Beiträge von rheinländerin

    Es geht nicht um Kenntnis der Vertragsbedingungen, sondern darum, dass eine Befristung wirksam vor dem Arbeitsantritt schriftlich vereinbart sein muss. Unbefristete Arbeitsverträge lassen sich auch mündlich schließen, befristete nicht. Durch die Unterschrift nur einer Vertragspartei ist kein befristeter Vertrag zustande gekommen, und wenn der AG die Arbeitnehmerin trotzdem bei sich arbeiten lässt, basiert das auf einem mündlichen Agreement.

    Mir fehlt es auch an Vertrauen, aber ich möchte zu bedenken geben, dass die Mehrheit der Eltern gesundheitliche Durchschnittskinder hat und nicht in der Situation steckt, dass bei Entscheidungen gegen ärztlichen Rat tatsächlich das Risiko bestünde, die elterliche Sorge in Gesundheitsangelegenheiten oder vollständig entzogen zu bekommen.


    Und auch wenn wir Eltern mit Kindern, die außerhalb des gesundheitlichen Mainstreams liegen und die viel Arzt- und auch JA-Kontakt haben, in der Minderheit sind, wünsche ich mir, dass gesetzliche Regelungen getroffen werden auch bezüglich des Impfens, die es dieser Zielgruppe nicht noch schwerer machen.


    Wir haben bzw, hatten das große Glück, einen leider verstorbenen Kinderarzt und nun seinen Nachfolger zu haben, die individuell auf unser Kind schauen und individuelle Impfentscheidungen selbstverständlich finden. Ich werde in jeder Ambulanz von Neuroophthalmologie über Neuropädiatrie, Rheuma, Stoffwechsl, Pädaudiologie bis zur KJP, usw. nach dem Impfstatus gefragt, und es wird in jedem Brief festgehalten, wie der ist. Ganz so irrelevant scheinen mögliche unerwünschte Wirkungen von Impfungen nun doch nicht zu sein.

    Mich macht stutzig, dass du keine vom AG bereits unterschriebene Vertragsausfertigung bekommen hast. Wenn er AG den Vertrag jetzt nicht unterzeichnet, stehst du evtl. im Regen?


    Andererseits: Am ersten Tag nach Ende des befristeten Vertrags zur Arbeit erscheinen begründet u. U. auch einen unbefristeten Vertrag, wenn der AG dich nicht nach Hause schickt.

    Es ist recht üblich, dass dem Arbeitnehmer zwei nicht unterzeichnete Vertragsausfertigungen zugesendet werden, erst der Arbeitnehmer beide Exemplare unterschreibt, danach der Arbeitgeber. Eine Ausfertigung verbleibt dann direkt beim Arbeitgeber, die andere geht zurück zum Arbeitnehmer. Das würde mich nun nicht stutzig machen.


    Aber nicht unterzeichnete Vetragsausfertigungen am 27.05. per Hauspost zuzustellen, wo bekannt ist, dass die Mitarbeiterin erst am 28.05. wieder im Haus ist und der Unterzeichnungsprozess eigentlich bis zum 31.05. abgeschlossen sein muss, ist sportlich. Aus meiner Sicht deuten immer mehr Hinweise in die Richtung, dass dem Arbeitgeber Fehler unterlaufen sind, wenn er wirksam eine Befristung vereinbaren wollte.


    Wie groß ist denn das Unternehmen, in dem Du arbeitest, und ist Dein Arbeitsverhältnis tarifgebunden?

    Unsere Firma ist eine Tochtergesellschaft einer großen Firma. Wir haben nur ein paar Filialen. Kein Betriebsrat. Kein Tarif. Eher Mindestlohn.

    Also kein kleiner Betrieb mit nur 5 Leuten, und Du es klingt danach, dass Du nicht im unmittelbaren Umfeld der Personalabteilung arbeitest, die Du mit einem Entfristungsbestreben erstmal verärgern würdest.

    Hat hier jemand Erfahrung damit, sich eine Entfristung einzuklagen?

    Und wenn ja, wie war die Stimmung dann auf der Arbeit?

    Zieht man sein Ding einfach durch, oder bringt man sich in eine Position, von der aus man sich ohnhin lieber eine neue Arbeitsstelle sucht?

    Aus dem Hochschulbereich kenne ich einige Leute, die in genauso einer Situation wie Deiner erfolgreich eine Entfristung erreicht haben, allerdings in den seltensten Fällen auf dem Klageweg. Anwaltliche Schreiben und Einschaltung des PR genügten. Die Stimmung auf der Arbeit war nicht besser oder schlechter als sonst, eigentlich sind KollegInnen ja eher froh, wenn jemand Gutes, Erfahrenes bleiben kann.


