Beiträge von Gwynifer

    Ich tue das meinem Kind nicht an, es hat nach der 5. Klasse das Gymi verlassen. Wir wollten unser Kind nicht kaputt machen. Das ist es nicht wert ;)

    Dafür ist er nun ein Jahr älter (mit Latein als erster Fremdsprache konnte er an der Realschule nichts mehr anfangen), aber egal. Dann ist er halt 1 Jahr später fertig als andere.


    Und ich oute mich auch.. ich war die eine 1,3 in meinem Jahrgang. Meine Zwillingsschwester war einer der beiden 1,1. Beide haben wir damit Physik studiert. Ich war fleissig, ja aber hab mich nicht übermässig gestresst oder so ;).


    Wir hatten damals im Physik Leistungskurs auch nur 3 der 5 Themen überhaupt besprochen. Zwei waren dann aber im Abi völlig überzogen. Also blieb nur Relativitätstheorie als Prüfungsaufgabe. Ein theoretisches Konstrukt mit 2-facher Lichtgeschwindigkeit (man lernt aber den gesamten LK lang, dass Lichtgeschwindigkeit das Maximum ist). War auch gewöhnungsbedürftig. Seltsame Aufgaben gab es also auch schon vor 30 Jahren..

    An meiner Uni in meinem Fach (Physik) war damals 1991 der NC bei 1.7. Soviel zu ein 2er vor dem Komma reicht. mir hätte er nicht gereicht. Und Physik war und ist das einzige Studium, das für mich in Frage gekommen ist.

    Eine 1.0 gab es in meinem Abi-Jahrgang an meiner Schule auch nicht. Es gab zwei 1.1 und dann eine 1.3

    Ich finde schon, dass der Stress für die Schüler am Gymnasium im Vergleich zu früher deutlich mehr geworden ist (aus eigener Erfahrung mit meinem Sohn letztes Jahr. Sooo krass war das damals bei mir lange nicht. Von Abi sprechen wir da noch gar nicht. Da fing der Stress schon in der 5. Klasse an. Und das nicht, weil ich ihm den Stress gemacht hätte. Das ging ganz klar von der Schule aus!

    aber dann könnte man doch die sache mit der hochschulzugangsberechtigung gleich ganz umgestalten.


    dann müssten doch auch leute mit hauptschulabschluss studieren dürfen, sofern sie einen genügend hohen wissenstand in ihrem studienfach haben oder wissen, wie sie sich den im laufe des studiums noch aneignen können. oder verstehe ich da gerade etwas nicht?

    Aber genau das gibt es doch schon seit Jahren. Man kann mit einem Meisterbrief an einer Universität studieren, auch wenn man nur einen Hauptschulabschluss hat. Und auch ohne Meisterbrief gibt es Möglichkeiten nach Ausbildung für ein fachgebundenes Studium, ganz ohne jegliches Abitur (allgemein oder Fach).

    Da die ALLGEMEINE Hochschulreife eben allgemein in Deutschland gültig ist und auch die Noten in Fächern mit Zulassung über Notendurchschnitt von allen SuS in D gleich gewertet werden sollten meines Erachtens alle Bundesländer die gleichen Prüfungen schreiben, deutschlandweit. Nur so ist eine faire Vergleichbarkeit gegeben.

    Den Aufgabenpool gibt es längst nicht für alle Fächer und auch nicht alle Bundesländer nutzen ihn. Ausserdem werden lange nicht alle Aufgaben aus dem Pool genommen, das ist doch nur ein Bruchteil. Experten sprechen von zur Zeit 5% Abdeckung wenn man das gesamte Abitur betrachtet.

    Damit bleibt die krasse Chancenungleichheit weiterhin bestehen.

    Meine Kleine ist eine richtigen Puppenmami.. sie hat sich sogar zum 8. Geburtstag noch eine gewünscht und spielt regelmässig damit..Seit sie ca 6 Jahre alt ist auch viel intensiver als früher

    Mein Großer hatte das Thema jetzt gerade durch. Er hat gelernt, dass beim "du" beides existiert, also höflich groß (wenn man die Person zwar duzt aber doch nicht sooo gut privat kennt) und klein wenn man die Person sehr gut kennt.

