Beiträge von annaclara

    Xenia für mich ist noch nicht ganz klar, worauf Du hinaus willst. Die allerallermeisten Deutschen meiner Bekanntschaft klingen für mich in ihrer englischen Kommunikation, schriftlich oder verbal, deutsch. Ist so. Deswegen ist das trotzdem sehr gute Kommunikation. Muss man das als schlecht einstufen? Es geht doch nicht darum, als Engländer oder Amerikaner durchgehen zu können, sondern darum, als Deutsche in dieser Sprache mit anderen kommunizieren zu können.


    Hier tummeln sich gerade wenig Menschen, die ihr englisch total überschätzen, sondern mehr, die sich nicht trauen, überhaupt es zu nutzen. Da würde ich den Fokus nicht auf 'ist trotzdem nicht gut' legen, sondern auf 'trau Dich einfach, das ist gut genug'.

    Einfach vergessen und los, wegwarte ! Unser aller Sprache ist von unserem Umfeld geprägt - und wenn (!) man bei Dir erkennen sollte, dass Du deutscher Herkunft bist, ist das doch überhaupt nicht schlimm. Im Gegenteil, solche Akzente können richtig charmant sein!


    ps bitte bedenkt auch, ich habe 16 Jahre in GB gelebt, ich spreche jeden Tag viele Stunden Englisch - klar, dass es fluppt, oder? Ich bin eher ins Forum gekommen, um deutsch zu üben... Also nicht stressen lassen, einfach mitmachen.

    Uah, und jetzt trau ich mich kaum zu schreiben #angst Ich merke das mein Englisch wirklich schlecht ist, es fehlen mir etliche Vokabeln, Grammatikregeln kenne ich kaum, hab ich auch in der Schule kaum gelernt, ich hab immer "nach Gehör" geschrieben. Und wir wissen alle was dabei raus kommt :D Puh...

    Bitte schreib, Sommerwind ! Das hier im Forum ist ja kein Sprachkurs, bei dem jemand streng über die Schulter schaut, sondern eher wie ein netter Schwatz im Urlaub, wo sich alle freuen, dass da jemand in der neuen Sprache kommunizieren möchte. Vielleicht läuft es, vielleicht nicht, aber probieren kann man es ja mal :-)

    Bei mir war das so eine Mischung aus geplant, Zufall, Glück und Bauchgefühl, wobei mir sicher geholfen hat, dass ich einen Grossteil meiner Karriere in England verbracht habe, wo, zumindest in meinem Feld, man häufiger mal wechselt und dadurch auch andere Aspekte ausprobieren kann. Dabei habe ich nicht immer alles richtig gemacht, aber im grossen und ganzen bin ich immer dann gut gefahren, auch nach Interesse zu entscheiden. Und nach Qualität der Chefs...


    Jetzt bin ich ziemlich zufrieden.

    Ich möchte noch einen Beitrag von HR2 Der Tag zu dem Thema Rechtsextremismus in Hessen verlinken, den ich gut fand, der derzeitige Entwicklungen auch jenseits von Hessen beleuchtet, und viele Stimmen dazu zusammenfasst. Insbesondere auch zur Rolle der Polizei, die von manchen Rechtsradikalen als mögliche Verbündete gesehen werden.


    Mir macht diese Präsenz von rechtsextremen Gedankengut in Polizei, Militär und Verfassungsschutz grosse Angst.


    https://www.hr2.de/gespraech/d…odcast-episode-49114.html

    Trin ich stehe auch auf dem Schlauch, warum mein Beispiel für Dich nicht verständlich ist. Bei mir geht es nicht um Absprachen innerhalb der Familie, bei der nur das Endresultat, falls überhaupt, für mich relevant ist (Dein Beispiel), sondern gemeinsame Diskussionen, bei denen ich relevante Absprachen oder Informationen verpasse (mein Beispiel - die Entscheidung, ob ein Sommerfest vorgeschlagen werden sollte, wird von zwei Personen ohne mich getroffen, und zwar absichtlich in einer Form, in der ich es nicht mitbekomme). Das finde ich unhöflich. Besser kann ich meine Gedanken zu dem Thema nicht erklären.


