Beiträge von JooBoo

    um das Baby in ruhe ins Bett zu bringen, finde ich es absolut legitim.

    Keine begrenzung in minuten angegebenen , damit kann er nichts anfangen.


    Besser in folgen oder so.


    Ich kenne mich da nicht so aus, aber kommen KinderSendungen nicht auch in den mediatheken?


    Wir hatten ein paar DVDs für solche Zwecke, wäre das eine Möglichkeit?


    Und wenn du zurück kommst vom Baby ins Bett bringen, darf er die folge zuende schauen und ihr kuschelt dabei. Oder je nachdem wie lange die sind, gibt ja auch fünf Minuten folgen, noch eine.

    Und anschließend weiter kuscheln und vorlesen oder ein Spiel spielen, was er gerne mag.

    Nicht vom medienkonsum ins leere laufen lassen.


    Nur für die Statistik :

    Kind 1 hat 6 Jahre nahezu Medienfrei gelebt. Das war keine pädagogische GlanzLeistung von mir, da war schlicht kein Interesse dafür vorhanden.


    Kind 2 war sprachlich sehr schnell, hat mit zwei jahren schon geäußert, dass er das blöde langweilige Sandmännchen nicht mehr sehen will, lieber was anderes.


    Ich habe nie großartig beschränkt. Bei über vier Jahren Altersunterschied ist das beim zweiten auch irgendwann nicht mehr so einfach.


    Du bist für zwei kleine Kinder zuständig. Das ist ein Knochenjob.

    Mach dir nicht selbst ein schlechtes gewissen!!!!

    seit das jüngste Kind 6 Jahre alt ist, bin ich regelmäßig ein Wochenende ohne Familie im Monat weg. Davor waren es vielleicht drei bis vier Wochenenden im Jahr.


    Länger weg, dann so ab 7 Jahren, nie länger als eine Woche.


    Als die Kinder kleiner waren, fand ich es wesentlich erholsamer, wenn mann und Kinder aus dem Haus waren und ich meine ruhe hatte.


    Ganz alleine gehe ich nicht in Urlaub. Und da ich zu 90% beim wegfahren Freunde besuche, wäre das eh schwierig.


    Mein Mann hatte dazu erst wesentlich später das Bedürfnis. Auch meine Eltern waren nie ohne den anderen im Urlaub.

    Wobei ich glaube, dass es manchmal besser gewesen wäre#rolleyes

    Ich habe mich vom schlafenden Kind ziemlich bald entfernt.

    In den ersten 1,5 Jahren, hieß es nach 45 min noch Mal zum stillen oder so hingehen und hinterher wieder aufstehen.

    Sie hat insgesamt nicht sehr viel geschlafen und tagschlaf nur an oder auf mir.

    Ich brauchte auch Mal ein wenig Zeit ohne Kind.


    In fremder Umgebung war schlafen eh schwer. Das haben wir uns nicht angetan.

    das ist wunderschön und traurig zugleich#herz#bherz



    Ich gehöre auch dem Teil an, der froh ist, dass ich so langsam von selbstgebastelten staubfängern usw. verschont bleibe.


    Ich habe mir zum Muttertag je ein aufgeräumtes Jugendzimmer und Kinderzimmer gewünscht..


    Beim kinderzimmer hat es weitgehend funktioniert, beim Jugendzimmer nicht so wirklich.#rolleyes


    Ansonsten wollte ich nur meine Ruhe und ungestörten Schlaf wegen Nachtdienst.


    Meine Mutter habe ich abends auf dem Weg zur Arbeit angerufen.


    Ich mag aber so Tage allgemein nicht. Ich möchte das, was ich für die Familie mache an jedem Tag im Jahr geschätzt wissen. Ansonsten reagiere ich auch gerne mit Serviceeinstellungen, wenn ich das Gefühl habe, da mangelt es dran.


    Einen Tag verwöhnprogramm, dafür dass ich an den anderen 364 Tagen im Jahr der Depp für alles bin, ist ein schlechter Tausch. Da verzichte ich gerne auf beides.

    Beim 4. Klässler klappt das hervorragend.

    Allerdings nach meinen regeln.

    Diese Woche erarbeiten sie sich in Mathe das multiziplieren mit mehrstelligen zahlen.

    Das habe ich ihm schon vor den Pfingstferien gezeigt.

    Also lasse ich ihn nur die Aufgaben von Ende der Woche machen und die tagelange Einführung weg. Das langweilt ihn.

    Jetzt verstehe ich auch noch besser, warum er Schule schrecklich langweilig findet.

    Wir bekommen auch die Lösungen am Ende der Woche geschickt, ich drucke die nicht aus. Grundschulmathe kann ich auch ohne Lösung korrigieren. Mach ich nur Stichprobenweise. Er kann das, da mach ich mir keine Sorgen.


    Deutsch ist langweiliges geschreibe. Seine Schrift ist eine sauklaue, so wie meine eben. Wir haben beide AD(H)S. Die wurde auch nach 40 Jahren viel handschreiben weder schöner noch leserlicher.

