Beiträge von rheinländerin

    Auch wenn sich Schulen an Infotagen besonders präsentieren, hatten wir schon den Eindruck, hilfreiche Einblicke in Atmosphäre und Arbeitsweise zu erhalten. Sind die Räume er liebevoll gestaltet oder karg und nüchtern? Welche Art von Räumen, welches Material und welche Möglichkeiten gibt es überhaupt? Wie gehen die an dem Tag anwesenden SchülerInnen miteinander um? Wie wirken die Lehrkräfte, und welche Themen sprechen sie an? usw.


    Ob das Thema "Bildungsfreiheit" mit Bezug auf die für Euch in Betracht kommende Freie aktive Schule relevant ist, erschließt sich mir noch nicht ganz. Gemeint ist damit, dass die Kinder lernen können, was sie wollen, dass es Angebote und vorbereitete Räume gibt, die genutzt werden können, aber nicht müssen.

    Gibt es Möglichkeiten wie Infotage etc., um die Freie aktive Schule näher kennen zu lernen? Oder hast Du schon etwas über Bildungsfreiheit gelesen? So ließe sich herausfinden, ob das Konzept für Eure Kinder und auch Euch Eltern passen könnte.


    Wenn Du nach einer Schule ohne Druck und Trubel suchst, wäre ich eher unsicher, ob eine Schule mit Lernfreiheit die passende sein könnte. Trubel gibt es dort gewöhnlich mehr als an anderen Schulen, und der Anforderung zu begegnen, sich ohne Vorgaben zum Lernen täglich viele Stunden beschäftigen zu müssen, kann durchaus auch als Druck empfunden werden, gerade von Kindern, die zuvor anderes gewöhnt waren. Abi zu machen, ist auch nach dem Besuch einer freien Schule möglich, aber nicht dort, sondern z. B. an einer anderen Schule oder im Rahmen einer Externenprüfung.


    Hast Du Informationen darüber, wie die Chancen auf einen Schulplatz stehen? Unser Kleiner besucht eine freie Schule, in der jährlich ca. 3-8 Plätze an Kinder vergeben werden, die keine Geschwisterkinder oder Kinder von MitarbeiterInnen sind. Diese wenigen Plätze sind sehr begehrt, es gibt Familien, die exra der Schule wegen aus weit entfernten Städten hier her ziehen. Dieses Jahr gab es einen einzigen Schulplatz für einen Seiteneinsteiger, der kam als Geschwisterkind eines Erstklässlers.

    Hier wohnt auch ein Geräuscheproduzent. Ich habe übrigens nicht den Eindruck, dass er sich schlechter auf etwas konzentrieren kann, wenn er Geräusche macht, und bin ziemlich sicher, dass er in der Schule genauso viel davon produziert wie zu Hause. Bei manchen Tätigkeiten trägt er in der Schule einen Gehörschutz, weil er sich durch Geräusche anderer in seiner Konzentration beeinträchtigt fühlt, aber der hält natürlich nicht davon ab, selbst auch Geräusche zu machen. Wenn ich alleine zu Hause oder unterwegs bin, höre ich keine Musik mehr, sondern bin unendlich froh über Ruhe.

    Die Situation klingt sehr komplex, und ich denke, es könnte hilfreich sein, verschiedene Ebenen separat zu betrachten. Der Fokus soll darauf liegen, dass Deine Tochter weniger unter Verhaltensweisen des Nachbarkindes leidet. In dem Zusammenhang ist irrelevant, wie andere Familien aus der Umgebung über die Nachbarsfamilie sprechen, ob der Nachbar auf seiner Terasse raucht, ob es Schwierigkeiten aufgrund eines gemeinsamen sanierungsbedürftigen Balkons gibt usw.


    Außerdem würde ich in Betracht ziehen, dass das Nähe- oder Abgrenzungsbedürfnis Deiner Tochter zur Nachbarsfamilie nicht deckungsgleich mit dem elterlichen Abgrenzungsbedürfnis sein könnte. Es könnte thereotsich auch vorkommen, dass Deine Tochter eine beste Freundin hat und Ihr als Eltern mit ihr und deren Familie eigentlich nichts zu tun haben möchtet.


    Dann kommt noch die Ebene der Einstellungen dazu. Dir scheint es z. B. unangenehm zu sein, wenn materielle Dinge stark in den Vordergrund gerückt werden, für Deine Tochter könnte das anders aussehen.


