Beiträge von daikiri

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    Ich würde auch progressive Muskelentspannung vorschlagen .

    Wenn man dauerverspannt ist, ist progressive Muskelentspannung nicht so hilfreich.

    Verrätst du mir, warum? #gruebel

    Das würde mich auch interessieren!

    Bin wegen HWS-Schaden auch dauerverspannt und mache zwar gerne progressive Muskelentspannung, hab aber nicht den Eindruck, dass es mir außer der psychischen Entspannung etwas bringt.

    Ihr Lieben,

    hat hier zufällig schon jemand Erfahrung mit dieser Art der Schmerzbehandlung gemacht?

    Bei mir geht es um chronische Schmerzen durch Facettengelenksarthrose in der HWS mit Osteophytenbildung.

    Da die schmerztherapeutischen Maßnahmen der letzten zwei Jahre kaum Abhilfe gebracht haben und ich echt am verzweifeln bin, frage ich mich, ob die Verödung der betreffenden Nerven nicht ein nächster Schritt wäre.

    Aktuell nehme ich durchgehend die Tageshöchstdosis Novalgin und die Schmerzen sind trotzdem nicht ganz weg. Einer darüber hinausgehenden Medikation stehe ich nicht sehr positiv gegenüber, da in letzter Zeit einiges ziemlich ungut lief mit Medikation und ich keinen Bedarf an weiteren Experimenten habe.

    Nehme auch jeden anderweitigen Tipp... (hab allerdings schon sehr viel durch) :)

    Bei mir hat die Hyposensibilisierung damals leider nicht funktioniert, nach Abschluss des Ganzen hatte ich zusätzlich dann das Asthma, das ich davor nicht hatte.

    Das kann wohl manchmal passieren, dass die Problematik sich dann noch verschiebt.


    Taura puh, das ist übel. Herzrasen kriege ich zu Beginn der Anwendung auch gerne mal, das wird aber besser und die Wirkung setzt nach einigen Tagen ein. Man muss es halt sehr regelmäßig nehmen, aber das tust du ja sicher.

    Ich fange frühzeitig mit einem Antihistaminikum an (aktuell Allegra, macht nicht müde), also bevor die Frühblüher richtig loslegen, und nehme dann durchgehend täglich eine ein, in der Hochphase im April/Mai auch mal zwei pro Tag.

    Seit ich das so mache, habe ich kaum noch Beschwerden und sogar das allergische Asthma bleibt teilweise ganz aus.

    Falls das doch kommt, habe ich ein Kortison-Spray.

    Ich fürchte, der Arbeitsschutz ist momentan nicht relevant.

    Selbst mein 16jähriger muss in seinem Schülerjob im Pflegeheim die FFP2-Maske 4 Stunden am Stück tragen, es geht halt nun mal nicht anders und das mit den Pausen ist utopisch.

    Für ihn ist es gar kein Problem, er wäre nicht mal auf die Idee gekommen, nur ich hab mir anfangs Gedanken gemacht. Bin dann aber zu dem Schluss gekommen, dass es tatsächlich gar nicht anders machbar ist und ihm offensichtlich wirklich nichts ausmacht.

    Eine fortschreitene Verknöcherung von Sehnen wäre etwas ganz ganz anderes, ist aber eigentlich für ärzte leicht erkennbar, nur extrem schwer zu behandeln (weil die ursache unbekannt und die krankheit nicht heilbar ist.) aber lass dich nicht verunsichern - wenn die ärzte nichts weiter zu gesagt haben, dann wirds schon hin hauen und du brauchst dir gar keine sorgen darum machen - beides sieht sehr utnerschiedlich aus ;-)

    da kickte gerademeine unwissenheit rein mit einer verwechslung #rolleyes

    Ah okay - kein Ding, wenn es sehr unterschiedlich aussieht, hoffe ich doch auch mal, es wäre aufgefallen ;)

    Jetzt habe ich seit 2 Wochen einen Fitness-Tracker und habe den Schlaf aufzeichnen lassen - und stelle fest, dass ich tatsächlich sehr wenig Tiefschlaf habe (meistens um die 10-15%) und die Tiefschlafphasen immer nur kurz und wenig zusammenhängend.

    Ich habe laut Fitnesstracker im 30 Tage Schnitt 13% Tiefschlafphase und der Normalbereich für Frauen meines Alters wird mit 8-16% angegeben. Vielleicht sind deine 10-15% auch einfach normal?


