Beiträge von rheinländerin

    Ab S Pichelsberg: Havelhöhenweg http://www.stadtentwicklung.berlin.de/forsten/waldspaziergang/havelhoehenweg/index.shtml

    Ab S Tegel: Barnimer Dörferweg (netter Biergarten in Alt Lübars)

    Ab S Ahrensfelde: Wuhlewanderweg bis zur Mündung in die Spree in Köpenick https://ssl.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/berlin_move/de/hauptwege/weg14.shtml

    Müggel- und Kanonenberge rund um den Teufelssee in Köpenick


    Leider viel zu weit weg, aber ich wandere so gerne in und um Berlin und wünsche Euch viel Freude!

    Es wurden zwei nicht-jüdische Menschen getötet und zwei nicht-jüdische Menschen verletzt. Aufgrund der medialen Berichterstattung, Interviews mit PolitikerInnen usw. entsteht bei mir aber anderer anderer Eindruck, es wird breit suggeriert, da habe etwas anderes stattgefunden. Ich finde das unpassend. Waren die Taten nicht so grausam genug? Muss jetzt über ein Szenario diskutiert werden, das so gar nicht stattgefunden hat? Ich würde mir zunächst ein Innehalten aus Pietät vor den Opfern und ihren Angehörigen wünschen und fände es angezeigt, weitere Diskussionen dann zu führen, wenn die Ermittlungsbehörden in ihrer Aufklärungsarbeit etwas weiter vorangeschritten sind.

    Meine Tochter schreibt gerade der Bahnhif ist gesperrt. Sie versucht noch Mal zu Uni zu kommen.. .sie kennt sich in Halle noch gar nicht aus, sie ist erst seit zwei Tagen an der Uni. Wir sitzen hier vor Fernsehen und Handy#crying.

    Kann Deine Tochter Bahnpersonal oder Polizei ansprechen, um zu fragen, ob es evtl. günstiger wäre, dort zu warten, wo sie nun ist, als irgendwelche weiteren Wege zu machen?

    Mir lief gerade ein Link zu BBC, also auf Englisch, über den Weg: https://www.bbc.com/news/world-europe-49988482


    Heute ist Yom Kippur, da ist die Nähe des einen Anschlags zur Synagoge wohl kein Zufall...

    Denkst Du nicht, die Synagoge und die Menschen im Gebäude wären mehr von den Anschlägen betroffen gewesen, wenn sie das Ziel gewesen sein sollten?


    Unfassbar schrecklich, Menschen so aus dem Lenem zu reißen.


    Allen in Halle und Umgebung Lebenden wünsche ich, dass sie unversehrt nach Hause kommen!

    Leider ohne konkreten Unterkunftsstip, aber mit vermutlich guter Chance, eine Ferienwohnung/Airbnb-Apartment zu finden: Essen/Duisburg. Zeche Zollverein mit Ruhrmuseum und Red Dot Design-Museum, Hafenrundfahrt im Duisburber Binnenhafen.

    https://www.zollverein.de/

    https://www.ruhr-tourismus.de/…binnenhafen-duisburg.html


    Oder Freiburg? Da könnte ich bei der Unterkunftssuche etwas helfen. Bummeln in der überschaubaren Altstadt, mit der Gondelbahn auf den Schauinsland, mit dem Auto etwas durch den Schwarzwald fahren, und einen kleinen Ausflug nach Frankreich, z. B. nach Neuf Brisach mit eindrucksvollen Befestigungsanlagen und sehr hippem Street Art Museum.

    Es gibt recht viele Menschen mit chronischen Erkrankungen, die in Schüben auftreten, und aus der persönlichen Erfahrung heraus lässt sich recht verlässlich ableiten, wie es einem nach Ausbruch eines Schubes am nächsten Tag gehen wird. Auch nach Ansteckung mit etwas, das gerade in der Familie oder bei der Arbeit die Runde macht, lassen sich vorab plausible Schlüsse hinsichtlich der wahrscheinlichen Arbeitsfähigkeit am Folgetag ziehen. Der Planbarkeit wegen erachte ich es eigentlich auch für sinnvoll, die Gegebenheiten offen anzusprechen, rate aber trotzdem aus arbeitsrechtlichen Gründen davon ab. Allerdings denke ich, dass bei mitdenkenden KollegInnen und ChefInnen auch eine Information wie "Ich fürchte, ich habe xy" reichen sollte, um sie in den Planungsmodus für den Folgetag zu versetzen.

