Beiträge von Annie

    Annie Hier, selbe Stadt,

    Sorry, aber das glaub ich nicht, denn wir waren hier im Ort außerhab der nämlichen Stadt in zwei Arztpraxen. ;-)


    Tenor war: so spät wie möglich, weil in den letzten Jahren doch einige Stämme mehr dazugekommen sind, Tendenz steigend.

    Ja, mittlerweile gibt es ja Gardasil 9, das sogar gegen 9 Stämme konzipiert ist.

    Das scheint auch bitter nötig zu sein, denn es ist zwar so, dass 70% aller HPV-Infektiobeb durch die Stämme 16 und 18 ausgelöst werden, die übrigen 30% aber durch viele andere Stämme.

    Insofern bin ich sogar froh, dass wir uns erst so spät konkret mit der Impfung beschäftigen, weil die Impfung, die wir nehmen würden, dann die 9er ist und damit ein größeres Spektrum abdeckt, als die Impfung vor ein paar Jahren noch.

    Gelesen hab ich auch, dass man den Impfstoff, mit dem man begonnen hat, als weiter impfen soll, selbst wenn zwischenzeitlich ein neuer Stoff mit mehr Wrkkomponenten auf den Markt kommt.


    die beide Söhne im entsprechenden Altzer haben, und selbstverständlich lassen sie die Jungs NICHT impfen...muss ja nicht sein, wenn die Mädels jetzt alle geimpft werden

    Argh #haare.

    Ich denke, dass, wenn ich mich erst einmal dazu durchgerungen habe, überhaupt gegen HPV impfen zu lassen, es dann auch den Junior "erwischen" wird. Alle oder keine(r).


    Alle die hier sagen, sie ließen die Kinder impfen: Machen die das in dem Altern (14?) anstandslos mit, wenn ihr das wollt? Oder wollen die selbst entscheiden? Ich frage nur interessehalber.

    Hier ist es so, dass die Große die Treiberin ist.

    Sie will es unbedingt, auch weil eben alle Mädels in ihrer Klasse schon geimpft sind. Sie pusht mich und ich muss sie ein wenig bremsen, damit sie sich auch andere Infos als "Empfehlung der Klassenkameradinnen" und "Flyer des Impfherstellers" in ihre Entscheidung mit einbezieht.

    Das ist hier wohl nicht so verbreitet, sich VORHER vernünftig und umfassend damit auseiander zu setzen.


    Hier herrscht schon die Meinung vor "Geimpft bedeutet, ich bekomme keinen Gebärmutterhalskrebs" und das ist ja so nicht ganz richtig.


    Edit Nele :

    Ich zumindest bin nicht geimpft, bin 50 Jahre alt, hatte mehr als einen Sexpartner, habe noch nie einen auffälligen Abstrich gehabt (meine beiden Eltern sind aber an unterschiedlichen Krebsarten gestorben und ich bin da allgemein sehr alert) und Genitalwarzen hab ich keine.

    Ich mag sicher schon längst infiziert sein, aber in den allermeisten Fällen heilt eine HPV-Infektion folgenlos aus.

    Es bedeutet also nicht: HPV-infiziert = Krebs.
    Sowas hörst Du mein Arzt auch eher nicht...


    LG,

    Anne

    Für mich und uns begegnen wir den Punkten 1-3 mit Aufklärung, Verstand und Aufmerksamkeit (traue ich meiner Tochter absolut zu).

    Aber der Rest müsste sich doch durch Aufklärung und Verstand abdecken lassen.

    Ja, genau, aber wenn die einzige ärztliche Aufklärung im Rüberreichen des Impfstoffhersteller-Flyers ist und die Bemerkung, dass die eigenen Kinder auch geimpft wurden, dann finde ICH persönlich (!) das etwas dürftig.

    Ich fragte nach, ob ein lebenslanger Schutz besteht und die Antwort war "nach heutigen Kenntnisstand, ja". Nun... ich fand beim Recherchieren anderes, nämlich dass "man heute noch nicht sagen kann, wie lange die Impfung hält, dafür sei sie noch zu frisch".


