Beiträge von JooBoo

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    Zudem kauft sie vorallem bei Ernstings ein, was nicht wirklich zu meinem favorisierten Laden gehört (ich möchte eigentlich nicht diese Art von billig gekauft, schnell weggeschmissen Mentalität bei Klamotten unterstützen) und die Art der Klamotten sind auch oft nicht das, was ich gerne dem Kind anziehe (weil teils einfach total unpraktisch oder schlicht hässlich ist#angst).

    Das piekt mich an. Zudem stimmt es nicht mal, die Klamotten halten lange, sonst gäbe es das nicht so oft second hand.


    Meine Kinder sind aus dem ernstingsklamotten Alter raus. Für jemand, der sich im Kleinkind und babyalter der Kinder nicht viel Klamotten für diese leisten konnte und neu sowieso sehr selten, ist dieses luxusproblem schon ein Schlag ins Gesicht #weissnicht

    Ich habe eine Spielzeugflut erwartet und nichts sinnvolles beim thread Titel.

    Ich habe ebenfalls viel second hand gekauft und da war überdurchschnittlich viel ernstings zeug dabei, weil das sehr langlebig ist.

    Und ich habe das für meine kinder auch gerne neu gekauft, weil es erschwinglich ist.

    Deine Ausdrucksweise ist furchtbar.

    Wenn du sonst keine Sorgen hast kann ich nur sagen : herzlichen Glückwunsch #super

    OK, die Apothekerin hat mich extra darauf hingewiesen. Ich hab ja auch Paracetamol hier, d.h. Ibu kann ich umgehen.


    Du meinst, also, es ist kein Problem, ein Schmerzmedikament gegen die Kopfschmerzen zu nehmen?

    Wenn die Apothekerin dich darauf hingewiesen hat, hat sie dir dann keine Alternative genannt?


    Gerade gegoogelt, Kombi nicht ganz ideal.

    Wurde mir aber auch in der 600er Dosierung vom kieferchirurg nach der Extraktion der Weisheitszähne verschrieben und da hatte ich angegeben, dass ich ich sertralin nehme.

    Was nicht heißen muss, dass das berücksichtigt wurde #rolleyes



    Zu Paracetamol habe ich nichts gefunden. Wenn dir das hilft, dann nimm doch das. Mir hilft das null, darum würde ich immer ibu bevorzugen.


    Bei morbus crohn z. B. Ist ibu ganz klar nicht angesagt. Das ist ein ganz klares Ausschlußkriterium.

    Das ist mir so in der Kombi mit sertralin nicht bekannt.

    Ich bin ja medizinisches personal und lese darum bei Medikamenten für mich nie die packungsbeilage#freu


    Ich habe Jahre lang sertralin und ab und zu ein ibu genommen.

    Sollte diese Kombination ganz schwerwiegend sein, hätte mich die verschreibende Ärztin drauf aufmerksam machen müssen.


    Bei uns auf station bekommen Patienten mit sertralin ebenfalls ein ibu bei bedarf#weissnicht

    Von Männern kommt ja immer das Argument, sie müssen sich ja auch ihr rasierzeug kaufen, wenn man erwähnt, dass Frauen finanziell im Nachteil sind mit ihrem menszeug#rolleyes


    Und in jungen Jahren habe ich selbstverständlich auch die Pille alleine gezahlt.

    Er kann sie ja leider nicht nehmen...:P


    Ach... Ich war so selten blöd und naiv in jungen Jahren und es hat so lange gedauert, bis ich das geändert habe#hammer

    Das Problem ist halt, dass mir das keine Rente einbringt und genau das war hier im Forum immer das Hauptargument gegen sämtliche Lebensmodelle, die Lohnarbeit nicht vorsehen. Ausser man ist reich geboren, das geht dann ok.

    Das Problem dabei ist doch, dass viele sich aufgrund unserer gesellschaftlichen Strukturen und Rollenmuster einfach ohne großes Nachdenken für wirtschaftlich sehr gefährliche Modelle entscheiden.


