Beiträge von Arnoli74

    Im letzten Beitrag von Spinosa geht es vor allem um die Anfänge vom Christentum, das ist ja erst mal etwas anderes als die katholische Kirche an sich. Ich finde das Thema aus akademischer Sicht total spannend, kenne mich aber kaum aus und lese interessiert mit.

    falls du dich auf meinen Beitrag bezogen hast: ich habe mich auf die komplette Herleitung Spinosas bezogen, nicht nur auf ihr letztes Post. Ich würde einen theologischen Background vermuten - womit keineswegs DIE akademische Sicht abgebildet ist... aber an der Stelle bin ich raus - da kommen wir nicht zusammen.

    Oh jeh, ein Glück, dass mir das hier zu öffentlich ist - so kann ich mich besser bremsen... ich habe allerdings echt Schnappatmung: Die Katholische Kirche und das Bild der Jungfrau Maria als Booster für den Feminismus? Mir verschlägt es die Sprache... Nur so viel: Die Institution ist nicht einer Richtung/Strömung sondern einer weltweit aktives, männlich dominiertes (und das ist noch ein Euphemismus) Machtgefüge, das eben keine Empfehlungen ausspricht, sondern absolute Deutungshoheit beansprucht. Alle theologischen Ausführungen und historischen Interpretationen in Ehren - das geht so weit an der Realität vorbei, dass es schon fast nicht mehr diskutierbar ist...


    Zum Ausgangsthema: Factfulness ist ein unheimlich bereicherndes Buch! Es hat mir in vielen Punkten vielfach die Augen geöffnet. Es erhebt keinen Anspruch darauf, durch die einzelnen beschriebenen Wahrnehmungs-Abweichungen den Zustand der Welt korrekt zu beschreiben. Es reiht nur unzählige Beispiele aneinander, bei denen unsere Einschätzung frappierend von der tatsächlichen Lage abweicht. Und das ist für sich eine Erkenntnis. Und Utopia genau deswegen hat es tatsächlich nichts mit dem Klimawandel zu tun...

    Finde ich nicht sinnvoll, kündigen solltest du erst, wenn du einen neuen Vertrag unterschrieben hast. Das wird ja morgen nicht mehr klappen. Und wenn er letzte Woche versprach sich in spätestens drei Wochen zu melden, fände ich Dir Nachfrage eher schräg....

    ich drücke die Daumen für den Job ✊

    Spannend ist wie gesagt, daß man in anderen Fällen durchaus sagen darf, daß man durch die Pflege einer Person, durch einen kranken Partner, bei einem neuen Einstig nach einer Pause, ja selbst ein simples " Ich hab´s im Kreuz und hab darum heut Nacht schlecht geschlafen" ... derzeit nicht ganz auf der Höhe ist und in den meisten Fällen finden es alle menschlich und verständlich, daß man sich dann gegenseitig unterstützt und kleine Fehler wie eine vergessene Unterschrift o.ä nicht dramatisiert.

    Bzw. sind vermutlich wohl die meisten zumindest der Meinung, daß es an einer guten Arbeitsstelle so sein sollte.


    Sobald es aber um "Kinder" geht scheint das nicht zu gelten?

    Der Umgang mit Fehlern und deren Vermeidung ist ja ein riesiges Thema in BWL, Arbeitspsychologie und runtergebrochen im Projektmanagement. Ich kenne da keine Strömung, die sagt, das irgendwelche Fehler dramatisiert werden sollten, aber eben auch keine, die es tolerabel finden, das Menschen nun mal Fehler machen.

    Die gerade sehr gehypte "Fehlertoleranzkultur", wie sie z.B. in meinem beruflichen Umfeld gelebt wird, sieht vor, da sehr genau hinzusehen, einen offenen Umgang zu pflegen, keine Schuld zuzuweisen, die Fehlerquelle aber genau zu analysieren und abzustellen. Und dieses "abstellen" heißt ja so gut wie nie, dass dem MA die Stunden gekürzt werden, sondern meistens, dass man den Prozess ändert oder überhaupt einen einführt, eine Kontroll-Ebene einzieht, einen zeitlichen Anker setzt.... o.ä.


    Ich kenne da im Job auch keinen Unterschied in Bezug auf die Fehlerursache. Natürlich unterscheiden sich andauernde Belastungen von solchen, die zeitlich eng begrenzt sind. Und auch die stärke der Belastung schwankt. Aber ich käme nicht auf den Gedanken, meinen Umgang mit einer/einem MitarbeiterIn unterschiedlich zu gestalten, je nach dem ob Kinder der Grund sind oder ein dementer Elternteil oder ein Scheidung oder eine eigenes gesundheitliches Problem.

