Beiträge von zosa

    Also von 9 bis 18 Uhr im Büro sein ist hier bei Vollzeitjobs normal/erwartet, eher länger. Das ist auch keine 45-Stunden-Woche, sondern maximal eine 42,5-Stunden-Woche (30 Minuten Pflichtpause). Viele meiner Kolleg*innen sind eher von 8 bis 18h da - - obwohl sie eigentlich nur 37 Stunden/Woche müssten.


    Da ist man, wenn man Kinder hat ziemlich schnell abgehängt, wenn einem niemand den Rücken freihält oder man sich fanilienintern nicht gut abwechseln kann (weil einer der Partner fixe Arbeitszeiten und/oder lange Wege und/oder viel Reisetätigkeit hat zb).

    Hm, dann habe ich dich wohl falsch verstanden #weissnicht


    Für mich las sich das so, als seist du der Meinung, dass Tageseltern, die weniger als 5 Kinder betreuen, nicht davon leben können. Prinzipiell. Dazu hätte ich nur ein (oder zwei, beim zweiten bin ich mir was das davon leben können angeht nicht sicher) Gegenbispiele, die ich erwähnt haben wollte.


    Egal, darin, dass die unterschiedliche Bezahlung und die unterschiedlichen Bedingungen, die in verschiedenen Regionen vorherrschen, ungerecht sind UND der Beruf von Tageseltern mehr Wertschätzung (finanzieller und anderer Art) bedarf, sind wir uns wohl einig.

    Preschoolmum Sorry, ich wollte Dich nicht anpiksen. Und ganz bestimmt wollte ich nicht sagen, dass Du oder irgendjemand anders bestimmtes davon leben können muss oder so.


    Ich fand nur Deine Aussage sehr verallgemeinernd (also, dass man nur davon leben kann, wenn man 5 Kinder betreut). Eben weil die Bedingungen so unterschiedlich sind, trifft es wohl nicht auf alle Tageseltern zu.


    Für mich ist ein Betreuungsschlüssel von 1:5 bei unter 3-Jährigen nicht das, was ich nur für meine Kinder wünsche. Machbar ist es, das weiß ich auch und gerade wie du es weiter oben beschreibst, kann ich mir schon vorstellen, dass es nicht nur machbar sondern auch gut ist. Aber generell sollte es so (aus meiner Sicht) nicht geplant werden.

    Individuell ist das nicht, alle Tageseltern müssen das gleiche kosten.

    Das ist hier nicht so. Der Betrag, den Sie pro Kind pro Stunde vom JA erhalten ist fix. Der Betrag, den die Eltern ans JA zahlen ist einkommensabhängig. Und zusätzlich nehmen manche Tageseltern einen individuellen Zuschlag pro Kind oder pro Stunde pro Kind.

    Seit Gesetzesänderung vor - weiß gar nicht mehr, ich glaub 2? 3? Jahren - dürfen Tagesmütter eigentlcih fast nirgends mehr was dazu nehmen. Klar, wo kein Kläger da kein Richter. Ist nur unfair denen gegenüber die sich dran halten. Und den Eltern gegenüber denen gesagt wird sie müssen mehr zahlen.


    Was allerdings ist, jeder Ort hat seine eigenen Regelungen mit der Höhe des Geldes. Innerhalb von wenigen km gibts hier drei sich massiv unterscheidende Gelder, je nachdem ob Landkreis, Stadt oder Nachbarstadt zuständig sind. Auch die Fehlzeitenregelung ist komplett anders.

    Dann bin ich evtl nicht auf dem aktuellen Stand. Als ich mich vor ca 2 Jahren für mein Kind informiert habe, haben Tageseltern teilweise Zuschläge genommen.


    Aktuell ist jedenfalls, dass nicht alle 5 Kinder betreuen (dürfen). Eigene Wohnungen sind hier unüblich.


    Und die Elternbeträge sind hier auch von Stadt zu Stadt bzw Kreis total unterschiedlich. Nicht nur in der Höhe, sondern auch bei der Abhängigkeit von Einkommen, Kinderanzahl oder Träger (bei Kitas). Das ist schon absurd teilweise.

    Ist es echt üblich, dass ein Tageselter so viele sehr kleine Kinder betreut? Ich wüsste nicht, wie das zu schaffen sein soll.

    Kommt auf die Region an. Und die Person, jeder hat da so sein Konzept. Die einen bevorzugen altershomogene Gruppen, die anderen nicht.


    Aber in Regionen, wo die Tagesltern vom Tageselterngeschäft leben wollen und sich nicht nur was dazu verdienen, müssen sie 5 Kinder betreuen. ;)

    Hier bekommen nicht alle Tageseltern eine Pflegeerlaubnis für 5 Kinder - - und leben trotzdem davon. Was sie für die Betreuung bekommen/nehmen dürfte ja auch unterschiedlich sein - - zum einen regional und zum anderen individuell.

    Ist es echt üblich, dass ein Tageselter so viele sehr kleine Kinder betreut? Ich wüsste nicht, wie das zu schaffen sein soll.

