Beiträge von daikiri

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    Ich hatte letzten Mittwoch eine Karpaltunnel-OP, alles problemlos und schon am Folgetag keine Schmerzen mehr - wegen des entzündungshemmenden Effekts soll ich laut Arztbrief zwei Wochen lang Diclofenac einnehmen.

    Mir kommt das sehr lang vor, weiß jemand, ob das wirklich sinnvoll und notwendig ist?

    Nehme es jetzt den fünften Tag und würde es eigentlich jetzt weglassen wollen - die Naht sah beim Verbandswechsel reizlos und gut verheilend aus.


    Dass mir niemand einen konkreten Rat geben kann, ist mir klar, nur eine ungefähre Einschätzung was üblich ist, würde mir helfen.

    Ich hab leider bzgl. Schmerzmittelverordnung schon so komplett unterschiedliche Aussagen von Ärzten gehört (allein nach der OP auf meine Nachfrage drei verschiedene Aussagen #hmpf), dass ich da nicht mehr arg viel Vertrauen habe.


    Ich habe ansonsten sowieso eine Dauermedikation mit Novalgin wegen chronischer Schmerzen, die wegen der Diclo-Einnahme im Moment ausgesetzt ist und die ich gerne wieder aufnehmen würde, nur wirkt Novalgin eben nicht entzündungshemmend und ich möchte natürlich auch keinen Fehler machen.

    genau das. Ich finde es unverständlich, dass es teilweise ein mega Aufriss gemacht wird um jedes kleinste Medikament (das mega kontolliert wird bei der Herstellung), aber bei den Nahrungsergänzungsmitteln unüberlegt zugegriffen wird. Ich habe das auch schon mehrmals erwähnt, bin dafür angegangen worden, habe deswegen keine Lust mehr, wieder irgendwas um die Ohren zu bekommen und ziehe mich raus, wenn ich merke, dass sich ein Thread in dieser Richtung entwickelt.

    Kann ich sehr gut verstehen.

    Mir hat das Melatoninspray die Ärztin von der hier renommiertesten Kinderklinik ausdrücklich ans Herz gelegt, nachdem Kleinchen von ihren Schlafstörungen berichtet hat. Das sind Koryphäen. Da habe ich vollstes Vertrauen. Kleinchen ist übrigens Autistin mit starkem ADHS-Verdacht und die Klinik bietet das Spray auch im stationären Bereich an. (Wir waren nur ambulant zum Checkup)

    Hier ähnlich, meine ADHS-Tochter hat das Melatonin von der KJP verschrieben bekommen (Circadin), sagte aber, wir können auch ein frei verkäufliches Präparat nehmen.

    Meine Tochter hat längere Zeit Melatonin zum Einschlafen gebraucht und ich hatte verschiedene Dosierungen da, sollte es eigentlich alles geben von 1mg bis 10mg - wobei ich meine gelesen zu haben, dass bei Melatonin eher gilt "wenig hilf viel", also eine niedrigere Dosis sogar besser wirken kann, als eine höhere.

    Sie hat meistens 3mg genommen.

    Karpaltunnelsyndrom ist klar eingegrenzt von der Symptomatik her auf einen bestimmten Bereich der Hände, das klingt nicht danach, eher Richtung Spinalkanalstenose, unbedingt abklären lassen!


    Ich hab nächste Woche meine zweite Karpaltunnel-OP, nachdem die andere Hand vor 10 Jahren schon fällig war, das ist wirklich ein schneller, kleiner Eingriff mit guter Prognose - HWS ist natürlich ne ganz andere Nummer, da hab ich leider auch das größere Problem mit Facettengelenksarthrose und Osteophytenbildung, die zu Bewegungseinschränkungen und Dauerschmerzen führen :(


    Ich denke immer Mal darüber nach, die Nerven an den betreffenden Stellen veröden zu lassen, trau mich aber bisher nicht ran.

    Bei mir ist allerdings bisher kein Nerv eingeengt, es sind "nur" die Beschwerden durch die Arthrose und die Folgen davon direkt an der HWS und der umgebenden Muskulatur.

    Ich hab keinen generellen Rat, weil bei mir Herpes durch alles mögliche getriggert ausbricht (ich konnte bisher nur einen Faktor feststellen, der immer zuverlässig einen Ausbruch auslöst: direkte Sonneneinstrahlung).


    Sämtliche genannte Salben helfen bei mir nicht, das einzige wirklich hilfreiche ist selbstangerührte Salzwasserlösung - mit gut durchtränktem Papierküchentuch immer wieder auf die betroffenen Stellen tupfen, nichts killt die Bläschen schneller und endgültiger.


    Gute Besserung und dass der Mist wegbleibt, gibt kaum was Unangenehmeres im Gesicht... :(

    Noch ;)

    Aber ja, da bin ich sehr froh drum #ja

    Mir reicht schon das zweite Karpaltunnelsyndrom, das ich in 2 Wochen operieren lassen muss (andere Seite war schon vor 10 Jahren dran) #hmpf

    Ich wünsch dir auch viel Erfolg für deine weiteren Therapien!


