Beiträge von Susan Sto Helit

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    Das hängt sehr weitgehend von den Erwachsenen im Umfeld des Kindes ab.

    Auch mit 14? Dann ist das Kind ja auch in Deutschland strafmündig.

    Und vor der Strafmündigkeit: Inwiefern hängt es da von den Erwachsenen ab, wenn das Kind wiederholt klaut? Also Dinge wie Kosmetika, Elektronik, nicht eine Packung Nudeln, weil es nichts zu Essen hat. Könntest du das noch etwas ausführen bitte?

    Ja natürlich. Es gibt doch eine wahnsinnige Bandbreite von Reaktionsmöglichkeiten der Erwachsenen. Schimpfen, Hausarrest, Prügel, Hausverwaltung in den Läden, Ansprache durch die Polizei, die Schul oder das Jugendamt.

    Und dann hängt es wieder am Kind, wie es darauf reagiert. Das ist doch eine Frage der Beziehungsgeflechte, in denen sich das Kind bewegt.

    Selbst bei Erwachsenen ist das so. Denk dochmal darüber nach, wie viele hier im Forum davon berichten, dass sie misshandelt, verfolgt, missbraucht, beleidigt etc. werden und in wie vielen Fällen es da zu einer Verurteilung kommt?


    Ich habe mit 14 einer Klassenkameradin vor Zeugen eine gescheuert, nachdem sie mir zum wiederholten Male den Rock hochgehoben hatte und ich angekündigt hatte, dass ich ihr eine knalle, wenn sie das nochmal macht. Meine Klassenkameraden haben das natürlich sofort dem unterrichtete Lehrer mitgeteilt, der hat nur gesagt: "Das soll sie nicht." Das war die gesamte Reaktion auf die Situation. Das Mädchen hat mich danach in Ruhe gelassen, das Mobbing und die Ausgrenzung innerhalb der Klasse gingen noch ein paar Jahre weiter, diesbezüglich waren einige Klassenkameraden deutlich schlechter dran, da gab es dann auch mal Klassengespräche mit unserer Klassenlehrerin, die nichts gebracht haben, aber weitgehend verschwunden ist es erst in der Oberstufe.

    Selbst wenn etwas mal bis vor Gericht gebracht wird, gibt es eine enorme Bandbreite der Reaktionsmöglichkeiten, von der Einstellung ohne Auflagen, über die Einstellung mit Auflagenn, Geldstrafe und Freiheitsstrafe mit oder ohne Auflagen und mit oder ohne Bewährung bis zum Maßregelvollzug etc.

    Im Jugendrecht, das bis 21 Jahre gelten kann, ist das Repertoire nochmal größer, da ist auch die erzieherische Einwirkung ein wichtiges Ziel.

    In der Schweiz ist die Srafmündigkeit 10... heraufgesetzt von zuvor 7.

    Kinder in Handschellen sehe ich eher nicht, eigentlich. Was aber definitiv mit unserem Jugendstrafgesetz zu tun hat. Wie ist dieses in D?

    Das würde mich ebenfalls interessieren. Was geschieht in Deutschland mit einem Kind, das wiederholt beim Klauen erwischt wird? Das eine Bushaltstelle zerlegt? Das Pornoclips im Klassenchat verschickt? Das in einer Mobbingdynamik als Täter*in unterwegs ist und dabei wiederholt erniedrigende Kommentare und Bilder über ein anderes Kind verbreitet? ...

    ... wenn es 12 Jahre alt ist?

    ... wenn es 14 Jahre alt ist?

    Das hängt sehr weitgehend von den Erwachsenen im Umfeld des Kindes ab.

    Du könntest versuchen, bei der 116117 (kassenärztlicher Notdienst) jemanden zu erreichen und dort um Beratung bitten.

    Mit Glück können die sogar jemanden vorbeischicken, dann müsst ihr nicht raus.

    Und wenn die nicht Alarm schlagen, müsstest du zumindest nicht zum Notdienst, sondern könntest am Dienstag in die normale Sprechstunde gehen.

    Ist dein Kind kurzsichtig?

    Es gibt seit ein paar Jahren innovative, neue Brillengläser mit D.I.M.S-Technologie, mittlerweile von mehreren Herstellern. Studien belegen, dass diese Gläser das Fortschreiten der Kurzsichtigkeit signifikant verlangsamen können.