    Ich gebe zu, ich bin eine recht anspruchsvolle Mutter bzw. Patientin, ich möchte vernünftig und umfassend beraten werden und nicht einfach nur den bunten Flyers der Pharmafirma als Entscheidungshilfe bekommen.

    Offenbar ist allerdings nicht jede Mutter und nicht jedes Mädchen in unserem Dunstkreis hier so gestrickt und genau deswegen ist es mir extrem wichtig, dass meine Tochter lernt, diese Infos richtig zu lesen und zu bewerten und sich zusätzlich noch selbst zu informieren.


    Heute habe ich für meine Tochter nun ein paar "neutralere" Infos zusammen getragen und die werfen ein leicht anderes Bild auf die Impfung.

    Das bedeutet nicht, dass ich gegen die Impfung bin. Es bedeutet nur, dass ich sehr skeptisch bis renitent werde, wenn nicht alle Infos vorher objektiv auf den Tisch gelegt werden.


    BTW: Wir (die Große und ich) waren eben bei der Hausärztin zur Auffrischung von Tetatus, Diphterie, Petussis und Polio (Boostrix Polio)

    Was kam da zur Sprache? - HPV.

    Welche Infos bekamen wir dort? - Broschüre des anderen Impfstoffherstellers #haare.

    Das ist doch keine objektive Impfberatung.

    LG,

    Anne

    Welche Sorge hast Du denn bzgl. der Impfung?

    Wenn Du mich damit meinst - meine Sorgen sind konkret:

    - Dass die Impfung "falsche Sicherheit" vermittelt, weil damit der Gedanke einher geht "ich bin jetzt ja vor Gebärmutterhalskrebs geschützt"

    - Dass die Impfung nicht lebenslang wirkt, man das aber nicht auf dem Schirm hat bzw. nicht weiß

    - Dass die impfungs nicht gegen alle Stämme wirkt, die für die spätere Krebsentstehung verantwortlich sind

    - Nebenwirkungen

    - Hilfsstoffe, die etwas auslösen könnten


    Das sind so meine persönlichen Punkte.


    LG,

    Anne

    Und wie war der erste Gyn-Termin?

    Danke für's Nachfragen :)

    Kennenlernen erstmal, sie waren allein im Gespräch, meine Große und die Gyn, ich wurde nur dazu geholt, als es um die HPV-Impfung ging (Update siehe HPV-Thread).


    Die Ärztin ist super sympathisch, in der gleiche Praxis, in der auch meine Ärztin ist (2 Gyn, sie ist bei der einen, ich bei der anderen Ärztin). Die FÄ sagte ihr, dass sie erst wirklich untersucht würde, wenn das Thema Geschlechtsverkehr wirklich sehr akut wird, ansonsten sind es erstmal nur Gespräche.


    Und mein Sohn... der kleine Schisser, er hatte vorher echt riesige Angst,... macht das sooo toll. Nur gechillt heute Nachmittag, viiiiel gekühlt, keine Schmerzen, keine Nachblutung, Spaghetti Bolo hat er gut gegessen, auch gut getrunken.

    Jetzt, zur Nacht, wollte er etwas Ibu, hab ich ihm gegeben und fertig. Echt super, hab ich ihm auch paar Mal gesagt, wie toll er das in meinen Augen alles gewuppt hat. Wenn das so bleibt, geht er morgen wieder zur Schule, nur eben ohne Sport.

    Ja, es war ein langer Tag, ich bin sehr erleichtert und ich trinke gerade mein 3. Radler ;-)

    Morgen lassen die Große und ich zusammen Tetanus, Diphterie, Pertussis und Polio auffrischen und dann kehrt hoffentlich etwas mehr Ruhe ein.


    LG,

    Anne

    Ich werde es nicht nutzen, aber ich finde es sooo toll, dass Ihr Euch so ernsthaft um eine Lösung dieses Problems gekümmert habt, dass am Ende sogar eine 100%-Lösung für alle dabei heraus gekommen ist.


