Beiträge von igel

    Ich u meine ganze Sippe tranken viel früher täglich schwarzen Tee, daher....

    Ich habe gelernt (im Teemuseum in Norden) dass die Weltmeister im Tee-trinken (Ostfriesen) praktisch schon im Säuglingsalter mit dem Schwarztee-trinken anfangen.

    Und dass die Dummheit der Ostfriesen (wer kann sich noch an die ganzen Ostfriesenwitze erinnern?) eine Urban Legend ist...


    Von daher kann ich mir nicht vorstellen, dass ne Tasse Kaffee zum Frühstück schädlich sein soll.

    Dödel ist bei und eine leichte Abmilderung von Depp.


    "o mei is die gla odli" kann man mit "Die Kleine ist süß/putzig" übersetzen.


    Um die Suppeneinlage aus dem Topf zu schöpfen muß man hier "ge buhn langa" (Mit der Schöpfkelle ganz nach unten gehen "gegen den Boden greifen")

    Nein, dann würde sicherlich so mancher AG sicherheitshalber dem werdenden Vater die Kündigung aussprechen. Generell gilt in vielen Betrieben das unausgesprochene Gesetz für Männer, Elternzeit erst 7 Wochen vorher anzukündigen, um eben dieses Kündigungsrisiko zu vermeiden - das finde ich auch recht kurzfristig.

    Würde eine verpflichtende Elternzeit für Väter per Gesetz eingeführt, müsste der gleiche Kündigungsschutz gelten, wie für werdende Mütter.


    Im Grunde genommen sollte das jetzt schon eingeführt werden und nicht an eine verpflichtende Elternzeit gebunden sein. Wieder so ein Beweis dafür, dass das Elternzeitgesetz zum Teil das Papier nicht wert ist, auf dem es gedruckt wurde.

    Ich bin ja für eine verpflichtende Elternzeit für Väter dann verteilt sich das Ausfallrisiko gerechter.

    Wenn ein Mann in der zwölften Woche bekannt gibt, dass er Vater wird, hat der AG noch 6 Monate Zeit einen Ersatz zu finden. Wenn eine Frau in einem Gesundheitsberuf bekannt gibt, dass sie schwanger ist, fällt sie meist von jetzt auf gleich aus. Schichtarbeiterinnen dürfen von jetzt auf gleich keine Nachtschicht mehr machen usw. Das Ausfallrisiko wird bei den Männern mit einer verpflichtenden Elternzeit erhöht, aber trotzdem haben AG mehr Zeit sich darauf vorzubereiten.

    Elternsprechtage dauern bei uns 4 Stunden, unterteilt in 5MinutenTermine.

    Die 5 Minuten reichen, um einen Eindruck von einer Lehrperson zu erhalten und zu erfahren, wie sich das Kind bei der Lehrkraft so gibt. Auch, ob es gut wäre, sich mal gesondert zusammen zu setzen.


    Deswegen gehen wir zum ersten Elternsprechtag zu den Hauptfachlehrkräften, aber nur, wenn wir sie noch nicht kennen.

    Den zweiten Elternsprechtag lassen wir ausfallen.

    Oh.Mein.Gott!!!

    Manche Lehrer tun auch 2018 noch so, als hätten sie noch nie einen Linkshänder und dessen Probleme in der Welt der Rechtshänder gesehen!#sauer


    Ich würde einen kleinen Locher mitgeben, und den Hefter einmal umdrehen, so dass er Kopf steht und die Heftung rechts ist. So kann das Kind ganz normal mitarbeiten, hat die Blätter in der selben Reihenfolge (das neueste oben und keine Heftung im Weg).

    Wenn die Lehrperson den Hefter in die Hand nimmt, muss sie halt umdrehen und nach rechts aufschlagen. Da kann sie mal merken, wie es sich als Linkshänder in einer rechtshändigen Welt lebt....

    Das ist die praktische Lösung.


    Stellen sich alle Lehrer so an, würde ich diese Lösung wählen.

    Ist es nur eine Lehrkraft, würde ich evtl den Gespäch suchen.

    Ich finde auch seltsam, dass so genaue Vorgaben gemacht werden.