    Als Vorgesetzte ist es mir wichtig, dass mein Team im Stande ist, weitesgehend fehlerfreie Arbeit zu leisten. Das heißt auch, das wir immer die Möglichkeit haben, gegenseitig zu unterstützen und zu kompensieren. Natürlich darf trotzdem niemand über lange Zeit überfordert sein oder sich unter Druck gesetzt fühlen. Da muss man dann halt sprechen und Lösungen finden. Meiner Erfahrung nach geht es dann aber selten um Fehler sondern eher um die Stimmung im Team oder das Befinden des/der Einzelnen.

    Bei mir hat sich viel durch das Kind geändert, dass die Leistungsfähigkeit gesunken wäre, kann ich nicht sagen. Was gesunken ist, ist meine (vorher totale) Flexibilität und die Möglichkeit, meine Arbeitszeit unbegrenzt auszudehnen. Ich konnte früher auch von 9 Uhr morgens bis 23 Uhr am Abend fokussiert arbeiten - musste ich zum Glück sehr selten, aber es war immer wieder mal möglich und auch nicht an der Grenze des Machbaren. Das kann ich nicht mehr, also dazu bin ich weder willens noch in der Lage.

    Das kann am Alter oder an der Doppelbelastung liegen, aber ich glaube, meine Prioritäten sind einfach andere. Ich will einfach nicht mehr meine Zeit in diesem Maße verkaufen, die ist einfach viel wertvoller jetzt. Und von dem Unwillen abgesehen, bin ich glaube ich einfach nicht mehr so lange so konzentriert wie früher. Ich kann gut früh viel wegschaffen, am frühen/späten Nachmittag setzt irgendwann ein Punkt ein, da merke ich, dass jetzt die Konzentration stark nachlässt. Auch wenn ich Pausen mache. Ich komme zwar über den Punkt drüber, aber es ist ein Widerstand spürbar....


    Was sich aber auch geändert hat: Ich weiß genau, warum ich das alles mache. Ich muss mir viel weniger Sinnfragen zu meinem Job mehr stellen. Vor dem Kind war oft die Frage, ist das nun das richtige, gibt's nicht anderswo vielleicht mehr Erfüllung - oft zum Preis von mehr Aufwand und/oder weniger Einkommen. Jetzt genügt es mir zu großen Teilen, dass ich durch meinen Job unsere Existenz sichere - also in der Hauptsache die meines Sohnes und meine. Diese Klarheit hab ich irgendwie seit das Kind da ist, in der AE-Zeit zeigte sich dann, wie richtig diese Gefühl war und auch jetzt mit neuem Mann ist das trotzdem noch mein Haupt-Antrieb. Und dadurch kann ich auch besser für mich eintreten, meine Forderungen klarer formulieren. Dann muss ich natürlich auch abliefern, aber diese Art von Verpflichtung, die ich so eingehe, kann ich auch gut einlösen.


    Die begrenzte Zeit (ist ja mittlerweile relativ, weil Kind schon groß und recht selbständig - aber spontane Überstunden bis in den späten Abend sind trotzdem tabu) hat mich auf jeden Fall effektiver UND effizienter, weil mir das Ergebnis zwar nach wie vor wichtig ist, ich aber gelernt habe, viel weniger Energie auf meinen Perfektionismus zu verschwenden und mich nicht immer doppelt und dreifach abzusichern. Ich fürchte, ich wähle oft den "männlichen Ansatz", zumindest kenne ich diesen Mut zur Lücke und Fokus aufs Selbst-Marketing eher von männlichen Kollegen.


    Was Schusseligkeit/Fehleranfälligkeit angeht, finde ich, dass man sich da immer so gut es geht gegen absichern muss. Klar passieren Fehler, aber wenn ich merke, dass mir etwas regelmäßig passiert, muss ich halt - unabhängig von meiner Verfassung - Wege finden, um das abzustellen. Mir einen Termin dazu in den Kalender legen, weitere KollegInnen mit draufschauen lassen, eine Checkliste anlegen... was auch immer, da muss man sich organisieren, das verlange ich auch von meinen MitarbeiterInnen. Diese Selbstorganisation verantwortet jede/r selbst und muss sich auch der aktuellen Situation anpassen. Die ständige negative Dynamik, die sonst entsteht, weil eine/r alles verschusselt, ist ja sonst auch nicht entlastend bzw. verschlechtert nicht nur das Ergebnis sondern auch das Befinden des/derjenigen, der/die sie verursacht.

    alien Oh, ein Hund ist eine tolle Idee, wenn das Kind da zu begeistern ist und auch zu seiner Aufgabe machen lässt.



    Fitnesscenter ? Eine regelmässige Portion "Eisen äusserlich" finde ich durchaus sinnvoll. Aber die meisten sind hier ab 16 oder bestenfalls 14 Jahre. Für jüngere Teenies also nicht nützlich. Crossfit ist hier übrigens extrem teuer.

    Die Crossfitbox hier bietet spezielle Kurse für Kinder und Teens. Die sind deutlich günstiger, als die Angebote für Erwachsene, die schon ordentlich teuer sind, aber da hängt das Empfinden sicher auch von den regionalen Preisen anderer Sportangebote ab.

