Beiträge von Prillan

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    Auch wenn es eher gehört als gesagt war. Aber manchmal……..

    Ich hatte heute einen belastenden Arzttermin in einer mir unbekannten Klinik. Sprich ich kannte mich nicht aus und war angespannt. (Ist aber alles gut und daher jetzt kein Thema mehr)

    Den richtigen Eingang und die Anmeldung zu finden war schon ein halbes Abenteuer, da es auch Treppen und halbe Stockwerke gab. Nach der Anmeldung erklärte mir die Frau, ich soll „hier raus, links hoch und dann auf der rechten Seite mich hinsetzen, den Bogen ausfüllen und wieder bringen.“

    Ich bin aus der Tür raus, nach links in den Weg abgebogen, und habe eine Treppe gesucht, da war keine, also hab ich mich rechts auf eine Bank gesetzt, den Zettel schnell ausgefüllt und schnell wieder zurück gebracht, ihn einem Mann gegeben und gefragt wo ich jetzt warten soll.
    „Hier raus, links runter und dann auf der rechten Seite hinsetzen.“

    Als ich dann sagte, ich war gerade schon dort links, habe aber keine Treppe gesehen, guckte er mich an wie ein Auto. „Ne dort ist auch keine Treppe, aber der Wartebereich.“

    Ich stellte also fest links runter oder links hoch bedeutet den (selben) Weg links langgehen. #stirn

    Lustig, wie die Wissenschaft sich ändert.

    Als meine großen Kinder klein waren, hieß es 6 Monate vollstillen, dann erst Beikost. Damit und mit euch hier, habe ich den Plan verfolgt und als richtig empfunden. Bei Kind 3&4 hatte ich zwar mitbekommen, dass die Empfehlung auf 4 Monate reduziert wurde, aber wir hatten einfach geschaut was für uns passte. Nun stolper ich über diesen Artikel der Tagesschau (ja der ist schon 3 Monate alt) und denk mir, Joah, da waren wir vor 22 Jahren schon.

    Wenn die Wartelisten zu lang sind oder gar keine Kinder dort mehr aufgenommen werden. Bei uns gibt es eine KJP Klinik die eine Klinikambulanz hat, dort bekommt man schneller Termine, es benötigt aber zwingend eine Überweisung vom Arzt für die Klinikambulanz. Vielleicht gibt es sowas bei euch in der Nähe auch.
    Dort wird Diagnostik, Therapie oder erstmal einfach nur Gespräche angeboten.

    Für mich ist Schulüberlegung nicht gleich Schulüberlegung.
    Ich finde es völlig richtig, sich mit einem kleinen Kind Gedanken darüber zu machen, was es für Schulformen/ Pädagogikrichtungen gibt und welche in der näheren Umgebung erreichbar sind. Die Wahl, zu welcher Schule ein Kind dann gehen wird, ist doch nochmal etwas völlig anderes, die Anmeldungen dafür sind doch von vielen Faktoren abhängig (wie ist diese Schule jetzt aktuell, was möchte und benötigt mein Kind, ab wann darf man anmelden etc.)

    Oder wenn man etwas spezielles gründen will, weil es in der Umgebung nichts adäquates gibt, dann benötigt man viel Zeit. Ich habe auch als mein Kind noch im Kindergarten war, mir Informationsveranstaltungen zu Gesamtschulen angehört. Die waren damals noch „verboten“ in Niedersachsen und Initiativen haben dafür geworben um dieses zu ändern. Und auch unser Waldkindergarten wäre nie gegründet worden, wenn damals nicht Eltern mit Babys diese Idee eingebracht und umgesetzt hätten.

    Bei uns an der Montessorischule arbeiten vorwiegend sehr engagierte und liebevolle Lehrkräfte. Die sich bewusst für diese Pädagogik entschieden haben und dafür auf die Vorzüge des Beamtenverhältnisses verzichten. Und auch an der Waldorfschule sind viele Lehrkräfte die sich ganz bewusst für diese Pädagogik und Lebensform entschieden haben, teilweise schon selber damit aufgewachsen sind.

    Im Kigabereich ist es doch auch nicht anders. Ich kenne viele die untertariflich arbeiten, weil sie die Konzepte und Strukturen der freien Träger so schätzen.

    Meine Tochter studiert gerade Lehramt und hat Praktika in deutschen Auslandsschulen absolviert. Viele Lehrer dort sind einfach gerne unabhängig und möchten daher keine Verbeamtung.

