Beiträge von Susan Sto Helit

    Jedenfalls wird hier mehr gepostet als im alten Forum. Wir haben im Durchschnitt pro Tag 28% mehr Posts als im alten Forum. Insofern ist hier auch viel mehr los.


    Das freut uns ungemein!


    Krass.


    In das hellblaue alte Forum zu schauen, ist auch für mich jetzt komisch.


    Hehe, und ich habe hier das lila-hellblaue Design.


    Ich hätte weiterhin gerne ein warmes hellgrün oder wieder sowas warmes gelb-oranges wie im alten Forum. Ansonsten fühle ich mich aber auch wohl. #ja

    Und bestimmt den Anfang der Edda mit dem Stabreim und den Anfang irgendeines griechischen Werkes (Ilias oder Odyssee wegen des Hexmeters...


    So, genug off topic...


    Das weiß ich nicht mehr, kann aber gut sein.


    Sütterlin/deutsche Kurrent, Keilschrift, griechische Buchstaben und Hieroglyphen haben wir aber gelernt. ;)


    (Hebräische nicht, warum eigentlich nicht?)

    Shakes, ich vermute auch, dass die Sätze im Zusammenhang mit der Schöpfungsgeschichte- Epoche stehen! Jede Klasse hat ja ihr "motto" durch den Erzählstoff und der ist in Klasse 3 ja das Alte Testament.


    Ach so, danke für die Bestätigung.


    Haach, ich erinnere mich, dass wir auch den Anfang der Genesis auswendig lernen mussten. Auf hebräisch natürlich. :D Und einen Teil aus dem Gilgamesch-Epos.


    aniko : Hier bekommt man noch einen ganz guten EInblick:
    http://www.waldorf-ideen-pool.de/

    Ich finde die Erklärungen auch einleuchtend und habe kein Problem mit dem religiösen Bezug. Nur wenn man Atheistin UND unentspannter ist, was so was angeht, sieht man das vielleicht anders. #weissnicht


    Ich kann mich allerdings nicht entsinnen, dass das in der Schule mal Thema gewesen wäre; selbst die rebellischeren Schülerinnen und Schüler, die sich teilweise massiv gegen die Autorität der Lehrkräfte auflehnten, haben die christlichen Bezüge einfach hingenommen; die waren irgendwie egal… #gruebel Also, wer sich darüber aufregte, auch in der achten Klasse zum neunten Mal (inkl. Kindergarten) das Christgeburtspiel sehen zu müssen, tat dies nicht, weil es ein christliches Spiel war, sondern weil es bekannt, langweilig und verpflichtend war. ^^

    Stimmt. Ich hätte mir damals allerdings manchmal mehr Daten und weniger Wischiwaschi gewünscht. #angst



    Ich habe gerade nochmal in mein altes Deutsch-Epochenheft geschaut. In der dritten Klasse ging es damals um Wortarten:


    S. 1 enthält ein ZItat aus der Bibel: Johannes 1,1-3 (aber nicht kenntlich gemacht)


    S. 2: "Aus Gottes Schöpferwort ist die ganze Welt entstanden. Gott sprach: Es werde Licht! Und es geschah so. Wir Menschen können mit unseren Händen etwas schaffen: kämmen und bohren, nähen und musizieren, malen und schreiben. Wir können aber auch: spielen, sprechen, singen, loben, lachen und weinen, empfinden, denken und helfen, aber auch spotten und ärgern."


    Auf S. 3 geht es dann um Tätigkeiten der Tiere, der Pflanzen und "unsichtbarer Mächte" (es regnet, es schneit etc.)


    S. 4: "Alle diese Worte heißen Tuworte. Sie sagen uns an, was getan wird und was geschieht. Tuwörter schreibt man klein."


    S. 5: "Adam gab allen Dingen und Wesen einen Namen. Er dachte in seinem Haupt nach und sprach:
    das ist der Himmel,
    das ist die Sonne,
    das sind Mond und Sterne"
    …etc.