    Ich glaube, es ist schon verständlich, was der Unterschied bei euren Aussagen ist. Sonja äußert sich nicht abfällig über andere Menschen oder generalisiert eine abwertende Haltung für eine ganze "Kategorie" von Sportangeboten. Ich hab echt auch gar kein Interesse daran, diese Diskussion fortzuführen und verstehe nicht, warum du es so eine schlimme Zumutung findest, dass ich das kritisiere.

    Ich mache das im Kopf ja auch bei bestimmten Dingen, ich hab zum Beispiel schon immer ein bestimmtes Bild im Kopf, wenn es um Yoga geht. Musste ich halt für mich behalten ODER mich nicht wundern, wenn sich Menschen, die ich damit aburteile auf den Schlips getreten fühlen. Mittlerweile habe ich mich intensiver damit beschäftigt, sehe vieles anders und kann sogar sagen: Zurecht.


    Gerne ist das damit auch für mich beendet, ich empfand es aber auch nicht als so große Sache... und würde selbstverständlich auch Talpa allen Snowboarder- oder Schlittenhundsport-Klischee-Verurteilungen vehement widersprechen

    VivaLaVida


    Ich weiß nicht, wie du darauf klommst, ich würde deine Einstellung nicht respektieren. Das tue ich, warum auch nicht? In dem Fall muss ich aber leider doch anmerken, dass du dich auf abwertende Weise über etwas äußerst, was du in der - von dir reklamierten - Gänze nicht beurteilen kannst.


    Außerdem erscheint es mir seltsam, dass das

    [...] mich der alptraum. lieber laufe ich 10x diese treppe als einmal in solch ein ding zu müssen. die leute da... und überhaupt.

    deine Haltung ist und du trotz dieser in 4 Studios angemeldet warst. Bei denen du die Erfahrung gesammelt hast, dass alle scheiße sind und das OHNE im relevanten Sinne da gewesen sein.


    Ich würde dir da eine differenziertere Einschätzung zutrauen und wundere mich daher, warum du von dem EINEN solchen Ding als deinem Alptraum sprichst und DIE Leute da pauschal abwertest. Es gibt einfach nicht DIE eine Mucki-Bude und wenn dir keines der besehenen Studios zugesagt hat, ändert das daran nichts.

    Doch, ich finde es schon ein bisschen beleidigen, sie begründet es ja mit "die Leute da und überhaupt". Also ich fühle mich nicht beleidigt, keine Sorge. Es ist halt einfach so ein plattes Klischee, dass ich das nicht so stehen lassen will.

    Es gibt natürlich üble Pumper-Buden und es gibt Studios für Reha-Sport und solche, die voll auf Wellness sind und eben auch Studios mit gutem, breiten Angebot, fachlich kompetenter Betreuung etc. Ich wunder mich schlicht, warum es in diesem Punkt auf einmal schick ist, das pauschal abzuwerten und für sich auszuschließen...

    Ja, vielleicht wecke ich da auch die falsche Vorstellung, ich stürme ja nicht mit dem Klemmbrett unterm Arm die Kinderzimmer und plane die Sporteinheiten ;) Es ist bei uns einfach so ein Standard, der mehr gelebt als ständig besprochen wird. Ich sag nicht: Mir ist aufgefallen, dass wir am Sonntag nicht auf die vorgeschriebene Schrittzahl kommen, da müssen wir noch optimieren. Sondern eher sowas wie: Wow, ein ganzer freier Tag, da können wir den ganzen Vormittag rumhängen und am Nachmittag machen wir eine Radtour, einverstanden? Oder wollen wir lieber in die Stadt laufen oder ne Runde durch den Park? So in der Art...

    Wäre es was, was bei uns allen automatisch so ist, wäre wohl wirklich wie mit dem Zähneputzen: Machen alle, der Zahnarzt ist zufrieden, muss ich nicht drüber nachdenken, ist kein Thema.


    Jetzt ist es aber bei uns ein Thema, weil es eben nicht automatisch funktioniert. Daher integriere ich das aktiv in unser "Programm", womit es zum Standard wird und wieder von der Agenda verschwindet sozusagen. Weil es dann für alle ganz normal ist, dass wir z.B. freie Tage nicht komplett inaktiv verbringen.

    VivaLaVida Na, du scheinst ja einen guten Einblick in die Fitnesszentren dieser Welt zu haben... es lebe das Vorurteil würde ich sagen. Aber da bist du nicht alleine, das begegnet mir oft.


    Mein Fitti ist auch ganz schlimm, lauter schrecklich normale Menschen aller Altersklassen, man kann Badminton und im Sommer Beachvolleyball spielen, Yoga, Pilates, Rückengymnastik machen... Oder Krafttraining, oder Tanzkurs... autogenes Training... Und noch unzählige andere Dinge... Ein übler Ort also....