    Er braucht da ewig dafür. Erinnert mich sehr an meine Grundschulzeit.

    Rechtschreibung ist absolut kein Problem, das war bei mir damals allerdings anders;)


    Und die müssen viel mehr schreiben als zu normalen Schulzeiten.

    Unsere individuelle Lösung: er schreibt ein Drittel von Hand. Den Rest tippt er am Rechner. Das geht dreimal schneller mit seinem selbst beigebrachtem 10finger system und Texte formatieren übt er so auch noch.


    Und ich weiß, dass er ab Herbst in der weiterführenden auch mit der Tastatur schreiben darf, wenn er möchte.


    Lehrerin ist nicht begeistert. Ich habe es ihr begründet, aber soll sie ihm halt ne Note schlechter im Zeugnis geben, wenn sie will.

    Den Platz in der weiterführenden Schule hat er. Wen interessiert später das Zeugnis der 4. Klasse#rolleyes


    Mir ist klar, dass wir da gerade in einer absoluten Luxussituation sind, weil wir uns so viel Freiheiten und individuelle Anpassungen erlauben können.



    Bei der 8. Klässlerin ist das alles nicht so easy....vor Ostern hat sie kaum was gemacht. Sie lässt sich nicht helfen und nicht reinschauen. Mann und ich haben da auch keine Energie und keinen Nerv mehr das durchzusetzen. Ihre Grundschulzeit war das Gegenteil vom kurzen. Das war für alle beteiligten so furchtbar, dass sie ab Klasse 5 auf eine Ganztagsschule geht.


    Nach den Osterferien fing es dann so richtig mit online-Unterricht an. Da haben wir geholfen einzurichten usw, aber schulisches ist weiter ihr Ding. Und da die Lehrer:innen jetzt auch Ergebnisse sehen wollen, läuft es wohl.


    Sie weiß, dass sie mich jederzeit um Hilfe bitten kann. Aber ich frage nicht nach und will auch ohne Anlass nichts anschauen.

    Schule ist ihr Ding. Mir hat in dem Alter auch keiner mehr hinterherkontrolliert.


    Für mehr reicht auch die Energie und Zeit gar nicht. Ich lasse mich von der schule nicht stressen. Das hatten wir jahrelang, völlig unnötig, wie ich heute finde. Das tue ich mir nicht mehr an.

    Wobei typische Frauenberufe jetzt ja als systemrelevant erkannt wurden und die in der Regel nicht von zu Hause aus ausgeübt werden können: VerkäuferInnen, Pflegekräfte, ErzieherInnen....


    Davon kenne ich viele und da sind es die Männer im Home-Office, die sich um die Kinder kümmern, während die Frauen außer haus arbeiten.



    Aber das liegt sicher auch daran, dass ich eben Hauptsächlich den Einblick bei Kolleginnen und Freundinnen aus der Ausbildung habe. Und das sind eben fast alle Pflegekräfte....

    Kinderzimmer und Arbeitszimmer kombinieren? Was ist denn da die Idee? Arbeiten, während das Kind spielt? Ganz ehrlich, guter Witz, vergesst es. Ich würde Arbeitsbereich auslagern in ein anderes Zimmer.

    Zeit fürs arbeitsZimmer hat man ja vor allem, wenn das Kind schläft.

    Bisschen unpraktisch, wenn dann das Kind drin schlafen soll....

    Darum schrieb ich am Anfang ja “kann ihm dann was richtiges geben“, wenn man direkt ins kh fährt. Das dauert ja auch nicht so lang.

    Oder gibt man bei vermuteter Gehirnerschütterung auch im kh nichts tolleres als ibu?

    Wenn du selbst ins Krankenhaus fährst und den Kopf nicht gerade unter dem arm trägst, sitzt du unter Umständen stundenlang in der Notaufnahme.

    IBU würde ich dann wenigstens mitnehmen, aber ich persönlich würde mir das schon Zuhause einwerfen bzw. meinem Kind geben.


    Wir saßen schon halbe Nächte mit gebrochenem Finger und V.a. Appendizitis in der Ambulanz.

    Ohne Schmerzmittel will ich mir das echt nicht vorstellen....

    JooBoo das "Gerücht" ist Ausbildungswissen aus Krankenpflegeschule und Kinder-EH-Kurs

    meine ausbildung liegt 20 Jahre zurück.

    Keine Ahnung wie lang deine.

    Da hab ich auch viel zeug gelernt, das heute nicht mehr gilt.


    Ich muss ja teilweise nachts die gynambulanz mitbetreuen. Erste Frage, haben sie ein Schmerzmittel genommen und wenn nicht, warum nicht?

    Was mit bisschen IBU oder Paracetamol besser wird, hat nichts in der Notfallambulanz verloren.


    Und wenn sie nichts genommen haben, bekommen sie es von mir. Denn bis ein Arzt Zeit hat , kann lange dauern.....


