Beiträge von charjulie

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Danke und guten Austausch im Rabendorf!

Rabeneltern.org-Team

    Wir können alle mit Spritzen umgehen, drei sogar i.v, das ist kein Problem.

    Papas Vorstellung vom Sterben kennen wir, eine Patientenverfügung gibt es seit Jahren, hat er nun noch einmal überarbeitet, das Testament wird gerad geschrieben.

    Er wird von uns allen, in Zusammenarbeit mit Palliativ-und eventuell Pflegedienst zu Haus versorgt werden.

    Er möchte verbrannt werden und wir Kinder, Mama und die Enkel werden jeder einen Schmuckanhänger mit Asche von ihm behalten.

    Weihnachten haben wir geschafft.

    Es war surreale, alle Kinder, Schwiegerkinder und Enkel haben wir uns am 24.ten bei meinen Eltern getroffen.Mein kleiner Bruder hat super lecker gekocht, wir haben hervorragend gegessen, getrunken und gelacht.

    Papa hat den Part des Weihnachtsmannes gespielt und vor Freude über unser Geschenk von uns Kindern geweint.

    Er bekam ein Tablet nebst Hörbüchern.

    Danach haben wir noch den 100jährigen Rum geköpft und darauf getrunken dem Scheißding Feuer unter dem Arsch zu machen!

    Am 26.ten haben wir uns alle hier getroffen, da war er schon kraftloser.

    Mich hat es mit Halsweh dahin gerafft, am 25.ten fehlte mir die Stimme und ich bin immer noch heiser.

    Am 30.12 fiel mir am Telefon ein zunehmender Husten auf. Papa gab an es ginge ihm gut, Mama erzählte er sitze stundenlang nachts wach, könne im Luegen nicht schlafen, Husten, Luftnot, Schmerzen in der Schulter...wir haben ihn auf Tilidin eingestellt...

    Am 01.ten hat Papa im Telefonat mit mir abends dann eingesehen, dass wir zum Onkologen müssen.

    Ich bin am 02.ten dann früh zu ihnen hin, hab in der Klinik den Entlassungsbericht angefordert und zum Onkologen faxen lassen (und dort schon erfahren, dass er in Beckenkamm und Oberschenkel Metastasen hat)und beim Onkologen angerufen, wir durften dann auch direkt kommen.

    Dort wurde eine Thrombose in der Halsvene diagnostiziert und wir bekamen die erneute Klinikeinweisung.

    Also sind wir wieder ins Krankenhaus.

    Leider hat man bei der Tumorbestimmung entdeckt, dass es vermutlich einen zweiten Primärtumor, vermutlich im Bauchraum, gibt. Montag wird daher ein Bauch-MRT gemacht.

    Gestern wurde eine weitere Bronchoskopie gemacht, Papa hat zusätzlich einen Infekt, bekommt Antibiose i.v. und muss inhalieren.


    Ich weiß wirklich nicht wieviel Scheiße wir noch mitnehmen! Reicht nicht ein scheiß Lungentumor? Muss jetzt noch der Verdacht bestehen es könnte noch eine zweite Krebserkrankung vorhanden sein und dann ausgerechnet(und davon gehen sie aus) Pankreas-Ca?


    Abgesehen von dem Infekt(lt.meinem Mann habe er mich noch nie so krank gesehen, ich hab mir die Lunge aus dem Leib gehustet am 30.ten, bin extra nicht zu meinen Eltern ab dem 27.ten) ging es mir Silvester/Neujahr richtig elendig. Ich bin heulend zusammen gebrochen..was soll ich mit dem Jahr in dem mein Papa stirbt?

    Am 02.ten ging es wieder besser, heute ist es wieder schlimm. Ich glaub, ich muss mir was pflanzliches oder so besorgen. Ich bin vollkommen antriebsgemindert, lustlos, freudlos.

    Gestern waren wir mit Freunden aus und ich hab die ganze Zeit quasi neben mir gestanden und zugeschaut wie ich die fröhliche spiele, da reichte es aber auch nur bis 23 Uhr, dann konnte ich nicht mehr.


