Beiträge von Pinguini

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Rabeneltern.org-Team

    Im Zusammenhang Familie, Erwerbstätigkeit, Fremdbetreuung usw. finde ich den wesentlichen Faktor, das soziale Umfdld, unterbewertet.

    Wenn man Famile am Ort hat, Eltern Schwiegereltern, Geschwister und andere unterstützende Verwandte, kann man es gut schaffen als berufstätige Eltern. Hat man das nicht, reibt man sich auf. Mein Mann und ich haben hier, in einem für ihn fremden Land, die Kinder komplett allein aufgezogen. Ohne jegliche Unterstützung von Verwandten. Wir haben unser eigenes Leben komplett aufgegeben für die Arbeit und die Kinder. Keine Freunde getroffen, keine Hobbies, jahrelang. Nur ‚überlebt‘.

    Das wünsche ich meinen Kindern so nicht.

    Marau ich kenne nur das Gefühl, aufzuwachen und sofort in Panik zu sein wegen irgendwelcher Unterlassungen. Meistens ein Problem mit dem Zeitkontkontinuum. Sobald ich mich orientiert habe und weiß, welcher Tag/Uhrzeit gerade ist, rege ich mich wieder ab 😆

    Eine Bildschirmbrille ist gut als Ersatz. Mit Glück bezuschusst diese der Arbeitgeber.

    Ich selbst habe ersatzweise nur eine Fernbrille. Auto, Schwimmbad, Shoppen geht damit, Etiketten lesen nicht.

    Ich gehe immer zum örtlichen Optiker, nicht zu einer Kette. Das ist etwas teurer aber sie reparieren die Brille innerhalb sehr kurzer Zeit. Die Teile werden bestellt und man bringt die Brille kurz rein. Die sind auch sehr kulant (drei Brillenträger mit jeweils mehreren Brillen in der Familie).

    Mit Fmann habe ich schlechte Erfahrungen gemacht. Die haben bei der Reparatur meine arschteuren Gläser geschrottet und versucht, das zu kaschieren. Haben auch nichts gesagt, ich hab es erst zu Hause bemerkt.

    claraluna, ich hab ein Kind im Gymnasium, 7. und ins in der GS, 3. Klasse. Beide im Ganztagsbetrieb, reformpädagogische, öffentliche Schulen. Und ja, hier ist wieder G9 (Nds.)

    Ich finde, man kann in den Nebenfächern auf vieles verzichten.

    Und hier hat das Ministerium pro Jahrgangsstufe und Fach Handreichungen rausgegeben, welche Inhalte entfallen können. Das haben die sicher nicht ohne Sinn und Verstand getan, sondern in einer Expertenkommission und man sieht daran, dass da doch viel Spielraum ist.

    Mein Sohn musste wegen unfähiger Lehrerin eine Klasse wiederholen. Bei Ganztagsbeschulung. Was haben denn einzelne, grottige Lerher:innen mit diesem Thema zu tun? Nix! Es ist ne Pandemie.

    Natürlich sollte das nicht nach dem Rasenmäherprinzip passieren aber es gibt auch in der GS Dinge, die unter den Umständen verzichtbar sind.

    Bezüglich Hauptfächern denke ich: wichtig ist, dass sie das Wesentliche sicher können. 20 verschiedene Arten, eine Subtraktionsaufgabe durchzuführen und zu visualisieren ist sind nicht mötig..

    Andere Idee:

    Klassen Teilen, jeden Tag Unterricht. Eine Hälfte vormittags, eine Nachmittags. Da könnte man auch wöchentlich wechseln. Den Stoff entsprechend reduzieren, kein Homescooling. Es wird sowieso ein Haufen unwichtiges Zeug gelernt.

    Wo nimmst du dafür die Lehrkräfte her?

    Wieso ich? 😼

    Spaß beiseite: das ist natürlich nicht für die Langfrist gedacht.

    Man müsste eben entsprechend reduzieren. Aber ich muss dann meine Kinder nicht den ganzen Tag sich selbst überlassen sondern nur den halben. Wenn ich dann mit dem Vater etwas versetzt arbeite, kriegt man es irgendwie hin.