    Wenn es jetzt darum gehen soll, dass es Deiner Tochter im Umgang mit dem Nachbarskind geht, würde ich versuchen, wirklich nur auf die Beziehung zwischen den Kindern zu schauen und zu überlegen, was Deine Tochter bräuchte, um mit oder ohne das Nachbarskind gut klar zu kommen.

    Ab S Pichelsberg: Havelhöhenweg http://www.stadtentwicklung.berlin.de/forsten/waldspaziergang/havelhoehenweg/index.shtml

    Ab S Tegel: Barnimer Dörferweg (netter Biergarten in Alt Lübars)

    Ab S Ahrensfelde: Wuhlewanderweg bis zur Mündung in die Spree in Köpenick https://ssl.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/berlin_move/de/hauptwege/weg14.shtml

    Müggel- und Kanonenberge rund um den Teufelssee in Köpenick


    Leider viel zu weit weg, aber ich wandere so gerne in und um Berlin und wünsche Euch viel Freude!

    Es wurden zwei nicht-jüdische Menschen getötet und zwei nicht-jüdische Menschen verletzt. Aufgrund der medialen Berichterstattung, Interviews mit PolitikerInnen usw. entsteht bei mir aber anderer anderer Eindruck, es wird breit suggeriert, da habe etwas anderes stattgefunden. Ich finde das unpassend. Waren die Taten nicht so grausam genug? Muss jetzt über ein Szenario diskutiert werden, das so gar nicht stattgefunden hat? Ich würde mir zunächst ein Innehalten aus Pietät vor den Opfern und ihren Angehörigen wünschen und fände es angezeigt, weitere Diskussionen dann zu führen, wenn die Ermittlungsbehörden in ihrer Aufklärungsarbeit etwas weiter vorangeschritten sind.

    Meine Tochter schreibt gerade der Bahnhif ist gesperrt. Sie versucht noch Mal zu Uni zu kommen.. .sie kennt sich in Halle noch gar nicht aus, sie ist erst seit zwei Tagen an der Uni. Wir sitzen hier vor Fernsehen und Handy#crying.

    Kann Deine Tochter Bahnpersonal oder Polizei ansprechen, um zu fragen, ob es evtl. günstiger wäre, dort zu warten, wo sie nun ist, als irgendwelche weiteren Wege zu machen?

    Mir lief gerade ein Link zu BBC, also auf Englisch, über den Weg: https://www.bbc.com/news/world-europe-49988482


    Heute ist Yom Kippur, da ist die Nähe des einen Anschlags zur Synagoge wohl kein Zufall...

    Denkst Du nicht, die Synagoge und die Menschen im Gebäude wären mehr von den Anschlägen betroffen gewesen, wenn sie das Ziel gewesen sein sollten?


    Unfassbar schrecklich, Menschen so aus dem Lenem zu reißen.


    Allen in Halle und Umgebung Lebenden wünsche ich, dass sie unversehrt nach Hause kommen!

    Leider ohne konkreten Unterkunftsstip, aber mit vermutlich guter Chance, eine Ferienwohnung/Airbnb-Apartment zu finden: Essen/Duisburg. Zeche Zollverein mit Ruhrmuseum und Red Dot Design-Museum, Hafenrundfahrt im Duisburber Binnenhafen.

    https://www.zollverein.de/

    https://www.ruhr-tourismus.de/…binnenhafen-duisburg.html


    Oder Freiburg? Da könnte ich bei der Unterkunftssuche etwas helfen. Bummeln in der überschaubaren Altstadt, mit der Gondelbahn auf den Schauinsland, mit dem Auto etwas durch den Schwarzwald fahren, und einen kleinen Ausflug nach Frankreich, z. B. nach Neuf Brisach mit eindrucksvollen Befestigungsanlagen und sehr hippem Street Art Museum.

    Es gibt recht viele Menschen mit chronischen Erkrankungen, die in Schüben auftreten, und aus der persönlichen Erfahrung heraus lässt sich recht verlässlich ableiten, wie es einem nach Ausbruch eines Schubes am nächsten Tag gehen wird. Auch nach Ansteckung mit etwas, das gerade in der Familie oder bei der Arbeit die Runde macht, lassen sich vorab plausible Schlüsse hinsichtlich der wahrscheinlichen Arbeitsfähigkeit am Folgetag ziehen. Der Planbarkeit wegen erachte ich es eigentlich auch für sinnvoll, die Gegebenheiten offen anzusprechen, rate aber trotzdem aus arbeitsrechtlichen Gründen davon ab. Allerdings denke ich, dass bei mitdenkenden KollegInnen und ChefInnen auch eine Information wie "Ich fürchte, ich habe xy" reichen sollte, um sie in den Planungsmodus für den Folgetag zu versetzen.

