Beiträge von nanette

    Wenn man in der JH in Heidelberg ein Ticket für den Zoo kauft, darf man an drei Tagen hintereinander rein. Die JH hat einen Zugang zum Zoo auf dem Gelände und hat uns gut gefallen. Allerdings sind meine Kinder deutlich kleiner; wir haben außer Zoo, Stadtbummel mit Bergbahn und Märchenpark nichts weiter dort gemacht, weil wir nur auf der Durchreise waren.

    Ich verstehe dich, Marie .


    Ich mache beruflich etwas anderes, habe aber unter anderem auch mit Inhaftierten zu tun. Ich könnte auch da (oder mit einem Inhaftierten an einem anderen, an sich gesichertem Ort) sitzen. Und da wäre vorher schon so viel schief gelaufen (wie kommt eine Waffe in dessen Hände?), dass ich es auch als zynisch empfinden würde, wenn da die Situation 'im Griff' sein soll.

    Zumal ich meinen Kindern immer erzähle, was alles für meine Sicherheit getan wird. Zugleich aber auch die Realität - extremen Personalmangel, der bestimmt auch zu Fehlern führt - kenne.


    Polizeitaktik und körperlich unverletzter Ausgang hin oder her. Das ist für mich ne andere Ebene irgendwie, privat empfinde ich die Aussage dennoch als zynisch.

    Wir waren im Sommer 2015 in der Situation. Kind mit 19 Monaten zwei Fieberkrämpfe (einer nach der Fahrt mit dem Rettungswagen im Krankenhaus, ich habe beide 'verpasst', beim zweiten war ich Klamotten fürs Krankenhaus am Holen), ich in der 6. Woche schwanger. Wir haben das gesagt, mein Mann ist mit ihr da geblieben. Behandelt wurde sie wegen angeblicher Mandelentzündung auch mit AB, dann bekam sie Punkte an der Hand und wir ne Mail, dass Hand-Fuß-Mund in der Kita rumgeht. Das war es bei uns dann auch. AB also umsonst genommen. (War ne große Uni-Klinik...) Kinderarzt sagte uns nachher, Fieberkrämpfe kämen üblicherweise auch bei viralen Sachen.

    Das Kind hat seitdem nie wieder einen Fieberkrampf gehabt, Nr. 2 auch nicht.


    Gute Besserung!

    Es mag sein, dass das nicht in ganz NRW so ist. Das Kibiz scheint mir das nicht zu regeln.

    Vor dem Hintergrund, dass es auch Leute gibt, die bei uns im kinderreichen Stadtteil gar keinen Platz bekommen, gibt's da wohl auch kaum Verhandlungsspielraum in unserer Stadt. (Zumal das bei ner städtischen Einrichtung eher nicht deren Leiterin entscheidet.) Ich habe nicht so den Eindruck, dass das ganze System besonders berufstätigenfreundlich ist.bei uns werden 'halbe' Schließtage gerne mal 3 Wochen vorher angekündigt; da helfen Beschwerden auch nix...

    Das ist in NRW schlicht nicht vorgesehen. Da zahlt man fur die neuen Kinder ab 1.8. und wird noch darauf hingewiesen, dass die Eingewöhnung möglicherweise erst später starten kann, weil ja schließlich 5 Kinder pro Gruppe von 2,5 Erziehern eingewöhnt werden müssen.

    nanette: Bei Beamten macht es dahingehend einen Unterschied, dass man als Beamtin die Wahl hat mit Elternzeit zu Hause zu bleiben oder ohne Sach- und Dienstbezüge zu Hause zu bleiben. Während der Elternzeit hat man aber einen Beihilfeanspruch, evtl. auch Anspruch auf 70% Beihilfe (kommt an ob man Landesbeamtin oder Bundesbeamtin ist), evtl. gibt es einen Zuschuß zur Krankenversicherung (je nach Besoldungsgruppe), Das hat man als Beamtin nur während der Elternzeit und nicht bei Urlaub ohne Dienst-/Sachbezüge. Oder man "spart" das Jahr halt an und nimmt es später.

    Danke! :-)

    Wahlmöglichkeit hieße, dass ich als Hausfrau keine Nachteile hätte, genauso wie berufstätige Mütter/Väter keine Nachteile haben sollten. Bei letzteren wird da vermehrt ausgeglichen, erstere sind halt selbst schuld, weil sie so gewählt haben. Dadurch sehe ich keine objektive Wahlfreiheit.


    Erstere profitieren oft nicht unerheblich vom Ehegattensplitting und der Familienversicherung in der Krankenversicherung. Das sollte man jetzt vielleicht auch nicht ganz unter den Tisch fallen lassen.

    Die Threadstarterin schreibt ja selber, dass das Ehrenamt sie auch nicht erfüllt.
    Ich kann fischlein da schon verstehen. Wenn ich mit meinem eigenen Leben unzufrieden wäre, dann würde ich ein Ehrenamt auch nicht nur deswegen machen, weil das toll für die Gesellschaft ist. Da kann es schon durchaus sinnvoll sein, darüber nachzudenken, die Zeit, die man da reinsteckt, in die eigene Zukunft zu investieren.
    Zumal man ja auch berufstätig sein und zugleich ein Ehrenamt ausüben kann. Aber die Diskussion hatten wir auch schon in mehreren Threads, dass es eben nicht nur die "Hausfrauen" sind, die das gesellschaftliche Leben am Laufen halten...

    Auch wenn frau zu hause ist, muss sie ja nicht ihr Gehirn am Eingang abgeben. Ich habe zwei kleine Kinder und ich studiere , würde ich das nicht tun, dann wüsste ich aber sehr viele Sachen mit denen ich mich beschäftigen würde, mehr ehrenamtlich engagieren, mich mit Garten und Pflanzen viel beschäftigen, dann interessiert mich die kindliche Entwicklung sehr, Studien dazu etc unschooling, ach es gibt so viel, was einem hilft, das Gehirn nicht brach liegen zu lassen. Was interessiert dich denn?

    Also zumindest mit meiner Tochter wäre/ist das im Baby- und Kleinkindalter schwierig bis unmöglich gewesen, ohne irgendeine Form der Betreuung meinen Interessen nachzugehen. Das kann manchmal klappen, aber in Ruhe etwas lesen (und damit meine ich noch nicht einmal Studienliteratur) oder nähen ist seit einem gewissen (Baby)Alter eher ausgeschlossen.
    Mit drei Kindern mag ich mir das erst gar nicht vorstellen...

    Dann guck Dir doch jetzt mal den U3-Bereich an, vielleicht ist der ja auch gut. Und dann hast Du im September 2017 schon ein Geschwisterkind in der Einrichtung, das hilft ja meistens bei der Platzvergabe.


    Und wie Dein 3. Kind auf "Fremdbetreuung" reagiert, weißt Du ja noch gar nicht. Ich kenne soviele, bei denen das vollkommen unproblematisch ist, dass ich erst einmal davon ausgehen würde, dass es kein Problem gibt. Und nicht schon ein halbes Jahr vor der Geburt damit rechnen, dass ich keine Tagespflegperson finde, die meinen Vorstellungen entspricht, mein Kind in der Kita nicht klarkommt etc.
    Damit machst Du es Dir doch nur selbst schwer.