Beiträge von LilliMarleen

    So, die Kinder selbst sagen, dass sie es auch so empfinden, dass sie relativ viel Taschengeld bekommen und relativ wenig ausgeben. Wir haben uns nun mit ihnen geeinigt, dass die 5€ im Monat (ihr Anteil für Mobilfunk, Spotify, Streamingdienste) in unsere Familienurlaubskasse werfen.

    Bei dem, was sie sonst noch alles bekommen, finde ich auch, daß das taschengeld recht hoch ist.


    Hier 12 Jahre alt: 15€/Monat

    14 Jahre: 20€

    17 Jahre: 35€


    Handy,Spotify, ab und zu Kino zahlen wir, Rest die Kinder. Sie können sich im Sommer bei uns etwas dazuverdienen durch Unkraut ziehen auf dem Acker.

    Hier war es genauso... besonders die Große hat tagsüber eigentlich fast gar nicht geschlafen, wenn, dann eh nur im Tragesack. Manchmal hatte ich Glück und konnte sie mit Tragesack schlafend rückwärts auf dem Bett ablegen- für 20-30 Minuten. Nachts waren unsere Kinder auch oft wach, sind aber nach dem stillen meistens schnell wieder eingeschlafen.

    Hier läuft es ganz ok. die Große, 11.Klasse, ist eh fast autark. Außerdem hilft sie den Jungs in Mathefragen, dafür ist eigentlich mein Mann zuständig, er fällt aber zur Zeit eher aus wegen 12-16 Stunden-Arbeitstagen.

    Etwas kompliziert ist das ganze welcher-Lehrer-schickt-was-über-welche-Plattform und das Netz an sich, wir haben hier die totale Bambusleitung, wenn ein Kind gerade online Unterricht hat (Instrumente, Voltigieren oder eben auch Klassenlehrerstunde) kann kein anderes Aufgaben runterladen.

    Wir haben ein paar Regeln festgelegt, z.B. dass alle um 8 Uhr aufstehen, bis 19 Uhr ist alles erledigt etc., klappt soweit einigermaßen. Die Jungs brauchen aber definitiv einen Ansprechpartner (6. und 8. Klasse). Ganz ohne läuft es nicht.

    Insgesamt finde ich es momentan viel entspannter als zu Schulzeiten.

    Manche Kinder haben einfach solche Phasen, glaube ich, und die können leider auch länger andauern. Ich hatte mal ein ganz liebes, etwas schüchternes und ängstliches Mädchen M. zum Reiten bei mir, sie war damals so 8 oder 9. Einmal brachte sie ihre Freundin E. mit (beide Mädels sind Töchter guter Bekannter von mir), die das krasse Gegenteil vom ersten Mädel war- angeberisch, sabbelig, etwas eingebildet.

    Sie wollte natürlich auch reiten und erklärte mir, was für eine geniale Reiterin sie doch sei. Ich kannte mein Pony aber recht gut, ließ sie reiten und sie wollte auch galoppieren. Ging total in die Hose, sie hat ihn gar nicht erst in den Galopp bekommen. Als M. dann ritt (die keine sehr gute Reiterin war), habe ich meinem Pony ein Handzeichen gegeben und er galoppierte sofort sehr brav an. Danach war E. ziemlich kleinlaut #freu. Es war von mir nicht böse gemeint, aber M. tat mir damals einfach so leid, weil sie, glaube ich, auch sonst unter ihrer dominanten Freundin etwas gelitten hat. Heute ist E. eine supernette, ganz zuvorkommende junge Frau, keine Spur mehr eingebildet und angeberisch. M. hingegen ist heute eher so, wie E. damals war... Zeiten ändern sich, Menschen auch.

    Natürlich ist es ja auch gut, wenn dein Sohn aufgeweckt und selbstbewusst durchs Leben geht. Vielleicht kannst Du ihn aber ab und zu auch ein kleines bißchen ausbremsen, wenn er so angibt?

