Beiträge von rheinländerin

    Nasenbär Der Kleine hat zum Glück einige gute Spielpartner und auch Freundschaften. Seit er sprechen kann und nicht mehr anderen zur Kontaktaufnahme mit der Schaufel auf den Kopf haut o.ä., hat sich das gut entwickelt, natürlich mit altersentsprechenden Höhen, Tiefen und Schwankungen. Durch die eingeschränkte Sehfähigkeit hat sich daran nichts geändert. Mit manchen Eltern seiner Spielpartner können wir auch entspannte Zeit verbringen, es haben sich auch Freundschaften zwischen Erwachsenen entwickelt.


    Die Großeltern fahren ihre abgefahrene Geschichte schon seit der Geburt des Kleinen. Eigentlich ist es hauptsächlich der Großvater, aber seine Frau würde sich niemals anders positionieren als er, weil sie selbst dann noch mehr unter ihm zu leiden hätte und die Ehe-Farce nicht aufrechterhalten könnte. Uns taten aktuell überraschenderweise ausgerechnet Gespräche mit dem Jugendamt gut. Wir hatten in Erwägung gezogen, im Rahmen der Eingliederungshilfe begleiteten Umgang mit den Großeltern zu beantragen. Uns wurde klar dargelegt, dass der Antrag abgelehnt würde, weil der Umgang nicht dem Kindeswohl dienen würde. Kind wird nicht mit seinen individuellen Voraussetzungen und Bedürfnissen ernst genommen, Sorgeverantwortung kann nicht wirksam wahrgenommen werden, elterlicher Erziehungsvorrang wird nicht akzeptiert. Das ist zwar bitter, hat uns aber nochmal bestärkt, dass nicht wir diejenigen sind, die Kontakt zwischen Enkelkind und Großeltern verhindern.

    Nasenbär  

    Wie lieb, dass Du an uns denkst! Vielen Dank für Deine guten Wünsche!


    Manchmal verlässt mich schon der Mut etwas, da die eigene Lebensplanung in wesentlichen Bereichen zusammengekracht ist. Aber es bleibt ja nichts anderen übrig, als sich auf die Gegebenheiten einzustellen. Da ist es hilfreich, dass der Kleine und ich ähnlich zäh und hartnäckig sind: Jeden Tag gibt es schöne Momente. Die Ursache der Optikusatrophie ist weiterhin offen, Autismus-Diagnostik steht an, und in Folge des beeinträchtigten Sehens hatte der Kleine in diesem Jahr schon diverse Unfälle. Leider wurde er auch von den einen Großeltern verlassen, die es als unzumutbare Unverschämtheit betrachten, einige simple Kleinigkeiten im Umgang mit ihm zu berücksichtigen, damit er gut klar kommt. Der vermutlich narzisstische Großvater ist der Auffassung, das Kind habe nichts, sei nicht pflegebedürftig, unsere Ärzte hätten alle keine Ahnung usw. Ansonsten erleben wir aber auch, welche Menschen wirklich zu uns stehen, das ist sehr wertvoll und schön.


    Heute Nachmittag hat der Kleine wieder enorme Mengen Eicheln aus dem Wald erst durch Kleber und dann durch Berge silbernen und goldenen Glitters gerollt. Ich schicke Dir von uns etwas adventlichen Glitzer rüber!

    Ich würde erstmal in Erfahrung bringen, ob eine 5 in Latein die Versetzung in die Oberstufe gefährdet. Wenn nicht, wäre ich gelassen und würde keine Bemühung unternehmen, die Minimalstrategie des Sohnes deutlich zu verändern. Solange die Lateinnote noch irgendwo im 4er-Bereich sein sollte, und das wird sich ja beim Lehrergespräch klären, gäbe es ohnehin keinen sofortigen Handlungsbedarf.

    Ich würde das Gespräch mit dem Elternbeirat suchen und mich dann an den Träger wenden.


    Bemerkt Eure Tochter, wenn die Windel voll ist? Könnte sie selbst die ErzieherInnen bitten, gewickelt zu werden?


