Beiträge von elbeentchen

    Es gibt übrigens anscheinend auch Ärzte, die den Unterschied zwischen Maul-und Klauenseuche und HFM nicht kennen. Vor ein paar Jahren hatte ich, also als Erwachsene, HFM am Tag nach einer Blutspende bekommen (nicht beim DRK, sondern Haema, einer privaten Gesellschaft) und rief dort an, sie mögen vielleicht lieber meine Blutspende verwerfen, ich erwähnte auch ausdrücklich HFM, damit die nicht denken, ich hab was ganz Schlimmes und mich sperren. Wochen später ging ich wie gewohnt zur Spende und bekam mitgeteilt, dass ich gesperrt sei - "Na, Sie hatten doch Maul- und Klauenseuche"... 8I In dem Moment hab ich mich gefragt, ob bei Haema überhaupt echte Ärzte arbeiten! Zum Entsperren müsste ich ihnen ein Attest vom Arzt bringen, dass ich, per Bluttest nachzuweisen, keine Antikörper gegen Maul- und Klauenseuche habe. Ich entschied mich stattdessen, einfach nicht mehr zu Haema Blutspenden zu gehen...

    Bei Beule am Auge denk ich sofort an das Chalazion, das meine Schwester als Jugendliche hatte. Das wäre harmlos und bildet sich auch oft von selbst zurück. Falls ihr noch ein Stichwort für den Augenarzt braucht - den ihr unbedingt aufsuchen solltest (wart ihr bei dem oder beim Kinderarzt?) ;)


    EDIT sagt: Das wäre dann das bereits erwähnte Hagelkorn.

    Natürlich haben verstellbare Tragen Vorteile, keine Frage. Aber wenn mein Kind im Lauf-Alter dann nicht mehr die perfekte Anhock-Haltung hat.. Mein Gott, die hats auf dem Arm auch nicht, wenns auf der Hüfte sitzt. #freu

    Das kommt noch hinzu! Trägt jemand schlechten Gewissens sein Kind auf der Hüfte, weil es da schief sitzt und die Beine ungespreizt baumeln? Okay, das mit dem Stoff und der Anbringung der Gurte seh ich ein. Aber der kleine Rückstand der Manduca ist mir nicht groß genug, um sie nicht noch guten Gewissens weiter zu vererben (unsere trägt gerade die kleine Froschprinzessin, und Froschkönigins Familie ist zufrieden). Wir reden ja nicht vom Unterschied BabyBjörn zu moderner Trage auf dem neusten Entwicklungsstand.

    Der Rücken platt gedrückt? Habt ihr das so empfunden bei der Manduca? Ich nicht, fand den immer genauso rund wie im Tragetuch bzw. das Kind rutscht doch trotzdem ergonomisch um den Busen (bzw. bei meinem Mann um den Waschbärbauch) herum mit rundem Rücken zusammen. - Und sowieso im Vergleich zum geraden Rücken im Kinderwagen... Na, müssen wir hier im Forum wohl nicht weiter ausführen.


    Der Steg hatte doch schon 2 Breiten durch eingeknöpften Neugeboreneneinsatz, der viel schmaler war.


    Hmm, unsere Tragezeit ist vor 3 Jahren zu Ende gegangen, was sich seitdem auf dem Tragehilfen-Markt getan hat hab ich nicht im Blick. Wurde da viel weiterentwickelt?


    Wir haben die meiste Zeit am besten mit Manduca getragen, zwischendurch gab es mal eine Wachstumsphase, in der Baby da von der Rückenlänge und Achselhöhe nicht so gut reinpasste wie in den Ergo, und dann irgendwann war die Manduca wieder für unser Kind passender. Klar passt nicht jedem Kind dasselbe. Aber schlechtes hab ich von der Manduca an sich noch nicht gehört.

    Weh tut nämlich nicht der Fersensporn als solcher, sondern die gereizten Nerven.

    Stimmt fast: Es ist die Sehnenplatte der Muskeln in der Sohle, die sich entzündet.


