Beiträge von JooBoo

    Kinderzimmer und Arbeitszimmer kombinieren? Was ist denn da die Idee? Arbeiten, während das Kind spielt? Ganz ehrlich, guter Witz, vergesst es. Ich würde Arbeitsbereich auslagern in ein anderes Zimmer.

    Zeit fürs arbeitsZimmer hat man ja vor allem, wenn das Kind schläft.

    Bisschen unpraktisch, wenn dann das Kind drin schlafen soll....

    Darum schrieb ich am Anfang ja “kann ihm dann was richtiges geben“, wenn man direkt ins kh fährt. Das dauert ja auch nicht so lang.

    Oder gibt man bei vermuteter Gehirnerschütterung auch im kh nichts tolleres als ibu?

    Wenn du selbst ins Krankenhaus fährst und den Kopf nicht gerade unter dem arm trägst, sitzt du unter Umständen stundenlang in der Notaufnahme.

    IBU würde ich dann wenigstens mitnehmen, aber ich persönlich würde mir das schon Zuhause einwerfen bzw. meinem Kind geben.


    Wir saßen schon halbe Nächte mit gebrochenem Finger und V.a. Appendizitis in der Ambulanz.

    Ohne Schmerzmittel will ich mir das echt nicht vorstellen....

    JooBoo das "Gerücht" ist Ausbildungswissen aus Krankenpflegeschule und Kinder-EH-Kurs

    meine ausbildung liegt 20 Jahre zurück.

    Keine Ahnung wie lang deine.

    Da hab ich auch viel zeug gelernt, das heute nicht mehr gilt.


    Ich muss ja teilweise nachts die gynambulanz mitbetreuen. Erste Frage, haben sie ein Schmerzmittel genommen und wenn nicht, warum nicht?

    Was mit bisschen IBU oder Paracetamol besser wird, hat nichts in der Notfallambulanz verloren.


    Und wenn sie nichts genommen haben, bekommen sie es von mir. Denn bis ein Arzt Zeit hat , kann lange dauern.....


    Wenn man Zuhause den Notarzt ruft, ja da kann man warten bis der einem was anständiges gibt. Der ist schnell da.


    Aber nicht, wenn der Patient so fit ist, dass er gar selbst zum Arzt fährt oder sich fahren lässt.

    Falsch!

    Auch Appendizitis kann man diagnostizieren, wenn vorher Schmerzmittel genommen wurde.

    Es hat eh nicht jeder den typischen loslassschmerz.


    Ich bin schockiert, wie sich dieses Gerücht immer noch hält....

    Schnickschnack


    Ich treibe mein Unwesen im wilden Süden, mehrere Arbeitsstellen, im Prinzip überall das gleiche stillmanagment.

    Ich hoffe aber nicht, dass sich das so sehr vom Durchschnitt im Norden unterscheidet.


    Und ja. Wenn hier nicht voll gestillt wird, dann aus freiem willen. Ob das Bequemlichkeit oder nicht können ist, ist doch egal.

    Ich belaber aber auch niemand zum weiter anlegen, ermuntere, aber wenn bei der stillenden eine Grenze erreicht ist, wird das akzeptiert und alternativen angeboten.



    Hast du deine traumatischen Geburten aufgearbeitet?

    Ich hatte nur eine, die zweite war zwar auch eine sectio, aber es lief alles anders und es hat mich mit der ersten versöhnt.


    Du schleppst so viel Argwohn und negatives Gefühl gegen sämtliches medizinisches Personal mit dir herum, und irgendwie auch gegen dich selbst#crying

    Schmerzmittel sind okay. Die Aussage dass jemand keine Schmerzmittel nehmen soll damit man das Bild 'unverändert " beurteilen kann ärgert mich.

    Bitte lasst euch nicht so einen Mist erzählen, das ist finsterstes Mittelalter.

    Schoko

    Danke.

    So ist es.

    JooBoo. Es gibt doch so viele Hebammen, vielleicht hatte Schnickschnack da eben echt kein Glück? Du kannst doch nicht einfach davon ausgehen, dass alle Hebammen so denken und helfen wie du?


    ich hatte in den USA ein paar wunderbare Hebammen, aber es gab eben auch welche die eher zu schnickschnacks Beschreibungen passen.

    Da hast du durchaus recht.

    Sie pauschalisiert da gerne und bezieht es auf den gesamten Berufsstand.


    Dagegen wehre ich mich.

    Stillen ging nur im Sitzen bei mir. Andere Positionen müssen vielleicht erlernt werden?

    Im sitzen stillen ist auch kein Instinkt.