    Das habt Ihr wirklich super gemacht, danke dafür, dass Ihr damit so vielen Userinnen hier nun helfen könnt #super


    LG,

    Anne

    Wir sind gerade von der Gyn zurück (meine große war zum ersten Mal dort zum Kennenlernen) und sie hat mich dann zum gespräch dazu geholt, als es um die Impfung ging (weil die Große wohl gesagt hat, dass ich da nicht so richtig von überzeugt bin, sich aber impfen lassen möchte, weil "alle anderen Mädchen in meiner Klasse auch geimpft sind" #haare - argh, wo ist dieses vernünftige Kind hin ?!).


    So, bei der Gyn bekamen wir dann einen flyer dazu vom.... Impfstoffhersteller #haare.

    Und das war die einzige Inforquele (außer, dass die Ärztin selbst ihre Mädchen auch hat impfen lassen) und dass eben für die Jungen auch eine Impfung empohlen wird mittlerweile.


    Gerade habe ich ihr den hier verlinkten Report-Mainz-Bericht gezeigt und sie versteht mein Zögern, will aber trotzdem geimpft werden.


    Ich bin immer noch nicht sicher und die Große macht Druck, dass ich doch endlich "ja" sagen soll (ich weiß gar nicht, ob mein Einverständnis mit 15 J überhaupt noch erfordelrich ist?).


    LG,

    Anne

    Ach, danke schön, das ist echt lieb von Euch.


    OP verlief prima, ich durfte ihn in die Narkose begleiten und war dann auch gleich im Aufwachraum dabei. Er war wie betrunken, das war schon strange. Die Fahrt nach Hause (halbe Stunde) war auch OK.

    Nun sitzt er in seinem Bett, kühlt und internettet wie wild. Spaghetti Bolo darf er heute essen hat der Chirurg gesagt und sein Lieblingseis wartet auch im TK-Fach.


    Die Wunde sieht schon irgendwie wüst aus, aber am meisten fällt seine "dicke Lippe" auf, die er riskiert hat ;-)

    Der Chirurg meinte, es sei ganz zuversichtlich, dass der bliebende Zahn innerhalb der nächten Wochen seinen Weg nach unten in die Lücke findet.


    Er hat es trotz Angst und Aufregung echt super gemacht. Nun hoffen wir, dass es nicht nachblutet und gut heilt.

    *ufz*


    LG,

    Anne

    Danke Euch beiden, fibula und Bidi .


    In einer Stunde fahren wir los und er ist bisher sehr souverän, isst nicht, trinkt nicht mehr. Perfekte Vorbereitung von unserer Seite würde ich sagen ;-) Nun muss noch anatomisch alles gut klappen und die Ärzte für Anästhesie und Kieferchirurgie sollten einen guten Tag haben ...

    Ein Bäcker ist nebenan, da ist das Warten sicher angenehmer. Eine Stunde soll es dauern, das wird schon.

    Mein Mann kommt auch mit, weil er momentan noch frei hat und daher ggfs. den Junior morgen noch zu Hause betreuen kann und dann wissen sollte, worauf zu achten ist. Zum Fädenziehen nächste Woche muss er allein mit dem Junior.


    fibula : Ich finde mit einem Kindergartenkind an der Seite ist es auch nochmal etwas anders, da ist irgendwie der Beschützer-Instinkt noch ausgeprägter, finde ich. Gut, dass Du bis zum Einschlafen dabei bleiben konntest. Meine Große hatte mit gerade 4 eine Polypen- & Paukenröhrchen-OP, da war ich total hinüber. Es gab einen Scheiß-egal-Saft, aber bis zur Vollnarkose durfte ich sie nicht begleiten. Dagegen ist das heute irgendwie ein Spaziergang. Andererseits ist die Große generell tougher als der halbstarke Pubi.


    Heute Abend hat die Große ihren ersten Gyn-Termin, da bin ich auch mal gespannt. Ich denke, es wird erstmal nur geredet, aber plötzlich ist sie so groß (und ich bin da irgendwie überhaupt nicht empfänglich für solche Gedanken, aber es gibt so Themen, an denen ich dann doch plötzlich emotionaler werde).


    Sorry für SLP-Zuschwallern, ich überbrücke gerade hier die Wartezeit bis zum Losfahren...


    LG,

    Anne

    Mogen ist die OP und ich bin schon ziemlich aufgeregt deswegen.

    Er wird eine kurze Vollnarkose bekommen und ich hoffe, ich kann ihn so lange begleiten, bis er wirklich schläft.


