Beiträge von Rafiki

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    Ich möchte das auch unterstützen. Das ist ein Märchen, das von vielen Schulen aufrechterhalten wird. Viele Schüler innen merken dann aber, dass es nicht stimmt. Ein anderes Märchen ist, dass Latein universell beim Lernen anderer Sprachen hilft.

    F4 bietet auch automatisierte Transkription an. Je danach, wie genau das Transkript sein soll (wie Rafiki sagte) und wie gut die Audioqualität ist, kann das eine Arbeitserleichterung sein oder auch nicht so sehr. Am genauen nochmal-Drübergehen kommt man aber nicht vorbei.

    So oder so würde ich auch f4 empfehlen, das ist sehr intuitiv bedienbar und mit f4 Analyse hat man dann gleich noch ein schlankes Kodiertool dabei, wenn man mit Codes arbeiten will. Für eine BA- Arbeit v.a. allem scheinbar ohne wesentliche Vorerfahrung fände ich maxqda deutlich überproportioniert.

    Das finde ich interessant. Habe damals beides ausprobiert und bin von f4 weg und bei maxqda hängen geblieben, weil ich es viel intuitiver fand. Dass beide viel können, ist klar. Zum Vergleich: Excel ist auch uberproportioniert für mich, ich nutze es trotzdem 🙂

    Ja das geht auch. Kommt drauf an, wie man transkribiert. Wenn du nur den Text brauchst, geht das. Wenn du so transkribiert, dass du auch Räuspern, Lachen, Pausen etc mitschreibst, bringt das work around nicht soo viel, finde ich. Außerdem kann man beim transkribieren schon viel mit dem Text arbeiten. Insofern kommt es auf Zielsetzung und Vorgaben an, ob es über YouTube und Transkript runter laden geht.

    Hi, ich habe dir inzwischen geantwortet.

    Wir haben uns gegen die OP entschieden und für barfußschuhe, also Minimalschuhe, und täglich r fußgymnastik. Ich sehe keine Verbesserung, es gibt immer noch kein fußgewölbe oder so, aber sie hat auch keine beschwerden. Im Moment gehen wir davon aus, dass die Entscheidung richtig war. Mehr wissen wir wohl erst in vielen Jahren.

    leandra, mir ist es auch gehäuft in Artikeln von Spiegel, Welt und co aufgefallen. Das fand ich schon auch krass, habe es mir aber teils durch schlechtes Lektorat erklären können. Wenn Beiträge unter Zeitdruck geschrieben und verändert werden, passiert das schnell. Und es gibt keine Endkontrolle mehr wie früher. Ich gehe davon aus, dass die AutorInnen eigentlich des Akkusativs mächtig waren.

    Zum Thema Herr/Herrn: die meisten schreiben, dass das mit duzen/siezen etc zu tun hat. Ich vermute aber, es liegt an der n-Deklination, die vermutlich als erstes ausstirbt, wenn es, wie Anja schrieb, dem deutschen Kasussystem endlich an den Kragen geht. In meinem Umfeld zumindest haben viele Erwachsene die entsprechenden Endungen nicht mehr drauf. Das lässt hoffen.

    Was kam denn genau in den bisherigen Testeinheiten, das dich überzeugt hat? Hab gerade die Webseite gelesen und sehe dort vor allem marketingmäßiges geschwurbel, was mich an die früher so propagierten lernstile erinnerte. Wissenschaftlich ist da nicht viel dran. Dass Menschen in positiver Umgebung und mit dem Gefühl, Ernst genommen zu werde, besser lernen, ist ja nix neues, genau so wenig wie die Tatsache, dass Lehrkräfte bzw Schulen das nicht schaffen. Aber dass es DEN individuellen lernweg gibt, der nach 10seitiger Analyse 100<% aufs Kind zugeschnitten ist, das klingt nach bullshit.

    Ein "s" an die Adresse hängen dann stimmt's: https://www.klassphil.hu-berli…ete/didaktik/pons-latinus


    Das ist ein Didaktik-Projekt in dem es darum geht wie Lateinunterricht zur Sprachbildung im Deutschen genutzt werden kann wenn ich mir das so durchlese mit Hauptaugenmerk auf Schüler deren primäre Sprache nicht Deutsch ist.

    So auch mein Eindruck.

    Ein wenig entsteht vor meinen Augen das Bild, dass hier mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird. Es braucht sicher nicht den Umweg über ein Fach wie Latein, um die 'Probleme', die in den Artikeln skizziert werden, zu lösen.

    Zum Transferpotential Französisch und andere romanische Sprachen hier ein recht guter Überblick:

    http://home.uni-leipzig.de/did…tein-Artikel_Neveling.pdf


    Die Sprachdidaktik rückt auch immer mehr davon ab, grammatische Aspekte a la Chomsky zu lehren, sondern geht mehr und mehr andere Wege (und das ist gut so).

    nur wird in den modernen Fremdsprachen im Unterricht nicht einmal in der Oberstufe noch übersetzt

    Bei uns geht es in der 5. jetzt schon teilweise darum, dass die Kinder erlebtes nacherzählen sollen, oder es gab spielerische Übungen, wo die Kinder, fuer die Eltern im London-Urlaub übersetzen sollten.


    Allerdings ist Grammatik ziemlich wenig erklärt, und es geht bisher viel mehr um Intuition.

    Das ist Mediation, eine Kompetenz, die man im FSU erlangen sollte.

