Beiträge von JooBoo

    ich will hier nicht ein einzelschicksal mit einem massenphänomen vergleichen. Tragisch ist beides.

    Die Frage ist aber, warum das einzelschicksal eines spanischen kleinen Jungen mehr zu Herzen geht als tausende ertrunkene Flüchtlinge.

    An letzterem sind wir nicht unschuldig.


    Liegts daran?


    Kann man gegen diese (scheinbare?!) Gleichgültigkeit was tun?


    Wie mobilisiert man menschen, um gegen dieses unrecht vorzugehen?

    Mit dem gleichen herzblut und der gleichen Empathie wie einem verünglückten 2 jährigen gegenüber.

    Ich lese in der Zeitung seit Jahren immer und immer wieder, deutlich überpräsent, Flüchtlinge-Mittelmeer. Syrien, Jemen, alles andere wird doch viel weniger thematisiert. Und dafür habe ich tatsächlich kein Verständnis.


    Ich sehe auch nicht das das Retten von Menschen kriminalisiert wird. Aber das Retten und dann nach Europa bringen. Ich sehe nicht das so eine Lösung möglich ist. Das Ertrinken könnte schon lange beendet sein bzw würden sich deutlich weniger Menschen auf den Weg machen wenn klar wäre das sie nur wieder zurückgebracht werden.


    Hätte ich das vorher gelesen, hätte ich mir jeglichen Kommentar gestern sparen können.

    Ich bin entsetzt und sprachlos.

    ich kann alles sehen, was nicht realistisch ist und eine gute Handlung hat.

    Also mit Vampiren, Werwölfen, Zombies. ...habe ich kein Problem.


    Gewalt von Menschen an Menschen ist mir nichts. Es gibt zu viele kranke Hirne auf dieser Welt, dass ich da leider alles im Bereich des möglichen sehe.

    wenn dich Themen mit Kindern so sehr triggern, ist das aktuell vielleicht einfach auch das falsche Forums für dich. Hier wird über schönes und dramatisches geschrieben und das wahre Leben wiedergegeben.

    Da geht es auch um tragisches.



    Wenn dich, das mit dem Säugling. ...triggert.

    Manchmal ist es wohl besser, wenn man weiß worum es geht.

    Das mit dem Säugling im speziellen ist gequirlte fantasiescheiße. Etwas, das keinen Bezug zum realen Leben hat.

    Vom Rest weiß ich nichts und will es auch nicht wissen. Aber speziell diese Aussage ist die Aufregung nicht wert.

    ich habe den Eindruck, dass es nicht nur um den fehlenden Partner geht, sondern dass es eben auch sonst niemand im leben der ts gibt.

    Vom Sohn abgesehen.


    Zu anderen Eltern der Kita gibt es auch keine Kontakte, wenn ich das richtig interpretiert habe.


    Und mir scheint, diese Isolation ist nicht selbstgewählt.

    ich vermute, dein Problem ist ein anderes.


    Die Phase, morgens nicht in kita/kiga zu wollen, hatten meine Kinder auch immer mal wieder. Das lag aber nicht an der Einrichtung.


    Du hörst dich sehr einsam an, das tut richtig weh beim lesen.


    Ich kann es ein Stück weit nachfühlen. Ich habe mich mit meiner stillen,tragen, familienbettphilosiphie auch ein stückweit ins abseits gestellt und es mir unnötig schwer gemacht.



    Leben und leben lassen. Auch Menschen die mit Spiritualität nichts anfangen können, Fleisch und nicht bio essen, können ganz liebe Menschen sein. Wenn du die alle aussortierst bleibt nicht so viel übrig.


    Du hörst dich nach wenig Selbstwertgefühl an. Warum sollen die Erzieher/innen von dir schlecht denken, weil du alleine bist? !

    Ich nehme an, in Berlin gibt es außer dir noch paar mehr alleinerziehende ;)

    Reduzier dich doch nicht darauf.

    der kita hat es egal zu sein, wie dein Kind hinkommt. Es können ja auch längst nicht alle Kinder mit 4 Rad fahren.



    An feinstoffliche Wesen glaube ich nicht. Wohl aber an kindliche Phantasie, meine hatten imaginäre Freunde und Haustiere.

