Beiträge von Nebelung

    Nee Drahtesel, das sehe ich anders. Im allgemeinen würde man dennoch die maskuline Form nehmen. Die gilt ja als die allgemeine Form, die man quasi immer nehmen kann. Denn Frauen sind nunmal angeblich mitgemeint.


    Womöglich weiß ich auch gar nicht genau, ob wirklich kein Mann Englisch unterrichtet und ob wirklich kein Mann ein Kleid trägt. Oder es ist mir nicht wichtig, ob es solche Männer auch gibt.


    Eines meiner Lieblingsbücher ist "In Otherlands" von Sarah Rees Brennan (ein Fantasy-Roman, leider meines Wissens noch nicht auf Deutsch verfügbar). Da kommen Elfen vor, die eine sexistische matriarchale Gesellschaftsstruktur leben. Großartig und zum Totlachen, und ein schöner Spiegel für Selbstverständlichkeiten unserer Gesellschaft.

    Vielen Dank für den Tipp, ich habe es gerade bestellt.

    Also ich habe ja ab 5. Klasse alles unterrichtet, auch Erwachsene. Ich finde das einen riesen Unterschied. Klar, was bei Kindern nicht gut läuft, findet man auch bei Erwachsenen. Aber doch auf einem ganz anderen Niveau. Eine schlimmer Erwachsener ist vielleicht verschwätzt, unruhig und so. Bei einer schlimmen Klasse, gehen die Kids womöglich über Tisch und Bänke und keiner hört zu/lernt etwas, weil die nur Unsinn machen. Bei meiner Mutter hat während des Unterrichts mal ein Schüler in den Papierkorb gepinkelt.


    Schon Oberstufe ist hier ganz anders als Unter- und Mittelstufe.

    Ich glaube, das hat nicht viel mit der erlebten Pädagogik zu tun. Eher damit, ob ein Kind Geschichten für Teil der eigenen Welt erlebt oder ob das einfach nur Geschichten sind, die mit dem eigenen Leben nichts zu tun haben.


    Meine Kinder erleben Geschichten sehr intensiv, das sind alles Dinge, die für sie in dieser Welt passieren können. Und wenn in einer Geschcihte Kindern die Finger abgeschnitten werden, dann Leben sie in einer Welt in der das passieren kann! Daher mögen sie beide keine Märchen und Filme können wir kaum gucken. Beim Großen wird es so langsam besser, wir konnten letztens die Eiskönigin 1 mit ihm gucken. Aber er hat sehr gebibbert.

    (Und der ist 8 1/2!)

    Allgemeine Tipps zu Textaufgaben:


    In der Fragestellung steht quasi, was x und y sein müssen. Hier ist nach dem Mischungsverhältnis gefragt, also sind x und y die Mengen, der verschiedenen Pralinensorten.

    (Klassiker für x und y: Menge, Anzahl, Preis)


    Außerdem kann es hilfreich sein, zu schauen, was der Text einem gibt. Hier sind die Preise der Pralinen im Text genannt. Die sind also bekannt und man braucht dafür KEINE Variablen. Diese bekannten Sachen liefern die Vorfaktoren der Variablen und das was auf der anderen Seite des Gleichheitszeichens steht.

    Ich kenne Klammern auflösen als Synonym für Ausmultiplizieren mit dem Distributivgesetz. Die Berechnung des Terms in der Klammer führt zwar auch dazu, dass Du die Klammer nicht mehr brauchst, aber das ist damit meines Wissens nicht gemeint.

    So kenne ich es auch und so erkläre ich es den SchülerInnen.


    Klar, man kann Aufgaben stellen, für die man das Distributivgesetz wirklich braucht. Das wird aber halt schnell schwierig. Bei einigen testet das nur, dass sie mit Buchstaben nicht gut umgehen können. Das Distributivgesetz können sie womöglich aber durchaus. Damit kegelt man viel mehr raus.


    Und wie gesagt, ich thematisiere diese sprachliche Unterscheidung vorher mehrmals im Unterricht. Die allermeisten beachten es dann auch, denn wir haben das ja besprochen. Wie das bei Heikes Tochter war, weiß ich natürlich nicht.


    edit: Es ist hier das Ausmultiplizieren, ausklammern wäre umgekehrt, wenn man eine Klammer erzeugt. Ich habe in dem Zitat oben rumgepfuscht.

