Beiträge von Annie

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    Ich denke, dass Kinder sich glücklich schätzen können, deren Mütter den Wunsch verspüren, ihnen eine heile Kindheit zu ermöglichen, nicht die Fehler der vorherigen Generation zu wiederholen, die eigenen Kinder bedingungslos zu lieben.

    Das.

    Und auch den Fall, dass die Mütter sehr mutig sind, die sich trotz ihrer widrigen Erfahrungen in der eigenen Kindheit bewusst auf das Abenteuer einlassen, beseelt von dem Gedanken, das Kind so zu lieben, wie es das verdient und auch braucht.


    Ich finde mich sehr bei Bioschnitte  annielu und bei enfj-a wieder.


    Ich wollte nie Kinder, weil ich nicht wollte, dass sie so eine Kindheit erleben müssen, wie ich sie hatte.

    Dann traf ich den richtigen Mann und mit 32 hat sich meine Einstellung völlig geändert. Ich wollte, er wollte und so haben wir uns ganz bewusst und aus vollem Herzen (und auch mit gestrichen vollen Hosen) dafür entschieden, uns auf das Abenteuer Kinder einzulassen.


    LG,

    Anne

    Vitamin D (mit K2), B-Vitamine und Magnesium, vielleicht so 1-2 x die Woche.

    Der großen habe ich mal Eisen verpasst, weil müde, appetitlos und starke Mens. Aber die Eisenkur ist jetzt vorbei.

    Wir sind alle vier omnivor.


    LG,

    Anne

    Ja. Aber offensichtlich wollen das genügend sehen sonst würde es ja nicht produziert werden

    Genauso die ganzen klatschblättchen und entsprechenden Seiten

    Ja, so ist das.

    Das ist genauso wie mit ungesunden Industrielebensmitteln, Alkohol und Nikotin und was weiß ich noch alles. Es gibt dafür einen (psychologischen) Markt.

    Für mich ist es eine Henne-Ei-Frage:

    Wollen Menschen das und die Medien liefern einfach nur, was der Markt will?

    Liefern Medien das, von denen sie denken, dass es die Menschen konsumsüchtig und mental dumm macht und die Menschen fallend darauf rein?


    Mehr als eine Sendung GNTM und DSDS habe ich nicht geguckt (wollte wissen, was das ist) und auch die BLÖD habe ich nur ein paar Mal in meinem Leben gelesen.

    Aber offenbar bin ich damit in der Minderheit in diesem Land. Warum ist das wohl so? Weil die Menschen in unserem Land "dumm" sind?
    Ehrliche Frage an claraluna .


    Deswegen sage ich ja, ich kann mich auch entschließen da nicht mitzumachen

    Ich glaube, dass das nicht so leicht ist, wenn man so sehr darauf geprägt wurde "zu gefallen", wenn man denkt, das sei normal.

    Ein wankendes Weltbild hat niemand gern und es erfordert unglaublich viel Stärke da auszusteigen. Das gilt für Glaubensgemeinschaften wie auch für Bilder und Glaubenssätze, die man jahrelang aufgesogen hat.

    Wäre das "Aussteigen" so einfach, würden das sicher viel mehr Menschen tun, so ganz allgemein gesprochen.


    Ich sehe das anders. Ja, es ist Teil dieses Jobs, in der Öffentlichkeit zu stehen, aber Menschen dürfen aufgrund ihrer Berufswahl nicht zu Zielscheiben werden, mit denen jede Art von Umgang erlaubt ist.

    So ist es.

    Es wäre doch mal schön, wenn die Medien sich ihrer Verantwortung für "gesellschaftlich relevante Prägung" bewusst würden und mal anfangen würden, entsprechend zu berichten.

    Was würde dann passieren?

    Niemand will diese Langeweile oder das Moralinsaure lesen?

    Ich wünsche es mir trotzdem.


    LG,

    Anne

    Ansonsten wer gibt irgendjemand das Recht so über andere Menschen herzuziehen und fertig zu machen. Das ist ja leider ein großes Problem im Internet, weil einfach jeder alles sagen kann und es auch tut und dabei völlig anonym bleiben kann.