    Auf der Fortbildung waren sich alle einig, dass eine hohe Impfquote anzustreben ist. Auch dass nur ein Kombi-Impfstoff verfügbar ist, hielten alle für ein Problem der Akzeptanz bei den impfkritischen Kreisen, aber nicht für ein fachliche/medizinisches Problem, weil eben der Kombiimpfstoff ebenso gut verträglich wäre wie der Monoimpfstoff und eine "Über-"Impfung bei Mumps und Röteln keine Nachteile mit sich bringt.

    Durch die Bank wurde allerdings die Impfpflicht kritisiert, weil dies eben Impfkritikern in die Hände spielen würde und die Akzeptanz von Impfungen allgemein schmälern könnte.

    Ein Thema war daher auch, wie man eine bessere Aufklärung erreichen könnte. Ein Recall-System wurde vorgeschlagen. Allerdings hatten erstaunlich viele dabei Bedenken in Richtung unerlaubte Werbung, Datenschutz, erhöhter Arbeitsaufwand.

    Zustimmung fand auch ein Vorschlag, dass inbesondere in den Schulen, aber auch in der Lehrer- und Erzieherausbildung eine verstärkte Aufklärung stattfinden müsste. Gerade da gibt es scheinbar ein gefährliches Halbwissen, welches multiplikatorartig an Eltern weiter gegeben wird und zu Verunsicherungen führt.

    Eine Erweiterung der fachlichen Perspektive könnte hilfreich sein: Aus juristischer oder auch politikwissenschaftlicher Sicht ist eine Einschränkung von Grundrechten keine banale Angelegenheit. Hier geht es um die körperliche Unversehrtheit von Menschen. Alleine die Einführung einer Masern-Impfflicht ist bedenklich, da keine epidemische Ausbreitung droht und andere potentiell mögliche Maßnahmen zur Erhöhung der Impfquote nicht ausgeschöpft wurden. Die Einführung einer Masern-Impfflicht, die den Zwang zu zwei weiteren Impfungen zur Folge hat, obwohl diese in überhaupt keiner Verbindung mit dem offiziell kommunizierten Ziel stehen, ist mehr als bedenklich und eine erhebliche Einschränkung der Rechtssicherheit.

    Es gab hierzulande schon mal eine Pocken-Impfpflicht. Das ging rechtlich auch. Ich selber bin auch noch gegen Pocken geimpft worden.

    Ich sehe wesentliche Unterschiede: Es droht keine epidemische Ausbreitung von Masern. Mumps- und Rötelnimpfung tragen nicht mal dazu bei, Masernerkrankungen zu verhindern, und sollen trotzdem mitgeimpft werden.

    rheinländerin: glaub ich nicht. Wer seine Masern-Impfung nicht nachweisen kann und keinen Titer bestimmen lassen möchte (muss man vermutlich auf eigene Kosten machen lassen), der muss sich halt impfen lassen. Kaum jemand wird es sich leisten können, seinen Job zu kündigen, nur weil er eine Impfung verweigert.

    Der Arbeitnehmer müsste doch auch gar nicht seinen Job kündigen, sondern eine Kündigung würde in dem Fall ggf. vom Arbeitgeber ausgesprochen. (Das wäre aber meines Erachtens auch nur möglich, wenn der Arbeitsvertrag zuvor insoweit geändert worden wäre, dass das Merkmal "Masern-Impfung" als vertraglich geschuldet vereinbart wurde. Ansonsten könnte der AG zunächst verpflichtet sein, den AN mit Aufgaben ohne "Kundenkontakt" zu betrauen.) Kündigungen durch Arbeitgeber halte ich für sehr unwahrscheinlich, da Kliniken, Kitas, Pflegeheime etc. es sich nicht leisten können, Personal zu verlieren, da es schwer bis nahezu ausgeschlossen ist, Ersatz zu finden. Die Aufrechterhaltung des Betriebes muss gewährleistet bleiben bei jetzt schon äußerst dünner Personaldecke.