Beiträge von Kerstin_Pfalz

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    Dein Sohn ist fast sechs - da hat er noch 6 - 8 Jahre Zeit, bis sich die Vorhaut gelöst haben sollte. Die Verklebung ist zunächst vollkommen physiologisch, und sie löst sich beim einen früher und beim anderen später.
    In ganz seltenen Fällen gibt es Entzündungsprozesse, die dem entgegenwirken, oder Vernarbungen durch Verletzungen, dann kann sie sich nicht lösen und beweglich werden. In noch selteneren Fällen liegt eine echte physiologische Anomalie vor, und sie kann sich nicht lösen und macht bei der Erektion Schweirigkieten - dann ist ein Eingriff indiziert.


    Also, solange Dein Sohn keine Beschwerden hat, habt Ihr jede Menge Zeit.



    Exkurs:
    Ich weiß echt nicht, woher dieses Gerücht kommt, mit zunehmendem Alter würde eine OP immer schwieriger. Ich wüsste es wirklich gern.
    3 Jahre lang habe ich Krankenhaus-Statistiken geführt, für die niedergelassenen Ärzte und die nicht-privaten Kliniken in RLP für das statistische Landesamt, und ich kann Dir versichern, die Komplikationsrate ist in der Pubertät am kleinsten.



    Viele Grüße,


    Kerstin

    Reste aufheben (so möglich) oder beim Aufräumen des Tisches essen / verfüttern, was sich nicht aufhebt, das mache ich auch. Das steckt so drin - ich komme aus einem Umfeld, wo wir ziemlich knapsen mussten; es tut mir geradezu körperlich weh, etwas wegzuwerfen, was man noch essen kann. Aber daraus relsutiert kein Futterneid - eher so was wie ein Fütterdrang gegenüber meinen Kindern. Ich habe eher Angst, eins könnte nicht satt sein, wenn mal alles alle wird.

    Ich würd's erst mal lassen. Viele Wege führen nach Rom, und die Schrift wird sich im Lauf der Zeit noch etliche Male ändern.


    Ja, bei einigen Buchstaben gibt es eine Schreibrichtung, die beim schnellen Schreiben Vorteile bringt - aber ich gleube, so was ergibt sich eher beim Formenzeichnen und solchen Dingen, dann verschiebt sich die Schreibrichtung hin zu dem, was für den Schreibenden günstiger ist.


    Ich habe solbst auch einige Buchstaben, die ich anders aufbaue als gelernt - hat sich so ergeben.


    Viele Grüße,


    Kerstin

    Hmmm, ich weiß nicht, ob das hilfreich ist oder ob ich damals einfach nur saumßig Glück hatte... Mir ist mal ein Elefantenfuß beim Umzug abgeborchen #kreischen - ich hab den Stumpf (noch so einen halben Meter hoch) dann in der neuen Wohnung im Garten abgestellt um ihn irgendwann zu entsorgen, und das Ding hat ausgetrieben. Jetzt hat er wieder so seine 1, 50 und steht im Treppenhaus.
    (Ob ich das obere Ende zum wurzeln hätte bringen können weiß ich nicht; heute würd' ich's versuchen).


    Also möglicherweise klappt das... Aber ich hätte wohl nicht die Traute.


    Viele Grüße,


    Kerstin

    Häh? Das Pausenargument ist doch Blödsinn - schon im arbeitsrechtlichen Sinne.


    Pause hat man, wenn man auch echt Pause machenkann, in die Bäckerei laufen, sich auf eine Parkbank setzen...
    Auf (zugegeben nicht so fordernde) Schlafende aufpassen ist Wache.
    In der Küche oder sosntwo am Arbeitsort sein müssen, aber was anderes machen können, solange kein Bedarf besteht, ist Bereitschaft.


    Folglich müssen die Schichten ganz unabhängig vom Schlafen oder nicht geeignet geplant werden. Räumlich kann es evtl. schwierig erden, wenn der Schlafraum un dder normale Aufenthaltsraum identisch sind oder fü rdi eWachgruppe nur wenig Platz zur Verfügung steht, aber das kann man sicher auch auf die Kette bekommen.