    S. 6: "Auch das, was in seiner Seele lebte, nannte er beim Namen: die Freude, das Glück, die Hoffnung […]
    Alle diese WÖrter sind Namenwörter. Sie werden groß geschrieben.


    S. 7 enthält ein Bild.


    S. 8: "Als Eva im Paradies all die Bäume und Tiere sah, als sie die Gestrine erblickte, rief sie voller Freude aus: O, wie ist der Baum so grün, wie sind die Gestirne so strahlend!
    Auch wir können mit den Augen und Ohren, mit der Nase oder mit der Zunge, mit Händen und Füßen oder auch mit unserem Herzen wahrnehmen und fühlen, wie die Dinge und Wesen sind:
    Der Himmel ist bewölkt […]" + weitere Beispiele


    S. 8: Je nach Jahreszeit und Witterung hat ja der Himmel verschiedene Eigenschaften. Wie ist der Himmel? fragen wir. Antwort: […] Diese Wörter heißen Wiewörter.


    S. 9 enthält ein Gedicht.


    S. 10 enthält unter der Überschrift "Namenswörter Tuwörter Wiewörter" folgende Beispielsätze, an denen die verschiedenen Wortarten farbig markiert sind:
    "Abraham
    Abraham ist weise.
    Abraham betet.


    König Nimrod
    König Nimrod ist herrschsüchtig.
    König Nimrod lässt bauen.


    Der Turm zu Babel
    Der Turm zu Babel ist riesig.
    Der Turm zu Babel stürzt ein."


    Interessanterweise geht es im selben Heft dann mit dem Stoff der 4. Klasse (Wiederholung Wortarten, und dann Zeitformen) völlig ohne jeden Gottesbezug weiter.


    Meine Vermutung (erinnern kann ich mich nicht mehr gut genug) ist, dass wir damals parallel zur Sprachlehre-Epoche eben auch christliche Geschichten durchnahmen und die Beispielsätze deshalb aus diesem Zusammenhang gewählt sind. In der 4. Klasse stammen die Beispielsätze nämlich dann aus dem Buch, das wir damals lasen, "Das Kalte Herz" von Wilhelm Hauff.

    Du kriegst halt in Geschichte unter dem Stichwort "Alte GEschichte" nicht nur Geschichtszahlen aus den punischen Kriegen präsentiert, sondern auch Legenden und Storys über Alexanders Pferd Bukephalos und über irgendwelche indischen Gurus, die wochenlang auf ihren Pfählen oder in ihren Höhlen sitzen und schweigen.

    ebensowenig wie ein Steinerbild in Lebensgröße



    Hehe. Meine Schule hat ein Steiner-Portrait (eines der bekannteren Fotos, meine ich), das aber nur zu seinem Geburtstag/Tauftag rausgeholt wird und dann bei der Monatsfeier in der Aula hängt.


    Ich glaube, was viel eher problematisch sein kann, ist, wenn man sehr rationell ist und Schwierigkeiten mit Mystizismus hat. Du, Leanor, sprichst es ja am Rande an:


    (entsprechend ist es für die meisten Kinder auch kein Problem, Geschichtsunterricht zunächst aus dem Mystischen zu entwickeln und später ganz trocken auch mal Jahreszahlen zu lernen)


    Meine Eltern hatten damit kein Problem. Ich hätte mir allerdings manchmal mehr "harte Fakten" gewünscht; ich hatte v. a. in der MIttelstufe (so ab 6. Klasse) doch manchmal Schwierigkeiten, unserer Lehrerin alles zu glauben, was sie uns da an Storys erzählte. ;)

    Das Kind schreibt eben nicht "Ofen" sondern "Ofn", wie es das Wort hört.

    Ich finde das Schreiben nach Hören macht dann Sinn, wenn ein Kind in einer Umgebung aufwächst, in der Schriftdeutsch gesprochen wird.



    Ja, das ist der Gedanke, den ich dabei immer habe. Klar, wenn man sauberes Schriftdeutsch spricht… aber wer tut das schon?