    Zuhause lassen würde ich das Kind übrigens nicht bei angeblichem Durchfall. Durchfall ist erst, wenn es mindestens 3 Mal an einem Tag sehr dünnen oder flüssigen Stuhlgang gab. Darüber würde ich ggf. auch mit dem Kinderarzt sprechen.

    Eine Mutter aus dem Kindergarten war wegen ähnlicher Angelegenheiten alleine mit dem 1-jährigen Kind auf Amrum. Anreise mit Öffis, kleine Ferienwohnung, Selbstversorgung. Sie berichtet sehr positiv davon, und die Familie war im Herbst dann auch nochmal komplett dort. Falls Du magst, frage ich sie nach Informationen zu Unterkunft etc.

    Noch ein Gedanke: Bemerkt der Möpp, wenn die Windel voll ist? In dem Fall könntest Du ihn briefen, dann sofort zu den ErzieherInnen zu gehen und darum zu bitten, gewickelt zu werden. Da eine volle Windel im Wald geruchstechnisch nicht so schnell auffällt wie in geschlossenen Räumen, müssen die ErzieherInnen ja erstmal darauf aufmerksam werden. Unser Kleiner hat es damals eher vorgezogen, mit voller Windel weiterzuspielen, weil er Wickeln doof fand. Wunden Po aber auch, deshalb hat es nach einer Weile recht zuverlässig geklappt, dass er selbst auf die volle Windel aufmerksam machte.

    Da ist ja leider einiges in Schieflage, verständlich, dass der Möpp nicht hin mag. Gab es schon einen Elternabend, hat das Team vielleicht berichtet von aktuellen Schwierigkeiten und Veränderungsbemühungen? Für mich klingt es so, als wäre das Personal, aus welchen Gründen auch immer, zur Zeit überfodert. In jedem Fall würde ich um ein Elterngespräch bitten, schildern, womit der Möpp nicht klar kommt und um Vorschläge bitten, was getan werden könnte, damit er besser zurecht kommt. Evtl. würde ich auch das Gespräch mit dem Elternbeirat suchen.


    Zum Feuer: Brennt das Feuer den ganzen Tag, sodass immer eine ErzieherIn damit beschäftigt ist? Wenn täglich die personellen Ressourcen so gebunden würden, würde mich das sehr stören. Ich würde mal fragen, ob es möglich wäre, erst nach der Bringphase Feuer zu machen. Gerade in der Ankommphase sollte sich aus meiner Sicht das Personal voll den ankommenden Kindern widmen können. Vielleicht könntest Du auch darum bitten, dass der Möpp nicht als "Feuerwache" eingesetzt wird? (In unserem Kiga wird gelegentlich ein Lagerfeuer gemacht, bei extrem kalten Temperaturen auch öfters. Das Feuermachen beginnt nach dem Morgenkreis, wenn die Kinder schon richtig angekommen sind. Es wird nicht ewig nachgelegt. Es gelten recht strenge Feuerregeln (keine Fackeln mit Stöcken machen, kein nasses Laub ins Feuer etc.) Überhaupt ist der Tagesablauf so strukturiert, dass kein Kind sich viele Stunden am Stück am Feuer aufhält.

    Hermine : Ja, ich mache Personalentwicklung, oft an Schnittstellen zur Organisationsentwicklung, und ich bin Diversity-Beraterin. Nette Leitbilder und Strategien reichen nicht, es geht viel um deren Überführung in konkrete Maßnahmen. Insofern habe ich oft mit Arbeitszeitmodellen, Kompensation von Ausfällen, Wissenstransfer, Weiterbildung etc. zu tun. Externe Beratung kann sehr hilfreich sein, um Ideen zu generieren und sie in Maßnahmen zu überführen, da intern die gewohnten Strukturen und Abläufe so vertraut sind, dass sie manchmal alternativlos scheinen. Selbst wenn intern womöglich richtig gute Ideen vorhanden sind, müssen sie oft erstmal bekannt werden, da MitarbeiterInnen in dem Wissen, dass Veränderungen immer auch auf Widerstände stoßen, sie oft nicht kundtun. Das heißt, ich schaffe dann beispielsweise einen Workshop-Rahmen, um Ideen zu generieren, die sich später nicht namentlich auf eine Person zurückführen lassen.

