Beiträge von Manna

    Hallo und erst mal vielen Dank für eure vielen ehrlichen Antworten. Vor allem auch an Zitrulle für die tolle Begründung und Ausarbeitung!


    Eure Bedenken verstehe ich voll und ganz und teile sie sogar! Ich glaube, ich muss erst mal ein bisschen den Hintergrund erklären:


    Ursprünglich habe ich selbst solche "Konditionierungsmaßnahmen" immer abgelehnt und dachte, Belohnungssysteme sind was für Therapeuten oder überforderte Eltern ... #rolleyes

    Es war meine TOCHTER, die dieses Punktesystem eingeführt hat. Keine Ahnung wo sie das aufgeschnappt hat, aber sie war total begeistert von der Idee und nicht mehr davon abzubringen. Als ich auf die Idee nicht eingehen wollte, malte sie sich kurzerhand selbst einen Kalender, klebte ihn an die Tür und hat sich auch selbst eigene Regeln und Belohnungen ausgedacht. Und so hing schon in der ersten Klasse ein Plakat an ihrer Zimmertür auf dem stand, dass sie z.B. für's Zimmer aufräumen oder Mithilfe im Haushalt einen Punkt (Smiley) bekommt, für 10 Punkte gibt es 1x Eis essen, für 20 Punkte einen Besuch im Zoo, bei 30 Punkten gehen wir zusammen in den Zirkus, ...


    Als ich merkte, wie wichtig ihr das ist, habe ich mich drauf eingelassen. Es gab keinen fixen Zieltermin, also auch keine Regelmäßigkeit, aber auch wenn es mal ein paar Tage keinen Punkt gab oder es länger dauerte, ein Ziel zu erreichen, hat sie nie das Interesse verloren. Sie war mächtig stolz auf ihre Punkte und wir haben jedes Ziel mit ihr auch eingelöst!


    Irgendwann war der Kalender dann voll, wurde abgehängt und durch keinen neuen mehr ersetzt. Sie hat aber immer wieder mal erwähnt, dass sie gerne wieder einen Punktekalender hätte. Und dann kam die Idee mit dem Handy ...


    Am Montag war erster Schultag. Sie war hochmotiviert und hat gleich am ersten Tag gefragt: "Du, ich hab' doch heute alles wieder mitgebracht und ganz ordentlich meine Hausaufgaben gemacht. Kriege ich dafür auch schon einen Punkt?" Und ich habe den Kalender ja noch gar nicht mal fertig ... #haare


    Es ist ihr also wirklich wichtig, und unter diesen Umständen finde ich die Idee dann auch gar nicht mehr so schlimm. Ok, ihr habt recht, Punktabzug wäre fies, die Regeln müssen noch mal überarbeitet werden und es sollten weniger und überschaubarere Regeln sein. Aber deshalb habe ich hier ja auch gefragt. ;)


    Mal noch ein anderes Beispiel: Jedes Kind ist ja bekanntlich anders. Und ich glaube, dass meiner Tochter Struktur und klare Anweisungen eher helfen als sie unter Druck zu setzen. Etwa beim Zimmer aufräumen. Natürlich bricht in ihrem Kinderzimmer regelmäßig das Chaos aus (wie vermutlich bei den meisten Kindern). Sporadische Anweisungen á la "Wie sieht es denn hier aus? Räum' mal dein Zimmer auf!" haben natürlich nichts gebracht. Eine zeitlang hatten wir feste Wochentage, wie in der Kita, da mussten alle Bauwerke jeden Freitag weggeräumt werden, weil samstags die Putzfrau kommt. Das selbe galt auch zuhause - half aber nichts. Ich habe mit ihr zusammen aufgeräumt, habe versucht sie anzuleiten. Wir haben sämtliche Kisten, Schubladen, Türen beschriftet - zwecklos. Sie steht hilflos im Zimmer und weiß gar nicht wo sie anfangen soll oder lässt sich von jeder Kleinigkeit ablenken. Dann habe ich angefangen, Checklisten zu schreiben:

    - Erst die Legos in die Kiste

    - dann die Bücher ins Regal

    - dann die Puppenecke unterm Bett aufräumen

    - dann die Klamotten (saubere in den Schrank, schmutzige und müffelnde in die Wäsche)

    - dann den Schreibtisch (Stifte in die Stiftebox, Malbücher und Blätter in die Schublade, ...)

    - usw.


    Ungelogen: Eine halbe Stunde später stand sie mit stolzgeschwellter Brust und vollständig abgehakter Liste vor mir und das Zimmer war tiptop! Und das funktioniert seither immer so!


    Kürzlich hat sie zum ersten mal alleine zuhause übernachtet. Wir waren ganz in der Nähe bei Freunden zum Geburtstag eingeladen. Ich habe ihr eine Liste dagelassen, was sie sich zum Abendessen machen kann, wie lange sie ferngucken darf, Zähneputzen, Toilette, Klamotten wegräumen, Licht aus nicht vergessen, um 20:00 Uhr ins Bett, Wecker auf 7:00 Uhr stellen, Telefon neben's Bett legen. Hat astrein geklappt - sie lag pünktlich im Bett, auf dem Nachttisch die abhakte Checkliste.


    Gut, wenn ich also ein "Checklisten-Kind" habe, dann soll sie bitte von mir aus auch ihren Punktekalender wieder haben. Wenn es ihr hilft ist es doch ok. Außerdem ist man auf Dinge, die man sich selbst verdient hat, ganz anders stolz, als auf Sachen, die man einfach geschenkt bekommt. Mit ihrem eigenen Geld wird sie sich ein Handy lange nicht leisten können. Außerdem hat sie noch einen sehr abstrakten Bezug zu Geld. Ihre "Währung" sind die verdienten Punkte - und diese spart sie, um sich ihren größten Wunsch erfüllen zu können.


    Das wichtigste an den eingangs genannten Regeln wäre mir eigentlich die Checkliste für die Schule, die ihr (hoffentlich) helfen soll, an alles zu denken. Mit "ordentlicher arbeiten" meine ich z.B., dass sie zum Unterstreichen ein Lineal benutzt, dass sie lieber radiert oder durchstreicht, statt drüber zu schmieren, dass sie die Ränder einhält und beim Schreiben auf der Linie bleibt, Abstand zwischen den Wörtern und Zeilen lässt - solche Sachen.


    Dass sie sich damit schwer tut, weiß ich ja. Deshalb wollte ich ihr mit (freiwilligen!) Zusatzaufgaben entgegen kommen. Die Mithilfe im Haushält fällt ihr vielleicht leichter und sie kann auf diese Weise Patzer beim Umgang mit den Schulsachen wieder ausgleichen. Wenn sie jedes mal nur dann einen Punkt bekommt, wenn sie die Schulregeln erfüllt hat, das aber noch nicht zuverlässig hinbekommt, dann dauert es ja viel länger, bis sie die Punkte beisammen hat, und das ist dann frustrierend. Deshalb die Idee mit den Hilfsdiensten im Haushalt (die genannten Punkte sind alles Sachen, die sie schon ein paar mal mit mir zusammen gemacht hat, das kennt sie also und kann sie auch gut erfüllen).