    Ich kenne eigentlich keine ungepflegten Menschen #confused
    Oder was muss ich mir darunter vorstellen?


    Ist Schminken zB ein Teil von 'Pflege'? Oder was beinhaltet das? Ich kenne niemanden mit ungewaschenen Haaren, abgebissenen Fingernägeln und nach Schweiss riechen in meinem Umfeld nur Leute die den ganzen Tag körperlich gearbeitet haben und zuhause dann erstmal unter die Dusche springen.


    Ich bitte um Definition von 'ungepflegt' :D

    Komm mich mal besuchen, dann machen wir eine Tram-Rundfahrt durchs Ruhrgebiet. Da triffst du ganz viele Leute, die ungewaschen aussehen und riechen. Abgebissene Fingernägel finden wir bestimmt auch, außerdem jede Menge Leute, denen man ihren Drogenkonsum ansieht und anriecht.


    Ich finde hier in der Gegend auch noch den Kontrast zwischen den reicheren und den ärmeren Vierteln heftig. In den reicheren Vierten sehen die Menschen nicht nur im Schnitt hübscher aus (ich behaupte mal: egal, was man hübsch findet), sondern auch deutlich(!) gesünder, besser (bzw. überhaupt) gestylt, bessere Figuren, bessere Kleidung, gesündere Haut, weniger Übergewicht, nicht so "fertig" und "vom Leben (Arbeit, Zigaretten, Alkohol, Armut) gezeichnet".

    Hey,


    hier noch eine Waldorfschülerin.


    Gottesbezüge und Religion kamen bei uns außerhalb des Reli-Unterrichts in folgenden Zusammenhängen vor:


    - jeden morgen im Morgenspruch:
    http://ehemalige-waldorfschule-nuernberg.de/Sprueche.htm

    Man muss aber ehrlich sagen, dass die meisten die Morgensprüche (die an allen Schulen dieselben sind, auch im Ausland) nur so mitleiern und auch zum Abi noch nicht auswendig können.


    - Gelegentlich in Zeugnissprüchen oder mal in Gedichten oder Liedern.


    - im Christgeburt- und Paradeisspiel, die jährlich von den Lehrerinnen und Lehrern aufgeführt werden.


    - im Eopchenunterricht, wenn einzelne Heilige durchgenommen werden (bei uns: Franz von Assisi, Christopherus und die Heilige Elisabeth)


    - im Epochenunterricht, wenn alte Kulturen durchgenommen werden (skandinavische, germanische, römische und griechische Sagen)


    - in meiner Englischen Schule erzählte uns der Lehrer zu Beginn einer Geomorphologie-Epoche in der Oberstufe zum Einstieg verschiedene Schöpfungsmythen.


    - im Epochenunterricht in Beispielsätzen im Grammatikunterricht (meine ich, wäre jedenfalls nicht überraschend).


    - im Kunstunterricht.


    - zu christlich oder sonst religiös geprägten Zeiten, z.B. gab es bei uns jeden Montag nach einem Adventssonntag eine (oft christlich oder adventlich angehauchte) Geschichte bei Kerzenschein und Adventsmusik; für die Unterstufe und die 13. Klasse :D kam der Nikolaus mit Knecht Ruprecht vorbei. #love



    Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, ernsthaft missioniert oder indoktriniert zu werden. In der Oberstufe kam ich mir mit meiner (damaligen) Kirchennähe eher vor wie ein Kuriosum.


    Zu Steiner gab es neben der obligatorischen Feier zu seinem Geburtstag gelegentlich Info-Veranstaltungen – als die Rassismusvorwürfe Hoch-Zeit hatten, gab es was dazu, dann mal bei einer Projektwoche (auf Wunsch der Schülerinnen und Schüler, Teilnahme freiwillig!) … und als wir in der 13. Klasse in Deutsch ein Referat halten mussten, wollte eine Klassenkameradin was zu Steiner machen. Unser Deutschlehrer meinte, dass es zu schwierig für eine Einzelperson sei, alleine ein Buch von ihm zu lesen und dann ein Referat dazu zu halten, deshalb bot er außer der Reihe, Abends bei ihm zuhause 8) eine AG an, in der wir dann Steiners "Theosophie" gelesen und diskutiert haben.