    Das ist doch kein ungewöhnliches verhalten. Und so würde ich das auch sagen.

    wenn sie sich beim pucken stark wehrt, macht sie das in der trage auch?


    Könnte auch einfach ein Zeichen sein, dass sie übermüdet ist, dann fällt es einfach umso schwerer mit dem einschlafen.


    Ich würde mal pucken und Kind eine weile so im arm halten, auch bei Protest.

    ich bin völlig falschen Vorstellungen erlegen. Ich dachte mit Kind käme ich zur ruhe, hätte mehr zeit und mehr freiheiten#freu#freu#freu#freu#freu


    Das wäre sicher nicht passiert, wenn wir noch in Großfamilien leben würden und ich gewusst hätte, was auf mich zukommt.


    Dazu war mein erstes Kind sehr anstrengend, viel Nähe, schnell reizüberflutet, geringes schlafbedürfnis.

    Die adhs Diagnose Jahre später hat viel erklärt.



    Ich bin eher die babymutter. Betüddeln, stillen, tragen....das ist meins.

    Jetzt sind sie älter und selbständiger, 9 und 13, jetzt ist es auch wieder ok.

    Mein Horror war die Kleinkindzeit .

    Nie im leben war ich so fremdbestimmt und musste mich mit so viel beschäftigen, was mich zutiefst gelangweilt und mir zuwider war.



    Wenn ich heute an Spielplätzen vorbeikomme, tun mir die Eltern wirklich leid, die sich dort mit ihren Kleinkindern aufhalten. Oder wenn ich sie beim einkaufen sehe.

    Auch schwangere bekommen von mir eher mitleidige Blicke. Zumindest privat.

    Ich bin ja Hebamme und an den neugeborenen kann ich mich sehr erfreuen. Nach Feierabend ist es dann ja nicht mehr mein Problem.



    Kind 1 brauchte unendlich viel Unterstützung in der Grundschule. Adhs und Legasthenie, langsames arbeitstempo, feinmotorische Schwierigkeiten und das schlimmste und für mich am belastendsten : massive soziale Probleme und ein unglückliches kind


    Dieses Kind geht seit der 5. Klasse auf eine Ganztagsschule ohne Hausaufgaben.

    Seitdem ist das schulthema entspannt.


    Ich kann und will nicht mehr die ersatzlehrerin spielen. Unsere Beziehung wäre dabei zugrunde gegangen.


    Überhaupt hat mich die Sorge und die Belastung mit diesem Kind einen teil meiner Gesundheit gekostet.

    Sie entwickelt sich zu einer wunderbaren jungen Frau mit jetzt ganz normalem, gesunden sozialleben, und so langsam habe ich Hoffnung, dass sie ihren Weg gehen wird. Und gut gehen wird. Auch wenn es schulisch immer schwierig bleiben wird.


    Auch habe ich mir wahrscheinlich den falschen mann zum Familie gründen gewählt und mir in den ersten Jahren meines mutterseins durch meine perfektionsansprüche das leben selber schwer gemacht.



    Mir war früher auch nicht bewusst, dass Frauen auch heute noch in vielem benachteiligt sind und es immer schwerer haben.


    Man könnte sich sicher vieles einfacher machen, aber ich könnte es erst mit dem Wissen und der Erfahrung die ich heute habe. Und das ist leider zu spät.

    kleine gelbe Kügelchen kommen von Softairs.



    Preschoolmum

    Warum dein Manöver spielen mit plastiksoldat und Panzer besser sein soll, als mit bunten plastikpistolen und bunten weichen Pfeilen zu schießen, erschließt sich mir nicht.

    Mein Vater war 12 Jahre beim Bund, vor meiner Geburt. Meine ganze Kindheit über hatte ich angst, er müsste irgendwann in einen Einsatz. Panzer und Soldaten sind realistisch.

    Bunte nerfpistolen nicht.

    ich würde abbrechen und nach Möglichkeit nicht woanders neu starten.

    Nach zwei gescheiterten versuchen würde ich erst mal eine größere Pause einlegen.



    Ist das möglich?

    Wenn ich es richtig verstanden habe, ist bis jetzt ja auch immer jemand dabei von euch.

    Könnt ihr euch so aufteilen, dass immer jemand zu hause ist?



    Wenn nicht vergiss was ich gesagt habe, dann sucht nach geeigneten Möglichkeiten.