Beiträge von Susan Sto Helit

    Tja, wem sagts du das. Meine Tochter macht Gardetanz. GARDE. #stumm

    Es ist ihre Art der Rebellion #hammer

    (Mann und jüngster Sohn reiten dafür, das gibt Ausgleichspunkte.)

    Ich selbst hab Gardetanz gemacht, würde aber vermutlich innerlich zusammenbrechen wenn mein Kind das machen wollte.

    Was ist denn an Gardetanz schlimm?


    Ich muss sagen, ich könnte das nicht und finde es durchaus auch sportlich, so wie andere Tänze eben auch:



    Hier ist ein gemischtes deutsches Cheerleading-Team zu sehen:


    Die Männer tragen lange Hosen, das könnten die Frauen eigentlich auch ;-) säh aber nicht so hübsch aus...

    . ich kann mir nicht vorstellen, wie man seine diss selber schreibt nach adlersystem.... ich gehe davon aus, dass das andere leute schreiben.

    nie selber eine Diss geschrieben in dem fall.

    nein.... das war nicht als vorwurf gemeint... ich stells mir einfach anstrengend vor.... mehr nicht ;)


    egal ob Diss, Bachelor oder bereits Maturaarbeit.... aber es wird für jeden so sein, wie er es sich gewöhnt ist... schneller oder langsamer....

    Ich finde es immer wieder verblüffend, wie schlecht z.B. viele Juristinnen und Juristen mit Office, selbst Word, generell umgehen können. Dabei ist das inzwischen, wo kaum noch jemand das Sekretariat für Diktate nutzt (Diktieren können viele auch nicht mehr richtig...) eine echt wichtige Fertigkeit. Das betrifft nicht nur Tippen, sondern auch anderes (z.B. formatieren oder erstellen von Tabellen).


    Ein Beispiel für einen eher anspruchsvollen Test: https://www.zehnfinger.com/test.php

    *träller* der macht mich gerade glücklich. 330 apm - und ja, ich hab mal Geld als Sekretärin verdient, weil ich tippen konnte. Selbst beigebracht mit einem Buch auf einer uralten Erika-Schreibmaschine. Von dem Geld dann Urlaub gemacht :D


    394 behauptet er bei mir, das wundert mich echt, ich kam mir total langsam vor und habe bei anderen Tests schlechter abgeschnitten. Aber 12 Fehler. Ich gebe meiner schrecklichen Tastatur die Schuld. :D

    und was hast du geantwortet? :D

    nix :D

    Die nachgeschobene frage war: können sie unterrichten. Worauf die Antwort nein war und die arme Beraterin wusste dann nicht, welche kreuzchen sie in ihr Formular machen sollte. Seufz. RAV und academia: kein Anschluss unter dieser Nummer.

    Wenn du eine Lösung bzw. konstruktive Zusammenarbeit gewollt hättest, hättest du sicherlich etwas anderes geantwortet, oder?

    Ich kann mir ehrlich gesagt nur wenige Konstellationen vorstellen, in denen es insgesamt effizienter - schneller, risikoärmer, weniger belastend - ist, das Auto statt den Zug zu nehmen, um nachts in Deutschland 900km zu fahren.

    Nachts im Zug? Ein Argument dagegen: sexuelle Belästigung. Mir ist das früher nachts und leider auch tagsüber mehrfach passiert - und ich hasse Bahnfahren.

    Nicht ohne Not setze ich mich freiwillig in zufällig gewürfelte Menschengruppen im Zug. Schlimm sind die Abteile, wenn man sich über Stunden gegenüber sitzt und da ein Unsympath mit dabei ist.

    Das ist eine allgemeine Gefahr, wenn man sich unter Menschen begibt. Deshalb würde ich nicht darauf verzichten. Ich bin auch im Zug schon blöd angemacht worden. Und am hellichten Tag auf offener Straße. Und auf politischen Veranstaltungen. Und beim Sport. Und hatte berufliche Situationen, die unangenehm waren. Dehalb verzichte ich doch nicht auf die Teilnahme am öffentlichen Leben, meinen Beruf oder Sport. Oder setze mich einem erhöhten Unfallrisiko und höheren Kosten aus.


