Beiträge von rheinländerin

    Kind seit heute unerwartet stationär im Krankenhaus. Ich bin gerade nach Hause gekommen und kann nicht schlafen, der Papa "schläft" beim Kind. In zu wenigen Stunden steht der wichtigste berufliche Termin des Monats an, und ich bin unzureichend bis nicht vorbereitet.

    Wie lange soll denn der Aufenthalt voraussichtlich sein? Meinem Sohn hat es sogar bei nicht so langen stationären Aufenthalten geholfen, im Kontakt mit dem normalen Alltag zu bleiben, was Schule betrifft, da Kliniktage lang und zäh werden können. Er hat z. B. schon vorbereitetes Lernmaterial mitnehmen können, bekam einen Brief und etwas Süßes geschickt, und selbst eine Stunde Klinikschule am Tag war eine Abwechslung.

    Mit Zöliakie kenne ich mich nicht aus, habe aber bei stationären Aufenthalten von anderen Patient*innen bereits mitbekommen, dass die Küche der hiesigen Uniklinik glutenfreies Essen anbieten konnte. Ich würde bei der Rheumaklinik nachfragen, ob das geht. Eine Klinik mit der Möglichkeit, selbst zu kochen, habe ich bislang nicht kennen gelernt. Gibt es für Patient*innen einen Kühlschrank, eine Mikrowelle und einen Schrank mit Geschirr und Besteck, ist das meiner Erfahrung nach schon komfortabel.


    Mein Sohn hat immer mal wieder stationäre Aufenthalte. Was wir immer mitnehmen:

    Beschäftigungsmaterial (Bücher, Kartenspiele, Tablet u.a.)

    Papier und Stifte (für Notizen, zum Malen, um einen Brief zu schreiben usw.)

    Bequeme Schuhe, bei denen häufiges an- und ausziehen keine Umstände bereitet

    Badelatschen

    Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel

    Händedesinfektion

    Taschentücher

    Äpfel, Gurke, Tomaten und haltbare Snacks

    Teebeutel mit Tee, den wir mögen


    Darf ich fragen, wohin es bei Euch geht? Wir überlegen gerade an GAP rum.

    Wir haben eine Zeit lang versucht, bewusst in den Schlaf zu begleiten, weil wir dachten, man müsste das machen. Da die Abende genauso anstregend blieben wie ohne Bemühungen, das Einschlafen zu forcieren, haben wir es dann wieder gelassen. Tagsüber schlief das Kind irgendwann von selbst, abends auch, und zwar dann, wenn vor Erschöpfung nichts anderes mehr ging. Ein recht regelmäßiger Schlafrhythmus stellte sich ohne gezielte Steuerung unsererseits ein, ausreichend schlief es auch. Allerdings spät, sehr spät.

    Ich wünsche Dir und Euch viel Kraft!

    Wir hatten auch eine mehr als 12-monatige Pump-Still-Zeit, ebenfalls mit der Medela Symphony. In den ersten Monaten war etwas Alltag in das Pump-Stillen integriert, irgendwann dann das Pump-Stillen in den Alltag. Ich habe stupide alle 3-4 Stunden abgepumpt und kam besser damit zurecht, die monströse Medela Symphony dahin mitzunehmen, wo ich so war. War mein Partner zu Hause, hat er dem Kind Milch aus der Flasche gegeben, während ich abgepumpt habe. Zur emotionalen Entlastung hatten wir immer Pre-Nahrung zu Hause, die auch manchmal genutzt wurde. Das ständige Reinigen und Sterilisieren des ganzen Equipments habe ich als noch nerviger empfunden als das Abpumpen selbst. Deshalb habe ich mir im Laufe der Zeit viele Pumpsets und Schläuche angeschafft. (Falls Du Bedarf haben solltest, schreibe mir gerne eine PN. Es ist noch sowohl neues als auch gebrauchtes, sterilisiertes Zubehör hier vorhanden.)

