Beiträge von elbeentchen

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    Meine Schwester und ihr langjähriger Partner haben nie geheiratet und wollen auch nicht - sie haben sich reimende Nachnamen, das wäre auch ein spaßiger Doppelname.

    Eine früher gute Freundin von mir heißt auf Schwedisch "Bücher" mit Nachnamen und ich auf Schwedisch "Regal", wir haben drüber nachgedacht, ob wir nur für den Doppelnamen heiraten sollten.

    Komisch, ne, die Kinder nehmen Scheine nicht wirklich als Geld wahr. Als J. so ungefähr 5 war, fand sie kurz vor einer Supermarktkasse einen 5-Euro-Schein. Sie wollte mir nicht glauben, dass das Geld ist. Dann durfte sie sich was davon kaufen, bekam Wechselgeld in Münzen und hat es dann erst begriffen und sich gefreut.

    Zwei 18-jährige Nachbarinnen sprachen neulich beim Grillen über das Titellied von Wickie und "da habe ich neulich gehört, dass Wickie doch ein Mädchen ist! Sie fässt das Segel an!" Ich hab ihre Blase dann leider platzen lassen und den richtigen Text erklärt ^^

    Www-wwaaaaas? Es heißt nicht "Sie fässt das Segel an?". Jetzt hab ich es gesucht und rausgefunden, dass es "Zieh fest das Segel an" heißt. Für mich war es immer ersteres - ich hab auch nie darüber nachgedacht, dass es keine so besonders nennenwerte Tat ist, ein Segel anzufassen :D

    Tja, leider, die Nachbarinnen waren auch enttäuscht. Ich fand die zwei Mädels vor allem so niedlich, wie sie da total aufgeregt waren, dass Wickie vielleicht doch kein Junge ist. (Die kenne ich seit ihrer Geburt und hab sie sehr ins Herz geschlossen.)

    Die zusammengesetzten Verben bleiben hier strikt zusammengesetzt (bei M., 4 Jahre). "Ich vorstelle mir die Dinosaurier." "Das auffällt mir." "Ich abschneide ein Stück von der Wurst."

    Ich finde ja auch die Firma Göbel sehr lustig, die so Kirmes-Fahrgeschäfte baut, die Wilde Maus kommt von denen.

    Und ich kenne etliche Hillers, Hilters oder so, wo ich mich immer heimlich frage, ob die ihren Namen nach 45 geändert haben. Es war wohl gängige Praxis, da einfach schnell einen Buchstaben auszutauschen...

    Hiller war aber auch in Oberschlesien schon vorhanden (mein Nachname geht darauf zurück, ist aber ziemlich verändert worden), aber natürlich war es dann einfach für die Leute, die sich umnennen wollten/mussten/durften, auf den Namen zurückzugreifen und nur einen Buchstaben ändern zu müssen.

    digitale Nachnamensliste mit Häufigkeit https://www.namenforschung.net/dfd/woerterbuch/liste/

    Mein jetziger Nachname taucht da leider nicht auf. Bei dem Namen würde mich wirklich mal interessieren wo der herkommt. Ist aber auch wirklich selten.

    Apropos lustige Namen: ich hatte mal einen Physiklehrer namens Linse. Sehr passend.

    Linse heißt eine Cousine meines Ex-Mannes, die Augenärztin ist, und findet das selbst sehr witzig.

    In der Nähe meiner WG gab es ein Klingelschild mit der schönen Namenskombination "Ridda Rost".

    Ist ja süß 😃

    Bisschen Teenie-Humor, aber die WG mit "Gummi Feucht" am Klingelschild fand ich sehr lustig #freu

    Und in der Rehaklinik-Küche arbeiteten Frau Wolf und Frau Schaaf friedlich zusammen.