    Ich denke übrigens tatsächlich, die Lehrpläne gehören entrümpelt. Es ist vieles verzichtbar unter den Bedingungen.

    Ich bin grundsätzlich für eine dolide Allgemeinbildung aber unter den Bedingungen fände ich es angemessen, Dinge, die bei Interesse nachgelernt werden können, jetzt wegzulassen.

    Wieso? Im ersten ‚Lockdown‘ haben die KM doch auch für jedes Fach festgelegt, welcher Stoff komplett entfallen kann und Nebenfächer wurden gar nicht unterrichtet hier.

    Das Problem mit Hashimoto ist, dass es eben in der Vielzahl der Fälle tatsächlich eine ziemlich harmlose Erkrankung ist, v.a. für eine Autoimmunerkrankung. Das ist das, was Ärzte sehen und womit sie den größten Teil ihrer Erfahrung sammeln. Hashimoto kann aber auch ziemlich heftig verlaufen oder temporär immer mal wieder sehr heftig werden bei manchen. Das trifft aber iA nicht die Masse der Erkrankten bzw. nur temporär. Und da muss man eben tatsächlich selbst der Experte seiner Krankheit werden. Das ist so bei Autoimmunerkrankungen. Und das ist einfach verflucht anstrengend.

    Und ich habe andere Infos als der Endokrinologen: wenn keine Herzerkrankung vorliegt (durch zu lange ÜF z.B.) gehen die Herzrhythmusstörungen durchaus wieder weg bei korrekter Einstellung. Da hat man durchaus Puffer, solange das Herz noch nicht selbst geschädigt ist. Jedenfalls nach allem, was ich bislang gelesen habe. HeikeNorge kannst du dazu was sagen?

    Das ist kein Widerspruch. Er sprach ja von dem Fall, DASS durch zu hohe Dosierung eine Herzschädigung auftreten kann, die dann NICHT mehr reversibel ist.

    In dem Fall war mein TSH supprimiert, fT3 kam nicht mit und ich wollte nicht runter von der Dosierung, trotz gelegentlicher Herzrhythmusstörungen. Das war ihm dann zu heiß.

    Er hat es dann etwas anders eingestellt und gut. Bisher jedenfalls.

    Also viel Selen, etwas Thybon und weniger Thyroxin.

    Mir wird beim Hausarzt gerne erzählt, dass Hashimoto doch nichts Schlimmes wäre, das hätten so viele und damit kann man gut leben, blabla.

    Bis sie dann mal erklärt kriegten, wie das bei mir anfing, mit 25. Da hatte ich nen schönen Schub und der zeigte sich im Hinterauge beidseits. War eine Zufallsdiagnose beim Augenarzt. Der laserte mir ein Löchlein in der Netzhaut zu und erklärte mir, wenn ich jetzt nicht sehr schnell hochdosiert Kortison bekäme und meine Schilddrüse unter Kontrolle brächte, würde es bald sehr dunkel werden um mich herum.

    Zu dem Zeitpunkt war meine Schilddrüse schon sehr ausgefasert an den Rändern und inzwischen ist sie so gut wie weg.

    Ich hab immer mal mit Herzrhythmusstörungen zu tun und bei meinem Verlauf darf ich schon noch damit rechnen, dass andere Organe Schauplatz des Geschehens werden.

    Hausärzte denken häufig, das wäre nichts Ernstes. Ich rede darüber nur mit dem Endokrinologen. Der nimmt einmal im Jahr alle Werte ab und weiß genau, wie die auszusehen haben. Der sagt auch ganz deutlich: wenn man eine Weile falsch dosiert ist, in der ÜF ein Vorkammerflimmern kriegt oder dauernd Herzrhythmusstörungen hat, dann geht das nie mehr weg und man muss mit den vielen Medikamenten und der ständigen Angst leben.

    Also, ich will hier natürlich keinem Angst machen aber ich wäre mit Hashimoto echt sehr vorsichtig.