Beiträge von Sosh

    Ich liebe den botanischen Garten und würde den bei gutem Wetter unbedingt empfehlen! Meine Jungs finden ihn auch toll, er ist alles andere als "steif" ("zur Webseite")


    Bei schlechtem Wetter ist unser Museum unschlagbar.


    Spiel-/Tobemöglichkeiten gibt es wirklich schöne eher außerhalb der City. In der Milchstraße gibt es ganz versteckt einen winzig kleinen Spielplatz, der ist vom Bahnhof vielleicht 5 Gehminuten entfernt, aber so versteckt, dass man ihn sich von jemand Ortskundigem zeigen lassen sollte. *gg* Ich bin unendlich oft unwissend dran vorbeigefahren.


    Die Innenstadt selbst ist aber auch empfehlenswert. Der eine oder andere Spielzeugladen bietet auch eine Weile Beschäftigung, weckt aber natürlich auch Begehren. ;)

    In der Strand/Urlauber-Relation liegt Juist jedenfalls ganz weit vorne! Der längste Sandstrand (17km) für die schmalste Insel (0,5km) und insofern relativ wenige Urlauber pro Strandabschnitt. :D


    Als Halbjuisterin bin ich da sicherlich auch nicht ganz objektiv. Ich liebe die Insel, auch dass die Fahrrinne gezeitenabhängig ist, das war für mich immer Abenteuer pur, in den 70ern hingen wir da manchmal stundenlang im Watt fest. :D Mittlerweile passiert das aber wohl nicht mehr, also keine Sorge. ;) Spannend auch zu beobachten, wie sich die natürliche Fahrrinne in den letzten Jahrzehnten verschoben hat. Für mich war das immer Abenteuer, die Möglichkeiten der Natur zu nutzen.


    An Abwechslungsreichtum fehlt's der Insel vielleicht ein bisschen, aber wer Ruhe und einen garantierten und großzügigen Strandplatz als besten Spielplatz überhaupt sucht, trifft mit Juist sicher die richtge Wahl.


    Rügen hatte mir zu wenig Inselcharakter, wobei ich die Ostsee landschaftlich gesehen auch schön finde. Meine Jungs mögen das Watt aber weitaus mehr als das Wasser. Da gibt es so viel zu entdecken, Kanalsysteme zu buddeln und warme Priele zum Plantschen. Das Wasser selbst ist ihnen meistens zu kalt - egal ob Ost- oder Nordsee.

    Marit, die therapien helfen aber nicht bei der haushaltsführung und der versorgung der mutter, aber das scheint hier das problem zu sein. Sich selbst kann er ja versorgen.


    Ich hatte es so verstanden, dass die 80jährige Mutter es übernimmt, ihm (z.B. im Haushalt) zu helfen.

    Hat er schon eine Pflegestufe beantragt? Mein Schwiegervater finanziert von dem Geld die Pflegekraft.


    Obwohl... Wenn ich nochmal lese, ist er selbst ja gar nicht pflegebedürftig, richtig? Ich weiß nicht, ob es dann eine Pflegestufe oder eine Haushaltshilfe gibt. Was sagt denn die Kasse?

    Ich hab jetzt nochmal geschaut, wie das bei uns an der Grundschule ist. Die haben tatsächlich ihre eigenen Tabellen.


    Meinst du damit, dass eure Grundschule eine eigene Tabelle hat oder hast du ein I-Kind, für das es eine eigene Tabelle gibt?

    Sosh, mein Sohn hat Asthma. Das würde in keiner Tabelle berücksichtigt.


    Es ging in den oberen Posts um Inklusion, darauf habe ich geantwortet.


    Aber um auf den Asthma-Einwand einzugehen: Es können nie alle Nachteile ausgeglichen werden, weder im Sport, noch in Musik oder Deutsch oder Mathe, weder physischer, noch psychischer Natur. Ich finde es Augenwischerei, unser Bewertungssystem an einer einzelnen Veranstaltung aufhängen zu wollen.


    Viel besser fände ich komplett andere Bewertungssysteme, z.B. mit individuellen Zielen und individuellen Verbesserungsmarkern.


    Ich persönlich habe übrigens auch nie das Ende der Fahnenstange gesehen bei den BJS, aber ich hatte eben andere Stärken und das (psychische) Glück, mich darauf konzentrieren zu können und mich von meinen Schwächen nicht runterziehen zu lassen.

    Zum Thema Inklusion:


    Ich habe ja die Urkunden geschrieben und die Inklusionskinder hatten andere Tabellen, bzw. andere Voraussetzungen für die Punktezuordnung (die aber ja aus dem PC kam). Das Mädchen mit der höchsten Punktezahl auf ihrer Ehrenurkunde war z.B. ein Inklusionskind. Eine so horrende Punktzahl hätte kein gesundes Kind je schaffen können.


    Also das ist ein Irrglaube, dass da keine Rücksicht drauf genommen wird, bzw. nicht anders bewertet wird.

    Aber die Jahrgänge der ersten Klassen können doch noch gar nicht beide bewertet werden. Ich meine, nur der ältere Geburtsjahrgang wird schon bewertet, der jüngere nicht (kann also nur "teilnehmen", bei uns gab's damals eine inoffizielle Teilnehmerurkunde).

