Beiträge von Hella

    Bei lateinischen Verben hilft meinem Kind, irgendwie, auch auf seltsame Weise, an Bekanntes anzuknüpfen:


    Accusare klingt wie "to accuse" oder "Akkusativ" (wen klage ich an?).


    Oder um die Ecke gedach: munire (bauen, befestigen) klingt wie "moon" und "ire". Ire (gehen) ist schon bekannt. Wenn die Astronauten auf dem Mond spazieren gehen wollen, brauchen sie eine befestigte Straße.


    So klappt es bei ihm. Sonst eher schwer.

    Nomen sind oft leichter zu lernen, weil sie sich leichter konzeptualisieren lassen, sprich, man hat gleich ein Bild im Kopf, wenn man an das Wort denkt. Deshalb fällt das Lernen von Nomen vielen am leichtesten. Danach kommen die Adjektive.

    Im Umkehrschluss könnte man vermuten, dass Verben für deinen Sohn erstmal nur Buchstabenkombinationen sind, denen er mühsam eine Bedeutung beiordnen muss. Vielleicht kann es helfen, sich beim Lernen direkt eine einprägsame Situation vorzustellen, in der die Tätigkeit getan wird. Es müssen dann - anders als bei Nomen und Adjektiven - eben meist bewegte Bilder sein, das macht es schwerer.

    Ich lese hier ganz aufmerksam mit, danke für euren professionellen Einblick und die Artikel-Verlinkungen und die Buch-Hinweise!


    Leider habe ich keine Email-Adresse von der Lehrerin, sonst könnte ich ihr ganz zwanglos den Podcast-Link zukommen lassen. Ich werde mir eine andere Möglichkeit überlegen. Es fühlt sich schon immer blöd an, der Lehrerin zu sagen "Sie haben da was falsches unterrichtet". Aber wir verstehen uns eigentlich gut und ich denke, sie kann das von mir gut annehmen. Hoffe ich.

    Danke an alle!

    Ich denke auch, dass es eine Arbeitsteilung gegeben hat, und auch, dass Stillende und Schwangere eher nicht gejagt haben. Aber die Begründung und die absolute Aussage (und noch dazu in der Arbeit als Fakt abgefragt) finde ich sehr bedenklich, von daher: JohannaK ja, wenn du da Adressen oder Material hättest, fände ich das toll! Danke! Ich schätze die Lehrerin eigentlich sehr und halte mich eigentlich ganz raus, aber da würde ich schon gerne (fundiert) widersprechen.

    Vielleicht auch eine Frage für den Genderkacke-Thread?


    Sachkunde-Arbeit, 4. Klasse: Frage: Warum jagten in der Steinzeit nur die Männer? Richtige Antwort: Weil die Frauen langsamer und schwächer waren.


    Meine Frage an euch: Weiß man (von welcher Art Funde?) welchen Geschlechts die Jagenden waren? Geht man in der Wissenschaft tatsächlich davon aus, dass nur die Männer gejagt haben? Und wenn ja - aus diesem Grund?


    Talpa ?


    Danke!

    :!:

    Mondschein Mich würden die anderen Berechnungen auch interessieren. Bisher habe ich keine gefunden, der ich geglaubt hätte (und ich würde gerne einer glauben, die mir die Zukunftsangst nimmt).


    Zu Greta und ob sie manipuliert ist: Ich glaube das nicht. Ich glaube, sie hat, als sie angefangen hat, sich vors Parlament zu setzen, überhaupt nicht absehen können, was da geschehen würde. Alles deutete darauf hin, dass sich niemand für sie interessieren würde und ich denke, sie hat es hauptsächlich getan, um überhaupt etwas zu tun. Ich denke auch, dass ihre Eltern zu diesem Zeitpunkt keine Ahnung hatten von dem Ausmaß der Reaktionen.

    Und als dann die ersten Berichte stattfanden, vielleicht weil jemand das süß fand, oder vielleicht auch, weil die Eltern die Zeitung angerufen hatten, damit das Kind ein Erfolgserlebnis hat (reine Spekulation!), hat sie natürlich mit denen gesprochen. Und als dann die ersten Kamerateams kamen, stellte sich die Frage gar nicht, ob sie ein Interview gibt. Natürlich hat sie Interviews gegeben, dafür saß sie schließlich auf der Straße.

    Dann kamen größere Einladungen - hingehen oder wegbleiben? Vor ihrem Hintergrund musste sie da hingehen. Das war, was sie wollte. Wäre sie nicht hingegangen, wäre das Verrat an der Sache gewesen.


