Beiträge von Susan Sto Helit

    Digitale Unterlagen verschwinden leichter als Papier, bzw. man muss viel mehr Aufwand betreiben mit Datensicherung, was speichere ich wo, wie benenne ich die Sachen, ist irgendwas verschlüsselt etc. Papier habe ich in der Hand und kucke selbst drauf, dann muss ich mir über all das keine Gedanken machen.


    Steuererklärung mache ich online und freue mich, dass nun endlich das Finanzamt die Infos, die es von meiner Arbeitgeberin bekommt, für mich eingepflegt. Und frage mich, warum ich nicht beim Onkinebanking Buchungen als Werbungskosten etc. markieren kann und dann werden die automatisch in meine Steuererklärung eingepflegt.


    Ich glaube aber auch nicht an das papierlose Büro. Das ganze Digitale ist super hilfreich, aber am Ende sollte man einen Vertrag nochmal ausdrucken und den Ausdruck Korrektur lesen... da sieht man immer noch Fehler, die vorher untergegangen sind


    Oder wenn ich strukturell/konzeptionell denken muss, mache ich das teilweise auf Papier, das geht manchmal irgendwie besser.


    Und der ganze Digitalkram braucht einen Haufen Strom und oft auch Internet und wenn der Strom weg ist oder das Netz, funktioniert nix mehr. Und das passiert immer häufiger als man es sich wünscht. Mein Papier-Adressbuch ist dann noch da, mein Ausdruck auch.

    ich arbeite ja in einem Bereich, der gleichzeitig konservativ ist und mit Digitalisierung zu tun hat (Anwaltskanzlei). Beinuns geht es gerade zu darum, bestimmte häufig gebrauchte Dokumente zu standardiseren und automatisieren, damit man dann bestimmte Produkte / Dienstleistungen billiger anbieten kann.


    Ich sehe mich definitiv als Fan von so etwas - grundsätzlich. Gleichzeitig nehme ich wahr, dass diese Projekte mit einem riesigen Aufwand verbunden sind, der komplett unbezahlt ist und von dem man erstmal schauen muss, ob er sich mittelfristig durch Zeitersparnis rentiert.


    Manchmal frage ich mich, was eigentlich falsch war an Papier und Diktat...

    Man kann auch sagen, Juristen oder Ärzte verdienen ja so unglaublich gut, dann sollte man schon mal ein bisschen Anatomie oder Jura in die Schule packen, damit alle Zugang zu diesen Jobs haben.

    Zumindest in Jura braucht man keine juristischen Vorkenntnisse, das kann man alles im Studium lernen. Was das angeht, ist Jura echt niedrigschwellig, und dazu noch relativ kostengünstig.


    Trotzdem fände ich es gut, wenn Rechts- und Anatomie-Grundkenntnisse in der Schule vermittelt würden, und zwar eher für alle, die das hinterher nicht studieren. Anatomie ist meines Wissens auch Teil des Bio-Unterrichts (war es bei uns jedenfalls). Recht gibt es ja an manchen Schulen zumindest als AG.

    Und für welchen Beruf muss man in der Schule lernen, wie ein Laserdrucker funktioniert? Bedienen sollte man sie lernen können. Und verstehen, dass je nach Druckertechnik es unterschiedlich ist, ab wievielen Ausdrucken der Kopierer schneller / ressourcenschonender ist. Dass so ein Ausdruck Geld kostet, in Farbe noch mehr. Dass auch bei Ausdrucken Datenschutz gilt.

    Bei uns lernt man das im Betrieb... bzw. wie man diese Multifunktionsdinger bedient habe ich mir dann im Studium erschlossen, da hängt doch normalerweise eine Anleitung bei. :)


    Ich schreibe übrigens Bewerbungen auch noch ganz klassisch, nur dass ich sie dann nicht per Post, sondern per E-Mail verschicke. Einmal hatte ich eine Kanzlei dabei, wo man alles einzeln online eintippen bzw. hochladen musste, das fand ich hochgradig ätzend und fühlte mich als HR-Assistentin missbraucht.

    Ja, aber schreiben lerne ich doch in der Schule, genauso gehört Informatik-Unterricht in die Schule. Wie man eine ordnerstruktur aufbaut, wie man Dateien benennt, was Metadaten sind. Dass man bei gemeinsam genutzten Servern keine Email-Anhänge verschickt, sondern die Datei an einem logischen Ort ablegt (oder andere Systeme nutzt, wie z. B. SharePoint), das lernt sich nicht von alleine (oder es endet mit solchen Dingen, wie meine Kollegin, die Dateien abspeichert unter dem Namen "Datei von happy spider").