    Da ging es um das Distributivgesetz. Üblicherweise kaut man das vorher im Unterricht durch und erklärt dann, wie das in der Arbeit formuliert sein wird, damit sie das erkennen. (Ich habe trotzdem immer welche, die stur ausrechnen, da im Unterricht nicht aufgepasst. Sind bei mir aber meistens nur so 2 bis 3 in einer ganzen Klasse.)

    Man kann das wasserdicht formulieren (z.B. "Wende das Distributivgesetz an"). Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass das viele SchülerInnen nur verwirrt und die machen die Aufgabe dann gar nicht. Aber vielleicht werde ich in Zukunft nochmal testen, was besser klappt... Habe ja gerade eine 7. Klasse...


    Alternativ kann man die Aufgaben mit Buchstaben schwer genug machen, dass man nicht mehr um das Distributivgesetz rum kann. Aber hat denselben Effekt: SchülerInnen, die das Distributivgesetz eigentlich können, werden verwirrt und lassen die Finger von der Aufgabe.

    ja, aber das geht Frauen ja genauso. Und einen lebenslangen Kündigungsschutz, nur weil man mal Elternteil geworden ist, fände ich sehr merkwürdig.

    UNd weil es uns frauen so meist geht ist es richtig?

    Ich verstehe das argument echt nicht.

    Edit: Ich rede nicht von Lebenslangem Kündigungsschutz. Aber wiederkommen und gepackte Koffer in die Hand zu bekommen, weil er zu wenig da sei ist schon ne Hausnummer.

    Ich finde, du hast völlig Recht. Die Benachteiligung ist bei Männern genauso falsch wie bei Frauen. Und ich finde sehr gut, dass du da für deinen Mann einstehst.


    (Ich könnte mir vorstellen, dass einige sich da angepiekt fühlen, weil Frauen in breiter Masse quasi schon immer benachteiligt sind. Da will man jetzt endlich mal für die Frauen kämpfen und nicht für die ansonsten so bevorteilten Männer. Ich kann das verstehen und würde mich jetzt auch vorrangig/zuerst für Frauen einsetzen (Kraft ist ja begrenzt). Es tut mir aber Leid, wenn dein Mann das gerade abkriegt. Hat er nicht verdient.)

    Mein Thread war gar gar nicht in Richtung Frauenbashing gemeint. Ich neige ja selbst eher zu Männerfeindlichkeit (was ich auch nicht gut finde, aber kanns nicht verhindern, so zu empfinden). Es war eher als Hinweis gedacht, worauf man achten kann.

    Ich bin der Meinung, dass man Arschlöcher sehr oft durchaus vorher erkennen kann. Man muss nur beobachten, wie sie andere Menschen behandeln. Einen selbst lieben sie gerade, da zeigen sie sich von ihrer besten Seite. Aber ein Mann, der über die hässliche Kollegin lästert, scharf urteilt über eine Person, die Mist baut, die vielleicht auch tatsächlich sich absolut problematisch verhält etc. Einer der über Ausländer herzieht, allgemein über Menschen, auf die er nicht angewiesen ist, die vielleicht auch gesellschaftlich irgendwie unter ihm stehen.


    Frau neigt dann dazu das abzuwiegeln und zu betonen, dass er zu IHR (und zu Freunden) sich ganz anders verhält und Person x ist ja auch tatsächlich problematisch etc. Dummerweise wird Frau nach der Trennung genau zu so einer verhassten Person, über der Mann dann allen Mist abläd.


    Die netten Männer begegnen auch solchen Menschen, mit denen sie eigentlich ein Problem haben oder die irgendwie unter ihnen stehen, mit einem gewissen grundsätzlichen Respekt.



    Und das soll kein 100% sicheres Kriterium sein, aber einen Großteil der Arschlöcher kann man damit aussortieren.

    Mir passiert das auch ganz selten, dass ich von MD ohnmächtig werde. Es kündigt sich zum Glück an, ich werde zittrig und mein Sichtfeld wird schwarz umwabert. Dann lege ich mich schnell auf den Boden bis es vorbei ist.


    Zum Glück haben wir im Badezimmer Badteppiche...

    Das habe ich mich auch schon gefragt. Man sagt ja, die Deutschen seien besonders korrekt und so. Womöglich leben Menschen in anderen Ländern nicht so akkurat nach der Uhr? Mit entsprechend flexibler Gleitzeit macht es gar nicht unbedingt einen Unterschied, ob die Uhr nun umgestellt wird oder nicht.