    Pinguini

    Das tut mir so leid, wie schlecht es dir geht #crying

    Ich drück dich ganz vorsichtig und wünsche dir sehr, dass du bald Linderung findest #knuddel

    Annie

    Nein, noch ist der Nervenkanal nicht gravierend eingeengt, keine Stenose.


    Elfchen

    Das erste, was ich damals nach Chronifizierung der Schmerzen gemacht habe, war eine ausführliche CMD-Diagnostik bei einer Spezialistin - ich wollte am liebsten auch sofort eine Schiene, weil ich dachte das wird in jedem Fall was bringen, aber die Zahnärztin hat mir dann davon abgeraten, weil sie der Meinung war, die Problematik kommt nicht vom Kiefer.

    Sie hat mich dann an Orthopäden und Schmerzklinik überwiesen und das war auch der richtige Weg, denke ich.

    Das ist übrigens dieselbe Zahnärztin, die bei meinem Sohn die Progenie und den dringenden Handlungsbedarf diagnostiziert hat (was dann ja auch durch drei verschiedene KFO bestätigt wurde), die hätte mich bei einer Kieferfehlstellung sicher nicht weitergeschickt.

    Bei meinem Sohn wurde es auch "verpennt", der ist erst jetzt mit 17 in KFO-Behandlung und sehr wahrscheinlich werden wir um eine OP nicht herumkommen, weil da allein mit Spange nicht mehr viel zu machen ist - allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass bei einer 13jährigen das Kieferwachstum schon abgeschlossen ist, uns wurde gesagt, der Kiefer wächst noch ein paar Jahre und eben deshalb wäre eine Spangenkorrektur nur unter Vorbehalt vielversprechend.

    Allerdings würde man die sowieso im Vorlauf einer OP auch machen, deshalb ist das nie verlorene Zeit.

    Ich würde da erstmal durchatmen und eine zweite Meinung einholen, bei einer 13jährigen kommt mir diese Diagnose schon sehr fatalistisch vor!

    Ich habe sogar drei Meinungen eingeholt, die kamen weitgehend zu demselben Schluss, nur das Prozedere wäre unterschiedlich, deshalb gehen wir es jetzt erstmal doch mit Spangenbehandlung an und sehen dann weiter.

    Ich bin auch eher gemütlich, hasse schwitzen oder mich anzustrengen, klassisch Sport erzeugt oft Unzulänglichkeitsgefühle in mir.

    Das plus die eher Minder-Belöffelung ;) aufgrund chronischen Schmerzen und Erschöpfungserkrankung trifft bei mir definitiv auch zu.

    Deshalb hatte ich auch noch nie wirklich Spaß an echtem Sport, bei mir muss die Motivation immer woanders herkommen, wie beim Gehen die gemeinsame Zeit mit Hund oder Pony (mit Hund hab ich auch ne Zeit lang recht laufintensive Rettungshundearbeit gemacht z.B.) , beim Tanzen die gemeinsame Zeit mit meinem Partner und das Soziale generell, beim Rudern und Feldenkrais die Reduktion meiner Schmerzen...


    Und ich verstehe auch absolut jede, die das nicht gut in den Alltag einbauen kann, bei mir funktioniert auch das nur aus den o.g. Gründen.

    Hab jetzt Mal "wesentlich mehr" gewählt, wobei es bei mir eher Bewegung als Sport ist und ich mich auch nicht sportlich fühle.

    3 Stunden pro Woche Minimum fallen hier schon beim Tanzen an (Training Standard und Salsa plus Übungsabend), dann täglich ca. 1,5 Stunden mit dem Hund gehen und da gehe ich im Walking-Tempo und hab damit dann 10.000 Schritte, und dann noch zweimal die Woche halbe Stunde rudern im Fitnessstudio und einmal eine dreiviertel Stunde Feldenkrais.

    Ach ja und mit dem Pony spazieren gehen oder auf dem Platz rumhüpfen kommt auch noch 2-3x die Woche dazu.

    Ich denke bei dem Tierarzt, um den es geht, handelt es sich um Ralph Rückert, der ausschließlich Kleintiere behandelt und das extrem hohem Niveau.

    Was überhaupt nix heissen muss. Der kann genauso irgendwelchen Fake-News aufgesessen sein oder irgenwelchen Kollegen nen Gefallen tun (oder ein Kollege benutzt seinen Namen dafür weil das gut ankommt) oder es geht halt echt um diese Reserve-Antibiotika, da sind ja im Humanbereich auch einige echt gute Ärzte, die die trotzdem wie Smarties verteilen weil "hilft innerhalb von paar Stunden, finden die Patienten toll".

    Das halte ist tatsächlich für recht unwahrscheinlich. Der Kollege steht schon recht lange in der Öffentlichkeit, spricht gerne unangenehme Themen an und recherchiert immer sehr fundiert. Außerdem ist er nicht der einzige, der das Problem sieht, aber ich vermute einfach in der Öffentlichkeit der sichtbarste.

