Beiträge von Annie

Liebe interessierte Neu-Rabeneltern, wenn Ihr Euch für das Forum registrieren möchtet, schickt uns bitte eine Mail an kontakt@rabeneltern.org mit eurem Wunschnickname. Auch bei Fragen erreicht ihr uns unter der obigen Mail-Adresse. Übrigens: Wir nutzen keine Bots. Der Account wird vom Team, also von echten Menschen, betreut. 😃 Herzliche Grüße das Team von Rabeneltern.org

    So, den Januar habe ich geschafft und viele andere auch.

    Yay, Glückwunsch! Ich habe es auch komplett geschafft.

    Allerdings bin ich seit heute, 01.02., im Urlaub und habe "Fastenbrechen" gemacht. Das war vorher klar und auch bewusst so gewählt. Dry February wird es dieses Jahr also nicht geben. Aber sobald wir wieder zu Hause sind, möchte ich gern wieder in die Abstinenz gehen und sie bis Ende Feb. durchhalten, also nochmal knapp 3 Wochen lang.
    Und dann ist ja schon meterologischer Frühlingsanfang und die Welt sieht wieder etwas schöner aus :)

    LG,
    Anne

    Ich bin auch noch dabei und den alkoholfreien, aka entalkoholisierten, mit einem Restalkohol von unter 0,5%, Wein noch nicht probiert. Ich merke, ich bin Typ "ganz-oder-gar-nicht", was nichts mit der Menge zu tun hat, sondern rein mit dem, WAS ich trinke.

    Die eingesparten Kalorien habe ich doppelt und dreifach in Schoki gesteckt - auch schön #rolleyes

    LG,
    Anne

    Also zum Umfeld: Ich war schon mit anderen nicht trinkenden Menschen entspannt beim Griechen essen und wir haben es gewagt den angebotenen Ouzo abzulehnen - da kam der blöde Kommentar dann halt vom Kellner. #rolleyes

    Interessant.
    Vorletztes Wochenende waren wir beim Griechen:
    Wir wurden nach Ouzo gefragt.
    Ich sage "Nein wegen dry january" mein Mann hat auch abgelehnt und das war's.

    Sollte der Kellner blöd geguckt oder mit den Augen gerollt oder seinen Kollegen irgendein Zeichen gegeben haben, habe ich das nicht bemerkt. Ich achte da aber auch nicht drauf.
    Solange mit keiner direkt was sagt, ist der Drops für mich nach meiner Ansage gelutscht und fertig.

    LG,
    Anne

    Da ja nun schon einige geschrieben haben, dass es bei Ihnen auch kein Thema ist, liegt es ja schon irgendwie am Umfeld.

    Entweder das, oder es liegt einfach an der eigenen Wahrnehmung der Situation.

    Zum Beispiel die Frage zum "Rechtfertigen":
    Manche würden es vielleicht schon als Rechtfertigungsdruck empfinden, wenn andere sie fragen, welches Alkoholische Getränkt sie trinken wollen. Andere würden sich vielleicht erst unter Rechtfertigungsdruck sehen, wenn andere sie den ganzen Abend belabern. Und wieder andere erst dann, wenn sie als Spaßbremse tituliert werden.

    Ich bin da total schmerzbefreit, ich sage dass ich nichts trinken will und fertig. Und wenn jemand fragte, warum nicht, dann schöbe ich gern ein "ich mag halt nicht" hinterher und fertig. Für mich ist das einfach eine Konversation, ein Austausch, kein großes Ding. Wer Details mit mir besprechen will, kann das gern tun, aber passiert ist das noch nie (ich würde dann das Thema Wechseljahre anbringen :D).
    Ich verstehe aber, wenn andere, aus vielerlei Gründen bei so etwas schon den Eindruck haben sie müssten sich rechtfertigen.
    Insofern denke ich, dass es auch ein wenig von der individuellen Wahrnehmung abhängt, ob man seine Linie einfach direkt so vertritt, man das mit anderen bespricht oder man sich unter Rechtfertigungsdruck fühlt oder sich sogar als ausgeschlossen empfindet.

    Ich war vorletztes Wochenende auf 2 Neujahrsempfängen (einer von der Gemeinde/Ort, und einer vom lokalen Sportverein), es gab immer Sekt oder auch Bier. Auf dem einen Empfang nahm ich einen einfachen O-Saft (ohne Schuss) und mein Mann einfach ein Wasser mit Sprudel. Auf dem anderen nahmen wir 2 Wasser und er später einen Milchkaffee und ich einen Tee.
    Es gab also mehrere alkoholfreue Alternativen, das war kein Ding und wurde auch null kommentiert, von niemandem.

