Beiträge von rheinländerin

    Unser 7-Jähriger ißt, wenn er Hunger hat. Irgendwie kann ich gar nicht Mahlzeit von Snacken unterscheiden. Wieviel und wie oft er ißt, hängt meiner Beobachtung nach ganz wesentlich damit zusammen, ob er in einem Wachstumschub steckt. Auch die Attraktivität der Beschäftigungen spielt eine Rolle. Bei hochspannenden Betätigungen, viel Trubel usw. ist Essen nachrangig. Bislang sah ich keinen Anlass, das Essverhalten zu regulieren.

    Ich kapiere es auch nicht.


    Deine Tochter hat an mehr als 50% des Kunstunterrichtes teilgenommen, da müssten doch die mündlichen Leistungen bewertbar sein. Nun hat die Kunstlehrerin eingeräumt, in mehr als 50% des Unterrichtes keine Notizen diesbezüglich anzufertigen.


    Klausur: 10 Punkte. Das könnte doch schonmal eine Orientierung hinsichtlich einer Note sein.


    Da die Lehrerin die praktische Arbeit Deiner Tochter verschlampt hat, soll Deine Tochter sich nun mit einem Kompromiss einverstanden erklären. Warum? Der Fehler liegt doch klar auf Seiten der Lehrerin. Da die praktische Arbeit zudem zumindest überwiegend während des Unterrichts in Anwesenheit der Lehrerin angefertigt wurde, müsste die doch vom Entstehungsprozess etwas mitbekommen haben! Zumindest könnte sie sich nun von Deiner Tochter etwas dazu erzählen lassen (Konzeption, Techniken usw.)


    Ich verstehe sehr gut, dass Du für Deine Tochter nun eine Note erreichen erreichen möchtest, mit der sie zufrieden ist. Sie strengt sich so an!

    Wie lange ist Dein Kind denn meistens in der Schule, und möchte es in der Zeit überhaupt viel essen? Mein Sohn hat zwar immer etwas dabei, isst davon aber selten nennenswerte Mengen vor 12 Uhr, oft sogar erst auf dem Heimweg gegen 13.30 Uhr. Vielleicht würden etwas Obst und Knabberkram reichen?

    Mit Migräne kenne ich mich leider nicht aus, aber die Frage danach, welche Diagnostik wir unserem Kind zumuten sollten, ist mir sehr vertraut, und auch die aus einem Leben mit krankem Kind resultierenden Belastungen und (beruflichen) Einschränkungen. Vielleicht helfen Dir auch einige Gedanken dazu weiter.


    Habt Ihr einen Kinderarzt, dem Ihr vertraut, und mit dem Ihr Fragen, Zweifel und Sorgen bezüglich möglicherweise anstehender Diagnostik besprechen könntet? Es könnte ja z. B. vorkommen, dass Ihr eine von anderen vorgeschlagene Diagnostik ablehnen möchtet. Das geht leichter, wenn sich sagen lässt: "Wir haben uns mit unserem Kinderarzt dazu besprochen und zunächst dagegen entschieden/beschlossen, damit abzuwarten etc." Möglicherweise kommt Ihr aber auch auf den Gedanken, irgendeine Art von Diagnostik oder Therapie könnte hilfreich sein, um eine Frage zu klären. Die könnte dann ggf. der Kinderarzt veranlassen.


    Habt Ihr in Erwägung gezogen, einen Pflegegrad zu beantragen? Wenn der Unterstützungsbedarf des Kindes so hoch ist, dass ein Kindergartenbesuch nicht an 5 Tagen wöchentlich möglich ist, regelmäßig hoher Aufwand betrieben werden muss, um Trigger zu reduzieren, Medikamente gegeben werden müssen, viele Arztbesuche zu absolvieren sind etc., würde ich das in Betracht ziehen, weil es zumindest für finanzielle Entlastung sorgt.

    Unsere Abendroutine sah lange Zeit ähnlich aus: Kuscheln, Trinken, Dösen, Wickeln, Schreien, Rumtragen. Irgendwann kam dann mehr Spielen am Abend hinzu und der Bauch schien nicht mehr so häufig zu drücken und zu zwicken, sodass das Schreien weniger wurde. Eine regelmäßige Nachtschlafzeit pendelte sich auch ein, das Kind schlief dann absolut verlässlich zwischen 24 und 1.30 Uhr ein.