    Vielleicht sollte ich die Regeln für die Schule und die Aufgaben für den Punktekalender aber besser voneinander trennen. Obwohl ja gerade das Thema Umgang mit den Schulsachen der eigentlich Auslöser für den neuen Punkteplan war. Zumindest sollte ich die Regeln aber klarer formulieren und noch mal reduzieren.


    Ja, es ist tatsächlich ein Problem für mich, jeden Tag ihre Schulsachen zu kontrollieren. Obwohl ich den Eindruck habe, dass es bisher aber gar nicht anders geht. Mit einer Checkliste könnte sie sich selbst kontrollieren - vielleicht würde ihr das zu mehr Selbständigkeit verhelfen und mich etwas entlasten.


    Und Nein, ich habe keineswegs vor, meine Tochter ständig unter Druck zu setzen. Ganz besonders nicht, wenn es um die Schule geht. Ohne ein gewisses Maß an Ordnung geht es aber nun mal nicht. Ich hole ständig zerknüllte und zerrissene lose Blätter aus ihrem Ranzen, ihre Hefte und Mappen sind grundsätzlich unvollständig (was natürlich auch von ihren Lehrern moniert wird), von Eselsohren und Tintenflecken mal ganz abgesehen (die sind ja in einem gewissen Maß fast "normal"), und was ich da in den Sommerferien für eine Kruste vom Ranzenboden abgeschabt habe, möchtet ihr gar nicht wissen ... <X Also ein bisschen besser sollte das schon noch werden ...


    Ich glaube ich schnappe mit jetzt mal Zitrulles Liste und versuche diese entsprechend anzupassen.

    Tach zusammen,


    ich war schon ewig nicht mehr hier, könnte jetzt aber mal etwas Rat und Input gebrauchen.


    Folgendes: Tochterkind (9) ist jetzt gerade in die 4. Klasse gekommen. Seit über einem Jahr hängt sie uns in den Ohren, dass sie unbedingt ein eigenes Handy haben will. Bisher war ich der Meinung, dass Grundschüler noch kein eigenes Handy / Smartphone brauchen, sie hätte es also frühestens ab der 5. Klasse bekommen. Schon in der 2. Klasse hatten ein paar Mitschüler ein eigenes Handy, in der 3. schon ein paar mehr, in der 4. sind es bereits über die Hälfte ... Klar, dass sie da auch eins will. Zumal auch wir Eltern eines haben, sie zuhause (mit unserem Einverständnis) schon lange Smartphone und Tablet nutzen darf und z.B. Musik und Hörbücher damit hört oder Lernspiele macht. Ihr Umgang / Nutzung eines solchen Gerätes ist sehr vernünftig und sinnvoll und auch gar nicht das Problem. Mein Problem ist vielmehr, dass meine Tochter ein "Schlamper vor dem Herrn" ist und ständig irgendwelche Sachen verliert oder liegen lässt. Wäre der Kopf nicht angewachsen, hätte sie auch den schon mehrfach vergessen ...


    Wir hätten ja sogar noch ein altes iPhone 4 hier, dass wir ihr geben könnten. Aber zum Verlieren ist mir das definitiv zu teuer. Ich will also, dass meine Tochter mir erst "beweist", dass sie mit einem eigenen Handy pfleglich umgeht und drauf aufpasst, ehe sie wirklich ein eigenes bekommt. Generell geht sie auch mit ihren Schulsachen nicht sehr pfleglich um, vergisst Hefte, Bücher und Hausaufgaben, heftet Blätter nicht ab, benutz kein Lineal, schmiert und kritzelt rum, ... ihre schlechteste Note im Zeugnis war in "Schriftbild und Heftführung", und ihre Lehrerin hat uns im vergangenen Schuljahr mehrfach auf das Thema Ordnung angesprochen. Da gibt es also dringend Verbesserungsbedarf!


    Nun war die Idee (und das kam von ihr!), dass wir Regeln aufstellen und sie für das Einhalten der Regeln (also z.B. das Nicht-Vergessen von Schulsachen) Punkte bekommt. Und wenn sie genügend Punkte beisammen hat, bekommt sie ein eigenes Handy.


    So schlecht finde ich die Idee auch nicht und sie ist momentan hochmotiviert, obwohl wir den Punkteplan noch gar nicht fertig abgestimmt haben.


    Nun sitze ich also hier und brühte über die Regeln, wie ich sie formuliere, wofür es wieviele Punkte gibt und wie viele sie braucht, bevor es das Handy gibt. Mögt ihr mir helfen?


    Das wichtigste ist mir der Umgang mit den Schulsachen. Aber ich finde, dass sie langsam auch ein paar Aufgaben im Haushalt mit übernehmen kann und kam nun auf die Idee, dass sie sich damit vielleicht noch ein paar Zusatzpunkte verdienen kann - auf freiwilliger Basis und um mal einen verpatzen Tag mit vergessenen Schulsachen wieder auszugleichen. Was haltet ihr davon?


    Hier mal meine bisherigen "Regeln":


    Schulregeln:


    • Ich halte meine Schulsachen in Ordnung.
    • Ich benutze Lineal, Radiergummi und Spitzer und schreibe sauber und leserlich.
    • Ich hefte alle Blätter ab und klebe lose Zettel ein.
    • Ich schreibe meine Hausaufgaben auf und bringe alles, was ich brauche mit nach Hause.
    • Ich achte auch darauf, dass ich keine Vesperdosen, Mützen oder anderes in der Schule vergesse.
    • Wenn ich nach Hause komme, hole ich mein Pausenbrot aus der Tasche und gebe Infos und Klassenarbeiten bei meinen Eltern ab.
    • Ich mache meine Hausaufgaben selbständig an meinem Schreibtisch und räume den Schreibtisch jeden Tag auf.
    • Nach den Hausaufgaben packe ich selbständig meinen Schulranzen und achte darauf, dass ich alles dabei habe, was ich für den nächsten Tag brauche.



    Zusatzpunkte:


    • Waschbecken putzen
    • Staubsaugen
    • Tiere füttern
    • Meeries sauber machen
    • Staubwischen
    • Blumen gießen
    • Gartenarbeit
    • Spülmaschine ausräumen
    • Müll rausbringen
    • Einkaufen gehen
    • Betten beziehen
    • Schuhe putzen
    • Wäsche waschen / zusammenlegen
    • Pausenbrot selber machen


    ACHTUNG: Hausarbeiten immer in Abstimmung mit Mama oder Papa!


    Punkteregeln:


    • Für jeden Tag, an dem ich alle Schulregeln eingehalten habe, gibt es einen Punkt
    • Für nicht eingehaltene Schulregeln gibt es Punkteabzug.
    • Durch Mithilfe im Haushalt kann ich mir Zusatzpunkte verdienen (je 1 Punkt pro erledigte Aufgabe)
    • Für jeweils 20 erreichte Punkte gibt es eine kleine Überraschung.
    • Für 100 erreichte Punkte (bis Jahresende) gibt es einen eigenes Handy



    Ich möchte das ganze als großes Plakat mit Kästchen gestalten, in die man die Punkte eintragen / einkleben kann.


    Was meint ihr? Was würdet ihr ändern? Sind die Regeln fair und erfüllbar? Wie viele Punkte würdet ihr ansetzen?


    Freue mich auf euer Feedback!

