Beiträge von rheinländerin

    Ich wünsche dem Baby und seiner Mama, dass sie sich vollständig erholen und genesen. Hoffentlich ergibt sich heute die Möglichkeit, dass die Partnerin Frau und Kind besuchen kann und die Mama so stabil wird, dass sie im Bett oder Rollstuhl zum Baby gefahren werden kann!


    Kein wirklicher Trost, aber vielleicht eine kleine Beruhigung: Die personelle Ausstattung auf Neo-ITS ist vergleichsweise gut. Mein Sohn musste leider damals auch manchmal Zeit ohne Elternteil dort verbringen. Sobald er weinte, wurde er auf den Arm genommen. Das wurde uns so berichtet, und ich konnte es später auch in der Dokumentation lesen.

    Willkommen, kleines Baby! Alles Gute und viel Kraft für Dich, Deine Mama und Deine Familie!


    Ich hoffe sehr, dass das Baby sich rasch stabilisiert, die Mama wieder zu Kräften kommt und beide gut versorgt werden. Hier würde übrigens jedes in der 35. SSW geborene Baby erstmal auf der ITS landen, auch wenn es ihm gut geht. Auch das könnte also möglich sein.

    Danke für Deinen Hinweis. Ich brauche dringend etwas, das mich in einem Zustand hält, in dem ich mich alleine ums Kind kümmern kann, und das ist bei Vomex und ähnlichem nicht der Fall. Ich komme selbst nicht mehr rechtzeitig hin, aber ein Freund wird mir Itinerol aus BS mitbringen.

    Ich habe nicht bei trainline, sondern bei der Reiseauskunft der Deutschen Bahn geschaut.


    Perpignan ab 05:30   TER76100 Train Express Regional Richtung: Narbonne
    nur 2. Klasse
    Betreiber: SNCF
    Narbonne an 06:16  
    Umsteigezeit 49 Min. Umsteigezeit anpassen  
    Narbonne ab 07:05   TER76404 Train Express Regional Richtung: Avignon Centre
    nur 2. Klasse
    Betreiber: SNCF
    Nîmes Pont du Gard an 08:53  
    Umsteigezeit 39 Min. Umsteigezeit anpassen  
    Nîmes Pont du Gard ab 09:32   TGV 5062 TGV Richtung: Lille Europe
    Reservierungspflicht , Globalpreis , Bar , Rollstuhlstellplatz , Stillabteil
    Betreiber: SNCF
    Lyon Part Dieu an 10:54  
    Umsteigezeit 22 Min. Umsteigezeit anpassen  
    Lyon Part Dieu ab 11:16   TER17758 Train Express Regional Richtung: Paris Gare de Lyon
    nur 2. Klasse
    Betreiber: SNCF
    Dijon Ville an 13:19  
    Umsteigezeit 41 Min. Umsteigezeit anpassen  
    Dijon Ville ab 14:00   TGV 9213 TGV Duplex Lyria Richtung: Zürich HB
    Reservierungspflicht , Pflicht zur Bedeckung von Mund und Nase (Mulhouse Ville --> Basel SBB), Globalpreis , Bar , Rollstuhlstellplatz , WLAN verfügbar
    Betreiber: SNCF, SNCF
    Basel SBB an 15:26 5
    Umsteigezeit 12 Min. Umsteigezeit anpassen  
    Basel SBB ab 15:38   EC 1052
    ECE 1052
    capacity_3.png Eurocity Richtung: Frankfurt(Main)Hbf
    Bordrestaurant
    Verkehrt als EC 1052 bis Basel Bad Bf, danach als ECE 1052
    Betreiber: DB/SBB/TI, DB/SBB/TI
    Frankfurt(Main)Hbf an 18:44 4
    Umsteigezeit 10 Min. Umsteigezeit anpassen  
    Frankfurt(Main)Hbf ab 18:54 7 ICE 727 capacity_3.png Intercity-Express Richtung: München Hbf
    Komfort Check-in möglich (Infos unter bahn.de/kci) , Bordrestaurant
    Betreiber: DB Fernverkehr AG

    Du möchtest von Perpignan nach WÜ, ohne über Paris zu reisen? Machbar ist das innerhalb eines Tages über Lyon und Basel, Abfahrt 5.30 Uhr, Ankunft 20.01 Uhr.


    Ich würde die Durchreise durch Paris auf dem Hinweg als solche betrachten und auf dem Rückweg eine Umfahrung von Paris versuchen. Wie eine Umbuchung funktionieren könnte, hängt sehr auch von Deinem Ticket ab, ggf. gibt es gegen Aufpreis auch Möglichkeiten im Zug.

    Gibt es spezielle Hintergründe, derentwegen es wichtig ist, mehr als die Antwort auf die Frage zu erhalten, ob das Kind Fieber hat oder nicht?


    Ich beobachte die höchste Messgenauigkeit bei rektaler Messung oder Messsung im Mund, die stärksten Abweichungen (und zwar in unterschiedliche Richtungen) bei Messungen im Ohr.