    Montag werde ich für Papa die Sapv Verordnung besorgen, Pflegegrad ist beantragt, mit dem Palliativdienst hatten wir bereits einen Termin am Freitag.


    Ich schick jetzt erstmal ab...

    Ixh danke euch für eure Wünsche und Gedanken, das tut sehr gut!

    Papa hat zwei Stents im Blutgefäß welches der Tumir auf 1 mm zusammen gepresst hat erhalten, jetzt sind wieder 10 mm offen. Die Schwellungen sind nun fast weg, er kann wieder gut schlafen!

    Leider hat er eine Kleinhirnmetastase...Montag wird noch in den Knochen geschaut, dann kann er nach Haus...

    Due Weihnachtsplanung steht und er will nur am 25.12 mit Mama allein sein, die anderen Tage sie volle Dröhnung#super

    Die Bronchoskopie ist gut verlaufen.

    Er hat zwei 5-Mark große und viele kleinere Tumore, beide Lungenflügel sind befallen. Heute hat er zwei Stents bekommen, einer verformt sich durch den Druck des Tumors wohl jedoch schon.

    Es ist ein Adenokarzinom, also langsam wachsend, großzellig, lt.Arzt bereits seit mindestens einem Jahr wachsend, im August hätte es jemand mit viel Erfahrung bereits im Röntgen erkennen können, leider hat das der Lungenfacharzt nicht.

    Heute wurde ein MRT des Kopfes gemacht, morgen schauen sie sich den restlichen Körper an , Papa grübelt derweil über einen fiesen Namen für seine Tumore.

    Am 07.01.erfolgt die Tumorkonferenz und dann die Chemo.

    Aufgrund seiner ansonsten guten körperlichen Verfassung wurde er für eine Studie in Köln vorgeschlagen, mal sehen was das wird.

    Sehr vorsichtig äußerte der Arzt sich uns Kindern gegenüber, dass er bei gutem Ansprechen auf die Chemo es noch bis 2021 schaffen könnte, ansonsten nächstes Weihnachten nicht mehr erlebe...

    Er ist jetzt seit 25 Minuten zur Untersuchung...ich habe ein ganz doofes Gefühl ..als ob es Komplikationen gibt...

    Silvester 18/19 hatte ich Angst vor diesem Jahr, immer das Bild meines Vaters vor Augen...ich hab mich nicht getäuscht...

    Ich weiß nicht was ich mir wünschen soll:bliebe er heute in der Narkose, wäre es für ihn das Beste, für meine Mom die Hölle...

    Habt Ihr mal über palliative Sterbebegleitung nachgedacht? Wenn Du magst gerne per PN. Meine Mutter ist vor kurzem gestorben, auch an Lungenkrebs#liebdrück

    bernstein mein allerherzlichstes Beileid! Wir sind im Thema drin..von vier Kindern sind drei aus der Pflege, zwei beim MDK, wir kennen die Möglichkeiten und haben das auch gestern besprochen. Papa wird definitiv nach Haus kommen und auch dort sterben, das tragen wir zusammen. Ich habe Mama auch angeboten ihn und sie zu uns zu holen, ich bin mir nicht sicher, ob sie es dann später verkraftet, wenn sie weiß,, dass er im Wohnzimmer verstarb....ich könnte damit umgehen, hab ja gerad im Sommer ( zwar im Krankenhaus) die Sterbebegleitung bei meinem Schwiegervater gemacht.

    Mein Beileid, bernstein ! #crying#knuddel


    charjulie , das klingt sehr schlimm. Es tut mir so leid ... #crying

    es ist auch schlimm...meine größte Angst ist, dass er zu wenig Luft bekommen wird, ich hab ja nun auch Asthma und kenn die Panik bei Luftnot, nicht zu vergleichen mit einem Tumor der einem die Lunge abschnürt...

    Liebe J.,

    ich danke dir von ganzem Herzen! Das bedeutet mir wirklich viel gerad. ..ich hab euch ja damals in der Notaufnahme, am nächsten Tag in der Cafeteria gesehen...es tat mir so leid...ich war mir aber unsicher ob es gut gewesen wäre zu euch zu gehen...