    Wie groß ist denn das Unternehmen, in dem Du arbeitest, und ist Dein Arbeitsverhältnis tarifgebunden?


    Poststempel und weitere Hinweise zum Nachweis des Zugangs der Vertragsunterlagen zu dokumentieren, ist sicher eine gute Idee. Und Du benötigst Beratung durch eine/n Fachanwält/in für Arbeitsrecht oder Gewerkschaft.

    Ach so, ich habe keine Angst vor Arbeitslosigkeit (jedenfalls nicht bis zum Ende der gegenwärtigen Befristung),

    ich frage mich, ob die Befristung rechtens ist, wenn die Vertragsverlängerung nicht vor Antritt der Weiterbeschäftigung schriftlich mit Unterschrift beider Parteien beim Arbeitnehmer vorliegt.

    Oder ist es ausreichend, dass ich theoretisch weiß, dass in den nächsten Tagen die Vertragsverlängerung mit Unterschrift des Arbeitgebers bei mir im Briefkasten landet.

    Ich frage mich, ob ich mich gerade in einer Position befinde, wo ich auf Entfristung klagen könnte.#gruebel

    Meines Erachtens hätte der Vertrag von beiden Parteien vor Beginn der weiteren Befristungsepisode unterzeichnet worden sein müssen, damit die Befristung Bestand hat. Ob ein Entfristungsklage erfolgversprechend wäre, kann ich aber nicht einschätzen. Es könnte schwer sein, den Nachweis zu erbringen, dass kein von beiden Parteien unterzeichneter Vertrag vorlag, da der Vertrag wahrscheinlich mit irgendeinem Datum aus der Vergangenheit versehen ist. Ich würde möglichst schnell arbeitsrechtliche Beratung aufsuchen und, falls vorhanden, den PR/BR zu der Situation informieren.

    rheinländerin leider nein. Im Gegenteil:


    "Wenn die #Erstwähler mal ihr eigenes Geld verdienen und selber spüren wer das alles bezahlen muss sieht die #Wahl vielleicht auch wieder anders aus. Ich bin sicher, dass schlussendlich die #Vernunft siegt. Also mal abwarten...."


    https://twitter.com/Thomas_Bar…tatus/1132868211949559808

    Ja, in der Hinsicht findet sich leider massig Erschreckendes. Ich dachte nur, Polenz könnte nicht der einzige sein, der anders auftritt, mit Respekt, reflektierend, die Verantwortung die nachfolgenden Generationen sehend, austauschbereit. In der CDU gibt es doch auch noch weitere Politiker*innen mit Kindern und/oder Enkelkindern, Politiker*innen, die sicher nicht alles prickelnd finden, was die Partei während Ihrer Regierungszeit gemacht hat, junge Politiker*innen usw. Mal schauen, ob sich die Mitgliedszahlen verändern werden, ich fürchte nicht.

    Die Verhinderungspflege ist bei deiner Überlegung nicht berücksichtigt, oder? Da wird parallel noch 50 % des Pflegegeldes bezahlt.


    Keine Ahnung ob man das mit der Familienpflegezeit kombinieren kann.

    Konkrekte Informationen habe ich nicht, nehme aber stark an, dass Familienpflegezeit und Verhinderungspflege nicht gleichzeitig von einer Person genutzt werden können. Nimmt eine Person Familienpflegezeit, da dieselbe Leistung doppelt abgegolten würde.

    Diese Anmerkung von Mio möchte ich nochmal unterstreichen: Das Pflegegeld wird weiter voll gezahlt, wenn die Verhinderungspflege im Rahmen von unter 8h/täglich liegt. Also: Antrag bei der Pflegekasse auf stundenweise (!) Verhinderungspflege. (Wir treten gegenüber der Verhinderungpflege-Person in Vorleistung, listen alles brav auf und bekommen dann das Geld von der Pflegekasse.)

    nein einen Pflegedienst haben wir nicht, meine Mama macht bislang alles selber, sie sagt auch, da sei nicht so schwer: morgens anziehen, Frühstück richten, Mittagessen machen, Tabletten herrichten, Abends ausziehen, ab und an mal baden. Den Rest schafft er noch gut alleine, er hat Pflegegrad 3. Aber uns ist nicht wohl dabei, wenn er zwischen diesen Dienstleistungen immer alleine ist. Er ist den letzten Jahren öfter mal einfach umgefallen oder sowas, das waren dann immer schwierige Situationen und wir froh, dass ist im Beisein von uns passiert ist und wir reagieren konnten. Nicht auszudenken, wenn er dann da über nacht im Flur liegt, bis morgens wieder der Pflegedienst kommt.