    Es kann sehr hilfreich sein zu schauen, welche Aufgaben wirklich Präsenz erfordern und welche im Homeoffice machbar sind. In Sachen "Risikomanagement Schwangerschaft" einige praktische Beispiele:


    Schwangere Mitarbeiterin, mittleres Management, hat viel mit Übelkeit zu tun, besonders schlimm beim Bus- und Bahnfahren. Der Weg zum Büro wird aber mit Öffis zurückgelegt. Nach sorgfältiger Betrachtung der Aufgaben der Schwangeren, war es möglich, zwei Präsenztage und 3 Homeoffice-Tage zu vereinbaren. Alternativ hätte die MA sich wahrscheinlich krankschreiben oder ins Beschäftigungsverbot schicken lassen.


    Die Bereitschaft von KollegInnen, vorübergehend den Stellenumfang aufzustocken, erhöht sich, wenn die Leute dafür nicht zusätzliche Fahrzeit in Kauf nehmen müssen. Wer Montag, Mittwoch und Freitag je 2 Stunden Fahrzeit hat, ist zwar vielleicht bereit, donnerstags 4 Stunden zu arbeiten, aber nicht, noch 2 Stunden zu fahren.


    60% arbeitende angestellte Kieferorthopädin, Komplettausfall für die Praxis durch Elternzeit wäre kaum zu kompensieren, da sich niemand befristet für den Stellenumfang finden ließe. Lösung im Einzelfall: Die Kieferorthopädin hat keine Elternzeit genommen, sondern für ein Jahr keinen Patientenkontakt mehr, der Präsenz erfordern würde. Sie befundet während der Elternzeit Röntgenbilder, die übrigen KollegInnen haben diese Aufgabe für ein Jahr nicht mehr, sondern sind im Patientenkontakt tätig. Die Aufgaben verteilt sie sich frei über alle Wochentage und Zeitfenster.

    patrick*star was du sagst ist richtig. :) Aber die Ausgangsfrage war ja ganz konkret.


    rheinländerin ob das gelingt liegt aber auch an den Mitarbeitern. Es gibt genug, die, egal wie wichtig es wäre, den Stift immer fallen lassen. Ohne Verpflichtung (kinder, opa/oma zur Pflege) .. und ich meine echt immer. Das ist halt manchmal dann schwierig. Es ist immer schön, vom Idealfall auszugehen. Den gibts aber nicht. Ausfälle müssen individuell betrachtet werden.

    Und das was Hermine sagt ...

    Meine Beobachtungen sind gegensätzlich. Ich erlebe zunehmend Leute, die so sehr auf die Identifikation mit dem Arbeitgeber eingeschworen sind, dass sie sich verpflichtet fühlen, mehr zu tun als sie müssten. Dienst nach Vorschrift zu machen wird als Makel betrachtet, obwohl genau dafür der Arbeitnehmer bezahlt wird.


    Ich komme ja aus der Personal- und Organisationsentwicklung, und ich halte es in Ausfallsituationen für ideal, wenn ich mit 10 Leuten über mögliche Beiträge zur Kompensation verhandeln kann, nicht nur mit einer Person oder keiner. Wenn dann auch noch ausgelotet wird, ob und welche Tätigkeiten sich ggf. im Homeoffice gemacht werden können, erweitert das die Möglichkeiten nochmal. Die Verbreitung des Teilzeit-nur-Vormittags-Modells ist stark rückläufig, in vielen Gegenden Deutschlands kaum relevant.

    Talpa , in unserem Betrieb gibt es nur teilzeitkräfte. Was bringt das, um den Ausfall eines Mitarbeiters zu kompensieren? Das verstehe ich nicht.


    Mit Medizin hat das wenig zu tun. Vielleicht damit, wie hoch der Anteil von Frauen ist, die unter 40 sind und einen gemeinsamen Arbeitsbereich haben. Das trifft friseusen und erzieherInnen genau so wie Verkäuferinnen und Hebammen.