    Mein erster und bisher einziger Anflug von Fersensporn diesen Sommer hat sich schon allein mit der Sohle aus dem Sanitätshaus so prima erholt, dass ich nach 3 Wochen beschwerdefrei war. D. h. den Sporn hat man dann eben, nur ohne die Entzündung/Reizung tut er nicht weh. Noch trage ich die Einlagen eine Weile weiter und hoffe, dass es nächsten Sommer (in Sandalen krieg ich die nicht eingelegt) nicht wieder ne Entzündung gibt. Aber der Arzt sagte, das hab ich mir wahrscheinlich vom Stehen auf einer Leiter geholt, als wir die Küche gestrichen haben, und das muss ich ja nicht gleich wieder machen #pfeif

    Oh ja, die Noten können schon ganz schön anders aussehen als wir es gewohnt waren... Unsere Große ist mit Geo reingefallen. Stellt sich heraus, dass sie doch mal anfangen muss, für Arbeiten zu lernen ;) . Bis Klasse 4 flog ihr halt alles so zu. Dabei war der Lehrer noch nett und hat es als Übung/Warnschuss behandelt: nur die guten Noten wurden auch eingetragen, die Kinder sollten halt mal das veränderte Niveau sehen, ohne gleich Probleme zu kriegen. Bei Caro wär's sonst eine 5 gewesen.

    Ich hab 3 Mädchen, in 1 Schwangerschaft anfangs latentes flaues Gefühl, sonst gar nix an Übelkeit ;) Meine Schwiegermutter und meine Schwägerin haben jeweils 1 Mädchen und 1 Jungen geboren und kennen auch keine Übelkeit, ebensowenig wie meine Mutter mit 2 Töchtern. Wenn Frauen von Übelkeit oer Hyperemesis berichten, scheint das auch völlig unabhängig vom Geschlecht verteilt zu sein, eher familiäre Veranlagung als alles andere.

    dresden :)

    Wollte ich auch gerade empfehlen #super Hat alles, was das Rabenherz sich wünschen kann, Tragen und öffentlich Stillen sind total üblich, es gibt sogar einen Trageladen, viele Öko- und sogar ein paar Umsonstläden, die Leute stellen Verschenkekisten überall raus, es gibt ein paar freie Schulen aller Art, und zur grünen Natur ist es nie weit weg... Ich liebe mein Dresden #love

    Elbeentchen, das klingt ja super rund bei euch! Wunderbar, wenn man die Kinder erst einmal mit so einem guten Gefühl diesen nächsten Schritt gehen lässt, oder?

    Und wie! Ich bin total überrascht, dass es so überwiegend rund läuft. Sonst hat unsere Tochter Übergänge nie besonders locker weggesteckt, und jetzt ruht sie irgendwie auf einmal in sich - jedenfalls in Schulbelangen. Auf eine Art erschien mir in der Grundschule viel mehr Druck auf die Kinder ausgeübt zu werden als bis jetzt am Gymnasium. Das mag an den Lehrern liegen. Wie gesagt war die Grundschullehrerin eine, die alles total im Griff hatte und wir sind nunmal eher chaotisch, da fühlte man immer den erhobenen Zeigefinger, wenn sie mit ihr oder uns Eltern sprach. Dass er chaotisch ist, sagt der neue Klassenlehrer aber auch von sich selbst und damit weiß er, dass die chaotischen Kinder auch was werden können, ohne dass man sie ständig auf ihre Mängel hinweist.

    Bei uns läuft es auch gut. Wobei bei meiner Kleinen wirklich der Schwerpunkt mehr auf das Drum herum liegt als auf die schulischen Belange. Die neue Unabhängigkeit genießt sie total. Selbständig Öffis fahren, dabei an Geschäften vorbeikommen, Geld ausgeben ... Sie hat schon 2x die Freundinnen mit ihrem Taschengeld eingeladen - was mir schon eine andere Mutter etwas anlastete, dass ich sie da wenig einschränke. Natürlich sprechen wir darüber, aber ich glaube wirklich, dass dies nur eine Phase ist, dann ist der neue Bäcker nicht mehr so spannend und vor allem das Gefühl, selbst das Taschengeld dort nach Belieben ausgeben zu können. Sehe ich das zu entspannt eurer Meinung nach?
    Außerdem genießt sie ihre neuen Freundinnen in Laufabstand, das war in der Grundschule nicht so, jetzt können sie einfach beieinander klingeln...

    Oh ja, allein Busfahren ist was Neues und gefällt unserer Tochter auch so gut. Das Gym ist nur 2 km entfernt, die Grundschule war sogar noch näher, da wurde gelaufen. Daher hat sie sowieso viele Freunde in der nächsten Umgebung und es wird nachmittags spontan beieinander geklingelt. Ich liebe das, so muss Kindheit sein! Wo die neuen Gym-Freunde so leben, haben wir überwiegend noch nicht rausgefunden. Aber das Busfahren vergrößert ihren Radius sowieso um einiges.