    Wenn die Parks, Zoos, Museen und Büchereien und Schwimmbäder aufhaben, ist es viel einfachersie raus zu kriegen als jetzt, wo es nur den Ort und den Wald gibt.

    Hm, dann liegt es vielleicht daran, daß wir das hier eh alles nicht in erreichbarer Nähe haben, weil wir in einem Kuhdorf wohnen #weissnicht. Wenn unsere Kinder rausgehen, dann um zu Reiten, ihre Tiere zu versorgen, Kettcar, Fahrrad, Inliner, Kutsche zu fahren, im nahegelegenen Flüsschen zu baden, mit Wathosen durch den Dorfteich zu stromern, Angeln zu gehen, oder auch im Garten herumzuliegen und zu lesen. Oder auf dem Hof zu helfen.

    Oben genannte Dinge gehören bei uns eher zum Ausflug in die Großstadt :D

    8o #lol . viel spass mit meinen kids. anordnen, ich glaube das wort ist ihnen fremd.

    Ich habe das Wort auch in " " gesetzt , gesehen? Aber gibt es bei euch keine Familienregeln oder wie auch immer man das nennen soll? Unsere Kinder machen nun weiß Gott auch nicht immer alles brav, was ich ihnen auftrage, aber es gibt ja schon so manches, was einfach dazu gehört- egal, ob das ein Anteil an Hausarbeit ist, Tiere versorgen, ein paar einfache Tischregeln oder was auch immer. Und hier gehört es halt einfach dazu, daß man nicht den gesamten Tag in der Bude hockt #weissnicht Die beiden Großen gehen bei uns eh genug von selber raus, den Jüngsten muss man manchmal daran "erinnern" :D und dann stellt sich ihm nicht die Frage, OB, sondern WAS man draußen macht (spielen, Sport, mit dem Hund gehen, Pferde füttern etc....

    Wir finden es sehr schön, daß zur Zeit Viele Menschen sich ein wenig mehr auf die "systemrelevanten" Berufe besinnen (auch wenn es ja genauso viele sehr wichtige Berufe gibt, die nicht in 1.Reihe systemrelevant sind, aber trotzdem sehr wichtig). Wir arbeiten als Landwirte gerade auf Hochtouren daran, daß im Sommer eine gute Ernte auf dem Halm steht. Mehl ist ja momentan gerade extrem beliebt :D


    Hochachtung habe ich derzeit auch vor allen Menschen, die im Pflegebereich arbeiten, an der Supermarktkasse, im Zulieferungsbereich etc., etc. uns auch vor meinen polnischen Kollegen auf dem Milchviehbetrieb, auf dem ich arbeite, die jetzt für längere Zeit nicht nachhause zu ihren Familien fahren. Morgen habe ich Zeit, da backe ich erstmal einen dicken Kuchen für die beiden, habe ich mir vorgenommen.

    Wir freuen uns auf ganz viel Hilfe durch die Kinder. Sobald die fürchterliche Nässe vom Acker ist, geht für uns in der Landwirtschaft die Saison los, dann können wir die Kinder gut gebrauchen. Die Große hat ja schon Treckerführerschein, der Mittlere kommt ab heute morgens mit mir zur Arbeit (ich arbeite beim Nachbarn auf dem Milchviehbetrieb).

    Für den Kleinen muss ich mir auch etwas überlegen. Der ist manchmal recht schwer zu motivieren... Ich glaube, ich werde unserer Nachbarin auch anbieten, daß unsere Kinder babysitten, deren Tochter ist 3,5...vielleicht freut sie sich.

    Wir werden die Zeit außerdem nutzen, mal sämtliches Spielzeug und Klamotten durchzusortieren. Dabei entsteht dann ja auch oft noch ein "damit muss ich aber jetzt ganz dringend nochmal spielen". Unsere Kinder werden aber- im vernünftigen Rahmen- alle noch Freunde treffen dürfen. Und dann am besten ab nach draußen.

    Und ab Montag sollen sie wahrscheinlich auch Aufgeben bekommen von den Lehrern.