    Da stimme ich Dir völlig zu und möchte ergänzen, dass das auch außerhalb des anonymen Internets passiert und zwar oft und sehr krass.

    Es gibt gewisse Zeitschriften, die Promis jedes mal bewerten ("da hat sie wohl die Tischdecke ihrer Oma aus dem Schrank geholt und sich über Nacht ein Kleid geschneidert" oder auch vermeintlich positiv konnotiert "wie 60 sieht XXX wirklich nicht aus" (was meiner Meinung nach den Druck erhöht, sich mittels drastischer und weniger drastischer Mittel jung halten zu müssen, damit man eben nicht als Frau "alt" aussieht).

    Und es kommen halt Sendungen wie DSDS, Bachelor, etc. dazu, die Frauen permanent bewerten und vor allem krass ABwerten ("Stimme hast du keine aber geile Titten").

    Hallo?!


    Wenn so etwas seit Jahrzehnten und öffentlich bewusst und ohne Skrupel ausgelebt und einem Millionenpublikum serviert wird, dann macht das was mit der Gesellschaft und zwar nichts Gutes.


    In Würde nicht dem allgemeinen Schönheitsbild entsprechen zu können und in Würde altern zu können, ist meiner Meinung nach hierzulande nicht mehr möglich.

    Just my 2 Cents.


    LG,

    Anne

    Das Mädchen war 16 (!), als sie bei GNTM mitgemacht hat. Und dieser Influencer-Scheißdreck ist schon auch sehr verlockend, weil man da, ohne auch nur irgendwas zu können oder zu leisten, an Kohle kommen kann. Es ist da irgendwie schon auch auch an den Eltern, diesen jungen Leuten klarzumachen, dass das alles großer Mist ist.

    Sie hat sich umgebracht, am 6. Geburtstag ihres Sohnes.

    Ja, das ist victim blaming. Und geschmacklos.

    Sorry.

    Das!


    LG,

    Anne

    Annie

    Wenn es dann *oops* doch 183 Tage geworden sind, ist das Kind halt schon in den Brunnen gefallen und die Personalabteilung hat den Ärger bzw. will ihn von vorneherein ausschließen.

    #idee1 Verstanden, danke.

    Allerdings hatte ich halt versucht, mit dem Vorschlag "einmal im Jahr für max. 3 Wochen am Stück innerhalb der EU" das alles zu vereinfachen.

    Das ist mir offenbar nicht geglückt (oder es wird aus Prinzip abgelehnt? - ich muss wirklich mal mit der BG sprechen).


    LG.

    Anne

    HIer ein Artikel, der das relativ ausführlich erlärt: Homeoffice & Grenzgänger

    Danke für den Link, der ist wirklich informativ. Ich muss das alles erst einmal sacken lassen.


    Mal ein paar Askpete:

    - Im Ausland erbrachte Arbeitsleistung muss auch im Ausland versteuert und versichert werden. Für Genzgänger gibt es Vereinbarungen (Doppelbesteuerungsabkommen), die eingehalten werden müssen.

    - Wenn er AG das Arbeiten z. B. aus der Ferienwohnung im Ausland offizell erlaubt, muss er damit rechnen dass er dort eine Betriebsstätte zugerechnet bekommt. Dann wäre er in diesem Land u. U. selbst steuer- und sozialabgabenpflichtig, obwohl er von sich aus gar keine Niederlassung betreibt.

    Kann ich alles nachvollziehen, sollte aber nicht zutreffen, wenn man unter 183 Tagen im Ausland arbeitet, oder?


    Es kommt auch noch dazu, dass auch das Homeoffice unter den Arbeitsschutz fällt.

    Jein. Das ist bei uns so geregelt, wie Elektra schreibt:

    Deswegen schicken die AG ihre Mitarbeiter offiziell nicht ins "Homeoffice", sondern nur zum "mobilen Arbeiten"

    Genau.

