Beiträge von Gwynifer

    Um welche Art von "Fußball" geht es denn? Um Training oder Spiel in einer Mannschaft, wo alle Stollenschuhe und Schoner anhaben (da würde ich mein Kind nicht ohne Schuhe mitspielen lassen).

    Oder um Kicken mit dem Vater? Da würde ich mein Kind nämlich sehr wohl barfuß spielen lassen ;)

    Ob barfuß bei 4 Grad wenn unbedingt gewollt? Ich denke schon..

    Um auf die Frage zu antworten.. ja, Du stellst Dich an (sry, das musste sein :-) ).


    Zu den Pferden haben ja einige schon was gesagt, da schliesse ich mich einfach an. Ein Helm wäre nicht nur hinderlich, sondern in erster Linie GEFÄHRLICH!! Und zwar aus genau dem gleichen Grund, warum seit einiger Zeit auf Spielplätzen Warnschilder hängen, dass Klettern mit Helm verboten sei und man doch bitte den Helm abnehmen solle.

    Am Voltipferd sind Schnallen, Lederriemen, Griffe etc. Daran kann man mit dem Riemen des Helms hängen bleiben und sich im schlimmsten Fall strangulieren. Deshalb wird ohne Helm voltigiert.

    Voltigieren hat ja auch mit Reiten an sich nichts zu tun. Es ist Turnen auf dem Pferd (das sich bewegt) oder auf dem Tonnenpferd.

    Ich hab ja selbst Pferde, meine Kids reiten nie ohne Kappe, beim Volti aber sind sie immer ohne unterwegs.


    Wie man erkennt, ob mit den Pferden gut umgegangen wird ist nicht leicht zu beantworten. Das sind ja auch viele Kleinigkeiten, die aber jemandem, der sich da überhaupt nicht auskennt, erst mal nur schwer ins Auge fallen (von ganz groben Schnitzern, die tierschutzrelevant sind, mal abgesehen).

    Ich würde das Internet befragen und dann gucken, ob ich jemand kenne, der schon Erfahrung mit dem jeweiligen Anbieter hat.

    hier im norden von München könnte ich Dir gleich 3 gute Voltitrainer sagen, aber in Berlin leider nicht..

    Hier in meinem Umfeld sind die Sabines und Nicoles alle um die Mitte 40, also genauso alt wie ich. Auch einen männlichen Nicol (ohne e!).

    In meiner Klasse damals war vor allem viele Christians (4). Jetzt kenne ich jede Menge Michaels, die alle um die Mitte 40 sind (allein hier in unmittelbarer Nachbarschaft 3).

    Auch Susannes mit Mitte 40 kenne ich einige.

    So kommen die armen Mäuse den ganzen Winter nur am Wochenende ins Gelände und hassen die Hallen jetzt schon (und der Winter hat noch nicht mal richtig angefangen).

    ich hatte halt nur diese info.

    Ja ganz genau! Steht da IRGENDETWAS über die Haltung? Nein ;) Daraus zu schliessen, dass die Haltung schlecht wäre und überdacht werden sollte wie Du geschrieben hast ist schon echt seltsam. Nirgends steht, dass die Ponys 23h am Tag in einer Box stehen und nicht raus kommen und zu wenig Bewegung haben.
    Mir ging es in dem Post AUSSCHLIESSLICH darum, wie die Zeit gestaltet ist, die ich mit den Ponys verbringe (und ganz genau das steht in meinem Post). Und die bedeutet nun mal, Halle weil es für mich persönlich nicht in Frage kommt, mit 2 Ponys und Kindern im stockdunklen Wald rum zu rennen. Das können gern andere machen, ich möchte diese Verantwortung für meine aber auch fremde Kinder nicht tragen müssen. Und ich werde mich nicht rechtfertigen, warum mir das zu gefährlich ist ;)

    wenn der rhythmus des eigenen lebens jetzt schon (und wahrscheinlich schon die jahre zuvor) jeweils ganze 6 monate lang nicht ermöglicht, dass die armen ponys genügend auslauf bekommen, dann fänd ich die ganze idee dieser haltung zu überdenken.