    Ich denke, ich zieh da einfach ein, solang meine Mutter auf Kur ist.

    Auch wenn Deine Mama bislang alles selbst macht, müsste doch insofern ein Pflegedienst im Boot sein, dass alle 6 Monate ein Beratungseinsatz in der häuslichen Umgebung stattfinden muss bei PG 3. Frag vielleicht nochmal nach bei Deinen Eltern.

    Hm, der Arzt sagt, als Beamtin im Ruhestand bekommt man keine Kur von der Krankenversicherung. Doof! Pflegende Beamte sind also nicht gestresst. Was machen die dann?

    Würde mich wundern, fragt bitte bei der Krankenversicherung nach!

    Ich habe mir auch sehr viel Achtsamkeit erarbeitet und fühle mich deutlich wohler, ganz bei den Dingen zu sein, die ich tue. Ich weiß auch, dass ich nur schaffen kann, was ich schaffe und der Rest eben nicht geht. Das führt aber nicht unbedingt dazu, guten Gewissens annehmen zu können, dass der Rest nicht geht. Es hängt auch davon ab, was dieser Rest beinhaltet. Es gibt auch Familien, in denen die Anforderungen leider so hoch sind, dass sie sich nicht oder nur mit Dauerüberlastung mit "Bordmitteln" stemmen lassen.

    ja doch... das war eine ernst gemeinte Frage, da Trin geschrieben hat, man könne es sich nicht leisten Stunden zu reduzieren.

    Und das hat mich eben gewundert. "Hier" können alle gut von einem Gehalt leben.. oder mit Zuverdienst.

    Ich finde interessant, wie unterschiedlich die persönlichen Umfelder sind. Ich kenne mehrheitlich Familien, die sich eine Stundenreduktion nicht leisten könnten, von einem Gehalt als Familie mit zwei Kindern zu leben schon gar nicht bzw. nur mit notgedrungenem Rückgriff auf Leistungen wie Wohngeld, Kinderzuschlag, ergänzendes ALG II. Miete für eine 4-Zimmer-Wohnung minimal 1500 Euro kalt, alle weiteren Kosten on top. Das lässt sich mit außerordentlich gutem außertariflichem Gehalt oder sehr gut laufender Selbständigkeit machen, aber weder mit einer A 13-Lehrerstelle oder einem 70.000 Euro-Informatiker-Gehalt, und schon gar nicht als Erzieher*in, Sachbearbeiter*in, Krankenpfleger*in, Kassierer*in, Produktionshelfer*in, ggf. noch mit Steuerklasse 1 und PKV.

    Als gesellschaftlichen Mainstream erlebe ich die Haltung auch, dass Leistung im Bereich der Erwerbsarbeit erbracht wird bzw. zu erbringen ist, und Care-Arbeit, ohne die die Gesellschaft zusammenbräche, nahezu unsichtbar und nicht mit Leistung konnotiert wird. Meine Sicht darauf ist aber anders, und auch hier im Forum sehe ich viel Bewusstsein für die Bedeutung von Care-Arbeit.

    Schwanger war ich nicht mehr mit Kind, aber aus anderen Gründen beim Gynäkologen. Ich nehme den Kleinen mit. Am langweiligsten findet er die Wartezeit und das Gespräch zwischen Arzt und mir, aber mit irgendwas lässt er sich schon beschäftigen. Während der Untersuchung stand er als Kleinkind gespannt daneben, unterdessen hockt er mit Tablet in der Ecke.

    Dass die Symptomatik seit Jahren auftritt, stelle ich mir sehr belastend vor. (Unser Kleiner hat chronische Gelenk- und Muskelschmerzen, aber "erst" seit 8 Monaten.)


    Einge unsortierte Gedanken: Ist mit dem Sehen alles in Ordnung? Gab es mal einen sorgfältigen Check von Augenarzt und Orthoptistin?

    Wart Ihr schonmal in der Neuropädiatrie zur Abkärung? Falls das Leid sehr groß ist und Ihr absolut im Dunkeln tappt, vielleicht Diagnostik im Kinderschmerzzentrum in Garmisch-Partenkirchen?