    Hinsichtlich der Kompensation eines Ausfalls kann das Vorhandensein vieler Teilzeitkräfte in der Belegschaft schon sehr hilfreich sein: Es ermöglicht ggf. zeitliche Verschiebungen der Arbeitszeit oder befristete Aufstockungen des Stellenumfangs. Außerdem lässt sich möglicherweise der eingetretene Overload auf mehr Schultern verteilen.

    Der Aufwand ist sicher höher als bei einer Betriebskita vollkommen ohne Elternmitarbeit, aber wahrscheinlich geringer als bei den meisten Waldorfkindergärten.


    Beispielhaft von uns:

    Ich kann nicht unmittelbar vor dem Kiga parken, sondern begleite das Kind einige Minuten in den Wald. (Tut mir gut, mache ich meistens gerne.)

    Auf saubere Kleidung achtet niemand, wenig Waschaufwand.

    Elternmitarbeit: 2 x jährlich eine Stunde putzen, 2 x jährlich Frühstückseinkauf, 2 x jährlich spülen, Müll entsorgen, eine Maschine Wäsche waschen, 1 x wöchentlich eine Zutat zum Kochen mitbringen, gelegentlich irgendwas für ein Projekt mitbringen (leeres Marmeladenglas, ausgeblasenes Ei usw.)

    Wettergerechte Kleidung brauchen wir ohnehin, auch ohne Waldkiga war bzw. wäre unser Kleiner täglich bei jedem Wetter draußen. Wir haben etwas mehr robustere, funktionale Kleidung, dafür weniger andere.

    Wetterbedingten Aufwand hatten wir in drei Jahren ein Mal, weil wir vergessen hatten, zu einem Ausflug Regenkleidung einzupacken und das durchweichte Kind vorzeitig abholen mussten.

    Weniger Aufwand: Waldkiga-Kinder sind seltener krank. Niemand schickt ein fieberndes Kind, das in der Nacht gekotzt hat. Außerdem gibt es weniger Ansteckungsmöglichkeiten.

    tannemarie danke! ist aus deiner persönlichen sicht für euren betrieb das wirtschaftliche risiko einer schwangerschaft höher als der ausfall eines mitarbeiters/mitarbeiterin wegen zb. chronischer krankheit oder einfach wegen jobwechsels?

    Hm, wie weiter vorne schon geschrieben (war es [user='5157']möwe/user] ?), birgt die potenziell schwanger werdende ja nun zusätzlich das Risiko chronischer Erkrankungen oder Jobwechsel.

    Das kommt ja noch on top zur möglichen Schwangerschaft. Also, ja, das wirtschaftliche Risiko ist für uns höher.


    Aber, wie gesagt, wir gehen das Risiko trotzdem ein.

    Mit Blick auf die wirtschaftlichen Risiken sehe ich aber auch Aspekte, die für potentiell schwangere bzw. schwangere Mitarbeiterinnen sprechen: Frauen in der Kinderwunschphase pflegen oft einen gesunden Lebensstil. Während der Schwangerschaft ist nicht mit einem Jobwechsel zu rechnen. (Jobwechsel-Kandidaten sind hingegen die Partner Schwangerer, die oft sehr aktiv nach Möglichkeiten schauen, um das Familieneinkommen zu steigern.)

    Es kann aber auch sein, dass eine Mitarbeiterin eine unkomplizierte Schwangerschaft hat, auch schwanger in ihrem Tätigkeitsbereich arbeit darf und nach der Geburt 8 Wochen im Mutterschutz ist, was über Umlageverfahren ausgeglichen wird. Elternzeit und deren Folgen fürs Unternehmen würde ich nicht als spezielles Risiko bei der Einstellung von Frauen betrachten, es kann genauso sein, dass ein männlicher Mitarbeiter z. B. ein Jahr Elternzeit nimmt.

    Bauwagen gibt es, ansonsten weiß ich nicht viel bisher, kenne die Gegend überhaupt nicht.


