Beiträge von Gwynifer

    Mit akuten Beschwerden kann man in D nur in die Notaufnahme gehen (und dort im Normalfall viele Stunden Wartezeit verbringen, neben allen möglichen echten und unechten Notfällen). Die Schmerzen sind jetzt akut, ja, aber eigentlich besteht das Problem ja schon viel länger.

    Für die Spezialambulanzen braucht man immer einen Termin (ok, manche haben auch eigenen Notfallambulanzen, aber das ist nicht die Regel).


    Ich befürchte, da bleibt nur, einen zeitnahen Termin bei einer Spezialambulanz oder beim Orthopäden zu bekommen. Die schieben auch Notfälle zwischenrein.

    Ich bin auch der Meinung, dass es für die Familie passen muss. Für uns wäre es nichts ohne Taschengeld. Meine Kids neigen beiden sehr zum Betteln, das wäre ein unendliches Streitthema. Geld zwischendurch gibt es hier nicht, das ist absolut unüblich im familiären Umfeld. Auch zu Geburtstagen etc gibt es keine Geldgeschenke.

    Wie gesagt, meine Kinder würden ohne Ende betteln und diskutieren ohne eigenes Geld. So kann ich halt aufs Taschengeld verweisen. Dieses ist übrigens an keinerlei Bedingungen gebunden und wird auch nicht bei Fehlverhalten entzogen. Es steht zur freien Verfügung (sprich, ich mische mich in altersgerechte Dinge nicht ein), ich merke an, dass Kind sich die Anschaffung gut überlegen soll, bitte evtl um 1 oder 2 Tage Bedenkzeit falls die Ausgabe größer ist. Aber generell

    Der Große hat lang sein Taschengeld ziemlich schnell immer ausgegeben, mittlerweile spart er es auch über einen längeren Zeitraum. Die Kleine ist noch in der "ich gebe alles sofort aus"-Phase.

    Bei uns ist das Taschengeld wirklich für Zusatzwünsche, nicht für die Kugel Eis im Schwimmbad oder Klamotten. Beide Kinder haben noch keinerlei spezielle Klamottenwünsche oder ähnliches wie Beautyprodukte. Da kaufe ich, was für die jeweilige Jahreszeit gebraucht wird. Nach dem 5. Paar Schuhe fragt hier niemand ;).

    Wenns gerade passt kaufe ich auch mal was zusätzlich, was nicht wirklich gebraucht wird. Mache ich für mich ja auch. Das ist immer situationsabhängig. Lebensmittel werden nicht beschränkt, da darf die ganze Familie mitreden und Wünsche äussern. Natürlich muss aber erst das verbraucht werden, was zuhause ist.


    Wir reden auch über größere Ausgaben und Lebenshaltungskosten, das ist für mich völlig unabhängig von der Tatsache, ob ein Kind Taschengeld bekommt oder nicht.

    Meine Tochter (3. Klasse) kam auch neulich nach Hause und meinte: "du Mama, der Liam kann viel besser Englisch als unsere Lehrerin". Jupp, sein Vater ist Amerikaner, er wächst 2-sprachig auf. Aber wenn das selbst den Kindern im ersten Jahr Englischunterricht auffällt dann ist da was im Argen ;).


    Zumindest in der 5. Klasse Realschule gibt es hier Gott sei Dank keine großen Voraussetzungen an den Englischunterricht der Grundschule. Tempo empfand ich als schnell aber ok. Lehrerin spricht nur Englisch mit den Kindern. Vom Gymi kenne ich nur Latein als erste Fremdsprache, da geht es naturgemäß bei 0 los - das aber im großem Tempo).

    Krass empfand ich, dass in der Grundschule die deutsche Grammatik nur mit deutschen Begriffen gelehrt wurde. Im Gymnasium dann aber natürlich die lateinischen Begriffe erwartet wurden. Das war in der Tat ein Problem. Das war aber wohl ein Versäumnis der Grundschullehrerin, der Lehrplan hätte auch in der Grundschule die lateinischen Begriffe vorgesehen.

