Beiträge von rheinländerin

    Mal eine Frage:


    Wir sind nicht verheiratet.
    Darf mein Partner und Vater des anzumeldenden Kindes das Kind alleine auf dem Standesamt anmelden oder muss ich da zwangsläufig mit? (Hausgeburt) Oder braucht er eine schriftliche Zustimmung von mir, daß er der Vater ist. Eine Vaterschaftsanerkennung vor der Geburt schaffen wir wohl zeitlich nicht mehr :S


    Ich musste mit zur Anmeldung bzw. hätte sie alleine ohne meinen Partner vornehmen können, er allerdings nicht ohne mich. Die Anmeldung muss innerhalb von zwei Wochen nach der Geburt erfolgen, wenn medizinische Gründe dem entgegen stehen sollten, kann die Frist verlängert werden. Die Vaterschaftsanerkennung haben wir gleichzeitig gemacht, sodass mein Partner auch als Vater in der Geburtsurkunde steht.

    Ich empfinde es auch als quälend, solche Situationen miterleben zu müssen und hätte es wohl ganz direkt versucht mit: "Nimm xy doch bitte auf den Arm und halt sie ganz fest, vielleicht beruhigt sie sich dann." Bei einem Kind, was ich gut kenne, würde ich überlegen, es selbst zu trösten, wenn die Eltern es nicht tun. Ich war selbst auch schon in der Situation, dass ich (in dem Moment) schlecht Trost geben konnte und mich darüber gefreut habe, dass meine Freundin spontan und offen reagiert hat.

    Steinbrück bringe ich nicht mit Sozialdemokratie zusammen und halte es für äußerst ungeschickt, dass die SPD einen Kanzlerkandidaten hat, der gleichfalls Kandidat der CDU oder der FDP sein könnte. Mir fielen mindestens zwei kompetente und sympathischere SPDlerinnen ein, die als Kandidatinnen in Betracht kämen, Hannerlore Kraft und Manuela Schwesig.


    Steinbrücks aktuelle Verlautbarungen sind nicht so der Aufreger, aber ungeschickt im Wahlkampf. Es ist zutreffend, dass Bundeskanzler_innen gemessen an ihrer Verantwortung kein hohes Gehalt haben, und auch dass mehr Frauen Angela Merkel als Peer Steinbrück wählen würden. Aber wenn Steinbrück die Rahmenbedingungen nicht ansprechen, kann er ja auf eine Kandidatur verzichten und sich einen Job suchen, in dem er sich angemessen bezahlt fühlt.


    Ärgerlich finde ich besonders, dass mit Blick auf eine mögliche Koalition durchaus machbare Modelle von vornherein als nicht diskutabel dargestellt werden, obwohl sie möglicherweise dem Willen der Wählerinnen und Wähler entsprächen, z. B. Rot-Rot-Grün.

    Schön frühstücken finde ich in Freiburg extrem schwer. Nettes Ambiente gibt es im Schloßcafé auf dem Lorettoberg, da lässt es sich auch gut spazieren gehen: http://www.schlosscafe-freiburg.de/


    Für den Abend kann ich neben den anderen Tips noch Omas Küche empfehlen http://www.omas-kueche.de/html/speisen.htm oder, wenn es etwas außerhalb sein darf, den Grünen Baum in Merzhausen http://www.gruenerbaum-merzhausen.de/ und Riehles Rebstock in Ebringen http://www.riehles-rebstock.de/


    Wenn Ihr in der Innenstadt unterwegs seid und Lust auf Kaffee, französisches Gebäck oder Torte habt, bietet sich die Kolben Kaffee Akadamie direkt am Martinstor an, ein kleines Frühstück gibt es dort auch.


    Viel Spaß in Freiburg!

    Die Organe sind in der 14. SSW noch nicht so weit ausgeprägt, dass sich da wirklich viel beurteilen ließe, wie gut sich Skelettfehlbildungen in dieser Woche per Ultraschall darstellen lassen weiß ich nicht. Sollte ggf. ein Abbruch in Betracht kommen, würde ich einen frühen Fein-US bei einem Pränatalmediziner mit mindestens Degum II machen lassen. Wenn es nur um die Wahl des Geburtsortes und spezielle Vorbereitungen für das Neugeborene geht, dann halte ich einen Fein-US ab der 20. SSW für sinnvoll.