    Beobachte dein Kind, warum es dieses sagt. Hast du das Gefühl es möchte frech sein und mal testen wie die Person reagiert? Oder versucht es dadurch deine Aufmerksamkeit auf sich zu lenken? Oder ist ihm die Gesamtsituation zuviel, zu viele andere Menschen?

    Und dementsprechend dann reagieren.

    Ich würde dieses Verhalten nicht ignorieren, sondern unterbinden „statt dessen können wir Hallo sagen/ winken“ „so reden wir nicht mit anderen Menschen“ in die Richtung. Dabei merkst du dann auch, ob es an der gegenüberliegenden Person oder der Situation liegt oder eine andere Bedeutung hat und lenkst den Fokus auf dich und ihr könnt dann ne Runde etwas machen/ ausfechten etc.

    Ich finde frühzeitig Gedanken machen gut und hatte das auch gemacht.
    Zum einen habe ich mich informiert was es im Wohnort gibt, bzw. bei Umzug hatte das auch keine Ortswahl beschränkt, weil mir der Kindergarten wichtig war.

    Wie oben schon erwähnt, sind begehrte Schulplätze bei freien Trägern manchmal leichter zu bekommen wenn man vorher schon dorthin Kiga ist. Demnach wäre das auch dahingehend jetzt schon relevant.

    Und dann habe ich mich mit den Konzepten und Philosophien vertraut gemacht und mich mit Eltern unterhalten.
    Und mir auch schonmal einen Tag der offenen Tür angeschaut oder so andere Feste die die Einrichtungen angeboten hatten. Ich fand das gut und informativ.

    Danach hatte ich mir zwei wichtige Fragen gestellt

    1. Konzept vs. Wohnortnähe/ Selbstständigkeit
    2. was passt zum Kind/ was möchte das Kind

    Und damit habe ich dann für jedes meiner Kinder einzeln entschieden. So hatte ich Kinder auf einer Montessorischule und Kinder auf der staatlichen Schule um die Ecke. Und bei weiterführenden Schulen ging das dann weiter 😉

    Ich hab das jetzt erstmal auf Eis gelegt. Auf Ausbildung und co hat er keine Lust, weil er nicht weiß was er machen möchte, Beratunggespräche oder Messen, sind auch nicht sein Ding sagt er.
    Freiwilligendienste im In- und Ausland hält er für Abzocke.
    Er hat viele Ideen, aber null Umsetzung. Dann ist es eben so. Ich gebe ihm gerne Tipps wenn er die hören will, ansonsten soll er seinen Kram machen. Hier zu Hause wird er kein fleißiger sozialer Mitbewohner mehr. Damit müssen wir klar kommen. Aber meist macht er was, wenn ich es ihm auftrage.

    Ich bin super gespannt auf nächstes Jahr, die 5 Jahre jüngere Schwester plant nächstes Jahr die Schule nach der 10. zu verlassen und eine Ausbildung zur Erzieherin zu starten oder ein Auslandsjahr zu machen wenn sie irgendwo genommen werden sollte. Mal sehen ob ihn sowas motiviert.

    Wir waren mal für eine Nacht im Ibis Budget Ostend, das war für uns ganz passend und nicht zu teuer. Aber los war da nichts mehr am Abend. Aber wir fahren mit der Bahn schnell wieder in der Stadt.

    Erben müssen die Akten aufbewahren, genau. Nach 10 Jahren ist Schluss und die Akten können vernichtet werden.

    Die Akte (bzw. eine Kopie) ist immer und unentgeltlich herauszugeben dank DSGVO (so habe ich es zumindest in Erinnerung).

    Ich finde das gerade total spannend, einfach weil ich mir da noch nie Gedanken drüber gemacht habe. Aber wie gehen die Erben dann mit den Akten um? Erben die quasi auch die Schweigepflicht? Oder sind Akten so geführt, dass sie nicht reinschauen können?

    Danke danke, ich sammle eure Inspirationen und verliere mich gerade in G**gle Maps und B**king.com

    Also falls ihr auch noch irgendwelche „das Haus“ oder „genau der Ort“ Vorschläge habt. Ich lass mich gerne berieseln.

    Und ja, ich hab es befürchtet, es ist ein sehr vielfältiges und schönes Land….

    Ich weiß dass sich hier viele Frankreich-Urlaubsraben tummeln. Meine Kinder (14 & 10) wünschen sich Frankreich. Aber wohin? Das Land ist riesig und vielfältig.

    Wir reisen per Auto aus Norddeutschland an, einen Zwischenstopp würden wir in Luxemburg machen, da ich dort bei der Teufelsschlucht gerne wandern möchte.

