Beiträge von amanelil

    soweit ich weiß macht man bei einfach (also nicht offen, völlig verschoben o.ä.) gebrochenem kleinen Zeh nix außer evtl. tapen. Da kannst du selber probieren, ob dir das bzgl. Schmerzen hilft.

    das verlinkte Video von annaclara ist von den Übungsideen her gut und brauchbar, die Ausführung von Adriene würde ich so allerdings nicht zum Nachahmen empfehlen. Sie knickt (wie ganz viele) ganz häufig im Übergangsbereich von Lenden- zu Brustwirbelsäule und ihre unteren Rippen kommen weit nach vorne oben, anstatt unten hinten in der Integration zu bleiben.

    Möwe


    aus meiner fachlichen Sicht dazu noch ein paar Hinweise:

    - mit den Übungen von Liebscher&Bracht (die übrigens nix bahnbrechend neues sind sondern nur Dehnung recht gut strukturiert) kann man sehr gut arbeiten, häufig bringen sie wirklich Erleichterung. Aaaber: Roland hat auch einiges ungeeignetes in den Videos drin und die Übungsausführung ist teilweise alles anderes als optimal. Sämtliche Bauchdehnungsvarianten würde ich erstmal weglassen und mich auf Gesäß und Hüftbeuger konzentrieren.


    - Cantienica ist mMn auch mit großer Vorsicht zu genießen. In den Videos sowie in den Büchern stehen, gehen sitzen dort alle mit einem Hohlkreuz, unbeweglichem Brustkorb und übermäßiger Spannung im Lendenwirbelsäulenbereich. Die Ansätze sind teils sehr gut und hilfreich, aber nicht bis zum Ende sinnvoll durchdacht und ausgereift. Nicht-Skoliose-Betroffene brauchen nicht so viel Spannung, wie sie mit ihrem Training hintrainiert, sondern schaffen sich damit oft neue Probleme (zudem finde ich die Sprache unsäglich, aber das ist Geschmackssache)


    dieses Übungsprogramm hier finde ich recht sinnvoll: https://blog.css.ch/de/bewegun…ebungen-fuer-den-ruecken/

    wobei ich bei Übung 1 mit großer Vorsicht rangehen würde und sie eher weglassen, wenn der Rücken schon weh tut. eine Gesäßdehnungsvariante fehlt mir allerdings.


    am sinnvollsten finde ich immer den Ansatz, an der Alltagsbewegung zu schrauben: für den unteren Rücken ist empfehlenswert, ihn bei aufgerichtetem Becken recht stabil zu halten. Rotationsbewegungen in den Brustwirbelsäulenbereich zu verschieben (da gehört die Rotation nämlich eigentlich anatomisch gesehen hin), Beugung und Streckung (kann die Lendenwirbelsäule besser, aber sie sollte auch nicht alleine dafür verantwortlich sein) ein Stück weit ins Hüftgelenk.

    Sorry, dass ich jetzt erst antworte.

    Ich habe oben ja schon geschrieben, dass ich davon ausgehe, dass Fehlstellungen reversibel sind solange es nicht verknöchert ist. Wenn bei dir die meisten Facettengelenke schon verknöchert sind, dann gehe ich auch davon aus, dass da nicht mehr viel zu machen ist bzgl. Reversibilität und es sinnvoll ist, sich um das drumrum zu kümmern.


    Trotzdem halte ich das Bild vom Knochengerüst nicht für besonders hilfreich. Aber das ist hier vielleicht etwas OT.


    Ich würde dir mit einer Steilstellung allerdings raten, Kronenpunkt nach oben in die Länge dehnen à la Cantienica sein zu lassen.

    Ich habe dein Röntgenbild nicht gesehen, aber solange eine Wirbelsäule nicht künstlich versteift ist oder total verknöchert durch zu lange Immobilisation oder Krankheit, warum soll das irreversibel sein?


    Ich sehe in meinem Unterricht Lenden- und Halswirbelsäulen die sich aus dem übermäßigen Lordosen, Brustwirbelsäulen die sich aus übermäßigen Kyphosen raustrainieren lassen, Fußfehlstellungen und Schulterfehlstellungen, die wegtrainiert werden können, warum sollte sich bei einer Steilstellung nichts machen lassen?


    Ja, das braucht Zeit, Know-How, Geduld und Durchhaltewille um das durch Training zu beeinflussen. Manchmal geht auch nicht mehr unendlich viel, wenn es schon sehr weit fortgeschritten ist.

    Aber es ist zu hinterfragen, ob die Kausalkette: "die HWS ist in Steilstellung und deshalb sind Muskeln und Fazien drumrum verspannt" so gilt oder ob sie nicht eigentlich umgekehrt werden müsste.


    Auch zu hinterfragen ist m.E. Kräftigung. Wenn du einen Muskel trainierst und er hypertrophiert hat er meist eine höhere Ruhespannung einen höheren passiven Widerstand als ein nicht hypertrophierter Muskel. Ob du diesen Effekt bei eh schon zuviel Spannung möchtest, wage ich zu bezweifeln.


    Cantienica sehe ich inzwischen recht kritisch. Die Idee und das was sie schreibt ist ja ganz gut. Sie hat sich auch sehr viel aus der Spiraldynamik abgeguckt. Aber wenn ich die Werbevideos gucke, scheint das in der Umsetzung nicht so ganz zu funktionieren. Dann laufen da alle mit einem überaufgespannten Hohlkreuz, total verspanntem Kreuzbein und unkoordinierten unteren Rippen rum. Ich möchte mich nicht in diese Richtung trainieren und kann es niemandem empfehlen.