    LG

    Manna

    Ehrlich gesagt finde ich Deine Reaktion übertrieben. Ob diese Filme jetzt so irre witzig sind, sei mal dahingestellt. Aber eine Verletzung der Menschenwürde kann ich nicht erkennen. Im Grunde ist das Ganze doch eher die Kategorie "Aprilscherz", oder? Ganz grundsätzlich würde ich persönlich niemals ein Video meines Kindes im Internet oder Fernsehen verbreiten, aber das ist nunmal nicht illegal.

    Ich verstehe zwar was du meinst und ich weiß, dass es sehr sehr viele Menschen genauso sehen: Das ist bloß ein Scherz, jetzt seid mal nicht so humorlos, man wird doch wohl noch seine Kinder ein bisschen veräppeln dürfen ...


    Das Problem ist, dass Kinder mit derartigen Scherzen noch gar nicht umgehen können. Die VERTRAUEN und GLAUBEN ihren Eltern und durchschauen den Scherz dahinter nicht. Für das Kind ist der vermeintliche "Scherz" in dem Moment absoluter Ernst. Spaß hört da auf, wo die Gefühle anderer Menschen verletzt werden. Und genau DAS kreide ich den Eltern an. Mangelnde Empathie, mangelndes Verständnis für ihre Kinder, mangelnde Wahrung von Grenzen, mangelnde Rücksichtnahme, ... man könnte auch vom berühmten Elefanten im Porzellanladen reden. Aber da wir von einer ganzen Herde Elefanten umgeben sind, nehmen wir die Scherben um uns herum kaum noch zur Kenntnis oder halten sie für "normal".


    Die Eltern in diesen Videos (und die, die es so lustig finden) haben dieselben Kränkungen wahrscheinlich schon bei ihren eigenen Eltern erfahren müssen - und denken nun irrtümlich, das wäre "ok" oder "nicht so schlimm". Aus Sicht eines Erwachsenen ist es sicher nicht mehr als ein Aprilscherz. Einem erwachsenen Freund kann ich problemlos weiß machen, ich hätte seinen Süßigkeitenvorrat geplündert oder sein ganzes Bier weggetrunken und mich dann schlapp lachen, wenn er dumm aus der Wäsche guckt oder sauer reagiert. Mit etwas Glück lacht er dann mit. Ja, weil er ERWACHSEN ist und solche Scherze einsortieren kann.


    Wie gesagt: Ich vermisse hier jegliches Fingerspitzengefühl, Ethik, Anstand, Respekt und das Verständnis für die Sichtweise und Gefühlswelt von Kindern. Und mit der Dampfhammermethode groß zu werden bleibt sicher bei KEINEM Kind ohne Schaden ...


    Ich habe ebenfalls eine Mail an SWR3 geschrieben (die vollkommen wirkungslos bleiben wird) und mich inzwischen auch wieder ein bisschen beruhigt. Ätzend finde ich es aber immer noch - nicht die Art von Scherzen an sich, sondern das was dahinter steckt und was es mit den Kindern macht. Und dass ich von so vielen unempathischen Menschen umgeben bin, die die Verletzungen der eigenen Kindheit einfach unreflektiert und ungestraft an ihre Kinder weitergeben. Das macht mich immer wieder fassungslos und traurig und wütend ...

    Ich rege mich grad schon wieder auf. Das Thema ist eigentlich schon ein paar Jahre alt und hat damals schon für Aufreger gesorgt. Und jetzt wird der ganze Mist schon wieder aufgewärmt. Haben die denn gar nichts gelernt????


    Kurz zur Erklärung: In Amerika (?) machen sich manche Eltern einen Spaß daraus, ihren Kindern zu erzählen, sie hätten ihre ganzen Halloween-Süßigkeiten aufgegessen und dann die Reaktion ihrer Kids zu filmen und zur Belustigung aller ins Netz zu stellen.


    Aktuell sind z.B. SWR3 (großer Radiosender in BaWü) und der Focus drauf angesprungen und haben die Videos auf ihren Facebook-Seiten fleissig verteilt. Und sicher noch einige andere. Ist ja auch soooo lustig! <XX(#sauer


    Ich weiß gar nicht, wo ich zuerst anfangen soll mit meinem Ärger:
    - Hier werden kleine Kinder vorgeführt, verletzt, gedemütigt und denunziert
    - hier werden Menschenrechte mit Füßen getreten
    - hier wird eine mehr als fragwürdige, ganz ganz miese Form von "Humor" auf Kosten anderer (kleiner, unschuldiger, wehrloser Kinder!) praktiziert
    - durch das Teilen, Belächeln und Befürworten wird sugeriert, es wäre in Ordnung, so mit seinen Kindern umzugehen
    - in einem der Videos reagiert ein kleiner Junge (zu Recht!) stinksauer und geht mit den Fäusten auf seinen Vater los. Reaktion im Netzt: "Boah, geht ja gar nicht. Was ist da denn für ein kleiner ******. Wenn das meiner wäre, würd's noch 'nen Arschvoll obendrauf geben." usw. ... Kurz: Den Kindern wird vollkommen das Recht aberkannt, sich zu wehren. Sie müssen alles, was sich ihre Eltern an Gemeinheiten einfallen lassen, mit stoischer Ruhe hinnehmen. Hier werden nicht etwa die Eltern für ihre fragwürdige Aktion kritisiert, sondern die Kinder für ihre "unangemessene" Reaktion! Wie sch***** ist das denn bitte???
    - Mal abgesehen davon: Was lernen diese Kids daraus? Was für ein mieses Vorbild liefern die Eltern hier?
    - Was sagt es uns über die Empathie und Respektfähigkeit von Menschen, die heulende, verzweifelte, zutiefst gekränkte Kinder "lustig" oder "niedlich" finden?
    - Ich möchte an dieser Stelle auch Jesper Juul noch mal kurz zitieren:
    "Menschen, deren Individualität [und Persönlichkeitsrechte] von klein auf respektiert wurden, entwickeln sich zu sehr sozialen Menschen. Diejenigen, die egozentrisch werden und ihre empathischen Fähigkeiten einbüßen, sind Menschen die in ihrer Kindheit viele Kränkungen ertragen mussten."
    Sprich: Wir dürfen in diesen ach-so-witzigen Videos die Generation künftiger A****löcher bewundern.


    Und jetzt erklärt ihr mir bitte noch mal, wo das cool, witzig, toll oder nachahmenswert sein soll????


    Jetzt mal im Ernst: Ich überlege, ob man nicht irgendwie dagagen vorgehen könnte? Wenigstens eine Unterlassungsklage erwirken, dass die Sender diesen Mist nicht mehr verbreiten dürfen. Ich meine, hier werden nachweislich Menschenrechte verletzt. Zumindest in Deutschland haben Kinder von Geburt an ein Recht darauf, gewaltfrei aufzuwachsen. Jedwede Form von seelischer und körperlicher Gewalt ist unzulässig. Ist das, was hier in diesen Videos zu sehen ist, nicht schon seelische Gewalt?


    Und wie steht es mit der "Würde des Menschen" (Paragraph 1, zur Erinnerung ...)? Wird diese nicht durch das öffentliche zur Schau stellen und Ausgelacht, Gedemütigt und Denunziert werden massiv verletzt?


