Beiträge von rheinländerin

    Wir hatten in dieser Phase auch überlegt, ein separates Bettchen anzuschaffen und uns dann dagegen entschieden. Wir haben neben das Bett eine Zeit lang einige dicke Kissen und Decken gelegt, darauf ist der Kleine zwei Mal schlafend geplumpst. Wenn er wach wurde und niemand bei ihm war, hat er sehr schnell auf sich aufmerksam gemacht und konnte sich außerdem bald auch rückwärts aus dem Bett schieben. (Das haben wir etwas geübt.)

    Wie alt ist denn das Kind?


    Kriterien könnten für mich z. B. sein:

    Anzeichen von Dehydrierung

    Kind ist apathisch oder stark verwirrt

    starke Schmerzen, die sich mit den üblichen Medikamenten nicht ausreichend lindern lassen

    Sorge, dass die Sauerstoffsättigung nicht ausreicht

    Leider erfüllen Hausaufgaben aber gewöhnlich nicht alle dieser Kriterien, und ich frage mich immer wieder, warum Schulleitungen es nicht als ihre Verantwortung sehen, diese Anforderungen an Hausaufgaben durchzusetzen. Manche Arten von Aufgaben ließen sich dann eben nur noch in den Unterricht integrieren und nicht mehr als Hausaufgaben stellen, und die Lehrkräfte müssten sich bezüglich des Umfangs der Haausaufgaben abstimmen. Hilfreich wäre natürlich auch, wenn alle Eltern sich nach diesen Kriterien richteten, aber das ist nicht der Fall, weil dann Nachteile fürs eigene Kind zu fürchten sind.

    Lesen üben ist ja sicher nicht täglich nötig

    Bei uns sollte das Kind in der 1. und 2. Klasse täglich 10min zu Hause vorlesen, abzuzeichnen im Lesepass. Das kann kein Hort leisten....

    Ich sehe jetzt nicht, was dabei von Hortmitarbeiter*innen geleistet werden müsste. Es soll 10 min laut gelesen werden, ob jemand dabei zuhört, ist doch für den Übungseffekt irrelevant. (Zu Hause haben wir da beim Großen auch seltenst zugehört. Er saß auf dem Sofa, hat sich einen Küchenwecker gestellt und laut gelesen.)

    Was hindert denn daran, im Hort lesen zu üben oder auswendig zu lernen? Ist es zu unruhig? Dann könnte vielleicht ein Gehörschutz helfen oder die Suche nach einem ungestörteren Platz.


    Ich würde die noch nicht sehr gute Strukturierung des Kindes nicht so stark durch mütterliche Mitarbeit verdecken wollen, sondern fände es wichtig, dass die Lehrkraft sieht, welcher Unterstützungsbedarf in dieser Hinsicht gegeben ist und mit dem Kind besprechen kann, wie es sich in kleinen Schritten sinnvoll strukturieren kann.

    Hat das Kind spezielle Beeinträchtigungen/Erkrankungen/Behinderungen? Wenn nicht, würde ich weder mit dem Mann noch mit dem Kind darüber diskutieren, ab welcher Temperatur es in Ordnung sein könnte, barfuß draußen zu sein. Das Empfinden ist doch so individuell, dass ich nicht für eine andere Person einschätzen könnte, was sich o.k. anfühlt und was nicht. Wichtig wäre mir in dem Fall die Möglichkeit, sich bald wieder aufwärmen zu können.

    Normalerweise wäre das auch meine Antwort.


    Da es aber schon blutige Füße gab, die erst dadurch bemerkt wurden, dass der Ball plötzlich rot war, würde ich doch darauf bestehen, dass die Erwachsenen drauf achten, dass das Kind sich nicht erneut verletzt. Bei 4°C würde ich dem Kind die Schuhe dringend nahelegen und auch von meinem Mann erwarten, dass er das tut. Falls Kind nicht möchte, würde ich erwarten, dass der Erwachsene regelmäßig mal nachschaut, ob die Füße noch fit sind.

    Ich finde auch das Fußballspielen ohne Schuhe aufgrund der Verletzungsgefahr heikler. Darüber würde ich sprechen.

    Hat das Kind spezielle Beeinträchtigungen/Erkrankungen/Behinderungen? Wenn nicht, würde ich weder mit dem Mann noch mit dem Kind darüber diskutieren, ab welcher Temperatur es in Ordnung sein könnte, barfuß draußen zu sein. Das Empfinden ist doch so individuell, dass ich nicht für eine andere Person einschätzen könnte, was sich o.k. anfühlt und was nicht. Wichtig wäre mir in dem Fall die Möglichkeit, sich bald wieder aufwärmen zu können.

    Besteht dringender Bedarf nach einer zweiten Nachmittagsgruppe oder geht es nur darum, dass nicht alle Nachmittags-Kinder Betreuungsbedarf bis 19 Uhr haben? Letzteres ließe sich ja einfach dadurch lösen, dass die Kinder auch vor 19 Uhr abgeholt werden könnten.


    Ansonsten kenne ich hier vereinzelt folgende Modelle:

    Kitas, die innerhalb der Elternschaft den tatsächlichen Betreuungsbedarf erhoben und den Personaleinsatz entsprechend geplant haben. (Es gibt ja auch Kinder, die vormittags keinen Betreuungsbedarf haben, sondern 25 oder 30 Stunden am Mittag und Nachmittag. Morgens in der Randzeit besteht oft auch geringerer Bedarf, auch das könnte bei der Planung des Personaleinsatzes berücksichtigt werden.)