    Es reichen auch wenige Fälle in Apotheken, und dann kostet es Menschenleben.

    Vollkommen richtig!


    Ich bin gespannt, wie es in der Praxis laufen wird.

    Das Hauptziel der ganzen Maschinerie ist ja wirklich, dass verhindert wird, dass die Fälschungen überhaupt in die Apotheke gelangen.

    Das in der Apotheke die Meldung kommt "die Packung wurde schon ausgebucht" heißt nicht zwangsläufig, dass man eine Fälschung in Händen hält. Theoretisch könnte auch die erste ausgebuchte Packung die Fälschung sein.


    Aber, wie gesagt, ich denke, dass die Apothekenkunden nicht viel davon mitbekommen werden.

    Die Packungen werden beim Wareneingang schon geprüft werden und somit liegen nur verifizierte Artikel im Lager, die bei der Abgabe schlicht ausgebucht werden und fertig.


    Was ich etwas mit Sorge sehe, ist die Prüfung der Fertigarzneimittel in der Apotheke. Das hat in den letzten Jahren nämlich zu viel mehr Rückrufen geführt als entdeckte Fälschungen.

    Das Ausbuchen vom SecurPharmserver ist ja nur ein Teil der Sicherungsmaßnahmen.

    Die zweite Pflicht ist das Versiegeln der Packungen.


    Da weiß vielleicht die.lumme mehr. Wie wird die Prüfung der Fertigarzneimittel in Zukunft gemacht? Einfach nur die Packung auf Beschädigung überprüft? Oder geöffnet, kontrolliert und mit einem ApothekenPrüfsiegel verschlossen?

    Ja. Aber die wenigesten Fälschungen kommen aus der Apotheke.

    Aber ehrlicherweise muss man auch sagen, dass Fälschungen ein echtes Problem sind und es letzten Endes um den Schutz der Patientinnen und Patienten geht.

    Die meisten gefälschten Arzneimittel kommen aus Internetbestellungen ins Land.

    Und damit meine ich nicht die renomierten Versender aus den Niederlanden, die übrigens auch ans SecurPharmsystem angebunden sind, sondern dubiose Versender, meist von außerhalb der EU, die alles mögliche in die Medikamente packen, nur nicht den teuren Wirkstoff, den sie auf die Packung schreiben.

    Und das soll was bringen?

    Dass gefälschte Medikamente auf den Markt kommen oder dass die Patienten zugeordnet werden können?

    Es soll verhindert werden, dass gefälschte Medikamente überhaupt in die Lieferkette gelangen.

    Jede der beteiliten 'Stellen ist berechtigt den Server abzufragen. Es ist zwar keine Pflicht, aber die Apotheken werden sicher schon beim Wareneingang kontrollieren, ob die Packung "grün" zeigt. Wenn nicht, geht die Packung retour zu Großhandel - mit der Begründung, die der Server liefert (z.B. Packung wurde schon mal ausgebucht oder Packung ist als gestohlen gemeldet bzw 25 andere Gründe, die ich nicht auswendig weiß)

    Das macht ein einschleußen in die Lieferkette komplett uninteressant - man fliegt ja sofort auf.


    An den Server wird nur die GTin gemeldet. Nichts weiter.Schon gar nicht der Patient.

    Machr es Sinn, sich einen Vorrat anzulegen, bei so Notfallmedikamen ten?


    Ich sehe mich schon in der Apotheke und mein Asthmamedikament nicht bekommen,...

    Keine Panik!

    Ab dem 9.2.19 darf keine verschreibungspflichtige Packung (und einige Apothekenpflichtige Medis einer Liste oft gefälschter Präparate) mehr ohne 2D Code mehr in den Handel kommen.

    Bis zum 8.2.19 schon.

    In Handel befindliche Ware darf bis zum Verfall abverkauft werden.

    Es wird also bis zu 5 Jahre dauern, bis ausschließlich SecurPharm-gesicherte Packungen im Umlauf sind.


    Ein Vorrat wegen SecurPharm ist übertrieben.


    Sollte in einer Apotheke die Internetverbindung ausfallen, werden die Nummern im System gespeichert und an den Server gesendet sobald die Verbindung wieder steht.