    Und was ist mit dem Recht am eigenen Bild? Dem Schutz der eigenen Persönlichkeitsrechte? (Ich weiß, das ist schon lange ein heiß diskutiertes Thema: Dürfen Eltern einfach ungefragt Bilder und Videos ihrer Kinder im Netz veröffentlichen? Und was ist, wenn sie ihren Kindern damit (nachweislich?) Schaden zufügen? Wo ist da die Grenze?)


    Ganz ehrlich? Ich hätte große Lust, diese mehr als miese Aktion zum Anlass zu nehmen um eine öffentliche Diskussion über den Schutz kindlicher Rechte und über Anstand und Respekt loszutreten. Hier muss ganz klar ein Statement gesetzt werden, dass SO WAS gar nicht geht!


    Noch lieber würde ich einen findigen Anwalt suchen, der bereit wäre, den Eltern hieraus einen Strick zu drehen und sie wegen Verletzung der Grundrechte ihrer Kinder anzuklagen. DAS würde Wellen schlagen. Und dann würde sich so schnell keiner mehr erlauben, miese Scherze auf Kosten seiner Kinder zu machen. Oder zumindest würden manche Eltern vielleicht mal eine Sekunde länger nachdenken wenn sie mitbekommen, dass derartiger Mist rechtlich geahndet wird und in der Folge dann sicher auch einen entsprechenden Shitstorm auslösen würde.


    Medien haben einen sehr großen Einfluss. Es müssen sich nur genug Leute finden, die etwas "liken" oder die etwas schei**e finden, um die "breite Masse" zum Umdenken zu bewegen. Eine Tatsache, die ich gerne zum Schutze der Kinder nutzen würde. Ich weiß nur ehrlich gesagt nicht wie. Entrüstete Argumente in den entsprechenden Posts auf Facebook nützen gar nichts. Die werden nur ins Lächerliche gezogen und sorgen auch noch unfreiwillig dafür, dass diese Videos sich noch weiter verbreiten.


    Nein, man müsste einen andere, offiziellen Weg gehen. Es reicht nicht aus, wenn sich ein paar "Plüschtier-Mamis" (für die manche uns hier halten) sich aufregen. Es müsste von den richtigen Stellen adressiert werden - Rechtsanwälte, Politiker, Promis, seriöse Medien, ...


    Ach Mann - mich macht das so traurig und so wütend. Dass wir im 21. Jahrhundert noch immer so wenig Ahnung von unseren Kindern haben ...


    (Sorry fürs Auskotzen. Musste mal raus. ...)

    Puh, ... Ok, erst mal danke für eure Antworten. Also es ist wohl schon so, dass gerade ihre engsten Freundinnen (z.B. die aus ihrer Laufgruppe und der unmittelbaren Nachbarschaft hier) im katholischen Unterricht sind. Und auch ihre Busenfreundin aus der Parallelklasse besucht den katholischen Unterricht, und für Reli werden die Klassen zusammengelegt, was meine Tochter sehr gefreut hat. Die Lehrerinnen kenne ich leider beide nicht. Meine Tochter hat heute halt zum ersten mal die Katholisch-Lehrerin kennen gelernt (die übrigens auch den wochenweisen Computerunterricht in der 3. Klasse gibt) und fand sie wohl ganz nett.


    Am meisten Sorgen mache ich mir tatsächlich wegen der Erstkommunion, wobei ich das meiner Tochter heute schon klipp und klar erklärt habe - von wegen große Party, weißes Kleid, und sie ist nicht dabei. Das muss ihr von vorne herein klar sein, wenn sie tatsächlich im Katholisch-Unterricht bleiben will. Wie stark der Unterricht hier (Ba-Wü, schwäbisches Hinterland) mit der Kommunionsvorbereitung verzahnt ist, kann ich leider nicht beurteilen.


    Es ist mir zwar nicht ganz recht, aber ich neige momentan tatsächlich dazu, sie alleine wegen ihrer Freundinnen doch im katholischen Unterricht zu lassen. :/


    Muss mal 'ne Nacht drüber schlafen ... Vielleicht spreche ich morgen auch einfach mal mit der Ueli-Lehrerin über meine Bedenken. Wenn die mir einen vernünftigen Eindruck macht, darf Tochter bleiben.


    Und ja, Reli-Unterricht ist noch lange keine Konfessionsentscheidung. Beeinflusst diese aber ...

    Hallo zusammen,
    ich weiß, ich war schon ewig nicht mehr hier (eigentlich ein gutes Zeichen, wenn man mit dem realen Leben so beschäftigt ist, dass man fürs virtuelle Leben kaum noch Zeit hat. ... Oder?).


    Inzwischen sind wir - bzw. Tochter - in der 3. Klasse angekommen! *uff*
    Da wir mittlerweile zu viele Schüler an unserer Schule haben, mussten die Klassen neu aufgeteilt werden. Somit hat meine Tochter in diesem Jahr eine neue Lehrerin UND eine neue Klasse bekommen. Das scheint aber vor allem Vorteile zu haben:
    - Es sind jetzt nur noch 22 statt vorher 28 Schüler in der Klasse
    - Tochter konnte mit ihren Freunden aus der Nachbarschaft zusammenbleiben, d.h. auch die "alte" Laufgruppe steht noch
    - Die neue Lehrerin macht bisher einen SUPER Eindruck!


    Was ebenfalls neu ist in diesem Jahr: Bisher gab es für die 1. und 2. Klasse einen ökumenischen Religionsunterricht. Ab diesem Jahr wird zwischen katholischem und evangelischen Unterricht unterschieden.


    Meine Tochter ist nicht getauft, genauso wie mein Mann. Ich selbst bin katholisch getauft und aufgewachsen, habe später aus eigenem Wunsch zur evangelischen Kirche gewechselt, dort auch geheiratet, bin mittlerweile aber ganz ausgetreten.


    Für uns war immer klar, dass unsere Tochter die Entscheidung, ob und wo sie dazu gehören möchte, später mal selbst treffen soll, wenn sie alt genug ist und die Thematik ausreichend überblicken kann.
    Genauso war aber auch klar, dass sie auf jeden Fall den Religionsunterricht in der Schule besuchen soll - schon alleine, weil ich das in gewisser Weise auch als Allgemeinbildung betrachte.


    Nun war ich eigentlich davon ausgegangen, dass wir Eltern bei der Entscheidung, ob unsere Tochter künftig den katholischen oder den evangelischen Unterricht besuchen soll, vorher gefragt werden. Statt dessen aber wurde meine Tochter heute gefragt, zu welcher Konfession sie denn gehört, und weil ihre Freundinnen "katholisch" angegeben haben, nannte sie das eben auch.


    Den Unterschied zwischen katholisch und evangelisch kennt meine Tochter bisher noch gar nicht - woher auch. Eigentlich wäre es mir lieber gewesen, sie am evangelischen Unterricht teilnehmen zu lassen. Ich bin auch ehrlich gesagt mit einigen Lehren und Ansichten der katholischen Kirche nicht ganz so konform, ...