    Die Mutter ist nicht verpflichtet, weiterhin mit dem volljährigen Sohn zusammen zu wohnen, sie könnte ihn "rauswerfen". Anspruch auf ALG II bestünde dann, allerdings nur, wenn der junge Mann dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht. Er müsste sich dann also auf Niedriglohn-Jobs bewerben. Vielleicht wird dann doch eine Ausbildung zur angenehmeren Alternative?

    Der Rhein-Sieg-Kreis hat ein Verfahren über Hausärzte, von Bonn weiß ich es nicht. Vielleicht auf der Seite der Stadt Bonn gucken?

    In Bonn gibt es auch ein Verfahren über Hausärzte, aber ich habe es jetzt nochmal geprüft: Der Zugang zum Terminbuchungstool funktioniert nur mit personalisiertem Link. Gebucht werden können Termine zur Impfung mit Biontech von Menschen mit Vorerkrankungen.

    Ich drück Euch allen die Daumen!


    Meine Mutter hatte Glück, weil ihre Stadt ein eigenes Terminbuchungsportal hat. Mit dem Angebot der kassenärztlichen Vereinigung wäre sie auch nicht weit gekommen.

    Meine Bemühungen im Buchungsportal der Kassenärztlichen Vereinigung verlaufen auch bisher erfolglos, und im Wohnort meiner Eltern gibt es zusützlich für einige Gruppen ein Terminbuchungsportal der Stadt. Allerdings scheint für dessen Nutzung ein personalisierter, bei Hausärzt*innen nach individueller Prüfung erhältlicher Link erforderlich zu sein. (Und bei der Hausärztin meiner Mutter bin ich telefonisch nicht durchgekommen.) Lebt Deine Mutter zufällig auch in BN? Vielleicht gibt es ja noch einen anderen Weg...

    10 Stunden war ich mit Baby/Kleinkind zwar nur unfreiwillig in Folge von Verspätungen und Zugausfällen unterwegs, aber 7 Stunden öfters auch freiwillig. Entspannt waren die langen Fahrten nicht, aber machbar und mit zunehmender Erfahrung auch weniger anstrengend. Ich habe den Vorteil, ein Kind zu haben, das gerne Bahn fährt und es als Baby/Kleinkind regelrecht spannend fand, mit dem Zug unterwegs zu sein.


    Die Empfehlung zum Kleinkindabteil teile ich nicht: Viel weniger Bewegungsfreiheit als im Großraumwagen, unter Umständen sehr hohes Anstrengungslevel durch Mitreisende. Mein Sohn ist viel im Großraumwagen durch die Gegend gekrabbelt, später im Zug auf und ab gelaufen, und hat einfach die Umgebung beobachtet und erkundet. Unbedingt empfehlen würde ich, zwei Sitzplätze nebeneinander zu reservieren, dann hat man ein ggf. rumturnendes Kind unmittelbar neben sich, kann sich breit machen, wenn das Kind mal auf einem schläft usw.


    Gereist bin ich immer mit großem Rucksack oder Koffer für das nicht während der Zugfahrt benötigte Gepäck, zusätzlich Rucksack oder geräumige Tasche für die unterwegs benötigten Sachen. Das Kind kam in eine Tragehilfe.


    Immer dabei:

    Wickelunterlage, um das Baby unkompliziert auf dem Boden wickeln zu können

    Desinfektionsmittel

    Wechselkleidung

    Plastiktüten für Abfälle


    Wichtig fand ich, selbst sehr bequeme Kleidung zu tragen, die es ermöglicht, in diversen Körperhaltungen einige Zeit im Sitz auszuhalten.

    Hier sind Spielplätze normal geöffnet. Mein 8-Jähriger geht nur gelegentlich auf Spielplätze und spielt dort, so wie es sich ergibt, mit anderen Kindern. Das heißt, er achtet nicht darauf, Abstand einzuhalten. Wenn ich selbst dabei bin, was nicht immer der Fall ist, beachte ich die Abstandsregel. Grundsätzlich rege ich derzeit häufig an, bei Treffen mit einem Freund oder einer Freundin viel oder alle Zeit draußen zu verbringen.

