Beiträge von murmel

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    Hallo,


    ich bräuchte bitte einmal einen Rat von euch.


    Meine Schwägerin ist 53 Jahre alt und hat in den letzten zwei Jahren stark abgenommen. Da sie aber vorher übergewichtig war, dachten wir, dass es eine gewollte Abnahme war, zumal sie auch immer von einer Ernährungsumstellung gesprochen hat - aber auch davon, dass sie oft gar keinen Appetit hat.


    Beim Arzt war sie seit Jahren nicht, höchstens mal beim Orthopäden, aber sie hat nie ihre Blutwerte überprüfen lassen oder sowas.


    Nun hat sie immer schlechter gesehen (verschwommen) und es wurde ein grauer Star diagnostiziert, der übermorgen operiert werden sollte. Wegen der Narkose wurde ihr gestern Blut abgenommen und heute hat die Praxis angerufen, dass sie sofort ins Krankenhaus gehen müsste, ihr Blutzucker läge bei über 500. =O


    Das hat sie dann auch gemacht und dort wurde das dann wohl bestätigt und sie hat direkt irgendwelche Spritzen bekommen, morgen steht dann Ultraschall an.
    Die anderen Blutwerte seien aber wohl ok.


    Tja und nun stehen wir hier und wissen nicht, was man mit diesen Infos anfangen soll - ich kenne mich mit dieser Thematik überhaupt nicht aus - sorry!


    Dass das ein extrem hoher Wert ist, ist schon klar, aber kann das wieder ganz in Ordnung kommen?
    Also gibt es solche einmaligen Entgleisungen oder ist sie jetzt Diabetikerin und wird auch in Zukunft spritzen müssen?
    Wie lange kann sie das denn wohl schon in sich haben?
    Können die Augenprobleme auch davon kommen oder hätte der Augenarzt das nicht erkennen müssen?
    Und kann sie nun auch schon dauerhafte Schäden an anderen Organen davongetragen haben?
    Kommt ihre Gewichtsabnahme wohl auch daher?


    Irgendwie kriegen wir das noch gar nicht so richtig klein, dass das wohl auch ziemlich übel hätte ausgehen können, oder?


    Sorry für die ganzen Fragen, aber vielleicht kann mir ja jemand Auskunft geben?
    Ich wäre sehr dankbar dafür und bedanke mich im Voraus!
    LG,
    murmel

    Hallo,


    hast du das auf einem oder beiden Ohren?
    Und ist das Brummen pulssynchron?


    Ich habe so was Ähnliches (pulssynchrones Rauschen - immer nur auf dem rechten Ohr) nämlich auch schon seit Jahren und habe auch einen Artzmarathon hinter mir.
    Nachdem ich dann sogar im MRT war (alles bestens), wussten die Ärzte auch nicht wirklich weiter.


    Bei mit ist es definitv kein klassischer Tinnitus und auch nicht stressbedingt, denn es ist das weg, wenn ich mir das Ohr fest zuhalte oder einen Stöpsel ins Ohr mache.


    Momentan steht dann wieder der Zahnarzt im Raum (Craniomandibuäre Dysfunktion) und ich bekomme nun auch noch eine Schiene und Osteopathie.
    Aber wahrscheinlich ist bei mir ein Gefäß einfach zu nah am Hörnerv dran.


    Naja, ich hab gelernt, damit zu leben, es ist auch nicht besonders laut, nur das pulssynchrone nervt manchmal.
    Und wenn es ganz schlimm wird, mache ich mir einen Ohrenstöpsel rein. Ich denke mal, dass ich diesen Ausweg habe, ist immer noch so ein letzter Rettungsanker.


    Ich wünsche dir eine schnelle Hilfe und Besserung!!
    LG,
    murmel

    Hallo zusammen,


    vielen lieben Dank für die zahlreichen und tollen Tipps!
    Ich habe mich schon mal ein bisschen durchgeklickt und finde die meisten Hotels wirklich klasse - da erfüllen ja doch recht viele unsere Wunschkriterien.


    Das Kosten sind da allerdings ein ganz anderes Thema, da müssen wir mal schauen, was da überhaupt machbar ist ... #pfeif


    Nur was den Punkt 'Schneesicherheit' angeht, bin ich noch nicht wirklich weiter, bzw. nicht gut informiert.
    Gibt es da irgendwelche Seiten, auf denen man nachlesen kann, wie es so mit dem Schneefall in den in Frage kommenden Gebieten aussieht?