    Wenn du das freiwillig im Bewusstsein des Risikos machst (oder dich entsprechend absicherst), finde ich es nochmal was anderes.

    Das wird einem oft in vollem Umfang erst klar, wenn es zu spät ist.

    Und zum entsprechend absichern muss man Geld dafür übrig haben.

    Das Problem hättest du bei uns nicht. Du kannst unterschreiben, dass du auf eigene Verantwortung arbeiten möchtest.

    Dann ist der Arbeitgeber raus, sollte es zu einer Infektion oder sonstigen Komplikationen kommen, die mit dem Arbeitsplatz in Verbindung stehen könnten.

    Wie ist das nochmal mit der Anerkennung unterschiedlicher Erfahrungen? Mit meiner Erfahrung und meinem persönlichen Erleben!! werte ich doch nicht andere Erfahrungen ab?!? Wenn das die Argumentation ist, dann verstehe ich, warum nie eine Frau, die gute Geburten oder sowas hatte, davon erzählt.

    Natürlich soll jede Erfahrung und jedes persönliche Erleben erzählt werden dürfen und auch anerkannt werden. Der Knackpunkt ist halt, dass man in der gesamtgesellschaftlichen Bewertung sehen muss, was der weibliche Körper leistet und was er an Schäden zurückbehält bzw. zurückbehalten kann. Das spricht nicht dir deine individuellen Erfahrungen ab, sondern es soll verhindert werden, die bestmöglichen Verläufe der Schwangerschaften zur Norm zu erheben.

    Also, es ist doch ein Unterschied, ob ich sage (und ich sage das!): "Bei mir was das alles eigentlich ganz locker", oder ob ich sage: "Die Weiber sollen sich mal nicht so anstellen, das ist schließlich alles ganz locker!"

    ainu hat das erste gesagt - und ist dafür in meinen Augen echt unnötig angegangen worden.

    Meinem empfinden nach, redet sie das selbst geleistete klein.

    Nur weil es super gelaufen ist, war es nicht nichts.



    Ich muss zugeben, dass ich dabei ainu 's Beiträge zu frisch getrennten Frauen im Hinterkopf hatte, die vor dem finanziellen nichts stehen.

    Das hat mit Sicherheit mit hinein gespielt.

    na, entschuldigt, das mein erleben den Kapitalismus stützt... ich bin vermutlich brainwashed.

    Dein positives erleben sei dir gegönnt.

    Das ist aber nicht die Regel, sondern die Ausnahme.

    Den risiken von Schwangerschaft und Geburt warst du trotzdem ausgesetzt.

    Es hätte auch anders laufen können.

    Und ob du da wirklich absolut körperlich unversehrt davon gekommen bist, kannst du jetzt noch nicht 100%tig wissen.


    Und eine enorme Leistung war es auf jeden Fall. Bist du stolz auf deinen Körper?

    Eine Leistung, der in unserer Gesellschaft keinen großen Wert beigemessen wird.

    Und das ist das Problem.

    danke. ich bin hiermit raus.

    Das ist dein gutes recht.


    Du definierst Feminismus über die Gleichheitsschiene.

    Das schließe ich nicht nur aus diesem Beitrag von Dir.

    Da können Frauen nur verlieren.

    Das funktioniert erst, wenn auch Männer Kinder austragen und gebären können und in 50% der Fälle auch tun.

    ich mag eure Einigkeit ja ungern stören, aber diese körperlichen Dinge sind halt schon sehr individuell... ich brauchte kein Wochenbett, hatte schnelle, reibungslose Geburten ohne Komplikationen, wog nach 6 Wochen fast genau so viel wie vorher und passte nach 6 Monaten auch in die gleichen Kleider, und passe heute noch, mit 42, in die gleichen Klamotten wie mit 28 (in die, die ich mit 20 trug passte ich hingegen mit 26 nicht mehr...). Ich arbeitete jeweils immer schnell weiter, bei kind1 schneller als bei kind2. 3 Jahre Elternzeit hätten mich aus dem Fenster springen lassen. Ich stillte jedoch insgesamt 8 Jahre. Das war möglich, weil ich über meine eigene Zeiteinteilung verfügen konnte! <- meines Erachtens ein key factor bei der ganzen Sache.

