Beiträge von Kerstin_Pfalz

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    Also:
    - bei einer Arbeitszeit von 0 - 6 Stunden -> keine Pause einzuhalten
    - bei einer Arbeitszeit von 6 - 9 Stunden -> 30 Minuten gesetzliche Mindestpause
    - bei einer Arbeitszeit > 9 Stunden -> 45 Minuten gesetzliche Mindestpause


    Dein AG muss es ermöglichen, dass Du diese Pausen machen kannst. Er muss die genauen Pausen nicht festlegen (ist in den meisten Branchen auch nicht blich) und er muss Dich nicht zur Einhaltung zwingen.
    Im Falle eines Unfalls passiert gar nichts, denn wenn obiges zutrifft (Du kannst Pause machen), dann hast Du sie virtuell gemacht, und deswegen wird auch keiner belangt. Der AG wird belangt, wenn Du die Pause nicht machen kannst (Fließbandarbeit oder so).


    ABER - wenn Du die Pause tatsächlich durcharbeitest / keine Pause machst, dann hast zu hinsichtlich der kontierten Arbeitszeit die Pause trotzdem gemacht.


    Rechenbeispiele:
    Du arbeitest genau 6 Stunden -> bewertete Arbeitszeit 6 Stunden (von den 30 pro Woche).
    Du arbeitest 6h30 -> bewertete Arbeitszeit = 6 Stunden Arbeit (von den 30 pro Woche) + 30 Minuten Pause
    Du arbeitest 6h15 -> bewertete Arbeitszeit = 5h4 Arbeit (von den 30 pro Woche) + 30 Minuten Pause


    Das letzte Beispiel zeigt die Crux: Indem Du mehr arbeitest, hast Du evtl. tatschlich weniger bewertete Zeit, und die zustzliche Arbeit hast Du verschenkt an Deinen AG.


    In den meisten Fällen ist das unwesentlich und zieht sich irgendwie zurecht - es fällt nur auf, wenn Du mit Stechuhr arbeitest und oder auf Stundenkontingente kommen musst oder so.



    Liebe Grüße,


    Kerstin

    Wie ich schon im anderen Thread geschrieben habe, das ist nicht rechtens. Und das Zauberwort lautet Entgeldfortzahlungsgesetz.


    Unter der Annahme, dass Du für eine ganze Anzahl von Tagen krank geschrieben bist, errechnet sich die bewertete Arbeitszeit für jeden dieser Tage nach einer Formel, die ich nicht im Kopf habe, aus der durchschnitlichen täglichen Arbeitszeit der letzten 3 Monate.


    Ich kenne solche Spezialisten wie Deinen AG; das Wort Entgeldfortzahlungsgesetz reicht für gewöhnlich.


    Grße,


    Kerstin

    "das kind interessiert sich sehr für geschichten, schon immer. er selber schreibt geschichten(wenn er denn mal die muße hat), die sind der hammer. die deutschlehrerin hat ihm schon eine zukunft als autor vorhergesagt"


    Was genau war noch mal Dein Problem?


    "nun ist es so, dass ich ihm eben die 10 minuten abverlange. leider findet er das total kacke und blockiert."
    Kann ich voll verstehen, da würde ich auch auf stur schalten.


    Ehrlich, laß' ihn. Du versuchst eine ungeeignete Lösung durchzudrücken für das nicht vorhandene Problem, dass Dein Sohn zu Literatur einen anderen Zugang hat als Du.


    Viele Grüße,


    Kerstin

    Ich hatte mal das zweifelhafte Vergnügen einer Steißbeinluxation - eigentlich ganz harmlos, tut aber so was von scheißeweh. Erst dachte ich, das wird schon wieder, dann bin ich nach einiger Zeit (note so self: nächstes mal gleich!) zum Arzt. Das Richten war dann eine Sache von 2 Minuten, und Wunder über Wunder, der Schmerz war weg bis auf ein bißchen so muskelkaterartige Nachklänge.


    Also mein Rat: Wenn's heute immer noch so weh tut, ab zum Doc.


    Gute Beserung!


    Kerstin

    Der Mann widerspricht mit einem als abweichende Statistik getarten Gefühlsargument einer Statistik - das IST Bullshit.