    Jetzt wäre halt die Frage, was du machen würdest, wenn du es nötig hättest, die darüber Gedanken zu machen. Denn du befindest dich ja in der scheinbar in der beneidenswerten Lage, dass es auch so läuft, weil du ohnehin viel Alltagsbewegung hast und dein Kind intensiv Sport treibt. Was wäre denn, wenn das anders wäre? Würdest du dann statt Bewegung einzuplanen (weil sie sonst ja nicht stattfindet) lieber einen Bewegungsmangel in Kauf nehmen, für dich oder deine Kinder?

    Eigentlich ja nicht, schreibst du selbst - wenn ich das richtig verstehe, den der vorgeschlagene Spaziergang wäre ja auch zu planen.


    Warum ist es dann nötig, das so negativ zu kommentieren bzw. überhaupt als negativ zu empfinden. Ich sage ja auch nicht: Ach mensch, er wäre ja viel schöner, wenn ich einfach nie ein Kind ans Zähneputzen erinnern müsste - das stress mich ja schon. Ich nehme das bei diesem und vielen anderen Themen einfach hin, dass Kinder Begleitung brauchen und ich Dinge, die mir wichtig sind entsprechend "einplanen" und vermitteln muss. Das betrifft die Schule, das Zusammenleben, die gegenseitige Mithilfe etc. In all den Bereich ist es völlig normal, dass nicht alles von alleine funktioniert. Aber bei Bewegung (und oft auch bei Ernährung) ist es dann böse oder komisch oder zumindest anstrengend, etwas planerischer vorzugehen.

    Dabei bewegen wir uns einfach alle zu wenig - ich hab gerade gehört, dass nur 14 % aller Menschen ausreichend Bewegung haben - passt zu meiner Alltagserfahrung. Ist also nicht so richtig Typsache.


    Sommerwind Puh, klingt schwierig. Ich hab gerade noch gesehen, dass der Ortsansässige Crossfit Box-Betreiber auch ein Kinder-Workout am Wochenende anbietet. Crossfit wird ja auch hoch gehandelt bei den Kids, vielleicht wäre das ja was?

    Ansonsten ja, der Schulweg schiene mir auch geeignet - ich würde vermutlich darauf hinwirken, dass er mit dem Rad fährt. Laufen oder früher aus dem Bus aussteigen scheinen mir irgendwie schwer durchsetzbar und ich vermute, es werden viele Kinder mit dem Rad zur Schule kommen. Was den Rückweg angeht, würde ich auf Gewöhnung setzen: Je öfter man das fährt, umso leichter fällt es. Das könnte schon auch eine positive Erfahrung für ihn sein. Falls ihr das Ticket selbst zahlt könntest du die Kosten, die dann wegfallen ja sogar als "Bonus" ausloben und damit gemeinsam was nettes unternehmen (Freizeitpark, Trampolin-Halle o.ä.).

    @Mitspracherecht: Hab ich vergessen, natürlich hat jeder Mitspracherecht - ich versaue mir meine knappe Freizeit ja nicht gerne damit, muffige Kinder zu den Park zu treiben.


    Und ich merke schon, dass es bei dem bewegungsunwilligeren Kind viel öfter auf gemeinsame Aktivitäten hinausläuft, bzw. wir bei gemeinsam Aktivitäten gezielt mehr Bewegung einbauen. Fahren nicht mit dem Auto ins Kino oder Restaurant sondern laufen und suchen uns die Orte auch so aus. Überhaupt lasse ich das Auto am WE überwiegend stehen (außer um in mein Fitnessstudio zu kommen #schäm - aber das verrate ich keinem) und auch das wird überwiegend ohne murren akzeptiert.

    Das ist doch spannend. Magst du das genauer ausführen?

    Hat jeder Mitspracherecht? Bringt ihr gezielt Sport unter, oder einfach "bewegte Aktivitäten", wäre ein Museumsbesuch zb. auch etwas, was ihr durchaus unter "Bewegung" verbuchen würdet?

    Kommt es vor, dass ein Kind nicht mit mag, besteht diese Option? Was ist mit eigenen Plänen des Kindes? Werden die miteinbezogen?

    Das ist echt total unterschiedlich, hier sind ja manchmal nur mein und manchmal auch mehrere Kinder am Start, hängt also davon ab und natürlich auch von der sonstigen Planung. Eigentlich ist die Unterscheidung auch (fast) nur zwischen "Zuhause rumhängen" und "Aktivität draußen", solange letztere nicht rein sitzender Natur ist. Wenn es z.B. nur um ein WE mit meinem Sohn geht, überlegen wir halt, was so ansteht und wenn nix ansteht, überlegen wir, wo wir was einbauen können. Oft radeln wir dann vormittags einfach gemeinsam zum Markt, sind vielleicht 30 Minuten radeln und ca. 30 Minuten rumlaufen, da muss ich eh hin und so können wir es verbinden. Wenn er darauf keinen Bock hat kann es sein, wir gehen zu zweit joggen (also Kind und ich) oder in mein Fitnessstudio zum Badminton spielen oder schwimmen. Auch ein Museumsbesuch zählt und sogar eine ausgedehnte Shopping-Tour. Es gibt echt viele Möglichkeiten und hat schon auch viel mit Gewohnheiten zu tun. Der Markt-Einkauf ist nämlich eigentlich gesetzt, das machen wir meistens zusammen.

