Beiträge von Sosh

    Ich habe jetzt nicht alles gelesen, aber wenn ich in Elternzeit oder Urlaub bin, möchte ich vom Job nichts mitkriegen (nichtmal in meiner Freizeit nach Feierabend). Dafür sind solche Auszeiten ja auch da, um mal völlig abschalten zu können.


    Durch die schnelle Vernetzung heutzutage drehen sich viel zu viele Gedanken in unserer Freizeit um die Arbeit (und sei es nur, Mails zu lesen, deren Informationen mich eigentlich gar nicht tangieren). Wenn ich dann noch überlege, dass viele auch in ihrer Freizeit übers Diensthandy erreichbar sind/sein sollen, bekräftigt das meine Besorgnis sogar noch.


    Für die Arbeit haben wir alle einen Dienst-Email-Account. Da erwartet auch zum Glück niemand, dass ich da von zu Hause auch reingucke - jedenfalls nicht auf meiner Ebene. Ich weiß nicht, was da von meinen Vorgesetzten erwartet wird, aber wie schon geschrieben, fände ich auch das nicht richtig.


    Das Einzige, wozu ich in meiner Elternzeit kontaktiert wurde, waren Dienstversammlungen, aber da gab es nur 2 in der ganzen Zeit - alles andere war mir auch wirklich piepschnurzegal.

    Danke Seerose, das finde ich sinnvoll, dass hier eine Liste mit Diagnostik-Möglichkeiten steht.


    Ich habe jetzt gerade nochmal bei unserem Arzt angerufen (wir waren ja erst letzte Woche wieder da als das Blutbild gemacht wurde) und gefragt, ob bei dem Test auch Zöliakie-Marker gecheckt wurden. Nein, das wurden sie nicht, es ließe sich aber wohl anhand von Antikörpern feststellen (würde erneute Blutabnahme bedeuten).


    Wir geben jetzt aber erstmal noch eine Stuhlprobe ab, weil er meinte, dass im Moment bei vielen auch Pilze und fiese Bakterien wieder Überhand gewinnen. Und da er ja homöopathisch arbeitet, gibt es jetzt noch Spascupreel, was bei den Krämpfen helfen soll bis wir weiter sind in der Diagnostik.

    Wir waren auch schon mehrmals beim Arzt deshalb, das brauchten wir (glaube ich) beide, ich zur Sicherheit, dass ich nichts mit dem Blinddarm übersehe und mein Sohn, damit seine Schmerzen ernst genommen werden.


    Ein großes Blutbild wurde gemacht, das hat mich etwas beruhigt, weil es nur gute Werte ergeben hat. Aber wäre Zöliakie eigentlich durch ein Blutbild aufgefallen? #gruebel


    In seiner Ernährung fehlen meines Erachtens aber Gemüse und Obst in ausgleichender Menge zu dem vielen Schrott, den er isst. Das erwähne ich auch häufiger mal.


    Schwierig für mich ist, dass es ihm im Laufe kurzer Zeit meist wieder gut geht. Anfangs hat schon geholfen, dass sein Freund vor der Tür stand, um ihn zur Schule abzuholen. Freunde sind ihm das Wichtigste, er ist auch durchaus beliebt, die Schule selbst läuft eher solala... Seit der 5. Klasse hat er bei seinen Lehrerinnen (mein Eindruck) einen wackeligen Stand. Die machen sich zwar auch Gedanken um ihn, aber psychologisieren manchmal auch etwas zuviel rum in meinen Augen, er fühlt sich dort (meine Vermutung) noch nicht angenommen. Es gibt ja so Menschen, die ihren Blick mehr aus das richten, was noch nicht rund läuft und solche, die den Blick auf das lenken, was gut läuft. Ich glaube, das macht einen riesengroßen Unterschied - so wie zwischen Fehlersuchern und Lösungsfindern. (Leider muss ich mir das auch zu Herzen nehmen, ich bin manchmal auch eher Fehlersucherin #schäm)