    Alaaf! Mein Sohn feiert Karneval, ääh Fasnacht, in der Notbetreuung, auf dem Weg dahin haben wir BAP und die Höhner gehört. Für mich gab es inzwischen einen Berliner, und ich sitze nüchtern alleine am Computer.

    Die Doku konnte ich noch nicht ansehen. Welche Dinge waren es denn, die dazu führten, dass Deine Tochter sich an der Freien Schule Frankfurt nicht wohlfühlte? Du schreibst von einer lange widerlegten Ideologie, die Euch dort begegnete, was konkret meinst Du damit?


    Mein Sohn besucht eine freie Schule, die ich nicht als sektenhaft abgeschottet erlebe. Es gibt Kooperationen mit anderen Schulen, Einrichtungen und Vereinen, und das Schulleben ist von einer wertschätzenden Haltung gegenüber Menschen mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen, Sprachen, Geschlechtern, Religionen usw. geprägt. Unschöne Dinge passieren gelegentlich, auch gravierende, aber Nachlässigkeit im Umgang damit konnte ich bislang nicht beobachten. Ein Konzept, das auf bestimmten Überzeugungen basiert, gibt es, wie an jeder anderen Schule auch. Ist es das, was Du als Ideologie bezeichnen würdest?

    Mein 8-Jähriger verbringt seit vergangenem Jahr auch deutlich mehr Zeit als vorher mit Notebook, Tablet und Co. Er lernt viel dabei und nutzt die Geräte nicht ausschließlich zum Zocken, und selbst beim Zocken ist die Bandbereite an Möglichkeiten groß. Wir regulieren nicht die mit Tablet und Notebook verbrachte Zeit, sondern die Inhalte. An Bewegung mangelt es dem Kind nicht, es bewegt sich freiwillig viel.


    Was dem Kind sonst noch fast immer Spaß und Freude bereitet:

    Verabredungen mit Freunden

    Brett- und Kartenspiele

    Fußball (auch in der Wohnung mit kleinem Neoprenball), Basketball, Tischtennis, Roller fahren

    Backen

    Geocaching (eigentlich falsch in der Liste, da man mit Gerät mit Bildschirm unterwegs ist)

    durch den Wald stapfen, Tipis aus Totholz bauen, durch große Pfützen springen oder im Matsch rutschen, schnitzen usw.

    Klavier spielen

    Bauen mit Kaplasteinen, Playmobil, Baufix etc.

    Vorlesen

    Baden

    Landkarten und Atlanten anschauen

    Was derzeit hauptsächlich stattfindet, lässt sich meines Erachtens nicht mit dem Begriff "Homeschooling" beschreiben, sondern ist Distanzbeschulung nach engmaschigen Vorgaben und strenger Kontrolle der Schulen. In Baden-Württemberg ist nichtmals zeitliche Flexibilität zur Bearbeitung schulischer Angelegenheiten vorgesehen, sondern es soll täglich frühmorgens eine "Anwesenheitskontrolle" durch Lehrkräfte per Chat, Telefon oder Videokonferenz erfolgen. Zudem wird von den Eltern erwartet, technische und räumliche Voraussetzungen zu schaffen, damit unter Umständen drei Kinder und zwei Elternteile zeitgleich jeweils an einem eigenen Schreibtisch sitzend und mit eigenem Endgerät ausgestattet mit stabilem Internet arbeiten können.


    Verständlicherweise funktioniert diese als "Homeschooling" bezeichnete Form des Distanzlernens häufig nicht gut, überlastet und überfordert sowohl Familien als auch Lehrkräfte. Ich fürchte, dass aufgrund der vielen negativen Erfahrungen mit "Homeschooling" zukünftig eine noch größere Hürde gegeben sein wird, wenn es um Möglichkeiten geht, die Schulraumanwesenheitspflicht zu lockern oder parallel freiere Lernformen zu etablieren.