    Wenn du Bahnfahren nicht magst, dann zwingt dich ja hoffentlich niemand, die Bahn zu nutzen.


    Aber mögliche Belästigung als Argument dafür, als Frau etwas nicht zu tun, finde ich sehr schwierig.


    Davon ab kann man im Zug auch echt nette Leute kennenlernen, das habe ich erfreulicherweise schon viel häufiger erlebt als Belästigung.

    Ich habe irgendwie immer das Pech im Zug neben nervenden Mitreisenden zu sitzen. Entweder sie riechen unangenehm oder sie telefonieren stundenlang oder sie schlafen auf meiner Schulter ein oder es fällt ihnen immer wieder etwas herunter, was ich aufheben darf oder sie müssen ständig aufs Klo oder oder oder.

    Unangenehm riechen mag ich auch nicht, allerdings habe ich das in Autos genauso oft, also Autos riechen innen oft unangenehm.


    Die anderen Sachen finde ich tatsächlich nicht schlimm, das macht sicherlich auch etwas aus.

    Kalter Bahnhof ist natürlich mist, allerdings gibt es meistens irgendwo ein Lokal oder so wo man sich aufwärmen kann. Und vier Stunden ist auch außergewöhnlich lange. Ich fahre genug Bahn, um seit einiger Zeit eine BahnComfort-BahnCard zu haben (d.h. ich lasse jedes Jahr mehr als 2000 Euro für Fahrkarten etc. bei der Bahn) und habe bisher genau zweimal Fahrgastrechte wegen einer Verspätung von mehr als einer Stunde geltend machen können.



    Auto ist auch nicht zuverlässig, und ob es warm ist, hängt doch sehr von der Art der Panne oder des Unfalls ab.

    Die Gefahr zu sterben oder verletzt zu werden ist um ein Vielfaches höher (auch pro gefahrenem Personenkilometer, etwa 50 Mal so hoch für tödliche Verletzungen). Alle in meiner Familie hatten bislang mindestens einen Unfall und mehrere Pannen, teilweise total blöd um Mitternacht in einer Grenzregion im Nirgendwo. In unserem letzten Urlaub wären wir kurz nach Rückkehr nach Deutschland fast auf der Autobahn gestorben, weil so ein Vollidiot meinte, uns rechts überholen zu müssen.


    Dazu steht man ständig im Stau. Ich höre das so oft von Kollegen und Verwandten ... als ich noch in Essen-Steele Referendariat gemacht habe, war es fast schon ein running gag, dass ständig jemand zu spät aus Essen-Stadt kam, weil wieder völlig überraschend Stau auf der A40 gewesen war. #rolleyes Als mein Vater früher eine Zeitlang nach Karlsruhe gependelt ist, haben wir regelmäßig morgens um 7h beim Frühstück an ihn gedacht und gehofft, dass er schon durchs Frankfurter Kreuz durch ist, weil sonst die Fahrt wieder eine halbe Stunde länger dauerte. Viele Auto-Pendler, die ich kenne, stehen extra früh auf oder machen extra Working from Home aus, um Stoßzeiten zu vermeiden. Ich nehme manchmal ein Taxi zur Arbeit (z.B. um Sachen zu transportieren), aber weiß dann immer schon, dass das mindestens so lange dauert wie mit dem Rad zu fahren, weil von acht bis zehn hier in Frankfurt die Straßen dicht sind. Und so weiter.


    Beim Thema Tempolimit frage ich mich, wie die Autobahnen nachts überhaupt frei sein können, wenn anscheinend halb Deutschland total oft nachts 800 km fährt - die einzige Situation, in der ein Tempolimit eine wesentliche Fahrtzeitverlängerung bringt.

    :D


    Ich kann mir ehrlich gesagt nur wenige Konstellationen vorstellen, in denen es insgesamt effizienter - schneller, risikoärmer, weniger belastend - ist, das Auto statt den Zug zu nehmen, um nachts in Deutschland 900km zu fahren. Allein schon, weil man doch Nachts normalerweise müde ist, wenn man nicht gerade Nachtschicht hat.