    Was ich sagen will: Ich finde ihren "Werdegang" absolut logisch und stringent. Da braucht es keine Manipulation von irgendwem. Vielleicht hätten ihre Eltern irgendwann eingreifen können und verbieten, dass sie weitermacht. Aber das würde ich nicht "Manipulation" nennen.


    Dass sie die Geister, die sie rief, nun nicht loswird, und sie ihr immer bleiben werden - ich gehe davon aus, dass sie das als ihr Opfer sieht. Als ihren Dienst an der Welt. Ich kann das verstehen, diese Absolutheit und die (vermeintliche?) "Alternativlosigkeit" für ihr Handeln absolut nachvollziehen.


    Prinzipiell ist das aber alles pure Spekulation. Ich bin ihr einfach dankbar dafür, dass das Thema endlich den Stellenwert in der öffentlichen Diskussion hat, den es schon seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten hätte haben sollen.

    Kennt ihr dieses abgebrochene Interview schon? Ich finde es gruselig, weil mir nochmal deutlich wird, wovor ich Angst habe. Gleichzeitig freue ich mich, dass das ZDF sich nicht einschüchtern lässt und es online stellt.


    Und wiederum gleichzeitig denke ich aber, dass es auch dazu genutzt werden wird, H*cke zum Opfer zu stilisieren, und das es ein weiteres Beispiel für die böse Lügenpresse dienen wird. Auch, dass es jetzt vermutlich ziemlich viele Klicks kriegen wird - und H. damit viel airtime - ist wohl eher suboptimal... (und ich verbreite es hiermit selber weiter. Auch nicht ganz konsequent...)

    Ich glaube, dass das die wenigsten Erwachsenen tun werden.

    Ich denke auch eher, dass es darum geht, a) persönlich Solidarität zu zeigen (durch Anwesenheit wie auch immer möglich gemacht) und b) die eigene Firma zum Streiken zu bewegen. Dass also "die Gesellschaft" streikt (gegenüber "dem Staat"), nicht "die Arbeitnehmer*innen" (gegenüber der Firma).

    Ich habe glücklicherweise sowieso frei, die anderen Erwachsenen in meinem Umfeld nehmen Urlaub. Das ist es ihnen wert (den Arbeitsplatz riskieren will keiner).

    Beim letzten großen Streiktag habe ich für die Kinder Schulbefreiungen geschrieben, die wurden einfach genehmigt. Mache ich diesmal wieder so. Beiden Kindern war/ist aber klar, dass sie unentschuldigte Fehlstunden riskieren. Das haben sie freudig getan und hätten sie im Zeugnis stolz hergezeigt/werden das tun, sollte es diesmal geschehen :) An der Schule des Großen wird viel Werbung dafür gemacht, ich nehme an mit Erlaubnis der Schulleitung, von daher glaube ich, dass das diesmal auch einfach durchgewunken wird.

    Mir sind auch noch ein paar Sachen eingefallen, ein bisschen abhängig davon, wo ihr am Ende eure Unterkunft finden werdet.

    Eher nördlich der Region:

    Speyer (Dom und Historisches Museum wurden schon genannt): Technikmuseum. Meine Kinder finden das toller als das in Sinsheim.

    Mannheim: zusätzlich zum genannten: Das Planetarium. Dort gibt es auch immer Shows für Kinder.

    Heidelberg: Noch eine Stimme für Märchenpark und Bergbahn und Schloss


    eher nordwestlich:

    in der Pfalz gibt es tolle Burgen. Und im Herbst die von doanka genannten Kastanien. Und neuen Wein. Und Zwiebelkuchen.


    eher südlich:

    Ravensburg (nicht der Ort, die Burg); in der Nähe von Sinsheim. Nicht sooo besonders, aber ein schöner Bergfried

    Karlsruhe: Naturkundemuseum, Schlossgarten; in der Kunsthalle gibt es auch ein Kindermuseum mit wechselnden Mitmach-Angeboten; Mit der Albtalbahn (Straßenbahn) kann man in den Nordschwarzwald fahren.

    Klosteranlage Maulbronn: Noch eine Stimmer dafür. Für die Kinder vielleicht nicht sooo interessant, aber trotzdem beeindruckend.


    Also der Radius ist jetzt recht weit gefasst :) Aber egal wo ihr absteigen werdet, es wird bestimmt was tolles zu finden sein!