    Im Informatik-Unterricht an der Schule meiner Tochter lernen sie das. Aber es ist nur ein Wahlpflichtfach. Neben 4 weiteren Fächerangeboten, für eine 5zügigen Jahrgang. So wie den Beginn der dritten Fremdsprache. Oder Kunst. Um den Bogen zu Genderkacke zu schlagen - ist klar, wie die Kurszusammensetzungen in etwa sind, oder?


    Müssten dann nicht die Mädels als zukünftige Sekretärinnen im Informatikkurs sitzen? #nägel


    und - und das ist besonders paradox, weil die Generation Internet ja gleichzeitig auch die Generation F4F ist - das Cloud-Gespeichere erzeugt einen immensen Energieverbrauch. Das sind gigantische Serverfarmen, die gekühlt werden müssen, und die stehen da, wo Strom wenig kostet. Und der wird garantiert nicht klimaschonend erzeugt.


    Das ist den meisten wahrscheinlich gar nicht bewusst. Auch beim Streamen von Musik etc.


    Von wegen vergessene Technologien. Ich beobachte, dass viele Kinder nicht mehr telefonieren koennen, oder es sehr spaet (Ende Grundschule) lernen.

    Ist auch logisch. Wir haben z.B. kein Festnetztelefon mehr, nur noch personenbezogene Handys.

    Huh. Ich telefoniere beruflich viel mehr als privat (und erziehe mich immer mehr dazu, Sachen telefonisch zu klären, weil es oft effizienter und/oder effektiver ist als schriftlich). Wir haben die Wahl zwischen Handy und Festnetz, und wenn es geht nehme ich immer das Festnetz (auch Festnetznummern der Leute, die ich anrufe, weil die Gesprächsqualität immer noch oft besser ist.



    happy spider : wenn du nicht E-Mail nutzt, welche Programme konkret nutzt du dann und was können die besser?


    Von einigen Banken weiß ich, dass sie E-Mail für formale Kommunikation nicht in allen Fällen nutzen, sondern dann lieber Fax...

    P. (3) bittet mich um etwas zu trinken, ich sag "ja, gleich" und vergesse es dann.. (#schäm).


    P. kurz darauf, völlig empört, mit sehr deutlicher Artikulation:


    "Ich habe dich mit freundlichen Wörtern UND ohne zu motzen um etwas gebittet und du machst es einfach nicht! Was soll das eigentlich? Muss ich jetzt mit dir schimpfen?"

    #super

    Ich weiß nicht, ob Koedukation oder Monoedukation besser ist, aber das Argument "später wird man mit XY konfrontiert" finde ich schwierig. Es kann auch gerade vorteilhaft sein, negative Erfahrungen erst später zu machen, weil man dann weiß, dass es auch anders geht und vielleicht auch insgesamt schon als Persönlichkeit gefestigter ist.


    Man würde ja auch kein vierjähriges Kind vor die Tagesschau setzen. Oder einen Teenager regelmäßig anbrüllen, damit es das schon mal kennt, wenn es später ein Arschloch als ChefIn hat.

    In der aktuellen Schrot und Korn war ein Interview mit drei Frauen, die jeweils ein Bio-Unternehmen leiten. Es ging um Frauen auf Geschäftsführungsebene, ob sie anders führen als männliche Chefs etc, wofür sie von anderen Anerkennung bekommen und so Kram. Die eine sagte, sie würde vor allem Bewunderung bekommen, wie sie das schaffe, die Arbeit mit dem Familienleben zu vereinbaren (hat mehrere Kinder). Ich wüsste zu gern, ob jemals jemand irgendwo auf der Welt einen Geschäftsführer/Mann in leitender Position gefragt hat, wie er das so schafft, die Arbeit als Chef mit dem Grossziehen seiner Kinder zu vereinbaren, oder ihm dafür auf die Schulter zu klopfen, wie toll er das hinkriegt. Gibts das irgendwo?


    Bei Männern dürfte doch die Annahme sein, dass die sich eh nicht um ihre Kinder kümmern.


    Wenn sie das doch machen, gibt's auch durchaus viel Lob dafür.


    In unserem Mathe-LK waren, wie auch insgesamt in der Klasse, mehr Mädchen als Jungs. In der Informatik-AG dagegen war ich irgendwann das einzige Mädchen. Keine Ahnung, warum. Blöde Sprüche gab es wenige (und wenn dann vom Mathelehrer, der einfach insgesamt etwas fragwürdig war).


