Beiträge von annaclara

    Ich wollte nur kurz, und etwas oT schreiben, wie interessant ich die Rechenstrategien finde, und dass das so unterschiedlich ist. Ich würde 19 +23 so rechnen


    19 + 23 kann ich vereinfachen zu


    22 (also 19+3) plus 20


    Und das ist 42.


    Ich stelle also immer so um, dass eine der beiden Zahlen 'glatt' ist (hier 23 zu 20) und nur zur anderen dazugezählt werden muss.


    Alles gute für Pippa, ich stelle mir das für sie sehr anstrengend vor, wenn das instinktive noch nicht so flutscht - so wie lesen lernen, wenn man nicht das Wort sieht, sondern nur jeden einzelnen Buchstaben und dann den ersten Buchstaben schon wieder vergessen hat, wenn man am Ende des Wortes ankommt.

    Ich würde eher mehr oder gleich zahlen, soweit ich die Preise ungefähr im Kopf habe, weil es mir sonst zu peinlich wäre - aber ich würde den Laden wahrscheinlich in Zukunft eher meiden. Ich finde es eine echte Errungenschaft, Preise zu haben und eben nicht jedes Mal zu überlegen, zu handeln... Man lenkt ja auch dadurch, wo und wieviel man kauft, den Preis etwas.


    Spenden bei einer Feier sind etwas anderes, da kann ich mir das gut vorstellen - so ähnlich wie in manchen Museen, in denen kein fester Eintritt vorgegeben wird, so dass es sich jeder leisten kann, aber auch ein 'Durchschnittspreis' als Richtlinie.

    Liebe Raben,


    Im letzten Magazin der Sueddeutschen war ein Artikel von Lars Reichardt über seinen Stiefgrossvater, der während des NS Regimes schlimmes erlebt und nach dem Krieg darüber Zeugnis abgelegt hat. In dem Artikel geht es darum, dass das in der Familie totgeschwiegen wurde und erst zum Tageslicht kam, als andere einen langen Brief des Stiefgrossvaters in einem Nachlass fanden. Der Brief ging an Görings Anwalt, der um eine Einschätzung des Stiefgrossvaters gebeten hatte, ob es wirklich so schlimm gewesen wäre. Dieser hat das daraufhin auf acht Seiten dargelegt.


    Warnung: die Zitate aus dem Brief sind heftig. Mir geht der Artikel sehr nach. Ich möchte ihn aber trotzdem empfehlen, auch weil er zeigt, dass Verfolgung auch nach der Befreiung tiefe Narben hinterlassen kann.


    http://sz-magazin.sueddeutsche…in-Mann-mit-Vergangenheit


    Viele Grüße
    Annaclara

    Ich wollte den Strang hier hochholen, um nochmal zu sagen, wie froh ich bin, dass Peppersweet ihn damals eröffnet hat. Das hat mir den nötigen Schubs gegeben, mich rechtzeitig um das Wählen zu kümmern, und ich bin froh, meine Stimmen abgegeben zu haben. Diese Wahl scheint mir möglicherweise tiefgreifende Änderungen in der deutschen Politik einzuläuten, und es ist mir wichtig, da mit abgestimmt zu haben.


    #danke

    Hallo Katilein,


    Darf ich hier kurz OT reingrätschen, wie Ihr das mit dem iPad und mehreren accounts macht? Ich habe nämlich auch einen mit Kindleapp. Das funktioniert für einen Account sehr gut, aber ich kann nicht zwischen Accounts wechseln ohne alles abzumelden in dazu löschen, was eher umständlich ist. Hast Du da einen Trick?


    Danke!
    Annaclara

    Liebe Anne,


    Nur ganz kurz - ich finde, das klingt sehr sinnvoll und ich kann Deinen Leidensdruck sehr gut nachvollziehen (und hoffe, mein OT schreiben zu allgemeineren Themen hat da keinen falschen Eindruck hinterlassen, mir ging es mehr darum, was am erfolgversprechendsten sein könnte als Taktik). Noch ein Vorschlag - bei uns klären sich diese Sachen manchmal ganz gut durch Verschriftlichung, soll heißen, z.b. Zielvorgaben für Dich oder ein Organogramm für das Team, falls es so etwas noch nicht gibt. Das könnte vielleicht helfen, dass alle klarer sehen, was Deine Rolle sein wird und Dein Chef sich besser dran hält.


    Viele Grüsse und viel Erfolg,
    Annaclara

    Und was genau ist daran nicht sein Verhalten reflektieren ? Er teilt mir seine Beweggründe mit und legt sie offen. In dem Moment wo er dies tut, muss er sich zwangsweise auch selber erstmal beantworten, warum er das getan hat was er getan hat.