    Die Anrede "Sie" wird laut seiner Deutschlehrerin immer groß geschrieben.

    Mein Großer hatte wahnsinnig starke Blähungen, trotz Vollstillens. Ich denke nicht, dass kein Kind mehr Blähungen hat nur weil es voll gestillt wird.

    Woher die Blähungen kamen kann ich nicht sagen. Vit D Tabletten hab ich keine gegeben.. daran kann es nicht gelegen haben. Ich hab quasi irgendwann fast gar nichts mehr gegessen weil ich Angst hatte, die Blähungen kämen von meinem Essen..

    Ich hatte das gelesen, finde es aber nicht mehr. Zumindest geht man davon aus, dass der Brandschutz richtig beachtet wurde und auch keine Fehler gemacht wurden. Das habe ich gerade noch gelesen.

    Mein Großer hat seinen erst in der 5. Klasse wirklich benutzt. Er hat dann im Laufe der 5. Klasse einen wirklich richtig in sein Zimmer eingepassten (maßgeschneidert von einer Schreinerei) bekommen (die Platte, die Füße drunter sind von Ikea). Alles vorher war wirklich nur Zierde und Geldverschwendung.


    Die kleine Schwester (aktuell 2. Klasse) braucht auch noch keinen und bekommt auch erst einen, wenn abzusehen ist, dass sie ihn auch nutzen wird.

    Fragt ihr Passanten nach dem Weg? >> Ja, mein Handy ist oft leer oder zuhause


    Fragt ihr in Bus und Bahn nach dem richtigen Bahnhof? >> wenn ich mal fahre und ne Frage habe, ja


    Fragt ihr nach der Uhrzeit? >> ganz oft (siehe oben)


    Benutzt ihr Lexika in Buchform? >> nein, eigentlich nicht. Aber ich verwende dazu auch nicht das Smartphone sondern den PC ;)


    Telefoniert ihr privat, mehr als zu sagen, dass ihr gleich da seid oder das Brot vergessen habt... Also führt ihr privat so richtige Telefonate? >> Ja, die Frage müsste für mich eher heissen, benutzt Ihr noch das Telefon um zu sagen, dass ihr später dran seid ;). Längere Telefonate führe ich ganz ganz oft. In der Tat schicke ich aber ne Nachricht wenn ich nur kurz was mitteilen will wie komm später, bitte bring mir das und das mit etc..

    Mal Hand aufs Herz - findet ihr das ungewöhnlich? Bisher hat jedes meiner Kinder es geschafft, seinen Ranzen in der Schule zu vergessen. Und wiederholt morgens ohne aufzubrechen. Ist das nicht einfach "normale" Verpeiltheit?

    Also für meine beiden wäre das schon ungewöhlich. Ok, mal bleibt eine Brotzeitbox liegen, letzte WE hat der Große sein Sportzeug zuhause vergessen weil zusätzlich noch Kuchen für den Elternsprechtag zu transportieren war (und da waren beide Hände dann voll).

    Aber ansonsten bleibt nichts in der Schule und auch nichts zuhause..

    Unsere Realschule hat auch knapp 1000 Schüler ;). Aber kein Klassenzimmer hat einen Nebenraum/Gruppenraum (dazu gibt es nicht genug Räume, die Schule hat auch keinerlei Anbaumöglichkeiten mehr da mitten in der Stadt gelegen). Lagermöglichkeiten sind ausschließlich kleine, halbhohe Sideboards im "Klassenzimmer". Mehr ist da nicht (sieht man ja gut am Elternsprechtag). Kann gut sein, dass sich die Schüler bei uns auch die Bücher teilen. Aber so ca 20 werden es sein je Fach.

    Ich denke auch, dass es sehr ortsabhängig ist. Bei uns hat sich die Realschule dafür entschieden und entgegen meiner vorher negativen Meinung funktioniert das super toll und die Kids haben sich nach 2-3 Wochen daran gewöhnt.

    Hier gibt es in der Tat nur Doppelstunden (ok, bei 5-stündigen Fächern ist halt eine einzeln). Die Klassenzimmer wären nicht groß genug, um für alle Fächer einer Klasse alle Bücher zu lagern. Das wären ja:

    30x je Englisch, Deutsch, Mathe, Religion/Ehtik, Biologie, Erdkunde, Musik, NTS, IT (in höheren Klassen dann noch Französisch/Spanisch, Physik etc).