    Wenn ein schöner Sonntag ohne Plan vor uns liegt überlegen wir, ob wir eine Radtour machen oder in die Stadt laufen (hin und zurück ne Stunde Weg) und ein Eis essen. Oder ob er einen Freund treffen und mit dem was draußen machen will. Ich gehe auch mal mit in die Trampolinhalle oder in den Kletterwald.

    Ich suche einfach recht gezielt viele Wege, Bewegung anzubieten und einzubauen. Das tut eigentlich nicht weh und ich bekomme das meist unbewaffnet hin ;)

    Na, aber das ist doch eh irgendwie albern: Natürlich kann man einen Teenager zu nichts zwingen. Wenn ein Mensch sich verweigert hat man schlechte Karten, besonders, wenn er groß und kräftig genug ist, um sich nicht wegtragen zu lassen.

    Trotzdem gibt es wohl in den meisten Familien Dinge, die einfach "gesetzt" sind. Die mit hoher Prio versehen und von den Eltern entsprechend thematisiert und verfolgt werden.


    Z.B. spreche ich mit meinem Kind und den Kindern meines Mannes nicht ständig übers Zähneputzen. Dass wir aber nicht mit ungeputzten Zähnen das Haus verlassen ist allen klar. Das fordere ich auch entsprechend nachdrücklich ein. Irgendwie musst ich noch keinen (auch keinen Teenager) Körperlich überwältigen und zur Zahnbürste greifen, sie haben es dann schon gemacht.

    Ich habe auch noch kein Kind gewaltsam in die Schule verfrachtet, niemandem den rauszubringenden Müll um den Bauch gebunden oder eigenhändig in passende Kleidung gesteckt. Trotzdem gehen alle schulpflichtigen täglich zur Schule, erledigen überwiegend vereinbarte Pflichten im Haushalt und begleiten uns bei Essenseinladungen nicht in Joggingbuxe sondern angemessen bekleidet.


    Gegen Verweigerung in all diesen Bereichen hätte ich kein Rezept, ich wüsste also tatsächlich nicht, wie ich es dann erzwingen sollte. Aber ich hab schon eine Idee, wie ich Kinder und insbesondere mein Kind bei Themen, die ich für wichtig halte, zur Kooperation bewege.

    Und da ist vielleicht der Unterschied: Ich finde es wichtig für die Gesundheit, sich ausreichend zu bewegen und gebe das - schon auch als Forderung - weiter. Ich bin nicht einverstanden damit, das ganze WE rumzugammeln, ich finde es wichtig und gesund auch Bewegung unterzubringen. So planen wir z.B. unsere Wochenenden und bringen alles unter. Auch Rumhängen wird bedacht, aber es ist eben auch klar, dass nur Rumhängen keine Option ist. Und so wäre es auch, wenn die Woche tägliches Rumhängen erlauben würde (ist nicht so bei uns, weil auf die Betreuung meist Sport oder Instrument folgt). Auch dann wäre klar, dass wir einen Plan brauchen, der Bewegung beinhaltet.


    Von mir aus darf jeder sport treiben, soviel er mag. Mich stört nur das Belehren. Dass man kein gesundes Leben führen kann, wenn man keinen Sport treibt. Bzw wenn doch, wäre es garantiert noch besser mit Sport.

    Für Erwachsene kann ich 100 % unterschreiben. Und zwar weil ich Belehrungen immer übergriffig und nutzlos finde. UND weil es eben tatsächlich keine Sport braucht, wenn man trotzdem ausreichend Alltagsbewegung hat.

    Aber das war ja nicht der Impetus dieses Stranges. Hier ging es um ein Kind und zwar um eines, dass eben offensichtlich bereits gesundheitliche Auswirkungen durch Bewegungs-Mangel hat. Der führt also offensichtlich kein gesundes Leben, was seine Mutter sorgt. Deswegen fragt sie hier, wie sie damit umgehen könnte.


