Beiträge von rheinländerin

    Bei uns sendete die Schule eine Rundmail mit Materialvorschlägen, die wir bislang nicht genutzt haben, da das Kind keinen Bedarf hatte, sondern die Tage mit selbst gewählten Beschäftigungen, sowohl alleine als auch mit einem Elternteil verbringt. Eine der selbst gewählten Beschäftigungen ist auch das Lesenlernen. Da man sich zu Hause besser konzentrieren könne, möchte der Kleine das jetzt lernen, obwohl es für seine Schule (mit Lernfreiheit) auch o.k. wäre, wenn er es zu einem späteren Zeitpunkt lernte. Nach ca. 90 Minuten Beschäftigung mit einer Silbenfibel innerhalb einer Woche liest er nun kleine Sätze, auch sinnerfassend.


    Ansonsten konstruiert der Kleine viel mit Kaplas, schaut "Sendung mit der Maus" und ähnliches, macht viele Haushaltstätigkeiten, spielt Klavier, lernt neue Brettspiele usw. Draußen ist er auch recht viel, Fußballspielen, Malen mit Straßenkreide, Bärlauch sammeln (und anschließend Bärlauchbutter machen), mit Wasserpistole am Bach,...


    Langweilig ist ihm gar nicht, aber er vermisst die sozialen Kontakte außerhalb der Familie. Über eine Email seiner Vertrauenslehrperson hat er sich sehr gefreut, mit seiner Schulbegleitung telefoniert er regelmäßig.

    Da Kinder so unterschiedlich sein können, würde ich mit der Sicherung von Steckdosen beginnen und dann ggf. weitere Anpassungen vornehmen, falls es relevant wird. Bei uns waren die einzigen weiteren Maßnahmen, einige Dinge vorübergehend so hoch zu platzieren, dass das Kind nicht dran kam.


    Für die vollgestopfte, enge, schlecht beleuchtete Abstellkammer interessierte das Kind sich nicht, also konnte die Lagerung von Putzmitteln, Medikamenten und Werkzeugen beibehalten werden. Pflanzen waren ebenfalls untinteressant, es wurde nur gelegentlich etwas Erde aus den Töpfen gebuddelt. Niemals wurde der Versuch unternommen, auf ein Regal zu klettern. Das Kind hockte zwar lange auf der Fensterbank, um die Müllabfuhr, die Polizei usw. auf der Straße zu beobachten, versuchte aber nie, das Fenster zu öffnen. In der Küche wurde regelmäßig alles erreichbare ausgeräumt, aber es ging nicht kaputt, und das einzige, was ausgepackt und angefuttert wurde, waren Kuchen und Schokolade. Von Kabeln in staubigen Ecken wurden Staubflocken gesammelt, Steckdosen wurden ignoriert.

    Die Idee halte ich für sehr geeignet, um das Aufeinandertreffen sehr vieler kranker Menschen etwas zu reduzieren. Ich frage mich aber, wie die KV-Karten eingelesen werden sollen ohne Erscheinen der Patient*innen in der Arztpraxis. Nicht alle werden im laufenden Quartal schon dort gewesen sein. Weiß vielleicht jemand, wo sich eine Information dazu finden lässt?

    Wir hatten Sicherungen in den Steckdosen. Das Kind war einige Zeit sehr ausdauernd damit beschäftigt, die von der Höhe her erreichbaren Regale und Schubladen auszuräumen. Ich konnte derweil arbeiten, was im Haushalt machen usw. War alles Erreichbare ausgeräumt, habe ich wieder eingeräumt, und die Super-Beschäftigung ging von vorne los. Irgendwann half das Kind dann auch beim Einräumen. Und dann war die Phase plötzlich vorüber und anderes spannender.


    (Notebooks, Scheren und einige weitere Dinge, mit denen das Baby sich nicht beschäftigen sollte, hatten wir in weit oben gelegenen Regalfächern in Kisten untergebracht.)

    Wir machen kein homeschooling oder unschooling, sondern unser Kleiner, der wenig kompatibel mit dem Regelschulsystem ist, besucht eine freie Schule mit Lernfreiheit. Es gibt eine tägliche Kernanwesenheitszeit, aber wenn das Kind einen Tag Pause braucht oder man einen oder mehrere Tage etwas anderes machen möchte, gibt man einfach Bescheid. Bisher geht das Kind so gerne in seine Schule, dass es jeden Tag unbedingt hin möchte. Falls Du Fragen haben solltest, gerne.

    echt rheinländerin ? also klar hohes Fieber, da wird man irgendwann apathisch aber ob 38 oder 38.5 oder 39 was spielt es für ne Rolle? Medikamente geben wir eh nach Beurteilung Allgemeinzustand, mittlerweile entscheiden das die Kinder selbst.


    ich rede hier von "normalen" Infekten, da gehen wir maximal für die Krankschreibung zum Arzt.

    Bei "normalen" Infekten sehe ich das genauso, da reichen uns auch ein Stirnkuss und eine Beurteilung des Allgemeinzustandes. Wir sind aber abklärungsmäßig leider im Feld seltener Erkrankungen unterwegs, darunter auch welche, die mit Fieber einhergehen, und sollen manches dokumentieren.