    Auf der Fortbildung waren sich alle einig, dass eine hohe Impfquote anzustreben ist. Auch dass nur ein Kombi-Impfstoff verfügbar ist, hielten alle für ein Problem der Akzeptanz bei den impfkritischen Kreisen, aber nicht für ein fachliche/medizinisches Problem, weil eben der Kombiimpfstoff ebenso gut verträglich wäre wie der Monoimpfstoff und eine "Über-"Impfung bei Mumps und Röteln keine Nachteile mit sich bringt.

    Durch die Bank wurde allerdings die Impfpflicht kritisiert, weil dies eben Impfkritikern in die Hände spielen würde und die Akzeptanz von Impfungen allgemein schmälern könnte.

    Ein Thema war daher auch, wie man eine bessere Aufklärung erreichen könnte. Ein Recall-System wurde vorgeschlagen. Allerdings hatten erstaunlich viele dabei Bedenken in Richtung unerlaubte Werbung, Datenschutz, erhöhter Arbeitsaufwand.

    Zustimmung fand auch ein Vorschlag, dass inbesondere in den Schulen, aber auch in der Lehrer- und Erzieherausbildung eine verstärkte Aufklärung stattfinden müsste. Gerade da gibt es scheinbar ein gefährliches Halbwissen, welches multiplikatorartig an Eltern weiter gegeben wird und zu Verunsicherungen führt.

    Eine Erweiterung der fachlichen Perspektive könnte hilfreich sein: Aus juristischer oder auch politikwissenschaftlicher Sicht ist eine Einschränkung von Grundrechten keine banale Angelegenheit. Hier geht es um die körperliche Unversehrtheit von Menschen. Alleine die Einführung einer Masern-Impfflicht ist bedenklich, da keine epidemische Ausbreitung droht und andere potentiell mögliche Maßnahmen zur Erhöhung der Impfquote nicht ausgeschöpft wurden. Die Einführung einer Masern-Impfflicht, die den Zwang zu zwei weiteren Impfungen zur Folge hat, obwohl diese in überhaupt keiner Verbindung mit dem offiziell kommunizierten Ziel stehen, ist mehr als bedenklich und eine erhebliche Einschränkung der Rechtssicherheit.

    Es gab hierzulande schon mal eine Pocken-Impfpflicht. Das ging rechtlich auch. Ich selber bin auch noch gegen Pocken geimpft worden.

    Ich sehe wesentliche Unterschiede: Es droht keine epidemische Ausbreitung von Masern. Mumps- und Rötelnimpfung tragen nicht mal dazu bei, Masernerkrankungen zu verhindern, und sollen trotzdem mitgeimpft werden.

    rheinländerin : glaub ich nicht. Wer seine Masern-Impfung nicht nachweisen kann und keinen Titer bestimmen lassen möchte (muss man vermutlich auf eigene Kosten machen lassen), der muss sich halt impfen lassen. Kaum jemand wird es sich leisten können, seinen Job zu kündigen, nur weil er eine Impfung verweigert.

    Der Arbeitnehmer müsste doch auch gar nicht seinen Job kündigen, sondern eine Kündigung würde in dem Fall ggf. vom Arbeitgeber ausgesprochen. (Das wäre aber meines Erachtens auch nur möglich, wenn der Arbeitsvertrag zuvor insoweit geändert worden wäre, dass das Merkmal "Masern-Impfung" als vertraglich geschuldet vereinbart wurde. Ansonsten könnte der AG zunächst verpflichtet sein, den AN mit Aufgaben ohne "Kundenkontakt" zu betrauen.) Kündigungen durch Arbeitgeber halte ich für sehr unwahrscheinlich, da Kliniken, Kitas, Pflegeheime etc. es sich nicht leisten können, Personal zu verlieren, da es schwer bis nahezu ausgeschlossen ist, Ersatz zu finden. Die Aufrechterhaltung des Betriebes muss gewährleistet bleiben bei jetzt schon äußerst dünner Personaldecke.

