Beiträge von Pinguini

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    So, letzter Post von mir hier.

    Ich diskutiere nicht auf der Ebene irgendwelcher Unterstellungen, ich wollte etwas Verunsicherndes verbreiten. Auch nicht auf Basis von Argumenten wie nein, nein und nein. Zumal die Beteiligten hier keines der Bücher oder der Dokumentarfilme gesehen haben.

    Maté ist in Kanada ein hochgradig ausgezeichneter Experte.

    Statt des allgemeinen Rumgezeter kann man auch mal eine andere Position einnehmen, bevor man draufschlägt. Das geht ganz einfach, indem man sich vorher kurz mal fragt: was ist, wenn ich falsch liege und der andere richtig?

    Der erste Schritt zur Empathie. Ist aber wohl zwecklos :D

    Sonst klopft euch halt weiter selbst auf die Schulter und bewegt euch keinen Zentimeter, sondern halt immer schön weiter im Kreis.

    Machts gut, Mädels 👋

    Er ist selbst Holocaust-Überlebender. Die Überlebenden seiner Familie sind nach Kanada migriert.

    Und natürlich geht es absolut nicht in die Richtung, dass eine Schuld oder Teilschuld an irgendeiner Form von Leid unterstellt wird.

    Die Genetik spielt aber eine irre hohe Rolle, v.a. so im Vergleich mit anderen Erkrankungen. 76% Anteil Genetik ist eine ernst zu nehmende Haunummer und nicht nur "naja, spielt auch eine Rolle". Die aktuelle Studienlage ist sehr ausführlich und ziemlich vollständig auf http://www.adxs.org nachzulesen.

    Ich finde nicht, dass das ein Beweis dafür ist, dass es genetisch vererbt wird. Es lässt sich vor dem Hintergrund transgenerationaler Traumaweitergabe (durch unbewusstes Verhalten) genauso verständlich erklären.

    Das Gehirn bleibt erwiesenermaßen auch bei ADHSlern veränderbar bis ins hohe Alter. Die Veränderung der Lebensumstände kann enorme Veränderungen bewirken.

    Mit der Genetik ist auch der enorme prozentuale Anstieg der Fallzahlen nicht zu erklären.

    Was du findest und was einfach Fakt ist hat Gott sei Dank wenig miteinander zu tun. Ich wäre dir jedenfalls dankbar wenn du nicht immer wieder solch unwissenschaftlichen Thesen aufstellen würdest hier im Forum, das kann weniger versierte User:innen sehr verunsichern. Im Corona Thread wird das ja auch nicht geduldet.

    Und ich wäre dir dankbar, wenn du deine Aggressionen mal ein wenig im Zaum halten könntest.

    Ich verbreite gar nichts. Ich habe auch keinerlei Sendungsbewusstsein. Weder im Corona-, noch in irgendeinem anderen Thread.

    Meinungen, auch wissenschaftliche, waren hier bisher immernoch erlaubt.

    Seit wann entscheidest Du, was hier geschrieben werden darf und was nicht?

    Kalliope mit ‚opinion‘ ist schon die wissenschaftliche Meinung gemeint. Er ist ein international anerkannter Experte. Die Erkenntnisse decken sich im wesentlichen mit den Studien von Steven Porges und der Polyvagaltheorie aber auch anderer.

    Maté ist ja gerade ein Experte in Sachen Traumafolgestörungen. ADHS ist eine davon, Sucht z.B. eine andere. Natürlich kann man Läuse und Flöhe haben und meistens kommt noch Unglück dazu. Gemeinsam ist die angeborene Sensitivität.

    Wie alle komplexen Erkrankungsbilder ist ADHS biopsychosozial bedingt und auch auswirkend. Umweltfaktoren, Epigenetik und Sozialisationsfaktoren spielen eine ebenso entscheidende Rolle wie Genetik.

    Die Genetik spielt aber eine irre hohe Rolle, v.a. so im Vergleich mit anderen Erkrankungen. 76% Anteil Genetik ist eine ernst zu nehmende Haunummer und nicht nur "naja, spielt auch eine Rolle". Die aktuelle Studienlage ist sehr ausführlich und ziemlich vollständig auf http://www.adxs.org nachzulesen.