    So in der Art... ist schon eine Art Urkunde... Da mag ich aber gar nicht so sehr ins Detail gehen. Wahrscheinlich wird's auf den offiziellen "Karl" rauslaufen müssen... #hmpf

    Wenn es nicht rechtlich zwingend erforderlich ist, Karin laut mit Karl aufzurufen, würde ich das lassen.


    Evtl. kann man Karin aufrufen und dann leise den eingetragenen Namen nennen, so dass es nicht alle hören, aber etwaigen Vorgaben genüge getan ist?

    Und hier ist es so, dass es schon ausschließlich eine bestimmte Schicht in der Waldorfschule gibt, keine Ausländer, keine Flüchtlinge, keine Menschen mit Behinderungen... die Plätze, die kein Schulgeld kosten (ich habe vergessen, wie das heißt, aber jede Privatschule muss ja einige Plätze kostenfrei anbieten), die werden an Kinder von Studenten oder Künstlern vergeben.

    Das war bei uns anders. Wir hatten Kinder sowohl mit Migrationshintergrund als auch Kinder mit Körperbehinderungen (für Kinder mit geistigen Behinderungen gibt es in der Stadt eine eigene Schule). Meine Schule war auf die Internationalität der Schülerschaft stolz (als meine kleine Schwester eingeschult wurde, wurde explizit hervorgehoben, aus wasweißichwievielen Nationen die neuen SuS stammten) und die Lehrerschaft stand politisch tendenziell eher links; ich erinnere mich an viele taz-Artikel im Politikunterricht, schulfrei für Demos und eine Antifa-Veranstaltung sowie einen Vortrag zu ethischem Wirtschaften / Geldkreisläufen von jemandem aus dem DM-Gründer/GLS-Dunstkreis (oder war es sogar Götz Werner selbst?). Ganz viel Finanzierung lief nach sozialen Maßstäben (zB dass Klassenfahrten nur stattfinden, wenn alle mitfahren können, also niemand aus finanziellen Gründen daheim bleibt, oder dass die Angestellten das gleiche Grundgehalt bekommen plus Sozial- und aufgabenbezogene Zulagen)


    Es haben auch längst nicht alle Abi gemacht und/oder waren Akademikerkinder.


    Natürlich waren es trotzdem eher bürgerliche Kinder und nicht die mit der sozialen Verwahrlosung, die auf der Schule aufschlugen, das dürfte aber in erster Linie daran liegen, wer sich überhaupt für eine Privatschule interessiert.

    Wie ist das heutzutage eigentlich mit der Haendigkeit? Früher war das ein Thema, da wurde auf Waldorfschulen lange noch von Linkshändern verlangt, alles mit rechts zu machen und zwar lange, nachdem das in staatlichen Schulen schon anders war.

    Mich hat man noch versucht umzuschulen, hat es dann aber gelassen. Hängt sicherlich auch von der Lehrkraft ab.


    Zur Klassengröße:

    Das hängt wirklich von der Schule ab; ich erinnere mich an eine Klasse aus Eisenach mit ca. 10 SuS... In meiner Klasse in Hereford/UK waren unter 20 Kinder. Bei uns hatten die Klassen zwischen 27 und 43 SuS, es wurde aber wie üblich für einen großen Teil der Fächer gedrittelt oder halbiert. Als "ganze Klasse" hatten wir nur den Epochenunterricht und ausgewählte Stunden (z.B. Musik tw. als ganze Klasse, teilweise geteilt).


    Den Epochenunterricht macht ja die Klassenlehrerkraft, und die hat ihre Kinder idR im Griff und sieht sie sehr häufig (mindestens einmal täglich für 2h, oft mehr), so dass die typischen Probleme großer Unterrichtsgruppen wie Lärmpegel und individuelle Sichtbarkeit des Kindes meistens nicht so reinhauen sollten.


    Ich bin, was die Gruppengröße angeht, sowieso skeptisch, wie riesig der Unterschied wirklich für die meisten Kinder ist, ob da jetzt 25 oder 35 Kinder in der Klasse sind. Ich meine, es gibt wenig belastbare Untersuchungen dazu, die nicht unbedingt den riesigen Nutzen für die SuS zeigen. Ich habe es auch persönlich so erlebt: Wer möchte, kann sich auch in der Vorlesung mit 500 Leuten einbringen... und wer nicht möchte, schafft es auch in der Kleingruppe mit 6 Leuten, sich rauszuziehen.