    Hmm. Ich kenne das so, dass dann auf die Konfrontation (Du hast das falsch gemacht - erkläre Dich) eher ein reflexmässiges 'stimmt doch gar nicht' kommt. Und wenn man erst mal in der Schiene ist, wollen die meisten ihren Fehler wegerklären und nicht erarbeiten, wie man es besser macht. Wenn ich mich angegriffen fühle, ist es doch menschlich, einen Grund zu finden zu wollen, warum das gar nicht stimmt?


    Es hat auch niemand vorgeschlagen, ihm zu sagen er sei ein schlechter Chef. Es steht ihr in der Tat nicht zu, ihm Ratschläge zu geben was er tun soll. Sie sollte ihm aber die Konsequenzen seines Handelns aufzeigen und ihre Erfahrungswerte positiv mit einbringen. Sie ist seit 10 Jahren im Unternehmen, hat vorher in einer professionelleren und verantwortungsvolleren Position gearbeitet, warum soll sie nicht befugt sein, dann auch Systemkritik zu äußern ? Nochmal: Der Ton macht die Musik.


    Hallo Diamant,


    (Ich höre jetzt gleich auch auf, aber ich finde so etwas wahnsinnig interessant ;-) und mache mir viele Gedanken darüber, wie mein Team läuft)


    Genau den Ton der Systemkritik kann ich mir nicht so recht vorstellen. Wir haben hier einen relativ neuen Vorgesetzten, der vielleicht noch seinen Stil findet, keine Ahnung. Sachen, die Annie direkt betreffen - klar, sollte sie ansprechen. Aber ohne dass der Chef nach Feedback gefragt hat, Sachen, die das allgemeine Team angehen - wie würdest Du das denn ansprechen? Ich kann mich noch seeehr gut erinnern, wie die erste größere Teamleitungsaufgabe war. Ich hoffe auch, dass ich kritikfähig bin. Aber eine neue Mitarbeiterin, die klare Worte findet, wie ineffektiv ich bin - uff. Das ist schon echt schwierig.


    Viele Grüsse
    Annaclara

    Hallo Diamant


    Vielleicht verstehen wir auch unter Konfrontation etwas anderes? Meine Erfahrung der Mtarbeiterführung ist, so viel wie möglich die Sache und so wenig wie nötig die Person zu besprechen. Selbst wenn ich weisungsbefugt bin.


    Soll heißen, wenn das mein Mitarbeiter wäre, würde ich z.B. zeitnah ansprechen, dass ich das so verstanden hätte, dass das Projekt nicht mehr geöffnet werden sollte, und die Email da in eine andere Richtung ging. Das gibt eine Gelegenheit für ihn, zu erklären, warum er das so gemacht hat, so dass ich das verstehen kann. Wenn es wirklich ein Fehler wär, erkennen die Mitarbeiter das oft schon, bevor ich das selbst sagen muss. Ich mache Vorschläge, falls nötig, wie man das beim nächsten Mal vermeiden kann und alle gehen (hoffentlich) mit einem guten Gefühl aus dem Gespräch - weil es nicht so hochgehängt wird.


    Auf überhaupt gar keinen Fall würde ich mit klaren Worten anfangen, bevor der Mitarbeiter überhaupt mal etwas gesagt hat. Wenn es wiederholt schlecht läuft, dann spreche ich natürlich schon an, dass wir da anderes vereinbart hatten etc. Passiert aber seeeeeehr selten.


    In der Mitarbeiterin zu Chef Situation mache ich es im Grund genauso - spreche zeitnah die konkrete Situation an, erkläre, dass ich das anders verstanden hatte und frage, wie die Sachlage aus seiner (in meinem Fall ihrer) Sicht war. Aber situativ und nicht 'sie sind inkompetent'.


    Es geht ja in der Mitarbeiterführung nicht um Rechthaben, sondern um effektives Zusammenarbeiten. Und dafür ist es einfach schlecht, das Gegenüber in eine Verteidigungssituation zu bringen. Das heißt ja nicht, dass ich kein Feedback gebe, was aus meiner Sicht nicht gut gelaufen ist.

    Mir ist nicht ganz so klar wie Dir, Diamant, dass hier ein ganz klarer eindeutiger gravierender Fehler vom Chef vorliegt. (Selbst dann würde ich mir überlegen, wie ich das am besten anspreche und würde da wahrscheinlich nicht gleich 'klare Worte' finden). Es ist sicher nicht optimal, aber dazwischen ist ja noch einiges an Spielraum zu klarem Fehlverhalten. Die Tatsache, dass es in der anderen Abteilung besser gepasst hat, reicht mir da noch nicht.


