Beiträge von zosa

    Hier gibt es bisher an zwei Schulen keine Markenvorgaben. Beim Farbkasten zb stand nur dabei, dass es genau 12 Farben sein sollen. Hefte besorgt die Grundschule selbst, Umschläge haben wir nie gebraucht (d.h. ein Vorrat wäre hier gar nicht benutzt worden).


    Ich würde eher keinen Vorrat anlegen und die Liste abwarten oder mich zumindest bei anderen Familien erkundigen, wie es an dieser Schule läuft.


    Hier sind die Schulsacheb übrigens häufig vor den Sommerferien und an deren Ende im Angebot.

    Gibt es eine Schulsozialarbeit? Oder pädagogische Assistenten? Bufdis o.ä.? Das wäre noch eine interne Möglichkeit, Kind und Klasse zu helfen.


    Ansonsten kann die Schule ggf sonderpädagogischen Förderbedarf beantragen (ist vom BL abhängig, ob das ohne Einwilligung der Eltern geht oder nicht). Schulbegleitung (im Sinne von Intergrationhilfe) müssen die Eltern beantragen, aber die Schule kann eine Erstmeldung ans JA machen.


    Ihr als EB könnt letztlich nur mit der SL reden und darauf pochen, dass sie sich kümmert.

    Bei mir war ausstreichen in einer ähnlichen Situation nicht notig, ausgelaufen bin ich aber. Du musst aber natürlich drauf eingestellt sein, dass es nötig ist.


    Also ja, definitiv gute Stilleinlagen verwenden und zum Wechseln mitnehmen.


    Hast du eine Handpumpe? Das wäre in einer Toilettenkabine aus meiner Sicht einfacher als ausstreichen. Ansonsten kann's du vielleicht eine faltbare Schüssel mitnehmen zum Ausstreichen?


    Oft gibt es ja auch extra Behinderten-WC-Kabinen mit Waschbecken in der Kabine.

    Hier sind es auch größtenteils private Träger, für die Schulkinderbetreuung ist stadtweit ein Verein Träger, sowohl an unserer Ganztagsschule als auch an den Grundschulen mit modularer Betreuung -- und einigen weiterführenden Schulen.


    Kitas gibt es auch städtische, ca. 1 pro Stadtteil, aber die meisten sind privat.


    Übungszeit haben die 1.- und 2.-Klässler 4mal pro Woche 45 Minuten, die 3.- und 4.-Klässler 3mal pro Woche 45 Minuten. Wer nicht fertig wird, arbeitet maximal 30 Minuten pro Woche zu Hause, wer früher fertig wird beschäftigt sich anderweitig ruhig.

    Bei einer unserer Kitas waren 2 Masernimpfungen Pflicht. Das war Vertragsbestandteil und würde bei der ersten Besichtigung mitgeteilt. Das würde dann auch entsprechend kontrolliert.


    Alle anderen Einrichtungen wollten höchstens wissen wie der Impfstatus ist.

    Was die Hausaufgaben angeht, bin ich sehr zufrieden mit unserer "echten" (also gebundenen) Ganztagsschule. Die Kinder haben je nach Klassenstufe 3 bzw 4 Schulstunden in denen sie ihren Wochenplan bearbeiten. Diese Stunden werden hauptsächlich von Erzieheinnen betreut (die durch 2 bis 3 Teamteaching-Stunden recht gut wissen was im Unterricht läuft) und die Klassenlehrerinnen sind in der Regel einmal pro Woche dabei (und sehen so wie das Arbeitsverhalten der Kinder ist, wer überfordert ist, wer sich langweilt etc). Wird ein Kind mal nicht fertig mit dem Wochenplan, soll es 30 Minuten am Wochenende nacharbeiten. Was dann nicht fertig ist, ist eben nicht fertig.


    An Tagen mit Nachmittagsunterricht (das sind dann 6 Schulstunden am Tag) gibt es keine Übungszeit. Die Kinder sind, wenn sie nach Hause kommen (bis auf die evtl. 30 Minuten am WE) wirklich fertig. Durch die Arbeit mit Wochenplänen können sie das Pensum oft auch dann in der Schule schaffen, wenn sie mal einen Tag langsam weil unkonzentriert o.ä. sind.


    Räumlich ist es so, dass je 2 Klassen zusammen einen Differenzierungsraum haben. Dort arbeiten immer 5 Kinder aus jeder Klasse. Zusätzlich können sie auch in der Aula arbeiten, dort darf gar nicht gesprochen werden (während in den anderen Räumen Fragen gestellt und beantwortet werden). Meine Tochter beklagt sich trotzdem manchmal, dass es ihr zu unruhig ist, das ist aber zuhause auch nicht anders, sie ist einfach sehr schnell abgelenkt.

    Wird das geprüft muss Geld zurück gezahlt werden.

    Das könnte man doch stattdessen abschaffen. Warum muss dieses Geld denn zurückgezahlt werden? Wenn Eltern 45 h buchen (was sie höchstwahrscheinlich kaum zahlen werden aus Jux und Dollerei), dann zahlen sie, weil auch der Träger Planungssicherheit braucht, eben das volle Stundenkontingent, auch wenn mal weniger Bedarf ist.

    Nicht die Eltern kriegen Geld zurück, die Kommunen fordern die gezahlten Zuschüsse von den Trägern der Einrichtungen zurück. Diese finanzieren sich ja nur zu einem Teil über die Elternbeiträge.