    Wenn man Zuhause den Notarzt ruft, ja da kann man warten bis der einem was anständiges gibt. Der ist schnell da.


    Aber nicht, wenn der Patient so fit ist, dass er gar selbst zum Arzt fährt oder sich fahren lässt.

    Falsch!

    Auch Appendizitis kann man diagnostizieren, wenn vorher Schmerzmittel genommen wurde.

    Es hat eh nicht jeder den typischen loslassschmerz.


    Ich bin schockiert, wie sich dieses Gerücht immer noch hält....

    Schnickschnack


    Ich treibe mein Unwesen im wilden Süden, mehrere Arbeitsstellen, im Prinzip überall das gleiche stillmanagment.

    Ich hoffe aber nicht, dass sich das so sehr vom Durchschnitt im Norden unterscheidet.


    Und ja. Wenn hier nicht voll gestillt wird, dann aus freiem willen. Ob das Bequemlichkeit oder nicht können ist, ist doch egal.

    Ich belaber aber auch niemand zum weiter anlegen, ermuntere, aber wenn bei der stillenden eine Grenze erreicht ist, wird das akzeptiert und alternativen angeboten.



    Hast du deine traumatischen Geburten aufgearbeitet?

    Ich hatte nur eine, die zweite war zwar auch eine sectio, aber es lief alles anders und es hat mich mit der ersten versöhnt.


    Du schleppst so viel Argwohn und negatives Gefühl gegen sämtliches medizinisches Personal mit dir herum, und irgendwie auch gegen dich selbst#crying

    Schmerzmittel sind okay. Die Aussage dass jemand keine Schmerzmittel nehmen soll damit man das Bild 'unverändert " beurteilen kann ärgert mich.

    Bitte lasst euch nicht so einen Mist erzählen, das ist finsterstes Mittelalter.

    Schoko

    Danke.

    So ist es.

    JooBoo. Es gibt doch so viele Hebammen, vielleicht hatte Schnickschnack da eben echt kein Glück? Du kannst doch nicht einfach davon ausgehen, dass alle Hebammen so denken und helfen wie du?


    ich hatte in den USA ein paar wunderbare Hebammen, aber es gab eben auch welche die eher zu schnickschnacks Beschreibungen passen.

    Da hast du durchaus recht.

    Sie pauschalisiert da gerne und bezieht es auf den gesamten Berufsstand.


    Dagegen wehre ich mich.

    Stillen ging nur im Sitzen bei mir. Andere Positionen müssen vielleicht erlernt werden?

    Im sitzen stillen ist auch kein Instinkt.

    Wiege, Rückgriff, seitenlage.

    Das erklären und zeigen wir.

    Bzw helfen beim Anlegen.

    Und ich empfehle nachts von Anfang an das stillen in seitenlage.

    So hat man die Chance als Mutter schlafen zu können.

    Ja Schnickschnack , die bösen Hebammen. ...



    Es sind nicht die bösen Hebammen, die irgendeinen Rhythmus diktieren.


    Wir ermuntern die Frauen nach Bedarf anzulegen.

    Das klappt anfangs auch wunderbar bzw . Muss man da die neugeborenen noch wecken.


    Aber lass sie in die zweite Nacht kommen. Naturgemäß hängen die Kinder da gefühlt und teilweise tatsächlich rund um die Uhr an der Brust.

    Und stillkinder lassen sich auch nicht einfach ins Kinderbett verfrachten.

    Die wollen bei der Mutter schlafen.

    Recht haben sie.


    Aber viele Mütter sind mit diesem natürlichen verhalten überfordert.


    Und wenn dann noch die bettnachbarin primär abgestillt hat und deren kind im milchkoma im babybett pennt....


    Dass das eine vorübergehende Phase ist und stillen erst mit der zeit seinen Komfort zutage bringt, erzählen wir tagtäglich.


    Und anlegen, anlegen, anlegen....


    Aber mehr als sagen und aufklären kann man nicht.

    Wir füttern nur alternativ zu mit Becher oder löffel.

    Haben teilweise IBCL ausbildungen.

    Sind auf dem weg "babyfreundlich" zu werden, hieß früher stillfreundlich.



    Trotzdem verlassen von den stillwilligen, primär abgestillte zählen nicht dazu, nur ca 80% vollstillend die Klinik. Und das sicher nicht, weil wir Quark erzählen bezüglich Rhythmus oder sonstigem Mist.

    Weil es ihnen zu viel ist und sie das so nicht wollen.

    Alle 2 h nach Uhr wird ja leider auch heute noch von Hebammen erzählt... oder dass das Kind durchs Stillen nicht genug kriege, obwohl es in der Kurve zunahm, dass bestimmte Brustformen (zu große Brüste waren es bei mir, ich hasse sie seitdem, aber mit Abnehmen werden sie schrumpfen GSD) nichts taugen. Außer hier im Forum hat mir eigentlich jeder vom Stillen abgeraten, nachdem es am Anfang Probleme gab.