    Dss folgenede ist jetzt auch alles Interpretation, was mir so dazu einfällt. falls etwas hilft. Für mich kommt da durch, dass in der Abteiiung das etablierte Team durch Neuzugang neu in der Findungsphase ist (in meinem letzten Lehrgang hieß das Sturmphase). Ganz normal. Das Problem wird dadurch verstärkt, dass die Rollen so ungeklärt sind, und dass Du keine klare Aufgabe hast, sondern den anderen helfen sollst. Als Konsequenz gibt es Ängste bei denen, die das fürchten, dass der Chef ihre Arbeit nicht schätzt und bei Dir, ob Dein Aufgabenbereich so unbefriedigend bleibt. So etwas wie 'Neuerungen vorschlagen' zu dem Projekt, dass die Kollegin leitet, ist da ein Klassiker - Du willst zeigen, was Du kannst und für sie kommt es u.U. rüber als 'alles was Du kannst, kann ich besser, und ich stelle sicher, dass der Chef das weiß'.


    Das kann man jetzt verschieden angehen als Chef, aber aus Deiner Sicht scheint mir das wichtigste, sehr offen und konstruktiv mit den etablierten Kollegen umzugehen, sich das Vertrauen zu erarbeiten. Dementsprechend würde ich den Ärger über Wischiwaschikommunkation, was Cuts angeht, zurückstellen, und mir darauf konzentrieren, zu überlegen, wie man das mit der Arbeitsverteilung lösen kann. Gibt es bei Euch neue Projekte? Also werden Sachen immer wieder abgeschlossen und neu angefangen, so dass Du Dir nach und nach etwas aufbauen kannst? Bei den Projekten, bei denen Kollegen Arbeit abnimmst, würde ich versuchen, gut im Kontakt zu bleiben, ihnen die Leitung zu lassen (erstmal) und eher auf eigene neue Aufgaben zu warten bzw das mit dem Chef besprechen. Und viel mit den Kollegen zum Mittagessen gehen, auch mal einen Kaffee trinken, nach dem Wochenende fragen...


    Viel Erfolg!


    Edit unterschreibt noch bei Arnoli, die Antwort hatte ich noch nicht gesehen, finde ich aber sehr sinnvoll.

    Ich sitze gerade in London und im Fernsehen läuft die Diskussion über Syrien und ich fühle mich total hilflos. In Syrien passieren so furchtbare Sachen, aber ich habe keine Ahnung, was hilft. Wird das wirklich besser, wenn die USA noch ein paar Raketenangriffe (oder was auch immer) machen? Aber zusehen, wie das Land (anscheinend) im Bürgerkrieg untergeht kommt mir auch falsch vor. Aber dann? In Afghanistan ist die Taliban ja auch schon wieder in der Startlöchern, da hat der Krieg ja echt viel gebracht...

    Hmm. Ihr wohnt im gleichen Haus, aber sie sehen sich nicht täglich bzw dann nur für ein paar Minuten, es sei denn, Ihr wollt das explizit, wenn es für Euch nützlich ist (babysitten). Da finde ich es schon irgendwie verständlich, wenn sich Dein Vater freut, seine Enkelin im Garten zu sehen. Unnormal auf jeden Fall nicht (auch nicht, vorbeizuschauen statt anzurufen). Teilt Ihr Euch den Garten nicht?


    Das klingt nach viel Abstand - aber das ist natürlich nur die Kurzreaktion auf die Beschreibung, ich kenne Euch ja nicht. Und ich sehe das eher aus Sicht der Tante und noch ohne eigene Kinder...


    Edit sagt noch, die Normalität bezog sich auf die enge Bindung, oder? Ich glaube schon, dass es spontane Zuneigungen gibt, und in diesem Fall sind sie ja enge Verwandte, kennen sich ihr ganzes Leben lang (oder?) und die Sympathie beruht auf Gegenseitigkeit, da finde ich nichts unnormal. Hast Du Sorge, dass er zu fokussiert ist auf sie?

    Von wegen "unbeschwerte Jahre" und so: Wäre es eigentlich vom Stressfaktor her WIRKLICH so ein gravierender Unterschied, wenn der William jetzt schon König wär? Ich meine, der Medienzirkus lässt sich doch so oder so kaum noch steigern. Und was die Verpflichtungen angeht, ja ist Königsein in einer konstitutionellen Monarchie denn so viel zeitaufwäniger als der Job als Prinz und Hubschrauberpilot? Vor allem bei Auslandsreisen z.B. zu Hochzeiten anderer Königshäuser und so lässt sich die Queen doch meistens von ihren Kindern und Enkeln vertreten, da sind Willi und Kate ja jetzt schon oft genug in der Pflicht, das Gleiche gilt für Charity-Engagements. Was macht die Queen eigentlich den ganzen Tag, wenn sie nicht grade ein paar Schauspieler und Musiker in den Adelsstand erhebt? Also vielleicht bin ich da sehr blauäugig, aber ist das Arbeitspensum von so einem Monarchen wirklich größer als das eines ganz normalen Arbeitnehmers und größer als das Pensum, das Willi und Kate jetzt schon bewältigen?