    Ich nehme seine Gefühlswelt durchaus ernst, und ich bin gerne bereit, über sein subjektives Sicherheitsempfinden mit ihm zu diskutieren, aber eine polizeilichen Statistik angreifen zu wollen mit persönlichem Empfinden ist so was wie der Versuch, eine Trümmerfraktur mit Globuli heilen zu wollen. Und es wird auch nciht besser, wenn man das Foto eines Gipsverbandes auf die Globuli-Flasche klebt.

    Der Laut - oder vielmehr die Fähigkeit zur Bildung eines Lauts - wird nicht mit dem Wort erworben, sondern typischwerweise viel früher. Dazu "dient" dieses Baby-Lallan und -Brabbeln..


    Sind die Laute als solche denn da und werden nur nicht in Wörter "eingebaut" (das kann durchaus noch dauern) oder bildet Dein Kleiner sie gar nicht? Soa was wie Eisenbahn spielen - tsch-tsch-tsch - geht das oder eher nicht?


    Viele Grüße,


    Kerstin

    Zur Form Deiner Kinderärztein sage ich jetzt mal nichts.


    Multiple Dyslalie bedeutet mehrfache / verschiedene Probleme bei der Artikulation.
    "vollkommen altersunangemessene eigene Sprache" naja, aus Deinen Bespielen würde ich eher auf "typische Kleinkindbeharrlichkeit" schließen...
    SEV ist Sprachentwicklungsverzögerung, dafür sind Deine Beispiele auch zu kurz.
    Sigmatismus ist landläufig Lispeln.


    Was mir allerdings bei Deinen Beispielen auffiel - es kan auch sein, dass Dein Sohn ein helles Kerlchenist, das Schwierigkeiten vermeidet. Wie das "Pf" beim Pferd, das "Sch" beim Fisch, das harte "K" das R-Rollen bei Pferd und Krone...


    Kann Zufall sein, Du hat 3 Beispiele genannt, die wohl kaum erschöpfend sind, kann ein Muster sein und auf eine Schwäche in der Mundmotorik hindeuten. Geh' mal in Dich, wenn es ein Muster ist, dann bin ich für eher sehr früh Logopädie (das sind dann eher so Spielübungen wie Laute nachmachen, Watte pusten, pfeifen,... macht Kiindern eigentlich viel Spaß - und ein 2 3/4-Jähriger ist dafür mitnichten zu klein) als für abwarten und auf ein Auswachsen warten.


    Viele Grüße,


    Kerstin



    Das entstandene Kind ist natürlich nicht die Strafe. Sondern dass dann jemand für das Kind Unterhaltszahlungen leisten soll, der mit ihm nichts zu tun hat, außer dass er einmal Sex mit seiner Mutter hatte.


    Diese Regelung macht nur dann Sinn, wenn man davon ausgeht, dass der biologische Vater einen persönlichen Gewinn dadurch hat, dass er seine Gene weitergeben konnte. Oder dass der Mutter einen Schaden dadurch entstanden ist, dass sie dieses Kind jetzt austragen und aufziehen "musste".


    Nochmal:


    Dein Argument war, dass es eine Art "Strafe" für den biologischen Vater sei, Unterhalt zahlen zu müssen...
    was nur Sinn machen würde, wenn er entweder durch Weitergabe seiner Gene einen Vorteil hätte oder der Mutter umgekehrt (auch?) ein Schaden entstanden wäre.


    Das habe ich umgedreht, indem ich es als "Strafe" für die Mutter interpretiert ahbe, dass sie sich um ein Kind kümmern (abtreiben oder austragen und großziehen) muss, obwohl sei nur einmal mit dem Vater...
    was nur Sinn machen würde, wenn sie entweder durch die Weitergabe ihrer Gene einen Vorteil hätte oder dem Vater umgekehrt (auch) ein Schaden entstanden wäre.


    Und das das so schön symmetrisch ist, ist es doch gerade "gerecht".



    Fürs Protokoll:
    - in meinen Augen ist ein Kind kein Schaden
    - in meinen Augen ist ein Kind keine Strafe
    - Weitergabe von Genen ist kein Gewinn
    - ein Kind zu haben ist eine Sache mit weitreichenden Konsequzenzen
    -- ein Kind auszutragen ist eine Sache mit weitreichenden Konsequenzen
    -- ein Kind abzutreiben ist eine Sache mit weitreichenden Konsequenzen
    -- ein Kind aufzuziehen ist eine Sache mit weitreichenden Konsequenzen
    -- ein Kind zu haben und zur Adoption freizugeben ist eine Sache mit weitreichenden Konsequenzen


    - und ein Kind zu zeugen ist auch ist eine Sache mit weitreichenden Konseuquenzen


    Insofern ist der biologische Vater in meinen Augen sehr wohl in der Pflicht.