    Trotzdem errwarte ich mittlerweile von ihm, dass er in die Schule geht. Meist erzählt er dann auch, dass es zwar in einer Stunde nochmal schlimm war, aber sonst ging. Heute habe ich ihm Chamomilla-Globulis mitgegeben, für den Fall, dass es mal schlimmer wird. Bin gespannt, was er nachher erzählt. Manchmal reicht es ja auch schon zu wissen, man hat etwas für den Notfall da, auch wenn man's nicht braucht - einfach damit man im Falle des Falles dem Schmerz nicht handlungsunfähig ausgeliefert ist.

    Ich kann mir irgendwie so gar nicht vorstellen, dass eine so risikobehaftete künstliche Befruchtung in Deutschland gemacht wurde. Denn ich verstehe auch nicht, warum jemand einem nicht mehr wirklich jungen Körper und auch den Embryos eine Vierlingsschwangerschaft zumutet. Die große Familie ist das beste Netz in das die Babies später fallen können, aber die Schwangerschaft... #stumm


    War sie deine Englischlehrerin, dacarrot oder wie meintest du das mit dem Englischunterricht?

    Ein gemeinsamer Server wäre mir ja auch lieber, aber der kostet 10,-€/Monat sagt mein Sohn.


    Habe jetzt nochmal nachgefragt, auf welchen er genau spielt und er spielt hier:


    GommeHD.net (von einem YouTuber, dort werden Beleidiger sofort gebannt, 16.000 Plätze, mein Sohn sagt, es ist der beliebteste Server Deutschlands... Da spielt er wohl am liebsten "Bed-Wars" oder so)
    MinePlex (der ist aber auf Englisch und es dürfen unbegrenzt Leute drauf)
    Revinside.tv.com (auch ein YouTuber, sehr beliebt und voll, da immer nur 3.000 drauf dürfen)
    Timolia (auch ein YouTuber, 8.000 Plätze)


    Ich muss mich da auch noch schlau machen, für mich war das jetzt gerade etwas Chinesisch, was mein Sohn mir da alles über Server, Lobbies und Spiele erzählt hat... #schäm

    Meiner ist auch 11 und hat seit Beginn der Osterferien einen Laptop, für das er sich die Kaufversion von Minecraft zugelegt hat (er kennt auch alle Youtuber, ich bald auch...). Er baut noch viel, kämpft aber auch. Sein neu zugelegtes Texture-Pack hat wohl auch etwas mit Feuer - er nennt es Feuerzeug... Ich gebe zu: ich beschäftige mich zu wenig damit, denke aber, es ist eine Feuerwaffe. #schäm


    Meistens will er mir aber seine neuen Welten zeigen, die gucke ich mir auch gerne an. Wenn ich mal auf den Bildschirm gucke, läuft eigentlich immer einer mit Schwert rum.


    Glücklich bin ich damit nicht, aber wir Eltern haben auch nicht wenig Bildschirmzeit, insofern sehe ich nur zu, dass er seine Zeiten/Pausen einhält. Jetzt wo alles frisch ist, sind wir da noch sehr generös.


    Achja, er spielt auf 4 fremden Servern, sein Ziel ist aber, mit seinen Freunden einen eigenen aufzubauen.

    Also ich finde, wenn die Öffnungszeit der Küche von der des Lokals abweicht bzw. wenn die Küche nicht mit Beginn der Einlasszeit startklar ist, dann sollte das deutlich am Eingang und auf der Homepage stehen, damit man sich drauf einstellen kann. Also z.B. "geöffnet ab 17 Uhr, Speisen ab 18 Uhr" oder so.


    Da möchte ich mich noch anschließen. Und jetzt, da ich auch den Rest gelesen habe (war vorhin zu langsam), sehe ich die Sache auch anders: es gibt einen Lieferservice, bzw. Vorbestellservice? Dann würde eine sonst nicht weiter definierte Öffnungszeit für mich auch für die Küche gelten.


