Beiträge von Kornblume

    Und das in einer vielleicht sowieso nicht leichten Grundsituation....

    Bei uns war es ja die 2. und der 3., aber auch da gibt es anscheinend genug Anhaltspunkte, um wohlmeinend (oder auch weniger wohlmeinend) Kommentare machen zu müssen.

    Unser Selbstbewusstsein ist gewachsen, offensiv damit umzugehen.

    Dass die beiden jetzt schon größer sind, macht es manchmal eher wieder schwer, denn es fehlt so ein bisschen der Welpenschutz.

    Ich: kein Fleisch, sonst vielfältig

    Mann: Allesesser, Fleisch aber nur auswärts oder der seltene Fall, dass wir grillen


    Tochter 1: alles, nur selten Fleisch in Form von Würstchen, sonst kein Fleisch

    Tochter 2: lange (Leidens)geschichte mit Picky Eating: jetzt mit 10 Jahren:

    Pfannkuchen, Graubrot, Toast, auch in Vollkorn, helles Brot, Reis, Nudeln mit Tomatensauce (die Sauce hat sie sich in den letzten drei Jahren erarbeitet), Pizza ohne Käse, 1 bestimmter Fruchtsaft, indem sie Vit C bekommt, Porridge, Shreddies, seit diesem Jahr in warmer Milch. Seit 3 Jahren isst sie Vanilleeis (grossartig fuers Soziallebens) und einfachen Sandkuchen. Doritos, Zwiebelringe, Gummibärchen seit 2 Jahren.

    Sie bringt sich etwa 2-3 neue Lebensmittel pro Jahr neu bei. Sozial gesehen tut es ihr super gut, dass sie bei Geburtstagsparties auch mal am ungesunden Zeug teilhaben kann.

    Sohn: 7 Jahre: Nudeln mit Butter, Toast, Bananen, Orangensaft, Pfannkuchen, Cream Crackers (sehr schlichter neutraler Cracker) und Shortbread, Fruchtmark/Babyfruchtbrei.


    Gerade unsere Tochter hat eine lange Leidensgeschichte damit hinter sich, so wohlmeinend Leute auch sind....

    wir haben einen therapeutischen Versuch hinter uns, der die Alternative zu einer stationären Aufnahme war (mit dem Modell, das Ringelelfe beschrieben hat), da waere sie am Tisch verhungert. Die junge Therapeutin hat viele Dinge probiert, die wir schon längst versucht hatten....und dann ein ähnliches Resume gezogen. Wir sind dann umgezogen 2015 und wir haben wieder unseren Ansatz von "wir lassen locker" durchgezogen. Die Erweiterung ihres Speiseplans erfolgt immer aus ihr heraus.


    Hier im UK wird man mit so einem Thema weniger offensiv belagert, sicher kulturell bedingt. Die Lehrer, aber auch andere Eltern halten sich mit Kommentaren sehr zurück. Das ist so wohltuend. Man bekommt nicht den defizitorientierten Blick und das tut so gut....Die Kinder wissen genau um ihre Einschränkung und machen sich genug Gedanken. Und ich höre hier erstaunlich oft, ach ja, ich kenne auch jemanden, der/die...

    Unser Jüngster hatte das auch im ersten Lebensjahr, aber der Kinderarzt meinte, es könne gut möglich sein, dass das wieder verschwinden würde. War auch nicht die typischen Stellen wie Kniekehle oder Armbeuge, sondern zum Beispiel am Oberarm.

    Ich weiss gar nicht, was wir da gemacht haben. Verschwand nach ein paar Monaten und ward nicht mehr gesehen.

    Bei mir war es immer stressbedingt. Hilft jetzt als Erkenntnis selbst nicht direkt, aber es ist ja alles auch noch total frisch und Deine Brust (und das Baby gewoehnen sich ja auch immer noch ans Stillen. 8 Wochen ist da echt noch nicht viel.

    Es muss sich fuer DICH richtig anfühlen, lass Dich nicht von anderen verunsichern. (Und denjenigen, der die Kinder versorgt)

    Ich war die ersten Male beruflich unterwegs fuer max 3 Tage, da war der Jüngste gerade drei, aber noch gestillt.

    Vorher gab es das Papa-Kindwochenende, da war ich allein zuhause und mein Mann mit allen dreien, da war der Jüngste 2,5.

    Alleine unterwegs, kein beruflicher Kontext, bin ich ein paar Male fuer 3-4 Tage weggewesen.

    Ich finde ja, dass sich unstrukturierte Familien und selektive "Käse-der-Woche" nicht ausschliessen :-)

    Bei uns gab es mittwochs immer Pfannkuchen, das war der Tag, an dem meine Mutter bei uns auf die Kinder aufgepasst hat und wir mittags gemeinsam gegessen haben. Da sie sich alleine keine Pfannkuchen macht, fand sie das immer cool, und die Kinder auch. Bis heute hallt das nach.

    Wobei jetzt in normalen Schulzeiten Freitag der Pfannkuchentag ist, an dem nur bis mittags Schule ist.


    Ansonsten gibt es einen "silly stuff Tuesday"(der Begriff hat sich irgendwie eingebürgert, auch, wenn silly nicht korrekt angewendet ist) bei uns, an dem süsses Gebäck oder herzhafte Knabbereien im Programm sind, derzeit gibt es irgendwie mindestens 2 Dienstage in der Woche.

    ZOOM Konferenzen sind derzeit auch so ein Strukturelement fuer alle Altersklassen....

    Allergodil

    Hier im Land hat es unglaublich wenig geregnet und ich finde es dieses Jahr auch schlimmer. Und das Verschleimt sein lässt einen ja sofort Corona hysterisch werden...

    unglaublich anstrengend....

    Die Große macht das alles selbst, die Schule arbeitet sowieso mit Microsoft Teams, das klappt alles soweit gut, wobei es eher viel ist.

    Die anderen beiden gehen zur Grundschule - die sich wahnsinnig anstrengt und gleichzeitig den Eltern versucht, Stress zu nehmen - das geht irgendwie, aber nicht selbständig. Gerade der Jüngste findet das Leben gerade unglaublich anstrengend und ist neuerdings sehr ungeduldig.