Beiträge von nanette

    Ich beziehe mich auf das hier in Deibem Link:


    "Damit ist klar: Wenn ein Selbstständiger gegenüber der Krankenkasse einen Anspruch auf Krankengeld hat, hat er auch ab dem ersten Tag einen Anspruch auf Kinderkrankengeld. Allerdings haben Selbstständige in der KSK den Anspruch automatisch, andere Selbstständige müssen hierfür eine Wahlerklärung abgegeben haben (kostet etwas mehr)."


    Das klingt mir jetzt nicht nach automatischem Anspruch.


    Wir können die Diskussion aber auch gerne beenden,ich mag mich gar nicht näher reindenken. Wer davon betroffen ist, muss sich halt genau erkundigen. Dass es in Schulen und Kindergärten aushängt, als sei es selbstverständlich für alle so, ist und bleibt jedenfalls eine Sauerei.

    Auch nach Deinem Link ist es aber so, dass der Kind-krank-Anspruch sich nach dem eigenen Krankentagegeld-Anspruch richtet. Der kann dann ab dem ersten Tag bestehen, wenn man das so wählt - und dafür mehr bezahlt. Das entspricht m.E. dem Inhalt von test.de (der zwar auf das Urteil von 1995 Bezug nimmt,aber auch Dezember 2015 ist).


    Im Übrigen haben auch freiwillig gesetzlich versicherte Selbständige - die ja eigentlich alles "richtig" und "solidarisch" gemacht haben - je nach Kasse und Tarif keinen Kinderkrankentageanspruch ab dem 1. Tag, sondern erst ab dem 43. Krankheitstag. Aber okay, auch da kann man die Auffassung, dass sie eben einen teureren Tarif mit besserem Krankengeldanspruch hätten wählen sollen...

    In diesem Link steht, wenn man Krankengeldanspruch ab dem 43. Tag hat, dann hat man Anspruch auf Kinderkrankengeld ab dem 1. Tag.

    Auf test.de findet sich folgendes:


    "Was gilt für Privatversicherte und Selbst­ständige?

    Wer privat kranken­versichert ist, hat keinen Anspruch auf Kinder­krankengeld. Selbst­ständige, die freiwil­lig gesetzlich kranken­versichert sind und den allgemeinen Beitrag von 14,6 Prozent plus Zusatz­beitrag zahlen, haben ab dem 43. Krank­heits­tag des Kindes Anspruch auf das Kinder­krankengeld (Bundes­sozialge­richt Az.: 1 RK 1/94). Das ist der Tag, an dem sie, wenn sie selbst erkrankt wären, Krankengeld erhalten würden. Einige Krankenkassen über­nehmen diese Leistung für Selbst­ständige bereits ab dem ersten Krank­heits­tag des Kindes."


    Ich kann die Entscheidung allerdings gerade nicht nachlesen.

    Im Übrigen haben auch freiwillig gesetzlich versicherte Selbständige - die ja eigentlich alles "richtig" und "solidarisch" gemacht haben - je nach Kasse und Tarif keinen Kinderkrankentageanspruch ab dem 1. Tag, sondern erst ab dem 43. Krankheitstag. Aber okay, auch da kann man die Auffassung, dass sie eben einen teureren Tarif mit besserem Krankengeldanspruch hätten wählen sollen...

    Ich habe geschrieben, dass es sehr wohl ein Politikum ist, wenn die Maske von der Politik als verpflichtend eingeführt wird.

    Und das eben nicht damit zu vergleichen ist, dass überall auf der Welt Menschen freiwillig Masken tragen und das ja kein Problem sei...

    Nach der Logik wäre alles mögliche ein Politikum, wozu es irgendein Gesetz gibt.

    Ich darf auch nicht mit 60 durch die Spielstraße brettern, muss mich im Auto anschnallen und darf nicht nackt durch die Innenstadt flanieren. Außerdem darf ich nicht auf der Autobahn Rennen fahren, oder einen Tiger im Garten halten. Ich muss Steuern zahlen, den Müll trennen, und wenn ich eine Waffe haben will, muss ich einen Waffenschein machen. Das alles sind Punkte, die irgendwann mal von "der Politik" beschlossen wurden und an denen sich trotzdem einige Leute stören. Eine Gesellschaft funktioniert nun mal nicht ohne Regeln. Und zum Glück ist "die Politik" hierzulande so gestaltet, dass es jedem Bürger frei steht sich einzubringen. Sei es durch wählen gehen, oder auch selber politisch aktiv werden. Beim demokratischen Prinzip wird es immer einen Teil der Bevölkerung geben, dem die demokratische Mehrheitsentscheidung nicht passt. Das zum Ausdruck zu bringen ist auch völlig in Ordnung, aber irgendwie müssen die gesellschaftlichen Regeln ja beschlossen werden.