    Klar werde ich das fragen, wenn ich dort bin. Trotzdem interessieren mich die Erfahrungen der Raben. Wenn ich schon mal weiß, wie es anderswo läuft, kann ich besser überlegen was ich frage.


    rheinländerin Was würdest du denn Wald-spezifisches beachten/fragen? Kita/Kindergarten ist kein neues Thema für mich, Waldkindergarten schon.

    Grundsätzlich kenne ich zwei Modelle von Waldkigas: Gruppen, die einen festen Platz im Wald haben, an dem sie sich die meiste Zeit aufhalten, von dort aus die Umgebung erkunden oder mal einen Ausflug machen. Morgenkreis, Mahlzeiten, Angebote etc. finden dann meistens an diesem festen Platz statt. Bei diesem Modell ist es unkompliziert, ein Kind auch mal später zu bringen oder früher abzuholen. (Bei uns z. B. sind lediglich Störungen während des Morgen- und Abschlusskreises nicht erwünscht.) Dann gibt es Gruppen, die jeden Morgen an einem Treffpunkt (z. B. Parkplatz am Waldrand) zusammen kommen, von dort aus zu verschiedenen Plätzen im Wald ziehen, und den Tag am morgendlichen Treffpunkt wieder beenden. Bei diesem Modell ist flexibles Bringen und Abholen schwierig. Außerdem stelle ich es mir für die Kinder anstrengender vor, da weitere Wege zurückzulegen sind. Falls Euer evtl. zukünftiger Waldkiga eine Interseite hat, findest Du dort vielleicht eine Information zum grundsätzlichen Modell.


    Nach Plänen für extreme Wettersituationen würde ich fragen. Auf welchem Weg verlassen die Kinder bei starkem Gewitter den Wald? Was passiert bei/nach Orkan mit umstürzenden Bäumen, Astbruch usw.? Gibt es notfalls ein Ausweichquartier? Unser Kiga hat ein Ausweichquartier bei einer Kita im nächstgelegenen Stadtteil, aber es wird nie genutzt. Bei Temperaturen unter -15 Grad wird gelegentlich gebeten, die Kinder nur bei dringendem Betreuungsbedarf zu bringen, und die dann kleinere Gruppe verbringt dann den Tag bei einer Familie zu Hause. (Das kommt pro Winter ca. 2 Mal vor.) Während eines Orkans mit extrem schwankenden Bäumen halten die Kinder sich im Bauwagen auf. Drohen nach einem Orkan Bäume umzustürzen, kommt der zuständige Förster zur Begutachtung und ggf. zum Fällen.


    Fragen würde ich auch danach, ob die ErzieherInnen Zecken entfernen, wenn die Eltern einverstanden sind.


    Interessieren würde mich auch die Wasserversorgung. Gibt es fließendes Wasser? Wird Wasser aus Kanistern genutzt, wer bringt es mit? Wird darauf geachtet, dass die Kinder sich vor dem Essen die Hände waschen?


    Mir wäre außerdem wichtig zu erfahren, ob die Kinder selbst über ihre Kleidung bestimmen dürfen, da das Wärme- und Kälteempfinden doch sehr unterschiedlich ist.

    Von 7.30 - 16.30 h im Kindergarten zu sein, finde ich für eine gerade 3-jähriges Kind lang, unabhängig vom Wald. Unser Waldkiga hat zwar keine Ganztagsgruppe, aber eine Bring- und Holphase. Die Kinder müssen nicht schon zu Beginn der Betreuungszeit da sein und auch nicht bis ganz zum Ende bleiben. Ist das bei dem Kiga, den Ihr anschauen wollt, vielleicht auch so? Grundsätzlich denke ich, dass ein Tag im Wald nicht anstrengender ist als ein Tag in einem Indoor-Kindergarten, die Anstrengungen sind nur teilweise andere.


    Am Besuchstag würde ich vorallem auf die Atmosphäre und den Umgang des Personals mit den Kindern achten. Fragen würde ich nach pädagogischen Themen: Wie wird die Eingewöhnung gestaltet? Freispiel? Angebote oder/und verpflichtendes Programm? Umgang mit Regelverstößen? Außerdem würde ich in Erfahrung bringen wollen, wieviel Elternmitarbeit erwünscht bzw. erforderlich ist.