    Wir haben keinen 'üblichen' Urlaub, wir machen irgendwie immer was anderes... Einen Urlaub waren wir wandern auf Mallorca, einen Paddeln in Schweden, einmal Schnorcheln und Strand auf den Seychellen, Burgentour in Österreich,...


    Diesmal hätte ich glaube ich gern einen festen 'Ruheplatz' (Fewo, Camping) um von da aus Tagesausflüge zu machen. Am liebsten direkt an einem See, mit Wald dabei und nicht komplett flaches Land. Wobei ich über Holland auch schon nachgedacht hab, war schwanger in Amsterdam und fand es super schön.

    Hast Du mal geschaut, ob die Eifel interessant sein könnte? Viel Wald, nicht flach, Maare (Seen vulkanischen Ursprungs). Je nach Standort dort liegen auch Ausflüge nach Luxemburg oder Belgien nahe.


    Tolles Waldgebiet in den Niederlanden, natürlich flacher: https://www.visitveluwe.de/

    Günstigen Gehörschutz gibt es z. B. im Baumarkt oder von Peltor (auch bei amaton usw.), teure und spezielle Ausführungen bei Hörgeräteakustikern. Wir kommen zu Hause gut mit den günstigen Varianten zurecht.

    Ich würde etwas auswählen, dass sich im Büro aufbrauchen lässt, z. B. gute Schokolade, Grissini oder herzhafte Cracker, guter Saft oder alkoholfreier Punsch. Das ganze weihnachtlich verpackt, evtl. drei Wunderkerzen dazu mit den besten Wünschen für das neue Jahr. Nette Geste, nicht zu persönlich.

    Eine Idee, was das sein könnte, habe ich leider nicht, aber bei dem Ausmaß an Beeinträchtigung würde ich nicht bis Montag warten mit einer Vorstellung beim Augenarzt, sondern morgen in die Ambulanz der nächsten Augenklinik gehen. (Das schreibe ich als Mutter eines sehbehinderten Kindes, die Besuche in der Augenklinik möglichst reduziert.)


    Alles Gute Dir! Ich hoffe, dass sich schnell eine Ursache finden und behandeln lässt!

    Wenn Ihr so nah am Kindergarten wohnt, könnte dann vielleicht manchmal eine andere Familie mit ähnlichem Heimweg Euer Kind mit abholen? Dann fiele die Option auf auszudehnende Exklusivzeit mit Mama weg. (Wäre natürlich nur vorübergehend denkbar, aber es könnte sich ja auch um eine Phase handeln, die bald vorüber ist.)


    Wir hatten ein Waldkindergartenkind, deshalb konnte ich über Jahre Teile des Heimweges bei allen Kindern beobachten. Der Weg aus dem Wald dauerte bei allen länger als in den Wald, da ein Kiga-Tag anstrengend ist. Die meisten hatten einen fahrbaren Untersatz, selbst fahren mit anderen gleichzeitig ging am schnellsten. Ansonsten Sitz oder Hänger und Essbares in die Hand, notfalls ein Smartphone.

    Porridge mit Apfelmark/Obst aus dem Glas und Mandeln/Nüssen

    Spaghetti aglio e olio (wenn vorhanden, noch irgendwas dazu wie Petersilie, Parmesan, Oliven, Cocktailtomaten)

    Nudeln mit Butter und Parmesan

    Fisch-Fertiggericht (Fischstäbchen, Schlemmerfilet o.ä.) mit Reis

    Kartoffeln mit Quark

    Nudeln mit Pesto

    Spiegelei mit Rohkost und Brot

    (Fertig-) Spätzle mit Käse

    Reis mit einem Glas indischer oder asiatischer Fertigsoße aus dem Bioloaden und evtl. noch vorhandenem Gemüse

    Nudelsuppe (Gemüsebrühe, Suppennudeln, noch vorhandenes Gemüse, Backerbsen)

    Also soweit die Lehrerin mir sagte, fängt er wohl erstmal an, macht so drei vier Aufgaben und dann ist Ende. Er schweift ab und dann automatisiert es sich wohl einfach und er ist einfach nicht mehr greifbar für die Lehrer. Ich habe eben nochmal mit ihm gesprochen. Er findet es einfach voll langweilig, Aufgaben zu machen, er möchte lieber spielen. Ist zwar eine Erklärung, aber was mache ich damit?