    Mal schauen, wie die Tage danach für ihn werden, wie lange er keinen Sport machen darf und wie es die Tage danach mit dem Essen klappt, wann er wieder zur Schule kann. Und im besonderen, wie die Schmerzen danach sind. Aber vor allem natürlich, ob sich der bleibende Zahn dann irgendwann von selbst auf den Weg in die Lücke macht.


    Ach Mensch... jetzt liegt er hier neben mir im Bett und pennt... für morgen habe ich ihm schon nahezu endlos WLAN zugesagt: vorher, damit er von der Angst abgelenkt ist und nachher, damit er im Falle von Schmerzen abgelenkt ist.


    Andere Userinnen hier haben wesentlich schlimmeres zu managen, auszuhalten, zu überstehen und doch kann ich meine Angst nicht weggdrängen.


    Sorry für's Zutexten.


    LG,

    Anne

    Wow, aufregend, mutig und ein wundervolles Projekt.

    Ich gönne es Euch von Herzen und bemitleide mich ein wenig selbst, weil es zum Zeitpunkt der Geburten unserer Kinder, sowas noch nicht gab (also überlappende Elternzeit / Vätermonate, die der Staat großteilig bezahlt).


    Ich hab ein Buch namens "Abenteuer Elternzeit" gelesen und könnte es Dir gern zum "Mundwässigmachen" schicken. Da beschreibt eine Journalistin und Babymutter, wie sie in der Elternzeit als Familie nach Syrien reisten (kurze Zeit später kam es zum Bürgerkrieg und sie konnte noch die ganzen tollen Kulturdenkmäler sehen, bevor sie zerstört wurden).


    LG,

    Anne

    Ok...Menschen kommunizieren untetschiedlich. Im RL oder in Foren. Und eine „Lösung“ von der alle begeistert sind wird es wohl nie geben.


    LG Kiwi

    Zustimm.


    Insofern finde ich es total gut, dass es im Forum auch Threads wie diesen her gibt, denn ich habe hierbei eine Menge über die unterschiedlichsten Online-Kommunikationsverhaltensweisen gelernt, ebenso wie stark sich Bedürfnisse, um sich und seinen eigenen Seelenfrieden zu schützen, unterscheiden könnne.


    LG,

    Anne

    hatte man diese Diskussion nicht schon öfter ?

    Es gibt keine Lösung die allen gerecht wird. Und ein unterforum Gewalt ist eine Zumutung für die mods, meiner Meinung nach....

    Und ein nur zeitweise zugängliches Unterforum wäre gerade für Leute in akut schwierigen Lebenssituationen eher ungünstig.

    Das hatten wir schon 2012 hier mal, das Extraforum wurde 2014 (oder so) wegen des großen Aufandes wieder geschlossen.


    Ich fand es "super", dass es diesen geschützen Rahmen gab, weil ich da so unendlich viel über dieses Thema gelernt habe, dass es mich noch heute beeinflusst.


    Aber ich konnte auch gut akzeptieren, als diese "Phase" vorbei war und das andere Forum bewusst geschlossen wurde, u.a. auch weil der Moderationsaufwand so groß war, aber auch, wei die Mods sich nicht diese ganze emotionale Verantwortung aufbürden konnten/wollen - zwei für mich absolut nachvollziehbare Gründe.


    Es gab noch irgendeine Ausweichmöglichkeit, aber da konnte ich nie Fuß fassen.


    #rose


    LG,

    Anne

    :) Die Ignore-Jungfräulichkeit. Sehe ich ein.


    Allerdings ignorierst du nach wie vor niemanden, sondern du nimmst nur eine Nebenwirkung der Funktion als Werkzeug. Solange du noch nie einen von dir ausgeblendeten Thread oder einen zugeklappten Beitrag gesehen hast, solange darfst du weiterhin mit Recht behaupten, du hättest noch nie jemanden ignoriert. Finde ich.


    Sieht das jemand anders?

    Genau, die Jungfräulichkeit ;-)

    Ich mag Deine Art, quer zu denken, auch wenn es mir manchmal (nicht in diesem Fall, versteht sich !) ein Augenrollen entlockt.


    LG,

    Anne