    Sie war jetzt in den Sommerferien z.B. auch bei einem Jugendzeltlager der evangelischen Kirche, wo es ihr sehr gut gefallen hat. Einen guten "Draht" zu Gott und Jesus hat sie auf jeden Fall, auch in den ersten beiden Klassen hat ihr der Religionsunterricht immer viel Spaß gemacht und ich will ihr ihre Liebe zu Gott auch auf keinen Fall nehmen. Aber irgendwie hadere ich mit der Entscheidung, dass sie jetzt den katholischen Unterricht besuchen soll ...


    Hinzu kommt, dass die katholischen Schüler dieses Jahr bereits auf die Kommunion vorbereitet werden und für viele auch bald der Kommunionsunterricht parallel zur Schule losgeht. Meine Tochter aber wird nicht zur Kommunion gehen.


    Zu sagen, sie darf das selbst entscheiden, finde ich etwas ... hm, naiv ... sie ist noch zu jung, um eine solche Entscheidung wirklich überblicken zu können.


    Noch könnte ich in der Schule anrufen und um einen Wechsel bitten. Aber ich bin irgendwie total unsicher. Nur weil die Freunde katholisch sind, ist das für mich eigentlich kein ausreichender Grund. Und irgendwie würde ich mich glaube ich wohler fühlen bei dem Gedanken, dass sie den evangelischen Unterricht besucht. Oder ist das alles gar nicht so wild und ich sollte jetzt kein Fass aufmachen deswegen?


    Gibt es hier noch mehr, deren Kinder nicht getauft sind aber trotzdem den Religionsunterricht besucht haben? Für welche Konfession habt ihr euch entschieden, und warum?


    Vielleicht könnt ihr mir helfen, meine Gedanken ein wenig zu sortieren ... Dankeschön!

    Das mit der Tassenfamilie finde ich echt süß!


    Ich bin jetzt aber noch über was anderes gestolpert: Ein Playmobil-Set mit Brautpaar, Hochzeitsauto und Torte. Das werden wir jetzt noch mit ein paar Geldscheinen dekorieren und hübsch verpacken, das Geld darf dann das Hochzeitspaar behalten und das Playmobil bekommt hinterher der Sohn quasi als Taufgeschenk. So hat jeder was davon, es sieht nett und originell aus und das Brautpaar bekommt wie gewünscht Geld. Alle zufrieden (hoffe ich). #ja

    Tja, gute Frage ... Was heißt "verändern"? Also, dass ich erwarte, dass mein Partner sich pflegt und nicht "gehen lässt", wie es ja auch schnobbel meinte, das ist das eine. Ich denke aber, so etwas klärt sich schon zu Beginn einer Beziehung. Wenn ich da ein Exemplar erwischt hätte, dass nicht meinen Vorstellungen von Hygiene entspricht, wären wir vermutlich eh schon nicht mehr zusammen.


    Es gibt aber Veränderungen, die sind schwerer zu beeinflussen. Gewichtszunahme z.B., oder auch einfach Alterungserscheinungen. Ganz grundsätzlich habe ich eigentlich schon die Erwartung, dass es im Grunde egal oder zumindest nicht ausschlaggebend sein sollte, wenn einer (oder beide) sich im Laufe der Zeit optisch etwas verändern, weil ich meinen Partner ja doch vor allem als Menschen schätze und liebe, weil zwischen uns eine Vertrautheit herrscht, wir vielleicht schon viel zusammen durchgemacht haben und "auf einer Wellenlänge" sind. Sprich: Ich würde meinen Mann auch mit ein paar Kilos mehr auf den Hüften oder ein paar Haaren weniger auf dem Kopf noch lieben und als Menschen und Freund an meiner Seite wertschätzen.


    ABER - und das gebe ich auch zu - körperliche Veränderungen können sehr wohl die Art des Zusammenlebens und nicht zuletzt auch die sexuelle Attraktivität beeinflussen. Das bedingt sich aber gegenseitig: Je "ehrlicher" und tiefer die Zuneigung zu einem Menschen, desto weniger Einfluss haben äußerliche Merkmale. Auf der anderen Seite: Je größer die körperliche Veränderung, desto größer u.U. die Auswirkung auf die Paarbeziehung.


    Beispiel: Kein Mensch wird von einem auf den anderen Tag dick. Das ist oft eine langsame Entwicklung, und nicht selten tritt auch ein Gewöhnungseffekt ein. Ich glaube kaum dass es möglich ist zu sagen, dass man ab einer gewissen Kilozahl seinen Partner plötzlich nicht mehr mag. Ob und wie sehr man Übergewicht als störend empfindet, hängt zum einen mit der eigenen Einstellung zusammen (dazu gehören auch generelle Meinungsbilder und Vorurteile gegenüber dicken Menschen), zum anderen aber eben auch mit der Wertschätzung des Partners. Es ist ja schließlich immer noch der gleiche Mensch, der gleiche Charakter. Und es gibt unzählige Paare, bei denen mindestens einer von beiden Übergewicht hat. Wäre ja furchtbar, wenn die sich alle nicht mehr attraktiv finden würden. Nein, den Partner wegen Gewichtszunahme nicht mehr zu mögen halte ich für eine "Ausrede". Da hängt die Ursache meistens woanders.


    Schwieriger wird es bei krankheitsbedingten Veränderungen. Ich meine damit z.B., wenn der Partner in seiner Bewegungs- oder Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist. Ich erlebe das gerade sehr konkret: Mein Mann ist vor einiger Zeit an einer chronischen Gelenkentzündung erkrankt, die ihm phasenweise sehr zu schaffen macht. So etwas belastet auch die Beziehung sehr stark. Zum einen, weil ich mir Sorgen um meinen Mann mache und nicht sehr gut damit zurecht komme, ihn leiden zu sehen. Weil man sich hilflos und zwischenzeitlich auch verzweifelt fühlt. Weil man mit dem Schicksal hadert und Angst vor der Zukunft hat. Zum anderen ist mein Mann durch seine Krankheit stark eingeschränkt. Viele gerade schwere körperliche Sachen, bei denen er mir früher geholfen hat, bleiben jetzt plötzlich an mir alleine hängen. Oder sind gar nicht mehr möglich. Viele Unternehmungen sind mit meinem Mann nicht mehr möglich, wir können keine längeren Ausflüge oder Wanderungen machen, können nicht mehr zusammen Joggen gehen so wie früher. Das fehlt uns beiden. Er fühlt sich mies und hat ein schlechtes Gewissen, ich fühle mich hilflos und trauere um die alten Zeiten, ... keine schöne Situation. Mein "großer, starker Bär", den ich früher so bewundert habe, ist plötzlich schwach, verletzlich und hilflos geworden. Und zeitweise sogar auf meine Pflege angewiesen. Als die Entzündung in der Anfangsphase unkontrolliert gestreut hat, musste ich ihm sogar beim Anziehen und Waschen helfen und ihn beim Gehen stützen. In dem Moment habe ich gespürt, dass die Pflegebedürftigkeit des Partners alle Attraktivität zunichte machen kann. Das war irgendwie nicht mehr mein Mann, nicht der gleiche Mensch, den ich mal geheiratet habe. Dennoch jemand, dem ich mich verpflichtet fühle und für den ich immer da sein werde. Das steht außer Frage. Aber die Partnerschaft würde plötzlich auf einer anderen Ebene stattfinden.