    Gummibärchen Alles Gute für Deinen neuen Job im Wald!


    Unser Kleiner war 4 Jahre im Waldkindergarten. Es gab einen festen Platz mit Bauwagen, auf dem die Kinder die meiste Zeit verbrachten, ansonsten Erkundungen im näheren Umfeld zu Fuß und einen Ausflugstag wöchentlich, an dem mit der Straßenbahn woanders hin gefahren wurde. In dieser Zeit konnte ich als besonders wichtige Regeln wahrnehmen:

    Das Gelände des Kindergartens darf nur nach Rücksprache verlassen werden, auch wenn es keine Zäune gibt.

    Sind alle zusammen unterwegs, wird an der nächsten Kreuzung oder einem anderen vereinbarten Haltepunkt gewartet, bis alle da sind.

    Sachen, die im Wald wachsen, dürfen nur nach vorheriger Rücksprache mit einem Erwachsenen gegessen werden.

    Bäche oder Seen dürfen nur betreten werden, wenn ein Erwachsener dabei ist und es erlaubt.

    Wenn es einer Seite des Weges steil bergab geht, wird an der Hangseite gegangen.

    Es werden keine Steine den Hang runter geworfen, da irgendwo andere Menschen sein könnten.

    Stapel mit gefällten Baumstämmen werden nicht betreten.

    Hände waschen vor dem Essen.

    Tiere werden nicht getötet.

    Müll wird mitgenommen.


    Als passende Literatur, aber nicht speziell auf Waldkindergärten ausgerichtet, empfehle ich "Menschenkinder. Artgerechte Erziehung - was unser Nachwuchs wirklich braucht" von Herbert Renz-Polster.

    Lina2 Ganz lieben Dank für Deine Hinweise! In der Schule schreibt der Kleine recht wenig, da er dort (mit Lernfreiheit) eher anderes macht, und wenn, meist auf Blanko-Papier. Mit der coronabedingten Schulschließung hatte er beschlossen, zu Hause Lesen und auch Schreiben zu lernen, vorher konnte er nur wenige Wörter in Großbuchstaben schreiben. Er bearbeitet einige Arbeitshefte zu Hause. Dass softe Lineaturen nicht kontrastreich genug sein würden, war uns schon vom Instrumentalunterricht bekannt, sodass wir Waldkircher Lineaturen durchprobieren. (Dort sind wir auch sonderpädagogisch angebunden.) So richtig Klick gemacht hat es noch nicht, deshalb bin ich sehr dankbar für Deine alternative Idee!


    Seitens der Schule haben wir das Glück, in der Hinsicht völlige Freiheit zu haben und uns der Unterstützung sicher zu sein, wenn wir passende Wege gefunden haben. Gleichzeitig erfordert das auch einige Bemühungen unsererseits, denn wir haben gemeinsam mit dem Kleinen beschlossen, den Erwerb von Kulturtechniken aufgrund der nicht so leichten Voraussetzungen nicht ganz so frei zu gestalten, wie es das schulische Konzept zuließe. Unsere Orientierung sind je 15 Minuten Lesen, Schreiben, Rechnen und Instrument täglich, mal wird mehr daraus, mal weniger. Jedenfalls schreibt der Kleine inzwischen kurze Briefe, Einkaufstettel etc. mit Groß- und Kleinbuchstaben in Druckschrift, aber manche Buchstaben sitzen noch nicht ganz so gut. Vielen Dank für Deinen Hinweis! Ich werde schauen, ob die Übungshefte von Schultz-Brüning weiterhelfen könnten. Eigentlich würde ich das gerne einer Lehrkraft übertragen, aber die Ferien beginnen bald bei uns. Und auch in den Ferien ist die 15-Minuten-Orientierung zumindest grob beizubahelten, weil der Kleine aufgrund seiner Autismus-Spektrum-Störung auf Routinen steht und es außerdem stark irritieren würde, nun das Signal zu geben, dass regelmäßige Übung doch nicht wichtig wäre.

    Ich kann es auch noch kaum fassen. Ja, es ist eine Lesebrille, zusätzlich braucht es sehr helle Ausleuchtung, und für alle anderen Bereiche taugt die Brille nicht. Auch damit bedeutet Lesen hohe Anstrengung, aber es ist so viel mehr möglich als mit einer Lupe! Und vorallem ist das Stigmatisierungsrisiko in der Regelschule weitaus geringer, als wenn der Kleine mit Lupe 5 Zentimeter über dem Papier hinge.