    Ich finde das bereits bestehende Übergewicht auch aus anderem Grund einen wichtigen Punkt in der Geschichte: Zuviel Gewicht dämpft eben leider auch die Bewegungsfreude. Das sage ich aus eigene Erfahrung, das beobachtet ich und davon bin ich überzeugt: Je mehr Gewicht, desto weniger Spaß macht Bewegung, desto anstrengender und körperlich belastender wird Bewegung. Das ist auch eine Art Teufelskreis, weil sich negative Einflussgrößen verstärken. Ich will jetzt niemandem auf den Schlips treten und ja, es gibt auch sehr sportliche und fitte dickere Menschen und sicher auch Kinder. Trotzdem hat man einen klaren Nachteil im direkten Vergleich und der ist ja gerade für Kinder sehr wichtig. Es ist sicher für dickere Kinder und Jugendliche sehr frustrierend, bei sportlichen Aktivitäten schneller schlapp zu machen, langsamer zu sein etc. Das bildet oft ein zusätzliches Hemmnis, was wiederum besondere Anforderungen an die Eltern stellt. Da muss man dann mMn einfach mehr machen, mehr anbieten, mehr unterstützen, mehr ausprobieren lassen, mehr gemeinsam bewegen. Den Alltag auf Potenziale abklopfen etc.

    Und auch das ganz sachlich, nicht mit Schuldzuweisung und Druck. Sondern klar als Unterstützung, weil das Kind die offensichtlich braucht.

    Sommerwind , mein Sohn ist hier seit neustem bei einer tollen Tanzschule und macht Street- und Breakdance. Das ist richtig Sport und alle findens cool. Die Schule bzw. einige Teams nehmen sehr erfolgreich an entsprechenden Wettbewerben teil, ist also nicht eine reine Kinderbespaßung. Abe die schaffen es auch gut, alle mitzunehmen, die Gruppen sind in meiner Wahrnehmung sehr gemischt... Wenn du magst schicke ich dir gerne ne PN mit der website


    Ansonsten finde ich es komisch, wie hier Alltagsbewegung von Sport getrennt wird. Sommerwind hätte wohl kein Problem, wenn das Kind genug Alltagsbewegung hätte. Das ist ja scheinbar nicht der Fall. Und das ist natürlich ein wichtiger Punkt ohne den es auch nicht geht, der aber heutzutage echt zäh zu bearbeiten ist, weil sich für's Entertainment niemand mehr bewegen muss, das Smartphone, die Konsole, der Laptop immer griffbereit ist.

    Vielleicht triggert einen das Thema, weil man selbst mit Sport nichts anfangen konnte, nur ist es heute leider einfach noch mal eine andere Geschichte. Die Zahl an übergewichtigen Kindern steigt einfach und ist nicht mehr mit der in unserer Jugend vergleichbar. Und bei der Aussage geht es mir nicht um einzelne, das ist ne Statistik, die aber zeigt, dass das Probleme mittlerweile viele betrifft. Genau, wie ich verhindern wollen würde, dass mein Kind irgendwann anfängt zu rauchen, Alkohol oder andere Drogen im gesundheitsschädlichen Maße zu konsumieren, muss ich auch versuchen, die Gesundheitsrisiken durch Fehlernährung und Bewegungsmangel abzuwenden. Das ist doch einfach Elternaufgabe. Da hilft Zwang natürlich trotzdem nicht, aber man muss doch trotzdem darauf einwirken.


    Wenn ich eine erwachsene, schlanke Frau bin, die jede Treppe hochkommt und lange Spaziergänge gut durchhält, die Energie hat und insgesamt "in Bewegung" ist, komm ich super ohne Sport aus. Da kann ich mir die No-Sports-Haltung super leisten, bin ja trotzdem fit und gesund.

    Das Kind von dem hier die Rede ist, ist das aber scheinbar nicht. Übergewichtig ist ein großes gesundheitliches Risiko, genau wie (unabhängig davon) auch der Bewegungsmangel ein Risiko darstellt. Da können die Eltern doch schlecht einfach sagen, mach einfach so weiter, du bist auch ohne Sport ok. Genauso wenig wie sie vermitteln sollen, dass mit dem Kind was nicht stimmt. Es ist schwierig, aber durch den Eiertanz der dann entsteht wird es nicht leichter. Daher bin ich ganz bei Fürchel und dem Zahnputzbeispiel: Manches muss halt irgendwie eingebaut/umgesetzt werden, eine bestimmte Dosis an Bewegung sollten Kinder haben, und wie sie die erreichen ist nicht ausschlaggebend.

    Ich habe in sofern Glück, dass mein Kind "seinen" Sport früh gefunden hat, und sich das seither selbst am laufen hält, weil Mannschaftssport und er wichtiger Teil dieser Mannschaft, da muss man dann hin, weil es um mehr geht als um einen selbst. Darüber hat er mindestens zweimal pro Woche eher dreimal entsprechende Bewegung und was man auch nicht vergessen darf: Auch da muss er hin. Es ist nicht nur die Stunde Training, er läuft auch zur Bahn, zum Bus, zum Platz.... jetzt hat er noch Tanzen für sich entdeckt auch da zwei Stunden Training + hinkommen....

    In dieser Zeit kann er nicht zuhause chillen, die Snack-Lage checken etc.


