Beiträge von Nebelung

    Der Große war etwa 5 als er das erste Mal bei der Oma übernachtete. Das war eine Katastrophe, da er schlimm weinte und sie nicht anrief. Er solle sich zusammenreißen. #hmpf


    Dann mit 6 gab es die Kindergartenübernachtung, die gut lief. Ab 7 gab es gelegentlich bei Freunden ohne Probleme. Er ist ein Sensibelchen #schäm#herzen

    Ich glaube, gerade für die Chancengleichheit wäre es viel besser, es mit den Aufgaben nicht zu übertreiben. Diejenigen, die eh schon alle Chancen haben, machen oftmals alles ganz gewissenhaft. Die mit problematischem Elternhaus haben keine Unterstützung und kommen nach Schulöffnung völlig abgehängt wieder in die Schule.


    Und sehr viele kommen gefrustet wieder, weil sie sich durch Themen gequält haben, zu denen sie keinen Zugang finden konnten, die dann aufgegeben haben. (In der Schule hätte die Lehrkraft das bemerkt und einen anderen Zugang ermöglicht.)


    Ich habe etwas Hoffnung, dass digitaler Unterricht mit der Zeit immer besser klappt und die SuS sich dran gewöhnen, auch zu Hause eigenverantwortlich zu lernen. Im Moment sind die meisten das noch gar nicht gewöhnt.

    Da verstehst Du mich ganz falsch. Ich finde diese Dinge gar nicht unnütz. Ich finde aber, diese Dinge könnte man den Familien und den Kindern überlassen. Also wenn Familie Meyer gerne musiziert, dann sollen sie das tun, während Familie Graupel lieber malt. Zur Zeit sollen ja alle Kinder das tun, was ihnen geschickt wird, ganz egal, ob sie das gerne machen oder nicht. Ich finde das nicht sinnvoll. Wer sich in Musik nur rumquält, kann das gerade getrost weglassen. Sport ebenso und Geschichte. Und zig andere Fächer.


    Ich hatte aber durchaus schon denselben Gedanken wir du und dachte, es wäre schön, wenn die Lehrer der Nebenfächer was Schönes vorbereiten und dann zur freiwilligen Bearbeitung rumschicken.

    Der Bereich ist ab 100 Beiträge zugänglich.


    Bei uns Klasse 8, Gymnasium, ist die Aufgabenmenge auch sehr sportlich. Ich habe das an die Klassenlehrerin zurückgemeldet. Mal schauen, wie es nächste Woche wird.

    Ich finde es auch ziemlichen Quatsch, dass alle Lehrer:innen gerade aufgefordert sind, Aufgaben zu schicken. Ich fände es sinnvoll, wenn nur in den Hauptfächern Aufgaben kämen. Und alle Lehrer:innen, die dann nichts oder wenig zu tun hätten könnten dann z.B. in Gesundheitsämtern o.ä. helfen.


    Aber so ist es klar, dass die Schüler:innen zugeschüttet werden. Als Lehrer:in befürchtet man ja Ärger, wenn man das nicht tut und damit quasi die eigenen Aufgaben nicht erledigt.

    Ich würde den Tadel ununterschreiben zurückschicken, dazu eine nette Notiz: Danke für Ihr Engagement, aber es handelt sich um ein Missverständnis. Kind hatte zu der Zeit noch keinen Schulbegin und durfte sich demnach im Café aufhalten. Ich bitte sie um Löschung des Tadels aus Kinds Akte.

    Ob unterschrieben oder nicht, ist egal. Die Unterschrift drückt keine Zustimmung aus, sondern nur die Kenntnisnahme.


    Aber abgesehen davon, würde ich das genau so machen, wie Ohnezahn es schreibt. Am besten, direkt auf das Blatt schreiben, so kann der Tadel schonmal nicht ohne den Widerspruch in die Akte. (Bei uns wird eine Gegendarstellung immer gewissenhaft mit abgeheftet. Aber bei uns gibt es auch keinen Tadel wegen Cafebesuchs vor Unterrichtsbeginn. In der Mitragspause ist das Verlassen der Schule aber tatsächlich verboten)

    Ich halte das auch für unproblematisch, würde aber grundsätzlich keinen Alkohol trinken, wenn ich irgendwie krank wäre. Heißt es nicht, dass es ein Ammenmärchen ist, dass Magenbitter ernsthaft dem Magen hilft?

    Ich denke, sie würde nicht so eine Frage stellen, wenn sie nicht wüsste, dass es ihr hilft...

    Keine Ahnung ob das stimmt, aber in dem Fall kann sie den Hinweis ja einfach ignorieren.

    Nee Drahtesel, das sehe ich anders. Im allgemeinen würde man dennoch die maskuline Form nehmen. Die gilt ja als die allgemeine Form, die man quasi immer nehmen kann. Denn Frauen sind nunmal angeblich mitgemeint.


    Womöglich weiß ich auch gar nicht genau, ob wirklich kein Mann Englisch unterrichtet und ob wirklich kein Mann ein Kleid trägt. Oder es ist mir nicht wichtig, ob es solche Männer auch gibt.


    Eines meiner Lieblingsbücher ist "In Otherlands" von Sarah Rees Brennan (ein Fantasy-Roman, leider meines Wissens noch nicht auf Deutsch verfügbar). Da kommen Elfen vor, die eine sexistische matriarchale Gesellschaftsstruktur leben. Großartig und zum Totlachen, und ein schöner Spiegel für Selbstverständlichkeiten unserer Gesellschaft.

    Vielen Dank für den Tipp, ich habe es gerade bestellt.

    Also ich habe ja ab 5. Klasse alles unterrichtet, auch Erwachsene. Ich finde das einen riesen Unterschied. Klar, was bei Kindern nicht gut läuft, findet man auch bei Erwachsenen. Aber doch auf einem ganz anderen Niveau. Eine schlimmer Erwachsener ist vielleicht verschwätzt, unruhig und so. Bei einer schlimmen Klasse, gehen die Kids womöglich über Tisch und Bänke und keiner hört zu/lernt etwas, weil die nur Unsinn machen. Bei meiner Mutter hat während des Unterrichts mal ein Schüler in den Papierkorb gepinkelt.


    Schon Oberstufe ist hier ganz anders als Unter- und Mittelstufe.

    Ich glaube, das hat nicht viel mit der erlebten Pädagogik zu tun. Eher damit, ob ein Kind Geschichten für Teil der eigenen Welt erlebt oder ob das einfach nur Geschichten sind, die mit dem eigenen Leben nichts zu tun haben.


    Meine Kinder erleben Geschichten sehr intensiv, das sind alles Dinge, die für sie in dieser Welt passieren können. Und wenn in einer Geschcihte Kindern die Finger abgeschnitten werden, dann Leben sie in einer Welt in der das passieren kann! Daher mögen sie beide keine Märchen und Filme können wir kaum gucken. Beim Großen wird es so langsam besser, wir konnten letztens die Eiskönigin 1 mit ihm gucken. Aber er hat sehr gebibbert.

    (Und der ist 8 1/2!)