    Genau, bei Ralph Rückert wäre ich mir SEHR sicher, dass er sich eingehend damit beschäftigt hat und sowas nicht mal eben so raushaut - das widerspräche völlig seiner bisherigen Arbeit, ich lese ihn schon lange.

    Puh, das ist ja einige Zeit ins Land gegangen! #knuddel


    Das klingt auf's erste Lesen ja schon irgendwie bedrohlich, aber wenn ich das richtig verstehe, ist es nicht so schnell und gravierend fortschreitend wie die ganz fiesen Muskelatrophien und du behältst quasi einfach "nur" die Symptome, mit denen du eh schon lange lebst...?


    Daumen für den GB sind natürlich gedrückt!


    (Ich frag mich manchmal, ob ich sowas auch angehen könnte/sollte, ich bin durch die HWS-Schädigung ja doch auch stark eingeschränkt in meiner Arbeitsfähigkeit und könnte z.B. gar keinen anderen Beruf mehr machen, in dem ich längere Zeit aufrecht sitzen oder stehen müsste... In meinem Job zu Hause arbeite ich halt quasi halb im Liegen #cool, aber selbst das geht nur begrenzt. Wenn ich da mal nix mehr an Aufträgen hätte (wonach es zum Glück nicht aussieht, aber die Zukunftsgedanken und so...) oder nicht mehr so viel schaffe, hätte ich echt ein Problem :(. Nur ob ein GdB dann was nutzt, weiß ich natürlich auch nicht.)

    Hydromassage, so oft es möglich ist.

    Oh, das kenne ich noch nicht 8o Wo gibt es sowas normalerweise?


    kiddo

    Hab das nur kurz überflogen, was ich mal gemacht hatte, war Somatic Expieriencing, da wird auch nach dem Traumamodell von Levine gearbeitet. War interessant. Die TRE Übungen sehen nochmal interessanter aus, da werde ich mich auf jeden Fall mal damit beschäftigen! Dehnen ist nämlich tatsächlich eher nicht das, was mir hilft.

    FrauMahlzahn

    Mir hilft das alles schon sehr, was hier geschrieben wurde :)

    Auch wenn ich Vieles schon kenne, ich kann mir jetzt nochmal Gedanken machen, was ich mir konkret zusammenstelle und wie ich es dauerhaft einbaue.

    Mehr wollte ich gar nicht, diese Sammlung von Tipps ist super! #ja


    Ach ja, Wärme hilft mir auch, in der kalten Jahreszeit hab ich quasi dauerhaft Wärmepads an mir dran.

    Nur wie du schon sagst: auch das hilft nur kurzfristig.

    Aber die Kombi aus mehreren der hilfreichen Dinge und das ganze konsequent in den Alltag eingebaut sollte schon eine Verbesserung bringen *hoff*

    Seni

    Hupenoptimiert ;) bin ich schon lange, seit das hier im Forum Thema war trage ich nur noch wirklich passende BHs. Wobei ich gar nicht so oft überhaupt einen trage, nur, wenn ich anständig gekleidet unter Leute muss.

    Und ja, Rumpfmuskulatur ist alles, da bin ich auch wie gesagt schon dauerhaft dran.


    Astarte

    Stimmt, das mit dem Magnesium-Öl hatte ich schon mal gelesen, wäre einen Versuch wert!


    FrauMahlzahn

    Über Nacht wird bei mir tatsächlich alles wieder ganz schlimm, egal, wie gut es mir vielleicht tagsüber davor ging #hmpf

    Eine Ursache ist sicher auch das starke Kieferpressen nachts, das ich naturgemäß kaum beeinflussen kann - Aufbiss-Schiene hab ich, die macht ja aber das Verkrampfen an sich nicht weniger. (CMD ist abgeklärt, die Spezialistin hat mich damals dann überhaupt erst zu Schmerzspezialisten geschickt, weil sie der Überzeugung war, das Problem liegt woanders, nicht am Kiefer als Auslöser - hat sich dann auch bestätigt mit der HWS-Diagnose und der chronischen Schmerzerkrankung)

    Wobei das ja auch wieder quasi ein Symptom ist, denke ich, und da sollten eigentlich die konsequenten Entspannungsübungen auf Dauer was bringen.

    Im übrigen glaube ich nicht, dass das Hauptproblem schwache Muskeln sind, sondern eher dass sie zu aktiv sind.

    Ja, das denke ich auch. In der Schmerzklinik damals hat man uns von allem, was "mit Kraft" abläuft, abgeraten, da ging es wenn dann um wirklich ganz minimale Anspannung von Muskulatur, auch bei der progressiven Muskelentspannung hieß es, bloß nicht volle Kanne anspannen, sondern nur ganz leicht, das wird manchmal falsch vermittelt.

    Ging dort ja um die chronischen Schmerzen und Sport und Bewegung dienten da eher dazu, dem Gehirn andere Reize zu bieten, als immer nur den Schmerzreiz, damit es wieder umlernt bzw. andere Verknüpfungen bildet.