    Das hat wenig bis gar nichts mit der Grammatik-Übersetzungsmethode zu tun, nach der im Lateinunterricht gelernt wird und die für den Erwerb moderner Fremdsprachen recht wenig bringt (so die Studienlage, die mir bekannt ist).

    möglichst weitgehende Digitalisierung und Automatisierung der Wertschöpfungsketten in der Industrie,

    Das finde ich ja jetzt nicht sooo unwichtig. Weil es einfach die künftige Entwicklung ist und wenn sie nicht hier stattfindet, wird sie woanders stattfinden. Dann lieber hier, wo man die Rahmenbedingungen mit gestalten kann.

    Absolut, das sehe ich ganz genau so.

    Danke für die Links, sowohl den ÖDP-Flyer als auch den Quarks-Link. Letzterer fasst gut zusammen, was ich beim Querlesen der Studien meine verstanden zu haben.

    Ich sehe es auch so, dass dieses schnelle Internet großes Potential hat, einige Stichworte wurden schon genannt. Es geht mE sehr wenig um Bequemlichkeit für den Menschen, sondern um das Internet der Dinge, Kommunikation der Computer (worin auch immer sie sein mögen) untereinander und das dadurch erreichbare Potential an Effizienz, verbessertem Umweltschutz, stärkerer Wettbewerbsfähigkeit etc.

    Aber die Nachteile sind für mich eben schwer greifbar und kaum nachvollziehbar, es scheint ein Fragezeichen zu sein.

    Wobei ich manchmal denke, es ist auch meine Uninformiertheit. Zum Beispiel habe ich mir bis vor einigen Wochen nie Gedanken darüber gemacht, dass mein Surf- und Streamingverhalten natürlich auch seinen ökologischen Fußabdruck hinterlässt. Das ist dann zufällig in meinen Blick gerückt.

    Liebe Checker unter den Raben,

    ich hätte gerne ein paar Infos zum Thema 5G-Ausbau, Strahlung und Gesundheit.

    Grund ist, dass hier vor Ort Flugblätter verteilt werden mit Einladungen zu diversen Vorträgen, in denen Menschen über die Gefahren von 5G und Strahlung allgemein referieren.

    Wenn man die für die Vorträge geladenen SprecherInnen googelt, findet man heraus, dass sie meist mit der Materie selbst herzlich wenig zu tun haben, aber dennoch angeblich über geballtes Wissen verfügen.

    Ich habe ein paar Artikel via google scholar überflogen, deren Fazit war, dass man mögliche Gesundheitsrisiken schlicht nicht einschätzen kann, bisher aber nirgends Hinweise auf solche gefunden hat.

    Mehr konnte ich nicht rauslesen, da mir einfach das Hintergrundwissen zum Thema fehlt (es endet so gefühlt Lernstand Physik Klasse 8 *hüstel).

    Ich zähle also auf euch :)

    Ja, meine Postings driften von furrinas thema ab. Hatte auch schon länger überlegt einen thread aufzumachen, aber Angst davor, missverstanden zu werden. Wenn eine Lehrerin explizit sagt, dass frontal oder einzelarbeit gemacht wird, weil es mit der Klasse ja nicht anders geht, ist es eine Strafe.

    Wenn man mit Erwachsenen frontalunterricht macht, wie du es beschreibst, kann es einfach daher kommen, dass sowohl die Teilnehmer als auch die Lehrkraft das am besten kennen und gewohnt sind. Das ist dann ein anderer schnack, weil den TN einfach ihre Rolle klar ist.. Ruhig dasitzen ;)

    Nur mal so nebenbei eingeschmissen:


    Laut einigen Studien prasseln auf eine Lehrkraft genauso viele Eindrücke ein wie auf Fluglotsen an großen Flughäfen...

    Nur gut, dass die Katastrophen sehr klein sind, wenn wir einen Fehler machen...

    Und gerade deswegen ist es doch vor allem im Interesse der Lehrkraft, dass es läuft. Gut läuft.

    Moose und cesalu, ich nehme das, was ihr schreibt, sehr ernst und habe keine Lösung, nur Gedankengänge und meine Erfahrungen, die sich aber auf Erwachsene beziehen, was natürlich einen Unterschied macht. In meinen Kursen wird es an Punkten unruhig, die ich genau festmachen kann. Beispielsweise: zu lange einzelarbeit, zu lange Schreibarbeiten, zu wenig Abwechslung in den Unterrichtsphasen. Dann driften meine Leute ab. Bei interaktiven Aufgaben, spielerischen Elementen, Gruppenarbeit und Abwechslung in der herangehensweise machen sie mit. Wenn ich das mit dem Unterricht in der schule meiner großen Tochter vergleiche, kann ich resümieren, dass sie seit 4 Jahren kollektiv bestraft wird, weil die Lehrkräfte nicht nur kollektiv Strafarbeiten aufgeben, sondern die Kinder anschreien, keine gruppenarbeit oder lernspiele machen, da das ja mit der Klasse nicht geht etc. Stattdessen immer 45 min eintöniger Unterricht, wie er in keinem Lehrbuch steht. Die Klasse befindet sich in einer furchtbaren negativspirale und aus meiner Sicht sind die Lehrkräfte zu einem großen Teil dafür verantwortlich,weil sie die Schülerinnen und Schüler verantwortlich machen, aber das sind sie nicht. Das heißt meine Tochter hat, statt der bereichernden lernumgebung, die ihr meiner Meinung nach zusteht, die Erfahrung einer ständigen kollektiven Bestrafung. Und das darf ich als Mutter kritisieren und dagegen ankämpfen. Ich finde sogar, dass es meine Pflicht ist.