    Viele Grüße,


    Kerstin

    Leute, ehrlich, ich finde es unwürdig, fragen zu müssen, ob ich aufs Klo darf.


    In der Grundschule meiner beiden habe ich zu dem Thema auch schon lebhafte Diskussionen geführt, jetzt in den beiden weiterführenden Schulen sehen es die Lehrer glücklicherweise so wie ich.


    Wer muss, geht, und sagt kurz an, dass ich weiß, wo er hin geht. Aufsichtspflicht und so.


    Ich habe das in Lerngruppen jeden Alters immer so gehalten und bin immer gut damit gefahren.


    Ja, es gibt mal den einen oder anderen Störenfried, aber dann kriegt der einen verbalen Tritt; ich weigere mich, von diesem auf die Mehrheit oder Allgemeinheit zu schließen.


    Viele Grüße,


    Kerstin

    Naja, dann nehmen wir den Nicht-Nutzer von öffentlichem Personennahverkehr und bezuschussen sein Benzin oder seine Schuhsohlen. Oder mich, die noch nie in der Oper war (seit man mich zu Gym-Zeiten einmal als Schulveranstaltung hingeschleppt hat). Oder den Analphabeten ohne Büchereiausweis.


    Und zumindest der Mensch, der immer per Auto zur Arbeit fährt, erbringt dadurch sehr wohl eine Leistung, sogar eine für Papa Staat, indem er für sein Einkommen Steuern zahlt. Und vielleicht kann er auch gar nicht anders, weil es keine angemessene Verbindung gibt. Wir er vermutlich als soundsoviel Kilometer Fahrt in seiner Steuererklärung angeben - un dder, der mit dem Zug die selbs Entfernung fährt, wird dasselbe angeben.


    Worauf ich hinaus will: Es gibt haufenweise Dinge, die öffentlich gefördert sind - und die ich gerne auch weiterhin
    öffentlich gefördert haben möchte, weil ich es für eine sehr sinnvolle
    Nutzung meiner Steuergelder halte, im Gegensatz zu manchem anderen.
    Und es gibt jede Menge Leute, die das eine oder andere nicht nutzen. Die erhalten dafür alle keine Kompensation.


    Abgesehen davon - wenn das Betreuungsgeld auch nur annähenrd eine "Bezahlung" der erbrachten Leistung sein sollte, dann wir die Erziehungsleistung von Eltern offenbar ziemlich gering eingeschätzt. Selbst, wenn ich Kindergeld + Betreuungsgeld rechne.
    Nein, da wir ein Schuh draus, wenn der Preis der Förderung eines Betreuungsplatzes heraus springt und auch dann ist es als Stundenlohn immer noch ziemlich mickrig. Nein, ich finde das Geld ist ein Placebo - die Leistung erbringst Du so oder so.

    Das heißt, wenn Du die Leistung nicht zu 100% selbst erbringst (oder bezahlst - sh. Babysitter), sondern irgendein öffentlich gefördertes Angebot in Anspruch nimmst, dann hättest Du nach der Logik das Betreuungsgeld nicht "verdient"?

    Nun ja, dieser Vergleich mit dem Schwimmbad hinkt aber doch. Wenn ich das nicht nutze, erbringe ich durch mein Nicht-Nutzen aber ja keine Leistung. Wenn ich mein Kind aber Zuhause betreue, komme ich ja einer Erziehungsaufgabe nach, die sonst die Kita übernehmen müsste, wenn ich diese in Anspruch nehmen würde.


    Oder verstehe ich jetzt Euren Vergleich gerade falsch?

    Die Leistung, Dein Kind zu erziehen, zu betreuen, zu pflegen, zu versorgen,... erbringst Du immer (dafür gibt's das Kindergeld - was auch gerne etwas mehr sein dürfte, aber das ist eine andere Diskussion). Die KiTa ergänzt das gegebenenfalls. Auch ein privater Babysitter oder Tagesmutter oder eine Oma ergänzen das gegebenenfalls.