    Ich hatte immer das Gefühl, dass der Mathe-LK irgendwie "cooler" oder "schwieriger" ist (und habe mich etwas blöd gefühlt mit "nur Englisch"), bis mir irgendwann klar wurde, dass die Mathe-LK-Leute aber nicht alle top in Englisch sind, obwohl sie nur den Grundkurs besuchten...

    Ich habe noch nicht verstanden, was dagegen spricht, bei den Anweisungen / Hinweisen die Leute direkt anzusprechen und bei den Bewertungsbögen die Bezeichnung nur in die Überschriften zu schreiben (und dann ggf. beide Formen zu verwenden).


    Das Angebot, dass ich dir einen konkreten Vorschlag für deine Dokumente mache, steht (Namen kannst du ja rausnehmen).


    Mit "was dir wichtig ist" meinte ich, dass du am Ende irgendwo Abstriche machen musst, wenn du Begriffe verwenden willst, die es nicht geschlechtsneutral gibt, aber alle Möglichkeiten, die es dafür gibt, irgendwie doof findest. Es kann schon mal sein, dass es keine perfekte Lösung gibt. Dann muss man sich halt entscheiden, welche die eigenen Ziele am besten verwirklicht.

    Trin,


    letztlich ist es eine Frage dessen, was dir/euch wichtig ist.


    Ich würde die Hinweise / Einleitung persönlich formulieren und den Beurteilungsbogen ganz ohne Anrede (sondern nur oben drüber schreiben, worum es geht).


    Du kannst mir die Texte auch schicken und ich mache dir einen Vorschlag. :)

    Die Texte müssen so kurz und prägnant wie möglich sein, oft ist nur eine halbe Zeile Platz für einen ganzen Satz (Fragebogen usw.). "Der Praktikant / die Praktikantin" bzw. "der/die Praktikant*in" ist daher ungünstig, genau so wie der Mentor / die Mentorin. Das Wort Mentor(in) und das Wort Praktikant(in) ist allerdings weitestgehend "gesetzt", sonst kann es zu Verwechslungen bei der Zuständigkeit kommen, die "Lernenden" oder "die Auszubildenden" o.ä. ist also auch keine echte Alternative, genau so wie die Mehrzahl der oben genannten Worte ja nicht wirklich "neutral" ist. (Die Mentoren und Mentorinnen, die Praktikanten und/oder Praktikantinnen...)


    Es geht um Fragebögen zu Praktikumsaufträgen bzw. zur Reflexion, um einen einleitenden Text über den Praktikumsablauf (wer ist wofür verantwortlich, wer kann was von wem erwarten...) . Z ist der Praktikantin soundsogut gelungen ... "Der Praktikant hat... (erleidigt) " "Die Zusammenarbeit mit der Mentorin (sollte soundso laufen). Bei XY (Fragen, Problemen, Krankheit...) wendet sich die Praktikantin an.. .


    Hat jemand Ideen für neutrale Formulierungen?

    Hallo Trin,


    ich finde, das kommt immer sehr auf den konkreten Text an und wie er genutzt werden wird.


    Bei der Korrektur von anonym geschriebenen Klausuren kenne ich es so, dass viele "Verf." schreiben, also "Verfasserin" bzw. "Verfasser" abkürzen. Das könntest du auch machen ("Ment." und "Prakt."), ist aber sehr unpersönlich.


    Bei Anweisungen bzw. Hinweisen zu Verantwortlichkeiten bietet es sich teilweise an, jemanden mit Sie/Du anzusprechen. Das habe ich mal bei AGB der GLS Bank gesehen und fand es sehr gut lesbar und buchstäblich ansprechend.


    Bei Beurteilungen könnte man auch den Namen der Praktikantin oder des Praktikanten angeben.

    "______ hat xy erledigt"


    Wenn ihr die Fragebögen jeweils anlassbezogen ausdruckt, könnte man auch eine Vorlage erstellen, bei der man vor dem Ausdrucken die richtige Form auswählt (das geht mit Word-Makros, ist aber schon ein bisschen mehr Aufwand).


    Du kannst auch mit Binnen-I, Gendersternchen oder -lücke arbeiten (Mentor_in, Praktikant*in, PraktikantIn), das mache ich persönlich in E-mails etc. wenn ich faul bin...