    Ja, Zeit für einen Abschied werden wir vielleicht haben, wenn nicht heute noch etwas schief geht..

    Der Fluch der Tatsache zu wissen was kommt aufgrund meiner Ausbildung lässt mich nicht auf viel Zeit hoffen, vielelicht noch der Jahreswechsel...

    Er ist nun seit gestern im Krankenhaus, nachher machen sie eine Bronchoskopie und Biopsie um den Krebstyp zu bestimmen.

    Dann werden wir uns die Therapievorschläge anhören und Papa entscheidet das weitere Vorgehen mit uns.

    Nach dem Aufnahmegespräch sagte der Arzt nur "Es ist dringend"

    Papa's er.oberer Bronchus wird nicht mehr belüftet, der Tumor hat das Blutgefäß umschlungen, auf seinem Bauch und Brust sieht man die Blutgefäße wie Krampfadern...

    Irgendwann bei all der Warterei fing Papa plötzlich an über seine Beerdigung zu sprechen, das war so schlimm!

    Und meine Mom hat solche Angst vor der Zeit ohne ihn, die Rituale die sich im Alltag eingespielt haben, die dann nicht mehr si d...

    Ich habe es ihm per FaceTime gesagt...er ist weinend zusammengebrochen und ich konnte nichts tun.

    #heul


    GsD wohnt er in einer Studentenverbindung zu 10 und einer hat ihn gehört, war sofort bei ihm, da hatte ich zwei anderen per Nachricht gerad Bescheid gegeben..sie kümmern sich jetzt um ihn und ich bin den Jungs soo dankbar dafür!

    vielen Dank euch allen!

    thumbelina ..genau, Papas Schwester wurde vor zwei Jahren am Strand von Hurghada erstochen, 9 Monate vorher starb sein Bruder an COPD.



    Im Sommer waren wir noch mit meinen Eltern 6nd Schwiegermama gemeinsam zwei Wochen im Urlaub...ich hatte das ganze Jahr schon seit Silvester ein dumpfes Gefühl bezüglich Papa, nun ist es wahr geworden...

    Mein Mann fiel das vorhin auch als erstes ein:" du hast es geahnt..."

    Papa will vollbehsndelt werden, ich werde morgen das noch einmal mit ihm besprechen, was das bedeutet...er kann(und will das vermutlich auch nicht) es so nicht erfassen...

    Vor ein paar Tagen waren sie einkaufen und wr konnte plötzlich nicht weiter, vollkommen entkräftet...das ging vor zwei Wochen noch..


    Die Luft wird knapp, er wird wohl Sauerstiff benötigen...


    Ich wohne 45 Minuten Autofahrt weg, bis zu Klinik brauch ich ca.1, 5 h...meine Geschwister leben im gleichen Ort wie meine Eltern...


    Fürchel #knuddeldas ist wirklich lieb von dir und hat mich zum Lachen gebracht!


    Meine Töchter wissen schon Bescheid, mein Sohn noch nicht, er wohnt ja nicht mehr hier...ich kann doch nicht anrufen und ihm das sagen...#haare

    Nach langen Arztrennereien, nebst Lungenfacharzt am 29.08. mit unauffälligen Befund, ist sie geplatzt, die Bombe...


    Das ganze Wochenende wurde ich eigentlich was heute kommen würde und doch hab ich gehofft


    Mein Papa hat Lungenkrebs...7, 5x 6, 3 cm...Lymphknoten und Pleurs sind auffällig, eine Nebenniere ebenfalls.


    Morgen fahren wir in die Lungenklinik und dann geht die Maschinerie los...


    Ich weiß nicht wie ich das durchstehen soll, ich hab solche Angst...wie soll ich es hier weihnachtlich machen, ich hatte nicht einmal Zeit zu backen und die wird wohl auch nicht übrigbleiben...

    Mama hat keinen Führerschein, die Klinik ist in einer anderen Stadt...nur schwirrt der Kopf...im Julu haben wir erst meinen Schwiegervater verloren und jetzt ist Papa so krank...#heul