    Und die bieten den selbst so an? *tztztztzzzzzzz* #finger


    Dann hoffe ich mal, dass es euch trotzdem geschmeckt hat! ;)

    Aber das hat doch nicht deine Mutter angekreuzt, sondern die Arztpraxis. Ich finde, das sieht eher nach Überimpfung als nach "Masern-wurde-nicht-geimpft" aus. In den 70ern war man dan´ganz frank und frei, was das Impfen anging.

    Ich wollte euch nur noch kurz informieren, dass wir bis auf gestern jetzt jeden Tag beim Arzt waren (alles verschiedene) und der heutige der Spezialist war. Er war auch der netteste, übrigens. ;)


    Der Profi-Handchirurg von heute las also den Bericht und zum Schluss sagte ich, dass ich alles so bestätigen kann, was an Behandlung gelaufen ist, nur dass ich das AB nicht gegeben habe, weil mein Sohn es nicht gut verträgt. Da hat er sofort abgewunken und gesagt, "das soll er auch gar nicht nehmen. Die Wunde ist nicht entzündet, alles gut!" Ihr glaubt nicht, wie wahnsinnig erleichtert ich war!!! :) Und mein Sohn freute sich, dass er scheinbar nicht nochmal operiert werden muss (die Ärztin am Samstag sprach von der Möglichkeit).


    Ihr habt mir geholfen, dass ich mein Bauchgefühl ernster nehmen konnte als ohne eure Antworten. Danke dafür!


    Alles wird gut! Und ich gehe jetzt unter die professionellen Fingerverbinder. Wir haben erst in 1 Woche den nächsten Termin, dazwischen darf ich wickeln. :D Wenn der Finger auch nur die leichtesten Entzündungsanzeichen hat, sollen wir aber wiederkommen.

    Also in der Notaufnahme kam erst ein (sehr unsicherer, evtl. angehender) Arzt, der sogar davon ausging, dass nicht genäht werden muss, sondern ein luftabschließender Fingerling drüber käme. Der später hinzugezogene sehr viel sicherere, aber ebenfalls sehr junge Arzt bestätigte das. Dann kam ein mittelalter, sehr selbstsicherer und mir auch sympathischer Arzt, der allem widersprach und sagte, es wird genäht.


    Er kontrollierte jeden Handschlag des scheinbar noch angehenden Arztes und kritisierte fast jeden Knoten - zu fest, zu fest, zu fest... Aber die, die saßen, die saßen dann eben auch schon.


    Er machte einen wirklich kompetenten Eindruck auf mich, kümmerte sich sehr um meinen Sohn (den Großen übrigens, sushiba), verschrieb ihm dann aber auch das AB. Als ich vorsichtig nachfragte, sagte er, dass auch seine Kinder erst 2x ein AB bekommen hätten, er ebenfalls kein Fan wäre, aber hier würde er es geben.


    Da ich nächste Woche eh einen Termin zur Auffrischung für Tetanus/Diphtherie/Polio hatte, wollte ich Tetanus jetzt nicht alleine geben und wir sind direkt nach dem KKH zu unserem Hausarzt zur Impfung mit dem Kombi-Präparat gefahren (in der Klinik hätte es nur Tetanus gegeben). Dem vertraue ich fast blind und habe ihn deshalb dazu befragt. Ihm war es auch ganz neu, er kennt die AB-Gabe nur bei Zahngeschichten. Natürlich durfte er sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber ich merkte, dass er genauso verstört war wie ich über die AB-Verschreibung und ebenfalls eher abwarten würde. Das entsprach meinem Bauchgefühl natürlich sehr und ich fragte mich dann auch, ob ich es im Eifer des Gefechts nicht vielleicht auch falsch verstanden hatte, und er es ihm nur für den Fall des Falles schonmal verschrieben hat.