    Du kannst auch passiv formulieren: "die folgenden Arbeiten wurden erledigt" oder die Verben ganz weglassen und nur mit Stichworten, Ankreuzkästchen und Freitextfeldern arbeiten.

    Ich habe das Glück, einen Mann zu haben, mit dem ich mit Haushalt und Kinder gerecht teile, anderes würde ich mir nicht gefallen lassen und das war von Anfang an selbstverständlich. Beginnt beim Putzen und endet bei Elternabend und Kinderarzt.
    Ich bin mir sehr bewusst, dass ich damit eine Ausnahme bin.

    Das habe ich GsD auch. Alles andere wäre für mich nicht tragbar.

    Ich hoffe, das ist nicht nur Glück, sondern ihr habt euch vorher überlegt, wen ihr da heiratet. :P

    Wir fanden Frankfurt super. Da gibts auch einen tolles Experimentiermuseum.


    Nürnberg, Würzburg, Bamberg, Basel, Frankfurt - geben die genug Programm für 4/5 Tage? Fürchel und Binom und Flora90 hättet ihr da konkrete Ideen?


    In Frankfurt auf jeden Fall, erst recht, wenn man die Umgebung einbezieht.


    In Frankfurt selbst:

    • Experiminta (das ist das von Flora genannte Experimentiermuseum)
    • Senckenberg-Museum
    • Deutsches Architekturmuseum
    • Alte Oper (Konzerte) und weitere Veranstaltungsorte
    • Oper Frankfurt (Oper)
    • MainTower und/oder HenningerTurm
    • Paulskirche (die von der ersten Verfassung von 1848)
    • Neue Altstadt
    • Lohrberg (Schlittenfahren und weiter Blick über Frankfurt und das Maintal)
    • Stadtwaldhaus Frankfurt
    • Der Flughafen! https://www.frankfurt-airport.…eizeitmoeglichkeiten.html
    • Palmengarten
    • ggf. die Messe


    In der Umgebung:

    • Weitere Opernhäuser
    • Mathematikum Gießen (direkt beim Bahnhof, ca. 40' Zugfahrt, aber eines meiner Lieblingsmuseen)
    • pittoreske Taunusstädte wie Bad Soden, Kronberg und Königsstein (mit Burgen und Burgruinen), einige Frankfurter Stadtteile wie Höchst haben auch nette Altstädtchen.
    • Mit Wiesbaden und Mainz gibt es zwei Landeshauptstädte direkt nebenan, in denen man auch viel erleben kann.


    Die Frankfurter Innenstadt selbst ist halt nicht so mittelalterlich-hübsch wie Nürnberg oder Regensburg oder Würzburg, aber hier leben über 730.000 Menschen und uns wird selten langweilig. ;-)


    Schöner ist es allerdings sicherlich im Frühjahr, wenn die Bäume grün sind. *zugeb*

    Trin : super, die Bücher gibt es auch für meine Tolino. Da probiere ich doch mal einen Sherlock, die liest er nämlich auch auf deutsch (sonst ist er ja leider nicht sooooo der Leser).

    Was ich mal bei einem eher lese-desinteressierten Teenager sehr erfolgreich gesehen habe, sind die Romane von Dan Brown.


    Als ganz nett in Erinnerung habe ich auch noch die Krimis von Dick Francis. Da lernt man auch immer was über eine bestimmte Branche.

    https://de.wikipedia.org/wiki/…cis#Stilistische_Elemente

    Und die sind nicht so dick. :)


    Bei euch gibt es doch bestimmt auch englischsprachige Bücher in der Bibliothek, da könnt ihr ja auch mal schauen, dann ist es nicht schlimm, wenn ihm von fünf Vorschlägen nur einer gefällt.

    Musik:


    Nightwish



    Historische Romane:

    Ken Follett?


    Ich habe damals mit den Gruselromanen von R. L. Stine angefangen. Dann Harry Potter. Dann Terry Pratchett und 1001 Fanfiction.


    Kein historischer Roman, aber einer meiner Lieblingsromane ist "Racing the Moon" von Terry Prone. Gibt es für ein paar Cents noch antiquarisch. Und insofern dann doch historisch, als er schon etwas älter ist und man das eine oder andere über Irland von vor ca. 20-30 Jahren lernt. Und über das Internet. Und über Marketing. Und und und.

    https://www.goodreads.com/book/show/3129919-racing-the-moon
    https://www.irishtimes.com/new…ronet-5-99-in-uk-1.221608

    https://communicationsclinic.ie/about-us/