    Sollte dann eine Packung "Rot" gemeldet werden, muß die Apothekenleitung entscheiden, was passiert.

    Das wird aber nur extrem selten der Fall sein, wenn die Packung beim Wareneingang schon überprüft wurde.

    Braucht es echt acht Jahre, um ein solches System auf die Beine zu stellen? Bzw. jetzt in Zeitdruck zu geraten?

    Ja. Es kocht jedes Land sein eigenes Süppchen.

    Jedes Land hat zugriff auf die Server der anderen Länder.

    Außerdem ist es doch immer so. Denk mal an die DSGVO. Da brach die Panik auch erst kurz vor dem 25.5.18 aus.



    Ich glaube kaum, dass es wg. Securpharm Probleme auf Patientenebene geben wird. Die Hardware in den Apotheken ist insgesamt sehr weit vorne und unsere Softwarehäuser echt auf Zack. So, wie ich es gehört habe (ich hab mich nicht näher damit befasst), wird man die Packungen innerhalb von anderthalb Wochen nachmelden können.

    Verursacht nur wieder Kosten, die bei Apotheken, Großhandel und Herstellern hängen bleiben.

    Einige Apotheken werden ihre Gepflogenheiten überdenken müssen. Sowas wie Auseinzeln aus größeren Packungen geht dann nicht mehr.

    Aber im Rahmen eines guten QMS sollte sowas eh nicht mehr gemacht werden.

    Äergerlich ist das, was ich fett markiert habe.

    Apotheken müssen eine monatliche Gebühr zahlen, damit sie auf den Server zugreifen dürfen. Außerdem noch eine Gebühr dafür, dass sie die Lizenz bekommen, die sie als berechtigt ausweist. Alles ziemlich kompliziert dafür, dass am Ende keine gefälsche Packung in Apotheken auftauchen wird.

    Die Software ist grade im entstehen. (Zumindest für die Apotheken.)

    Laufen soll das so:

    Die Hersteller von verifizierungspflichtigen AM drucken auf die Packungen einen 2d Code, in dem unter anderem eine Packungsindividuelle Nummer verschlüsselt ist, die es nur einmal gibt.

    Wenn die Packungen den Hersteller verlassen, meldet dieser die Nummern an einen Server.

    Wenn in der Apotheke die Packung an den Endverbraucher abgegeben wird, meldet sich die Apotheke bei dem Server und streicht die Nummer aus.


    Im Prinzip ganz einfach - der Teufel liegt in den Details.


    Derzeit kann noch keine Apotheke sagen, ob es funktioniert, weil der Zugang zum Server noch nicht sicher steht. Das soll aber bis zum Stichtag klappen.

    Und dann gibt es noch die ganzen Kurven im eigentlich geraden Weg.


    Auf der letzten Fachmesse haben die Softwarehersteller gezeigt, wie weit sie mit der Entwicklung sind. Ich denke, dass es nicht an den Apotheken liegen wird, wenn es im Februar nicht klappt mit dem Start von SecurPharm (das ist das Stichwort zum googeln :-))

    Ich weiß nicht, wie es in Bayern ist, aber ich könnte mir vorstellen, daß es auch ein Unterschied ist, wie viele Mütter arbeiten bzw. wie viele davon Vollzeit arbeiten. Mit Teilzeit kann man eventuell eher einrichten, daß man das Kind auf dem Weg zur Arbeit mit in die Schule nehmen kann und ist trotzdem zu einer vernünftigen Zeit wieder da als bei 8 Stunden, bei denen man mit Pausen und Wegen ja locker 10 Stunden unterwegs sein kann.

    Ich weiß nicht, ob es überall in Bayern so ist, aber hier öffnet kein Kindergarten vor 7 Uhr. Geht dann bis 15:30, 16:30 und 17 Uhr - Freitags kürzer. Die Schulen öffnen 7:30 (Frühhort - was ist das?) und enden zwischen 11:15 und 15:30 Uhr. Freitags auch kürzer.


    Das ist der Grund, warum hier fast alle Mütter gar nicht oder Teilzeit arbeiten. Und einige Väter auch nur 30 Stunden.