    Die Frage ist, wenn es jetzt soweit käme, nur rein theoretisch... Also da ist z.B. ein Schüler/seine Eltern und die möchten eigentlich keine Impfung, lassen sich aber durch die Umstände zur Masernimpfung überreden. Und es gibt keinen Einzelimpfstoff. Ergo lehnen sie ab. Dann käme auf die Eltern die entsprechende o.g. Geldstrafe ins Haus. Wenn die Eltern dann Klage erheben würden, weil kein Einzelimpfstoff zur Verfügung steht und es keine Impfpflicht gibt gegen Röteln und Mumps... Ich würde mich nicht wundern, wenn man den Eltern dann Recht geben würde. Eben weil es ja nicht sein kann, dass auf diese Methode eine 3 fach Impfung durch die Hintertür kommt. So würde sich das für mein Rechtsempfinden anfühlen. Aber das heißt natürlich gar nichts.

    Ich vermute daher eher, dass es beizeiten wieder den Einzelimpfstoff geben wird, um das o.g. Problem zu umgehen. Aber letztlich sind das alles Vermutungen und ich wäre auch verärgert, wenn ich jetzt in dieser Situation wäre, weil da keine Rechtssicherheit besteht, solange diese Frage vor Gericht eben nicht geklärt ist.

    Auch die Pläne zur verpflichtenden Impfung von in bestimmten Bereichen tätigen Erwachsenen halte ich für äußerst realitätsfern. Es gibt so viele Leute, deren irgendwann Mal erfolgte Impfungen nicht richtig dokumentiert sind, deren Impfpass abhanden kam, die eine durchgemachte Erkrankung nicht belegen können oder die keine Masern-Impfung haben. Ein erheblicher Teil derer möchte sich nicht MMR impfen lassen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Risiko eingegangen wird, dass ab einem Stichtag Kliniken, Kindertageseinrichtungen, Pflegeeinrichtungen usw. so viel Personal wegbricht.

    Rassistische Ideen als das geringste Übel zu sehen, Schockiert mich! Und kein Mensch, der ein humanistisches Weltbild lebt, das geprägt ist, von Respekt, Toleranz und Akzeptanz allen Menschen gegenüber, nimmt Rassismus als Preis für Wohlstand in Kauf.


    Und das muss ernst genommen werden.


    Aber stimmen, die das aussprechen, was ich da geschrieben habe, werden genauso nicht ernstgenommen.

    Ich fürchte, ein auf Respekt, Toleranz und Akzeptanz fußendes Weltbild ist weniger verbreitet als wir hoffen. Wenn ich daran denke, welche Ausmaße z. B. an Sexismus in Kauf genommen werden, um Männern Wohlstand und Bequemlichkeit zu ermöglichen, wird mir genauso übel wie bei Gedanken an den verbreiteten Rassismus.

    Ich vermute, es gibt keinen Aufschrei, da das Abschneiden der AfD nicht überraschend war, sondern zu erwarten.

    Ich glaube viele AfD Wähler informieren sich nicht wirklich richtig. Ich hatte mal einem Bekannten der AfD gewählt hat...der hatte keinen Plan. Auch als ich ihm Sachen aufgezeigt habe die unter der AfD für ihn blöd gewesen wären war er nicht einsichtig....

    Sich für das individuell wahrgenommene kleinste Übel zu entscheiden, ist sehr verbreitet und plausibel. Mir fiele auch keine Partei ein, in deren Programm sich keine politischen Ziele fänden, die ich nicht unterstütze. Speziell von AfD-WählerInnen zu vermuten, sie informierten sich zu wenig, finde ich seltsam. Es gibt sowohl sehr gut als auch sehr schlecht informierte WählerInnen in der Wählerschaft aller Parteien. Nicht wenige Menschen treffen Wahlentscheidungen aus dem Bauch heraus, wählen die Partei, die sie schon immer wählten, schließen sich ihrem sozialen Umfeld an usw.

    Wie soll denn ein Nachweis über eine durchgemachte Masernerkrankung zu erbringen sein? Eine schriftliche Erklärung der Eltern darüber wird wohl kaum ausreichen, und auf Unterlagen von z. B. Anfang der 1970er Jahre praktizierender Kinderärzte wird sich nicht mehr zurückgreifen lassen.

    Na, über den Titer halt.

    Das funktioniert aber nicht zwingend, niedriger Titer und durchgemachte Erkrankung schließen sich nicht aus.