    Wir sind relativ offen für Berge, Meer oder andere Landschaften. Normandie und Bretagne hatten wir schon mal, daher diesesmal eine andere Gegend. Große Städte benötigen wir nicht, da wir mit wuseligem Hund anreisen. Die Kinder würden gerne in einer Wohnung/Haus wohnen. Nun bin ich gespannt auf eure Vorschläge.

    WG und ausziehen sehe ich aktuell nicht. Ich glaube das wäre ihm auch zu wenig Geld dann. 🙄 Hier ist es gemütlich für ihn. Wir verstehen es nicht so ganz. Mein Mann und ich haben in dem Alter schon lange nicht mehr zu Hause gewohnt. Und ja, ich weiß wie sehr man an eigenem Wohnraum und Selbstständigkeit reift.

    Wahrscheinlich tu ich ihm auch viel unrecht, einfach weil ich so genervt bin.
    Natürlich wird er seinen Weg gehen und ich habe auch überhaupt kein Problem damit von wem er sich Tipps holt. und das vieles andere nur Sprüche sind, dem bin ich mir bewusst. Wie gesagt, ich warte auf die Eigenleistung/ Hilfeanfrage.

    Ich finde einfach, es gibt Gerede von Erwachsenen, da muss man als junger Mensch durch, das kann nerven, aber irgendwas davon bleibt hängen. Positiv aber leider manches ja auch negativ.
    Meine Eltern haben mir immer eingeredet, nur ein Abi plus Studium zählt wenn man es zu etwas bringen will. Das kratzt an mir immer noch, Abi hab ich nicht, Studium mach ich nebenbei ohne das meine Eltern das was angeht. Aber das ist meine Geschichte. Ich stell mir nur einfach die Frage ob ich ihn laufen lasse oder doch immer mal wieder an eine solide Ausbildung erinner. Ich will weder die sein, die vorschreibt wie ein Leben zu sein hat, noch die, die sich zu wenig kümmert und zu wenig Halt gibt. Aber wahrscheinlich ist es egal und Vorwürfe gibt es später eh.

    Die große Schwester hat auch nicht gleich nach dem Abi studiert, sie hat zwei wirklich tolle Jahre dazwischen gebraucht und es tat ihr so gut. Aber sie ist ein anderer Typ, da war und ist noch Bindung und wir machen gerne etwas gemeinsam.
    Bei ihm ist es anders, er meidet uns. Wahrscheinlich ist es das, was mir am meisten dabei zu knappsen gibt.

    Das was ihr bisher an Kindergeld bekommen habt, zahlt er euch mindestens für Essen und Wohnen. Und seinen Teil an der Hausarbeit muss er ebenfalls leisten.

    Geht sicher nicht von heute auf morgen, aber er fühlt sich ja nun erwachsen und ist es ganz formal auch.

    Nur wie kommt man dahin, wenn das „Kind“ nicht mitmacht?

    Hängt das nicht sehr davon ab, wie die Beteiligten drauf sind und zueinander stehen?

    Man würde doch normalerweise erst einmal freundlich miteinander sprechen. Von dort aus kannst du es fast beliebig eskalieren bis zum hochkantigen Rauswurf.

    Es ist eigentlich genau so wie fibula es beschreibt. In der Theorie stimme ich JooBoo zu, und so ist auch die Regel hier. Aber es klappt nicht.