    Wir hatten ein paar Steckdosensicherungen. Sonst nichts, glaube ich. Regale haben wir im unteren Bereich so stramm gestopft (Bücher, Ordner etc.) dass die Lütten es nicht rausbekommen haben. Wir hatten auch nie ein Treppengitter, sie haben es sehr früh gelernt, dort vorsichtig zu krabbeln (Treppe ist allerdings auch relativ sanft). Und in der Küche haben wir die Putzmittel außer Reichweite geräumt.

    Bei Kind 2 und 3 haben wir dann mit Gittern eine Spielecke im Wohnzimmer !abgezäunt", damit das/die große(n) Kind(er) ungestört spielen konnten, ohne das ständig ein Krabbelkind-Erdbeben stattfand.

    2 unserer 3 Kinder haben sich in der Grundschule auch sehr gelangweilt. Unsere Tochter konnte bei der Einschulung recht flüssig lesen. Trotzdem haben wir sie in ihren Klassen gelassen. Jetzt auf dem Gymnasium (inzwischen Klasse 11 und 6) sind sie genau richtig. Bekommen zwar auch immer zu den Zeugnissen die Mitteilung, daß sie vom Notenbild her eine Klasse überspringen dürften, wollen sie aber nicht und sind so glücklich.

    Magnesium sofort, das würde ich auch machen. Ich hatte damit früher sehr viel Last, besonders in den Schwangerschaften (keine Ahnung, ob es auch hormonell bedingt sein kann?), jetzt nur noch selten. Magnesium hat geholfen, am besten ein gutes Präparat aus der Apotheke, darin ist das MG besser verfügbar, hat mir mal jemand erzählt (ohne Gewähr).

    Hier ist es nicht ungewöhnlich, wenn die Kinder mit 3 oder auch erst später in den Kindergarten kommen. Es gibt einfach alles bunt gemischt. Manche Kinder kommen mit 1 in die Krippe, manche mit 2 oder 3 oder4. Kinderkurse gibt es auch vormittags und am früheren Nachmittag. Unsere Kinder waren im Waldorfkindergarten, auch dort haben sie sich darauf eingestellt, schon einige wenige 1- oder 2-jährige zu nehmen- sehr gerne gesehen ist es dort aber nicht.

    Wir wohnen sehr ländlich (100 Einwohner, nächste Kleinstadt 8km) im nordöstlichen Niedersachsen.

    Uns ich bin sehr, sehr glücklich, daß unsere Kinder bis 3 zuhause sein konnten. War eine sehr schöne Zeit!

    Das hilft dir jetzt nicht viel weiter, aber ich habe versucht meine Kinder vom Spielen und Video-schauen am ipad fernzuhalten. Da wäre ich extrem angesäuert gewesen wenn es in der KiTa eines gegeben hätte, ganz egal wie pädagogisch wertvoll das Spiel auch sein mag. Kann dir daher nicjt weiterhelfen. Einzig sinnvolle Verwendung aus meiner Sicht wäre das gemeinsame Betrachten von Photos und Abspielen von Hörbüchern bzw Musik zB nach dem Mittagessen.

    Da unterschreibe ich voll und ganz!

    Edit: oder wie almarna sagt. Es ist völlig unerheblich. Sobald ein Mann dabei ist, muss die weibliche Form verschwinden. Hat man 99 Lehrerinnen und einen Lehrer, sind es 100 Lehrer (also grammatikalisch korrekt mit generische maskulinum). Würde man 100 Lehrerinnen sagen, würde man denken, es handele sich um eine geschlechtshomogene Gruppe von Frauen.

    Die Trainerin der Voltigiergruppe sagt auch meistens "Mädels, bringt schon mal das Pferd in die Halle" o.Ä. Mein Sohn fühlt sich eindeutig als Junge, fühlt sich jedoch nicht beleidigt, wenn die Trainerin "Mädels" zur Gruppe sagt. Er ist selbstbewußt und fühlt sich eh als cooler Macker :D, da geht ihm das "Mädels" einfach am A... vorbei.