    Viele Grüße

    Annaclara

    Trin Ich habe da eben nicht Deine (für mich tatsächlich irrelevante) Kinderorga-Diskussion vor meinem inneren Ohr, sondern eher eine thematische, relevante: wir reden über den Elternabend, und ob dort ein Sommerfest vereinbart werden soll, dann unterhalten sich Personen separat und erklären mir dann, dass sie ein Sommerfest doof finden.


    Na ja, ich will jetzt nicht weiter spekulieren, was sie meint, nur erklären, dass ich jedenfalls etwas anderes darunter verstanden habe als Du, und das zB im Arbeitsalltag als ausgrenzend erlebe. (und da geht es nicht um Türkisch oder Syrisch, sondern um Französisch oder Spanisch. )

    Also nochmal.


    Es geht mir nicht darum, mal ein Beispiel, wir Mütter stehen zusammen und quatschen, und eine Mutter ruft ihrer Tochter auf serbisch etwas zu, die grad irgendwo rumturnt.


    Ich meinte explizit, ich bzw wir stehen zusammen und reden, und alle sind der deutschen Sprache mächtig, und dann wird sich in der anderen Sprache unterhalten um dann das Ergebnis dessen, was in der anderen Sprache gesprochen wurde, wieder einfließen zu lassen. Ich kann überhaupt nicht mehr nachvollziehen was da nun abgelaufen ist, und das gibt es schon auch öfter in Elterngesprächen zb.

    Da hatte ich Midna2 in ihrem zweiten Beitrag (hier mit meiner Hervorhebung) anders verstanden.


    Aber ich lasse es jetzt auch wieder ruhen, vielleicht meinte sie ja auch etwas anderes.

    Ich lese bei Nachtkerze eine schwierige Situation heraus - kein Anschluss, und der kulturelle Schock, wieder in D zu sein. Und da finde ich es verständlich, wenn sie es schwieriger findet, auf dem Spielplatz fremde Menschen anzusprechen, die eine andere Sprache sprechen. Das bedeutet ja nicht, dass es nicht ok ist, eine andere Sprache mit den Kindern zu sprechen, oder unhöflich, oder dass diese Menschen da nicht wohnen sollten, sondern einfach, dass es eine sozial ohnehin nicht ganz einfache Situation noch einen Tacken schwieriger macht. ( Nachtkerze , bitte entschuldige, wenn ich das falsch interpretiere=.


    Ich finde, dieses konkrete Gefühl ist erstmal legitim. Genauso, wie es für andere anstrengend sein kann, wenn sich liebgewonnene Kulturen ändern.


    Das kann doch neben einer generellen Akzeptanz der Kulturen stehen, und dass Weltoffenheit und Vielfalt das Leben insgesamt schöner macht?


    Zu den Gesprächen: irrelevante Zusatzinformationen in der anderen Sprache zu klären, kein Thema. Das Gespräch in der anderen Sprache fortzusetzen, wenn das nicht mangelnden Sprachkenntnissen geschuldet ist, und so verstehe ich Midna2 , finde ich schon klar unhöflich und ausgrenzend. Wir haben das oft bei der Arbeit, und ich finde es deutlich besser, in einer Sprache zu bleiben, bei der alle mitkommunizieren können, wenn es um das gemeinsame Gespräch geht.

    Was für Schwächen meinst Du JooBoo ? Ich fand es eigentlich gerade gut, dass sie versuchen, so viele Faktoren wie möglich außer der Herkunft auszuschalten, also Junge mit Junge zu vergleichen und verschiedene Namen zu testen, um die zu nehmen, die am wenigsten unterschiedliche Sympathien etc auslösen.


    Ich habe mir die Statistik nicht im Detail angesehen, aber es schien mir grundsätzlich sorgfältig durchdacht und gearbeitet.

    In der Studie bekam jede/r TeilnehmerIn ein Diktat vorgelegt mit der Information, dass es von Max or Murat geschrieben wurde, und dafür Fehler identifiziert und eine Note festgelegt. In der Methodik wird auch erklärt, dass in einem namenlosen Test im Schnitt nicht alle Fehler gefunden werden, egal welcher Name. Damit hat man etwas Varianz beim Fehlerfinden und etwas Varianz beim Festlegen der Note aufgrund der Fehler, die hier die Teilnehmer gemacht haben.