    Kitas mit einem Mindest-Buchungskontingent an Stunden pro Woche, das frei innerhalb der Öffnungszeiten der Einrichtung genutzt werden kann.

    der Bruder meines Mannes heisst anders als sein Sohn, und das hat öfter mal zu Mehraufwand geführt (nichts dramatisches, aber er musste halt öfter nachweisen, dass er sorgeberechtigt ist)

    Da frage ich mich immer , ob ich in einer Blase lebe . Mein Mann ist in fast 18 Jahren nie danach gefragt worden ( Kinder heißen wie ich und jeder hat seinen Geburtsnamen behalten) , Freunde von uns sind nicht verheiratet, die Kinder tragen ihren Namen und er hat kein Sorgerecht und trotzdem erhielt er immer Auskunft und erteilte Erlaubnis.Meine Schwester ( Lehrerin ) meint auch , sie geht nicht nach dem Nachnamen ,bei ihr erscheinen häüfiger Erwachsene mit dem gleichen Nachnamen , die dann aber Onkel , Tante oder auch ältere Geschwister sind .

    Ich habe das alleinige Sorgerecht und finde es erschreckend, was der Vater theoretisch alles ohne mein Einverständnis tun könnte. Auf Anmeldebögen von Arztpraxen, Kindergarten etc. wird zwar immer danach gefragt, wer sorgeberechtigt ist, anschließend interessiert es aber gewöhnlich niemanden mehr. Probleme aufgrund eines vom Kind abweichenden Nachnamens hatte der Vater noch nie.

    Brina Berlind : Die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft muss beeinträchtigt sein bzw. eine Beeinträchtigung zu erwarten sein. Gesellschaft ist mehr als Schule, darum reicht es nicht aus, wenn es "nur" in diesem einenen Lebensbereich sehr schwierig ist. Das ist angesichts der Schulpflicht und des Umfangs an Lebenszeit, den Kinder in der Schule verbringen, absurd, wird aber meinem Eindruck nach aus finanziellen Gründen meist sehr ernst genommen.

    Ich meinte lediglich, dass der Anspruch auf sonderpädagogische Förderung und Einglierungshilfe nicht gleichzeitig bestehen müssen. Meines Wissens nach wird eine (drohende) seelische Behinderung im sozialrechtlichen Sinne nur festgestellt, wenn es neben einer passenden Diagnose auch Einschränkungen in der Teilhabe in mehr als einem Lebensbereich des Kindes gibt.

    Was hättest du denn gehofft?


    4 Stunden pro Woche ist ja schon eine ganze Menge. Kann zusätzlich noch eine Integrationskraft beantragt werden, die ein paar weitere Stunden mit im Unterricht ist?

    Bei sonderpädagogischem Förderbedarf besteht oft nicht gleichzeitig ein Anspruch auf Eingliederungshilfe. Diesen könnten allerdings die Eltern auf Antrag prüfen lassen, was nicht zu erwarten ist. Vorliegen müsste eine (drohende) seelische Behinderung und erhebliche Teilhabeeinschränkungen in mehr als einem Lebensbereich. Anhand der bisherigen Schilderungen lässt sich meines Erachtens nicht auf erhebliche Einschränkungen der Teilhabe schließen.

    im Alltag stelle ich mir das aber schon schwieriger vor: wenn wir zB zum Abendessen einen Joint rauchen würden statt ein Glas Bier zu trinken und dann unerwartet völlig zugedröhnt wären oder kotzend über der Kloschüssel hängen...Wer bringt dann die Kinder ins Bett? :D

    Gut, es gibt vermutlich eine Reihe Leute, die sich unerwartete Totalausfälle erlauben (können). Alltagstauglich a la 5 Joints die Woche statt Feierabendbier scheint es mir nicht.

    Von den meisten Cannabis konsumierenden Leuten kenne ich es so, dass sie Cannabis einer bestimmten Sorte oder von einer bestimmten Quelle vorsichtig am Wochenende antesten, und wenn es den Vorstellungen entspricht, wird eine gewisse Menge davon beschafft und bevorratet. Einige bauen auch selbst an. Bislang habe ich noch keinen langwährigen Konsumenten erlebt, der deshalb kotzend über der Kloschüssel hing, das kam eher bei Leuten vor, die ganz selten kiffen und es dann übertrieben haben, gerne durch die Kombination mit Alkohol.

    Danke für Deinen Hinweis, aber das kann ich derzeit ausschließen. Der Kleine drückt sich keine Finger in die Augen, und die Lichtblitze findet er so nervig, dass er sie nicht gezielt herbeiführen würde.

    Stimmt, von der Studie hatte gehört, aber da war zu dem Zeitpunkt ebenfalls keine Teilnahmemöglichkeit. Die Leitlinie lese ich mir mal in Ruhe durch, vielen Dank!


    Migräne halte ich ja eher für unwahrscheinlich, da beim Kleinen ein sehbegzogenes Symptom nach dem nächsten hinzukommt, seit er die Optikusatrophie hat. Syndrome mit Optikusatrophie gehen meines Wissens nach teilweise mit Epilepsie einher. Jedenfalls hoffe ich, dass ein Schlafentzugs-EEG uns etwas weiter bringt.