    Ich denke, es geht insgesamt darum, Bewegung ins Leben zu bringen. Theoretisch kann man das sogar durch ein neues Nicht-Sport-Hobbie erreichen. Eigentlich ist alles gut, was einen vom Zuhause-Chillen abhält. Wir haben auch ein Kind in der Familie, das übergewichtig ist und Chillen jeder Bewegungsaktivität vorzieht. Da helfen auch mal Haushaltsaufgaben, wie Einkäufe übernehmen, Altglas wegbringen, was zur Post bringen. Oder auch Pokemon go. In den Ferien Kletter- oder Tennis-Camp. Ansonsten: Immer laufen, wenn es möglich ist. Oder Öffis benutzen statt Auto, weil auch da mehr Bewegung nötig ist.


    Ich fürchte, ich schreibe wirr heute, was ich sagen will: Zur Bewegung anhalten ist für mich Aufgabe von Eltern im Sinne der Gesundheiterziehung. Wenn Kinder es nicht gewohnt sind sich im Alltag regelmäßig und ausreichend zu bewegen nehmen sie gesundheitlichen Schaden. Das kann leider nicht durch "das Kind annehmen wie es ist" gelöst werden.

    Ich finde es gut und richtig, das sachlich zu thematisieren. Ich finde es auch ehrlich gesagt Quatsch Unsportlichkeit als "gute Sache" zu reklamieren. Entweder ich bin fit, habe Energie, meine Muskulatur ist gut entwickelt, so dass die Körperhaltung passt und ich allen Anforderungen gewachsen bin -> Dann ist es total egal, ob ich Mucki-Buden mag oder doof finde, ob ich gern jogge oder lieber walke, Yoga mache oder diesen Effekt anderweitig erziele. Irgendeinen Grund gibt es auf jeden Fall, wenn ein Mensch körperlich fit ist. Menschen die nur sitzen, sich kaum bewegen und keine Sport machen sind in der Regel unfit, haben verkümmerte Muskeln und einen mangel an Kondition. Das ist ungesund. Kann man als Erwachsenen für sich entscheiden, für das Kindeswohl ist es nicht zuträglich.

    Mmh, ich finde es ist einfach ein anderer Ansatz, an einem Ort „Urlaub“ zu machen, mit Ankommen, Aklimatisieren... oder ob ich bei einem kurzen Aufenthalt, die Gelegenheit nutzen und viel Input bekommen will. Ich hätte jetzt eher auf letzteres getippt, weil ja keiner aus den USA hier rüberfliegt für 3 Tage. Ich hätte München vorgeschlagen, gerne mit Ausflug nach Innsbruck oder auf die Zugspitze... oder auch Heidelberg - München. Finde ich beides entspannt machbar in 3 Tagen. Für ambitioniertere Reisende hätte ich Heidelberg - München - Berlin vorgeschlagen.

    In die andere Richtung finde ich auch Köln - Hamburg gut machbar 🙈

    Auch ich backe gern Kuchen...😀 wär ja nich schöner wenn Kuchen backen ein Symbol für unemanzipiert wäre...tatsächlich gibt es noch mehr Dinge die ich mag, die man in diese Kategorie einordnen könnte...wenn man unbedingt wollte....

    Ich koche sehr gerne und auch gut, backen kann ich auch und mit etwas Mühe sieht es auch schon aus. Letzte Woche habe ich zu einem Anlass für KollegInnen gebacken und was kam ständig: DU kannst so backen??? Das hätte ich ja nicht gedacht! Nee, ist klar: Frau mit Karriere MUSS in häuslichen Dingen auf jeden Fall ein Totalausfall sein, anders ist das nicht zu erklären... gnraf....



    Ehrlich gesagt gab es auch hier im Forum schon (vielleicht nicht unbedingt hier im Thread) Kommentare und Beitraege, die genau das implizierten - wer zu Hause bleibt, ist unemanzipiert, folgt gedankenlos dem patriarchischem Rollenbild. Ich habe mich da schon deutlich unwohl in eine Ecke gedrängt gefühlt, nur weil ich derzeit in meinem Leben Hausfrau bin. Vor einigen Jahren war ich voll berufstätig mit zwei kleinen Kindern.


    Und ich halte mich fuer emanzipiert, backe dennoch gerne Kuchen - aufräumen und putzen hingegen koennte ich anderen ueberlassen.

    Ja, so bekommen wir halt alle unserere Schublade. Ich habe die von dir genannte sicher hier im Forum auch schon aufgemacht. Da nutzt dann natürlich auch der Disclaimer, der genauer beschreiben soll, wer gemeint und vor allem wer nicht gemeint ist, oft nichts. Verstehe ich, geht mir im umgekehrten Falle ja auch nicht anders...