    Es wird bei uns peinlich genau darauf geachtet, dass es nicht "Home Office" heißt, weil dann der AG auch für ergonomische Ausstattung etc. sorgen müsste. Und deswegen sollen 40% der Arbeitszeit auch nicht überschritten werden, sprich: man muss die Mehrheit der Arbeitszeit im Büro verbringen.


    LG,

    Anne

    Mit meiner liebsten Freundin in unser Lieblingsrestaurant gehen und dort stundenlang quatschen

    Die Kinder dürfen wieder raus in die Schule, zu Freunden, Fußball findet für den Junior wieder statt.

    REISEN

    FRÜHLING

    Alleinzeit

    Sauna


    LG,

    Anne

    Meine Vermutung würde dahin gehen, dass der AG davon ausgeht, dass dort dann doch mehr Urlaub gemacht wird als gearbeitet. Und sich über die versicherungsrechtliche Schiene (BG) rausredet. Was ja auch an sich nicht ganz unbegründet ist.

    Ja, das vermute ich auch fast und genau deswegen ist es mir so wichtig, deren Argumentation zu verifizieren.

    Ist es nur vorgeschoben und hält einer echten Überprüfung nicht stand oder ist es tatsächlich ein echtes Thema, das ich als Laiin einfach nicht richtig einschätzen kann?

    Diese Frage würde ich gern klären, bevor ich erneut an HR heran trete.


    (Bei meinem AG wurde Homeoffice immer kategorisch abgelehnt. Nun sitzt unser kompletter Standort seit einem Jahr im Homeoffice und es sind keine Effektivitätseinbußen festzustellen 8o )

    Same here.

    Wobei es durchaus auch Bereiche gibt, die an Effizienz und Erreichbarkeit für Kunden verloren haben.

    Andere Bereiche hingegen haben keine oder sogar positive Änderungen zu verzeichnen.


    Deswegen hat sich das Unternehmen durch diese Erfahrung auch bewegt und verändert die Haltung von

    "5 Tage Büro müssen sein, wir unterstützen bewusst keinen Telearbeitsplatz, weil wir ein direktes Miteinander fördern"

    hin zu

    "2 Tage mobil arbeiten sind okay, 3 Tage sollten wir uns aber schon im Büro treffen".

    Für meinen AG ist das bereit ein Riesenschritt, eine Wahnsinnsentwicklung, nachdem in den letzten 15 Jahren diesbezüglich gar nichts ging.


    LG,

    Anne

    Kann es sein, dass Annies Arbeitgeber nicht die Steuer- oder Sozialversicherungsproblematik sieht, sondern die der Unfallversicherung?

    Gute Frage.

    Es wurde als Grund ausdrücke steuer- und versicherungsrechtliche Gründe genannt, als Beispiel folgte dann das gebrochene Bein im EU-Ausland.

    Aber, wenn das wirklich der Grund ist, warum wird dann rumgeschwafelt statt zu sagen "eine Auslandstätigkeit, die nicht auf Weisung des AG erfolgt, ist nicht von der berufsgenossenschaftlichen Unfallversicherung abgedeckt" und fertig?

    Ich würden diesen Grund ja akzeptieren, wenn sie es sagen würden. Aber sie schwurbeln mehr rum, finde ich.


    Aber bisher klingt das nicht so und deswegen versuche ich über Euch, heraus zu finden, was davon nur vorgeschoben sein könnte und was davon wirklich Bestand hat. Das ist mir noch nicht so ganz klar.


    LG,

    Anne

    Nächste Woche bin ich in Bulgarien bei 5 Kunden und Gurke quer durch das Land. Ich muss für jeden Kunden so eine Genehmigung haben. Da war noch irgendwas mit Berufsgenossenschaft, ich kann Montag mal gucken, da bin ich im Büro. (Vielleicht. Wenn ich hinkomme durch den Schnee 😅)

    Oh wie spannend, ich wünsche Dir eine gute und reibungslose Reise :-)

    Eine Genehmigung? Die A1? Oder was für eine Genehmigung?