    Ich finde das badenin backpulver recht bedenklich für babys, und eigentlich generell auf der haut. Die haut ist insgesamt eher leicht sauer. Das baden in einer base neutrLisiert das ganze. Das führt ganz sicher zu keiner inneren entgiftung ( wie soll das bitte von extern funktionieren?), sondern zerstört einfach den natürlichen schutzmantel der haut.
    Klar werden haare davon stumpf, und nägel und scleimhäute reagieren - die zegen das, was in geringerem maße auch die haut betrifft : man zerstört das natürliche milieu.

    Wie praktisch, das kann ich unterschreiben.


    kleine Kinder haben auch noch keinen "Säureschutzmantel". Ich bin da etwas skeptisch, ob dieser wirklich so physiologisch und notwendig ist, wie immer gesagt wird.

    #gruebel Du meinst, die Haut von kleinen Kinder sei nicht sauer? Das habe ich noch nie vorher gehört. Wann sollte sich das denn ändern?

    "neeeeee, waldorf war ne zigarettenfabrik und montessori ne frau"


    :D

    #lol


    Ich sage meist, dass das zwar beides alternative Schulen sind, aber sehr unterschiedliche Ansätze haben, und gebe dann ein oder zwei markante Beispiele, z.B. dass die Kinder bei Montessori sehr weitgehend ihr eigenes Lerntempo bestimmen dürfen, während Waldorf eher viel vorgibt und die Lehrkraft als Persönlichkeit lange eine wichtige Rolle spielt. Oder so. #gruebel


    Tante Edit meint: Montessori ist Erziehung in Freiheit, Waldorf ist Erziehung zur Freiheit. #idee1

    Das wird hier auch mein letzter Post gewesen sein. Ich finde es sehr schade das man gleich so verurteilt wird ( auch wenn das nur einige sind). Ich fühle mich gerade etwas als sehr schlechte Mutter dargestellt und das bin ich sicher nicht. Meint ihr nicht das ich mir schon genug Vorwürfe gemacht habe? Überlegt mal ob ihr wirklich alle so unfehlbar seit.
    Ich war halt nur einen Moment Unaufmerksam. Leider war dieser Fehler etwas größer. Zum Glück ist es gut ausgegangen und niemand wurde verletzt.
    Aber es gibt ja noch Hoffnung. Ich habe aus meinen Fehler gelernt.


    #liebdrück Das fände ich schade. Nicht vertreiben lassen von ein paar negativen Stimmen! :|

    Wobei natürlich solche Tierparks meistens viel geringere Kosten zu decken haben - besonders teuer in der Haltung sind ja gerade solche exotischen Tiere wie Wildkatzen (brauchen echt viel Fleisch), Robben (pro Tag mehrere KG Fisch müssen auch finanziert werden), und allgemein seltene Tiere.
    Der monetäre Wert allein dieses Tigers muss ja in Millionenhöhe sein - das wär jetzt bei der normalen Zwergziege eher weniger, und die braucht am Tag auch nur bissel Heu und vielleicht noch Kraftfutter (wobei das ja die Parkbesucher durch die Futterautomaten mitfinanzieren).

    Hm, stimmt. #gruebel

    Na ja, wer würde für so einen Zoo auch deutlich mehr als ein paar wenige Euros bezahlen? Gar 10-20 Euro, wie die großen Zoos gerne mal kosten?


    Ich finde solche Parks auch toll (in Oberhausen gibt es einen, in Wiesbaden auch), würde aber doch zögern, dafür einen kostendeckenden Betrag zu bezahlen.


    Kühe oder Stiere? Zwei schwere Unfälle mit Stieren habe ich auf dem Land schon miterlebt, Stiere sind wirklich unberechenbar (aber es ist eben so ihre Natur).

    Kühe.
    Wenn dich so eine Kuh in ihrer Box an die Wand drückt, da machste wenig.