    Nochmal vielen lieben Dank für eure Hilfen und Tipps!
    LG,
    murmel

    Hallo,


    wir möchten gerne mal ein Silvester im Schnee verbringen.
    Da wir den nächsten Jahreswechsel schon verplant haben, wird es wohl auf 2018/19 hinauslaufen. :D


    Mein Mann und ich sind eher unsportlich, ich bin während des Studiums allerdings zweimal Skilaufen gewesen.
    Für uns ist Skilaufen allerdings kein Muss, aber warum nicht mal ein bisschen was ausprobieren?
    Nun drängt unser Sohn (12 Jahre) nach einer Skifreizeit mit der Schule aber auf einen solchen Urlaub und unsere Kleine (7 Jahre) würde auch mal gerne etwas mehr Schnee sehen und sicher auch Ski fahren.


    Wir kennen uns aber leider absolut nicht mit irgendwelchen Skigebieten aus - ich wüsste noch nicht mal, in welchem Land ich suchen soll.
    Wichtig wären uns natürlich schon absolute Schneesicherheit und ein sehr kinderfreundliches Skigebiet.


    Deutschsprachige Skischule wäre natürlich auch wichtig, also würde es wohl auf Österreich, die Schweiz oder Deutschland hinauslaufen. oder?


    Wir würden gerne in einem Hotel oder Ferienhof wohnen und das kann auch ruhig etwas schicker sein.
    Toll wäre so eine Art Kinderhotel, wo auch in der Unterkunft noch ein bisschen was für die Kinder angeboten wird.
    Gerne hätten wir auch einen schnellen Zugang zu den Pisten ohne lange Anfahrt.


    Ich stelle mir das alles so ziemlich gemütlich vor, vielleicht mit einem schönen Whirlpool oder einem kleinen Schwimmbad und einem schönen Restaurant dabei.


    Also es soll schon sehr erholsam für uns Erwachsene sein und für die Kinder soll das Skifahren im Mittelpunkt stehen.
    Und an Silvester stelle ich mir dann ein schönes Käsefondue und den Jahreswechsel im Schnee vor.... :D


    So, jetzt habe ich hier aber mal meine ganzen Idealvorstellungen geschildert und stelle mir die Frage ob und wo es sowas geben könnte.


    Ich würde mich über Tipps zu Skigebieten, konkreten Unterkünften und auch zu allgemeinen Infos sehr freuen.
    LG,
    murmel

    Hallo,


    danke für eure Antworten.


    Es geht mir eigentlich mehr um meine moralische Bedenken.


    Ich meine, das sind Abdrücke von 'echten' Menschen, die einer schrecklichen Katastrophe zum Opfer gefallen sind und ich finde es irgendwie seltsam, mir die Überreste anzuschauen.


    Das ist für mich auch der Unterschied zu anderen kulturellen Stätten.


    Natürlich stelle ich es mir auch sehr interessant vor, aber ich habe halt ein komisches Gefühl dabei.
    Aber noch habe ich ja ein paar Wochen Zeit bis zu den Herbstferien und werde noch mal darüber nachdenken. :-)


    Ich möchte hier aber auch nicht den Thread sprengen mit meinen Bedenken, das war nicht meine Absicht!
    LG,
    murmel

    Hmm, jetzt habt ihr mich aber zum Grübeln gebracht.


    Wir sind im Oktober im Urlaub direkt in der Nähe von Pompeji und hatten uns eigentlich bewusst dagegen entschieden, uns den Ort anzuschauen.


    Irgendwie habe ich persönlich ein komisches Gefühl dabei, einen Ort so einer schlimmen Katastrophe zu besichtigen und wollte das auch unseren Kindern nicht 'zumuten'.


    Sehe ich das so falsch? Sind meine Bedenken übertrieben?


    Ich würde mich wirklich über eure Beiträge zu meinem 'Problem' freuen.


    LG,
    murmel

    Alles klar, vielen Dank für die Antwort!


    Dann spricht also nichts gegen die gleichzeitige Einnahme, da mein Kaliumspiegel regelmäßig kontrolliert wird und bisher in Ordnung ist.