    LG,
    Anne

    Da tut mir leid für Dich, Nachtkerze , das ist sicher ein ganz blödes Gefühl.

    Entweder habe ich ein zu dickes Fell oder ich höre schlecht zu oder mir passiert das einfach nicht.
    Ich kann mich an eine Firmenweihnachtsfeier vor 7 oder 8 Jahren oder so erinnern, als mich jemand auf der Tanzfläche fragt, ob ich bei ihm mal mittrinken wollte (er hatte ein Glas in der Hand). Ich so "Nee, ich muss noch fahren, ich trinke keinen Alkohol.". Und er dann "Das würde bei mir ja überhaupt nicht gehen, das gehört doch dazu". Und ich daraufhin "Ich kann auch Spaß haben und tanzen ohne Alkohol" und dann war der Fall erledigt.

    Abgesehen von diesem einen Fall fällt mir tatsächlich nichts weiter ein, wo ich sagen würde "ich werde komisch angeguckt oder angesprochen, weil ich keinen Alkohol trinke". Und ich fahre IMMER mit dem Auto, sprich, ich trinke NIE bei solchen Gelegenheiten.

    Ich denke, es gibt beide Szenarien, die gleichberechtigt nebeneinander stehen können:
    Feiern, bei denen es außer Alkoholika nichts anderes zu trinken gibt und bei denen man sich unwohl fühlt deswegen, weil man nicht mitbedacht wurde.
    Und Feiern, bei denen es ganz natürlich auch nicht-alkoholische Getränke gibt und wo kein Gewese darum gemacht wird, wer nun Alkohol trinkt und wer nicht.

    LG,
    Anne

    Ich komme gut klar bisher, 1-2 x dachte ich so "harter Tag, scheiß Kälte und alles so dunkel, wie schön wäre jetzt ein wärmender Sherry". Aber das ging auch vorbei und ich glaube wirklich, dass häufigere Pausen das Gehirn irgendwie umpolen. Also nicht richtig umpolen, aber dass man merkt "es geht auch ohne".
    Früher hätte ich in so einer Situation abends einen Baileys oder auch einen Sherry getrunken. Es gab Zeiten, da habe ich mich um 18 Uhr drauf gefreut, um 20 Uhr, wenn zu Hause Ruhe im Karton ist, meine Me-Time mit meinem Leckerli zu haben.

    Das ist zum Glück vorbei. Wahrscheinlich auch, weil ich jetzt wesentlich weniger Stress in meinem Leben habe als noch vor 5 oder 10 Jahren und ich endlich die Kapazitäten habe, meinen Konsum kritisch zu beobachten und bewusst auch mal für eine gewisse Zeit "nein" zu sagen. Und je öfter ich das tue, und je länger die Pausen werden, desto weniger Craving habe ich. Es vergeht wirklich mit der Zeit.

    Und dennoch trinke ich auch gern Alkohol, weil er mir schmeckt und weil ich auch das Gefühl mag, was damit einher geht. Ich will mir den Genuss nicht verbieten. aber ich will eben auch nicht, dass aus dem Genuss eine Gewohnheit wird, die langsam in eine Sucht abgleitet. Ein Ersatzprodukt dafür brauche ich nicht, ich trinke jetzt halt Tee oder Leitungswasser.

    Ich habe ein sehr kritisches Auge auf meinen Konsum und wenn ich das Gefühl habe "Endlich Feierabend, ich freue mich auf mein Bier nachher", dann weiß ich: Es ist Zeit für eine Pause, mindestens zwei Wochen lang, besser noch länger. Ich glaube nicht, dass ich dieses Gefühl öfter als 5 Mal in 2025 hatte.

    Momentan klappt das trotz dieser Superscheißwinterkälte, die mich von innen her zersetzt, total gut. Die 22 Tage jetzt waren echt easy auszuhalten.

    Und bei Euch so?

    LG,
    Anne

    1/3 ist jetzt rum, weiter so!

    Ich habe uns für gestern Abend einen alkoholfreien Wein gekauft... dachte ich. Es war "entalkoholisierter Wein" mit einem Alkoholgehalt von unter 0,5%.
    Ich möchte konsequent sein und habe ihn weggestellt und wir haben stattdessen Tee und Wasser getrunken, war auch schön :D

    LG,
    Anne

    Miss Ellie , dann spürst Du jetzt genau, in welchen Situationen Du gern trinken würdest, oder? Bleib stark, Du schaffst das!