    Wiege, Rückgriff, seitenlage.

    Das erklären und zeigen wir.

    Bzw helfen beim Anlegen.

    Und ich empfehle nachts von Anfang an das stillen in seitenlage.

    So hat man die Chance als Mutter schlafen zu können.

    Ja Schnickschnack , die bösen Hebammen. ...



    Es sind nicht die bösen Hebammen, die irgendeinen Rhythmus diktieren.


    Wir ermuntern die Frauen nach Bedarf anzulegen.

    Das klappt anfangs auch wunderbar bzw . Muss man da die neugeborenen noch wecken.


    Aber lass sie in die zweite Nacht kommen. Naturgemäß hängen die Kinder da gefühlt und teilweise tatsächlich rund um die Uhr an der Brust.

    Und stillkinder lassen sich auch nicht einfach ins Kinderbett verfrachten.

    Die wollen bei der Mutter schlafen.

    Recht haben sie.


    Aber viele Mütter sind mit diesem natürlichen verhalten überfordert.


    Und wenn dann noch die bettnachbarin primär abgestillt hat und deren kind im milchkoma im babybett pennt....


    Dass das eine vorübergehende Phase ist und stillen erst mit der zeit seinen Komfort zutage bringt, erzählen wir tagtäglich.


    Und anlegen, anlegen, anlegen....


    Aber mehr als sagen und aufklären kann man nicht.

    Wir füttern nur alternativ zu mit Becher oder löffel.

    Haben teilweise IBCL ausbildungen.

    Sind auf dem weg "babyfreundlich" zu werden, hieß früher stillfreundlich.



    Trotzdem verlassen von den stillwilligen, primär abgestillte zählen nicht dazu, nur ca 80% vollstillend die Klinik. Und das sicher nicht, weil wir Quark erzählen bezüglich Rhythmus oder sonstigem Mist.

    Weil es ihnen zu viel ist und sie das so nicht wollen.

    Alle 2 h nach Uhr wird ja leider auch heute noch von Hebammen erzählt... oder dass das Kind durchs Stillen nicht genug kriege, obwohl es in der Kurve zunahm, dass bestimmte Brustformen (zu große Brüste waren es bei mir, ich hasse sie seitdem, aber mit Abnehmen werden sie schrumpfen GSD) nichts taugen. Außer hier im Forum hat mir eigentlich jeder vom Stillen abgeraten, nachdem es am Anfang Probleme gab.

    Irgendwie deprimierend, dass sich das in den letzten 20 Jahren überhaupt nicht geändert hat.

    Doch. Es hat sich was geändert.

    Stillzeiten von über einem Jahr begegnen mir regelmäßig beim Arbeiten.

    Das war vor 20 Jahren absolut nicht so.

    Ich schätze Mal, dass diejenigen, bei denen das vor 20 Jahren der Fall war, das bei der Anamnese auch nicht unbedingt angegeben haben.


    Das tun sie heute pproblemlos, stolz und ohne Scham.


    Dass es immer Kinderärzt:innen geben wird, die keine Ahnung vom stillen haben ist so.

    Ist auch kein großes Thema im Studium.

    Die, die sich da gut auskennen, sind die, die selbst gestillt haben, bzw ihre partnerinnen;)

    Ob du einen B12 Mangel hast merkst du z Bsp nicht früh genug daran, dass du krank wirst. Dass man scheinbar gesund ist, ist also kein Garant für gute Mikronährstoffversorgung.

    ich habe echt andere probleme wie mir gedanken um einen eventuellen B12 Mangel zu machen. Ich kann mich nicht dauernd mit Essen beschäfitgen. Echt jetzt. Schon gar nicht bei der aktuellen Flüchtlingskrise...wenn du verstehst was ich meine.

    Ah ja...


    Da du diesen Thread trotz aktueller Flüchtlingskrise gestartet hast, der sich um die Ernährung von Personen handelt, die nicht in deinem Haushalt leben, dich das Thema also gar nicht direkt betrifft, liest es sich schon strange, dass du scheinbar keine Zeit für Gedanken ums eigene essen hast#rolleyes

    Wenn schwerkranke Menschen dahin siechen und die xte überflüssige OP oder andere invasive Maßnahme über sich ergehen lassen müssen, damit man während ihres Daueraufenthaltes noch ne andere Fallpauschale abrechnen kann, die künstlich ernährt werden, weil sie Nahrung verweigern oder nicht anders können....

    Die entscheiden auch nicht alleine über ihr Lebensende. Warum ist es so herum OK und andersherum nicht?