Beiträge von rheinländerin

    ja, mir gehts auch so. Es scheint mir mit viel Prestige verbunden zu sein, für ein solches Gebäude zu spenden.


    Man hat ja auch keine politischen Debatten, etc. darum. Das ist vielleicht auch ein Punkt, warum es sich so einfach öffentlichkeitswirksam spenden lässt.

    Eine extrem hohe Geldspende für eine katholische Kirche, nationales Symbol noch dazu, ist ein sehr deutliches politisches Statement. Ein Statement in einer Dimension, die mich annehmen lässt, dass damit auch Erwartungen an politische Entscheidungsträger verbunden sind. Eine Hand wäscht die andere...

    Vor allem ist es ja nicht so, dass die katholische Kirche kein Geld hat.

    Nein, ich verstehe das wirklich auch ganz und gar nicht.

    Interessanterweise gehört Notre Dame aber wie fast alle großen französischen Kirchen dem Staat, der nicht mal eine Brandschutzversicherung dafür gemacht hat. Die deutschen katholischen Kirchen gehören dem jeweiligen Bistum.

    Jetzt fehlt mir wieder Schlehe#hmpf. Wie gerne würde ich jetzt ihre Einschätzung lesen.

    Nichtsdestotrotz könnte sich ja die katholische Kirche zur Schadensregulierung bereit erklären.

    Habt Ihr vielleicht Freunde, die ihren Kindern auch unbeaufsichtigtes, freies Spiel in der Natur ermöglichen wollen? Dann könnte es evtl. eine Möglichkeit sein, gemeinsame (Kurz-) Urlaube in geeigneter Umgebung zu planen. Oder gibt es sehr ländlich wohnende Freunde mit Kindern, die Ihr besuchen könntet?


    Suchst Du nur nach Möglichkeiten zum freien Spiel in der Natur oder auch in städtischer Umgebung? In unserer städtischen Umgebung erlebe ich unbeaufsichtigt spielende Kinder z. B. in Parks, auf Spiel- und Bolzplätzen, in Wäldchen und an Bächen in Nähe von Wohngebieten, auf Schulhöfen etc.


    Pfadfinder kenne ich hier nur als beaufsichtigtes Gruppen-Setting.

    Wir haben hier gerade Dauerregen und die Jacken halten nicht stand. Eine gefütterte von irgendeinem Discounter und so eine Skijacke, die ich gebraucht gekauft habe. Beides durch nach einiger Zeit. Muss man da in was teureres investieren? Wobei wohl praktisch alle Kinder umgezogen werden mussten. Den Kindern macht der Regen ja Spaß aber die Erzieherinnen tun mir da immer Leid.


    Ansonsten hatten wir letzte Woche das Abschlussgespräch zur Eingewöhnung (etwas verspätet) und waren uns einig, dass es super geklappt hat und das Kind gut angekommen ist #super

    Hier auch Dauerregen und Matsch, die Kinder lieben es!


    Jacken-Beobachtung aus unserem Kindergarten: Die Kinder mit guter Regenjacke als äußerster Schicht oder echt teurer Jacke sind nicht durchweicht. Ansonsten soll Imprägnierspray für kurze Zeit Abhilfe verschaffen, damit habe ich aber keine Erfahrungen. Wir haben immer eine teure (aber reduziert gekaufte), wasserdichte Winterjacke, die so reichlich gekauft wird, dass bisher eine Jacke zwei Winter getragen werden kann. Da ich die Jacke, die wir vorher schon zwei Mal hatten, nicht wiedergefunden habe, ist es nun eine Finkid Talvi, und bisher ist sie dicht. http://www.finkid.de/talvi.html

    Wir suchen nach einem Tag im Waldkindergarten bzw. mit sonstigen Outdoor-Aktivitäten gründlich den Körper nach Zecken ab. Lange Kleidung trägt der Kleine nicht immer, das würde er im Sommer klar verweigern. Sprays oder andere Mittel gegen Mücken oder Zecken nutzen wir nicht.


    Als Sonnenschutz nutzen wir Crème, und manchmal trägt der Kleine eine Schirmmütze oder einen Sonnenhut, allerdings eher selten, da unbeliebt. Regelmäßig trägt er aufgrund starker Blendempfindlichkeit eine Sonnenbrille.