    Mein Kind trägt seit 1,5 Jahren solche Gläser (Miyosmart von Hoya) und wir sind sehr begeistert. Direkt davor sind die Augen innerhalb von gut einem Jahr um fast 2 Dioptrien schlechter geworden. Seit es die Gläser trägt (wir lassen es halbjährlich kontrollieren) gab es keine Verschlechterung mehr.
    Leider keine Kassenleistung und eher teuer...

    Interessant, wie funktioniert das denn?

    Hmmm, stört es dich im Original auch so?

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    Bodo Wartke ist was Sexismus angeht mE eigentlich sehr im Rahmen. Nicht frei davon, aber eher im Rahmen von allgemein ab und zu mal ein Klischee nutzend.


    Edit: Das Barbara-Dings ist an und für sich allerdings nervig, finde ich, und wundere mich etwas, dass das so verfängt.

    Ich habe bei meiner einzigen richtigen Bewerbungsrunde überwiegend Rückmeldung bekommen. Eine Kanzlei hatte sich nicht gemeldet, bei der habe ich meine Bewerbung dann formal zurückgezogen. #nägel Daraufhin kam eine Entschuldigung.

    Bleibt eben trotzdem unschön und spricht nicht für euer Unternehmen.

    So lange bleiben fitten Kandidaten auch nicht bei der Stange.

    Wie ich es verstehe, bekommen die fitten Leute im Zweifel schneller Rückmeldung.

    Das mit den generischen LinkedIn-Bewerbungen kenne ich umgekehrt von englischen Headhuntern, und finde es mega-nervig. Da bin ich inzwischen auch nicht mehr immer so super-höflich.

    OT, aber man kann die Grußformel ja auch einfach in die Signatur setzen..

    Ja, ich habe dafür mehrere Signaturen (Englisch, Deutsch, österreichisch, kurz, ausführlich und Einwahldaten).

    Vielleicht wäre Klassenlehrerin an einer Waldorfschule etwas? Das ist extrem vielfältig und man begleitet die Kinder immerhin 8 Jahre lang in den meisten Fächern.

    Den Anthroposophie-Ideologie-Teil muss man halt irgendwie abkönnen.

    Eine Bekannnte hat Sozialpädagogik studiert und damit schon ganz verschiedene Jobs gehabt.

    Bei "mit Menschen arbeiten" würde ich immer fragen: mit was für Menschen und wie arbeiten? Ich arbeite auch mit Menschen, hauptsächlich sehr gut ausgebildete und verdienende BWLer und Jurist:innen aus ganz Europa. Das ist sicherlich etwas ganz anderes als Heilerziehungspflegerin oder auch als bei Netto an der Kasse oder bei O2 im Call center oder als Krankenpfleger in der Notaufnahme.

    Alter weißer Mann, der seit Jahrzehnten Bürgermeister in einem kleinen Kaff in der Norddeutschen TIefeben ist und dort mittlerweile die Stellung eines Königs hat...

    Mir ist so etwas bislang noch nie persönlich begegnet, also Diskriminierung weil ich eine Frau bin. Wegen meiner Figur, meiner Religion, wasauchimmer durchaus schon, aber das war neu. Ich hätte gerne etwas schlagfertiges erwidert, aber wie das so ist in solchen Momenten. Und ich habe mich im Vorstellungsgespräch damals als sehr souverän empfunden. Fachlich einwandfrei, sowit ich das beurteilen kann, ich habe mir äußerlich überhaupt nicht anmerken lassen, dass ich innerlich vor Aufregung fast gestorben bin, ich bin mit einem guten Gefühl da raus. Und dann das

    Keine Sorge, wenn du nicht qualifiziert gewesen wärst, hätten sie dich auch nicht genommen.

    Das erinnert mich daran, wie ein Partner einer großen englischen Kanzlei mal erzählte, dass er ja mal eine dicke schwarze Frau eingestellt hätte und die wäre total schlecht gewesen. Habe dann gefragt, ob sie denn die Noten gehabt hätte - hatte sie. Noten sind das wichtigste Einstellungskriterium für junge Jurist:innen in Großkanzleien, alles andere ist nur Garnitur. Aber so wie er es erzählte, hätte man meinen können, er hätte sie als Sozialfall eingestellt und wäre dafür bestraft worden oder so.