    Zwei 18-jährige Nachbarinnen sprachen neulich beim Grillen über das Titellied von Wickie und "da habe ich neulich gehört, dass Wickie doch ein Mädchen ist! Sie fässt das Segel an!" Ich hab ihre Blase dann leider platzen lassen und den richtigen Text erklärt ^^

    Ich hab auch Angst, wenn ich mehrere Kilometer hoch über leerer Luft hänge, aber immer wenn ich mich überwunden habe, kam ich am Ende doch gut klar. Vor 10 Jahren oder so hab ich eine Radio-Comedyserie vom BBC4 entdeckt, "Cabin Pressure", ne kleine Sitcom über eine Fluglinie mit nur einem kleinen Flugzeug. Der Autor, John Finnemore, hat neben einem wundervollen Schreibstil auch einen Vater, der Pilot bei einer Fluglinie war, und damit hat er den Jargon, den Umgang der Piloten und Crew und das ganze Flugzeugumfeld total drauf. Es gibt immer Hintergrundgeräusche wie im Flugzeug, und das hat mir irgendwie am meisten geholfen: bei den folgenden Flugreisen hatte ich viel weniger Stress damit. Außerdem ist es dann viel lustiger in einem Flugzeug, weil die Serie so realistisch ist. Hiermit also auch eine Empfehlung für die Radioserie #freu

    Ansonsten stelle ich mir vor dem Flug vor, wie zwei riesige Hände schützend unter dem Flugzeug sind, während wir fliegen.

    Danke für diesen Thread. Seit 3 Monaten habe ich selbständig Aufträge, die ich zu Hause am Rechner erledige (Transkriptionen etc.) und es fällt mir sehr schwer, meine Arbeitszeit und meinen Arbeitsplatz hier zu strukturieren. Ich muss mich oft sehr selbst zur Ordnung rufen und daran erinnern, dass ich, wäre ich aushäusig arbeiten, auch nicht während der Arbeitszeit Wäsche machen oder Termine mit dem Kind wahrnehmen würde oder mit meiner Frau quatschen. Genau das ist mein Struggle im Moment: 1. Wann und 2. Wo?

    Für "wann" habe ich mir gerade erst Zeiten festgelegt, aber mein ADHS-Hirn hasst jede festgelegte Routine, selbst solche, die ich selbst festlege. Das ist ein richtiger Kampf, ich leide zwischendurch sehr, wie früher im Büro oder Laden. Manchmal hilft Musik, manchmal nicht. Das Handy darf ich auf keinen Fall in die Hand nehmen, sonst ist es aus.

    "Wo" ist momentan der Schreibtisch im Wohnzimmer, das ist wenigstens durch Regale ein etwas abgeteilter Raum, aber nicht dasselbe wie ein Büro. Im Schlafzimmer organisiere ich jetzt einen Tisch, da kann ich wenigstens tagsüber die Tür schließen und allein sein. Noch lieber wäre mir, unsere Kammer wäre mein Büro, aber das hab ich schon probiert, und es endet immer damit, dass doch wieder in Eile Krempel reingeworfen wird, wie eben in eine Kammer.

    Ich genieße richtig, dass durch die Wege zur Kita früh und nachmittags ein "Arbeitsweg" entsteht. Wenn ich den 2x am Tag mache, hab ich allein dadurch genau die 6000 Schritte voll, die mein tägliches Ziel sind. Und es macht mir einfach so viel Spaß, mit der Kleinen unterwegs zu sein, das sind zwei Highlights meines Alltags täglich.

    Damit hab ich theoretisch schon raus, wie ich es machen will, praktisch will mein Hirn mich immer sabotieren.

    ...du am frühen Abend auf dasDisplay vom Trocknerschaust und dich wunderst, wieso es bitte schon 0:18 Uhr sein soll (das war die Restlaufzeit)

    ...du die Tabletten für den nächsten Morgen statt der für diesen Abend einnimmst (zum Glück kein Problem)

    ...du nach dem Geschäft die Hose hochziehen willst und dir gerade noch einfällt, auch den Hintern abzuputzen

    Das war alles derselbe Abend, innerhalb weniger Minuten #hammer

    Aus einem Brief, den ich gerade transkribiere - das Kind im Grundschulalter schreibt seinem Opa von einem Ausflug mit Papa und Bruder:

    "Papi hat uns aus einem Automaten einen Becher klares Quellwasser spendiert. Nachher hielt ich aus Jux die drei Becher aus dem Autofenster. Durch den starken Zugwind flogen zwei Becher quietschvergnügt davon. War das ein Spaß! Papi konnte vor lachen kaum Auto fahren. Das Auto fuhr wilde Kurven. Ein Glück, daß ich es gewöhnt bin."