    Ich habe noch nie etwas mitgenommen, selbst wenn ich mal keine unserer Konzerntöchter besucht habe.

    Manchmal würde ich gern ein Praktikum für 6-8 Woche in der Personalabteilung machen, um einfach mal hinter die Kulissen zu gucken, was da so abgeht, wovon wir normalen MA gar nichts wissen 8also gar nicht andere Gehälter oder so, sondern einfach nur so "normale" Sachen, wie Dienstreisen, Krankschreibungen o.ä. Was muss die Personalabteilung dafür im Hintergrund alles leisten).


    Ich war schon ewig nicht mehr beruflich unterwegs und mir fehlt das echt. Das letzte Mal war ich im Nov. 2018 in Belgrad.

    Im März 2020 hätte ich nach Prag fliegen sollen, aber das wurde wegen Corona gestrichen. Ähnliches gilt für Mailand, wo ich jetzt im März oder April hätte hinreisen sollen. Hach...


    Umso mehr bewundere ich Dich, dass Du nächste Woche nach Bulgarien fährst. Das klingt für mich sehr aufregend und spannend und dann sogar Kundenbesuche, wow.


    LG,

    Anne

    A1 muss immer. Da sind meine AG immer arg hinterher, das hat Sozialversicherungsgründe.

    OK, wenn ich Dich richtig verstehe sagst Du, dass bei jeder Dienstreise ins Ausland (egal ob morgens hin und abends zurück oder auch länger oder mehrere Länder direkt hintereinander) das A1-Dingens ausgefüllt werden muss?

    Für jede Reise einzeln? Nicht wirklich oder? Wir sind 1700 Leute und bei uns reisen davon bestimmt 400-500 Leute ziemlich viel. Das wäre ja ein irrer Aufwand an Formalitäten? Kann sich da ein Unternehmen eine Art "generelle Genehmigung" ausstellen lassen, weil eben der Geschäftszweck teilweise nur über Reisen erreicht werden kann?


    Spielt es eine Rolle dabei, ob man z.B. Tochterunternehmen, die zum gleichen Konzern gehören besucht, oder externe Veranstaltungen, wie z.B. Kongresse?

    Bei uns gibt es auch Incentives und Awards, bei denen das Unternehmen für die Gewinner eine Reise z.B. nach Malta oder Slowenien oder so organisiert. Dann wird kein Tochterunternehmen besucht und auch kein Kongress, sondern dir Firma organisiert ein nettes Rahmenprogramm für 2-3 Tage.


    LG,

    Anne

    Ich weiß nur, dass diese Geschichte meiner Personalabteilung (Gemeindeverwaltung) auch für 3tägige Dienstreisen zu europäischen Partnerstädten den Schweiß auf die Stirn treibt.

    Das finde ich wiederum sehr merkwürdig, weil Geschäftsreisen ins europäische Ausland bei uns völlig normal sind.

    Natürlich muss ich eine solche Reise offiziell bei uns im Abwesenheitstool eintragen und genehmigen lassen, bevor ich meine Reise buche, aber das war's auch schon. Keine Ahnung, ob und was bei uns im Hintergrund so läuft (HR / Controlling / Tax / Legal), aber ich habe schon viele Reisen gemacht, ohne dass irgendjemand eine Anfrage dazu an mich gestellt hätte. Ich würde meinen, dass da bestimmt irgendwelche Genehmigungen pauschal im Unternehmen angemeldet sind, denn im Normalfall wird bei uns viel gereist.


    Auch Tagestrips sind kein Problem, habe ich schon mehrfach gemacht, nach Portugal oder nach NL, jeweils morgens hin und abends zurück.

    Ich war auch schon 2 Wochen am Stück in Portugal, Wochenende inklusive.

    Alles kein Thema bei uns, ich musste nie irgendwas zusätzlich ausfüllen wegen Steuer oder Versicherung oder so.