    Vor wenigen Tagen erst musste ich einiges auffahren, um den Kleinen zu dem Termin bei dem Low-Vision-Optiker zu bewegen. Er wollte nicht mal die Wohnung verlassen, kooperativ Mitmachen schon gar nicht. Er wolle keine Brille, er finde sich damit nicht schön, außerdem werde er dann gehänselt, das wisse er, weil es auch mit der häufig getragenen Sonnenbrille so sei. Davon ist jetzt keine Rede mehr. Gestern Mittag haben wir die Brille abgeholt, eine Stunde später zeigte er sie in einer schulischen Videokonferenz, heute packte er sie unaufgefordert in den Schulrucksack. Vorhin kam eine Mail der Sonderpädagogin der Schule: Sie werde auch in den jüngeren Jahrgängen das Image von "Brille" steigern, bei den Größeren werde sie ja auch als cooles Accessoire genutzt.


    Einige fragten nach den Gründen, warum so viele Augenärzt*innen, Orthoptist*innen etc. so sicher waren, dass eine Visuskorrektur nicht möglich wäre: Der Kleine ist weder kurz- noch weitsichtig und hat nur eine minimale Hornhautverkrümmung an einem Auge. Kinder seien außerdem Akkomodationsmeister. Mit denselben Argumenten möchte natürlich auch die Krankenkasse die Kosten nicht übernehmen.

    In den letzten Jahren teilten uns mindestens 20 Augenärzt*innen mit, man könne nichts machen, um den Visus des Kleinen zu korrigieren. Nun ist der Kleine im 1. Schuljahr und lernt lesen. Regelmäßig muss ich mich zusammenreißen, um nicht vor ihm loszuheulen, weil ich so erschreckend finde zu erleben, was er alles nicht sehen kann, obwohl es mir vor Verstand her eigentlich klar war. Er selbst musste auch schon einige Male weinen, zuletzt, als er einen Comic geschenkt bekam und feststellen musste, dass er ihn nie lesen können wird.


    Also bin ich Beratung zu Hilfsmitteln im sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum, Ausprobieren von Lupen, Monukularen etc., Gespräche mit Augenärzten, Lehrkräften, Integrationshilfe, der übliche bürokratische Wahnsinn mit der Krankenkasse usw. Zwischendrin bin ich in einem Forum über einen älteren, sehr erfahrenen Low Vision-Optiker gestolpert. Eigentlich hatte ich mit solchen bisher keine guten Erfahrungen, die Beratung war meist unzureichend. Wir kamen telefonisch in Kontakt, weil ich mich von ihm zu optischen Hilfsmitteln beraten lassen wollte. Er schlug vor, zunächst zu testen, ob sich der Visus meines Sohnes mit einer Brille etwas korrigieren ließe. In den letzten 30 Jahren habe er mehr als 1000 Mal eine Möglichkeit gefunden, obwohl die Patienten mit der ärztlichen Einschätzung zu ihm gekommen wären, dies sei ausgeschlossen.


    Seit gestern hat der Kleine eine Probe-Lesebrille. Er liest Schriftgröße 11, nicht fett gedruckt, mit einfachem Zeilenabstand bei einem Leseabstand von ca. 25 Zentimeter. Heute nahm er immer wieder von sich aus seine Brille, um zu lesen, sogar auf dem Spielplatz packte er Lesematerial und Brille aus und hockte versunken und nicht ansprechbar auf der Bank im Sonnenschein.

    Du berichtest ebenso wie einige andere von fehlenden Schreibanlässen. Meinst Du damit, dass Deine Kinder die Erfahrung gemacht haben, keine Handschrift zu brauchen? Ich frage deshalb, weil ich mir das nicht gut vorstellen kann. Mein Sohn ist in der 1. Klasse und lernt gerade Schreiben, weil er meint, diese Fähigkeit zu brauchen. (Er müsste das jetzt nicht tun in einer Schule mit Lernfreiheit.) Er schreibt zu Hause beispielsweise Geburtstagskarten, Einkaufszettel, Einladungen oder kurze Notizen. Auch in der Schule gibt es Schreibanlässe, die sich ergeben aus dem, was die Kinder machen: Listen zur Planung irgendeines Projekts (Teilnahmer*innen, Material, Aufgabenverteilung, Koch- und Backrezepte usw.), Rollenspiele, schriftliche Schilderung eines mit Unterstützung zu klärenden Konflikts zur Vorlage bei dem entsprechenden Gremium usw. In der Schule macht mein Sohn die Erfahrung, dass sich mit der Fähigkeit zu schreiben die Möglichkeit eröffnet, bei Dingen mitzumachen, an denen er sonst nicht oder wenig teilhaben kann.


    Bislang ist der Kleine recht motiviert, tut sich aber aufgrund von Wahrnehmungsbeeinträchtigungen schwer mit dem Schreiben. Könntest Du micht bitte wissen lassen, an welches Material Du denkst, das beim Erlernen einer leserlichen Handschrift hilfreich sein könnte?

    Leicht verspätet auch von mir herzliche Glückwünsche zu Deinem Geburtstag! Alles Gute für die neue Lebenssituation, stabile Gesundheit und manche schöne Überraschungen wünsche ich Dir für das neue Lebensjahr!