    Meine Tochter kam mit 4 Jahren mit den Pinguinen allein nicht klar. Sie war viel zu klein und leicht, um die überhaupt allein bewegen zu können. Um das Gleiten zu lernen ging es gut, wenn sie sich an den Pinguin gestellt hat und ich mich hinter sie. Ich hab sie dann von hinten geschoben. Das ist nur sehr anstrengend weil die Pinguine ja Kindergröße haben.

    Später hat sie sich dann an meinem ausgestreckten Arm festgehalten. Langsam anfangen, auf einem Bein fahren zu üben. Das braucht man ja für das Skaten..

    Hier fast 9, Mädchen und genau das gleiche.. manchmal dreh ich fast durch. Das Mama, Mama, Mama, Mama... vor dem eigentlichen Satz, das kenn ich auch. Gern auch 3-5x hintereinander.

    Mein Sohn war schon immer das genaue Gegenteil. Dem muss man jedes einzelne Wort aus der Nase ziehen ;).

    Dafür erfahre ich zu 120% alles, was bei der Kleinen in der Schule so los ist. Beim Großen erfahre ich .. genau gar nichts....

    In Bayern wurden die Hauptschulen dafür aufgewertet. Sie heissen seit einiger Zeit Mittelschulen und mit dem neu eingeführten M-Zweig kann man damit auf der Mittelschule den Realschulabschluss machen. Die Realschule bietet ja mit Französisch schon immer die Möglichkeit für ein späteres, "normales" Abitur auf der FOS/BOS.

    Dafür gibt es in Bayern keine Gesamtschulen.

    Tochter auch 3. Klasse: just gestern gab es ein Arbeitsblatt als Hausaufgabe wo man herausfinden sollte, welche (Textaufgaben) lösbar sind und welche nicht (Überschrift war: Textverständnis bei Textaufgaben, also eine Kombi aus Deutsch und Mathe). Scheint also schon zumindest in einigen Bundesländern im Lehrplan zu stehen. Das Herangehen der Lehrerin finde ich aber befremdlich. Ob sie das wirklich so gar nicht besprochen hat? Nicht üben und gar nicht besprechen sind ja auch noch 2 verschiedene Dinge. Trotzdem gehören solche Sachen eigentlich gut durchgenommen.

    In Bayern: Die Klassenelternsorecher werden für eine Jahr gewählt beim Klassenelternabend.


    Die Wahl für den Elternbeirat findet an einem anderem Abend statt, da können auch alle Eltern antreten, nicht nur die Klassenelternsprecher. Die sind für 2 Jahre gewählt, seit neuestem auch in der Grundschule.

    Hier auch Bayern. Es kommt immer mal wieder vor, dass Elternbeirat und Klassenelternsprecher nicht in Personalunion fungieren. Einige Klassenelternsprecher wollen nicht in den Elternbeirat, einige Elternbeiratsmitglieder sind nicht Klassenelternsprecher. Bislang weiß ich von einer einzigen Klasse, in der es weder Klassenelternsprecher noch Elternbeiratsvertrer gab. Da muss dann der Elternbeirat versuchen, die Klasse in Aktivitäten zu integrieren, die normalerweise der Klassenelternsprecher "organisieren" würde.

    Elternbeirat wird hier gewählt. Für die ganze Schule.

    Klassenelternsprecher wurden die letzten beiden Jahre in der weiterführenden Schule nicht gewählt, weil wir Eltern beschlossen haben, dass wir das nicht brauchen. Und weil es niemand machen will.

    Wenn es keine Klassenelternvertreter gibt: Wer wählt dann den Schulelternbeirat. Hier wählen die Elternvertreter der jeweiligen Klasse aus ihrer Mitte den für die Schule.

    Sowohl an unserer Grundschule als auch an unserer RS wird der Elternbeirat von der gesamten Elternschaft gewählt. Das kann auf einer Elternversammlung durch Handzeichen sein oder auch schriftlich. An der Grundschule gab es dieses Jahr zum ersten Mal eine rein schrifliche Wahl. Bei uns gab es allerdings 8 Stimmen je Kind, nicht nur eine Stimme. Die Organisation der Wahl hat die Schule übernommen. Man konnte sich am Elternabend auf die Wahlliste schreiben lassen, die Schule hat dann Wahlzettel verteilt die anonym abzugeben waren (verschlossener Umschlag).