Beiträge von Monchichi

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    Müsst ihr kein Baugeld zahlen?

    Hier sind es 2000€. Die kann man in 12 Jahren abstottern, wie es persönlich passt.

    Hort und Streichinstrumente ( ab Klasse 3) sind ein Beitrag. Essensgeld kommt on top. Ca 2,50€ pro Tag an dem gegessen wird. Der Monatsbeitrag, nach Einkommen, Klassenkasse und fast jedes Jahr eine Klassenfahrt.

    Dafür keine Bücher, Hefte und Kopier kosten.

    An Schulsachen wurde die Blockflöte und der Füller selbst bezahlt.

    Bedürfnisorientierung sucht man an einer Regelschule doch eher vergeblich. Vielleicht, wird im kognitiven Bereich, geguckt ob das Kind mehr " futter" braucht oder etwas weniger und mehr Zeit oä. Aber das war es doch schon. Schule ist doch viel mehr als Rechnen, schreiben,lesen. Hier an der FWS, sind die Schüler noch viel draußen, spielen und arbeiten im Wald . Lernen somit von der Hand in den Kopf. Ein 6 jährigers Kind ist noch nicht dazu bereit 45 min still zu sitzen und konzentriert zu zuhören.

    Natürlich hat es vor und Nachteile, wenn Schüler 8 Jahre den selben Klassenlehrer haben. Ein richtiges Problem, wird es wenn Schüler und Eltern, keinen Draht zum Lehrer bekommen.

    Aber es ist auch eine Beständigkeit, etwas was in dieser Zeit einfach sehr häufig fehlt.

    An unserer Schule gibt es ehemalige Staatsschullehrer und Waldorflehrer.

    In der Unterstufe arbeiten sie von Klasse 1 bis 8 als Klassenlehrer und unterrichten die Epochen.

    Fachunterricht wird von Fachlehrern unterrichtet.

    Die Schüler der FWS schreiben in Klasse 11 die selben MSA Prüfungen wie alle anderen Schüler und sind im Vergleich genauso gut. An der FWS gilt allerdings die Prüfungsnote als Abschlussnote.Genau wie beim Abitur, nur die Prüfung zählt. Der Streß ist dadurch natürlich sehr hoch.

    Für Neueunsteiger oder Interessierte, empfehle ich das Buch

    Jedes Kind ein Könner.

    Dort wird sehr gut erklärt, wie und warum in den Waldorfschulen so unterrichtet wird.

    Das Buch ist von Klasde 1 bis 8. Ab Klasse 9 beginnt meist die Oberstufe

    Unsere FWS arbeitet mit einer Gesamtschule in unserer Stadt zusammen. Für die dritte Prüfung im schriftlichen Abitur und die mündliche Prüfung und die Vorabpr0fung bei den Aufgaben. Ein riesiger Aufwand.

    In der 11. Klasse schreiben die Waldorschüler die ZAP und stehen unter ernormen Druck im Vergleich zu Staatsschülern.

    Und Weltfremd ist bestimmt kaum einer, wer das Korn fürs Brot noch selber anbaut und verarbeitet , wer 1 Woche im Forst schläft und arbeitet, sich die Kleidung selber nähen kann, der kann nicht Welt fremd sein.

    Auf den Spruch " sie tanzen ihren Namen," antworte ich " in 3 verschiedenen Sprachen;) "

    ich arbeite als I Kraft in einer Waldorfschule. Die Kinder erlernen ja noch ganz andere Dinge und erwerben andere Fähigkeiten.

    Die 1. Klässler können nach der 1. Klasse schreiben und gestallten ihre Epochenhefte selbständig.

    Es wird halt in Epochen unterrichtet, das bedeutet, wenn die Schule keine weiteren Stunden hat, haben sie nur 3x3 Wochen Mathe.

    Die Kinder lernen viel über Märchen und Sagen. Sie leben wirklich noch in einem Geschützen Raum. Ca bis zum Rubikon.

    Bei uns lernen sie alle Blockflöte und als 2. Fremdsprache noch Französisch.

    Handarbeit, Gartenbau, Holzwerken , Eurythmie steht auch auf dem Stundenplan. Ab Klasse 3 lernen alle ein Streichinstrument. Den Klassenlehrer/,in haben sie bis Klasse 8.

    Ab Klasse 3 ist jährlich eine Klassenfahrt

    dann arbeite ich wohl an einer guten Waldorfschule.


    Hier ist noch die Staffelung ach plus Baugeld . Die Höhe weiß ich nicht. Ich meine das mir mal eine Mutter was von 2000 Euro gesagt hat, die man aber in 12 Jahren abzählen kann. Die Lehrer sind alle ausgebildet , entweder waren s

    ie mal Staatschullehrer oder sind direkt Waldorflehrer.


    Noch nicht erwähnt wurde, dass die Schüler nach der 11 Klasse ihre Abschlüsse erreichen . Haupt o Real . In der 12 dann ihren WaldorfabschluS und 13 dann Abi. (NRW)

    grob geschrieben, passt Waldorf sehr gut zu einem Autistischen Schüler. Waldorf lernt in Beziehung, es hat Struktur, täglich wiederkehrende Handlungen (Begrüßung , Morgen und Zeugnisspruch.....)

    Leben und lernen am Wochen, Monat und Jahreskreislauf)

    Epochen und Lehrplan festgelegt an Alter u Entwiklung der Kinder, je nach Epoche, werden die passenden Lieder gesungen und Eurythmie gelehrt.


    Körper u Geist werden in Einklang gebracht , handwerkliche Fähigkeiten werden durch Fächer wie Handarbeit, Schmieden, Holzwerken und Gartenbau, Steinmetzen geschult und gefestigt .


    8. Jahre den selben Klassenlehrer/in bei ca 35 Kinder. Gelehrt wird in Epochen. An unserer Schule gibt es aber auch Übstunden für Mathe u Deutsch.


    Fremdsprachen sind Englisch u Französisch ab Klasse 1.aber total entspannt über Spiele u Lieder

    3

    .......


    Vielleicht findest du online "Erziehungskunst" die Zeitschrift die es monatlich an der Waldorfschule gibt. Sehr interessant .


    Ach so, an unserer Schule wird erst ab Klasse 6 mit Büchern gelehrt. Davor war alles frei oder mal eine Kopie. Ansonsten über Tafelbild und die Kids haben ihre Epochenhefte selber gestaltet .

    ach an der Waldorfschule gibt es so viel Vielfalt. Von Hardcore anthro bis hin zum Elternteil, die meinen jeder Lehrer wäre der private Dienstleister des Kindes.


    Dabei weiß der Klassenlehrer nicht mal, was die Eltern bezahlen.


    Das Finanzgespröch findet nämlich erst nach der Aufnahme des Schülers statt und ohne Klassenlehrer