Beiträge von Arnoli74

Liebe interessierte Neu-Rabeneltern,

wenn Ihr Euch für das Forum registrieren möchtet, schickt uns bitte eine Mail an kontakt@rabeneltern.org mit eurem Wunschnickname.
Auch bei Fragen erreicht ihr uns unter der obigen Mail-Adresse.

Herzliche Grüße
das Team von Rabeneltern.org

    Ich erinnere mich aus der Kita-Zeit meines Sohns, dass es einen Freund aus einer Musikerfamilie gab, der einfach keine Melodie singen konnte… er hatte quasi alles auf einem Ton gesungen trotz vieler Bemühungen 🤷‍♀️ die armen Eltern waren schon einigermaßen verunsichert, war aber nichts zu machen.

    Bei meinem Mann ist es auch ein wenig so, der ist sehr musikalisch, spielt gut Gitarre - wir musizieren öfter zusammen aber Melodie singen kann er echt nicht 🙈

    Der Begriff Psyche ist meinem Verständnis nach die Klammer um Geist. Persönlichkeit, Empfinden etc. und hat somit zunächst noch keine Zuschreibung naturwissenschaftlicher Art. Wie die Denkfähigkeit, das Fühlen, die Wahrnehmung, Erinnerung, Empathie, Steuerungsfähigkeit, Bewusstsein, das Wesen/die Persönlichkeit etc. zustande kommen (also chemisch/physiologisch): Darüber sagt der Begriff Psyche genauso wenig wie der Begriff Seele. In der Psychotherapie wird mit vielen Methoden gearbeitet, für die solche Einordnungen nachrangig sind.

    Aaaah, dann weiß ich welches Musical Juana ;) Sehr schön! Lecker Essen und oder Kaffee-Trinken kann man hier


    Trattoria Momo – moderne italienische Küche (momo-bochum.de)


    Franz Ferdinand (franzferdinand-bochum.de)


    In die Innenstadt kann man aber auch schnell laufen (15 Minuten).


    Keinesfalls zum Griechen beim Stadion!


    Im Stadtpark ganz hinten (also nördlich) gibts ein kleines Café - das Milchhäuschen, daneben ein Minigolfplatz.

    Bochum is immer gut :) Wenn ihr da seid: Der Stadtpark ist schön und das Schauspielhaus hat oft tolle Stücke auch für junge Menschen im Angebot.


    Ansonsten finde ich die Villa Hügel in Essen sehr beeindruckend - den geschichtlichen Kontext, die Anlage, die Landschaft. Gar nicht Pott und - finden die Teenager hier - für alle spannend. Danach kann man zum Baldeney-See (da wird die Ruhr zum See) absteigen und es sich irgendwo gemütlich machen oder einkehren...



    Villa Hügel

    Emily Trägerloses Midikleid - Schwarz | Boden DE
    Emily Trägerloses Midikleid - Schwarz. Emily Trägerloses Midikleid.Schwarz.Wir haben es. Das Kleid mit dem ultimativen „Wow-Effekt“. Freuen Sie sich schon mal…
    www.bodendirect.de


    Das finde ich toll, geht gut mit einer schlichten, kurzen Strickjacke - gerne etwas glänzen grün oder pink….


    VERO MODA Strickjacke in Dunkelpink | ABOUT YOU


    Schwarz bei Hochzeiten ist ja hoffentlich kein Ding mehr…

    Na komm, ein paar mehr Hinweise brauchen wir schon ☺️ Was bist du für ein Typ, was trägst du, was magst du? Wie willst du wirken? Elegant, blumig, Hippie oder Gala?

    Welche Farben magst du an dir?

    Wir haben auch eine konkrete Bewerbungs-Mailadresse und ich find es immer sehr ärgerlich, wenn dann doch woanders hin gemailt wird.

    Ich schätze, dass das für jeden anders ist. Ich habe die Sachen auch an die normale Mailadresse geschickt, aber ich befürchte, dass ich bei der Personalabteilung sofort rausfliegen würde, weil ich keine journalistische Ausbildung habe. Der direkte Weg ist meine einzige Chance.

    Warum glaubst du denn, dass das beim Chefredakteur anders ist? Ich würde sie zumindest noch an die in der Anzeige angegebene Email-Adresse schicken. Bei uns sortiert die HR gar nicht, die Fachabteilungen (vermutlich in deinem Fall auch nicht die Chefredaktion) sucht aus der kompletten Bewerberliste. So eine Stellenausschreibung ist ja ein Prozess im Unternehmen, da ist es schon schlauer, sich als Bewerberin nicht rauszunehmen. Für die ganze Abwicklung (Kontakt aufnehmen, Unterlagen prüfen, Termine vereinbaren, Zu-/Absage schreiben...) ist die HR zuständig - die sollten deine Unterlagen schon auch haben. Und darauf, dass die Chefredaktion das ausbügeln mag, würde ich nicht vertrauen.