    Und in gewissen Situationen eine Maske tragen zu müssen ist ja wohl wirklich keine Zumutung, selbst wenn jemand das nicht für sinnvoll erachtet.

    Zum Thema 'Es steht jedem frei, sich selbst einzubringen' macht es allerdings einen Unterschied, ob etwas per Gesetz oder per Verordnung geregelt wird.

    Ja. Mein Mann hielt mich letzte Woche noch für überfürsorglich, als ich vor der ersten Sportstunde zu ihr gesagt habe, dass sie sich für den Fall, dass Maske getragen werden muss, nicht über alle Maßen anstrengen soll... tja...

    Hier auch. Sport im Freien mit Mundschutz, 1. Klasse (!). NRW.


    Das ganze Politiktheater gestern wird sicherlich auch dazu führen, dass jede Schule unter dem Deckmantel des "Schutzes" vor Corona noch mehr ihr eigenes Süppchen kocht, egal, was in irgendwelchen Schulmails steht. Bei uns ist es sogar abhängig vom Lehrer. Das Nachbarskind macht am selben Tag an derselben Schule bei einem anderen Lehrer Sport im Freien ohne Mundschutz...

    Wir haben uns in gleicher Situation impfen lassen und ich meine mich zu erinnern, dass 98% Schutz innerhalb von vier Wochen durch zwei Impfungen hergestellt worden ist. Dann nach ca. einem Jahr die dritte. Findet sich auch auf rki.de so.

    Wenn man in der JH in Heidelberg ein Ticket für den Zoo kauft, darf man an drei Tagen hintereinander rein. Die JH hat einen Zugang zum Zoo auf dem Gelände und hat uns gut gefallen. Allerdings sind meine Kinder deutlich kleiner; wir haben außer Zoo, Stadtbummel mit Bergbahn und Märchenpark nichts weiter dort gemacht, weil wir nur auf der Durchreise waren.

    Ich verstehe dich, Marie .


    Ich mache beruflich etwas anderes, habe aber unter anderem auch mit Inhaftierten zu tun. Ich könnte auch da (oder mit einem Inhaftierten an einem anderen, an sich gesichertem Ort) sitzen. Und da wäre vorher schon so viel schief gelaufen (wie kommt eine Waffe in dessen Hände?), dass ich es auch als zynisch empfinden würde, wenn da die Situation 'im Griff' sein soll.

    Zumal ich meinen Kindern immer erzähle, was alles für meine Sicherheit getan wird. Zugleich aber auch die Realität - extremen Personalmangel, der bestimmt auch zu Fehlern führt - kenne.


    Polizeitaktik und körperlich unverletzter Ausgang hin oder her. Das ist für mich ne andere Ebene irgendwie, privat empfinde ich die Aussage dennoch als zynisch.

    Wir waren im Sommer 2015 in der Situation. Kind mit 19 Monaten zwei Fieberkrämpfe (einer nach der Fahrt mit dem Rettungswagen im Krankenhaus, ich habe beide 'verpasst', beim zweiten war ich Klamotten fürs Krankenhaus am Holen), ich in der 6. Woche schwanger. Wir haben das gesagt, mein Mann ist mit ihr da geblieben. Behandelt wurde sie wegen angeblicher Mandelentzündung auch mit AB, dann bekam sie Punkte an der Hand und wir ne Mail, dass Hand-Fuß-Mund in der Kita rumgeht. Das war es bei uns dann auch. AB also umsonst genommen. (War ne große Uni-Klinik...) Kinderarzt sagte uns nachher, Fieberkrämpfe kämen üblicherweise auch bei viralen Sachen.

    Das Kind hat seitdem nie wieder einen Fieberkrampf gehabt, Nr. 2 auch nicht.


    Gute Besserung!