    Kein Lehrer hat jedes Jahr so viele unterschiedliche Klassen ;). Bei kleinen Klassenräumen mit wenig Platz ist es einfacher, wenn die Lehrer ihre Räume haben. Anfangs hat sich das seltsam angefühlt, aber die Kinder mögen das gern und da zu den Pausen gewechselt wird ist das auch kein großes Gerenne. Bei Vertretung gibt es Regelungen, wenn die Bücher gebraucht werden haben sie die Kids auch zur Verfügung.

    Ich bin sehr froh um unsere Realschule.. es gibt die Bücher doppelt, jedes Kind kann die Bücher zuhause lassen. In der Schule gibt es die Bücher nochmal. Aus diesem Grund gibt es auch keine Klassenzimmer sondern "Lehrerzimmer". Jeder Lehrer hat ein Zimmer, die Kinder wandern von Zimmer zu Zimmer. Die Lehrer haben in ihren Zimmern alle Bücher für alle Klassen, die sie jeweils in dem Schuljahr unterrichten.

    So ist auch die Schultasche immer sehr leicht, ein Spind erübrigt sich.

    Gwynifer hier.. wie oben von die.lumme erwähnt haben iwr eine ca 1.5 jährige Geschichte hinter uns. Kind hatte öfters Bauchschmerzen, abe rnie Durchfall oder Erbrechen. Das wurde dann immer schlimmer, es kamen Krämpfe in den Armen und Beinen hinzu, Erschöpfungszustände, Antriebslosigkeit, Depressionen.

    KiA sah KEINE Veranlassung für irgendwelche Tests. Er beruhigte uns mit Infekten.. das wird schon wieder (ja, danke auch). Auf meinen Druck hin wurde dann wirklich auch mal auf Zöliakie getestet, Ergebnis negativ.

    Ca 3 Monate später ging es dann gar nicht mehr, ich bin mit meinem Sohn ins Krankenhaus. Dort war dann der Fruktosetest (leicht) positiv. Zöliakie immer noch negativ .

    Fruktosediät half kurzfristig, aber nicht wirklich gut. Im November konnte ich dann endlich einen Termin bei einem DER KinderGastros in meinem Bundesland ergattern (mit viel Verzweiflung und Tränen). Da war dann das erste Mal der Antikörpertest auf Zöliakie positiv, allerdings nur ganz leicht (zeitgleich wurde auch beim Hausarzt Blut abgenommen getestet - auch hier, leicht positiv). Deshalb sollte G. auf Veranlassung des Arztes hin dann verstärkt Gluten essen, 6 Wochen später sollte nochmal getestet werden. Ergebnis - wieder nur leicht positiv. Zu gering positiv für eine Biopsie. Der Gastro meinte, die Gefahr eines negativen Ergebnisses sei seiner Ansicht nach viel zu groß bei diesen Blutwerten.

    G. sollte nochmal 6 Monate (!!!) verträkt Gluten essen.

    Und das hätte mir mein Kind fast kaputt gemacht. 3-4 Monate später ca war ich dann nochmal bei unserer Hausärztin, die meinte dann, ihr reichen eigentlich die 3 positiven Tests. Positiv ist positiv, es gibt einen Grenzwert, da liegt er drüber.

    Wir sollten komplett auf gf umstellen. Und nach ca 2 Monaten war eine deutliche Besserung zu spüren! Die Blähungen sind weg, die Kraft und Energie ist wieder da. Von Depressionen keine Spur mehr!

    G. reagiert allerdings auf Diätfehler nicht so krass wie viele andere. Die Summe macht es bei ihm. Trotzdem lebt er (und wir) natürlich glutenfrei.

    Was auch immer es genau ist, wissen wir nicht. Fodmaps allein glaube ich nicht, sonst wären nicht die Zöliakie-Marker positiv.


    Unsere Geschichte zeigt aber, dass es sich lohnt, dran zu bleiben. Auch nach einigen negativen Tests.. leider glauben viele Ärzte (auch absolute Spezialisten) immer noch nicht so wirklich, dass es so unspezifische Verläufe wie den unseren überhaupt gibt.