    Taschengeld ist doch genau dafür da, dass die Kinder es nach ihrem Wunsch ausgeben. Und dass sie auch mal erleben, dass Geld alle werden kann, bevor alle Wünsche erfüllt sind. So lernen sie mit einem Budget umzugehen und sich zwischen vielen Wünschen zu entscheiden. Da reden wir auch überhaupt nicht rein, auch wenn das 5. Mini-Glubschi angeschleppt wird. Sie müssen ja nicht ihre benötigten Schulsachen oder so davon bezahlen (das würden wir höchstens ausnahmsweise einführen, wenn sie mutwillig oder achtlos irgendwas versauen und wir es nicht mehr einsehen das dauernd neu zu kaufen).

    Das sind unsere Hauptthemen im Moment. Schulisch hat sie schon eine Deutscharbeit geschrieben. Ich bin locker gespannt, wie es war, sie selbst war mega-entspannt darüber, alles easy... :) Wie gesagt, wir werden sehen. Morgen Latein und Freitag Mathe, Latein ist sie, meiner Meinung nach, total sicher, Mathe weigert sie sich mir zu zeigen, zu viel "Babykram" sprich angeblich alles Wiederholung... Auch da werden wir sehen. Im Moment interessiert sie sich nur für Latein wirklich, in Englisch "reden sie zu viel und üben dauernd Aussprache" (ja, meine Tochter schreibt lieber), Musik und Kunst machen Spaß, der Rest ??? Ach so, Orchester und Chor sind lustig, AG fängt diese Woche erst an. Und in zwei Wochen sind schon Herbstferien...

    Mit Tests geht es hier langsamer los. Soweit ich informiert bin, gab es überhaupt erst zwei Noten, einmal für was Praktisches (Geschenkbeutel basteln) und einmal für eine Niederschrift (sie erzählte ein Erlebnis aus unserem Urlaub nach), bei beidem kam sie super weg. Bio soll diese Woche geschrieben werden. Unsere Tochter liebt im Moment noch alle Fächer, vor allem die neuen (Bio, Geo).


    Natürlich muss sie mehr selbst den Überblick über ihre Schulsachen behalten als an der Grundschule, es ist ja mehr Zeug, Hausaufgaben sind nicht immer gleich für den nächsten Tag und verlangen etwas Vorausplanung... Sowas fällt unserer Tochter sehr schwer (ich muss zugeben, mir auch). Wir Eltern überprüfen nicht täglich ihre Sachen, aber mehrmals die Woche. Inzwischen schaut sie spätestens morgens selbständig auf den Stundenplan und packt dementsprechend ein und aus. Ich seh's nicht ganz so streng, mein Mann und ich waren beide Schüler-Typen, die da auch Chaos hatten und wir haben super Abis hingelegt... Das Kind wird seinen Weg schon gehen.

    Ich reihe mich mal ein mit einer Gymnasiastin, G8 in Sachsen. Ihr Gymnasium hat nicht so richtig einen Schwerpunkt, am ehesten noch Naturwissenschaften (heißt halt nicht umsomst "Marie Curie" ;) ). Die Klassen wurden nach der Zweitfremdsprache zusammengestellt, das Losverfahren gab uns unsere 2. Wahl, Latein. Erste Wahl wäre Französisch gewesen. Aber an das Gymnasium kommen lagebedingt viele Kinder von einer Grundschule, die schon Französisch unterrichtet, da kommen diese Schüler bevorzugt zu Französisch ;). Wir sind da erstmal neutral-entspannt, geht eh erst in der 6. los, und ihre Patentante ist an einem anderen Gymmi in der selben Stadt Latein- und Englischlehrerin und ich hatte Latein im mündlichen Abi, also an Unterstützung wird es ihr nicht fehlen 8) .


    Von ihren besten Freundinnen ist niemand mit am Gym, ein paar wenige Kinder aus der Klasse sind in Parallelklassen. Aber eine ihrer besten Freundinnen sieht sie wöchentlich beim Reiten, dann ist die Freude immer groß und sie haben sich viel zu erzählen ^^ . Unsere Tochter ist bisher ganz angetan von ihrer Klasse und hat schon mal einen Freund, den sie am meisten von allen mag. Ihr Lehrer ist nur 2 Jahre älter als ich, sehr nett und so chaotisch veranlagt wie sie (wir #schäm ) - insofern hat sie weniger Stress zu erwarten als von der superorganisierten Grundschullehrerin bisher, weil er sie verstehen kann. Überhaupt liebt sie ihr Gymnasium total! Der Bus fährt von fast vor der Haustür 7 Minuten, das wäre von der Entfernung auch gut zu radeln, allerdings in teilweise dickem Verkehr - dann doch lieber Bus. Einziges Manko: Sie mag das Schulessen gar nicht, aber mit dem (neuen) Anbieter sind auch viele Mitschüler UND die Lehrer unzufrieden. Da bin ich nicht überrascht, der Kindergarten hatte den vor Jahren auch und aus denselben Gründen gewechselt... :S Ein Problem ist das aber eigentlich auch nicht für uns, wir haben sie wieder abgemeldet und sie hält mit voller Vesperdose gut durch, bis sie (spätestens 15 Uhr, an 3 Tagen schon früher) zu Hause ankommt und bei mir richtig essen kann.


