Beiträge von Gwynifer

    Aury Um Ritter wird es wohl eher nicht gehen. Es geht um Götter, Staatsformen und Staat, Sklaven, Bauweise im alten Rom (historische Gebäude, Tempel, Kolloseum etc) , die römische Gesellschaft, die römische Familie, Tod und Unterwelt, Gründungssage (Romulus und Remus), das römischen Alltags- und Privatleben, insbesondere zu den Themen Familie, Namensgebung, Sklaven, Gladiatoren, Kleidung, Zeitrechnung und Kalender, Schule und Ausbildung, Schreibmaterial und Bücher

    Ging es da wirklich fast ausschließlich um die Römer??? Wieviel Prozent vom Unterricht????

    Quasi fast alles würde ich sagen.. ok, es wird auch immer die Grammatik durchgesprochen, aber 75% bestimmt. Bei meinem Großen ist es ja erst ein Jahr her (ich habe jede einzelne Lektion mit ihm übersetzt). Es wurden ausschliesslich Themen zum römischen Reich (Staatsform, Lebensweise der Römer) und zur römischen Sagenwelt (Götter etc) behandelt.

    Die Texte wurden im Unterricht oder als Hausaufgaben übersetzt, mussten dann nochmals wiederholt werden und wurden auch abgefragt. Jede Stunde lief quasi gleich ab. Vokablen durchsprechen, T-Stück übersetzen und Inhalt durchsprechen, Übungen machen und abfragen abfragen abfragen. Jede Woche 1 schriftlicher Test.

    Wirkliche Abwechslung gab es nicht (das meinte ich mit pauken..).

    Englisch nun ist das genaue Gegenteil.


    Zum Wechseln auf eine andere Sprache: das ist quasi so gut wie unmöglich, es sei denn Deine Tochter kann innerhalb weniger Wochen den Stoff eines Jahres oder mehr allein nachlernen. Mein Sohn hat deshalb die 5. Klasse wiederholen müssen, obwohl er weit davon entfernt war, durchzufallen. Drum überlegt es Euch gut..

    Uns wurde auch alles mögliche erzählt, wie toll Latein doch wäre etc, etc.. letztendlich hat sich das aber eher als Seifenblase herausgestellt, die dann zerplatzt ist. Bei uns ist eher Fakt: aufgrund von Latein wird mein Sohn eher kein Abi machen, zumindest nicht am Gym.. (hätte er mit Englisch angefangen wäre die 5. Klasse vielleicht anders gelaufen)..


    Woher kommt nur dieser Irrglaube, dass mathematisch Begabte eher Latein nehmen sollten? Für mich ist das großer bullsh* sry..ich habe gelitten in Latein, 9 Jahre lang. Aber vor 35 Jahren war es halt eher unüblich für ein Mädchen, so explizit naturwissenschaftlich begabt zu sein.Also hatte ich Latein als erste Fremdsprache und Englisch dann nur unzulänglich gelernt. Für meine Eltern war das völlig unvorstellbar.

    Aber in Latein wird ihr das doch genauso blühen?? Das Argument versteh ich jetzt nicht! G. musste in Latein genauso alles ins Vokabelheft abpinseln...

    Es ist und bleibt auf alle Fälle eine Tatsache: Latein ist die ersten Jahre eine elendige Büffelei. Die verschiedenen Deklinationen und Konjugationen und Zeiten (die Endungen sind sich wahnsinnig ähnlich und doch leicht anders, oder gleich und meinen aber was anderes), die ganzen unregelmässigen Verben.

    Lerntechniken wurden bei meinem Sohn keine gelernt ;). Da hiess es nur pauken pauken pauken..Vokalen und Grammatik gleichermassen..

    @Nur eine Richtung übersetzen: das ist zumindest für Bayern als erste Fremdsprache NICHT RICHTIG!! Mein Sohn hat regelmässig beide Richtungen übersetzt, auch Deutsch-Latein. In Hausaufgaben und am Ende der 5. Klasse sogar in Schulaufgaben!!


    Dass Latein die Ausdrucksfähigkeit und Redegewandtheit fördern soll halte ich für ein Gerücht. D.h. stimmen wird das schon, aber nur bei denen, die dazu Zugang haben. Ich bin Naturwissenschaftler(ITler durch und durch). Trotz 9 Jahren Latein hat das bei mir nicht viel gefördert. Ich hab zwar kein Problem, mich vor ein Publikum zu stellen und was zu präsentieren, aber das hat nichts mit Latein zu tun. Ich schreibe nicht gern Texte und bin auch nicht sonderlich redegewandt. Ich denke es ist einfach ein Trugschluss, dass man ein paar Jahre Latein lernt und dann fliegt einem das zu..

    Hier gibt es Latein-Erfahrung auf 2 Seiten:

    1) Ich selbst hatte Latein 9 Jahre lang (bis Leistungskurs), 3 Jahre Französisch und 5 Jahre Englisch

    2) mein Sohn hatte Latein letztes Jahr als erste Fremdsprache auf dem Gym (mittlerweile geht er auf die Realschule..nicht ganz unschuldig daran Latein)


    1) Man lernt definitiv viel über Philisophie und römische Geschichte. Ich bin aber ein sehr mathematisch veranlagter Mensch (habe Physik studiert).. ich denke nicht, dass das irgendwie von der Tatsache kommt, dass ich mich 9 Jahre mit Latein gequält habe. Mit Lernfähigkeit dadurch erwerben hat es meines Erachtens wenig zu tun, eher mit Leidensfähigkeit.. nun komme ich direkt zu 2