    Mir bereitet es größtes Unbehagen, dass der öffentliche Diskurs um eine Impfpflicht wie selbstverständlich auf Kinder als zu Impfende eingeengt ist. Ich nehme an, zahlreiche erwachsene Diskutanten würden sich anders positionieren, wenn sie selbst die Zielgruppe wären. Mein Eindruck ist, dass Erwachsene als potentiell zu impfende Personen bislang stark vernachlässigt werden mit Ausnahme der Grippe-Impfung sowie Impfungen für Personen in Berufen mit speziellen Gefährdungssituationen.

    Das sehe ich genauso. Vertrauensarbeitszeit ist meiner Ansicht nach nicht mit dem Angestelltenstatus vereinbar, sondern setzt voraus, dass Angestellte in weiten Teilen wie Selbständige agieren, aber eben ohne Einfluss auf viele Aspekte, die ihre Arbeit maßgeblich betreffen. Das führt oft zu enormer Arbeitsverdichtung. Der Kunde wünscht sich was, der Vertrieb vertickt es entsprechend, und irgendwer bekommt das Ziel aufs Auge gedrückt. Eine Instanz, die schaut, ob das Ziel mit den vorhandenen Ressourcen erreichbar ist, fehlt oft, potentielle "Störungen" sind in der Regel nicht einkalkuliert. Wird der Teamkollege 6 Wochen krank oder tut der PC am Arbeitsplatz nicht das, was er soll, ist das halt so, das Ziel bleibt bestehen.


    Anders sieht es bei flexibler Arbeitszeit mit "offizieller" oder persönlicher Zeiterfassung aus. Aus meiner Sicht ein deutlich faireres und transparenteres Modell!

    "Unser Augenarzt hat mich gebeten, Sie erneut wegen eines Vorstellungstermins für unseren Sohn Möpp zu kontaktieren. Aufgrund der Vorbefunde sind wir sehr besorgt. Ich möchte fragen, welche Rückmeldung Herr Prof. XY zu den Vorbefunden gegeben hat und für wann Sie einen Vorstellungstermin vorsehen."

    Die Überweisung ist doch eigentlich beim Termin vorzulegen, nicht bei der Terminvereinbarung.


    Meine Empfehlug wäre zu überlegen, wann es sich sehr zeitnah einrichten lässt, einige Wartezeit in der Klinik zu verbringen und den eigenen Augenarzt um eine Notfall-Überweisung zu bitten. Mit dieser könnt Ihr Euch ohne vorherige Terminvereinbarung in der Klinik vorstellen. Ich denke, das wäre in dem Fall angebracht. Zumindest hat unser Augenarzt das in ähnlich heiklen Situationen so gesehen.

    Städtereisen fand ich ideal, als der Kleine in dem Alter war. Zentral gelegene Unterkunft und in Kleinkindtempo durch die Gegend ziehen. Feuerwehr, Baustellen, Bahnhöfe usw. gibt es in jeder Großstadt, Spielplätze, Parks, große Friedhöfe, Kirchen mit bunten Fenstern, Bäckereien, Cafés und Eis auch. Mir tat der Tapetenwechsel immer sehr gut, und ich fand es schon allein erholsam, eine Auszeit von den übrigen Alltagsverpflichtungen zu haben und in den Tag hinein leben zu können.

    Sorry, dass ich mich erst jetzt melde und auch insgesamt so rar mache... hechte von Arbeit zu Fortbildung zu Ehrenamt... kaum ein halber freier Tag oder Abend dazwischen...

    Von Sehstörungen hab ich in der Praxis noch nichts gehört... muss also wirklich selten vorkommen.

    Klar, dass der Magen irgendwann bei Dauereinnahme leidet, weiß man und gibt deshalb den Magenschutz dazu. Es gibt eine Hand voll Menschen (vielleicht 5%, vor allem Frauen), die Ibu nicht gut vertragen. Denen wird ganz düselig, wie besoffen. Die lassen die Finger dann davon.