    Ich habe festgestellt, dass ich auf dem Bauch liegend eher zusammenhängende Tiefschlafphasen habe und auf dem Rücken liegend eher kurze. Keine Ahnung,ob das am Tracker liegt oder ob da wirklich ein Unterschied ist.

    Ja, ich hab das auch gelesen, dass es normal sein kann. Nur in Zusammenhang mit der Erschöpfung stellt sich mir halt die Frage, ob es nicht ein Baustein ist. Zumal ich wirklich schlimme Müdigkeitsattacken habe, an manchen Tagen muss ich mich mehrmals zu einem Nickerchen hinlegen (der Nachtschlaf ist aber nicht anders, wenn ich tagsüber kein Nickerchen mache), ich bin sonst zu nichts mehr in der Lage.

    Ich wäre eigentlich auch Bauchschläfer, das geht aber wegen der HWS nicht mehr. Vielleicht ist das auch alles so gegen meine eigentliche Schlafnatur, dass diese Schlafqualität gar nicht anders zu erwarten ist. *seufz*

    die Knochenanbauten in der Halswirbelsäule kommen aber nicht von fortschreitender verknöcherten Sehnen/muskeln, oder?

    Edit: ist es sicher, dass es von der spondylose kommt?

    Gute Frage.

    Konkret erläutert hat mir die MRT- und Röntgen-Bilder nur eine (sehr gute) Physio, sie sprach von typischen "Randzacken" an den Wirbelkörpern. Die Ärzte in der Schmerzklinik und jetzt in der Schmerzambulanz sind da nicht weiter drauf eingegangen, weil es bei der Behandlung chronischer Schmerzen nicht mehr so um den Auslöser geht.

    So gesehen: ich weiß es nicht.

    Wäre das ein Unterschied zu den Problemen, die eine Osteophytenbildung verursachen kann?

    Also, wenn du das Gefühl hast, doch ganz gut geschlafen zu haben, und der Tracker sagt was anderes, dann ist er vielleicht zu empfindlich eingestellt?

    Na ja, die Erschöpfung am Tag spricht ja schon dagegen, dass ich in dem Sinne gut schlafe. Ich wache auch eigentlich immer erschlagen auf, ich kenne es quasi nicht anders. Nur ist das natürlich schwer zu bestimmen, ob es von meinen ganzen Beschwerden kommt, die ich sowieso habe (naturgemäß sind die Schmerzen morgens vor der ersten Schmerzmitteleinnahmen am stärksten), oder weil der Schlaf so ist, wie er ist.

    Anderer Ansatz: bist Du in schmerztherapeutischer Behandlung?

    Schmerzen können den Schlaf ja auch stören, in der Schmerztherapie wird da halt nochmal ganz anders drauf geguckt.

    Ja, bin ich. Da hab ich das Thema so aber noch gar nicht angesprochen, weil ich keine so offensichtlichen Schlafprobleme habe, also Ein- und Durchschlafen sind vordergründig nicht gestört. Außerdem nehme ich durchgängig Schmerzmittel - damit sind die Dauerschmerzen zwar nicht komplett weg, aber zumindest stark gedämpft.

    Aber ich werde das beim nächsten Termin ansprechen!

    Hat vielleicht nichts damit zu tun, aber hast du deine Blutwerte überprüfen lassen? Ich war vor einiger Zeit auch sehr erschöpft. Klar gab es auch viel zu tun und die Zeit ist stressig, aber bei mir lag es tatsächlich (auch) am Eisenspiegel. Ich habe dann wieder konsequent vor dem Einschlafen eine Tablette Eisen (mit Vitamin C drin) genommen und es wurde so rasant besser, dass ich selbst erstaunt war. Mein Wert sackt aber nach einer Weile scheinbar immer wieder mal ab. Seid der ersten "Kur" nehme ich daher jetzt alle paar Tage wieder abends eine und jetzt bleibt es ganz gut.

    Die Blutwerte lasse ich regelmäßig überprüfen wegen der durchgehenden Schmerzmittel-Einnahme. Und Eisen nehme ich auch jeden Abend, weil ich auch schon mal massiven Eisenmangel hatte.

    Antidepressivum, ja, allerdings braucht Opipramol für diesen Einsatzzweck keinen Spiegel, man kann es nach Bedarf nehmen, wenn es nur ums Schlafen geht.

    Als normales AD hab ich was anderes. Außerdem Novalgin durchgehend in der Höchstdosis.

    Ich hab seit der HWS-Geschichte das perfekte Kissen (so ein schweineteures, das mir die Physio empfohlen hat, und es ist wirklich das beste, was ich je hatte), Aufbiss-Schiene habe ich auch schon länger.