    Es kommt also sehr darauf an, WAS sich verändert hat und welche Auswirkungen dieses veränderte Erscheinungsbild des Partners hat. Und wie man damit umgeht ...

    Mal wieder eine "Ich-weiß-nicht-was-ich-schenken-soll"-Frage ... #pfeif


    Wir sind im Juni zu einer Hochzeit eingeladen. Das Paar hat einen inzwischen 3-jährigen Sohn, der an diesem Tag auch getauft werden soll. Wir sind mit der Familie befreundet / gute Bekannte bzw. teilen das selbe Hobby, sind aber jetzt keine Trauzeugen, Taufpaten oder sonstiges.


    Laut dem Bruder der Bräutigams wünscht sich das Paar Geld - wie einfallsreich ...


    Prinzipiell könnte ich mir natürlich schon auch ein nett verpacktes Geldgeschenk vorstellen, aber a) nur, wenn ich keine bessere Idee finde und b) nur für das Brautpaar, dem Täufling würde ich gerne was anderes schenken.


    Was ich von den beiden weiß? Hm, er arbeitet beim Autobauer (ich glaube im Entwicklungsbereich), ist Hobby-Pilot/Sport-Pilot, eigentlich der typische Lebemensch, war lange Single bzw. mit Gelegenheit-Beziehungen und ist erst spät "sesshaft" geworden. Er geht inzwischen auf die 50 zu und genießt aber augenscheinlich sein neues Familienleben. Seine Frau ist eine ganze Ecke jünger (Mitte/Ende 30 glaub ich), Lehrerin, sehr sympathisch und wunderbar bodenständig und hat den guten Mann "geerdet". Beide sind kulturell aufgeschlossen, besuchen gerne Konzerte, machen oft Ausflüge (mal mit, mal ohne Sohn), kochen leidenschaftlich gerne, legen auch Wert auf gesunde Ernährung, treiben regelmäßig Sport, ... also kultivierte, gebildete Leute, die schon mitten im Leben stehen.


    Eine Freundin des Paares hat ein Hochzeit-Kochbuch organisiert, an dem sich jeder Gast beteiligen konnte. Das fand ich schon mal eine tolle Idee. Zuerst hatten wir geplant, den beiden ein hochwertiges Küchenmesser zu schenken (die richtig guten sind ja oft schon ganz schön teuer), aber jetzt habe ich mir sagen lassen, dass es kein gutes Zeichen wäre, ausgerechnet zur Hochzeit ein Messer zu schenken ... :/


    Tja, und für den Kleinen hab' ich ja momentan so gar keine Idee ...


    Fällt euch irgendwas ein?

    So, ja, ich bin jetzt seit letzter Woche im neuen Job. Unterlagen war ziemlich unspektakulär, ein Fragebogen, wo ich Steuernummer, Sozialversicherungsnummer, Krankenkasse (ohne extra Mitgliedsbescheinigung) und Bankverbindung angegeben habe - das war's. Die meisten Kollegen kenne ich ja bereits, da es ein früherer Kunde von mir ist. Wurde sehr herzlich begrüßt und im Team aufgenommen, die meisten freuen sich sehr, dass ich jetzt "richtig" dazu gehöre und nicht mehr nur von extern für sie arbeite.


    Momentan bin ich noch beim Ankommen und sortieren, ich klickere mich durch ein paar Anwendungen und Datenbanken (es gibt eine Art internes "Ticketsystem", in dem alle Vorgänge und Projekte protokolliert und auch kommentiert werden können und auf das man auch seine Arbeitszeiten bucht (nur ganz grob, um einen Überblick zu bekommen, wie viel Zeit für welches Projekt drauf geht). Das ist ganz hilfreich, weil ich mich da auch in alte Projekte einlesen kann und ziemlich viele Infos finde). Ich führe eine Menge Gespräche mit Kollegen und darf auch hemmungslos dumme Fragen stellen, wenn ich was nicht verstehe, und es warten auch durchaus schon einige konkrete Projekte auf mich. Oder besser gesagt, "Ideen" was ich machen "könnte". Momentan ist es etwas unbefriedigend, dass ich noch nirgends konkret loslegen kann und eher etwas "unproduktiv" herumschwimme und Infos zusammen sammeln, weil irgendwie überall noch was fehlt, etwas nicht tut oder der benötigte Ansprechpartner grad nicht da ist, ... Aber gut, das sind Anfangsschwierigkeiten. Dafür, dass ich erst ein paar Tage da bin, finde ich mich aber gut zurecht und bin auch schon super ins Team integriert.


    Bei denen geht es eh recht locker zu, es wird viel zwischen den Tastaturen "geschäkert" und gefeixt (teilweise muss ich mir echt das Lachen verkneifen, wenn ich die Kollegen so höre. Und NICHT zuhören ist in einem Großraumbüro ja schier unmöglich ...), Dresscode ist leger (gepflegte Jeans mit Hemd, bzw. die Damen haben eh Narrenfreiheit), man hat auch bei der Arbeit viel Freiheit, jeder arbeitet da sehr selbständig. Ich entscheide also auch selbst, was ich mache, womit ich anfange, woher ich meine Infos bekomme, ... das muss ich mir alles selber zusammen suchen. Da kommt keiner, legt mir Arbeit auf den Tisch und sagt "Mach mal! Bis dann und dann muss es fertig sein.". Zugegeben, dadurch fehlt mir im ersten Moment noch etwas die Orientierung. Bisher habe ich - auch von diesem Kunden - ja konkrete Aufgaben übertragen bekommen bzw. wurde für bestimmte Projekte gebucht. Jetzt heißt es: "Da ist dein Arbeitsplatz, willkommen im Team, mach was draus ...". Na denn ...


    Aber es wird, es wird ... ;)

    Erst mal danke für die vielen Antworten! In vielem, was ihr schreibt, kann ich mich wiederfinden. Ich gestehe, mich treibt das Thema nicht ohne Grund um. Ich war eigentlich jahrelang mit unserer Wohnsituation sehr zufrieden (bis auf ein paar Gänsefüsschen). Dann haben wir gebaut - eigentlich in der Annahme, uns dadurch wohnsituationstechnisch noch zu verbessern. Aber nun stelle ich fest, dass ich in dem neuen Haus nicht halb so glücklich bin, wie vorher bzw. wie erhofft - obwohl es von aussen betrachtet für viele Menschen vermutlich das Paradies wäre - und ich versuche zu ergründen, woran das liegt.