    Der Unterschied besteht nur darin, dass die KiTa öffentlich gefördert ist und die 16jährige Nachbarstocher als Babysitter oder die Oma nicht, und die Tagesmutter ist ein Fall von kommt-drauf-an.

    Ich glaube, die Freilern- und
    Homeschool-Anhänger wie Du, Trin, (religiöse *** lasse ich mal außen vor; von denen reden wir ja beide nicht) haben meistens eine zu
    idealiseirte Vorstellung von Möglichkeiten und Engagement der Eltern.
    Vielleicht, weil sie, wozu jeder Mensch neigt, von sich selbst ausgehen.
    Und Du machst auf mich den Eindruck einer engagierten und reflektierten Mutter.





    Dann klingt das gut - Eltern, die ihren Kindern die Angebote offen
    halten, Entwicklungsmonitoring betreiben, sich mit Fachleuten
    austauschen...






    Mann - ein solches begelitetes Homeschooling hätte ich garantiert auch
    nicht genossen, denn da wären meine Eltern schon am Ausfüllen des ersten
    Meldeformulars gescheitert! Also wäre ich auch in so einem System zur
    Schule gegangen. Alles paletti, oder? NEIN!






    Denn diese Sicht der Dinge nimmt die Schule nicht wahr als Default für alle, sondern als Fallback.



    Wenn Schule der Default ist, dann ist sie eine Gemeinschaftsaufgabe.
    Jeder hat ein berechtigtes Interesse, die Qualität zu verbessern - und
    ich bin ziemlich überzeugt, auf diese Weise wird das System auch stetig
    besser.



    Wenn ich Schule aber als Fallback betrachte, dann wird sie zum
    Auffangbecken. Wer sich's leisten kann (finanziell, organisatorisch,
    intelektuell,...) schafft die Alternative, der Rest ... ist eben der
    Rest. Mit noch weniger Eltern als heute, die sich nicht nur für ihr
    eigenes Kind, sondern auch mal für die Klasse oder Schule engagieren.



    Viele Grüße,


    Kerstin

    Ich zitiere mich mal selbst aus dem Chaoseltern-Forum:


    Alles in allem - ich verstehe die Argumente gegen die Schulpflicht meistens als Kritik am momentanen System Schule. Und da gibts wirklich jede Menge Verbesserungspotential. Ich denke auch, dass die Möglichkeiten für Unterreicht unter speziellen Randbedingungen (kranke Kinder, Kinder von Fahrenden usw. ) im Moment unter aller Sau sind; da gehört ein vernünftiges Fernschulkonzept her.
    Aber im Grunde bin ich ein echter Fan der Idee Schulpflicht, ich bin ganz persönlich dankbar, dass es sie gibt. Ich verdanke es der Schulpflicht, dass ich eine Welt mit Büchern, mit Wissenschaft mit all den vielen Möglichkeiten überhaupt kennengelernt habe. Ich bin zur Schule gegangen, weil man in Deutschland zur Schule gehen muss. Nicht, dass meine Eltern aktiv was gegen Bildung gehabt hätten - es war einfach nicht Teil ihrer Welt. Sie haben getan, was immer sie konnten, um mir alle Möglichkeiten offen zu halten, haben mich unterstützt - aber sie hätten mir nie geben können, was ihnen selbst fremd und verschlossen war.
    Es ist ein riesiger Sprung vom ungelernten Analphabeten zum Uni-Diplom; den hätte ich ohne Schulpflicht und einige engagierte Lehrer, die an meinen Schulen tätig waren, nicht geschafft. Genauer gesagt, ich hätte ihn wohl gar nicht in Angriff genommen, weil ich nicht auf die Idee gekommen wäre.



    Angeklickt habe ich "andere Meinung" - es hät't auch sein können, "pro Schulpflicht, aber", aber ich denke dabei kein "aber". Dass ich Schule gut finde heißt ja weder, dass dass ich was gegen Verbesserungen hätte, noch bedeutet "gut" "perfekt".


    Viele Grüße,


    Kerstin

    Unsere Geheimwaffe war immer Samba (oder schnöde Nutella, aber Samba-Schokoaufstrich ist "zäher").