    Und ja ich weiß das 19 noch jung ist, aber wir haben den Zustand schon länger hier. Er macht sein eigenes Ding. 22/23 habe ich ihn durch den Schulabschluss geschleust, alles mögliche an Krankmeldungen geschrieben und ihn ständig zur Schule gefahren, weil er nicht 10min. früher aufstehen konnte um den Bus zu schaffen. Ich hab ihm alles mögliche nahe gelegt, was ihm mehr liegen würde als weiter zur Schule zu gehen. Aber er meint Abi schafft er problemlos. Nach 3 Monaten gemerkt, dass ist nichts, dann ein 3/4 Jahr nur pseudomäßig 2-3x zur Schule, dann 24/25 1. Jahr Fachoberschule, mit Praktikum integriert. Mein Morgenprogramm bestand darin ihn aus dem Bett zu komplementieren und irgendwie die badezimmerzeiten zu organisieren, damit alle sich morgens fertig machen können. (Meist hat er 20min. geduscht, alle anderen sich verspätet oder in der Küche Zähne geputzt, damit er sich dann nach dem duschen wieder hinlegte, „ne ich geh doch nicht, heut ist nicht so wichtig…“ im Herbst 25 dann abgebrochen, ist ihm doch zu stressig, er braucht erstmal Geld. Nun ist jobben (Essenslieferdienst) angesagt. Soll er gerne machen. Meinetwegen auch die nächsten Jahre.
    Und ja klar sollte sich hier zu Hause was ändern. Wir sind nicht wirklich streng, setzen eigentlich immer auf gute Beziehungen untereinander. Aber wir nerven ihn und er hat keinen Bock auf uns. Man muss dazu sagen, dass er auch wenig Hilfe möchte. Abgesehen von dem Pascha Leben, aber im Endeffekt ist er ja auch da genügsam. Keine Wünsche, keine eigenen Ideen, er nimmt es so wie es ist. Wenn ich ihm hinterherrenne, dann macht er auch was. Aber wann? Als Beispiel, ich bitte ihn morgens den Müll rauszubringen, ja macht er später, jetzt kann er grad nicht, im Endeffekt ist der Müll dann nach 5x dran erinnern zwei Tage später draußen, und dazu geht er uns aus dem Weg, weil wir ja nerven. Und so geht es mit allen Themen. Natürlich wissen wir was wir machen könnten, aber es hilft nicht, das andere da leichter unter Druck zu setzen sind oder Gespräche helfen. Bei ihm nicht. Ich weiß ihr meint es nur lieb, aber mir helfen die Aussagen nicht wie ihr das handhaben würdet.

    Er holt sich Tipps von anderen Leuten, der Pizzalieferchef hat ihn auf die externen Prüfung gebracht, hat er im Gastrobereich selber gemacht.
    Der Vater eines Kumpels ist Immobilien Makler und lebt in der Schweiz und hat Häuser in Australien, der hat das nie gelernt. Also braucht man sowas nicht.
    Aktuell ist er am überlegen in irgendwelchen Minen oder Bohrinseln zu arbeiten kurze Zeit, da verdient man richtig viel.

    Soll er alles machen, über jedes bisschen Motivation und Eigenleistung mehr als seine Tagträume, bin ich dankbar.

    Ich frag mich eben nur, wielange zuschauen (Hilfe lehnt er ja eh ab) und wieviel Gelaber über Ausbildung ist doch wichtig.
    Ich sehe ihn jetzt auch noch nicht in der Ausbildung, alleine jeden Morgen los, wäre nichts für ihn.

    Interessen? Er macht gerne Sport. Und ansonsten würde er gerne mit Geld und Statussymbolen zu tun haben. Handwerk ist zu dreckig und anstrengend, soziales absolut nicht sein Ding.

    Ich finde es sehr gut dass er jobbt. Das hätte ich vor drei Monaten noch für undenkbar gehalten. Und ja ich freue mich an den kleinen Schritten.

    Ich erwarte dass er hier was abgibt, unsere Regel lautet, entweder gibt es Kindergeld oder er zahlt 250€. Die Realität sieht so aus, ich laufe seinen Bescheiden hinterher, kläre es mit der Familienkasse wieviel Geld ich zurückzahlen muss und drängenden dazu hier Geld abzugeben, das passiert aber nicht. In der Küche ist alles mögliche mittlerweile beschriftet, damit er es nicht nachts wegfuttert. An unseren Einkäufen und Ideen und Reinigungen etc. beteiligt er sich 0,0.

    Und nun hänge ich da und überlege wieviel freue ich mich, dass wir überhaupt noch miteinander reden und wieviel benutze ich diese Zeit zum nörgeln/ bitten/ Tipps geben. Er ist für mich so fern von der Realität…
    Das ist die eine, meine persönliche, Geschichte.

    Und die andere eben, die Frage wie ist es ohne Ausbildung/ Studium? Aufgewachsen bin ich eben noch in einer anderen Zeit, da warnte man uns noch vor Lücken im Lebenslauf. Zudem arbeite ich in einem Bereich in dem eine abgeschlossene Ausbildung Pflicht ist. Und da ist auch wenig Potenzial für Prüfung extern, sondern die Menschen müssen mind. berufsbegleitend, den Kram mehrere Jahre durchlaufen. Aber ich bin da auch kein Maßstab, ich hab noch nie mein Job gewechselt. Mir geht es aber auch nicht so richtig ums Geld, sondern eher darum meine Zeit mit etwas zu verbringen dass mir Spaß macht.
    Gibt es denn viele Berufe, die eine Externprüfung zulassen?

    Ja einen Beratungstermin hab ich auch schon sehr geraten. Arbeitsamt, Jobbörsen, Handelskammer, lehnt er ab.