    Kannst Du Dir die Überweisung nicht auch von Deinem Psychiater geben lassen, schließlich empfiehlt er die Untersuchung?

    Wie groß ist denn das Unternehmen, in dem Du arbeitest? Habt Ihr eine Beauftragte für Gleichstellung, Chancengleichheit oder Diversity, an die Du Dich wenden könntest?


    Wenn Du ohnehin viele Überstunden machst und eine gute, flexible Kinderbetreuung hast, würde ich zunächst über eine Aufstockung der Stunden auf Vollzeit oder nahe dran denken und den Arbeitgeber überzeugen, teilweise im Homeoffice arbeiten zu können, falls der Tätigkeitsbereich es erlaubt. Dann bekommst Du wenigstens mehr Geld und machst die Überstunden nicht unbezahlt. Außerdem gibt es, wenn die Situation eintreten sollte, mehr Eltern- oder Arbeitslosengeld. Im nächsten Schritt würde ich wohl die Suche nach einem familienfreundlicheren Arbeitgeber beginnen, gerade auch wegen der inhaltlichen Unterforderung.

    Uns geht's gut! Der Kleine entwickelt sich wunderbar, lacht und beobachtet viel, hat sein Geburtsgewicht verdreifacht und ist richtig im Leben angekommen. In vielen Dingen entspricht er seinem tatsächlichen Alter, motorisch teilweise eher dem korrigierten, und das frustriert ihn manchmal. Die harte Arbeit bei der Physiotherapie macht ihm aber Spaß und hilft sehr. Blähungen und Bauchweh strapazieren ihn und uns, allmählich wird es etwas besser. Leider klappt es mit dem Stillen kaum, es wird wohl hauptsächlich beim Pump-Stillen bleiben, das kostet mich viel Energie und Zeit und macht mich schon traurig, weil ich so gehofft hatte, dass wenigstens irgendwas "normal" läuft.


    Wir sind sehr stolz auf unseren starken Mini-Sohn! Erst gestern habe ich Fotos aus der Klinikzeit angeschaut, da war er ganz alleine im unkuscheligen Inkubator, komplett verkabelt, winzig und dürr. In mir schnürt sich alles zusammen, wenn ich daran denke, was dieser kleine Mensch schon alles aushalten musste. Hoffentlich vertraut er uns trotzdem und freut sich zu leben. Wir bekuscheln ihn ganz viel, damit er weiß, dass wir jetzt immer für ihn da sind und er nicht mehr so viel alleine sein muss.

    Da mich diese Information zunächst auch zutiefst schockiert hat und ich an die Eltern denken musste, habe ich etwas weiter gesucht. Da das Frühchen bereits am 5. Oktober verstorben ist, ist ja davon auszugehen, dass die Leiche sich jetzt nicht mehr in der Klinik befindet. Das Baby soll auf dem Friedhof einer Moschee in Neukölln beigesetzt worden sein.


    Ich frage mich viel mehr, weshalb die Staatsanwaltschaft mehr als zwei Wochen nach dem Tod des Frühchens eine Obduktion anordnet, obwohl die Todesursache nach allen veröffentlichen Verlautbarungen bekannt ist. Gibt es Anhaltspunkte für ein Verbrechen?

    Hallo ihr Lieben,


    ich wollte kurz berichten. Also: Der Embryo ist fleißig gewachsen und das Herzchen bubbert deutlich! Das sind erstmal sehr erleichternde News...
    Laut Sono wäre das Schwangerschaftsalter jetzt 6+3, bin aber eigentlich schon 7+0. Und verstehe immer noch nicht, wie die Abweichung zustande kommt. Nun ja. Ich versuche mich jetzt in Gelassenheit und guter Hoffnung zu üben. Nächste Woche darf ich wieder hin.


    Danke fürs Daumendrücken!!


    Herzlichen Glückwunsch und alles Gute für Deine Schwangerschaft! Weshalb "darfst" Du denn nächste Woche schon wieder zum Frauenarzt? Sofern es Dir gut geht und keine Komplikationen auftreten, ist das doch nicht nötig. Du darfst Dich jetzt in aller Ruhe in die Schwangerschaft einleben, vielleicht suchst Du Dir eine gute Hebamme zur Begleitung.