    ....ihr seid schon sehr viel weiter... hier noch was von heute morgen - kam Arbeit dazwischen....


    Genau das meinte ich ja. Wenn ein unverheiratetes Paar nicht zusammenlebt, wird der woanders wohnende Part nicht in die Bedarfsgemeinschaft einbezogen.



    Na ja, aber durch die Bedarfsgemeinschaft im Sozialgesetzbuch sind unverheiratete genauso belastet wie Ehepaare. Der Fall, dass Ehepaare in unterschiedlichen Wohnungen leben und dadurch schlechter gestellt sind, ist doch ein echtes Nischen-Thema.


    Ich hab das nur mal stellvertretend genommen - es geht mir einfach um die Behauptung, die Gesellschaft hätte einen Benefit von Ehen. Ich glaub da nicht so recht dran.


    Das Einkommen gehört laut BGB in der Ehe eben nicht allen und der Zugewinn lässt sich ausschließen ohne dass der Splitting-Vorteil wegfällt - genau wie der Versorgungsausgleich. Das verwässert die Pflichten in der Ehe extrem. Der Trennungsunterhalt, ja, den gibts - für die paar Monate zwischen Trennung und Scheidung... bzw. bis man ihn erstritten hat läuft er schon fast aus - wird selten gezahlt und wenn dann nur kurz. Langfristig sichert einen die Ehe nicht mehr ab seit der Reform des Unterhaltsrechts zu Ungunsten der Frauen meist...


    Und was soll das mit "in der Ehe haben beide automatisch Sorgerecht"? Ich wüsste nicht genau, wie sich aus dem Sorgerecht der Unterhalt ableitet. Meines Wissens ist man Unterhaltspflichtig allen leiblichen Kindern gegenüber - nicht nur denen gegenüber man auch Sorgerecht hat. Eine Sorgepflicht gibt es auf jeden Fall eigentlich nicht. Der Vater meines Sohnes muss auch mit vollem Sorgerecht nicht betreuen, sich nicht kümmern und mich nicht entlasten. Zahlen müsste er auch ohne Sorgerecht.


    Nun kann man in zwei Richtungen denken --> Wenn wirklich nur Ehepaare für einander unterhaltspflichtig wären, wenn das Geld in verheirateten Familien wirklich allen gehören würde, wenn es eine nacheheliche Absicherung für den Deal gäbe, den Eheleute miteinander eingehen - ob wissentlich oder ahnungslos: Dann fänd ich es fair die Ehe zu begünstigen. Nun sieht das Bild aber anders aus: Es werden fast 50% aller Ehen geschieden, 40 % aller Alleinerziehenden landen im Armutsgefährdeten Bereich --> und sind auf staatliche Hilfen angewiesen. Das sind auch Kosten, die durch das aktuelle Konstrukt verursacht werden. Und da geht es eben nciht um private Entscheidungen. Sondern um ein System, dass das "Hochrisikoverhalten" von Frauen, die solche Ehen eingegangen sind ohne ihre Absicherung im Auge zu haben, begünstigt.

    Zur ersten Richtung noch: Dann dürfte es aber eben auch keine Bedarfsgemeinschaft bei Nicht-Verheirateten geben, denn warum soll ich - wenn Eheleute subventioniert werden, weil sie füreinander haften - für meinen Partner haften - wo wir doch gar nicht begünstigt werden (ah, stopp, ich bin ja verheiratet - dumm von mir, aber ich sehe das trotzdem so).


    Die zweite Richtung: Die Ehe ist Privatsache und alle begnügen sich damit, dass nur Kinder einen steuerlichen Vorteil bringen, man im Krankenhaus Auskunft über den Gesundheitszustand des anderen bekommen kann und - wer mag - sich einen Nachnamen teilt.


    Das wäre fair, denn nicht jede(r) hat Zugang zu einer Ehe. Nicht alle können heiraten, nicht alle wollen heiraten. Das Leben mit einem zweiten Erwachsenen im Haushalt bietet sowieso schon so einen riesen Mehrwert - und wenn der Staat sich dann einfach darauf konzentriert ALLE Kinder gegen Armut abzusichern: Wer kann denn da ernsthaft was dagegen haben?

    Denn dann würden ja auch die Verpflichtungen der Ehe wegfallen müssen. Und ich sehe da tatsächlich nicht nur Vorteile.


    Also es kann ja nicht sein, dass für Ehepaare alle Vorteile wegfallen, die Verpflichtungen aber bleiben.


    Das Unterhaltsrecht hat es ja gut gezeigt, wie der Staat da handelt.

    Welche Verpflichtungen in der Ehe sind das denn? Der Nacheheliche Unterhalt ist ja schon fast abgeschafft, die Pflicht für Haushaltsangehörige im Bedürftigkeitsfall aufzukommen, gilt auch für Unverheiratet. ALG1 bezieht man unabhängig vom Familienstand...