    Wenn eine rheumatische Erkrankung im Raume steht, würde ich demnach auch sofort behandeln, sofern das nicht die weitere Diagnostik gefährdet. Hier schließe ich mich also vollumfänglich meinen Vorschreiberinnen an.

    Würdest Du denn auch sofort behandeln, wenn der Kinderrheumatologe eine rheumatische Erkrankung für unwahrscheinlich hält und keine Anhaltspunkte für ein entzündliches Geschehen sieht bisher? Ich habe Sorge, dass die bald anstehende stationäre Beobachtung und Diagnostik erschwert werden könnte, wenn wir vorher mit dieser Therapie beginnen. Ich denke, ich werde am Montag darum bitten, dass sich die Ärzte dazu besprechen. Ist ja alles in derselben Klinik.

    Habt Ihr den stationären Termin schon? Oder könnt Ihr zumindest etwa einschätzen wann der sein wird? Davon würd ichs abhängig machen. Wenns da um Beobachtung geht, verfälscht Schmerzmittel auf jeden Fall, da gehts ja bestimmt auch drum zu beobachten wann er wie Schmerzen hat.

    Frag am Montag nach, aber nicht beim Arzt sondern bei der Klinik in die Ihr sollt. Die müssen das ja beurteilen obs passt oder eher schadet.

    Ja, der Termin steht fest, und der stationäre Aufenthalt ist in derselben Kinderklinik, von der auch das Medikament verordnet wurde, allerdings in einem anderen Bereich.

    Wenn etwas Rheumatisches im Raum steht, dann unbedingt nehmen! Das kann eine Chance sein, eine schnelle Remission zu erreichen, die sonst in weitere Ferne rückt.

    Kannst mich gern per pn anrufen, ich berate öfter Familien, bei denen so eine Diagnose im Raum steht, weil wir seit Jahren davon betroffen sind.

    Vielen Dank für Dein Angebot! Arzt und Physiotherapeutin hielten beide eine rheumatische Erkrankung für unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen.

    Primär befürchte ich den Magen-Darm-Trakt betreffende Nebenwirkungen, aber auch Sehstörungen. Ibuprofen habe ich sonst noch nie gegeben.

    Wieviel Zeit es in Anspruch nimmt, bis wir eine Diagnose haben, kann ich nicht absehen. Falls die Symptome im Zusammenhang mit anderen vorhandenen stehen, eher Jahre, ansonsten könnte es zügiger gehen. Jedenfalls sind wir sehr bald eine Woche stationär zur Beobachtung und Diagnostik, und ich werde erstmal am Montag rückfragen, ob wir wirklich vorher mit der Therapie beginnen sollten oder ob die Ergebnisse anderer Untersuchungen dadurch verfälscht werden könnten. Vom Leidensdruck wäre es durchaus machbar, erst in 2 Wochen mit dem Medikament zu beginnen, allerdings möchte der Kleine es tatsächlich freiwillig nehmen. Einen Magenschutz hätte ich auch gerne dazu, leider habe ich im Termin vergessen, danach zu fragen.

    Unserem Kleinen wurde ein eher starkes Medikament zur Einnahme für 6 Wochen verordnet, ohnedass eine Diagnose gegeben wäre. Das Vorliegen der Erkrankung wird sogar für eher unwahrscheinlich gehalten, aber ist nicht ausgeschlossen. Man wolle nun mal probieren, ob das Medikament dem Kind helfe. Verordnet wurde das Medikament von einer Spezialambulanz einer Kinderklinik. Nun sind wir nicht sicher, ob wir in die Therapie starten oder noch weitere Diagnostik abwarten sollten. Zögern lassen uns auch die möglichen unerwünschten Wirkungen des Präparats. Könnt Ihr mir bitte etwas Denkhilfe geben?

    Wir wohnen zentral in einer kleinen Großstadt (ca. 230.000 EinwohnerInnen) und sind viel draußen. Diverse Einkaufsmöglichkeiten, Schule des Großen, Arbeit des Mannes, diverse Spielplätze, Post, Arztpraxen, Kliniken, Apotheke, Bibliothek etc. sind im Umkreis von max. 2 km, sodass wir viele Alltagswege zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen. Hinter unserem Haus gibt es eine große Wiese, auf der der Kleine öfters spielt, in 50 Meter Entfernung einen Sportplatz mit Fußball- und Beachvolleyballfeld, toll zum Buddeln und Fußballspielen. In Parks sind wir auch öfters, außerdem viel im Wald. Der Kleine findet außerdem große Gewerbegebiete spannend, irgendwas gibt es dort immer zu sehen, und Bereiche mit Pfützen, Schotterbergen usw. sind auch meist zu finden.