    Das entstandene Kind ist natürlich nicht die Strafe. Sondern dass dann jemand für das Kind Unterhaltszahlungen leisten soll, der mit ihm nichts zu tun hat, außer dass er einmal Sex mit seiner Mutter hatte.


    Diese Regelung macht nur dann Sinn, wenn man davon ausgeht, dass der biologische Vater einen persönlichen Gewinn dadurch hat, dass er seine Gene weitergeben konnte. Oder dass der Mutter einen Schaden dadurch entstanden ist, dass sie dieses Kind jetzt austragen und aufziehen "musste".

    Jetzt muss ich's doch mal umdrehen:


    Das entstandene Kind ist natürlich nicht die Strafe. Sondern dass dann jemand ein Kind austragen und aufziehen "muss" oder sich einer Abtreibung unterziehen muss, das mit ihm nichts
    zu tun hat, außer dass sie einmal Sex mit seinem Vater hatte.



    Diese Regelung macht nur dann Sinn, wenn man davon ausgeht, dass die biologische Mutter einen persönlichen Gewinn dadurch hat, dass sie ihre Gene weitergeben konnte. Oder dass dem Vater einen Schaden dadurch entstanden ist, dass er für dieses Kind jetzt Unterhalt leisten muss.




    Anscheinend bist Du der Ansicht (bitte widersprich mir, wenn ich Dich falsch verstehe), dass es für den Vater ein Schaden ist, wenn er für das Kind Unterhalt zahlt. Das ist doch gerade nach dieser Argumentation gerecht, oder?

    Ich hatte bei meiner Diplomarbeit (Physik) das Erlebnis, in ein Labor mit lauter Linkshändern zu kommen. Das Rechtshänderwerkzeug war im Lauf der vergangenen Jahre im Haus diffundiert, unser Techniker was Linkshänder, die Werkstatt war entsprechend eingerichtet einschließlich der Festinstallationen und "meine" Streumaschine war von einem Linkshänder gebaut.
    So befand sich ganz ergonomisch die Anzeige auf Augenhöhe und die Feinjustierung direkt neben den Anzeigen - links. Da hatte ich nun die Wahl, den rechten Arm quer durch meine Sicht zu führen und zu drehen und damit die Einstellungen zu bedienen oder mich auf Links zu trainieren. Die Grobregler waren links unten - also bücken, nach rechts oben schauen und mit rechts arbeiten oder mit links in physiologischer Haltung. In der Werkstatt Bohrständer mit links bedienen, Lötbank, Sandstrahler...


    Ich habe mir für den Links-Versuch entschieden.
    Mittlerweile bin ich gelernte Linkshänderin, ich kann sogar immer noch Hebeldosenöffner mit links bedienen, aber die ersten -8 Wochen Labor waren schrecklich. Irgendwann war ich so neben der Spur, dass ich manche Sachen weder mit rechts noch mit links konnte :) oder versehentlich beidhändig zugegriffen habe, weil alte Automatismen sich so einfach nicht überschreiben ließen - ganz zu schweigen von Kopfweh und verkrampften Schultern.


    Ich wußte vorher echt nicht, WIE händisch ich bin.


    Im Zweifelsfalle wwürde ich nach dieser Erfahrung also immer versuchen, alles an Werkzeug, was geht, einem Linkshänder in der Links-Version anzubieten, und gemeinsame Arbeitsplätze so weit wie möglich neutral gestalten.


    Viele Grüße,


    Kerstin

    Noch eine Stimme für röntgen lassen.


    Was, wie ich gelernt habe, gar nicht so selten ist ist eine Steißbeinluxation - und die ist, wie ich aus persönlicher Erfahrung bestätigen kann (Fahrradunfall), scheiß-schmerzhaft.
    Und in der Behandlung ein bißchen weird, aber ziemlich einfach, ein Arzt kann das Ding nämlich recht einfach packen und "langziehen" zum einrenken. Kracht nochmal kräftig, und der Schmerz ist fast sofort weg, außer einem Mörder-Muskelkater an Stellen wo ich nicht wusste dass da überhaupt Muskeln sind.


    Also, am besten nachsehen lassen. Bei Bruch ggf. geradrichten und schonen, bei Luxytion graderichten und bei nur Prellung... in Gottes namen abwarten.


    viele Grüße,


    Kerstin