    LG,
    murmel

    @ die.lumme:


    Hallo,
    ich muss zur Zeit leider Wassertabletten nehmen und nehme häufiger auch mal Biomagnesin.


    Aus deinen Worten lese ich nun heraus, dass man das vielleicht nicht tun sollte?
    Könntest du mir da ein paar Infos zu geben?


    Als Ausgleich zu den Wassertabletten esse ich regelmäßig Bananen oder nehme auch mal eine Kaliumtablette, aber der Kalium-Wert ist in Ordnung, das lasse ich regelmäßig überprüfen.


    Vertragen sich Kalium und Magnesium nicht?


    LG,
    murmel

    Hallo,


    bei unseren Kindern hat der KiA nach Scharlach (behandelt mit Antibiotika) ein EKG gemacht und eine Urinuntersuchung.


    War alles in Ordnung und war auch kein Problem für die Kinder.


    LG,
    murmel


    Dinge zu verbieten, die altersentsprechend sind und keine hohen Kosten verursachen, finde ich da eher kontraproduktiv. Soll das Kind sie doch ausprobieren. Am besten mit den Eltern gemeinsam, dann kann man auch darüber reden und diskutieren, was daran gut oder nicht so gut ist.


    Ein Kind, was viele interessante Alternativen hat und bisher schon mit Spaß verschiedenen Hobbies nachgeht, wird dann sicher nicht gleich zum Stubenhocker oder Dauerzocker. Es wird ganz schnell von selbst merken, dass es auf Dauer immer wieder das Gleiche und daher nicht besonders spannend ist.


    Und dies sind eigentlich die beiden wichtigsten Erkenntnisse, die ich für mich aus dem Thread mitnehmen werde, noch einmal sehr gut zusammengefasst - vielen Dank dafür! :)


    Und dass wir ihm ansonsten den Rücken stärken, passiert ja hier sowieso und da habe ich auch ein Auge drauf.


    LG,
    murmel



    ich würde da allerdings gut hinhören. Der Sohn der TS scheint enorm kooperativ zu sein; gut möglich, dass er die Spiele sehr wohl auch will, aber den Gruppenzwang "vorschiebt", weil er ment, einen Grund zu brauchen, etwas zu wollen, was seine Eltern so kritisch sehen.
    Versteht ihr, was ich meine?


    Hallo,
    das sind zwei sehr interessante Überlegungen.


    Zum ersten Zitat: Er findet so ein bisschen Zockerei schon ganz spannend.
    Er hat einen recht langen Schulweg und im Bus spielt er dann schon, um sich die Zeit zu vertreiben.
    Und dafür möchte er sich dann auch sowas wie 'Clash of Clans' oder 'Minecraft' runterladen, was ja wohl grundsätzlich auch in Ordnung ist.


    Die FSK 18 Spiele möchte er definitiv nicht und das glaube ich ihm auch so.
    Wir haben uns auf Youtube zusammen Ausschnitte von GTA und Call of duty angeschaut (natürlich nicht die schlimmsten Sachen) und das war wirklich nichts für ihn.


    Er ist wirklich ein sehr mitfühlender und reflektierter Junge und er hat dann auch gesagt, dass man doch nichts SPIELEN sollte, was andere auf der Welt wirklich so schlimm erleben müssen oder mussten, denn für die wäre das sicher kein Spiel.


    Außerdem versteht er auch, dass alleine die Geschwindigkeit und die - ich sag mal als Laie - visuellen Reize nicht unbedingt gut sind.
    Aber das kann er auch nur deshalb so nachvollziehen, weil er so intelligent ist (das soll jetzt bitte nicht überheblich klingen), aber er hatte schon immer ein Gespür dafür, was für ihn gut ist und was nicht, das war schon immer ziemlich beeindruckend.


    Und interessanterweise vertraut er uns da auch total.
    Wenn wir ihm wirklich glaubhaft versichern und erklären, dass etwas nicht gut für ihn ist, dann versteht er das einfach und hält sich dann aus eigenem Antrieb auch daran, das funktioniert aber auch nur deshalb, weil er das geistig hinbekommt und weil wir ihm immer schon Zusammenhänge ganz ausführlich erklärt haben.


    Vielleicht kann man so ein bisschen besser nachvollziehen, was er für ein Typ ist.
    Das klingt vielleicht alles ein bisschen ungewöhnlich, aber er ist eben auch ein recht spezielles Kerlchen und wir haben halt in all den Jahren gelernt, mit ihm umzugehen und das aufzufangen.