    Wir sind auf unseren Alltagswegen viel draußen und gehen gezielt raus, weil wir gerne draußen sind.


    Im Umfeld von 500 Metern (große Wiese, Sportplatz, zwei Spielplätze, Einkaufen) könnte und dürfte der 6-Jährige sich alleine frei bewegen, aber er will es bisher leider nicht.

    So ein Mist, ich drücke Euch die Daumen für eine gute Prognose und kratze mal mein Laienwissen zusammen: Grob beschrieben ist die Papille die Stelle im Augenhintergrund, durch die der Sehnerv ins Auge tritt. Sie hat eine Vertiefung (Cup), und der CDR-Wert gibt Auskunft über das Verhältnis von Papillenvertiefung zu Papillenfläche. Wie der Normbereich aussieht, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich weiß lediglich, dass erhöhte Werte auf eine Schädigung des Sehnerven hinweisen. Sicher bin ich mir, dass diese CDR-Werte nicht isoliert zu betrachten sind, sondern im Zusammenhang mit anderen, vorallem Visus und Gesichtsfeld. Ich nehme an, darum wird es bei einem Termin in einer Spezialambulanz gehen.


    Seid Ihr an eine neuroophthalmologische Kinderambulanz überwiesen worden? Dort müsstet Ihr an der richtigen Stelle sein. Mit Münchner Kliniken kenne ich mich leider wenig aus, die Erfahrungen beruhen rein auf telefonischen Kontakten. Sowohl LMU als auch TU dürften ein adäquates Angebot haben. In einer Kindersprechstunde haben die Untersuchenden meist einige Erfahrung mit unkooperativen Kindern, während aller Untersuchungen kann das Kind auf dem Schoß eines Elternteils sitzen. Leider wird das Untersuchungsprogramm in der Regel erst dann vom verantwortlichen Arzt festgelegt, wenn der Patient da ist. Ich würde annehmen, dass pupillenerweiternde Augentropfen verabreicht werden, da gibt es ziemlich brennende und auch weniger brennende (unserer Erfahrung nach Mydriatikum Stulln, auf das bestehen wir inzwischen). Der Aufenthalt in heller Umgebung kann anschließend unangenehm sein, deshalb Sonnenbrille mitnehmen.


    Noch eine Ergänzung: Bevor Du Hunderte Kilometer durch die Gegend fährst, würde ich raten, es vor Ort zu versuchen. München ist gut aufgestellt, und falls es regelmäßige Verlaufskontrollen geben sollte, ist die Anbindung an eine wohnortnahe Klinik viel wert.

    Meine Einschätzung ist nicht auf wissenschaftliche Erkenntnisse gestützt, sondern auf persönliche Beobachtungen: Ich denke, dass diejenigen, die ohnehin recht gute Fähigkeiten im Beobachten, Analysieren, Strukturieren und Herstellen von Zusammenhängen haben, diese Fähigkeiten mit Latein weiter vertiefen und erweitern können, und dass Latein dann richtig Freude machen kann. Wenn irgendeine dieser Fähigkeiten nicht oder kaum vorhanden ist, kann Latein schnell zur Qual werden. Ohne Zweifel erlernen auch diejenigen, die sich Jahre durch Latein quälen, einige Fremdwörter und Basics für das Erlernen weiterer romanischer Sprachen, aber das Kosten-Nutzen-Verhältnis würde ich in dem Fall als ungünstig betrachten, da die Freude an Sprachen abhanden kommen kann, wenn eine davon als echte Qual empfunden wird. Zur Philosophie gibt es aus so ziemlich jedem anderen Fach heraus Bezüge, inwiefern die hergestellt werden, dürfte sehr von der jeweiligen Lehrkraft und vom persönlichen Interesse an Philosophie abhängen.