    Eine Entsendung (A1) ist das nicht wirklich, weil ich ja für mein Unternehmen verreise, bei dem ich angestellt bin, auch wenn ich dort ein Tochterunternehmen besuche und eben auch nur kurze Zeit unterwegs bin (also nicht 6 Monate entsandt).


    So richtig habe ich deine Frage auch nicht verstanden, geht es dir um Arbeitserlaubnis im Urlaub im Ausland? Wer sollte dich hindern am Strand in dieser Woche zu arbeiten?

    Bisher war es bei Dienstreisen immer so, dass das im Auftrag der Firma war, es also im Sinne des Unternehmens war, dass ich irgendwo hin reisen musste/konnte/durfte/wollte. Die Firma hat sämtliche Kosten übernommen.


    Was ich jetzt aber möchte ist, dass ich mich privat irgendwo einbuche bzw. irgendwo hin reise, z.B. in ein Ferienhaus nach Dänemark. Anreise und Unterkunft und Verpflegung zahle ich privat.

    Allerdings würde ich dort nicht privat urlauben, sondern tagsüber arbeiten und dann nach Feierabend urlauben.

    Und genau das erlaubt mein Arbeitgeber nicht mit der Begründung auf unterschiedliche Versicherungs- und Steuerregelungen (wäre ich z.B. unfallversichert, wenn ich im Ferienhaus in DK ausrutsche, mir ein Bein breche und dann ärztliche Hilfe bräuchte?).

    Angeblich soll so etwas von Land zu Land unterschiedlich geregelt sein, auch innerhalb der EU, sodass mein Arbeitgeber klar sagt:

    Woanders arbeiten als im Büro - ja, aber nur in Deutschland, nicht im Ausland.


    Das scheint ähnlich zu sein, wie Dein Fall hier (der allerdings so klingt, als würde er immer in Polen arbeiten und nicht unter 183 Tagen, oder?):

    Annie, ich habe vor drei Jahren mal versucht von einem deutschen Unternehmen aus einen Angestellten in Polen lebend und arbeitend zu bekommen. Das ist praktisch unmöglich, da unterschiedliche Sozialversicherungen zum tragen kommen.

    Es gibt eben die 183-Tage-Regelung, also, dass gar nichts an irgendwelchen Formalitäten anfällt, wenn man unter 183-Tage im Ausland ist bzw. "einen wesentlichen Teil des Jahres der Arbeit in dem Land nachgeht, in dem der Arbeitgeber gemeldet ist und das andere Land nur kurz besucht".

    Deswegen verstehe ich das Argument meines AG nicht wirklich.


    LG,

    Anne

    Bist Du bei Deinen Recherchen schon auf die A1-Bescheinigung gestoßen? (Ähnlichkeiten mit dem Passierschein A 38 sind rein zufällig...)

    Ja, bin ich tatsächlich, aber bisher war mein - zugegebenermaßen laienhaftes Verständnis - davon, dass das nur zum Tragen käme, wenn die 138-Tage-Regelung überschritten würde, aber ich bin da jetzt nicht völlig sicher.

    Also, wenn Du dazu mehr weißt, dann wäre ich Dir für Details dankbar.


    LG,

    Anne

    Hallo in die Rabenrunde,


    hier tummeln sich doch so viele erfahrene und professionelle Rabinnen aus allen möglichen Bereich, sodass ich mal wieder Euer Wissen anzapfen möchte.

    Ja, ich weiß, der Zeitpunkt mitten in der Corona-Krise ist denkbar ungünstig, aber ich grüble für die Zeit nach Corona bereits daran herum, meinen Arbeitsalltag zu verändern.


    Bisher hat mein Arbeitgeber, der in DE registriert ist und mich fest angestellt hat, auf einer völligen Präsenzkultur bestanden, wofür es auch wirklich gute Gründe gibt (allerdings auch einige dagegen, aber das ist jetzt erst einmal egal).