    Und da passt auch der zweite zitierte Einwand ganz gut, nämlich, dass er sehr kooperativ ist.


    Das stimmt schon soweit, allerdings ist er auch grundehrlich und - wie gesagt - das mit den FSK 18 Spielen glaube ich ihm.


    Allerdings war ich doch sehr froh, dass er von sich aus erzählt hat, dass ihn das belastet, denn so konnten wir das wenigstens besprechen.


    Und natürlich würde er Minecraft oder so gerne spielen, aber wenn dann sein Opa fragen würde, ob er mit ihm zusammen zum Baumarkt fährt (nur so als Beispiel), dann würde er 100 prozentig alles stehen und liegen lassen und lieber mit dem Opa fahren.


    Er ist da also ziemlich in der Zwickmühle und mir tut es halt einfach leid, dass er in diesen ganzen Zusammenhängen so drinsteckt - aber das ist halt seine (und unsere) Lebensrealität, da habt ihr ja schon recht.


    LG,
    murmel

    @ Darujo:


    Ja genau, so ist es auch.
    Wir waren letztens für ein paar Tage im Urlaub, da hat er überhaupt nichts vermisst und auch nicht mit dem Handy gespielt, das war ihm also völlig egal und er war glücklich und zufrieden.
    Das ist wirklich dieses Ausschließlichkeitsding unter den Jungs in seiner Klasse.


    Zum Glück hat er ja noch seine alten Freunde aus der Grundschule, die allerdings zur Realschule gewechselt sind.
    Mit denen hat er noch regen Kontakt, allerdings meist nur am Wochenende und im Bus.
    Aber an der Realschule ist das Thema Zocken noch überhaupt nicht so präsent, das ist wohl sehr klassenabhängig.


    Und bisher war es eben immer so, dass er ein sehr starker Junge war (und eigentlich ja auch noch ist) und seine Meinung gut vertreten konnte.
    Er war nie jemand, der mit dem Strom geschwommen ist und hat sein Ding gemacht.
    Aber ich merke eben, dass sich das so ein ganz kleines bisschen verändert und darum denke ich so intensiv über dieses Thema nach.


    Danke nochmal für die weiteren Antworten!
    LG,
    murmel

    WOW - du meine Güte, was für viele und tolle Antworten zu meinem riesenlangen Ausgangsposting - vielen, vielen Dank!!


    Ich habe jetzt gerade mal alles in einem Rutsch durchgelesen und werde mir das alles noch mal ganz in Ruhe (auch mit meinem Mann) zu Gemüte führen.


    Ihr glaubt gar nicht, wie sehr ihr mir damit helft, ich habe so viele tolle Anregungen und Gedankenanstöße bekommen, da bin ich echt platt!


    Zum einen bin ich mal froh, dass ich beim Thema GTA und Call of duty nicht allein dastehe - das hilft mir schon mal sehr und bestärkt mich zumindest darin.


    Unser Sohn ist wirklich ein sehr vielseitig interessiertes Kerlchen und wohl auch ziemlich begabt im kognitiven und auch vielen anderen Bereichen und deshalb haben wir ihm schon immer sehr viele verschiedene Angebote gemacht.
    Er interessiert sich eigentlich für alles und ist sehr unternehmungslustig.
    Am liebsten macht er irgendwas mit seinen Großeltern, aber er würde immer lieber mit dem Opa im Garten was basteln oder mit der Oma Karten spielen, als zu zocken.
    Er spielt zwei Instrumente, geht zum Handball und ist auch Messdiener.
    Ich denke also, dass er sehr weit davon entfernt, nur noch zu zocken und alles andere zu vernachlässigen.


    Also ich denke, er findet die Spiele schon spannend, aber das würde sich schon im Rahmen halten.
    Aber natürlich stimmt es und er muss ja nicht unser Leben führen, sondern sein eigenes gestalten lernen, das ist ein guter Einwand.


    Ich denke also, das Hauptproblem ist nicht, dass es ihn absolut zu diesen Spielen drängt, sondern das Gefühl, mitreden zu können.


    Ich habe früher auch immer gedacht, dass man nicht alles mitmachen darf und auch mal gegen den Strom schwimmen muss, aber wenn das eigene Kind deshalb leidet, überdenkt man das noch mal.