    Ergänzend dazu:

    Wie gedenkt man sicherzustellen, dass eine Ärztin/ein Arzt für die Durchführung von Impfungen gefunden wird? (Stichworte "freie Arztwahl" und "Aufnahmestopp")

    Inwiefern soll die Impfflicht Kinder mit Erkrankungen unklarer Genese betreffen? Wenn unklar ist, was Sache ist, lässt sich keine Risikofolgenabschätzung vornehmen.

    Welche Pflicht soll höherrangig sein, Impfflicht oder Schulpflicht? Anspruch auf Kitaplatz oder Impfflicht?

    Ganz praktisch: Was ist, wenn ein Kind die Spritzen verweigert? Soll es dann eine Vollnarkose mit dazugehörigen Risiken geben, damit das Kind Kita oder Schule besuchen darf?

    - Wie sollen die 95% für alle Menschen erreicht werden wenn man nur eine Impfpflicht für Kleinkinder einführt?

    - Was wir unternommen um die Impflücken Erwachsener zu schliessen?

    - Wie verträgt sich das mit dem Grundgesetz?

    ja, mir gehts auch so. Es scheint mir mit viel Prestige verbunden zu sein, für ein solches Gebäude zu spenden.


    Man hat ja auch keine politischen Debatten, etc. darum. Das ist vielleicht auch ein Punkt, warum es sich so einfach öffentlichkeitswirksam spenden lässt.

    Eine extrem hohe Geldspende für eine katholische Kirche, nationales Symbol noch dazu, ist ein sehr deutliches politisches Statement. Ein Statement in einer Dimension, die mich annehmen lässt, dass damit auch Erwartungen an politische Entscheidungsträger verbunden sind. Eine Hand wäscht die andere...

    Vor allem ist es ja nicht so, dass die katholische Kirche kein Geld hat.

    Nein, ich verstehe das wirklich auch ganz und gar nicht.

    Interessanterweise gehört Notre Dame aber wie fast alle großen französischen Kirchen dem Staat, der nicht mal eine Brandschutzversicherung dafür gemacht hat. Die deutschen katholischen Kirchen gehören dem jeweiligen Bistum.

    Jetzt fehlt mir wieder Schlehe#hmpf. Wie gerne würde ich jetzt ihre Einschätzung lesen.

    Nichtsdestotrotz könnte sich ja die katholische Kirche zur Schadensregulierung bereit erklären.

    Habt Ihr vielleicht Freunde, die ihren Kindern auch unbeaufsichtigtes, freies Spiel in der Natur ermöglichen wollen? Dann könnte es evtl. eine Möglichkeit sein, gemeinsame (Kurz-) Urlaube in geeigneter Umgebung zu planen. Oder gibt es sehr ländlich wohnende Freunde mit Kindern, die Ihr besuchen könntet?


    Suchst Du nur nach Möglichkeiten zum freien Spiel in der Natur oder auch in städtischer Umgebung? In unserer städtischen Umgebung erlebe ich unbeaufsichtigt spielende Kinder z. B. in Parks, auf Spiel- und Bolzplätzen, in Wäldchen und an Bächen in Nähe von Wohngebieten, auf Schulhöfen etc.


    Pfadfinder kenne ich hier nur als beaufsichtigtes Gruppen-Setting.

    Wir haben hier gerade Dauerregen und die Jacken halten nicht stand. Eine gefütterte von irgendeinem Discounter und so eine Skijacke, die ich gebraucht gekauft habe. Beides durch nach einiger Zeit. Muss man da in was teureres investieren? Wobei wohl praktisch alle Kinder umgezogen werden mussten. Den Kindern macht der Regen ja Spaß aber die Erzieherinnen tun mir da immer Leid.


    Ansonsten hatten wir letzte Woche das Abschlussgespräch zur Eingewöhnung (etwas verspätet) und waren uns einig, dass es super geklappt hat und das Kind gut angekommen ist #super

    Hier auch Dauerregen und Matsch, die Kinder lieben es!


    Jacken-Beobachtung aus unserem Kindergarten: Die Kinder mit guter Regenjacke als äußerster Schicht oder echt teurer Jacke sind nicht durchweicht. Ansonsten soll Imprägnierspray für kurze Zeit Abhilfe verschaffen, damit habe ich aber keine Erfahrungen. Wir haben immer eine teure (aber reduziert gekaufte), wasserdichte Winterjacke, die so reichlich gekauft wird, dass bisher eine Jacke zwei Winter getragen werden kann. Da ich die Jacke, die wir vorher schon zwei Mal hatten, nicht wiedergefunden habe, ist es nun eine Finkid Talvi, und bisher ist sie dicht. http://www.finkid.de/talvi.html