    2) Mein Sohn ist kein Kind, das sich leicht auswendig lernt. Das ist aber meines Erachtens schlicht und ergreifend notwendig für Latein. Die vielen verschiedenen Deklinationen und Konjugationen und unregelmässigen Verben muss man schlicht auswendig lernen. Das klappt nur, wenn ein Kind wirklich gern und fleissig lernen mag. Für meinen Großen war das die reinste Qual (die Ansprüche aber auch sehr hoch in Bayern mit Latein als erster Fremdsprache). Englisch hingegen lernt er nun viel viel leichter, wohl weil er dazu viel mehr Bezug hat als zu Latein. Den Wortschatz schaut er sich 1x kurz an und kann alle Wörter (inkl Schreibweise). Latein Wortschatz war die reinste Büffelei und es hat doch nicht geklappt..


    Ich selbst habe es im Studium sehr bereut, nicht mehr und gut Englisch gelernt zu haben in der Schule. Das habe ich dann mittels eines Auslandsjahres in UK nachgeholt. Ich bin definitiv pro lebender Sprache und contra toter Sprache

    Doch, das Einrichten von Parkplätzen ausserhalb bei Veranstaltungen kann schon gut funktionieren. Dafür gibt es hier genügend Beispiele (Pferd International in MUC zum Beispiel). Da kann auf dem Gelände der Olympiareitanlage nicht geparkt werden. Zuschauer müssen einen ca 3 km entfernten Parkplatz anfahren und den Shuttlebus nutzen, das klappt auch ausnahmslos bei allen. Das ist auf den Eintrittskarten vermerkt, An den Einfahrten zum Gelände stehen Parkwächter, die auch gnadenlos jeden wegschicken, der keinen Einfahrtsschein hat. Als Teilnehmer mit Pferd bekommt man vorher einen Parkausweis und Einfahrtsschein zugeschickt. Genauso natürlich die Einsteller, die auf dem Gelände ihre Pferde dauerhaft stehen haben. Je mehr Zufahrtsstrassen die Gegend hat, desto schwieriger wird es allerdings. Für einzelne Veranstaltungen braucht man auch kein fest installiertes Parkleitystem, da reichen bewegliche Schilder, die auf- und wieder abgebaut werden. und genügend Info im Vorfeld.

    Solche Regelungen finde ich sehr sinnvoll, das Zugeparke von Siedlungen durch große Veranstaltungen ist den Anwohnern kaum zumutbar.

    Ja, die Dinger sind lustig. Aber da hab ich Gott sei Dank keinen Bedarf, hier wird einfach aussortiert was nicht gemocht wird. Das bleibt dann halt liegen. Das andere Essen ist davon aber nicht kontaminiert, das ist dem Picky schlichtweg egal.. es muss halt sortierbar sein (mini Fitzelchen Zwiebeln in der Sauce sind es dann schon wieder nicht, aber da hilft dann auch die Trennhilfe nix)

    Die nächste Tariferhöhung im MVV kommt erst im Dezember, da gibt es ja einen großen Wechsel und es wird endlich einfacher. Ich wohne in der Nähe von unserem S-Bahn Bahnhof und helfe oft Leuten das billigste Ticket zu finden, sonst zahlt man einfach zu viel, so wie du Gwynifer

    Das ist lieb von Dir.. (bei mir war damals um 5 Uhr morgens halt auch einfach niemand unterwegs, den ich fragen hätte können)..

    Letztes Jahr hiess es noch, die nächste Erhöhung käme Juni 2019 ;) (weiß ich sicher, ich hatte geschaut, als mein Mann mal fahren musste)... und das finde ich auch immer noch.. im Juni 2019 wird ein neues Tarifgefüge verkündet (da hatte ich angenommen, dass das ab dann gilt).

    asreileeth Ja, das ist leider wirklich traurig. Nur, dass es mittlerweile noch schwieriger bis unmöglich ist, eine Wohnung überhaupt zu finden. Sowohl in MUC aber auch in Freising (unsere nächstgelegene Stadt) findet man einfach nichts. Ich weiß ganz viele Familien, die aktuell suchen und einfach nichts finden (in den Städten).

    Da braucht man sich nicht wundern, dass die Leute aufs Land ziehen und pendeln. Ich hätte auch lieber gern die Ubahn vor der Haustür, aber es gab halt auch vor knapp 20 Jahren schon nichts als wir gesucht haben. Und es wird schlimmer und schlimmer in München und Umgebung.

    Mittlerweile wohnen so viele am Land, dass die Busse morgens und mittags mit den Schulkindern so überfüllt sind, dass sie eigentlich gar nicht fahren dürften. Es kommt schon auch vor, dass Kinder einfach stehen gelassen werden. Nur, der nächste Bus geht dann halt erst ein paar Stunden später ;) (und nicht nach ein paar Minuten wie bei der UBahn).

    Bei der Anbindung, die wir hier haben, nein ;) (Bus ca 4x am Tag, keine S-Bahn in der Nähe.. allein der nächste Bahnhof ist ca 20 min entfernt..).

    Die, die in München arbeiten fahren entweder mit einem Firmenbus (BMW) oder mit dem Auto. Öffentlich fährt hier niemand. Nur genauso selten wie wir auch. Wenn man eine Firmenfeier ist mitten in der Stadt, Wiesn (wenn ich denn überhaupt noch gehe) etc.

    Öfters als 1-2x im Jahr ist das halt nicht..

    Wir sind halt schon 50 km weg von MUC, das ist nicht die nächstgelegene Stadt für uns..