Beiträge von igel

    Schau dir mal den BeSafeIziKombi an. Wir haben unseren für 370 Euro bekommen. Halt ohne IsoFix - haben wir nicht im Auto. Aber sooo kompliziert ist der Einbau nun auch nicht, und der Sitz hält bombenfest.


    Bei den Infos, die du aus den sogenannten Fachgeschäften bekommen hast, stellen sich zuerst meine Nackenhaare und dann geht mir das Messer in der Tasche auf. Das ist echt unglaublich.


    Schau doch mal in die Raben-Reboarder-Liste ob jemand mit Reborader bei dir in der Nähe wohnt. Dann kannst du dir die Teile "in Echt" anschauen. Oder schau bei HTS auf die Homepage und such nach Händlern. Die zeigen die die HTS Produkte auch.

    Hab ich schon mitbekommen. Es gibt leider Motorradfahrer, die meinen, dass alles erlaubt ist, wenn man nur links überholt.


    Und ein FAHRLEHRER hat mir mal erklärt, dass das gar kein überholen ist, sondern nur ein vorbeifahren. Wir sind dann übereingekommen, dass man nur im Stau - deutlich unter 50 km/h - auf der linken Spur links vorbei fährt.


    Und weil dieses "Vorbeifahren" wohl wirklich rechtlich ok ist schrieb ich das mit dem gefährlichen Eingriff in den Strassenverkehr. Die Geschwindigkeit ist ja ein großer Teil des Problems.


    Ich bin gespannt, wie es weitergeht.


    edit:Zitieren muß ich wohl noch üben... #schäm Ich wollte Eilans Post zitieren.

    Dass das knapp war, glaub ich dir.


    Aber warum empörst du dich, dass er dich Links überholt hat? Hätte er dich rechts überholen sollen? (Ich finde den passenden Smily für "mein-ich-nicht-ernst" nicht)


    Vielleicht hat eine Anzeige wegen "gefährlichem eingriff in den Straßenverkehr" oder so ähnlich mehr Sinn, als eine Anzeige wegen überholen.


    edit: Muß ich als Halter nicht mehr wissen, wer mein Fahrzeug fährt? Ich dachte, ich kann eine Strafe nur dann abwenden, wenn ich sagen kann, wer mein Fahrzeug gefahren hat. #gruebel

    Wie das rechtlich ist, weiß ich nicht.


    Aber frag doch einfach wozu das Medikament, dass dich grade stört, gut ist. Vitamin D (in den Vigantoletten) ist z.B. an vielen Prozessen beteiligt und viele Menschen sind damit unterversorgt. Da macht die Wissenschaft gerade den großen Erkenntnistopf auf. Vielleicht geben sie es ja nicht "weil man das so macht und schon immer so gemacht hat", sondern wissen, was sie mit der Gabe erreichen oder verhindern wollen?

    Octenisept hat auch noch den Vorteil, dass es farblos ist.


    Betaisodona färbt so häßlich.


    Zuhause mach ich bei solchen Schürfwunden (Schotter, Teer usw.) gerne einen Rivanolumschlag. Aber das Zeug färbt derartig, dass ich das nicht unterwegs machen möchte - ist auch unpraktisch so ne halb-liter-Flasche und das ganze Verbandzeug mitzuschleppen.

    Ich hab mal gelernt: Maximal 3 Wochen am Stück - dann eine Woche Pause und dann wenn nötig nochmal 3 Wochen.


    Apotheken werden in der Regel mehrmals am Tag beliefert. Ruf doch einfach früh morgens in der Apo an und bestelle die Weleda Fieber und Schmerzzäpfchen (oder Schmerz und Fieberzäpfchen - kann ich mir nie merken) telefonisch. Dann kannst du sie am Nachmittag abholen - oder ist bei euch der Mittwoch nachmittag noch zu? (Gibts das echt noch?)


    Wenn die ersten Spitzen rausschauen ist doch das größte Stück geschafft!

    Wo habe ich dir vorgeworfen, dass du Argumente bringst? Ich weiß, dass das eine Diskussion ist. Ich glaub ist sitz hier auf der Leitung, den Satz verstehe ich nicht.