    Ich hätte sehr gelitten unter irgendwelchen Zwängen zu Wochenbett oder nicht arbeiten dürfen oder mich auf Reproduktionsarbeit und Kinderaufzucht festzulegen. Bis heute. Ich hatte auch nie Probleme, meine Kinder abzugeben. Auch als sie babies waren. Sie gingen mit 10 resp. 11 Monaten Teilzeit in die Kita und ich hatte damit nie ein Problem, auch waren sie von Anfang an auch vom Vater betreut.

    und das ist nicht dahingeredet, weil das System es will, sondern das ist bei mir einfach so. Also auch solche Frauen gibt es. Wäre ich ein Mann, wäre es kein Thema.



    Dankeschön#super

    Ein hervorragendes Beispiel wie es funktioniert.

    Alles war easy, von schwangerschaft und Geburt, über die Trennung von säugling/Kleinkind bis zur uneingeschränkten berufsausführung. (btw, du hast studiert und nicht wie viele Frauen in anstrengenden und ach so systemrelavanten berufen gearbeitet. Das macht viel aus).


    Frauen haben die gleichen Möglichkeiten und Chancen. Alles suppi.

    Wenn sie sich vom bisschen Kinder kriegen davon abhalten lassen, dann sind sie ja selber schuld.


    Das ist feministisch gemeint, aber tatsächlich total frauenfeindlich und frauenabwertend.

    Schwangerschaft und Geburt sind immer ein Risiko.

    Uns ist das heute nicht mehr so bewusst.

    Es ist noch nicht so lange her, da ging frau nicht automatisch davon aus, dass sie beides lebend überstehen wird.


    Die wattebällchen Mentalität die um Schwangerschaft, Geburt und Säugling gemacht wird, tut ihr übriges.


    Ich betreue wöchnerinnen. Die meisten erstgebärenden fallen sehr unangenehm auf den Boden der Tatsachen.


    Und ich war da keine Ausnahme. Selbst nach 10 Jahren Arbeit in der Geburtshilfe.

    Ist man es plötzlich selbst, ist es doch was anderes.


    Mich wundert es nicht, dass die Gesellschaft die reproduktionsleistung nicht anerkennt.

    Sie wird verschwiegen und kleingeredet.

    Angeblich um die Frauen nicht zu verängstigen.

    Was dazu führt, dass frau sich das ebenfalls kleinredet.

    Sich selbst und anderen gegenüber.

    Mich hat es gestern so betroffen gemacht, was janos berichtet hatte, was sie hier im Forum bei ihrer Frage zum Thema Beschäftigungsverbot erfahren hat.


    Oh ja.

    Ich erwische mich selbst teilweise dabei, wie ich an Frauen andere Ansprüche als an Männer habe.

    Verstandesmäßig bekomme ich das hin.

    Das erste bauchgefühl ist meiner Sozialisation geschuldet.


    Bei uns in der Klinik werden schwangere Frauen sofort ins Berufsverbot geschickt.

    Mitte 20 hätte ich das unmöglich gefunden.

    Mitte 40 finde ich es prima und freue mich für und mit der schwangeren Kollegin, auch wenn das Überstunden für mich bedeutet.


    Ich habe den damaligen thread gesucht und gefunden und bin ebenfalls entsetzt, was manche rabenfrau so von sich gegeben hat und ich in ähnlichen Situationen früher auch von mir gegeben habe:(

    Es kommt halt nicht gut, wenn man, bevor man überhaupt 1 min gearbeitet hat, gleich nach Pausen fragt.

    Ich weiß nicht, wo genau sie arbeitet.

    In meinem Arbeitsbereich kann es sein, dass ich ne Schicht lang nicht auf Toilette komme oder anfange Schränke auszuputzen, weil wenig los ist.


    Garantierte Pausen gibt es nicht.