    Ich möchte dich höflich bitten, hier nichts zu beurteilen was du einfach nicht beurteilen kannst weil du nichts darüber weißt. Es geht nicht darum, dass die Ponys zu wenig Bewegung haben. Die wohnen in einem Offenstall in einer Ponyherde mit genügend Auslauf. Die Ponys werden 100% artgerecht gehalten. Solche Kommentare sind wirklich daneben.

    Es geht um UNSERE Zeit gemeinsam mit den Ponys und die wäre mit einer Stunde mehr Tageslicht anders nutzbar. Und ob mir die eine Stunde was bringt oder nicht mag ich schon noch selbst beurteilen. Und auch, ob ich in absoluter Dunkelheit rausgehe oder nicht.


    Es geht hier doch in den allermeisten Fällen um persönliche Befindlichkeiten. Warum die der Sommerzeitbefürworter weniger wert sein sollen als die der Gegner erschließt sich mir nicht.

    Aha, und deshalb werden Argumente FÜR die Zeitverschiebung also unter den Tisch gekehrt und nur die dagegen zählen? Sry, aber so fühlt es sich gerade an.

    MEIN persönliches Problem ist und war im Winter schon immer die frühe Dunkelheit. Die darf ich nicht mögen und mir eine Verschiebung wünschen.

    Genauso wie sich die Gegner die ewige Winterzeit wünschen dürfen. Trotzdem sollten die Argumente der Befürworter nicht einfach "weggewischt" werden.

    Hallo alle

    vielleicht hat ja jemand Interesse an deinem Beitrag von letzter Woche im Bayerischen Fernsehen:


    https://www.br.de/br-fernsehen…her-lebensmittel-124.html


    Er untersucht die Verbindung von züchtungstechnisch veränderten Weizensorten (im Vergleich zu Weizensorten vor 50 Jahren) mit Darmproblemen wie Zöliakie, aber auch anderen Unverträglichkeiten wie reine Weizenunverträglichkeit.

    Ja, das denke ich auch Madrone.. das sollte der Gesamt-IgA sein.


    Der Gentest kann Zöliakie nur ausschliessen nicht aber nachweisen. Wir haben den Gentest machen lassen, denn wenn die Werte HLA-DQ2 und HLA-DQ8 beide negativ sind, wäre eine Zöliake definitiv ausgeschlossen. Nun war bei meinem Sohn einer der beiden Wert positiv, der andere negativ (das gilt aber auch für 35% der Bevölkerung ganz ohne Zöliakie). D.h. wir sind so weit wie vorher, eine Zöliakie ist möglich, aber nicht nachgewiesen.

    Madrone

    IgA (Immunglobulin A) ist ein Antikörper, der im Darm gebildet wird. IgA gibt es verschiedene, nicht nur den einen, der für Zöliakie wichtig ist.

    Bei Zöliakie wird der Antikörper "Transglutaminase IgA" gemessen. Es gibt aber auch einen allgemeinen Wert für die Gesamtmenge an IgA. Es gibt nämlich Menschen, die gar kein IgA bilden können. Bei denen wäre dann der Anti-Transglutaminase IgA falsch negativ. Drum sollte der Gesamtgehalt von Immunglobulin A im Blut bestimmt werden (das ist der Gesamt-IgA).

    Hier ist es eigentlich ganz gut ausführlich erklärt.


    https://www.gesundheit.gv.at/l…aborwerte-ttga-iga-ttaaq1

    Mein Sohn ist so ein Fall mit unklaren Werten im Bluttest.


    Erst mal bzgl Gentest, damit kann man eine Zöliakie in bestimmten Fällen nachweisen, aber nicht in allen:

    Bestimmt wird dabei das Gen HLA-DQ 2. 90% der Zöliakiepatienten haben dieses Gen. Die restlichen 10% haben das Gen Gen HLA-DQ8.

    Insgesamt sind aber auch 30 bis 35 % aller Personen in der Gesamtbevölkerung HLA-DQ2 oder DQ8 positiv. Von diesen entwickeln allerdings nur ca. 2 % im Laufe ihres Lebens eine Zöliakie. Daher erlaubt der Gentest zwar mit sehr großer Sicherheit den Ausschluss der Diagnose Zöliakie und kann bei schwieriger Diagnostik miteinbezogen werden.