    Er hatte aber vor einigen Wochen ein sehr blödes Erlebnis, was ihn wohl ziemlich mitgenommen hat.
    Der alte Mitschüler von der Grundschule und ein neuer Junge aus der Klasse haben ihn gefragt, ob er zum Fußballspielen mit zu dem alten Kumpel nach Hause kommt.
    Er hat mich dann nach der Schule ganz glücklich angerufen, dass er mit zu ihm fahren würde, wir kennen die Eltern von der Grundschule und der Vater weiß, dass wir für unseren Sohn keine Spiele ab 18 erlauben und dann achtet er auch darauf.


    So, dann hatten die drei ca. 1 Stunde Fußball gespielt und sind dann ins Haus gegangen, damit der Vater ihnen GTA anmacht. Das hat dieser aber nicht getan, weil er unsere Einstellung respektiert, der dritte Junge hätte aber spielen dürfen.


    Tja und der alte Kumpel hat sich dann tierisch mit seinem Vater gestritten deshalb und hat zu unserem Sohn gesagt, dass er dann doch bitte nach Hause gehen soll, damit sie GTA spielen dürfen #heul .
    Daraufhin war der Vater noch wütender, weil sein Sohn einen Gast so schlecht behandelt und hat ihm erstmal alles verboten.
    Und der Junge hat dann natürlich unseren Sohn dafür verantwortlich gemacht und am nächsten Tag in der Schule über ihn hergezogen, dass er ja an allem Schuld wäre.


    Ich kann gar nicht sagen, wie furchtbar ich diesen Vorfall fand! Es hat mir echt das Herz zerrissen, weil unser Sohn sich so gefreut hatte, dass sie mit ihm Fußball spielen wollten und dann geht das so aus und.


    Zu dem Zeitpunkt war unser Sohn zwar noch davon überzeugt, dass nicht ER derjenige ist, der 'falsch' ist und dass der alte Kumpel sich schlecht verhalten hat, aber ich merke einfach, dass diese Stärke, die er eigentlich hat/hatte, so langsam bröckelt und das veranlasst mich halt dazu, das alles nochmal zu überdenken.


    Hinzu kommt eben seine Sonderstellung wegen seiner schulischen Leistung.
    Weil er ja immer schon so war, habe ich ihm von Anfang an vermittelt, sich deshalb nie in den Vordergrund zu spielen und immer auch den anderen zu helfen und das tut er auch.
    Er hat nie mit seinen Noten angegeben und immer alle davon profitieren lassen.


    Das war bisher auch immer ein guter Weg und er war nie als Streber verschrien, aber seit einigen Wochen (so sagt er), kommen die anderen Jungs immer nur noch zu ihm, wenn sie wegen der Schule Hilfe wollen oder Infos brauchen.
    Immer wenn ein Kind anruft, merke ich, wie sehr er hofft, dass jemand sich mit ihm verabreden will, aber dann geht es doch immer nur um irgendwelche Schulsachen. :(


    Und das macht mich eben ziemlich traurig, denn er ist wirklich so ein toller Junge und bisher kam er immer so gut klar und ist seinen Weg so sicher gegangen.
    Und dass er nun eben anfängt, an SICH zu zweifeln, gefällt mir nicht und deshalb möchten wir eben gemeinsam überlegen, wie wir da nun ansetzen können.


    Die Idee mit dem eigenen PC und dann meinetwegen auch Minecraft, gefällt mir eigentlich ganz gut und das werde ich mal mit meinem Mann besprechen - finanziell wäre das machbar.


    Puh, ich hätte solche Schwierigkeiten echt nicht erwartet und bin schon echt gespannt, was da in der Pubertät noch so alles auf uns zukommen wird.


    Trotzdem danke ich euch schon mal ganz herzlich für eure Ideen und Unterstützung!!
    LG,
    murmel


    P.S. Und das mit dem Retro-Fernseher finde ich ja süß! Mein Blick ging gerade auch erstmal zu unserem Gerät und ich habe geguckt, was da so alles draufsteht! :D

    Hallo,


    unser Sohn wird im nächsten Monat 11 Jahre alt und ist in der 5. Klasse.
    Er war schon immer sehr gut in der Schule und hat auch jetzt im Gymnasium außer in Sport ein komplettes Einser-Zeugnis ohne etwas dafür tun zu müssen.