    Ich finde nicht, dass das ein Beweis dafür ist, dass es genetisch vererbt wird. Es lässt sich vor dem Hintergrund transgenerationaler Traumaweitergabe (durch unbewusstes Verhalten) genauso verständlich erklären.

    Das Gehirn bleibt erwiesenermaßen auch bei ADHSlern veränderbar bis ins hohe Alter. Die Veränderung der Lebensumstände kann enorme Veränderungen bewirken.

    Mit der Genetik ist auch der enorme prozentuale Anstieg der Fallzahlen nicht zu erklären.

    Genau. Krebserkrankungen sind nur zu einem sehr kleinen Anteil genetisch bedingt. Überwiegend sind sie äußeren Bedingungen, vor allem den Lebensumständen, geschuldet.

    Aber auch wenn man die Genexpression hat, heißt es nicht, dass es einen erwischt. Das ist multifaktoriell.

    Du hast ja schon tolle Tipps bekommen.

    Zu dem Genannten fällt mir noch Lasea ein. Das ist Lavendelöl in Kapseln. Und es gibt gute Mudras aus dem Jin Shin Jyutsu. Meditation muss man meistens länger üben, bevor es wirklich klappt, dass der Kopf Ruhe gibt. Da ist das vielleicht eine gute Alternative.

    Lies einfach mal @Mistress

    Wie ich schon schrieb, ist es komplex. Aber du bist ja clever, du wirst es schon irgendwann schaffen gegen den automatisierten Gegenwillen :D

    Solya er hat die Symptome einzeln beschrieben und die Ursache jeweils genau erklärt. Ganz viele Symptome hätte ich dem z.B. gar nicht zugeordnet. Er beschreibt ADHS weitgehend als Traumafolge, als Symptom der gestörten Bindungsfähigkeit. Besonders einleuchtend finde ich die Beschreibung Erklärung des automatisierten Gegenwillens und das Tune-Out als Default-Setting im autonomen Nervensystem. Das war für mich die Erklärung dafür, warum Konzentrationstrainings nicht funktionieren können und eigentlich alle üblichen therapeutischen Konditionierungsversuche, Belohnungssysteme usw. wie sie in Ratgeberliteratur zu finden sind, nicht funktionieren und nur den Stress erhöhen und die Bindung belasten.

    Er empfiehlt, im Umgang mit ADHS-Kindern ausschließlich auf Bindung zu setzen und hat auch ‚Selbsterziehungstipps‘ für erwachsene ADHSler.

    Er erklärt auch sehr einleuchtend, warum ADHS nicht genetisch bedingt ist. Es ist vielmehr ein früh etablierter Coping-Mechanismus, die dann Ärger macht, wenn sie nicht mehr gebraucht wird. Er ist nicht per se gegen Medikamente.

    Es ist komplex. Die Bücher gibt es inzwischen alle auch auf Deutsch, nur halt teurer.

    Ich habe seine Arbeit im Zusammenhang mit ADHS kennen gelernt. Sein Buch Scattered Minds ist m.E. eines der besten Bücher zum Thema überhaupt. Er und alle drei seiner Kinder sind selbst Betroffene.

    Ich hatte die Ehre, am Rande einer Veranstaltung in Berlin kurz mit ihm zu sprechen vor zwei Wochen und bin immer noch geflasht davon.

    Gerade lese ich, entsprechend seiner Empfehlung, das Buch Hold on to your Kids von Gordon Neufeld, bei dem Gabor Co-Autor ist.

    Ich fiebere auf das Erscheinen seines neuen Buches im September hin.

    Übrigens war GM auch lange Palliativmediziner und hat die Auswirkungen von unerkanntem Stress und Stressmustern (psychbiosocial patterns) beschriben. In seinem Buch When the body says no. Auch empfehlenswert.

    Oh, das mit den kleinen Asiaten kenne ich auch... Ich durfte mich fragen lassen, warum die beiden nicht ‚wenigstens’ ‚unseren‘ deutschen Nachnamen bekommen durften, damit sie nicht sofort negativ auffallen.