    Also ein Löffen Schokodings, Medizin, während's noch im Mund "klebt", ein Löffel Schokodings hinterher.


    Wenn das nicht klappt -> Arzt oder Apotheker nach einer Alternative fragen.


    Gute Besserung!


    Kerstin

    Mal ein provokativer Gedankenbrocken:


    DIESE Folgemilch / Kindermilch ist nach ihren Inhaltsstoffen ja eher als Süßkrams einzustufen - aber wenn wir langes Stillen aufgrund der perfekten Adaption an den kindlichen Verdauungsapparat / der immunwirksamen Stoffe / der perfekten Nährstoffzusammensetzung /... für richtig halten, dann sollte man doch auch den nicht (mehr) gestillten Kinden eine entsprechende Spezialmilch gönnen.


    Viele Grüße,


    Kerstin

    In einem der früheren Threads hab' ich das sicher schon mal geschrieben - aber jetzt hab' ich ja die Reife der Jahre (hüstel) und etwas Abstand (mein Kleiner ist mittlerweile in der 6. Klasse) - es kommt drauf an. Leider auf sauviel, was man nicht immer so genau sagen kann.


    Die Methode ist sicher nicht schlechter als andere auch und besser als manche, aber keine Methode liegt jedem, und jede hat ihre eigenen Stärken und Schwächen. Verknüpfe das mit den einzelnen SchülerInnen mit individuellen Begabungen und Schwächen und Interessen, und Du hast eine riesige Entscheidungsmatirx, welche Methode jetzt in einer Klasse die beste wäre... Und dann kommt noch die Lehrperson dazu mit persönlichne Vorlieben und Limitierungen, das Gesamtkonzept und wie konsequent das über die Schuljahre auch durchgehalten wird (ggf. auch in den weiterführenden Schulen), und schon ist das objektiv eigentlich kaum noch beurteilbar.


    Meine Große konnte bei Schuleintritt schon ein bißchen lesen und schreiben (sie hat im Kindergarten total gerne so Anlaut-Buchstabenspiele gespielt, und das Lesen... ich schätze, das war zum Teil auswendig gelernt beim Vorlesen). Ihre Lehrerin der 1. beiden Klassen hat das Konzept "Lesen durch Schreiben" praktisch ein Reinkultur nach Lehrbuch durchgehalten, meine Große hat auch die ganze Zeit über richtig viel gelesen, Geschichten und Briefe geschrieben - und kam prima zurecht. Nicht alle ihrer KlassenkameradInnen hatten das Glück, ihre beste Freundin knabbert heute noch - in der 8. Klasse !!! - an der deutschen Rechtschreibung, das sieht schlimmer aus als bei meiner Großen in der 3. Klasse. Echt jetzt.
    Nun, ich schätze, meine Große hätte auch mit jeder anderen Methode Erfolg gehabt; alles Sprachliche liegt ihr einfach.


    Mein Kleiner - das ewar eine andere Geschichte. Erst mal hatte er noch nie so den Drive Texte verfassen (hat er heute noch nicht). Dann hatte er eine andere Lehrerin, die aus "Lesen durch Schreiben" ein "Schreiben einfach mal laufen lassen" gemacht hat, die Kinder nicht sonderlich motiviert hat und so, finde ich zugelassen hat, dass er sich beim Schreiben und Lesen abseilt. Weswegen wir erst als mir der Kragen geplatzt ist nach einem Jahr in die Diagnostik gekommen sind und meiner Meinung nach verspätet mit einer LRS-Beahndlang gestartet haben. Ich glaube, um das schneller zu merken, hätte es entweder eine andere Methode gebraucht ODER eine engagiertere Lehrkraft. Oder beides. Ihm jedenfalls fiel das Vorgehen nach einer fibelbasierten Methode viel leichter, und er kamm eher in der Umkehrung vom Lesen zum Schreiben.


    Alles in allem stehe ich der Methode skeptisch gegenüber - weniger aufgrund der Methodik an sich als vielmehr weil sie sich so leicht falsch umsetzen lässt.


    Viele Grüße,


    Kerstin