    Trotzdem ist er kein 'Streber' und auch sehr sozial und hilfsbereit.
    In der Grundschule gab es wirklich überhaupt keine Probleme und er hatte drei sehr gute Freunde, die aber (leider) gemeinsam zur Realschule gewechselt sind.


    Ein Mitschüler aus der Grundschule ist mit ihm in die fünfte Klasse gekommen, aber mit dem Jungen ist es etwas schwierig.


    Das Problem, das unser Sohn und wir nun haben, ist das Thema Spielekonsolen und Handyspiele, bzw. der Umgang seiner neuen Mitschüler damit.


    Unsere Familie hatte damit bisher wirklich keinerlei Kontakt.
    Wir haben keine Playstation, keine Tablets, keine Wii, keine Konsolen anderer Art und spielen auch am PC nichts.
    Unser Fernseher ist ein altes Röhrengerät und ca. 15 Jahre alt.
    Wir haben allerdings alle drei ein Smartphone und unser Sohn geht damit auch sehr verantwortlich um.



    Bisher war das alles kein Problem - wir sind hier zu Hause eine tolle Familie, wohnen im Mehrgenerationenhaus und es gibt für die Kinder immer was zu tun.
    Unserem Sohn fehlt hier also nichts, das sagt er auch selber so.
    Wir spielen recht oft irgendwelche Brettspiele und unternehmen viel zusammen, hin und wieder gucken die Kinder mal Fernsehen, aber das hält sich alles in Grenzen.


    Was mich in den letzten Monaten schon ein wenig gewundert hat, war, dass unser Sohn aus der neuen Klasse noch nie jemanden hier zu Hause hatte.
    Er trifft sich noch oft mit den alten Freunden aus der Grundschule und deshalb habe ich mir da keine wirklichen Gedanken drüber gemacht, zumal er immer gesagt hat, dass er sich in der neuen Klasse sehr wohl fühlt.


    Nun hatten wir aber doch immer häufiger Diskussionen, weil er sich neue Spiele fürs Handy runterladen möchte.
    Er hat bisher nur solche Sachen wie Candy Crush, Schach, Hill Climb Racing oder sowas in der Art.


    Nun möchte er auch gerne Minecraft und Clash of Clans haben und eigentlich sind wir nicht für solche Art von Spielen, weil ich denke, dass er sich mit 10 Jahren seine Zeit auch besser vertreiben kann.


    Tja und dann ist es heute mal aus ihm rausgebrochen (worüber ich ja eigentlich froh bin), dass er sich so unglücklich fühlt, weil er eben nichts von den Spielen hat, über die in der Schule pausenlos gesprochen wird.


    Leider ist es so, dass ca. 80 Prozent der Jungs aus seiner Klasse Spiele spielen, die ab 18 sind (GTA und Call of duty z.B.).
    Die Eltern haben da kein Problem mit, aber wenn ich mir die Ausschnitte daraus bei Youtube anschaue, kann ich das nicht so wirklich fassen.


    Und nun sagte unser Sohn heute, dass keiner mit ihm was zu tun haben will, weil er eben diesbezüglich nichts zu bieten hat.
    Er wird zwar nicht aktiv gemobbt, aber er fühlt sich halt als nicht zugehörig und durch seine guten Noten ist es für ihn sowieso schon immer etwas schwerer, nicht in die Außenseiterrolle zu rutschen.


    Und dann hat er unter Tränen gesagt, dass er niemanden hierhin einlädt, weil wir eben nichts an Konsolenspielen haben.
    Außerdem hätten wir so einen alten Fernseher, dass er sich dafür schämen würde.
    Und dann hat er so geweint, eben WEIL er sich dafür schämt, obwohl er das gar nicht will, weil er eigentlich so glücklich in unserer Familie ist.


    Das schlechte Gewissen deshalb konnte ich ihm zum Glück schnell nehmen und ich war ja froh, dass wir wenigstens darüber geredet haben.
    Aber er tut mir echt so leid.


    Warum kann man denn heutzutage nicht einfach mal zusammen spielen ohne irgendwelche elektronischen Schnickschnack?
    Ich finde es echt traurig, dass Verabredungen daran scheitern.