    Bei der Kontrolle am nächsten Tag waren dann 3 sehr junge Ärzte in der Notaufnahme für uns zuständig, die dann den Bericht lasen und meinten "Oh, er bekommt AB?". Da habe ich dann erklärt, dass ich dachte, es wäre nur für den Fall des Falles verschrieben worden und dass mein Sohn es noch nicht nimmt. Die waren dann etwas verwundert, weil es im Bericht eben anders steht (dass er es nehmen soll), auf meine Nachfrage sagten sie dann aber auch, dass sie es jetzt nicht so unbedingt sehen würden, dass es AB genommen werden müsse. Die 3 haben sich also nicht dafür ausgesprochen. Dort wurde übrigens nur etwa 1 Minute in Braunol getunkt.


    Und bei der Kontrolle (und dem 10 Minuten Braunol-Bad) heute hat sich eine Ärztin der Handchirurgie dafür ausgesprochen, dass er das AB doch bitte nehmen solle, eben weil es im Bericht so steht. Aber heute sah die Wunde auch wirklich nicht schön aus... Morgen früh haben wir dann einen Termin beim Chefarzt der Handchirurgie. Mein Partner und ich haben uns jetzt entschieden, den Termin morgen auf alle Fälle noch abzuwarten. Wenn sich wirklich eine Infektion breit machen sollte, würden wir es ja an veränderten Schmerzen und evtl. Fieber oder so merken. Wir gehen jetzt mal davon aus, dass bis morgen früh alles ruhig bleibt. Und dann sehen wir die Wunde ja wieder. Die Ärztin heute sprach auch noch von einer eventuellen OP, weil die Wunde sich so nicht schließen will (und auch wirklich grottig genäht ist). Ich würde mich damit ehrlich gesagt sicherer fühlen, auch wenn eine Vollnarkose bestimmt auch kein Zuckerschlecken ist.


    Danke für eure Antworten und fürs Mitgrübeln!

    Hallo,


    ich sitze hier vor einem AB und möchte es meinem Sohn eigentlich nicht geben. Die Vorgeschichte:


    Geklemmter/gequetschter Zeigefinger mit Fleischabtrennung bis auf den Knochen sowie großflächige und tiefe Oberflächenabschürfung, so dass da offenes Fleisch frei liegt. Vorgestern geschehen, bisher ohne größere Komplikationen, tägliche Begutachtung durch Ärzte, wohl auch die nächsten Tage noch, da die Wunde noch nässt, das offene Fleisch an einer Stelle wuchert und das Ganze nicht lecker aussieht...


    Die Wunde war zwar sauber, wurde aber wegen der starken Blutung in der Schule verbunden und von den Sanitätern im gerufenen Krankenwagen fand dann keinerlei Erstversorgung oder überhaupt Wundansicht statt. So abgegeben im Krankenhaus (wo ich zum selben Zeitpunkt eintraf) warteten wir dann fast 2 Stunden auf die Erstversorgung, die Wunde wurde mit 6 Stichen genäht. Der Arzt dort meinte, dass ein prophylaktisches AB wichtig wäre.


    Ich sehe den Sinn eines AB im Kampf gegen Infektionen und finde es dort sehr segenreich.


    Aber etwa die Hälfte der behandelnden Ärzte fand es nicht sinnvoll, die andere stellte die Therapie nicht in Frage, nur 2 sprachen sich wirklich dafür aus.


    Mein Sohn bräuchte ewig bis sich sein zerstörtes Immunsystem dann wieder berappeln würde. Ich würde ihm keinen Gefallen damit tun und stehe jetzt völlig im Zwiespalt, das zu verantworten...


    Habt ihr Erfahrungsberichte? Wie würdet ihr entscheiden? Würde eine beginnende Entzündung sich nicht mit Schmerzen, Pochern oder erhöhter Temperatur anzeigen und könnte man nicht auch erst im Falle des Falles das AB geben?


    Bei jeder Erkältung, Lungenentzündung etc. bin ich taffer, aber mit Fleischwunden kenne ich mich einfach nicht aus...