    Ich komme gut klar gerade, habe aber im letzten Jahr auch schon viele Pausen gemacht, jeweils zwischen 2 und 8 Wochen. Und ich merke, dass sich das auf mein Bedürfnis nach Alkohol auswirkt. Ich habe jahrelang nahezu jeden Abend Alkohol getrunken. Nicht viel, aber eben sehr regelmäßig. Das durchbreche ich immer leichter, je öfter ich Pausen einlege, die auch mal ein paar Wochen dauern. Den Dry Jan schaffe ich auf jeden Fall, aber da wir am 01.02. in den Urlaub fahren, werde ich dieses Jahr keinen Dry Feb schaffen, denn im Urlaub gibt es einfach zu viele ganz spezielle Leckereien, die leider auch ein paar Umdrehungen haben (alkoholfreie Version davon gibt es nicht).

    Wenn ich doch auch nur halb so gut auf Schokolade verzichten könnte... #hmpf

    LG,
    Anne

    Wird nur übertroffen vom heimischen Leitungswasser nach einer Reise :)

    Ja, absolut!

    Eigentlich trinke ich gar kein Mineralwasser mit Sprudel mehr, sondern nur noch stilles Wasser, meist aus der Leitung (zu Hause, im Büro haben wir so einen Leitungswasseraufbereitungsautomaten (was für ein Wort!), der auch stilles Wasser ausgibt).

    LG,
    Anne

    Jährlich, bin aber auch schon über 55 und habe Krebs in der Familie (Eltern beide an Krens gestorben). Meine Gyn. tastet seit 2 Jahren auch jeweils den Enddarm mit ab.
    Trotzdem lasse ich keine IGEL-Leistung machen, weil ich eh jährlich Brust-US uns Mammo bekomme, wegen meines Risikos. Die anderen Krebsarten, wie Zervix- oder Uterus-Krebs find für mich nicht so einschüchternd.

    LG,
    Anne

    Ich finde die Diskussion zum alkoholfreie Getränke total interessant gerade, denn außer alkoholfreiem Bier habe ich bisher noch nie etwas alkoholfreies getrunken, das mir schmeckt. Und selbst das alkoholfreie Bier war dann nicht so gut, wie alkoholhaltiges.

    Deswegen ist es bei mir tatsächlich eher so, dass ich keinen "Ersatz" für den Geschmack brauche, sondern es tatsächlich einfach mit Wasser oder Tee oder auch mal einen Kakao gut hinkomme, wenn ich abstinent bleiben möchte.

    Im Sommer finde ich das aber total schwer, weil dann ein frisches Bier oder Radler oder eine frisch-fruchtige Weinschorle beim Sonnenuntergang eines heißen Sommertages für mich irgendwie zusammengehört und für mich ein richtiger Genuss ist und ich kann mir dazu auch keinen alkoholfreien Wein oder Bier vorstellen.

    Das einzige, was ich für mich aus dieser Diskussion bisher an alkoholfreiem Ersatz mitgenommen habe, ist, dass es alkoholfreien Rum gibt und dieser Solero-Cocktail, den Monchichi genannt hat, der für mich attraktiv klingt.

    LG,
    Anne

    Ein großartiges und gesundes neues Rabenjahr 2026 - ich freue mich darauf, mit Euch zu lachen, zu bibbern, zu hibbeln, zu freuen, zu grübeln, zu lernen und vielleicht auch mal zu weinen oder zu wüten.

    2026 - here we are... #rabe#rabe#rabe#rabe#rabe#rabe#rabe

    LG,
    Anne

    So, ich fange dann mal an:
    Bis jetzt keinen Tropfen (das Jahr ist jetzt 15 Stunden alt #lol), weil wir Silvester glatt verpennt haben und der Piccolo zum Anstoßen noch ungeöffnet im Kühlschrank steht. Wir haben gestern Abend zu zweit eine Flasche Rotwein geleert und sind dann gegen 22:30 Uhr ins Bett gegangen, gegen Mitternacht durch die Knallerei im Halbschlaf registriert, dass das neue Jahr beginnt und einfach weitergeschlafen :D
    Entsprechend habe ich den letzten Tropfen Alkohol am 31.12.2025 gegen 22 Uhr zu mir genommen #zaehne

    Und Ihr so?

    LG,
    Anne