    So kann man mit dem Gentest bei negativem Befund ausschließen, dass eine Zöliakie vorliegt oder entstehen wird. Träger von HLA-DQ2 oder DQ8 können zwar eine Zöliakie entwickeln, dies muss aber nicht passieren. Eine Beweis für eine Zöliakie stellt der Gentest somit nicht dar. Welche weiteren Faktoren zur Entstehung einer Zöliakie führen, wird noch erforscht.


    Bei meinem Sohn wurden im Laufe eines Jahres 4 Bluttests gemacht. Die ersten 2 waren bei normal glutenhaltiger Kost negativ, die nächsten beiden dann leicht positiv. Ein IgA-Mangel liegt bei ihm aber nicht vor. Der Gastroenterologe wollte die Diagnose Zöliakie stellen, weil die Tests so leicht positiv waren (IgA bei 17 U/ml und 32 U/ml). Er meinte auch, in diesem Fall sei die Wahrscheinlichkeit, dass eine Biopsie negativ sei, so groß, dass er davon abraten würde.


    Nun reagiert mein Sohn aber trotzdem auf Gluten. Und zwar stark mit Bauchschmerzen, Depressionen, Müdigkeit, Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit. Nur nicht mit Durchfall oder Verstopfung.

    In Absprache mit unserer Ärztin leben wir seither glutenfrei wie bei einer Zöliakie, es hat ca 3 Monate gedauert bis sich alle Symptome rückgebildet hatte. Seitdem aber ist er stabil und ein völlig anderes Kind.

    Meinen Sohn hatte im Kindergarten mal eine Biene gestochen. Ich wurde benachrichtigt, Kind hat auch keine Allergie, also alles kein so großes Problem. Nur Salbe drauf machen dufte der Kiga natürlich nicht. Was sie aber durften, war, das Kind anzuleiten, sich selbst in der Wiese Spitzwegerich zu suchen, klein zu matschen und drauf zu tun. Das hat innerhalb von 10 min geholfen und der Stich war nicht mehr zu sehen. Aber schon echt krass, dass sowas in Deutschland so geregelt ist. Da war mein Großer wirklich taff und hat das ohne Probleme gemacht (mit ca 4 Jahren).


    Eigentlich bin ich der Situation damals sogar noch dankbar, mir war bis dahin nicht klar, WIE gut Spitzwegerich da wirklich hilft. Seitdem ist das das Notfallmittel Nr 1 bei Bienen- und Wespenstichen und es hilft zuverlässig immer (und ist ja gerade am Weiher und in Parks gut verfügbar).

    Reden eure Kinder echt nicht darüber wenn sie gestürzt sind, so dass es die Schule tun müsste?

    Mein Kind gehört in die Kategorie "nicht erzählen". Auch auf Nachfrage erfahre ich nichts bis sehr wenig. So zum Beispiel den Schlag einer Klassenkameradin mit einem Schreibblock mitten ins Gesicht. Das kam nur durch einen Zufall raus (und dazu dann gleich das Mobbing, das die Wochen vorher wohl schon sehr schlimm war). Es gibt halt Menschen, die lieber alles mit sich ausmachen.

    Bei meinem Sohn war es mit den gleichen Symptomen eine Zöliakie und Fruktoseunverträglichkeit. Auslassdät bei Gluten auf gar keinen Fall, da nimmt man sich die Möglichkeit zur Diagnostik komplett.

    Man muss für eine valide Diagnostik mindestens 6 Wochen glutenhaltig gegessen haben.

    Bei uns hat es deutlich deutlich lämger gedauert, bis eine gf Diät einen Erfolg gebracht hat. Das ging eher Richtung 1-3 Monate. Zusätzlich hat mein Sohn sogenannte funktionelle Bauchschmerzen. Der Kopf hat den Schmerz gespeichert und ruft ihn bei jeglicher Art von Stress ab. Bei Schulstress genauso wie bei Verletzungen oder normalen Infekten.

    Würmer wurden bei uns getestet und ausgeschlossen.


    Der Kia hielt übrigens Tests auf Unverträglichkeiten mehrere Monate für nicht notwendig! Die Zöliakietests waren auch erst negativ, später dann aber doch positiv.. aufgefallen ist zuerst der positive Fruktosetest. Eine Fruktose-Auslassdät hat aber keinen Erfolg gezeigt. Drum haben wir weiter gesucht...