    Ich finde trotzdem, dass es möglich sein sollte, Aussagen über andere Lebensmodelle zu treffen, und man dazu vom Gegenüber verlangen darf, dies auch differenziert zu betrachten. Es ist - um mal auf die Hausfrau zu kommen - eben oft tatsächlich genau das was du beschreibst: Viele Paare entscheiden sich für die klassische Rollenteilung und machen sich zu wenig Gedanken. Sie verteilen die Risiken nicht gerecht und kümmern sich wenig/gar nicht darum, dass der gewählte Zustand eine Benachteiligung der Frau darstellt. Da ist nicht das zu Hause bleiben das Problem und auch nicht, dass sie die Care-Arbeit erledigt, sondern die Tatsache, dass sie gegen Risiken, die mit einer ziemlich hohen Eintrittswahrscheinlichkeit vorhanden sind, nicht abgesichert ist, dass sie sich in existenzielle Abhängigkeit begibt und sich nicht absichert.


    Das kann eigentlich nicht sein, denn die steuerliche Begünstigung ist eine direkte Ableitung aus dem Grundgesetz und ich (nur ein klitzekleinwenig juristisch bewandert auf einem gaanz anderen Gebiet.... also total ahnunglos hier) vermute, der Schutz von Ehe und Familie kann hier nicht ersatzlos gestrichen sondern nur im Sinne eines Zeitgemäßen Verständnis angepasst werden.


    Wie kommst du denn immer darauf, dass es ersatzlos gestrichen würde? Das ist gerade bei dem Thema wirklich der allerunwahrscheinlichste Fall, nicht nur wegen s.o. sondern auch wegen der enormen politischen Bedeutung.



    Hast du schon mal überlegt, dass es vielleicht genau das ist, was nicht in allen Beziehungen klappt? Meine Ehe ist leider daran gescheitert, ich weiß also recht sicher, dass nicht jeder bei sich selbst anfangen kann... und nein, das war nicht absehbar, denn vor dem Kind waren wir selbstverständlich gleichberechtigte Partner auf Augenhöhe - ich sogar so emanzipiert, dass mir gar nicht in den Sinn gekommen wäre, dass irgendwas anderes als 50:50 in alle Lebenslagen das Modell der Wahl ist.


    Was jetzt passiert ist, ist noch verrückter: Mein "neuer" Mann und ich leben so, alles 50:50 und zwar aus einem tiefen Selbstverständnis heraus, aber leider hat die Welt sich trotzdem nicht verändert... mmmh.... also nein, ich gebe vielen die Schuld, aber mir geb ich sie nicht. Ich bin auch die Gesellschaft, aber mein Lebensmodell und die Einstellung meines Mannes ist trotzdem scheinbar nicht mehrheitsfähig und sie hat keine Strahlkraft. Um mich herum verändert sich leider nix...


    Dein "würden das alle so machen" macht im Prinzip die Frage zur Antwort. Denn die Frage ist ja: Warum machen das nicht alle? Darauf zu antworten: Wenn das alle so machen würden, würden es alle so machen ist irgendwie... äh, keine Hilfe.... Weil es eben nicht die Lösung ist sondern das Ergebnis, welches wiederum dazu führen würde, dass der Zustand stabil bleibt...


    Verstehe ich ehrlich gesagt gar nicht. Also, warum ist das so auf Väter gemünzt, worum geht es dabei? Die juristische Frage ist ja eigentlich: Was konstituiert Elternschaft und was für Rechte/Pflichten hängen daran. Dein Vorschlag ist eher die Abschaffung der Vaterschaft (auf Wunsch) was wiederum ein massiver Eingriff in das Recht des Kindes ist.

    Ich verstehe auch ehrlich den Zusammenhang nicht...

    Ich stimme zu, dass sowas wie eine Unterhaltspflicht des Staats gegenüber Kindern - im Prinzip ein bedingungsloses Grundeinkommen für Kinder - ein konsequenter Schritt wäre. Das geht in eine ähnliche Ecke wie Familiensplitting etc. denn Ziel ist ja immer die Existenzsicherung. Hat dann auch nichts damit zu tun, ob die Eltern getrennt oder zusammen sind....


    Ich persönlich habe kein Interesse daran, Väter qua biologistischer Annahmen aus der Pflicht zu lassen. Ich hätte kein Kind bekommen, wenn mein damaliger Mann nicht dazu gestanden hätte, das mit mir gemeinsam durchzuziehen. Ich finde Kinder haben Recht auf beide Eltern (und hilfsweise zu allen festen Bezugspersonen). Ich fände, er hätte theoretisch auf die selben "Rechte" am Kind, bzw. finde ich, wer sich kümmert, darf auch mitbestimmen. Da wird es dann oft schwierig, in unserem Fall kümmert er sich nicht/kaum, da ist die Gesetzeslage einfach schlapp, denn im Zweifel bliebe mir nur ein Sorgerechtsstreit.

    Ich finde mich als Mutter schon wichtig für mein Kind, aber ich finde den Vater genauso wichtig.