    Ich habe ja eine Tochter und einen Sohn. Allerdings ist das kein ‚richtiger‘ Junge! Er interessiert sich null für Fußball, ist sensibel, gerät selten in Rangeleien, spielt mit Mädchen und ist einfach nicht, wie es sich gehört.

    Ich würd gern nen Schiet drauf geben, wenn es mich nicht so sehr im Alltag einschränken würde. Ich habe die Wahl zwischen IBU oder mal etwas unternehmen und am nächsten Tag nur Schmerzen haben. Anfangs waren es nur Anlaufschmerzen am Morgen aber manchmal steige ich aus dem Auto und kann kaum laufen. Ich möchte das nicht einfach hinnehmen ohne nicht abgeklopft zu haben, was es vielleicht sein könnte. Und dann noch die Gonarthrose die mich halt eh so einschränkt. Bin oft so traurig, wenn ich Jogger sehe die wesentlich älter sind. Möglicherweise hab ich mir auch durch Sport die Gelenke platt gemacht. Habe eine Überflexibilität in den Gelenken und durch nicht wissen vielleicht zu viel belastet. Ach mich macht das momentan so traurig.

    Ich habe das auch. Auch die Hypermobilität. Bei mir sind die Schmerzen überwiegend am ISG und in der Lendenwirbelsäule. Ich kann weder lange sitzen, liegen, noch stehen.

    Auch ich habe durch zuviel Sport alle Strukruren überlastet und jetzt geht nichts mehr. Im MRT war nichts zu sehen, alles altersgemäß.

    Bleibt noch der Weg über ein Zentrum/Praxis für Schmerztherapie. Das sind oft weitergebildete AllgemeinmedizinerInnen, die im Team mit Neurologen, Psychologen und Physiotherapeuten arbeiten. Hinter chronischen Schmerzen stecken oft Depressionen und wenn Du KS hast, wäre die Voraussetzung für einen zeitnahen Termin gegeben.

    Ich höre (muss nicht stimmen), dass viele niedergelassene Psychotherapeuten inzwischen ungern Depressionen behandeln. Wenn frau einen Termin haben möchte, das mit der vermuteten Depression am besten erst beim Termin der Therapeutin und nicht schon am Telefon sagen.

    Die Freundin meines Sohnes (beide 10 Jahre) hat ihm kürzlich erklärt, dass Männer zwar stärkere Muskeln hätten aber Frauen mehr mentale Stärke.

    Ist natürlich auch Bullshit aber das Thema begleitet die Kinder noch lange in unterschiedlichen Varianten.

    Bei mir ist es zur Zeit ganz schlimm. Alles, was Du genannt hast, Annie habe ich auch versucht. Aktuell wird rheumatologisch diagnostiziert und ich kann mich kaum bewegen, nicht schmerzfrei liegen. Ich habe CMD aber die Therapie war für den Ofen. Jede Manipulation von Experten macht alles nur noch schlimmer.

    Ich bin ein weinerliches Wrack. Wahrscheinlich kann ich nie mehr arbeiten. Ich kann mich nichtmal um die Kinder kümmern.

    TRE hilft Stress abzubauen und lockert den Psoas-Muskel. Hilft bei mir aber nicht gegen die Schmerzen. Im Gegenteil, die Dehnübungen, die das Zittern auslösen, lösen bei mir auch Schmerzen aus.

    Hydrojet-Massage gibt es hier in manchen Wellness-Centern. Es gibt hier einen Laden für Wasserbetten, der das anbietet.

    Man liegt auf dem Rücken und der Massagestrahl tastet beidseitig den Rücken auf und ab. Natürlich wird man nicht nass, aber es gluckert.

    Nachhaltig ist das natürlich auch nicht.

    Hallo daikiri,

    bei mir hilft ja auch gar nichts dauerhaft. Die meisten Dinge, die helfen konnten, wurden hier schon genannt (und helfen bei mir auch nur kurz).

    Was mir noch einfällt:

    Jin Shin Jitsu. Kann man gut in Ruhephasen mal ausprobieren.

    Hydromassage, so oft es möglich ist. Wird hier auf Zehnerkarte für 9€ / 15 Minuten angeboten, viel günstiger als Shiatsu.