen Fensterplatz haben.


    Sinnvoll war es, eine Kreditkarte und die Nummer von Visa mitznehmen, außerdem ein Netzteil für US-Stecker (von einer Kollegin ausgeliehen), über das ich mit USB-Kabel mein Handy aufladen kann.


    In Phoenix sind wir recht viel Auto und Uber gefahren, da war es aber auch extrem warm (42°C), so dass auch kürzere Fußwege recht unangenehm waren. Ein paar Mal sind wir da aber auch Bus oder Straßenbahn gefahren, das ging völlig problemlos. Bei der ersten Fahrt hatten wir das Geld nicht passend und wurden so mitgenommen. 🤗 #travellingwhilewhite...

    Jetzt in LA bin ich nach kurzer Eingewöhnung mkt dem ÖPNV auch prima zurechtgekommen.


    Leslie, wenn ihr euch das leisten könnt, macht das auf jeden Fall.

    Hermine hatte vor ein paar Jahren mal einen ähnlichen Thread:

    Tipps für Münster


    Ich mag das Stadtmuseum. Und das LWL-Landesmuseum ist toll.


    Wenn ihr ins Ruhrgebiet fahrt und gerne in Museen geht, wäre das Ruhr-Museum auf Zollverein mein Favorit, und danach das Red Dot Design Museum (auch auf Zollverein). Anfahrt 1h Zug bis E Hbf und dann mit der Tram nach Zollverein (107 war das früher).


    In Haltern gibt es auch ein ganz nettes Römermuseum.


    Um Münster herum gibt es einige Wasserschlösschen und dergleichen, die sich für Fahrradausflüge anbieten. Ich glaube, Haus Rüschhaus gehört dazu?

    Annanita ich habe an der Waldorfschule in Marburg ganz normales hessisches Abitur gemacht - zwei Jahre Kurse, drei Abiklausuren, mündliche Prüfung, Jahresarbeit. Die Schule darf selbst Abi abnehmen.


    Zu uns kamen auch SuS aus der WS in Coburg, die keine Lust auf das Bayerische Abi hatten oder durchgefallen waren, ebenso eine Schülerin aus Berlin. Halt immer komplett nach Marburg gezogen und die 12. un 13. Klasse mitgemacht.


    VivaLaVida was ist denn deiner Tochter wichtig?

    Pamela : mein ggf. veralteter Stand ist, dass man für das Zertifikat Deutsch als Fremdsprache zumindest eine nicht-europäische (?) Fremdsprache lernen muss, eben um einen etwas weiteren Horizont bzgl. unterschiedlicher Sprachsysteme zu bekommen. Ich glaube aber, das konnte auch so etwas wie Türkisch sein, das zumindest in den Grundzügen relativ ligisch und harmonisch ist.


    Fannie : sind das wirklich alles verschiedene Sprachen oder eher verschiedene Dialekte? (Was ja schlimm genug sein kann)