    So gesehen klingt das alles ziemlich endgültig und aussichtslos und ich verstehe sehr gut, dass dich das ziemlich deprimiert.


    Ich habe jetzt nicht den Thread von Anfang an nachgelesen und weiß daher nicht, was du alles schon ausprobiert hast.
    Aber die allgmeine Ansicht, dass hauptsächtlich die geschwungene Form der Wirbelsäule für die Abfederung zuständig ist, ist definitiv hinterfragungswürdig. Im Dunstkreis der Faszienforschung geht man inzwischen eher davon aus, dass die Wirbel faszial miteinander verspannt sind und das Abfedern v.a. durch die aufgespannte Struktur ermöglicht wird.


    Welche Muskulatur soll denn konkret aufgebaut werden und wie?
    Gibt es einen Vorschlag dazu, wie die Steilstellung abgebaut werden kann?


    Hast du es schon mal mit Spiraldynamik versucht? Da habe ich bisher das differenzierteste und präziseste Konzept gefunden, wie man seine Knochen sinnvoll sortieren kann.

    Zu spät für edit, das sollte heißen: Wie rollst du? Schnell hin und her oder ganz langsam

    Wie willst du? Schnell hin und her oder ganz langsam

    Ich würde gucken, dass ich das Kind in eine Physiotherapie bekomme, die eine Spiraldynamik-Ausbildung (oder etwas vergleichbares hat - wobei ich nichts kenne, was mit Spiraldynamik wirklich vergleichbar wäre... ) hat. Begleitend dazu zum Osteopathen.

    Einen Lily Cup? Der hat keinen so dicken Rand oben. Ist aber recht lang und recht weich, ich hatte einen nach den Geburten, da war das super. Da hatte ich nämlich auch dieses unangenehme Druckgefühl am Rand. Inzwischen kann ich den nicht mehr tragen, weil mein Beckenboden viel zu fit ist dafür.

    es könnte gut sein, dass du dazu auch noch Knickfüße hast. Akut bringt das nix, aber längerfristig würde ich ein Spiraldynamik-Coaching empfehlen. Es gibt auch Physios die danach arbeiten. Normale Physiotherapie hat bei mir nix gebracht. Aber mit den Spiraldynamikanweisungen hab ich meinen Knickfuß und den Hallux valgus Ansatz schon wegtrainiert, Senkfuß wird auch schon besser, die Spreizkomponente ist die hartnäckigste... Aber die Wirkung insgesamt ist enorm!

    ähm, @Patrick, nicht unbedingt. Ich habe meinen mooncup aussortiert, weil er eben nicht mehr aufgeploppt ist. Ich habe jetzt die härtere Variante vom yuuki, das Material ist härter und ploppt bei mir viiiel besser auf als der mooncup.

    ich hatte als Kind auch sowas. Wobei der zweite Zeh mehr über dem dritten war. Meine Mutter hat den Kinderarzt gefragt, der meinte, dass sich das verwachsen würde. Viel barfuß laufen lassen und einfach abwarten. Es hat sich auch tatsächlich links komplett und recht nahzu von selbst reguliert mit den Jahren.

    Viel Spaß damit! Ich hab einen Mooncup und einen Lilycup und würde sie nie wieder hergeben... Gerade im Urlaub oder so. Unglaublich praktisch. Leeren tu ich nach Gefühl, an den ersten zwei Tagen 3mal am Tag, danach nur noch morgens und abends... Mit Wasser auswaschen wenn möglich, wenn noch reicht auch Toilettenpapier...

    Also ich finde den Hinweis, dass man erst nach dem Eisprung ungeschützten Sex haben sollte ziemlich 'gefährlich'. Es kann nämlich auch vorkommen, dass man einen 2. Eisprung in einem Zyklus hat.


    Ich mache seitdem weder NFP noch Persona oder sonst was. Ich hab mir die Mirena legen lassen und bereue das keinen Tag, bisher.

    ist doch super, wenn du glücklich und zufrieden mit einer Mirena bist. Es gibt aber genügend Frauen, die Schwierigkeiten mit hormoneller Verhütung haben.


    und siehe oben, es gibt zweite Eissprünge, aber nur in einem Zeitfenster von ca. 24 h nach dem ersten. Das ist mir den NFP-Regeln abgedeckt. Danach verhindert die hormonelle Situation einen weiteren Eisprung. (Soweit ich informiert bin funktioniert die Pille/Mirena auch genau so...)

    zwei ES hintereinander gibt es laut NFP-verwandter Forschung nur in einem 24h Zeitfenster, was die Regeln abdecken. Das halte ich also für unrealistisch.


    dann die Frage an Evica und Lie, habt ihr dann bei den (vermutlichen) Fake-ES Temperaturanstiegen auch regelkonform euren Muttermund/Schleim auswerten können?
    weil falls nein, hättet ihr ja nicht freigeben dürfen.
    Außerdem kann man mit NFP einen ES-Tag gar nicht genau feststellen sondern lediglich eingrenzen auf 2 Tage vor und einen Tag nach der 1.hM...


    ähh... und sorry, das ist jetzt vielleicht sehr OT gewesen...