    Hier eher nicht. Nicht unüblich, aber eher selten. Tageseltern betreuen hier oft 3 oder 4 Kinder zwischen 1 und 3. In der Krippe sind es oft 10 Kinder zwischen 1 und 3 mit 2 Fachkräften plus entweder weiterer Fachkraft oder Praktikant*in oder ähnliches. Bei der Platzvergabe ist das Alter der Kinder ein wichtiges Kriterium - - da werden normalerweise nicht nur 1-Jährige aufgenommen wenn viele Plätze frei werden.


    In der Gruppe meines Kindes sind es aktuell 8 Kinder (2 mit besonderen Förderbedarf, 2 unter 18 Monaten, 3 zwischen 18 und 24 Monaten, 2 2-Jährige) und es sind in den Kernzeiten mindestens 3 Erwachsene da - - insgesamt stehen 1,5 Erzieherinnen, 1 Kinderpflegerin, 1FSJ und 1 an einem Tag anwesende Auszubildende).


    Leider ist die Situation regional sehr unterschiedlich.


    https://www.bertelsmann-stiftu…haengt-aber-vom-kreis-ab/

    Vielen Dank für Eure vielen Meinungen und Erfahrungen. Nun habe ich viel nachzudenken und mit meinem Mann und meinem Kind zu besprechen.


    Der Wunsch kommt, das kann ich schon sagen, daher, dass sie sich wünscht, die herrschende Ungerechtigkeit abzumildern. Die Idee, einem Mädchen dabei zu helfen, zur Schule zu gehen/nicht verkauft zu werden/nicht früh verheiratet zu werden spricht sie dabei an, weil sie es so ungerecht findet, dass ihre Selbstverständlichkeiten nicht für alle Kinder selbstverständlich sind. Die Werbung von Plan (in ihrer Kinderzeitschrift!) spielt natürlich eine Rolle. Aber der Wunsch ist schon gut begründet und authentisch.


    Sie hat auch ihren Bruder (und mich) überzeugt, dass wir dieses Jahr keinen Baum zu Weihnachten kaufen und isst bewusst weniger Fleisch und beeinflusst/hinterfragt unsere Kaufentscheidungen im Alltag.

    Meine Größe wünscht sich, eine Spenden Patenschaft zu übernehmen. Auf die Idee ist sie gekommen, weil in einer Zeitschrift Werbung für Patenschaften von Plan International lag.


    Ich bin prinzipiell bereit, ihr diesen Wunsch zu erfüllen, wäre halt auch ein Weihnachtsgeschenk, was für sie ok ist.


    Aber taugt das überhaupt was? Kommt das Geld bei den Kindern an? Ist es ok, dass wir Fotos und andere Informationen gegen Geld bekommen?


    Was meint ihr?

    Trin So war das auch nicht gemeint. Ich bin absoluter Sommerzeitgegner. Ich hasse die Sommerzeit schon im Sommer, aber Winter würde sie mich verzweifeln lassen.


    Es ging nur um die Frage, wie es dazu kommen kann, dass SuS an einer Ganztagsschule so wenig draußen sind. In unserem Fall weil das KM sukzessive mehr Unterricht draufgepackt hat.


    Es ist ein Beispiel dafür, warum nicht die Zeit sondern die Bedingungen geändert werden sollten.

    Danke an alle, die ihre Einschätzungen bzgl des Aufwands geteilt haben.


    Anfahrt und Elternmitarbeit ist ja sehr individuell, auch bei anderen Kindergärten. Bei wäre beides kein aufwändiger Faktor, der Weg ist kurz und Elternmitarbeit nicht erforderlich soweit ich weiß (ist auch keine Elterninitiative sondern ein großer Träger, der sehr viele verschiedene Einrichtungen betreibt).


    Wovor ich tatsächlich Bammel habe ist das Anziehen morgens, da ist mein Jüngstes sehr speziell und wir könnten weniger individuell darauf eingehen als bisher. Aber vielleicht gibt sich das bis dahin.


    Ach ich hoffe sehr, dass es uns gut gefällt im Wald und wir dann auch wirklich einen Platz bekommen.

    Trin Das Konzept "unserer" GT-Schule sah vor, dass mittags 90 Minuten für Essen und draußen spielen Zeit ist. Tja, und dann wurden 2 Stunden mehr ins Kontingent geplant und dann nochmal 2 und nun hat mein Sohn nur noch 2mal pro Woche eine lange Mittagspause, und 3mal nur 45 Minuten (und einmal schon ab 745 Unterricht statt ab 835). Da bleibt dann nach dem Essen nur noch wenig bis keine Zeit mehr. Nachmittags ist 2x Unterricht, 3x AG-Zeit. Bei letzterem kommt es halt drauf an was es ist, ob es drinnen oder draußen stattfindet. Verlässlich draußen sind sie 20 Minuten am Vormittag und 2x pro Woche ca 45 Minuten in der Mittagspause. (Ich freu mich immer wenn Unterricht ausfällt und sie stattdessen draußen spielen).

    Iverna Zumindest da wo wir jetzt wohnen wäre das halt vieeel teurer als die Ganztagsgruppe im Kindergarten. Außerdem hätte das Kind dann zweimal am Tag die ungeliebte Abholsituation. Im Hinterkopf habe ich diese Lösung aber durchaus.


    Am Telefon klang es aber auch eh so, dass eher nur ein Gt-Platz frei sein wird. Mal abwarten, was die Mitarbeiter vor Ort sagen, wenn wir dort sind.