    Mit dem ersten Lockdown im März 2020 wurden wir alle ins Home Office geschickt (wo es eben möglich war, das ist nicht bei 100% der MA der Fall, da viele eben auch technisch arbeiten und entsprechende Arbeitsumgebung benötigen) und bisher kommt das Unternehmen erstaunlich gut durch die Corona-Krise und die Geschäftsführung hat gemerkt, dass vieles remote & online besser läuft als vorher gedacht. Das setzte ein Umdenken in Gang, was zu einer Betriebsvereinbarung "Mobile Work" für die Zeit nach Corona geführt hat. Diese BV besagt, dass man eben nicht mehr 5 Tage im Büro sein muss, wenn man die Arbeit in der gleichen Qualität auch an einem anderen Arbeitsort erbringen kann, sondern nur noch 3 Tage/Woche. Man kann auch 3 Wochen lang für 5 Tage im Büro sein und dann eine Woche am Stück von anderswo arbeiten. Sie gewährt also eine gewisse Flexibilität in der Terminierung der nicht-Büro Tage.

    Allerdings ist all dies auf Deutschland beschränkt.


    Ich regte an, diese Regelung auch auf die EU auszuweiten und, damit es nicht zu überfordernd für das Unternehmen ist, pro Mitarbeiter und Jahr eine einmalige Zeitspanne von maximal 3 Wochen am Stück zu gewähren, in dem ein MA z.B. vom Ferienhaus in Dänemark, Campingplatz in der Bretagne oder Hotel auf Mallorca aus arbeiten darf.

    Das wurde abgelehnt mit dem Hinweis auf "unterschiedliche Regelungen in bezug auf Versicherungs- und Steuerthemen (z.B. Unfallversicherung, etc.) innerhalb der EU".

    Das war allerdings so schwammig, dass mich das noch nicht zufrieden stellt. Ich habe nochmal nachgehakt, aber so richtig an Substanz kam dabei nichts rum.


    Ich würde gern mit etwas mehr Substanz erneut an unsere Geschäftsleitung herantreten, aber bisher finde ich nicht wirklich etwas Belastbares dazu in den Weiten des Internets und manche Infos sind auch schon etwas älter, sodass ich nicht weiß, ob sie überhaupt noch gültig sind.


    Und nun die Frage an Euch Expertinnen in europäischen Sozialversicherungs- und Steuerfragen und auch an alle, die so etwas bereits schon heute leben:

    Ist das wirklich so?

    Das Recht auf "Freizügigkeit" und die 183-Tage-Regel sollten meinen bisherigen oberflächlichen und laienhaften Recherchen zufolge eigentlich keine Hindernisse sein, oder wie seht Ihr das?


    Danke für's Lesen bis hierher und auch schon einmal vorab für Eure Gedanken dazu.


    Liebe Grüße,

    Anne


    PS: Und wer fragt, wie ich auf diese Idee komme: Mehrere Artikel über "Workation" (Work + Vacation) haben mich drauf gebracht.

    Warnung an alle diejenigen, denen das nichts sagt: Bitte sucht nicht danach, wenn Ihr gerade ganz dolles Fernweh habt, sonst geht es Euch vielleicht wie mir und Ihr brecht in Tränen aus vor lauter Sonnensehnsucht #sonne #crying

    Da gleitet die geöffnete Tür unter dem Backofen

    Das ist aber auch wirklich modern, puuuh.... ich würde mich nicht daran trauen, glaube ich.


    Ich hatte schon Herzklopfen, als ich mal das Bullauge von der Waschmaschine abgenommen und in den Geschirrspüler getan habe.

    Mein Mann hat Blut und Wasser geschwitzt ob meiner Aktion und ich musste dann auch noch Zuversicht ausstrahlen, obwohl ich selbst unsicher war, ob das danach alles wieder dicht hält (ging alles gut aus, aber es war schon auch Nervenkitzel dabei...). Ohne Waschmaschine wären wir hier echt aufgeschmissen.


    Ich verstehe Dich also total, aber weißt Du was: Wenn der Kundendienst kommt und das richtet, dann hast Du danach nicht nur einen supersauberen, sondern auch einen perfekt funktionierenden Ofen - yay! :D


    LG,

    Anne