    Wir sind derzeit recht weit außerhalb. Würden wir näher ran ziehen, die nächste wirklich größere Stadt wäre Hannover oder hildesheim, gäbe es natürlich einige Optionen. Eine Montessori Schule hatte ich bereits ins Auge gefasst, vielleicht ist das Konzept eher was für ihn. Wobei die großstadt wohl noch deutlich mehr zu bieten hat. Hier aufm Land eher weniger, da geht das Kind im die regelschule und mit viel Glück gibt's im übernächsten Dorf ne Förderschule, das wars dann häufig aber auch.

    Die Erklärung Deines Sohnes klingt nachvollziehbar. Im Spiel oder im Rahmen selbst gestellter Herausforderungen lässt sich ja auch viel lernen! Zu dieser Art von Lernbedürfnis passende Schule gibt es aber sehr wenige. Ich würde zunächst in verschiedene Richtungen überlegen:


    Wären Veränderungen an den Rahmenbedingungen möglich, die evtl. dazu beitragen könnten, dass das Kind den Unterricht zwar weiterhin langweilig findet, aber etwas angepasster mitmacht? (Falls jetzt in der Nachmittagsbetreuung Verzicht auf solche, direkt nach oder schon morgens vor der Schule ausgiebig draußen austoben, morgens früher aufstehen und Spielzeit zu Hause einplanen, irgendwas zum dezenten Spielen/Kneten in der Hand mitgeben)


    Wie abwechslungsreich ist denn die Unterrichtsgestaltung? Ließe sich nach etwas mehr Differenzierung fragen?


    Informationen über Schulen mit anderen Lernformen recherchieren und evtl. mal hospitieren oder einen Tag der offenen Tür besuchen. Vielleicht ließe sich dadurch auch ein Eindruck bekommen, wie das Kind auf eine auf andere Weise vorbereitete Umgebung und Lernformen anspricht. Eine freie, ländlich gelegene Schule mit Lernfreiheit in NDS wäre z. B. diese: https://www.freie-schule-heckenbeck.de/ Ich habe auch einen Sohn, der fast nur selbst bestimmt lernt und sonst verweigert. Er besucht eine Partnerschule der verlinkten.


    An weitere Diagnostik würde ich übrigens nicht denken, wenn ich Deine Schilderungen lese. Schulanwesenheitspflicht oder/und klassischer Unterricht sind nicht für alle Kinder ein günstiges Setting zum Lernen. Ich würde aber sehr auf die familiären Ressourcen schauen bezüglich der Frage, ob eher weitere Bemühungen erfolgen, um die Situation in der jetzigen Schule zu verbessern oder ob ein Schulwechseln evtl. mit Umzug angestrebt wird. Aufwendig dürfte leider beides sein.

    Es wurde ja schon Diverses abgeklärt, insofern würde ich nicht unbedingt vermuten, dass das Verhalten pathologische Ursachen hat. Vielleicht lernt das Kind einfach anders besser als herumsitzend? Sollte es freie Schulen in erreichbarer Nähe geben, bei denen mehr Bewegung möglich ist und nicht den kompletten Vormittag in großer Gruppe in einem Raum verharrt werden muss, würde ich versuchen, in Kontakt zu kommen. An eine Schule mit Lernfreiheit dachte ich wie eine andere Mitschreibende auch, aber die sind wirklich rar.


    Wohin würdet Ihr denn ggf. umziehen bzw. an welche demokratische Schule habt Ihr gedacht?

    tja, genau in der Woche war der Abschied einer Erzieherin. Und dann war selbst der FSJer krank geworden... Wir haben nur eine Gruppe, derzeit keine springer.

    rheinländerin meinst du Kinder oder Erzieher*in? Wird beides gesucht :) landkreis KA sind wir...

    Ich meinte Kinder, aber Ihr seid leider zu weit entfernt.


    Hoffentlich ist Eure Gruppe bald nicht mehr so von Erkrankungen gebeutelt! Wir hatten das Glück, dass der Träger mehrere Waldkiga-Gruppen hatte, es auch AnerkennungspraktikantInnen gab und irgendwann eine Springerin als Krankheitsvertretung. An drei Tagen in vier Jahren reichte auch das nicht, dann durfte "Kindergarten" für diejenigen, die ganz dringenden Betreuungsbedarf hatten, freundlicherweise bei zwei Familien zu Hause stattfinden.