    Unsere Wohnsituation vorher:


    - kleines, spießiges Reihenmittelhäuschen in netter Kleinstadt
    - ruhige Lage, Spielstrasse / Sackgasse
    - viele andere Kinder, konnte meine Tochter früh schon "alleine" springen lassen
    - gute Infrastruktur, alles wichtige (Schulen etc.) direkt am Ort, auch gute Anbindung
    - tolle Nachbarschaft, das war ein richtiger Zusammenhalt, inkl. Freundschaft, Urlaubspflege und Babysitter direkt im Nebenhaus, gemeinsame Strassenfeste, etc. - habe ich sehr geliebt und mich dort geborgen gefühlt
    - zwar kleine, aber grüne Gärten, eng bebaut aber trotzdem idyllisch. Feld und Jogging-Wege direkt ums Eck
    - sympathische Gemeinde mit der ich mich nach immerhin 16 Jahren auch sehr verbunden gefühlt habe


    Nachteile:
    - "nur" gemietet (wenn auch sehr günstig), dadurch Einschränkungen bei Umbauten, Modernisierungen, etc.
    - teilweise ungünstige Raumaufteilung / Schnitt
    - viel zu dunkel (keine Fenster an den Seiten, Nord-West-Garten)
    - an vielen Stellen schon merklich in die Jahre gekommen, Küche und Bad hingen mir schon länger zum Hals raus, aber da nicht Eigentum ... siehe oben
    - enge Parksituation
    - Handtuchgarten (aber immerhin)


    Unsere Wohnsituation jetzt:


    - neu gebautes, freistehendes Einfamilienhaus
    - moderne, ökologische Bauweise, hochwertige Ausstattung, große Fenster, viel Licht
    - tolles Bad, tolle große Küche, Holzböden, räumlich definitiv verbessert
    - kein Keller, dafür Abstellräume und großer Dachboden
    - ruhige Lage in Neubaugebiet am Ortsrand, direkte Feld- und Waldnähe
    - Nachbarschaft scheint ok zu sein, wir sind noch in der Kennenlernphase. Man ist halt nicht mehr so eng und so "gleich" wie vorher, sehr gemischte Klientel, aber auch einige Kinder, manche Grundstücke sind aktuell aber noch gar nicht bebaut
    - super Anbindung durch S-Bahn (in Fußweite) und Autobahn, Ortszentrum und Grundschule sind auch bequem zu erreichen
    - dank großer Einfahrt viel Platz zum Parken


    Nachteile:
    - Garten ist zwar größer als vorher, aber ungünstig geschnitten - lang und schmal und direkt an der Strasse gelegen, derzeit auch voll einsehbar, d.h. null Privatsphäre im Garten
    - sehr enge Bebauung, keine Vorgärten, keine Gehwege, ich kann dem Nachbarn quasi ins Küchenfenster gucken
    - große Fenster lassen zwar viel Licht ins Haus, aber auch viel Hitze und viele ungewollte Einblicke - fühle mich hier sehr ungeschützt
    - auf der anderen Seite war es früher irgendwie beruhigend im Reihenhaus die Nachbarn rechts und links zu hören und sich nicht alleine zu fühlen - das fehlt mir hier manchmal
    - Neubaugebiet ist noch im wachsen - viele Baustellen, wenig Grün - ich finde es noch etwas trist hier
    - NULL schöne Aussicht, nur "Beton" um mich rum (die netten EFH mit 1,5 Stockwerken und gepflegtem Gärtchen sucht man hier vergebens - aufgrund der Grundstückspreise ist das hier ziemlich städtisch)
    - Nachbargemeinde, kleiner als der vorherige Wohnort und weniger Infrastruktur (z.B. fehlende Ärzte, keine weiterführende Schule - dafür mit tollem Bio-Scheunenladen und Spielwarenladen)
    - Verbundenheit und Heimatgefühl fehlt noch komplett


    Tja, ein großes, schönes Haus ist halt nicht alles. Die Lage hier ist gar nicht mal so schlecht - aber was mir fehlt, ist Privatsphäre (vor allem im Garten, aber auch innendrin, durch die enge Bauweise und die bodentiefen Fenster, das habe ich echt schon bereut), mehr Grün um mich herum, eine schönere Aussicht, Vogelgezwitscher, ... Und der Zusammenhalt der alten Nachbarschaft, das war schon auch etwas ganz besonderes. Vielleicht wird es hier mit den Jahren ja noch besser ...

    Mich würde mal interessieren, wer von euch sich da, wo er lebt, wirklich wohlfühlt, wer ist glücklich im eigenen Zuhause, stolz auf seine Wohnung oder sein Haus und aktuell rundherum (oder zumindest weitestgehend) zufrieden mit der eigenen Wohnsituation? Und vor allem: Wovon macht ihr das abhängig?


    Ist es die Größe der Wohnung, der Schnitt, die Raumaufteilung? Liegt es an der Einrichtung, dem Stil? Ist es die Lage? Die Umgebung? Die tolle Nachbarschaft? Der schöne Garten? Die Aussicht? Die kurzen Wege? Oder die günstige Miete?


    Wovon hängt euer Wohnglück ab?


    Und ja, ich weiß, es gibt etliche Menschen, die sich räumlich gerne verändern würden und alles andere als zufrieden sind mit ihrer Wohnsituation, und die mir bestimmt auch detailliert sagen könnten, was sie stört, was ihnen fehlt oder was sie sich wünschen würden. Aber ich stelle meine Frage gezielt an diejenigen, die glücklich und zufrieden mit ihrem Zuhause sind und sich wohlfühlen. Was ist es, was euer Zuhause für euch zu einem "richtigen" Zuhause macht?


    Bin sehr gespannt ...

    Hm - woran erkennst du, dass es Weichspüler ist? Ich verwende z.B. keinen Weichspüler, aber mein Waschmittel duftet je nach Sorte auch recht stark. Und ja, ich mag diesen Duft nach frisch gewaschener Wäsche - auch an anderen.


    Was ich hingegen schlimm und wirklich störend finde sind Kinder, die nach Zigaretten riechen!!! <XX(
    In der Klasse meiner Tochter ist da so ein Mädchen, deren Papa starker Raucher ist, und alles, wirklich alles an dem Mädchen - Haare, Sportbeutel, Ranzen, ... riecht nach Qualm.


    Es tut mir ungeimlich leid für das Mädchen, die kann ja nichts dafür und ist eigentlich ganz nett. Aber der intensive Zigaretten-Gestank ist ein Grund, warum ich die Nähe des Mädchens meide und warum ich auch meine Tochter nicht bei denen zuhause spielen lassen würde. Die ganze Bude da ist verqualmt, ich will auf keinen Fall, dass meine Tochter das einen ganzen Spielenschmittag lang einatmen muss!

    Danke dir! Ich treffe mich am Mittwoch noch mal mit meinem neuen Chef um die letzten Details festzuzurren und nächste Woche ist dann ja schon mein ersten Arbeitstag ... *schluck*. Hab' ihn noch mal gefragt, ob und was ich am Mittwoch noch mitbringen soll. Er: Einen Wunschzettel, was ich mir an Ausstattung für meinen neuen Arbeitsplatz wünsche ... 8I


    Ok, ich bin immer noch aufgeregt, obwohl ich wahrscheinlich wirklich keinen Grund habe. Auf jeden Fall danke fürs Lesen und Daumen drücken!

    Hey, danke für die vielen hilfreichen Antworten und Erfahrungsberichte!


    Auf jeden Fall sind ein paar Punkte dabei, die ich beim Infotag mal mit ansprechen möchte. Der Blick hinter die Kulissen ist halt immer etwas schwierig. Mir war ehrlich gesagt nicht bewusst, dass es da doch so große Unterschiede von Waldorf zu Waldorf gibt. Auch die Berufeliste von Susan Sto Helit hat mich etwas überrascht - ich hätte jetzt mit mehr handwerklichen Berufen gerechnet ...