    Und nochmal Nein. Du wirst nicht angegriffen, weil du ständig auf den Zusammenhang zwischen Spende und Lebensrettung hinweist, sondern weil du Argumente gegen eine Spendenbereitschaft nicht stehen lassen willst und den Menschen, die sich nicht rechtzeitig vor ihrem Hirntot(d?) #gruebel um einen positiven Spendeausweis gekümmert haben vorwirfst, dass sie jetzt auch noch andere mit in den Tod ziehen.


    Ich habe auch schon geschrieben, dass ich mit einer Einschränkung im Spendeausweis - nur an selbst spendewillige - keinerlei Problem habe (hätte, wenn es möglich wäre)


    So, und weil ich glaube, dass wir gar nicht sooo weit auseinanderliegen mit unserer Meinung zur Organspende, klinke ich mich hier mal aus und geh auf Wollmäusejagt.

    Wir diskutieren hier doch nicht über das Für und Wider der verschiedenen Regelungen, sondern über das Für und Wider der Organspende.
    Und da habe ich klare Prioritäten, die ich auch so benenne, wofür ich hier ja schon recht heftig angegriffen werde.


    Ob ich da nun einen Ausweis für ausfüllen muss oder einfach gar nichts mache ist da ja zweitrangig.


    Das eine hängt mit dem anderen zusammen. Und für viele ist es eben nicht zweitrangig, ob sie einen Ausweis ausfüllen müssen oder nicht. Wenn ich mich mit dem Thema nicht beschäftigen will, tu ich das eben nicht. Basta. Wenn in dem Moment die Widerspruchsregelung gilt, ist das gut für die Menschen, die auf ein Organ warten. Wenn die Zustimungsregelung gilt, ist das für die Wartenden schlecht.


    Und du wirst nicht für deine Prioritäten angegriffen, sondern dafür, dass du alle dazu bringen willst ihre Prioritäten deinen gleich zu setzen.


    Außerdem kommt es gar nicht so selten vor, dass Menschen, die beschenkt wurden daraufhin etwas zurückgeben wollen. Nun geht das bei der Organspende nicht an den Schenkenden, aber vielleicht an jemanden, der auch ein Geschenk braucht.


    So, jetzt habe ich eine Frage an die Bibelversteher. Es gibt (nicht nur im Christentum) doch das Gebot der Nächstenliebe. "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst." Ist die Bereitschaft zur Organspende jetzt gelebte Nächstenliebe, oder nicht?


    Und zum Problem der Widerspruchslösung in Österreich: Das ist eigentlich nur ein Argument dafür einen Spenderausweis bei sich zu haben. Man kann nämlich auch "Nein" ankreuzen auf dem Ausweis.

    Wie bekommt man denn die Politik dazu die Widerspruchslösung einzuführen?


    Nach den ganzen Seiten Diskusion habe ich den Eindruck, dass das die einfachste Art wäre mehr potentielle Spender zu generieren. Dann müssten wir uns hier nicht die Finger wundschreiben. Denn ich bin immernoch überzeugt, dass die meisten Menschen sich einfach nicht mit ihrem Tod beschäftigen wollen - oder ab einem gewissen Punkt das einfach nicht können. z.B. wegen der Frage: "Kann ich meinen Angehörigen - meinen Kindern - zumuten, ihre "lebende" Mutter in den OP fahren und die tote Mutter wieder aus dem OP herausfahren zu sehen?"


    Die Frage: "Werde ich schmerzen haben bei der Entnahme?" kann man heute schon entschärfen durch einen Zusatz auf dem Spenderausweis wie "Explantation nur unter Narkose!". Ich gehe davon aus, dass das beachtet wird. (Ja, vielleicht naiv, aber es wurde in diesem Thread ja auch schon erklärt, dass es Kliniken gibt, an denen die Narkose bei der Entnahme Usus ist)


    Und Menschen, die aus religiösen Gründen kein Organ spenden möchten, werden vermutlich aus denselbsen Gründen keines annehmen.

    Schreib doch bitte in die Forumregeln rein, wie genau die Angaben im Profil zu machen sind. Wer sich nicht dran hält wird gesperrt.


    Sorry, ich habe schon Bauchweh dabei die Daten meiner Kinder überhaupt zu nennen. Wenn jetzt noch ein Thread kommt, in dem verlangt wird das Geschlecht anzugeben, dann nehm ich die Kinder komplett wieder raus.