    Das Schulgebäude wurde bis in die Sommerferien hinein ganz großartig saniert und mit einem riesigen Neubau erweitert, dort ist also alles neu, noch nicht jede letzte Baustelle erledigt (funktional ist schon alles, hier und da fehlt mal noch ein Abdeckungsgitter etc.) und der Bau noch nicht abgenommen, daher dürfen die Klassen die Wände noch nicht gestalten. Nicht mal Bilder aufhängen. Das bedauerte der Klassenlehrer beim Elternabend sehr, aber dann sagte er dazu was, das mich richtig angerührt hat - für sowas mag ich ihn einfach: "Wir werden uns das mit der Zeit schon schön machen im Klassenraum. Wir lachen einfach ganz viel."


    Wenn das i Großen und Ganzen so weitergeht, dann geht's uns gut! #top Mit all den Nebenwirkungen einer Schulumstellung, Schwierigkeiten in der Selbstorganisation und dem ungewohnten Lernniveau werden wir uns schon arrangieren.

    Ein paar der über die Jahre gesammelten Kindermünder aus unserer Familie, die mir spontan einfallen:


    Die Große hat mit 2-3 Jahren häufig Gegenstände vermenschlicht und mit viel Liebe angesprochen. Der Joghurt auf dem Tisch wurde gestreichelt mit den freundlichen Worten "Dich esse ich nachher auch noch." Und morgens kam sie mal ins Zimmer und begrüßte den Staubsauger: "Guten Morgen, Staubsauger, hast du gut geschlafen?" Mit der Fliegenklatsche in der Hand rief sie "Fliege, komm mal bitte her!"


    Als sie 3 und die nächste Schwester 1 Jahr alt war, konnte sich auf einem Spaziergang eine fremde liebe ältere Dame gar nicht beruhigen, was für ein "süßer Engel" unsere 2. Tochter sei. Die Große fühlte sich allmählich zu wenig beachtet und kommentierte zornig: "Die ist gar kein Engel, die spricht nur so Englisch!"


    Nach dem Mittagschlaf (mit 3 Jahren) wunderte sich die Oma, warum unsere Älteste so verschwitzt sei. Ihre Erklärung: "Ich hab so schnell geschlafen."


    Als sie 4 war, erzählte sie uns von einem Kindergartenausflug, und die 2jährige Schwester beteiligte sich eifrig mit "Jaaaha" und "Hmmm" am Gespräch. Das große Kind schaute dem kleinen Kind streng in die Augen und sagte fest "DU warst gor ni dabei." (Heute noch geflügeltes Wort bei uns, wenn jemand von nix ne Ahnung und zu allem eine Meinung hat).


    Mit 4 Jahren stand die Nabelbruch-OP der Großen an. Auf dem Weg zur Voruntersuchung kam uns ein fremder Mann auf der Treppe entgegen, und unser Kind fragte den etwas überrumpelten Mann: "Hast du schon den Bauchnabel drinnen?"


    Als die Große 6 war, wohnten wir im Urlaub mal direkt neben einem Hühnerhof, auf dem ein Hahn den ganzen Tag rumkrakeelte. Irgendwann ging er ihr so auf die Nerven, dass sie zum Fenster rausbrüllte, "Hahn, leg deine Stimme zur Ruhe!"


    Unsere Mittlere war schon immer eher trocken veranlagt. Als sie 2 war, verletzte sich ein größerer Junge auf dem Hof des Hauses, in dem wir wohnen, indem er sich in das viel zu kleine Kettcar zwängte und sich das Bein aufschrammte. Nachdenklich stand unser Kind daneben und murmelte, "hängengeblieben ist der dicke Max." (die Mutter von Max hat lange darüber gelacht :D ) Als sie ca. 4 war, stand sie mal abends nach dem Zubettgehen in der Wohnzimmertür und meinte, ihre Socken wären dreckig. Auf unsere Nachfrage, wie denn im Bett ihre Socken dreckig werden konnten, erwähnte sie beiläufig, "weil ich draufgekotzt habe". 8I


    Die Kleinste ist um keine Ausrede verlegen. "Mama, ich kann zaubern!" - "Ach ja? Zeig mal was!" - "Geht nicht, ich habe meinen Zauberstab nicht dabei." Außerdem spielt im Kindergarten eine Erzieherin manchmal schöne Musik auf dem "Aquarium"...