Beiträge von JooBoo

    Irgendwie deprimierend, dass sich das in den letzten 20 Jahren überhaupt nicht geändert hat.

    Doch. Es hat sich was geändert.

    Stillzeiten von über einem Jahr begegnen mir regelmäßig beim Arbeiten.

    Das war vor 20 Jahren absolut nicht so.

    Ich schätze Mal, dass diejenigen, bei denen das vor 20 Jahren der Fall war, das bei der Anamnese auch nicht unbedingt angegeben haben.


    Das tun sie heute pproblemlos, stolz und ohne Scham.


    Dass es immer Kinderärzt:innen geben wird, die keine Ahnung vom stillen haben ist so.

    Ist auch kein großes Thema im Studium.

    Die, die sich da gut auskennen, sind die, die selbst gestillt haben, bzw ihre partnerinnen;)

    Ob du einen B12 Mangel hast merkst du z Bsp nicht früh genug daran, dass du krank wirst. Dass man scheinbar gesund ist, ist also kein Garant für gute Mikronährstoffversorgung.

    ich habe echt andere probleme wie mir gedanken um einen eventuellen B12 Mangel zu machen. Ich kann mich nicht dauernd mit Essen beschäfitgen. Echt jetzt. Schon gar nicht bei der aktuellen Flüchtlingskrise...wenn du verstehst was ich meine.

    Ah ja...


    Da du diesen Thread trotz aktueller Flüchtlingskrise gestartet hast, der sich um die Ernährung von Personen handelt, die nicht in deinem Haushalt leben, dich das Thema also gar nicht direkt betrifft, liest es sich schon strange, dass du scheinbar keine Zeit für Gedanken ums eigene essen hast#rolleyes

    Wenn schwerkranke Menschen dahin siechen und die xte überflüssige OP oder andere invasive Maßnahme über sich ergehen lassen müssen, damit man während ihres Daueraufenthaltes noch ne andere Fallpauschale abrechnen kann, die künstlich ernährt werden, weil sie Nahrung verweigern oder nicht anders können....

    Die entscheiden auch nicht alleine über ihr Lebensende. Warum ist es so herum OK und andersherum nicht?

    Astrid ich habe doch geschrieben, dass es reines Interesse ist....


    Mir ist das neu und ich wüsste jetzt auch nicht, wie wir das hier machen sollten, wenn ein Kind erst Mal Hauptschulabschluss und das andere Abitur macht.

    Das ist durchaus im Bereich des möglichen.


    Und man orientiert sich ja bei sowas gerne an der Masse.


    Ich würde da praktische Geschenke vorziehen, ein Zuschuss zum Führerschein, eine Bahn-Card....was eben gebraucht wird.


    Die Dinge, die man zur Erinnerung schenkt, sind leider oft die, die in irgendwelchen Schränken verstauben.

    Was macht er denn anschließend?

    Wird er ausziehen, vorübergehend umziehen?



    Und ein bisschen stutzig bin ich jetzt schon auch....ich habe nichts zum Abi bekommen, außer stolze Eltern.

    Ist das heutzutage so üblich oder ist es dir einfach ein Bedürfnis?


    Nicht als Kritik gemeint, nur Interesse?

    Was hat das nicht erledigen der HA für Konsequenzen?


    Hier gibt es einfach Striche, bei drei Strichen wird wohl eine Stunde nachsitzen fällig.


    Hat man in einem bestimmten Zeitraum keinen oder nur einen Strich, bekommt man ein oder zwei HA Gutscheine. Die kann man dann einsetzen wann man will.

    Extrem doofe HA kann sich mein Grundschüler dadurch sparen.

    Verständlich, dass deine Tochter sauer und frustriert ist.


    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das Vorgehen so in Ordnung ist.

    Die Lehrerin hat es verschlampt und deine Tochter wird dafür gestraft?!


    Kennt sie deine Tochter aus früheren Klassen?


    Oder kann sich mit ihren vorigen Kunstlehrkräften kurzschließen für eine faire Benotung?



    In eurem Fall würde ich da auf jeden Fall als Mutter mit der Lehrerin reden und das nicht einfach hinnehmen.

    naja...schubladendenken....ich habe bei der Arbeit mit ziemlich viel Nationalitäten zu tun.