    Und das Kuriose daran ist, dass er eigentlich diese Spiele gar nicht spielen WILL.
    Ich habe ihm die Ausschnitte davon mal gezeigt und es gefällt ihm überhaupt nicht und das glaube ich ihm auch.


    Er leidet einfach unter dieser Ungerechtigkeit.
    Der Junge, der mit ihm von der Grundschule gekommen ist, hatte dort ziemliche Probleme. Er hat andere Kinder gemobbt, es gab viel Ärger mit ihm.
    Aber er hat halt alles, was die Unterhaltungselektronik hergibt.
    Tja und obwohl er auch an der neuen Schule schon wieder in die Querulanten-Richtung tendiert, reißen sich die anderen Kinder darum, am Wochenende bei ihm zu schlafen, da sie dort alles spielen können, was sie möchten.


    Da wird sich dann schon freitags zum online-Spielen für die Nacht verabredet und unser Sohn ist eben außen vor.
    Aber die Kinder sind doch erst 10-11, ich komm da echt nicht mehr mit.


    Ich weiß echt nicht, wie ich ihm helfen soll, obwohl wir ja dazu bereit sind, unsere bisher wohl ziemlich rigorose Haltung ein wenig aufzuweichen.


    Für uns stehen aber zwei Dinge fest: wir möchten einfach keine Konsole hier im Haus haben und es gibt keine Spiele mit der falschen FSK. Das ist für unseren Sohn auch ok, aber was das Handy angeht, möchte er halt ein wenig aktueller werden.


    Mein Mann ist da noch rigider und meint, dass er nicht einsehen kann, dass man sich nur deshalb Dinge anschafft um mithalten zu können, aber ist das der richtige Weg?
    Ich weiß es echt nicht.
    Sollte unser Sohn das aushalten können müssen?


    Wie sieht das denn nun aus mit 'Minecraft' und 'Clash of Clans'?
    Ist das heutzutage ein 'Muss'?
    Ich finde es so unnötig, die Zeit damit zu verbringen und darauf wird es ja hinauslaufen.


    Aber das sind ja auch wieder online-Spiele oder? Die wollten wir nämlich eigentlich nicht.


    Ach, schwierig.
    Wahrscheinlich findet ihr meine/unsere Einstellung dazu auch sehr antiquiert, aber so ist es hier eben - und eigentlich ist es auch gut.


    Aber eben nur 'eigentlich'.


    Könnt ihr mir mal eure Gedanken zu meinem langen Sermon hier mitteilen?
    Ich finde da einfach nicht den richtigen Umgang mit.


    LG,
    murmel

    Liebe Guinan!


    Herzlichen Glückwünsch zum Enkelchen und alles Gute für die ganze Familie! #herzen



    Ich freue mich sehr für dich mit und wünsche dir von Herzen weiterhin gute Genesung - schön, dass es bei dir gesundheitlich bergauf geht!! #knuddel


    GLG,
    murmel

    @ Guinan:


    Hallo!
    Darf ich mal nachfragen, wie es dir mit den Blasenproblemen mittlerweile geht?


    Mir steht nämlich auch eine Gebärmutterentfernung bevor, die ich mir aber wegen meiner Myome und der damit verbundenen extremen Beschwerden sehr wünsche!


    Aber natürlich bleibt ja trotzdem die Angst vor dem Eingriff und der Zeit danach und deshalb wünsche ich dir natürlich sehr, dass das wieder ganz in Ordnung gekommen ist!


    Dürfte ich vielleicht auch noch mal fragen, auf welche Art du operiert wurdest?
    Entschuldige bitte, wenn das zu intim gefragt ist, aber da ich am Mittwoch einen Arztermin zur weiteren Besprechung habe, ist das Thema gerade sehr präsent bei mir.


    Ich wünsche dir weiterhin einen guten Verlauf und hoffe, dass du wieder ganz auf die Beine gekommen bist!


    LG,
    murmel

    Hallo,


    mein Vater war dreimal beruflich in Neu-Delhi und er sagt immer, das wäre keine andere Welt, sondern ein komplett anderes Universum.


    Er hat dort gearbeitet und wurde ziemlich hofiert, aber er hat immer gesagt, dass er sich so etwas nie hätte vorstellen können.