    Entschuldigung, wenn sich das unfreundlich liest.

    Shevek, mit deiner Aussage " Spenderorgane retten Leben" hast du natürlich Recht. Ich hoffe, das bezweifelt hier niemand.


    Es wird nur (derzeit) nicht funktionieren einer Einschränkung im Ausweis "Nur an Empfänger mit langjähriger Spendebereitschaft" Beachtung zu schenken. Soweit mir bekannt ist, wird doch nirgends dokumentiert, ob und wann ein Spederausweis ausgefüllt wurde. Das wird sich jetzt mit der elektronischen Gesundheitskarte ändern, auf der der Spenderausweiß drauf sein kann.


    Prinzipiell hab ich mit einer solchen Einschränkung kein Problem.


    Im Blutspendeausweis steht z.B. drin, dass ich mich ans Rote Kreuz wenden kann, wenn ich eine Blutspende brauche und dafür bezahlen mußte - die Kosten übernimmt dann das RK für mich. Natürlich muß ich in D nicht für Blut zahlen, aber D ist ja nicht die ganze Welt.


    Nun kann man Blutspende und Organspende nicht gleichsetzen, aber einen Denkansatz in die Richtung kann man schon machen.

    Shevek, ich denke, es geht da auch um verschiedene Lebensabschnitte.


    Da soll sich ein gesunder (junger) Mensch mit dem eigenen Tod beschäftigen. In der jetzigen rechtlichen Lage, muß er das erstmal tun, um als Spender in Frage zu kommen. Wer das nicht tut - will er nicht will oder kann oder am Thema nicht interessiert ist - der ist für die auf Organe wartenden erstmal verloren.


    Wenn man sich dann damit beschäftigt und erstmal feststellt: "Nö, ich will nicht, weil [Argumente dagegen sind im Threa nachzulesen]" dann ist das eine Entscheidung. In dem Moment wird der Mensch vielleicht auch sagen "ich will auch gar kein anderes Organ!"


    Und dann kommt ein neuer Lebensabschnitt. In dem der Mensch erkrankt und es wird ihm erklärt, dass er ein neues Organ braucht, weil sein eigenes die Leistung nicht mehr bringt. Jetzt sieht derjenige das Thema von einer ganz anderen Seite. Und füllt vielleicht auch einen Organspendeausweis aus, damit nach seinem Tod wenigstens die anderen Organe noch helfen können. War der Zeitpunkt dann zu spät? Muß man mit der Entscheidung, die man heute fällt sein ganze Leben leben? Darf man nicht umentscheiden?

    igel :
    Warum ist es wichtig dafür einem Menschen das Leben zu retten ob er fremd ist oder bekannt?


    Das kann ich nicht recht beantworten, weiß aber, dass es Menschen gibt, die einfach nur bekannten Menschen helfen wollen. Da kommt auch die Verschwörungstheorie wieder vor (Stichwort: Organ-Mafia). Oder auch die (inzwischen leider bewiesene) Vermutung, dass man mit seinen Organen nicht den Menschen hilft, die sie am nötigsten haben, sondern denen, die das meiste Geld zahlen.


    Ich denke beim Thema "Organspende Ja oder Nein" gibt es kein "Richtig oder Falsch" bzw. ist "falsch" nur sich nicht damit auseinander zu setzen. Jedenfalls mit der jetzigen Regelung. Würde die Widerspruchsregelung gelten, wären die, die sich einfach keine Gedanken um das Thema machen automatisch Organspender.


    Das ist das Mindeste!!!


    Ich meine, die Frau hat nicht nachgedacht, denn wenn sie das getan hätte, hätte sie den Sprung aller Wahrscheinlichkeit nicht gewagt. Sie hat vermutlich einfach reagiert. Und es ist gut gegangen. Zwei Menschen leben!!! Ich hoffe, die Frau wird psychologisch betreut, denn ich kann mir gut vorstellen, dass man mit den Gedanken "was da alles hätte passieren können" nicht unbedingt alleine fertig wird. und diese Gedanken sind ihr bestimmt auch gekommen - nachdem alles vorbei war.


    Das einzig "Dumme" an der Geschichte ist die Tatsache, dass es solche ungesicherten Schächte gibt. Und das "Dumm" ist in Anführungszeichen, weil ich das nicht "dumm" finde, sondern einen Skandal sondersgleichen!