    Ich glaube, ich muss mich auch mit meinen eigenen Erwartungen noch mal auseinander setzen. Warum Waldorf? Eigentlich verspreche ich mir ein soziales Miteinader, mehr Aufmerksamkeit auf Teamfähigkeit, Rücksichtnahme und Achtsamkeit unter den Schülern. Vielleicht ein Vorurteil? Ein breiteres Angebot an musischen und handwerklichen Aktivitäten. Individuelles Lernen ohne Noten und mit offenen Ziel (Mittlere Reife oder Abitur), die Möglichkrit das Abitur in 9 statt 8 Jahren zu erwerben, besseres Eingehen auf die Kinder, individuelles Fördern, ... also im Prinzip weniger Leistungsdruck und "Einheitsbrei" als an einer staatlichen Schule. Vielleicht ein Trugschluss?


    Auf jeden Fall werde ich auch die Möglichkeit einer Schnupper-Woche o.ä. ansprechen und die Teilnahme an öffentlichen Veranstaltungen.

    Ich war jetzt mehr als 9 Jahre lang selbständig. Aus verschiedenen Gründen habe ich mich zum Jahresende entschlossen, meine Selbständigkeit aufzugeben - vor allem, weil mir die Kraft zum Weitermachen fehlte und mir ehrlich gesagt zuhause etwas die Decke auf den Kopf viel. Ich habe das große Glück, dass mir ein ehemaliger Kunde einen Teilzeitjob bei sich angeboten hat - nettes Team, attraktive, flexible Arbeitszeiten, kurzer Arbeitsweg, ... also ziemlich perfekt. Am 01.03. soll ich anfangen, habe bisher aber nur eine mündliche Zusage. Nächste Woche treffen wir uns noch mal um die restlichen Details zu klären.


    Um ehrlich zu sein bin ich nach so langer Zeit ziemlich raus, was das Thema Arbeitsvertrag und Anstellungsverhältnis betrifft. Ich war die letzten Jahre ja mein eigener Herr, musste nie Urlaub beantragen oder mich krank melden. Bissl Bammel hab ich momentan noch vor der Umstellung, aber wird schon werden (hoffe ich).


    Meine Frage ist vielmehr: Was braucht mein neuer Arbeitgeber noch alles von mir - und wo bekomme ich das her??? Gibt es so etwas wie eine Lohnsteuerkarte noch, oder wird das inzwischen alles auf dem elektronischen Weg übermittelt?


    Ich weiß überhaupt nicht, wie ich mich auf meinen neuen Job und meinen ersten Arbeitstag vorbereiten soll. Ich würde mir gerne ein paar intelligente Fragen zurecht legen, aber alle, die mir einfallen, klingen so banal ... Ich komme mir vor wie ein Teenager, der nach der Schule den ersten offiziellen Job antritt ... #schäm


    Helft mir mal, wieder ein bissl in normales Fahrwasser zu kommen. Immerhin soll ich das Gleiche machen, das ich vor 10 Jahren bei meinem letzten AG auch gemacht habe (Gott, das ist schon wieder sooooo ewig her) bzw. in Teilen das, was ich auch als selbständige Dienstleistern für meine Kunden in den letzten Jahren gemacht habe. Also kann man eigentlich von mir erwarten, dass ich weiß, was ich zu tun habe. Aber ich fühle mich grad sooooo unsicher ... #angst


    Hat jemand ein paar aufmunternde Worte oder konkrete, hilfreiche Tipps für mich?

    Ich wollte mal in die Runde fragen, ob es hier jemanden gibt, dessen Kind erst nachträglich auf die Waldorfschule gewechselt hat und vorher auf einer staatlichen oder anderen Schule war. Warum habt ihr gewechselt, wann/in welcher Klassenstufe und wie hat der Wechsel geklappt?


    Der Grund warum ich frage: Wir hatten eigentlich von Anfang an mit der Waldorfschule geliebäugelt. Aber durch den Hausbau sind wir in eine andere Gemeinde umgezogen und weil wir wollten, dass unsere Tochter dort schneller Fuß fast und Freunde findet, haben wir sie an der örtlichen Grundschule eingeschult. Wir sind bislang auch recht zufrieden, die Schule hat einen guten Ruf, unsere Tochter fühlt sich wohl und hat auch tatsächlich schnell Anschluss gefunden. Auch Laufgruppen mit Kindern aus der Nachbarschaft haben sich gebildet. Als Waldorfschülerin wäre sie hier von vornherein ein bisschen eine Aussenseiterin gewesen - die Kinder aus der Nachbarschaft oder aus Sportvereinen gehen alle auf die örtliche Grundschule (die Waldorfschule ist in der Nachbargemeinde).


    Nach der 4. Klasse steht allerdings ohnehin wieder ein Schulwechsel an, da es hier vor Ort keine weiterführende Schule gibt. Die Kinder verteilen sich dann auf die Schulen der umliegenden Gemeinden. Somit würde auch die Waldorfschule wieder zur Option stehen ... Nächste Woche veranstalten die einen Indotag, den ich mir mal ansehen will. Meine Sorge ist, dass die Waldorfschule halt doch ein komplett anderes Konzept hat als unsere Grundschule und meine Tochter sich mit der Umstellung vielleicht schwer tun könnte. Außerdem gibt es meines Wissens nicht sehr viele "Wechsler", die mit ihr zusammen auf die Waldorf gehen würden - ich würde sie also wieder aus ihrem gerade aufgebaute sozialen Umfeld rausreissen. Die Waldorfschüler hingegen kennen sich bereits seit der 1. Klasse, da wäre meine Tochter dann plötzlich der Außenseiter, der als Neuling in einen bestehenden Klassenverband kommt. Auch inhaltlich hätte sie einige Defizite - Russisch und Eurythmik beispielsweise werden an der Waldorf ab der 1. Klasse unterrichtet, meine Tochter müsste also 4 Jahre Stoff aufholen!


    Ist so ein Wechsel unter diesen Umständen überhaupt sinnvoll? Vom Prinzip her gefällt mir das pädagogische Konzept der Waldorfschule - und es wäre hier im Kreis das einzige "G9-Gymnasium", alle anderen bieten nur G8-Züge an. Zudem wäre die Marschrichtung "Abitur" bei der Waldorfschule nicht von vornherein festgelegt. Da hätte meine Tochter Chancen, sich noch zu entwickeln und ihren persönlichen Abschluss zu erwerben. Ich bin ja ein großer Gegner dieser frühen Selektion nach der 4. Klasse - mit ein Grund, warum ich meine Tochter am liebsten von Anfang an auf die Waldorf geschickt hätte, und warum ich mir so schwer tue, auf welche Schule ich sie sonst nach der 4. schicken soll ...


    Ok, ok, wir sind noch ein bisschen früh dran, ich weiß, meine Tochter ist gerade mal in der 2. Klasse. Aber durch den Infotag / Tag der offenen Tür an der Waldorf kam ich jetzt eben wieder drauf. Es schadet zumindest nicht, sich im Vorfeld ein bisschen schlau zu machen, auch wenn wir mit der endgültigen Entscheidung noch viel Zeit haben.


    Gut, aber zurück zur Ausgangsfrage: Hat jemand Erfahrungen / Kenntnisse in Punkto Schulwechsel zur Waldorf?