    Doch, das ist schon nochmal anders. Ich weiß nicht, wie das mit den Arbeitszeiten ist, aber die Königin hat Verpflichtungen als Staatsoberhaupt (z.B. Jede Woche eine Diskussion mit dem Premierminister), die über das Zeremonielle, dass William und Kate übernehmen, hinausgehen. Die Beschreibung unten ist sicher nicht ganz neutral, aber kommt mir glaubwürdig vor.


    Ich war schon beeindruckt, als sie vor einer Weile bei mir bei der Arbeit war und in den 90 Minuten oder so 200 Leute in Kleingruppen getroffen hat. Und für meine britischen Kollegen war das eine Riesensache (ich fand es auch spannend und habe mich gefreut, in einer der Kleingruppen zu sein).



    http://www.royal.gov.uk/HMTheQ…nsworkingday/Morning.aspx
    http://www.royal.gov.uk/HMTheQ…workingday/Afternoon.aspx
    http://www.royal.gov.uk/HMTheQ…nsworkingday/Evening.aspx


    Hier der Morgen.
    The Queen's working day begins like many people's - at her desk.


    After scanning the daily British newspapers, The Queen reviews her correspondence.


    Every day, 200-300 (and sometimes many more) letters from the public arrive. The Queen chooses a selection to read herself and tells members of her staff how she would like them to be answered.


    This enables Her Majesty personally to see a typical cross-section of her daily correspondence. Virtually every letter is answered by staff in her Private Secretary's office or by a lady-in-waiting.


    The Queen will then see, separately, two of her Private Secretaries with the daily quota of official papers and documents. This process takes upwards of an hour.


    Every day of every year, wherever she is, The Queen receives from government ministers, and from her representatives in the Commonwealth and foreign countries, information in the form of policy papers, Cabinet documents, telegrams, letters and other State papers.


    These are sent up to her by the Private Secretaries in the famous 'red boxes'. All of these papers have to be read and, where necessary, approved and signed.


    A series of official meetings or 'audiences' will often follow. The Queen will see a number of important people.


    These include overseas ambassadors and high commissioners, newly appointed British ambassadors, senior members of the British and Commonwealth Armed Forces on their appointment and retirement, and English bishops and judges on their appointment.


    Each meeting usually lasts 10 to 20 minutes, and usually The Queen and her visitor meet alone.


    The Queen may also meet a number of people who have won prizes or awards in a variety of fields such as literature or science, to present them individually with their prize.


    If there is an Investiture - a ceremony for the presentation of honours and decorations - it begins at 11.00am and lasts just over an hour. The Queen usually meets around 100 people at each Investiture to present Orders, decorations and medals.


    The Queen will often lunch privately. Every few months, she and The Duke of Edinburgh will invite a dozen guests from a wide variety of backgrounds to an informal lunch. Occasionally, the guest list may consist of far fewer people, such as a newly appointed or retiring Governor-General and their guest.


    If The Queen is spending the morning on engagements away from her desk and other commitments, she will visit up to three venues before lunch, either alone or jointly with The Duke of Edinburgh.


    On a regional visit, The Queen and The Duke of Edinburgh lunch with a wide variety of people in places ranging from town halls to hospitals.

    Das macht mich sooo sauer. Mir tat Sabine Lisicki sehr leid, aber wenn ich diese Kommentare lese, bin ich so froh, dass Frau Bartoli gewonnen hat. Wie furchtbar, so angefeindet zu werden. Und wie abgrundtief frauenverachtend.


    EDit: hier sollte eigentlich der Beitrag von Susan Sto Helit zum Wimbledonthema zitiert werden. Sorry!

    Ich finde es nett - es mag sein, dass sie nicht hundert Prozentig auf gerade diesen Engel steht, aber für mich klingt das 'mit bedacht ausgesucht und herzlich gemeint' und alle bedacht. Und das ist (meiner Meinung nach) das wichtigste.


    Und Du kannst es auch echt nicht wissen - manche mögen keine Nippes, für andere ist das praktische dann doch nicht praktisch oder zu unromantisch. Du hast doch eine gute Mischung!