    Ich unterschreibe bei Shevek.


    Wenn ich das richtig im Kopf habe, sind sieben Organe möglicherweise lebensrettend bzw. ihre Nichtweitergabe potenziell tödlich. Das sind sieben Menschenleben.
    Heißt also, hier wird von einigen die Trauerarbeit von einigen Angehörigen (die natürlich wichtig ist) als wichtiger als das Leben von sieben Menschen eingeschätzt. Sieben Menschen.
    Das ist für mich überhaupt nicht nachvollziehbar. Nee, echt nicht.


    Wenn sich ein Mensch soweit mit der Materie auseinander gesetzt hat, dass die Entscheidung gegen eine Spendenbereitschaft fiel, weil der Mensch die Trauerarbeit seiner Angehörigen als wichtiger empfand, als andere - wildfremde - Leben zu retten, dann sollte man das aber auch einfach stehen lassen können.


    Ich finde es ganz wichtig, dass man sich auch OHNE schlechtes Gewissen GEGEN eine Bereitschaft zur Organspende entscheiden DARF. Und auch die vielen Facetten zwischen einem "Ja" und einem "Nein". Ich finde, man sollte es einfach hinnehmen, wenn jemand festlegt "meine Leber und Nieren spende ich, aber mein Herz und meine Augen bleiben bei mir".


    Mir fällt es z.B. auch schwer, eine Entscheidung gegen eine Blutspende hinzunehmen. Ich kann nicht verstehen, dass man vor so einem Piks so Angst haben kann, dass man nicht zur Blutspende geht. Ist aber bei manchen so. Und auch, wenn ich es nicht verstehe - ich akzeptiere es.


    Und ich meine, man sollte auch bedenken, dass die meisten Menschen versterben ohne als Organspender in Frage zu kommen. Die eigene Bereitschaft zur Organspende bedeutet ja nicht, dass man auf jeden Fall und ganz sicher nach seinem Ableben noch vielen Menschen das Leben retten wird. Das geschieht ja nur in dem Fall in dem das Hirn zuerst stirbt - in den meisten Fällen gibt aber als erstes das Herz auf - hab ich mal gelesen.

    Freda und Beavi:


    Mir ist bewußt, dass ERST der Hirntod festgestellt wir und DANN die Organspendemaschinerie in Gang kommt. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass ERST ein Mensch sterben muß, bevor schwer kranken Menschen mit den Organen geholfen werden kann.


    Ohne einen Hirntoten Menschen kommt es zu keiner Transplantation. Und für mich fühlt es sich so an, dass ich einem Menschen den Tod wünsche, damit ein anderer Mensch leben kann. Andererseits wünsche ich den Menschen, die auf ein Organ warten, dass sie auch eines bekommen... wie geschrieben - eine Zwickmühle.


    Ich habe den Eindruck, dass es Sinnvoll wäre auch in D eine Widerspruchslösung wie z.B. in Österreich einzuführen. Wer nicht spenden will, muß nicht - es muß nur bekannt sein.

    Ich denke, dass Wollschaf schon recht hat, wenn sie sagt, dass die Leute in erster Linie sterben, weil sie schwer krank sind. Denn natürlich gibt es kein Recht auf ein Organ. Drum heißt es ja auch OrganSPENDE.


    Und wenn Beavi eine Niere bekommt, wird sie sicher nicht nur Ja sagen, sondern auch an eine Familie denken, die dann den Tod eines geliebten Menschen betrauert. Bei dem Thema liegen Leben und Tod nunmal sehr nah beisammen. Ich tu mich da immer ein bischen schwer, jemandem zu wünschen, dass bald ein passendes Organ gefunden wird, denn damit wünsche ich einem anderen Menschen den Tod. Eine Zwickmühle.


    Ich bin schon sehr gespannt, was in Göttingen rauskommt. Derzeit heißt es ja "nur", dass die Patientenparameter so gefälscht wurden, dass der Patient (und Geldgeber) einen höheren Listenplatz erreicht. Das hilft aber doch alles nichts, wenn kein Organ mit den passenden Merkmalen "kommt", oder?


    Insgesamt ein schwieriges Thema. Immernoch.