    Der Zusammenhang mit den Kindergärten erschließt sich mir auch nicht. Hier haben vor allem die privaten Träger oft nur eine Buchungszeit, die den Offnungszeiten entspricht und selbstverständlich ist man dann nicht gezwungen, diese voll auszunutzen (teilweise sind das Einrichtungen mit 10 und mehr Stunden Öffnungszeit pro Tag). Auch in den städtischen Kitas, die recht flexible Buchungsoptionen haben (3 verschiedene Beginnzeiten bei 6 bis 10 Stunden maximaler täglicher Betreuungszeit) interessiert es nicht, wenn man die Buchungszeit regelmäßig nicht ausnutzt.


    In den Grundschulen mit modularer Betreuung (= man kann je nach Bedarf 1h Stunde vor Schulbeginn, und dann meist 3 verschiedene Längen nach Unterrichtsende buchen) ist es nach meinem Verständnis auch möglich die Kinder jederzeit früher zu holen/gehen zu lassen. Gezahlt wird selbstverständlich immer die gebuchte Zeit, die nicht überschritten werden kann.


    Die Ferienbetreuung über diese Schulbetreuungen wird sehr frühzeitig gebucht und 6 Wochen vorher bezahlt. Absagen ist nur mit Ersatzteilnehmer oder Grund möglich, sonst gibt es keine Erstattung. Die Buchung erfolgt wochenweise und es gibt zwei verschiedene Dauern. Früher abholen geht hier nur nach Absprache wegen der geplanten Aktivitäten, ganze Tage kann man problemlos wegbleiben.

    In BW gibt es an allen Grundschulen mindestens die sogenannte verlässliche Grundschule, die sicherstellt, dass die Kinder inkl Unterricht für 6 Stunden betreut sind. Darüber hinaus gibt es meines Wissens keine landeseinheitliche Regelung.


    Die Schule meiner Großen ist eine gebundene Ganztagsschule. D.h. dass alle Kinder an 4 Tagen pro Woche mindestens 8 Zeitstunden an der Schule sind. Möglich ist eine Betreuung von 7:30 bis 17:00 an 5 Tagen/Woche. Vormittags findet Unterricht statt, danach je nach Stundenplan eine kürzere (45 Min) oder längere betreute Mittagspause, dann entweder 45 Min Übungszeit (Erledigung des Wochenplans) und anschließend 90 Min AG-Zeit (Bildungsangebote ODER Freispiel) oder an 1-2 Tagen 90 Min Unterricht und anschließend 45 Minuten AG-Zeit). Die Betreuung während der Pausen, den Übungszeiten und in den Freispiel-"AG"s wird durch ausgebildete Erzieher, die jeweils einer Klasse zugeordnet sind, übernommen. Die Bildungsangebote werden hauptsächlich ebenfalls von Erzieher geleitet, zum Teil aber auch von Lehrern und Kooperationspartnern (Sportvereine etc). Die Erzieher nehmen an 2 bis 3 Unterrichtsstunden pro Woche teil, die Klassenlehrer sind 1 bis 2mal pro Woche mit in der Übungszeit. Ausflüge und andere besondere Aktionen werden ebenfalls von den Klassenerziehern begleitet. Arbeitgeber der Erzieher ist ein Trägerverein, der zb auch die (nicht verpflichtende) Nachmittagsbetreuung an anderen Grundschulen betreibt und einen Kindergarten. Dieser bietet auch eine Ferienbetreuung (bis auf 4 Wochen im Jahr) an, für die gesondert angemeldet und bezahlt wird.


    Das Ganze ist für die Familien bis auf das Mittagessen kostenlos, das ist der erste riesen Vorteil gegenüber modularen Lösungen. Der nächste ist, dass alles aus einem Guss ist. Die Erzieher wissen durch das Teamteaching was im Unterricht läuft, die Lehrer sind an der Betreuung der Übungszeiten beteiligt. Und last but not least: die Kinder sind nach Schulschluss fertig mit der Schule. Keine Hausaufgaben, normalerweise kein Lernen für Arbeiten o.ä., da das über die Übungszeiten abgedeckt ist.


    Nachteil ist, wie hier ja auch schon andere geschrieben haben, die geringe Flexibilität. Immerhin kann der freie Nachmittag frei gewählt werden (und ein weiterer ist bei vorliegenden Grund in der Regel auch möglich).


    Die Betreuungsqualität ist ordentlich, 1 Erzieherin betreut in den Pausen und beim Essen 1 Klasse, in den AGs 15 Kinder. Den ersten Klassen ist zusätzlich noch eine FSJlerin zugeteilt.

    Ich finde sehr wichtig, dass man beim Sportwagen eine ebene Liegefläche einstellen kann (statt eines Schalensitzes der geneigt wird). Dann ist erstens eine kleine Wanne nicht so tragisch, zweitens können Kinder, die schon was sehen wollen aber noch nicht sitzen können auf dem Bauch liegen und drittens schlafen so auch Kleinkinder gesünder (und vermutlich bequemer).


    Im Aufzug könnte es hilfreich sein, wenn man den Bügel abknicken kann.


    Wir haben einen (10 Jahre alten) Gesslein F6 der diese Kriterien erfüllt und bisher in jeden Aufzug passte, der mir begegnet ist.