    Da ist beim ersten Kontakt erst mal ein herantasten notwendig.

    Viele können eben auch kein Deutsch, auch nicht englisch.

    Das sieht man den Leuten nicht an, meist liege ich aber nicht so verkehrt mit meiner Einschätzung.


    Nur in dem Fall eben nicht. Einfaches hochdeutsch hätte mich jetzt auch nicht vom Hocker gerissen. Breitisch bayrisch dagegen schon, ich lebe und arbeite aber auch nicht in Bayern, von daher habe ich damit nun so überhaupt nicht gerechnet.

    Ich finde Melones Geschichte ja eher traurig.

    Da habe ich auch rumüberlegt...


    Mir ging es mal ähnlich, als mich ein frischgebackener Vater, asiatisches äußeres, im breitesten bayrisch auf dem Flur angesprochen hat.

    Da ist man einfach kurz perplex, weil man das so nicht unbedingt erwartet.


    Während mich schwäbisch sprechende Mitbürger mit türkischem migrationshintergrund, ich hoffe, ich habe das jetzt politisch korrekt ausgedrückt, diesen Effekt nicht haben.

    Einfach weil das nichts ungewöhnliches ist, einfach alltäglich.


    Ist man schon rassistisch, wenn man kurz überrascht oder perplex ist?

    bei uns fing es ja schon an, da hatte er noch eine Windel. Ich kann mich erinnern, dass es schon beim ersten StuhlGang, der nicht reiner mumistuhl war, Tränen gab.


    Das war aber nur einmalig.

    Dann mit 1,5 Jahren fing es richtig an.

    Er ist oft gefühlt stundenlang im Kreis gelaufen, hat geheult und geschrieen: Mama. Hilfe. Aua. Aua. Mama. Aua #crying


    Ich habe die Nachbarschaft aufgeklärt, nicht dass eines Tages noch Polizei oder Jugendamt vor der Tür gestanden wären.


    Zäpfchen und Mikroklist hat er einfach verdrückt .

    Auch mit movicol war es anfangs ein Drama. Dass es weich und schmerzlos ist, hat er lange nicht geglaubt.

    Was wir auf Topf, WC und in der dusche verbracht haben, mit Büchern, später Tablet usw.

    Ich fürchte wir haben anfangs zu lange mit Pflaumen usw. rumgedoktert, heute würde ich gleich zu movicol greifen.

    Es ist übrigens nur das aromafrei Junior verschreibungspflichtig. Schoko nicht, das wurde hier aber nicht getrunken.

    Aromafrei oder macrogol , das schmeckt nach orange, wurde akzeptiert.

    Dazu muss aber viel getrunken werden, sonst kann es nicht wirken.


    Nach fast fünf Jahren dauereinsatz hat er heute eine völlig normale Verdauung, keine Folgeschäden oder so.


    Hat hier der Kinderarzt verschrieben, war allein aus kostengründen praktisch. Wenn ich das folgerezept zu spät geholt habe, habe ich mit macrogol überbrückt.


    Handelt schnell, umso schneller geht es vorbei.

    movicol, macrogol.... bekommst du auch so in der Apotheke.

    Dann eben für Erwachsene.

    Mit einem KinderTütchen wären wir eh nicht weit gekommen.

    Und mann muss ja auch nicht alles auflösen, das kannst dann nach Bedarf dosieren.


    Es dauert auch ne zeit, also tage, bis die große Verstopfung aufgeweicht ist. Wenn der Stuhl aktuell eh nicht hart ist, dürfte es schneller gehen.

    hatten wir lange im Alter von 1,5 bis 6.

    Ich nenne es psychische Verstopfung. Einmal hat es weh getan, dann ist die Angst vor dem Schmerz so groß, dass gnadenlos verdrückt wird. Bis das "geboren" ist, ich bin Hebamme und hab teilweise echt den Eindruck gehabt ich steh im Kreißsaal, tut es wieder weh.


    Ein teufelskreis der immer schlimmer wird.

    Unsere Therapie War movicol, jahrelang.

    Immer wieder ausschleichversuche , die gescheitert sind.


    Eines Tages kam der spruch: ich geh jetzt immer gleich, dann tut es auch nicht weh.


    Da war der Spuk vorbei und movicol Geschichte.