    Die Ehe nach BGB stellt keine Vermögensumverteilung dar, jeder Euro, der in der Ehe verdient wird, gehört dem/derjenigen, der/die ihn verdient. Den Zugewinn kann ich per Ehevertrag ausschließen genau wie den Versorgungsausgleich.

    Mir fällt tatsächlich gar nichts ein, was die Ehe für die Gemeinschaft leistet - zumindest nichts was nicht irgendwie von den 25Milliarden fürs Splitting zu Re-Finanzieren wäre.

    Ich kapiere ehrlich gesagt nicht die Pläne der Ampel und finde nur Artikel, die es nicht so richtig erklären. Den Artikel in der SZ kann ich auch nur wärmstens empfehlen Ehegattensplitting: Das Steuerfossil - SZ.de (sueddeutsche.de)  -- leider wohl Paywall.


    In D lebt eines von drei Kindern nicht in einer Ehe/eingetragenen Partnerschaft - der Staat subventioniert durch das Splitting aber mit rund 25 Milliarden jährlich genau diese Ehen. Ob mit oder ohne Kinder. Dass das ein Fossil ist, ist doch sehr freundlich ausgedrückt.


    Weil Schweden hier aufkam: Da war die Abschaffung des Ehegattensplittings 1971 teil eines Maßnahmenpakets mit klarem Ziel: Gleichstellung von Frauen - das war klarer politischer Konsens und kam mit weiteren Elementen: Flächendeckende Kinderbetreuung, Sicherung der Renten... Und klar: Das braucht es alles, vor allem aber die Absicht, dass Männer und Frauen wirklich gleichberechtig in Job und Familie sein sollen.

    Was ist denn die größte Baustelle Kontextfrei? Und welche Formate fallen dir am schwersten? Ich finde, du schilderst da einen großen Strauß an Themen, die ich zunächst mal ein wenig aufdröseln würde.


    • Welche Sprechsituationen sind am wichtigsten / am bedrohlichsten für dich?
    • Wo liegen die größten Unsicherheiten? In der gedanklichen Struktur, bei Inhalten, beim Formulieren, beim Aussprechen, bei der Wirkung des Gesprochenen?


    Ich würde da anfangen, wo du die größte Unsicherheit verspürst und mal überlegen, wo du selbst Dinge tun und ändern kannst und wo du Unterstützung brauchst. Das kann ja sehr unterschiedlich sein:


    • Du hältst ein Teammeeting ab und es hapert an Struktur - so dass danach keine/r so richtig weiß, was das Ziel war und ob es erreicht wurde?
    • Du moderierst eine Diskussion und hast Schwierigkeiten, die geplante Struktur in das Gespräch einzuflechten?
    • Du hältst eine Vortrag und bist sicher, was Struktur und Inhalt angeht - aber deine Stimme bleibt dir weg?
    • Du hast das beste Argument aber sobald du es ausgesprochen hast, klingt es unlogisch und keiner versteht dich?
    • ...


    Es gibt so viele Packenden und meist reicht es, da anzufangen, wo der größte Schmerz / die größte Unsicherheit steckt. Und davon hängt auch die externe Unterstützung ab, die man sucht: Das kann ja vielleicht ein Video sein, ein Buch, ein Tagesseminar... Aber erstmal wäre es gut zu schauen, was man wirklich braucht

    Habt ihr den superpeinlichen Spot über Olaf Scholz und das Triell gesehen, den die CDU nun gemacht hat? #haare

    Hast Du einen link?🙂

    Externer Inhalt twitter.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Arnoli74 das war mir schon klar, dass das ironisch war - und dass Misogynie ein Riesenproblem im Berufsleben ist. DEM stimmte ich zu (also der Botschaft). Das ergab sich ja auch aus dem Kontext #weissnicht .

    Hatte ich tatsächlich nicht verstanden - aber das ist jetzt klar.


    Bei meiner Ansicht, dass es auch Antipathie ohne Misogenie geben kann, bleibe ich dagegen - du magst mich nicht? Kann sein, aber das ist dann nicht misogyn. Das ist dann eben Antipathie.

    Dem würde ich doch aber nicht wiedersprechen - hatte ich ja selbst gerade geschrieben. Natürlich mag man manche Menschen nicht.


    Und dann gibt es natürlich Antipathie durchmischt mit Misogynie. Und verdeckte. Usw. Das ist doch alles klar. Und ja, natürlich besonders konfliktträchtig als Gruppenphänomen, man kann sich ja mal anschauen, wie speziell Richterinnen oder Dozentinnen gedisst werden.


    Das war, was ich oben meinte. Ich wüsste jetzt nicht, was daran jetzt so skandalträchtig ist?

    Ich fand nichts skandalträchtig - ich bin nur nicht mit deiner Aussage mitgegangen, dass das getrennte Phänomene sind: Unbewusste Prägungen, die unsere Wahrnehmung beeinflussen sind eine Seite der Medaille, die AfD-Hater die andere.