    Das Knirschen ist auch sowas, wo ich mich frage in wieweit der Schlaf alleine dadurch gestört wird, ich mein wenn ich mir vorstelle, dass ich die ganze Nacht den Kiefer extrem verkrampfe... :wacko:

    Liebe Raben,


    ich bin seit gut 10 Jahren wegen chronischen Erschöpfungszuständen in Behandlung, in Kombi mit Erschöpfungsdepression, seit ein paar Jahren auch noch eine chronische Schmerzerkrankung wegen Bandscheibenvorfällen und Spondylarthrose mit beginnender Versteifung durch Knochenanbauten in der HWS.

    Als das damals mit der Erschöpfung begann, war v.a. auffällig, dass der Nachtschlaf offensichtlich nie erholsam war und ich tagsüber entsprechend von bleierner Müdigkeit begleitet war. Eine Zeit lang habe ich abends ein leicht sedierendes AD genommen, damit hatte ich subjektiv den Eindruck einer deutlichen Verbesserung und hab mich insgesamt erholter gefühlt. Ich dachte damals, dass ich vorher wohl gar nicht mehr richtig in Tiefschlaf gekommen bin und mich deshalb so wenig erholt gefühlt habe.

    Das abendliche AD habe ich immer nur phasenweise genommen, das konnte man gut quasi nach Bedarf einsetzen.


    Ich hatte nun schon länger nicht mehr den Bedarf, mir schien, ich schlafe inzwischen deutlich besser, wobei die Erschöpfung mich nach wie vor begleitet, mal mehr, mal weniger.

    Jetzt habe ich seit 2 Wochen einen Fitness-Tracker und habe den Schlaf aufzeichnen lassen - und stelle fest, dass ich tatsächlich sehr wenig Tiefschlaf habe (meistens um die 10-15%) und die Tiefschlafphasen immer nur kurz und wenig zusammenhängend.

    Ich habe keine Wachphasen, auch kein Problem mit dem Einschlafen, die Atmung ist auch in Ordnung.

    Jetzt frage ich mich, was kann man da machen?


    Ich habe testweise das AD abends auch wieder ein paar Tage genommen, zu meiner Überraschung hat das gar keine positive Auswirkung gehabt.

    An sich habe ich viel Ausgleich zu meiner PC-Arbeit, bewege mich viel an der frischen Luft und nutze Entspannungstechniken, aber dass die Schlafarchitektur so mies ist, beschäftigt mich jetzt doch ziemlich, auf die Dauer ist das ja auch physisch nicht gesund, fürchte ich.


    Die Erschöpfung und die diversen Therapien drum rum sind schon so Alltag für mich geworden, wenn ich mich aber im Schlaf gar nicht richtig erhole, ist das ja alles irgendwie ein Teufelskreis #hmpf

    Vielleicht hat hier jemand Erfahrung oder einen Rat... #hilfe

    Eben im Radio gehört: Mexiko hat Assange Asyl angeboten.

    Wäre das eine Möglichkeit für ihn, ein Leben außerhalb einer Zelle/eines Zimmers in einer Botschaft zu führen? Oder was bedeutet es, wenn er auf Kaution freikommt, kann er dann auch ausreisen...?

    Rotwein kann ich auch nicht mehr ab.

    Da reicht schon ein Glas und ich bin nachts hellwach, schwitze und habe am nächsten Tag nen Kopf als hätte ich 2 Flaschen getrunken. Schrecklich

    geht mir genau so. Früher kein Problem, seit ein paar Jahren mach ich aber genau aus den Gründen einen grossen Bogen um Rotwein.

    Sekt, Weisswein usw. geht problemlos.

    Ich reagiere schon auf kleinste Menschen Wein in dieser Art, dabei liebe ich Wein vom geschmacklichen Genußfaktor so #heul

    Leider ist es bei Cider, Prosecco, Weißbier bzw. Bier generell ähnlich :(

    Wobei die OP ja so oder so erst angeraten wäre, wenn der Kiefer komplett ausgewachsen ist, oder?

    Ich versteh nicht, wieso der Kfo in Österreich gesagt hat, jetzt chirurgisch und dann begleitend kieferorthopädisch #confused

    Ich hab mir jetzt mal so Simulationen von dieser Art von OP angesehen, das ist ja schon ne heftige Nummer, letztendlich wird der Kiefer zersägt und neu wieder zusammengeschraubt #kreischen

    Ich kann mir nicht recht vorstellen, dass das wirklich Sinn macht, wenn es nicht gerade ein extremer Fall ist...