    Das Schlimmste war auch für ihn zu sehen, wie wertlos dort Menschenleben sind und was mit vielen, vielen Kindern (Mädchen) dort passiert. Er sagt heute noch, dass er mehrmals weinen musste, vor allem dann, wenn er wieder die geschundenen, hilflosen Kinder gesehen hat, die ihn an seine Enkelkinder erinnert haben - das war wohl wirklich sehr schlimm.


    Morgens auf dem Weg zur Firma hat er häufiger einen Mann mit einer Karre gesehen, der die Leichen aus der Nacht aufgesammelt hat.


    Er hat mir abgeraten, jemals dort hinzufahren, weil er weiß, dass ich das wohl nicht gut verkraften würde.


    Was bei ihm gut geklappt hat (bei allen drei Reisen) war die Ernährung. Er ist - im Gegensatz zu ALLEN seiner deutschen Kollegen nicht einmal krank geworden, was allerdings nur deshalb ging, weil er sich äußerst streng an seine selbstgesetzten Regeln gehalten hat:


    Nur abgepacktes Wasser, ausschließlich frisch Gekochtes, kein frisches Obst u.s.w.
    Das war wohl schwierig, weil er gerne auch mal was Traditionelles probiert hätte, aber er wollte das Risiko nicht eingehen, weil er ja auch arbeitsfähig und fit sein musste.
    Drei seiner Kollegen mussten ins Krankenhaus und die Zustände dort sind für uns wohl absolut unvorstellbar.


    Er sagt zwar, dass Indien eine sehr interessante Erfahrung war, aber es hat ihn wohl auch sehr oft sprachlos gemacht.


    Aber wie gesagt - er war auch in Delhi und das hatte mit einem touristischen Aufenthalt nichts zu tun.
    LG,
    murmel

    Hallo,


    bei uns gab es auch Zeugnisse und ich hoffe, dass ich wenigstens hier mal die Noten nennen darf, denn natürlich freuen wir uns sehr mit unserem Sohn und vielleicht könnt ihr euch ja ein ganz kleines bisschen mit uns mitfreuen.


    Er hat 8 Einsen und 3 Zweien (in Kunst, Sport und Bio) und das ist natürlich schon toll, zumal er nie irgendwas lernt oder für die Schule tut (außer ca. 10 Minuten Englisch-Vokabeln anschauen pro Woche). Hausaufgaben gibt es an der Schule nicht.


    In der Grundschule waren die Noten auch immer so, aber dass er das wirklich ins Gymnasium mitnehmen konnte, ist ja auch nicht selbstverständlich und auch wenn er (kognitiv) nichts für den Stoff tun muss, leistet er ja auch etwas in Bezug auf Mitarbeit, Bereitschaft und Arbeitsweise und das freut uns ja auch.


    LG,
    murmel

    Hallo,


    wir haben hier mit unserem Sohn dieses Chaos-Problem auch und mittlerweile führt das auch dazu, dass er immer häufiger etwas zu Hause vergisst, was ja eher ungünstig ist.


    Er ist zwar ein guter Schüler und seine Noten sind wirklich klasse, aber dieses Durcheinander ist schon ein stetiger Stressfaktor und ich finde es einfach unmöglich, dass er Arbeitsblätter nicht direkt abheftet, sondern die knubbeln dann irgendwo im Rucksack rum.


    Er bekommt es einfach nicht hin, selbstständig Ordnung in seinen Sachen zu halten, obwohl er es eigentlich gerne möchte und auch sehr willig ist.


    Am liebsten wäre es ihm, wenn ich mich jeden Tag zu ihm an den Schreibtisch setze (der eigentlich unser Esstisch im Esszimmer ist [auf seinen Wunsch hin]) und mit ihm seine Schulsachen durchgehe und ihm beim Packen und Abheften helfe.


    Tja - was würdet ihr tun?
    Ich denke eigentlich, dass er in der 5. Klasse so langsam selber in der Lage dazu sein müsste, ich habe ihm in der Grundschule doch lange genug geholfen (vielleicht auch zu lange?) und ich weiß einfach nicht, ob es wirklich Unfähigkeit ist oder eher Bequemlichkeit.


    Helft ihr euren 5. Klässlern noch in dieser Art und Weise?
    Es geht bei uns auch wirklich nur um das Organisatorsiche - inhaltlich kommt er problemlos klar, da muss ich ihm nicht helfen.


    LG,
    murmel