    Gehörten zu den BJS auch die Sachen mit dem Schwebebalken? *gruuuusel*


    Ich glaube, das gehörte zum Sportabzeichen. Dazu hab ich noch den Zettel in meinen Unterlagen, da meine ich einen Schwebebalken und diverse andere Übungen drauf gesehen zu haben.


    Mir wäre am liebsten, die BJSp würden auf Freiwilligkeit beruhen, denn für Kinder, die sich gerne messen, sind sie toll - für die anderen weniger.

    Achso, zu den sonstigen Fragen: ab der zweiten Klasse (bzw. dem älteren Geburtsjahrgang der ersten Klasse) kann gewertet werden, es kommt also auf den Gburtsjahrgang an.


    Ich habe dieses Jahr u.a. die Urkunden geschrieben und da gab es bei Weitem mehr als 3 Siegerurkunden pro Klasse. Unsere Klasse war mit 2 Ehrenurkunden (1 Junge, ein Mädchen) und ca. 10 Siegerurkunden (mehr Mädchen als Jungen) die mit den wenigsten "Ehrungen". Es gab sogar eine dritte Klasse mit 6 Ehrenurkunden und zig Siegerurkunden, ich meine, da gab es nur 5 oder 6 Teilnehmerurkunden. (Die Punktegrenzen für die Mädchen sind übrigens weitaus geringer, während sie entwicklungstechnisch oft eher schon weiter sind.)


    Trotzdem gab es Tränen bei Kindern, die ihre Leistungen völlig fehleinschätzten... Die beiden (Mädchen) hatten sogar Siegerurkunden geschafft, wobei ich die Leistungen wirklich a unteren Rand von Mittelmäßig fand (habe die Klasse bei den Stationen begleitet), aber sie weinten, weil es keine Bestleitung war. Ich weiß nicht, wo ihr Druck herkam, von Seiten der Schule wurde jedenfalls keiner gemacht. Und es sind sogar beides Mädchen, bei denen ich nichtmal eine Siegerurkunde erwartet hatte, sie hatten also individuell durchaus gute Ergebnisse erzielt. Bei beiden spielen aber sonst auch Figur, Gewicht, Weiblichkeit schon SEHR große Rollen... In der dritten Klasse... :(


    Sehr passend! Auch wenn ich ein Ehrenurkunde-Kind habe, würde ich mir wünschen, dass die BuJuSp einer Freiwilligkeit unterlägen. Unsere Grundschule nimmt zwar nur alle zwei Jahre teil (die anderen Jahre werden Sportspiele gemacht), aber ich finde sie trotzdem pädagogisch unwertvoll.

    Ich würde abwägen was für das Kind besser ist: Mit offenen Karten spielen oder dann spontan krank melden. Würde euer Kinderarzt es krankschreiben für die Woche?
    Unser schon, wenn die psychische Belastung zu hoch wäre.


    Also planen würde ich eine "spontane" Krankheit nicht, jedenfalls nicht als vorgeschobenen Grund, denn da würde ich ja mein Kind mit reinziehen. Wie soll es denn reagieren, wenn die Zimmerverteilung losgeht etc. Und wenn ich mein Kind nicht mit ins Vertrauen ziehe, hat es die Bauschschmerzen und Sorgen im Vorfeld ja trotzdem. Also entweder nötige ich es zum Mitlügen (würde ich nicht wollen) oder schicke es bewusst unnötig ins Gedankenkarussell (würde den Zweck etwas verfehlen).


    Aber evtl. gibt es vom Arzt ein Attest im Vorfeld, in dem er bescheinigt, dass das Kind aus psychischen Gründen nicht so lange getrennt sein kann? Oder ihr vereinbart von vornherein, dass es nur 3 Tage geplant mitfährt und spontan länger bleiben kann? Aber ich fürchte, da lässt sich auch keinE LehrerIn drauf ein, denn sonst würden das wohl alle/viele wollen.


    Und zur Pflichtfrage: Ja, hier sind Klassenfahrten Pflichtveranstaltungen, zu denen aber niemand gezwungen werden kann. Zur heutigen Klassenfahrt meines Lütten sind leider die beiden Muslimen nicht mitgefahren. Das ist an unserer Schule wohl oft der Fall, insofern vermute ich stark, dass bestimmte (z.B. religiöse) Gründe ein zwingender Grund sind, Ausnahmen von der eigentlichen Pflicht zuzulassen.


    6 Tage mit einer neuen, evtl. noch nicht ganz sympathischen Klasse finde ich auch viel, aber Klassenfahrten finde ich andersherum auch ganz wichtig für die Klassengemeinschaft. Es ist für ein Kind schon auch schade (oft erst im nachhinein), an so einem Gemeinschaftserlebnis nicht teil zu haben.


    Ich nutze da auch gerne "Sonnige Grüße aus..." oder "Liebe Grüße und einen sonnigen Tag...", etwas distanzierter "Liebe Grüße und ein schönes Wochenende/eine gute Woche".

    Ich hab' gerade mal gegoogelt: "Mit der Ihnen und Ihrem Hause gebührenden Hochachtung" finde ich sehr elegant.


    In Anlehnung daran finde ich "mit dieser Angelegenheit entsprechenden Grüßen..." super!


    Ansonsten würde ich aber lieber "Mit Gruß" wählen, das finde ich nämlich noch unfreundlicher und weniger emotional.