    Hier, städtischer Südwesten, ist es nicht ungewöhnlich, dass Kinder mit 3 Jahren in die Kita kommen, in der ländlichen Umgebung noch weniger. Meiner Beobachtung nach werden (in der Stadt) schon mehr als 50% der 1-Jährigen außer Haus betreut, meist von Tagesmüttern. Auf städtischen Spielpätzen hier ist es tagsüber nicht ausgestorben, und Angebote für Kinder bzw. Eltern und Kinder finden auch vor 16.30 Uhr statt.


    Mein Sohn kam mit 3 in den Kindergarten, und es gab viele Kinder, die vorher keine andere Einrichtung besucht hatten.

    ich küsse die Stirn. Rest ist ja egal.

    Genaue Zahlen brauchten wir irgendwie nie.

    "Privat" reicht mir das auch, aber Ärzte erhalten gerne konkretere Angaben.

    Hier seit Jahren ein Ohrthermomether von B*rau*n. Da kann man, wenn man sich Sorgen macht, auch mal das schlafende Kind messen, ohne dass es aufwacht.
    Mein Hand-Auflegen-Küsschen-auf-Stirn-Thermomether versagt da öfter, ich hab mich auch schon mal um ein Grad verschätzt.


    Das Ding kommt mit in jeden Urlaub und ich will es nicht mehr missen.

    Wenn ich darf, hänge ich mich gerne an die Frage ran. Würdet Ihr dieses Thermometer empfehlen, wenn Ihr die Temperatur dokumentieren solltet? Ich frage deshalb, weil mir Ohrthermometern in Kliniken teils erstaunliche Ergebnisse gemessen wurde, bis zu 2 Grad Abweichung im rechten und linken Ohr.

    Ja, und das ist mir auch irgendwie zu viel. Ich dachte erst an sowas, aber wenn ich die Bilder sehe bekomme ich eher Beklemmungen, mich spricht ein nettes kleines Ferienhäuschen mehr an. Ich glaube ich brauche dringend meine Ruhe und will beim Frühstück nicht schon tausend Leute vor meinem Tisch vorbeilaufen sehen ^^

    Seid Ihr bezüglich des Reisezeitraums etwas flexibel? Umso mehr Ruhe ist außerhalb der nordrhein-westfälischen Schulferien anzutreffen.

    Nordholland, unbedingt! Falls Ihr in Egmond keine passende Unterkunft findet, könntet Ihr auch im benachbarten Bergen an Zee schauen.

    Bei uns werden solche Gespräche auch oft dazu genutzt, von Vorgesetztenseite um Feedback zu bitten. Mich stört es eher, dass die, die es eigentlich am noetigsten hätten, das tendenziell vermeiden...


    Wenn es Euch bzw Dir darum geht, das feedback von der eigenen Leistungsbeurteilung zu trennen, würde ich vorschlagen, um separate Gespräche zu bitten. Dh eins zu Dir, deiner Leistung, Entwicklung in der Zukunft, und ein separates kurzes zu feedback fuer das Gegenueber, generelle Teamplanung etc. Oder habe ich das Problem noch nicht verstanden?

    Ich konzipiere recht häufig Leitfäden, Fragebögen etc. für Mitarbeitergespräche. Formal soll das meist ein Gespräch auf Augenhöhe mit gegenseitigem Feedback sein. In der Realität wird es aber nicht vorkommen, dass jemand seine persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten auslotet oder versucht, die Chef*in von einer teuren Weiterbildung zu überzeugen und im selben Gespräch ernsthafte Kritik an deren/dessen Führungsfähigkeiten zur Sprache bringt. Deshalb würde ich ggf. auch zu zwei Gesprächsterminen raten.


    Die vorbereitenden Fragen finde ich nicht deplatziert, sondern sinnvoll, denn es geht ja in dem Gespräch nicht nur um Leslie Winkle , sondern um die Zusammenarbeit im Team und mit Vorgesetzten sowie weitere Rahmenbedingungen der Arbeit.

    Für mich liest es sich so, dass eine bessere Integration des Kindes in den Kindergarten auch das Familiensystem entlasten könnte. Ein aus welchen Gründen auch immer überfordertes, unzufriedenes Kind täglich früher aus der Einrichtung abholen und es dann auffangen zu müssen, ist hart. Und falls das Kind sogar in nicht allzu ferner Zukunft in die Schule kommen sollte, wäre es hilfreich, dem Kind schon vorher Unterstützung bei sozialen oder emotionalen Schwierigkeiten anzubieten, denn leichter wird es dann nicht.

    Heilpädagogische Frühförderstellen können zum Thema Integration im Kindergarten beraten und bieten solche Leistungen auch oft an. Der Antrag auf Leistungen müsste dann aber von den Eltern gestellt werden. Beizubringen sind dann ein ärztlicher Bericht, ein Bericht des Kindergartens und eine Schilderung aus Sicht der Eltern.


    Aus welchem Grund wurden den Eltern vorgeschlagen, eine Familienhilfe zu beantragen? Die würde das Kind nicht im Kindergarten begleiten und dessen Integration dort fördern.

    Unser 7-Jähriger ißt, wenn er Hunger hat. Irgendwie kann ich gar nicht Mahlzeit von Snacken unterscheiden. Wieviel und wie oft er ißt, hängt meiner Beobachtung nach ganz wesentlich damit zusammen, ob er in einem Wachstumschub steckt. Auch die Attraktivität der Beschäftigungen spielt eine Rolle. Bei hochspannenden Betätigungen, viel Trubel usw. ist Essen nachrangig. Bislang sah ich keinen Anlass, das Essverhalten zu regulieren.