    Ich würde mich im Übrigen nicht wundern, wenn die Klassengröße auch (!) einen finanziellen Hintergrund hat. Kleinere Klassen sind einfach auch teurer.

    ich habe es ähnlich erlebt wie Silbermöwe (Waldorfschule in Mittelhessen 1992-2005).


    Nicht nur wenig Binnendifferenzierung, sondern eben vor allem die Abwehr bzgl. Dingen, die nicht "dran" sind.


    Wobei ich nicht überzeugt bin, dass es insgesamt an einem normalen Gym damals unbedingt besser gewesen wäre.


    Off topic:

    "Seelenpflegebedürftige Kinder" als Ausdruck für Kinder mit Behinderungen finde ich unverschämt bis schräg.

    Mein Dozent meint immer noch, man könne Ordnungsrecht und Wirtschaftsverwaltungsrecht nicht lange ohne Bezugnahme auf Prostitution und viele mehr oder weniger nackte Frauen in der Powerpoint.... Habe ihm heute angeboten, ihm Werbebilder mit nackten Männern raussuchen und vorgeschlagen, dass er auch Beispiel männlicher Prostitution bringen kann, wenn wer ohne so gar nicht kann. Damit es wenigstens ausgeglichen ist. Aber besser.wkrd es dadurch ja nicht....

    Örks.


    Mein Ordnungsrechtsdozent hat damals "Skandal im Sperrbezirk" in der Vorlesung abgespielt, das war aber so ziemlich das einzige. Ansonsten kam Prostitution nicht vor und nackte Frauen auf Präsentationen schon gleich gar nicht. Selbst im Strafrecht waren Fallbeispiele mit sexuellem Kontext selten.

    Doch bestimmt. Und genau das geht mir auf den Keks. Dass da Männer über Fördermittel entscheiden, die Projekte wohlwollender Bewerten, wenn sie dabei eine (sicher besonders junge, hübsche) Frau vor Augen haben. Frauen als schmückendes Beiwerk.

    Ja, kann ich verstehen, finde ich auch *börks*

    Und klar passt das mit der Teilnehmerinnen und Vortragenden-Quote zusammen. Aber bei beiden sind die Frauen leider gegenüber anderen Erfahrungen auf meinem Fachgebiet deutlich unterrepräsentiert.

    Hast du eine Ahnung, woher das kommt?


    Bei uns darf man sich als Mann wie als Frau bei den Konferenzen anmelden (mit Ausnahme der Veranstaltungen, die nur für Frauen sind!). Es kommen viel mehr Männer. Das entspricht nicht ganz dem Geschlechterverhältnis (eher 1:5 als 1:10), aber zumindest ungefähr.


    Und später werden sie dann vom Prinzen errettet und auf ewig versorgt, während sie im sicheren Hafen Kinder gebähren. Da bleibt für Selbstbehauptung und risokoreicheres Verhalten kaum Platz.


    Wobei mir das schon häufig speziell auf Führungstätigkeit oder "männlich konnotierte" Bereiche gerichtet zu sein scheint. In "ihren" Bereichen können sich Frauen doch oft gut behaupten und üben auch ganz schön Macht aus.

    ich bin ja eher eine Freundin des Gedankens, nicht die Menschen den haifischbecken anzunähern (dh Frauen dazu zu bewegen, sich risikobereiter mit aggressiverem auftreten zu präsentieren) sondern die Geschäftswelt bzw die Welt der mittleren bis oberen Führungskräfte freundlicher zu gestalten.


    Ich wäre definitiv zu diesen albernen spielen nicht bereit und sehe das auch nicht als Defizit.

    Na ja, es sind nicht alles alberne Spielchen und Haifischbecken. Vieles ist auch harte Arbeit, Einstehen für das, was man für richtig hält, Arbeit sichtbar machen, Verantwortung übernehmen, Beziehungen pflegen.