    Natürlich kann ich Pause machen und die Kollegin arbeitet dann in der Zeit für zwei.

    Das macht dann auch total Freude, wenn ich maskenlos in mein Käse Brot beiße, während die Kollegin im Viereck springt und es permanent in irgendeinem Zimmer klingelt. #flop


    Wenn es bei Ihrem Arbeitgeber Tätigkeiten ohne personenkontakt gibt, kann sie das ja ne halbe Stunde mit OP Maske machen.

    Müsste dann halt für die anderen MitarbeiterInnen auch möglich sein.

    Ansonsten muss sie wirklich 30 min Pause machen.

    Hat sie sich mal überlegt, wie lange ihr Arbeitstag dann ist, wenn sie alle 1,5h für 30 min Pause macht?!

    und was ist denn mit evtl schadstoffen in der maske, die man pausenlos einatmet? wie gesagt, ich hatte mal welche, die deutlich gestunken haben ...

    Das kann bei einfachen op masken genauso sein.

    Auf der Arbeit haben wir ffp2 masken, davon bekommt über die Hälfte der Mitarbeiter;innen pickel am Kinn.


    Ich habe aber noch nicht herausgefunden, ob das an speziell dieser Maske liegt oder an der Tatsache, dass bei 9h pro Tag unter ffp2 einfach ein pickelförderndes millieu darunter entsteht.

    Ich denke auch, dass elterliche Aufsicht während des Distanzunterrichts da hilfreich ist.


    Was wiederum den Distanzunterricht für die älteren auch in einem anderen Licht erscheinen lässt - kann man die tatsächlich een ganzen Tag alleine vor ihren Kisten sitzen lassen oder brauchen die doch jemanden, der da draufschaut?

    Bei uns schauen da die Lehrer drauf.

    Kinder werden auch ohne Meldung mal aufgerufen.

    Ich bin teilweise nur körperlich anwesend und schlafe nach dem nachtdienst auf dem Sofa.

    Was ich in wachzeiten mitbekomme ist durchgehend sehr beruhigend.

    Die eigentlichen sportstunden sind hier lernzeit.

    Nicht mal da zockt er. Er erledigt morgens so viel wie möglich und ist dann nachmittags früher fertig und kann machen was er will.

    Recht hat er.

    Die Aufgaben müssen ja in einem gewissen Zeitfenster bearbeitet und abgegeben werden.

    Wenn da was schief läuft, bekommt man das mit.



    Ich bin wirklich sehr zufrieden mit dem aktuellen Distanzunterricht und hoffe, der leidige Wechselunterricht bleibt uns noch lange erspart.


    Aber gehört jetzt nicht ganz zum Thema hier;)

    Das sind auch keine Kompetenzen, die sie im online Unterricht lernen. Da wird wenig bis gar nicht mit lehrfilmen gearbeitet und gezockt wird eh nicht.

    Echt, die zocken nicht? Hier zockt der Zehntklässler in jeder unbeobachteten Minute mit seinen Kumpels - natürlich während der Videokonferenzen.

    In der Unterrichtszeit nicht.

    Da sind sie mit dem Rechner im online Meeting und müssen am Unterricht teilnehmen.

    Der 11 jährige macht das am Esstisch.

    Bekomme ich alles mit.

    Die müssen in der Zeit ja auch mitschreiben, Aufgaben bearbeiten usw.

    Unterricht halt.


    Die 15 jährige sitzt in ihrem Zimmer. Die würde eher nebenher Serien schauen als zocken.

    Ob sie das tut, weiß ich ehrlich gesagt nicht.

    Die halbjahresinformation ist gut, sie erledigt alles, gibt pünktlich ab, macht mit.

    Scheint wie auch immer gut zu klappen.


    Beide haben keinerlei Einschränkungen im medienkonsum.


    Ihr Vater ist ein Zocker. Vater und Sohn machen das auch gerne zusammen.

    Würde er mit mir auch, aber ist nicht meine Welt.

    Mit mir spielt er dann halt brett- und Kartenspiele.